Philosophie

Während ich gestern Abend noch am Computer saß, hatte ich nebenbei den Fernseher an. Ich hatte ihn eingeschaltet, weil ich Nachrichten schauen wollte, hatte dies aber verschwitzt.
Irgendwann bekam ich seltsame Wortfetzen mit und schaute …
In einem Gymnastikstudio waren einige Mädchen, die „interressant” angezogen waren.
Sie trugen leichte helle, größtenteils weiße Kleidung, meistenteils T‑Shirts mit Leggings, dazu Lack- oder Lederstiefel mit extrem hohen sehr dünnen Absätzen. Diese passten überhaupt nicht zu der anderen größtenteils sportlichen Kleidung.
Die Mädchen versuchten eine Choreografie einzustudieren.
Zwischendurch geben die Mädchen ihre Statements.
Sie redeten darüber, wie schwer doch alles sei und dass die „Moves” und „Loops” und Was-auch-immer noch besser sitzen müssten.
Sie freuten sich jedenfalls riesig, dass sie dabei sein durften.
Irgendwann kam überraschend Nicole Scherzinger von den „Pussycat Dolls” herein. Sie trug schwarze Kleidung und die gleichen Stiefel wie die Mädchen.
Ausnahmezustand bei den Anwesenden!
Nicole Scherzinger stakste durch die Reihen und legte eine Choreografie hin, die alle ganz toll und super fanden, obwohl es eigentlich Bewegungen von ein paar Sekundenbruchteilen waren.
Nicole Scherzinger!
Man holte sich Rat, wie sie bestimmte „Moves” mache und so weiter und sofort.
Zwischendurch durften welche von den Mädchen ihre Begeisterung vor der Kamera in Worte fassen. Bei vielen blieb es beim Versuch.
Dann verlautbarte Nicole Scherzinger – welch’ Überraschung! – , dass sie zusammen mit „Heidi” die „Choreos” der Mädchen am nächsten Tag begutachten wolle.
Die Mädchen „philosophierten” weiter: über Nicole, die es geschafft hatte, über ihre Aufregung und darüber, wie die Begutachtung stattfinden werde.
Bei diesen wenigen Minuten, in denen ich neugierig versuchte, einen Einblick in Heidi Klums Welt zu bekommen, versagte mein Verständnis für solch eine Art von „Unterhaltung” völlig.

Wir hatten Anfang Februar 2020 darüber berichtet, dass beim Steampunk nicht alles so friedlich ist, wie man es sich wünscht.
Wir berichteten u.a. darüber, wie bestimmte Personen andere versuchen, in eine Ecke zu drängen.
Die Diskussion um den Aufnäher “Steampunk gegen rechts” geht weiter. Die große Mehrheit will keine politische Aussage oder Positionierung.
Dies interessiert aber nicht die “hochoffiziellen Stelle” alias “Amt”.
Wen jemand sagt, er wolle “gegen Extremismus” tragen oder “gegen Links”, bedient man sich des sogenannten “Whataboutismus”.
“What about …” also “Was ist mit …” ist eine Propagandamasche der Sowjetunion gewesen, Fehler oder schlimmeres zu verharmlosen mit “Gegenargumenten” wie zum Beispiel “Was ist mit dem Krieg der USA gegen Vietnam?” und dergleichen mehr.
Das bedeutet im Klartext: Jeder, der sich gegen die oben genannten Aufnäher in der vom „Amt” favorisierten Art ausspricht, verharmlost Rechtsradikalismus. Folglich ist diese Person rechtsradikal.
Diese “Rhetorik” ist perfide und nicht hinnehmbar.
Als am 5.2.2020 in Thüringen Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt wurde, äußerte sich das „Amt” wieder.
Da die AfD überraschenderweise auch für Kemmerich gestimmt hatte, veröffentlichte man wieder den Aufnäher “Steampunk gegen rechts” mit der Begründung, Steampunk sei immer “politisch” gewesen und hätte sich eingemischt.
Dies war “seltsamerweise” den Personen, die schon sehr lange Steampunks sind, nicht bekannt.

Der Zeitpolizei gelang es über Monate hinweg, eine Person über Epochen zu verfolgen. Leider konnte sie nicht dingfest gemacht werden.
Heute Morgen ging sie endlich in das sorgfältig ausgelegte Netz.
Über Monate gab es Hinweise auf jemanden, der von sich behauptet hatte, an der Uhr zu drehen.
Zeitreisende berichteten, dass sie sehr oft eine leichte Melodie hörten, zu der auch gesungen wurde, bevor Inkonsistenzen im Zeitfluss oder Irritationen beim Erreichen der Zielzeit auftraten.
„Wer hat an der Uhr gedreht?”
„Department Z – Die Zeitpolizei” konnte die Inkonsistenzen neutralisieren, doch der Täter konnte immer flüchten.
Es konnte ermittelt werden, dass er sich selbst „Der Rosarote Panther” nannte.
„Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich selbst zum Opfer dieses … dieses … Rosaroten Panthers werden könnte”, erzählt Peter K., der seinen Namen nicht genannt haben möchte, „Es war richtig unheimlich. Du sitzt mit Deiner Familie im Schiff, stellst die Transfereinheit ein und landest in einer falschen Zeit. Bei uns waren es zweihundert Jahre, um die wir uns verfahren haben. Plötzlich war das Haus weg. Meiner Gemahlin sei es gedankt, dass sie bemerkte, dass die Transfereinheit plötzlich schneller die Werte wechselte und dann die falsche Zielzeit anzeigte.„
Er schüttelt sich und bekommt eine Gänsehaut: „Auf einmal singt jemand hämisch ‚Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?’ Das war nicht lustig. Wir haben vor Angst gezittert. Meine Kinder haben geweint.„
Peter K. rafft sich wieder zusammen und gesteht: „Am schlimmsten war die Ungewissheit, denn dieser Halunke hatte noch etwas in petto. Als wir endlich richtig ankamen, dröhnte durch das Schiff: ‚Heute ist nicht alle Tage. Ich komme wieder keine Frage.’ ”
Der „Rosarote Panther”, wie er sich selbst nennt, hatte schon vielen Zeitreisenden einen gehörigen Schreck eingejagt.
Die eigens dafür eingerichtete Sonderkommission „Rosa Schabernack” konnte hunderte Hinweise auswerten und vernahm viele Zeugen, zu denen auch Opfer von Schabernack des selbst-ernannten „Rosaroten Panther” gehörten.
„Unsere Notrufnummer 888 wurde in der letzten Zeit arg strapaziert”, berichtet Sergeant Didier Du Vent vom Department Z, „Das ganze Problem stellte sich dergestalt dar, dass wirklich schlimme Notrufe wie havarierte Schiffe oder Meldung über Verletzte nicht oder nur verzögert durchkamen. Auch wenn der Schabernack-Treibende nur seinen Spaß haben wollte, muss er mit einer Anzeige wegen groben Unfugs rechnen.”.
Im Laufe der immer erfolgsversprechenderen Ermittlungen und Verfolgungen habe sich die Verhaltenweise des „Rosaroten Panthers” geändert, denn er habe zunehmend hämische Briefe an die zuständigen Behörden verschickt mit Texten wie: „Männchen, Männchen auf der Leiter, die Polizei wird nie gescheiter.”.
Die Verteilung seiner „Botschaften” wie „Man kriegt mich sowieso nicht’, denn ich bin für Euch nur Farb- und Pinselstrich.” lieferten Erkenntnisse, wie und wo genau vorhergehende Ereignisse passierten.
Eine Neu-Applizierung von Differenzenmaschinen des Departments Z lieferte neue Ansatzpunkte. Durch diese zumindest nicht so vage Wahrscheinlichkeiten konnte ein Muster erstellt werden.
Profilersteller der Zeitpolizei zogen die Ergebnisse mit in ihre Arbeit ein und so das Netz den Fisch – oder Panther – gefangen.
Es sei den vielen Zeugen und Hinweisgebern gedankt, dass der Täter mit der Identität Paulchen P. zum Glück aller geschnappt werden konnte.

Das Wirtschaftssystem, das permanent als unverwundbar gelobt wurde, hat nach ein paar Tagen des Herumkränkelns schon die Flügel gestreckt. Anhand von Meldungen aus allen Bereichen der Wirtschaft kann man sehen, wie anfällig das hochgelobte System in Wirklichkeit ist.
Man kann nicht darüber hinwegsehen, dass viele Unternehmen momentan die Produktion schließen und ihre Kapazitäten herunterfahren.
Es kommt kaum Geld herein.
Großunternehmen haben sich in ihren als Feiertagen zelebrierten Jahresabschlüssen Lobeshymnen gesungen, wie toll sie Gewinne eingefahren haben und dass sie für die Zukunft gerüstet seien.
Und jetzt kommt ein Virus daher und die Wirtschaft, die „bestens” für die Zukunft gerüstet ist und Krisen – Digitalisierung, E‑Autos et cetera – übersteht, liegt am Boden.
Einfach so, wo gerade mal erst alles gedrosselt wurde!
Die Corona-Krise zeigt, wie angreifbar doch alles ist.
Sie offenbart aber auch den puren Egoismus.
Das System „Investmentbanking” zeigte sein menschenverachtendes Gesicht, als Profitsüchtige Geld auf den Niedergang des Systems setzten, um dadurch gewaltig hohe Profite einzustreichen.
Der Coronavirus verschont niemanden, nur weil er ein Geldpolster hat.
Der Glaube, Geld und Gold machten unverwundbar, ist am Boden zerstört.

In der buddhistischen Lehre und esoterischen Ansichten gibt es die Annahme, dass es beim Menschen sieben sogenannte Chakren (Geistesherzen) gäbe. Durch diese und den Verbindungen zwischen ihnen solle sich die Energie des Menschen bewegen.
Das Haupt-Chakra ist jenes, dass im unteren Ende des menschlichen Torsos sitzt.
Es steht für Bodenständigkeit, Vertrauen, Standfestigkeit.
Wenn man die Esoterik dahin außer Acht lässt, könnte es eine Erklärung geben, warum so viele Menschen momentan Unmengen an Toilettenpapier hamstern.
Sie haben die Bodenständigkeit, das Vertrauen und die Standfestigkeit verloren. Das Chakra ist schwach geworden.
Sie versuchen, wegzuwischen, was zwischen dem Boden und ihnen steht.
Es ist der fromme unbewusste Wunsch, wieder mit beiden Beine im Leben zu stehen und (Selbst-) Vertrauen dadurch zurückzugewinnen.
Dies ist eine esoterische Betrachtung, doch wenn man nur über diesen kleinen Aspekt nachdenkt, könnte es eine – verständliche sehr kleine und vage – Erklärung sein, wo das Problem liegt.
Diejenigen, die Toilettenpapier hamstern, können nämlich nicht erklären, warum sie es tun.
Die häufigsten Aussagen, die man von einem klingonischen
Softwareentwickler hört:
„Spezifikationen sind für die Schwachen und Ängstlichen.”
„Die Maschine ist ein Stück GAGH! Ich brauche ein Dual-Pentium III
System, damit ich mit diesem Code richtig kämpfen kann.”
„Einrückungen im Code?! Ich zeige Dir wie man einrückt, wenn ich Deinen
Schädel einrücke.”
„Was soll das Gerede mit der ‚Freigabe´? Klingonen erstellen für ihre
Software keine Freigabe´. Wir lassen die Software aus ihrem Käfig, damit sie eine blutige Spur von Designern und Qualitätsprüfern hinter sich herzieht.”
„Klingonische Funktionsaufrufe haben keine Parameter – sie haben Argumente – wage nicht zu widersprechen.”
„Debugging? Klingonen debuggen nicht. Unsere Software ist nicht dazu
gedacht, die Schwachen zu verhätscheln.”
„Ich habe die Abteilung vom technischen Qualitätsmanagement in einem
Batlheth-Wettkampf besiegt. Sie werden uns nie wieder belästigen.”
„Ein ECHTER klingonischer Programmierer kommentiert seinen Code nicht!”
„Mit dem Entwurf dieser Anforderungsliste hast Du die Ehre meiner Familie beleidigt. Mache Dich bereit zu sterben!”
„Du stellst den Sinn meines Codes in Frage? Ich sollte Dich auf der
Stelle töten, gerade so wie Du jetzt dastehst!”
„Unsere Nutzer werden Furcht und Achtung vor unserer Software haben. Laßt die Software los! Laßt sie los, auf daß die Nutzer wie die Hunde fliehen, die sie sind!”

Deutschland ist politisch zerstritten: rechts und links mit all ihren Ausprägungen. Von Neonazis, Rechtskonservativen, Konservativen, Progressiven, Sozialliberalen, Linksradikalen und Anarchisten ist alles dabei.
Egal von welcher Seite etwas kommt, die andere Seite bis zur Mitte hin prügelt verbal darauf ein und wirft der Ausprägung nahe der Mitte vor, so etwas gefördert zu haben. Es muss nicht mal ein politischer Hintergrund vorhanden sein und es passiert.
Wie eine pawlowsche Reaktion!
Links gegen rechts – immer wieder auf Neue!
Jeder will doch nur eins: Das Wohl der Gesellschaft.
Darauf sollte sich jeder besinnen.

Seit zweieinhalb Jahren sind meine Gattin und ich nun beim Steampunk dabei.
Steampunk ist eine retro-futuristische Kultur, die sich seit den 1980-er-Jahren entwickelt hat.
Als Newcomer gefielen uns vor allem die Umgangsformen, die gepflegt werden: Höflichkeit als erste und oberste Devise.
Uns beeindruckten auch die Erfindungen, die sogenannte „Maker“ – Erfinder – selbst gebaut hatten.
Auch die an das „Viktorianische Zeitalter“ – 1837 bis 1901 – angelehnte Kleidung gefiel uns.
Wir fühlten uns wohl. Wir wurden hier und dort eingeladen. Irgendwo fand und findet immer etwas statt. Es machte Spaß, immer wieder neue Leute kennenzulernen, mit ihnen zu sprechen, Neues zu erfahren und sich beim Picknick oder ähnlichen auszutauschen.
Es gibt jedoch auch Schattenseiten.

Am 3. Februar treffen sich der Botschafter der Republik Chronaspheria Dietmar Edelherr von Syntronica und der Chefredakteur der „Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung” Hans-Jörg Zürn zu einem „Wortwechsel” im Flughafen Stuttgart-Böblingen.

Dies ist die offizielle Pressemitteilung von Regio TV dazu.
DIETMAR SCHNEIDEWIND zu Gast im Regio TV Stadtgespräch
Stadtgespräch Böblingen, so der Titel des regionalen Talkformats mit wöchentlich wechselnden Studiogästen, immer montags bis sonntags auf Regio TV.
In Kooperation mit den Kollegen der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung produzieren die Regional-Fernsehmacher die 15-minütige Sendereihe mit interessanten Interviewgästen von hier, aufgezeichnet im TV-Studio „Motorworld“ auf dem Flugfeld Böblingen/Sindelfingen.
Zu Gast am 03.02.2020 ist Dietmar Schneidewind, Zeitreisender und Steampunk im Gespräch mit Verlagsleiter Hans-Jörg Zürn von der SZ/BZ.Schalten Sie ein zum Stadtgespräch Böblingen auf Regio TV zur Erstausstrahlung am Montag, 03. Februar um 18.15 Uhr (via Kabel), um 21.15 Uhr (SAT) oder an weiteren Sendeterminen auch in den
darauffolgenden Tagen.
Das Stadtgespräch Böblingen ist empfangbar im Kabelnetz der Unity-Media im Landkreis Böblingen, via Astra Digital SAT und darüber hinaus im Internet unter:
https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/
Vielen Dank an Hans-Jörg Zürn von der „Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung” und dem Team von Regio TV!
Im Internet kann man den Beitrag etwas zeitversetzt zur Erst- Ausstrahlung anschauen unter:
https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/
Weiterführendes:

Dies sind die Termine für den Steampunk-Stammtisch in Ludwigsburg.
- 25. Januar
- 29. Februar
- 28. März
- 25. April
- 23. Mai
- 27. Juni
- 25. Juli
- 29. August
- 19. September
- 24. Oktober
- 21. Novermber
- 26. Dezember (???)