Erbrechen schlecht Würgen Kotzen Vomit Vomitieren Gübeln

Vor ein paar Tagen hielten wir uns im Einkaufszentrum Marstall in Ludwigsburg auf.
Nach einiger Zeit entschieden wir uns, einen kleinen Imbiss einzunehmen.
Cora, unsere Hündin, lag brav neben uns und ruhte sich aus. Ab und zu stand sie auf und holte sich ein Hunde-Leckerli. Wir haben diese immer für Cora dabei, weil Hunde nicht unbedingt alles essen dürfen, z.B. Nüsse, bestimmte Gewürze und Getreidearten, Obst etc.

Neben uns saßen an einem Tisch schwarzhaarige Kinder, deren Eltern etwas entfernt davon an einem anderen Tisch saßen. Auf der anderen Seite saß eine türkische Familie. 
(Ich verstehe einige Brocken der Sprache.)

Irgendwann, als wir mit dem Essen fertig waren, lief ein anderer Hund neben uns her und kläffte laut.
Cora stand auf, streckte den Kopf und die Schnauze hoch und bellte den Hund an, der sich daraufhin wieder zu seinem Frauchen gesellte. Cora hatte sich hingesetzt und wartete etwas ab. Der andere Hund war weg.
Das Mädchen, das am Kindertisch saß, hatte sich erschrocken und wollte weinen, doch wurde von einem der Jungen getröstet. Es beruhigte sich schnell. Die Eltern fanden alles nicht schlimm und regten sich nicht mal, um zu schauen oder etwas zu unternehmen.

Der Türke auf der anderen Seite meinte sich einmischen zu müssen und sagte: „Nehmen Sie den Hund da weg. Das Kind weint.“
Meine Frau erwiderte freundlich: „Bleiben Sie mal ruhig. Es ist ja nichts passiert.“
„Da Kind hat aber Angst.“
„Die drei Kinder essen ganz genüsslich ihr Essen und alles ist in bester Ordnung“, intervenierte meine Frau, „die bekommen nicht mal mit, dass unsere Hündin hier sitzt.“.
Der Türke wurde ungehalten und drohte meiner Frau, die Polizei zu rufen, weil das Kind geweint hätte. „Nur zu!“ kam die Antwort und er nahm sein Handy, um zu wählen.
Er wiederholte nochmals, dass das Kind geweint hätte und wir unseren Hund wegnehmen sollten. Wir reagierten nicht, denn ich hatte ja Cora an der „kurzen Leine“ gehabt und sie hatte sich vor ein paar Sekunden wieder hingelegt.
Er war verdutzt und wiederholte seine „Bitte“ noch mehrere Male, doch meine Frau sagte gebetsmühlengleich: „Jetzt rufen Sie endlich die Polizei! Das wollten Sie doch sowieso.“

Wir tranken unsere Getränke währenddessen aus und konnten mit anhören, dass unser Gegenüber anscheinend irgend jemanden sagte, er möge kommen, weil hier im Marstall ein Kind geweint habe, weil ein Hund gebellt hätte.
Was weiter am Handy geredet wurde, wissen wir nicht.

Als der Mann aufgelegt hatte, standen wir auf. 
„Sie müssen hier bleiben, die Polizei kommt gleich“, verlangte er von uns. Wir gingen langsam um den Tisch. Er wiederholte, wir sollten warten, bis die Polizei komme. Er protestierte eindringlich.
„Wir gehen der Polizei entgegen“, sagte meine Frau.

„Und wir dürfen laut unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung hingehen, wo wir wollen“, fügte ich hinzu, „alles Andere wäre Freiiheitsberaubung.“. 

Der Türke spielte „herunter mit den Mundwinkeln und der Kinnlade“.
Er war sprachlos.
Wir gingen weiter unseres Weges.

Während er mit uns „geredet“ hatte, war ihm entgangen, dass die Familie mit den Kinder auch gegangen war. 

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