Bei einem Lebensmitteldiskounter, bei dem wir regelmäßig einkaufen, steht:

Unsere Mitarbeiter sind angehalten, sofort eine weitere Kasse zu öffnen, wenn vor Ihnen mehr als fünf Personen an der Kasse stehen.

Am Vormittag war ich dann bei besagtem Diskounter und kaufte ein.

Als ich Richtung der Kassen ging, standen dort an zwei Kassen jeweils mehr als zehn Personen an.
Ich schaute nochmals auf das Schild, auf dem das mit der neu zu öffenenden Kasse bei mehr als fünf Kunden stand, und rief dann: „Könnten Sie eine neue Kasse öffnen?“
Die Kassiererinnen ignorierten dies beflissentlich.
Die Schwaben – Sie sind ja nicht Leute des klaren, direkten Wortes. – in den beiden Reihen taten so, als hätten sie nichts gehört.
Einige schauten weg, andere mich so an, als wollten sie das von mir Gesagte im Nachhinein zurücknehmen. In ihren Augen stand: „Sag nichts!“

Ich wiederholte mein Anliegen. Nun schauten mich die anderen an der Kasse schon „bohrender“ an. Ihnen behagte mein Nachhaken nicht.
Die Kassiererinnen reagierten immer noch nicht.
Ich startete einen weiteren – etwas  lauteren – Versuch: „Bitte öffnen Sie eine weitere Kasse. Hier stehen mehr als fünf Personen.“
„Wir haben kein Personal“, keifte mich plötzlich eine der Kassiererinnen an.
Ich antwortete: „Das, was hier auf dem Schild steht, ist eindeutig. Dort steht nicht, dass dies vom Personal abhängig ist.“
Die Kassiererin verdrehte die Augen und wiederholte, dass sie kein Personal hätten.
Ein alter Mann, der in der Reihe stand, meinte: „Sie hören doch, dass die hier kein Personal haben. Mehr als arbeiten können die auch nicht.“
„Das ist mir egal“, antwortete ich, „Hier steht etwas Eindeutiges.“
Der Mann wurde etwas böser und erklärte mir auf schwäbisch, dass ich mich gefälligst zurückhalten solle, denn so etwas, wie ich es machte, gehöre sich nicht.

Moral und Anstand eben!

Ich ignorierte den Mann und rief etwas lauter: „Was ist denn jetzt mit der Kasse? Als Alternative könnten sie das Schild abhängen. Bei anderen Diskountern bekommt man übrigens einen Gutschein über € 2.50, wenn nicht alle Kasse geöffnet sind und man länger als fünf Minuten warten muss.“

Eine der Kassiererinnen klingelte, was bedeutet, dass eine neue Kasse zu besetzen ist.
Von hinten – aus dem Aufenthaltsraum ? – kam jemand und öffnete eine neue Kasse.
Der alte Mann, der mich zurechtweisen wollte, versuchte, sich an mich vorbei zur neueröffneten Kasse zu drängeln, schaffte es aber nicht.

„Mooomeeent!“, machte ich langgezogen und überholte ihn, so dass ich der erste an der Kasse war, „ich habe für diese Kasse gekämpft. Sie haben sich verbal gegen mich gestellt. Sie hätten noch Stunden gewartet.“
Er schaute mich pikiert an, sagte nichts.
Ich kam als erster dran, bezahlte und ging.

So habe ich – wie wir aus Nordrhein-Westfalen es immer machen – wieder Entwicklungshilfe geleistet.

gluehwuermchen-strauss-baer-worte-2009-07-01

Mein Glühwürmchen!

Alles Liebe zum Deinem Geburtstag!

Ich liebe Dich unendlich, meine Herzallerallerliebste!

Dein Herzbeben

schauma-rucola

Seitdem ich Schauma-Shampoo für meine Hände benutze,
sieht der Rucola schon viel kräftiger aus.

Herzbeben beim Salat-anrichten

Köln, 28.6.2008 - Das Treffen der flammenden Herzen

Am 28.6.2008 lief der einsame Wolf mit dem Narbenherz durch den Kölner Bahnhof, hinauf zur Domplatte zu Superfliege, wo beide sich in der realen Welt kennenlernen wollten.

Der Wolf sah Superfliege … Superfliege sah den Wolf … und Zeit sowie Raum waren irrelevant.

„Lasse redn“, das Lied der Ärzte, klang als Sommerhit aus allen Kneipen und Gartencafés.
Und so erlebten beide diesen Tag!

365 Tage später … Aus dem Wolf ist Herzbeben und aus der Superfliege Glühwürmchen geworden!

Viel ist in dem vergangenem Jahr passiert, vieles hat sich geändert.

Wir beide haben uns miteinander weiterentwickelt.

Könnte ich die Zeit zurückdrehen, ich würde genauso noch mal handeln, mit all den Sonnen‑ und Schattenseiten!

Mein Herzbeben ist mein Traummann, mein Glücksstern, mein allergrößter Schatz … Ich gebe ihn niemals her!

Ich liebe dich.

Dein Glühwürmchen

Ein schönes Schloss fürwahr, doch leider im falschen Besitz.

Kurz darauf steht der Plan – die Einnahme des Schlosses.

Codewort: „Operation Schloss Glühwürmchen und Herzbeben“

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acht-sauber-seite2

Nachdem wir unseren eigenen Ketchup haben, haben wir nun auch unsere eigene Seife.

Merchandizing ist alles.

Die Linke will Regierungsverantwortung übernehmen. Das sagte gestern Oskar Lafontaine in seiner Rede auf dem Parteitag. Schon kurios, dass man das überhaupt sagen muss.
Es wird aber klar, wenn man genauer hinschaut.

Die Linken tragen – eigentlich schon seit ihre „Gründung“ – Grabenkämpfe aus, in welche Richtung es geht.
Die Linken sind aus der PDS und der WASG hervorgegangen.
Die WASG war eine Wahl-Clique, die sich größtenteils aus enttäuschten ehemaligen Sozialdemokraten zusammengesetzt hatte.
Die PDS ist die Nachfolgepartei der SED. Die SED hatte sich unbenannt und meinte schon dadurch demokratisch zu sein.

Grabenkämpfe gibt es in der Linken viele:

  • Frauen gegen Frauen
    Die Linken sind emanzipatorisch, doch es gibt ein Frauenplenum. Eigentlich geschaffen, um Frauen in der Partei EINE Stimme zu geben, ist das vorrangige Ziel eher „Zickenkrieg“ als Konsens.
  • Ossis gegen Wessis
    Der Graben zwischen der PDS als Ostpartei und der WASG als Westpartei ist nicht überwunden. Die Altgenossen in der PDS, die als schon Mitglieder der SED waren, hemmen stellenweise den Fortschritt, weil sie immer noch in der DDR leben.
  • Richtungsstreite
    Die einen wollen den Sozialismus/Kommunismus auf ihre Fahnen schreiben, der andere Flügel meint, dies hielte viele davon ab, die Linken zu wählen.
  • Personenkult
    Oskar Lafontaine als „Parteibote“ wird immer wieder angekreidet, selbstherrlich und herrisch zu sein. Viele sehen die Partei nur als Oskar-Wahlverein an.

Was sagte einer der Delegierten?

„Wir sind noch keine Partei.“

Nina Frühling Sommer Herbst Winter Fledermaus

Ich lieb‘ den Sommer,
ich lieb‘ den Strand, das Meer.
Sandburgen bauen, keinen Regen mehr, Sonnernschein.
So soll es immer sein.

Di dumm di da … di dumm di da …

Fortsetzung folgt …

Nachdenklich

Im Iran waren Wahlen, in deren Verlauf Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad wiedergewählt wurde.

Und damit fängt schon der Ärger an.

Die Anhänger des Herausforderers Hussein Mussawis protestieren seitdem, weil es sich nicht nur laut ihnen, sondern auch von Medienvertretern, um Wahlmanipulation gehandelt habe.
Kritische Berichterstattungen über den Iran und auch Berichte über die Opposition werden von der iranischen Regierung unterbunden. Kritiker laden im Gefängnis, Reporter werden bedroht und massiv behindert.

Nun hat sich das religiöse Oberhaupt des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, zu Wort gemeldet.
Er hat deklariert, dass Ahmadinedschad eindeutig als Sieger aus der Wahl hervorgegangen sei.
Weiterhin sagte er, dass derjenige, der die Wahl anzweifle, gleichzeitig auch die Legitimität des Islam attackiere.

Was können wir bei „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie“ lesen?

„Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.“

syntronica-com-juni2009

Unsere Webseite (http://www.syntronica.com) ist neugestaltet.

Schreibt uns Eure Meinung dazu!

Wir freuen uns.

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