Roll over Beethoven

„Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, wo wir lieben.“

Wilhelm Busch


Seit dem 1.1.2017 ist eine neue Lebenmittelverordnung der Europäischen Union in Kraft.
Sie sagt, dass Lebensmittel, auf denen Saucen, Emulsionen u.ä. aufgetragen werden, so klar erkennbar sein müssen, dass direkt ins Auge springen muss, worum es sich handelt.

Das obige Foto zeigt eine Bratwurst, auf der Senf – laut neuer Lebensmittelverordnung eine Emulsion – aufgetragen wurde.
So muss die Darreichung einer „Wurst mit Senf“ seit dem 1.1.2017 aussehen, damit dem Verbraucher direkt ins Auge springt, worum es sich handelt und er nicht getäuscht werden kann.

Dies gilt übrigens auch für Currywurst, Pommes Frites – z.B. „Pommes Rot-Weiß“ oder „Pommes mit Majonese und Ketchup“ – Burger und etliche Schnellgerichte.

Diese Verordnung gilt momentan für „Fast-Food“, könnte aber erweitert werden auf alle Gastronomiebetriebe, so in einer Verlautbarung und Empfehlung der EU-Kommission.


Ein Hype wurde zu einer heißen Luftböe.

Vor einiger Zeit tauchten die weißen freundlichen Masken sehr oft auf und erklärten irgend jemandem den Krieg.

„Anonymus“ 

Was eigentlich diese anonyme „Macht“ bezwecken wollte, hat sie nicht erreicht.

„Anonymus“ ist tot.

Das, was ein anonymer Aufdecker, Rächer, Schnüffler etc. sein sollte, hat sich selbst in den Tod geführt.
Eine weiße Maske, die freundlich schaut, doch kein Blut in sich trägt, keine Kraft (mehr) hat, nichts.

Ab und zu tauchen Geschichten von „Anonymus“ auf, die jedoch schon längst bekannt sind oder deren Wahrheitsgehalt sehr zweifelhaft ist. Es wurden auch schon manipulative Unwahrheiten versprüht oder Verschwörungstheorien.

Selbstzweck des Selbstzwecks willen!


Während unseres ersten Besuchs auf der Reise‑ und Freizeitmesse „CMT 2017“ in desem Jahr in trafen wir wieder zwei Personen, die den Mitgliedern der „Höhle des Löwen“ ihre Aufwartung gemacht hatten und ihr Produkt, einen City-Cruiser namens Scuddy, durch die Hilfe von Jochen Schweizer und Ralf Dümmel sehr erfolgreich auf den Markt positionieren konnten. 

Wie wir erfuhren, sind sie sehr zufrieden mit den Umsätzen und den Erfolgen des Scuddy.
Durch Ralf Dümmel wurde eine kleine Variante des Scuddys (im Low-Price-Sektor) entwickelt.

Sie erzählten uns, dass sie sogar von München aus zusammen mit Jochen Schweizer zum Gardasee innerhalb von zweieinhalb Tagen mit dem „großen“ Scuddy gefahren seien, um ihn zu testen – den Scuddy.

Vielen Dank für das nette und freundliche Gespräch!

Viel und mehr Erfolg!


Roll over Beethoven

„Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da.“

Angela Merkel, 24.9.2015


Lange Fingernägel von Dietmar (schwarz mit rot)

Vor einigen Jahren war es mehr oder weniger ein Gag zwischen meiner jetzigen Frau und mir.
Ich holte sie mit langen roten aufgeklebten Fingernägeln von der Arbeit ab. Abends entfernte ich sie wieder.
„Ich hätte nichts dagegen, wenn Du die Nägel so hättest“, sagte sie am nächsten Nachmittag, als wir beide Feierabend hatten,, „aber wenn Du es machst, nur dunkle Farben und kein Rot oder Rosa.“, und „just for fun“ kauften wir wieder aufklebbare Nägel sowie dunkelbraunen Lack.
Am nächsten Morgen trug ich braune, nicht ganz so lange Nägel auf der Arbeit.
Aus diesem Gag wurde ein fester Bestandteil.

Aktuell trage ich lange schwarze Fingernägel, wobei die Ringfinger in Rot leuchten (Foto).

Anfangs war es ein Gag, aber irgendwann erwuchs daraus ein Teil von mir.
Es sind schon lange keine aufgeklebten Kunstnägel mehr, sondern meine echten sind mit Gel verstärkt.
Die Gründe dafür sind einzig und allein, weil es gefällt bzw. „just for fun“.
Ich kockettiere nicht damit. Auch veröffentliche ich keine Fotos meiner lackierten Fingernägel im oder in Foren.
Es ist einfach so! Meine sexuelle Orientierung ist „hetero“, weder  „homo“,  noch „bisexuell“ etc, nichts Anderes als „Mann zu Frau“ .

Ein Mann mit langen lackierten Fingernägeln!

Skandal !

Für meine Frau und mich ist es alltäglich (geworden) und wir merken es nicht mehr, bemerken auch die Blicke der Mitmenschen kaum noch, wobei manche heftig reagieren, sich sogar „erschrecken“.
Es ist lustig, wenn sie es tun.

Ebenso amüsieren wir uns über die Gerüchte über mich.
„Weswegen macht der das?“, „Es muss doch einen Grund geben.“
Die Mitmenschen suchen nach Gründen, weswegen ich so bin, was für uns normal ist. Die „Erklärungen“ sind vielschichtig, über „Der ist bestimmt Travestiekünstler“, „Die sind bisexuell“ etc., aber sie vergesssen, dass es nur nicht-zutreffende Vermutungen sind. Ein „Parameter“ ist bei mir anders, mehr nicht.

Früher nannte man es „Paradiesvogel“ und nahm es hin, heute sucht man nach Gründen.

Ein Highlight war übrigens die Reaktion von Stefan Kaufmann, Mitglied des Bundestags (CDU), der bekennender Schwuler ist und  auch in einer „eingetragenen Lebenspartnerschaft“ lebt.
Er wollte uns zusammen mit seinem Mann in klarmachen, dass Schwule, Lesben, Transsexuelle etc. pp. sich dumme Kommentare und komische Blicke gefallen lassen müssten.
Meinen Frau und ich konnten den paradigmengleichen Selbstmitleid der beiden irgendwann nichr mehr hören.
Meine Frau nahm meine rechte Hand hoch und zeigte sie den „Kaufmännern“ mit der rhetorischen Aussage:
„Meint Ihr, wir müssten uns keine komischen Blicke gefallen lassen? Das ist eben so, wenn man anders ist.“

Stefan Kaufmann war kurz sprachlos und brach dann das Gespräch ab.
Über Nacht waren wir dann von beiden „Kaufmännern“ bei diversen sozialen Onlinenetzwerken blockiert worden.
Ein uns sehr nahe stehendes scwules Ehepaar verstand die Reaktion nicht. Aus dem Kontext, dass man den Selbstmitleid der „Kaufmänner“ nicht ernstnähme, entstand der ironisch-sarkastische Satz:

„Ihr seid dauerhomophob.“


Jeder, der beim Kaufland einkauft oder eingekauft hat, hat sich bestimmt schon gewundert, wenn die Leute an der Kasse die Nummer des Einkaufswagen wissen wollten oder danach geschaut hatten (unten bei der Halterung der Räder), um diese dann in die Kasse einzugeben.
Ein Korb oder kein Gebinde hatte bzw. haben übrigens die Nummer „2222“.

Viele haben sich bestimmt gefragt, welchen Sinn dies hatte, vielleicht einzugeben, wenn ein Wagen defekt sei etc. Es könte ja auch so sein, dass die Durchläufe der Wagen kontrolliert werden, whatever …

Die Erklärung ist sehr simpel.

Wenn die Kassierer zum Einkaufswagen nach der Nummer (unten bei den Rädern)  schauen, sehen sie direkt, ob alle Waren auf dem Einkaufsband liegen und nichts mehr im Wagen ist und zweitens sehen sie, ob jemand betrügen oder stehlen will.

Dies wurde uns gerade von einem Geschäftsführer von Kaufland bestätigt.

Die Kassierer soll(t)en so angehalten werden, unauffällig zu kontollieren und die Sache mit der Nummer lässt den Kunden nicht auf die Idee kommen, er werde kontrolliert.

Uns war nähmlich aufgefallen, dass sehr oft nicht mehr nach der Wagennummer geschaut wird und wir hatten nachgehakt.

 

Bildquelle: pixelio.de – Stefan König


Schnee, Licht nd Schatten © Syntronica.Net

Heute morgen gegen 6:00 Uhr gelang mir dieses Foto im Dunkeln, als ich mit Cora Gassi ging.
Während Cora im Schnee tobte, fiel mir dieses Licht-und-Schatten-Spiel ins Auge.
Bedingt durch feinem Schneefall und dadurch, dass die schneebedeckten Blätter das Licht der Hausbeleuchtung reflektierten, zeichnete sich zwischen Licht und Schatten – der sog. „Zwielichtzone“ – ein regenbogenähnliches Spektrum ab.


Roll over Beethoven

„Wer die Menschen betrügen will, muss das Absurde plausibel machen.“

frei nach Johann Wolfgang von Goethe


ist eine moderne Version der Schnitzeljagd bzw. des Geländespiels.
Die Mitspieler – Geocacher – gehen auf bestimmte Webseiten und schauen sich die Beschreibungen von Verstecken an.
Die Verstecke – die Geocaches – werden nur mit Längen‑ und Breitengrade angegeben, eventuell ein Hinweis, und dann geht es los.
Mit einem GPS-Empfänger, einem Navigationsgerät oder Smartphone geht es dann auf die Suche.
Nachdem der Geocache gefunden wurde, nimmt man das Logbuch heraus, trägt sich ein, steckt das Logbuch zurück in den Behälter und versteckt den Geocache wieder dort, wo man ihn gefunden hat, damit andere ihn auch finden.
Zusätzlich teilt man auf den bestimmten Webseiten noch mit, dass man fündig – oder manchmal auch nicht ? – wurde, dazu noch einen Gruß.

Unsere eigenen Geocaches, die andere finden können, werden auf mehrere Plattformen gelistet unud veröffentlicht. In der Regel geht das schnell und gut vonstatten.
Die Plattform „Geocaching.com“ allerdings legt die Regeln und Pflichten sehr sehr hoch und achtet peinlichst genau darauf, was passiert.
Wenn man einen eigenen Geocache auslegt, muss man diesem nach (!) dem Auslegen anmelden. Sog. „Reviewer“ von „Geocaching.com“ kontrollieren dann, ob alle Regeln eiingehalten wurden, z.B. Mindestabstände zu anderen, und geben diese dann frei oder verweigern dies.
Die „Reviewer“ – Begutachter – sind aber auch dazu da, zu überwachen, ob Geocaches verfügbar sind.
Wenn mehrere Geocacher im Logbuch im „nicht gefunden“, sollte der Besitzer kontrollieren und den Geocache ersetzen. Dies kann aber aus bestimmten Gründen nicht immer zeitnah passieren, z.B. Termindruck, Urlaub etc.
Nach einiger Zeit bekommt man eine Mahnung, man solle den Geocahe wieder auslegen bzw. ersetzen oder er würde online gelöscht und die Koordinaten für andere Personen freigegeben.
Dies ist bei unserem Geocache „Kritzelwerk“ schon mehrmals passiert.

“ liegt zudem in der Nähe des 9. Meridian Ost, wesewegen uns schon Geocacher angeschrieben haben, wir mögen ihn deaktivieren, damit sie dort einen neuen auslegen könnten.

„Plötzlich“ häuft sich, dass „Kritzelwerk“ verschwindet!

Was uns nervt von offizieller Seite ist, dass die sog. „Reviewer“ nur auf Regelverstöße achten, wenn ein Geocache z.B. nicht oder verzögert erneuert wird.
Bei Querelen um den Geocache „Bleib unterm Teppich!“ bewiesen die „Reviewer“ übrigens, dass sie nur Schreibtischtäter sind und nie Geocaches persönlich begutachten nud auch nicht zur Kontrolle besuchen.

Das Gehabe der „Offiziellen“ von „Geocaching.com“ nervt übrigens sehr, da sie permanent Personen abmahnen, wenn ein angeblicher Regelverstoß vorliegt.

Ein Geocacher, der eigene Geocaches auslegt, muss die Dose oder den Behälter selbst kaufen, ein Logbuch hineinlegen – Kosten ! – und dann bestimmte Regeln beachten, z.B. auch kontrollieren, ob ein Besucher, der im Internet seinen Besuch protokolliert hatte, auch im Logbuch steht. Bei Diebstählen muss man einen neuen Behälter kaufen etc.
Das heißt, man macht alles freiwillig – die Wartung, Austausch, Neukauf – , bekommt aber nur .
Wenn man sich bei den „Reviewer“ beschwert, reagieren diese überhaupt nicht. Sie ziehen ihr „Ding“ der Repressalien durch und legen auch schon mal einen Geocahe still, ohne dem Geocacher geantwortet zu haben.

Geocaching ist ein Spiel und soll Spaß machen, aber was die „Reviewer“ daraus machen, ist nur noch eine Farce!


Kalender

Januar 2017
M D M D F S S
« Dez    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Suchen und Finden

Mitglied im EPF

Dietmar Schneidewind ist Journalist bei der European Press Federation

Wetter Wetter Wetter

Aktuelle Kommentare

  • Syntronica: "@Gert W.: Yepp, das ist auch eine gute Idee, Vorbilder schaffen! @Gerhard S.: Danke! Kommentieren hat schon beim ersten Mal geklappt. 🙂 "
       vom
    2. Januar 2017
  • Gert Walliser: "Ich habe meinen Stony "schußfest" gemacht, indem ich ihn vor seinem ersten Jahreswechsel zusammen mit meiner Hündin Bonnie gegen 22.00 Uhr in den Park geführt... "
       vom
    2. Januar 2017
  • Gerhard Singheiser: "Ich freue mich, dass Ihr es geschafft habt. Leider war ich beim ersten mal nicht dabei. Kann ich die Frequenzen bekommen? Ich wünsche Euch viel... "
       vom
    2. Januar 2017
  • Syntronica: "Schööön, Anna, aber Deinen Werbe-Link haben wir gelöscht. 🙂 ... und eine Anzeige wegen unerlaubter Werbung ist auch raus an Dich. "
       vom
    22. Dezember 2016
  • Anna: "Ich finde es wirklich klasse, dass Sie sich all diese Mühe machen und die Informationen mit uns teilen. Danke dafür. Gruß Anna "
       vom
    22. Dezember 2016
  • Syntronica: "Da gebe ich Ihnen recht. Es ist in dem Artikel nicht heraus gekommen, was genau ich meinte. Wenn die SPD nicht will, hätte sie nicht... "
       vom
    11. Oktober 2016
  • Rolf Weichert: "Hat die CDU,CSP,Güneudn FDP diese Anschläge ? Das nein zum Untersuchungsausschuß Linksextremismus macht mich in diesem Punkt hellhörig auf das Risiko das ich mich irre! "
       vom
    11. Oktober 2016
  • LoRelst: "Die AfD wieder auszuladen war natürlich dumm und das Eine, aber Rechte nicht zu mögen ist das Andere und sich zu weigern mit jemandem zu... "
       vom
    10. Oktober 2016
  • Älter »    

Schlagworte und Stichworte

  • Archiv(e)