Fernsehen

Bundeskanzler Olaf Scholz von der SPD begab sich heute auf eine bedeutende Reise in den Landkreis Böblingen, um verschiedene Einrichtungen zu besuchen und mit der Bevölkerung in einen Dialog zu treten. 

Seine erste Station führte ihn an die Gottlieb-Daimler-Schule in Sindelfingen, einer renommierten Kreisberufsschule. Dort wurde er von engagierten Schülerinnen und Schülern empfangen, die stolz ihre Projekte rund um das Thema Europa präsentierten.
Diese Präsentation diente als Plattform für einen intensiven Austausch, bei dem die Jugendlichen dem Bundeskanzler Fragen stellten und ihre Perspektiven zu verschiedenen Themen darlegten.

Die Diskussion erweiterte sich zudem auf brisante Themen wie die Lieferung von Waffensystemen an die Ukraine. In diesem Zusammenhang bekräftigte Kanzler Scholz seine bereits getroffene Entscheidung, keine Taurus-Marschflugkörper in die Ukraine zu liefern.
Diese klare Positionierung spiegelte sich in der darauf folgenden Podiumsdiskussion wider, bei der Scholz auf die verschiedenen Aspekte dieser heiklen Angelegenheit einging und die Gründe für seine Entscheidung erläuterte.

Nach diesem anregenden Austausch begab sich der Bundeskanzler auf Einladung des Betriebsratschefs Ergun Lümali zum Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen.
Die Anwesenheit von Olaf Scholz in diesem industriellen Zentrum wurde als „besonderes Zeichen der Wertschätzung und Motivation” für die Mitarbeiter betrachtet, wie Lümali betonte.
Vor den versammelten Beschäftigten hielt Scholz eine Rede, in der er auf die Bedeutung der Industrie und die Herausforderungen der aktuellen wirtschaftlichen Situation einging. 

Sein Auftritt wurde durch die Anwesenheit von Vorstandschef Ola Källenius verstärkt, der gemeinsam mit dem Bundeskanzler die Perspektiven der Automobilindustrie diskutierte.

Der Besuch des Bundeskanzlers in Sindelfingen war jedoch nicht nur von inhaltlichen Gesprächen geprägt, sondern auch von intensiven Sicherheitsmaßnahmen. Bundeskanzler Scholz wurde von massiven Sicherheitsvorkehrungen begleitet, darunter der Einsatz einer Drohne durch die Polizei, um mögliche Gefahrensituationen frühzeitig zu erkennen. 

Diese Vorkehrungen verdeutlichten die Ernsthaftigkeit und Verantwortung, die mit einem Besuch des Bundeskanzlers einhergehen. 

Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch andere Teilnehmer wurden abgetastet, während Dutzende von Sicherheitskräften die Veranstaltungen und Treffen überwachten, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Die Stasi, das Ministerium für Staatssicherheit, war der Geheimdienst und die Geheimpolizei der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).
Sie wurde 1950 gegründet und hatte die Aufgabe, die sozialistische Ordnung und die Macht der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) zu schützen und zu verteidigen.
Dafür überwachte, kontrollierte und verfolgte sie systematisch die Bevölkerung, die Opposition und die „Feinde der DDR”, sowohl im Inland als auch im Ausland. 

Die Stasi wurde auch als „Schild und Schwert der Partei” bezeichnet und war eng mit der politischen und militärischen Führung der DDR verbunden. 

Die DDR war ein Staat, der 1949 aus der sowjetischen Besatzungszone hervorging und sich als „erster sozialistischer Staat auf deutschem Boden” verstand.
Sie war Teil des Ostblocks und stand unter dem Einfluss der Sowjetunion.
Die DDR hatte eine zentralistische und autoritäre Struktur, in der die SED die alleinige politische Kraft war. Die DDR propagierte eine sozialistische Ideologie, die auf den Prinzipien von Marx, Engels und Lenin basierte.
Die DDR beanspruchte, eine „antifaschistisch-demokratische Ordnung” und eine „Diktatur des Proletariats” zu sein.

Es wird immer wieder gesagt, dass die Stasi in der DDR einen Staat geschützt hat, den es gar nicht gab. Damit ist gemeint, dass die DDR eine Scheinrealität aufrechterhielt, die nicht den tatsächlichen Verhältnissen, Bedürfnissen und Wünschen der Bevölkerung entsprach. 

Die Stasi war dabei ein wesentliches Instrument, um diese Scheinrealität zu erzeugen, zu kontrollieren und zu verteidigen.
Um diese These zu begründen, werde ich im Folgenden drei Aspekte näher betrachten: die Legitimation, die Repression und die Isolation der DDR.

Es stimmt, dass die Stasi ein repressives Organ war, das die DDR-Bevölkerung systematisch bespitzelte und unterdrückte.
Sie diente der SED-Führung als Instrument zur Machtsicherung und zur Kontrolle der Gesellschaft.
Die Stasi bekämpfte jegliche Form von Opposition und Andersdenkenden, zensierte Informationen und schüchterte die Bevölkerung ein.

Die Stasi operierte im Verborgenen, was ihr den Ruf eines „unsichtbaren Feindes” einbrachte.
Sie nutzte ein Netz von Informanten und Spitzeln, um Informationen über die Bevölkerung zu sammeln. Diese Informationen wurden genutzt, um politische Gegner zu verfolgen, Andersdenkende zu unterdrücken und die Kontrolle über die Gesellschaft zu gewährleisten.

Die allgegenwärtige Präsenz der Stasi führte zu einem Klima der Angst und Misstrauen in der DDR.
Die Menschen waren ständig besorgt, dass sie beobachtet und denunziert werden könnten.
Dies führte zu einer Atmosphäre der Selbstzensur und Unterdrückung.

Die Stasi spielte auch eine wichtige Rolle bei der Legitimation der DDR-Staatsführung.
Sie verbreitete Propaganda und unterdrückte Informationen, die die DDR in einem negativen Licht darstellten.
So trug sie zur Aufrechterhaltung des sozialistischen Systems in der DDR bei.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Stasi nicht allmächtig war.
Sie konnte nicht verhindern, dass die DDR-Bevölkerung zunehmend unzufrieden mit dem System wurde. Die Massenproteste im Jahr 1989 führten schließlich zum Zusammenbruch der DDR.

Die Frage, ob die Stasi einen Staat „schützte, den es gar nicht gab”, ist eine komplexe Frage, die nicht einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden kann.
Es ist wichtig, die vielfältigen Funktionen der Stasi zu betrachten und ihre Rolle im Kontext der DDR-Gesellschaft zu verstehen.

Die Stasi war ein repressives Organ, das die DDR-Bevölkerung systematisch bespitzelte und unterdrückte. Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung des sozialistischen Systems in der DDR, trug aber gleichzeitig zur Unzufriedenheit der Bevölkerung und zum eventuellen Zusammenbruch des Staates bei.

Die Stasi-Vergangenheit der DDR ist ein sensibles Thema, das in der deutschen Gesellschaft weiterhin kontrovers diskutiert wird. 

Es ist wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, um die Geschichte der DDR zu verstehen und die Gefahren von Überwachung und Unterdrückung zu erkennen.

Am 19. Februar 2024 strahlte der SWR in seiner Landesschau einen Beitrag über uns aus.
Das kurze Video präsentierte uns als Zeitreisende auf informative und ansprechende Weise.

Der Beitrag gewährte den Zuschauern einen Einblick in unsere „Philosophie”.
Die Zuschauer konnten so einen Eindruck von unserer privaten Atmosphäre gewinnen.

Die Resonanz auf den Beitrag war durchweg positiv.
Das Video wurde auf der Website des SWR, der „ARD Mediathek” und in den sozialen Medien vielfach geteilt und kommentiert.
Zuschauer lobten die informative und ansprechende Gestaltung des Beitrags.

Das Video ist bis zum 19. Februar 2025 in der Mediathek des SWR online verfügbar.
Dieser Zeitraum ist im Rundfunkstaatsvertrag geregelt, der die Verweildauer von Beiträgen in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten festlegt.

Der Beitrag in der Landesschau stellt für uns einen wertvollen Beitrag dar.
Wir konnten uns so einer breiten Öffentlichkeit unser Hobby und seine Besonderheiten präsentieren.

Das Stockacher Narrengericht, eine faszinierende und tief verwurzelte Tradition der schwäbisch-alemannischen Fastnacht, zeugt von einer bemerkenswerten Verschmelzung von politischer Satire und historischen Ursprüngen. 

Die Wurzeln dieser einzigartigen Veranstaltung lassen sich bis ins Jahr 1315 zurückverfolgen, als die „Schlacht am Morgarten” einen ungewöhnlichen Wendepunkt in der Geschichte markierte. 

Während dieser Schlacht soll der Hofnarr Kuony von Stocken dem habsburgischen Herzog Leopold einen klugen Rat erteilt haben, der jedoch unbeachtet blieb.
Als Dank für seine unverstandene Weisheit erhielt der Narr ein Privileg für seine Heimatstadt Stockach. Dieses Privileg erlaubte es ihm, einmal im Jahr ein Narrengericht abzuhalten. Eine beeindruckende Entwicklung, die durch die Ausstellung des Privilegs im Jahr 1351 durch den habsburgischen Herzog Albrecht dokumentiert ist und in einer Abschrift von 1743 erhalten geblieben ist.

Das Narrengericht selbst ist eine Institution von beeindruckendem Ausmaß. 

Unter der Leitung eines Narrenrichters und seines Stellvertreters, dem Laufnarrenvater, besteht es aus 21 Mitgliedern, die eine Vielzahl von Rollen bekleiden, darunter ein Narrenschreiber, ein Säckelmeister, ein Ordenmeister, ein Kämmerer, ein Archivar und ein Zeugmeister.
Diese breit gefächerte Struktur verleiht der Veranstaltung nicht nur eine formelle Organisation, sondern auch eine tiefe Verbindung zu den Traditionen der Fastnacht. Die Verhandlung selbst wird alljährlich am „Schmotzigen Dunschtig” – auch als „Weiberfastnacht” (dem Donnerstag vor Karneval / Fasnet / Fastnacht) bekannt – abgehalten und erfährt durch die Übertragung des SWR eine weite Verbreitung, was die Popularität und den kulturellen Einfluss dieser einzigartigen Veranstaltung unterstreicht.

Die Strafe, die bei diesem ungewöhnlichen Narrengericht verhängt wird, ist nicht nur symbolisch, sondern auch von unterhaltsamer Raffinesse geprägt.
Die Festlegung der Strafe in „Eimern Wein” als Maßeinheit verleiht nicht nur einen humorvollen Anklang, sondern erzeugt auch eine denkwürdige und amüsante Dimension der „Bestrafung”.
Ein Eimer Wein repräsentiert dabei stolze 60 Liter, was die Großzügigkeit und den spielerischen Charakter dieser unkonventionellen Sanktion unterstreicht.

In der reichen Historie des Stockacher Narrengerichts haben zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus der Landes- und Bundespolitik den Weg auf die Anklagebank gefunden.
Namen wie Angela Merkel, Winfried Kretschmann, Heiner Geißler, Gerhard Schröder, Joschka Fischer, Edmund Stoiber und viele andere zieren die illustre Liste der Angeklagten, die sich dem satirischen Urteil dieses einzigartigen Narrengerichts stellen mussten. 

Diese breite Palette von Angeklagten spiegelt nicht nur die Vielfalt der politischen Landschaft wider, sondern betont auch die Bedeutung dieses traditionsreichen Ereignisses als eine bedeutende Plattform für politische Kritik und Humor in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Logo der Messe Stuttgart

Die INTERGASTRA, die Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie, öffnete am 3. Februar 2024 ihre Tore in Stuttgart.
In den ersten beiden Tagen strömten bereits tausende Besucher aus aller Welt auf das Messegelände, um sich über die neuesten Trends und Innovationen der Branche zu informieren.

Mehr als 1.200 Aussteller aus 50 Ländern präsentieren auf der INTERGASTRA 2024 ihre Produkte und Dienstleistungen. Das Angebotsspektrum reicht von Küchentechnik und Lebensmittel über Möbel und Ausstattung bis hin zu Software und Dienstleistungen.

Die INTERGASTRA ist ein Pflichttermin für Fachbesucher aus allen Bereichen der Gastronomie und Hotellerie. In den ersten beiden Tagen nutzten bereits viele Gastronomen, Hoteliers, Küchenchefs und Einkäufer die Gelegenheit, sich über die neuesten Trends und Innovationen zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Neben der Ausstellung bietet die INTERGASTRA 2024 auch ein vielfältiges Rahmenprogramm. Dazu gehören Fachforen, Workshops, Live-Demonstrationen und Wettbewerbe.
Zu den Höhepunkten der ersten beiden Tage zählten die Eröffnung der Messe durch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, die Verleihung des INTERGASTRA-Awards und die Live-Cooking-Shows von Sterneköchen.

Die INTERGASTRA 2024 ist noch bis zum 7. Februar 2024 geöffnet. In den nächsten Tagen werden weitere Fachforen, Workshops und Live-Demonstrationen stattfinden. 

Die Messe ist täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.

Die INTERGASTRA 2024 ist eine beeindruckende Messe, die die gesamte Bandbreite der Gastronomie und Hotellerie abbildet. 

Das Angebot ist riesig und die Vielfalt der Aussteller und Produkte ist überwältigend. Die Messe ist ein idealer Ort, um sich über die neuesten Trends und Innovationen zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Die Nachhaltigkeit war eines der wichtigsten Themen der ersten beiden Tage der INTERGASTRA 2024. Viele Aussteller präsentierten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen.

Die Digitalisierung ist auch in der Gastronomie und Hotellerie ein wichtiges Thema. Zahlreiche Aussteller zeigten, wie digitale Lösungen die Branche verändern können.

Die „Gelatissimo“ ist die größte Fachmesse für handwerklich hergestelltes Speiseeis nördlich der Alpen.
Die findet vom 3. bis 7. Februar 2024 auf dem Stuttgarter Messegelände statt.
Die Messe richtet sich an alle, die sich für das Geschäft mit Eis interessieren oder einfach nur leckeres Eis genießen wollen. 

Die Messe zeigt die neuesten Trends und Ideen rund um das Thema Eis, wie zum Beispiel natürliche Zutaten, sogenannte „Frei-von-Rezepturen“, vegane und laktosefreie Sorten, innovative Maschinen und Zubehör, sowie Marketing- und Verkaufskonzepte. 

Die Besucher können sich über die neuesten Entwicklungen in der Branche informieren, sich mit Experten austauschen, neue Kontakte knüpfen und natürlich jede Menge Eis probieren.

Die ersten beiden Tage der „Gelatissimo“ waren ein voller Erfolg. Mehr als 10.000 Besucher strömten in die Halle 10, um sich von den rund 100 Ausstellern aus 15 Ländern inspirieren zu lassen. Die Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Rohstoffe, Maschinen, Zubehör, Verpackung, Hygiene, Beratung, Schulung, Franchising und vieles mehr. Die Messe bot ein vielfältiges Programm, das sowohl Fachwissen als auch Kreativität vermittelte.

Highlights waren unter anderem:

Die „Gelato World Tour“, die die besten Eis-Macher aus aller Welt präsentierte und die Besucher zum Probieren und Abstimmen einlud.
Die „Gelato World Tour“ ist ein internationaler Wettbewerb, der die Kunst und das Handwerk des Eis-Machens fördert und würdigt.
Die Teilnehmer stellten ihre originellen und köstlichen Kreationen vor, die von einer Fachjury und dem Publikum bewertet wurden.
Die Gewinner qualifizierten sich für das große Finale in Rimini, Italien.

Die „Gelato Academy“, die Workshops, Seminare und Live-Demonstrationen zu verschiedenen Themen wie Hygiene, Rezeptur, Dekoration, Allergene, Nachhaltigkeit und vieles mehr anbot.
Die „Eis Academy“ ist eine renommierte Schule für Eis-Macher, die sowohl AnfängerInnen als auch Fortgeschrittene ausbildet und weiterbildet.
Die Besucher konnten von den erfahrenen Eis-Machern lernen, Fragen stellen, Tipps und Tricks erhalten und selbst Hand anlegen.

Die „Gelato Sensation“, die eine sensorische Reise durch die Welt der Aromen, Farben und Texturen von Eis bot und die Besucher dazu anregt, ihre eigenen Kreationen zu entwerfen.
Die „Gelato Sensation“ ist eine interaktive Ausstellung, die die Sinne der Besucher ansprach und ihnen die Möglichkeit gab, ihr eigenes Eis zu kreieren.
Die Besucher können aus verschiedenen Zutaten, Geschmacksrichtungen, Formen und Dekorationen wählen und ihr Eis mit einer speziellen Maschine herstellen.
Das Ergebnis ist ein individuelles und leckeres Eis, das sie mitnehmen oder gleich vor Ort genießen können.

Die „Gelato Awards“, die die besten Produkte, Innovationen und Persönlichkeiten der Eis-Branche auszeichnet.
Die Gewinner wurden am zweiten Tag der Messe bekannt gegeben und gefeiert.
Die „Gelato Awards“ waren eine prestigeträchtige Auszeichnung, die die Exzellenz und die Leidenschaft der Eis-Macher würdigte.
Die Kategorien waren unter anderem: bestes Eis, beste Innovation, bestes Design, bester Eis-Macher, beste Eis-Schule und beste Eis-Kette.

Die „Gelatissimo“ hat sich als ein unverzichtbarer Treffpunkt für Eis-Liebhaber und ‑Profis erwiesen.

Die Messe geht noch bis zum 7. Februar weiter und bietet viele weitere spannende Angebote und Attraktionen.

Wer die „Gelatissimo“ noch nicht besucht hat, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.
Die Messe ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Gestern war hoher Besuch bei den Zeitreisenden Sabine Edelfrau und Dietmar Edelherr von Syntronica.

Reporter und Bewegtbildner vom SWR waren gekommen.

Vier Stunden waren angesetzt, die auch gebraucht wurden, um ein umfassendes Bild zu zeigen.

Das Team des SWR besuchte uns und zeigte uns erstmal in Alltagskleidung unserer Gegenwart.
Nach einer kurzen Einleitung verwandelten wir uns von den Privatleuten in die Edelleute.

Gegen 15 Uhr trafen wir bei einem Café namens Seelenschmeichler an und ließen uns dort nieder.
Auf dem großen Sofa plauderten wir über dies und das.

Die Inhaberin und die Mitarbeiterinnen machten sehr gut mit.
Es entstand unter anderem eine Szene, wie wir bestellten.

Wir danken den Leuten vom Seelenschmeichler für den herzlichen Empfang und die Atmosphäre,die sie uns baten. 

Der Bericht über uns kommt in einer Serie über unsere neue Heimat Böblingen, die wir sehr mögen.

Das Team des SWR beraumt die Ausstrahlung entweder vor oder nach Ostern 2024.

Eine Woche lang wird über Böblingen berichtet, wie beispielsweise über die MotorWorld, über eine Fechtgemeinschaft, die in Rollstühlen sitzen, über einen Fernsehkoch, Restaurantbesitzer und Jäger, der in Böblingen ansässig ist.

Wir danken dem SWR für den wunderschönen Tag!

Liebe Leserinnen und Leser, freut Euch auf die Zeit um Ostern, denn dann werden wir im Rahmen der Vorstellung Böblingen unseren (kurzen) Auftritt als Zeitreisende im Fernsehen haben.

Derzeit erleben wir in zahlreichen Städten Demonstrationen, die sich gegen rechtsextreme Parteien und Gruppierungen richten, und diese kontroverse Thematik findet auch in den sozialen Online-Netzwerken intensive Diskussionen. Es ist nachvollziehbar, dass Anhänger von politischen Bewegungen wie der AfD, „Die Heimat“, den „Identitären“ und anderen versuchen, Gegenargumente einzubringen.

In Deutschland herrscht zweifellos Meinungsfreiheit, die es jedem erlaubt, sich zu verschiedenen politischen Thesen zu bekennen, auch solchen, die als „rechts“ betrachtet werden. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese Meinungsfreiheit nicht bedeutet, dass es keine Gegenrede geben wird oder dass man vor kritischen Reaktionen geschützt ist. Der Austausch von Ansichten ist ein fundamentales Element einer demokratischen Gesellschaft.

Dennoch besteht die Gefahr, dass einige Personen behaupten, dass jede Form von Kritik automatisch als rechtes Gedankengut eingestuft wird. Dies ist in Wirklichkeit nicht der Fall. Wenn Diskussionen auf eine sachliche und respektvolle Weise geführt werden, ohne auf Klischees und abgedroschene Phrasen zurückzugreifen, wird dies in der Regel anerkannt. Es kommt dabei auf die Art und Weise an, wie eine Person ihre Standpunkte vertritt und wie sie selbst ihre eigene Position sieht.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Behauptung „Kritik gleich Rechts” eine vereinfachende Floskel ist. Sie suggeriert, dass Personen mit kritischem Blick automatisch als rechts eingestuft werden, was nicht der Realität entspricht. Tatsächlich kann diese Formulierung als Versuch angesehen werden, eine bestimmte politische Gesinnung als Opfer von Vorwürfen darzustellen und sich selbst in den Mittelpunkt zu rücken.

Es ist entscheidend, über solche Themen auf differenzierte und sachliche Weise zu diskutieren, um eine konstruktive Debatte zu ermöglichen und eine klare Abgrenzung zwischen Meinungsfreiheit und rechtsgerichteter Gesinnung zu bewahren. Effekthascherei und Vereinfachungen tragen nicht dazu bei, die Vielschichtigkeit dieser Diskussionen zu verstehen und einen konstruktiven Dialog zu fördern.

Am Sonntag lief in der ARD die Folge „Mit Volldampf in den Tod” aus der Krimi-Serie „Brokenwood”.
Diese haben wir uns erst am Dienstagabend in der Mediathek angeschaut.
Nach dreißig Minuten haben wir entschieden, nicht mehr weiter zu schauen.

In der Folge ging es um Folgendes:
In der Kleinstadt Brokenwood feiern Steampunks ein Fest. Während eines Feuerwerks ereignet sich eine Explosion. Der Anführer der Steampunk-Gesellschaft, namens „Aeronautic Society”, kommt bei dieser Gasexplosion ums Leben.
Was zunächst wie ein Unfall erscheint, weckt das kriminalistische Interesse der Polizei. Die Ermittlungen gestalten sich jedoch alles andere als einfach, da die verkaterten Zeugen an Gedächtnislücken leiden.

Die Folge war chaotisch und leider klischeebehaftet.

Was uns am meisten geärgert hat, war die Beschreibung, was Steampunk ist.
Laut eines „Steampunks” aus dem Krimi ist Steampunk eine Art Science-Fiction, welches auf der Vergangenheit fußt. „Steampunks” fänden sich in der jetzigen Welt nicht zurecht und flüchteten sich eben in eine „andere Vergangenheit”. „In Steampunk kann jeder alles sein”, war der die abschließende Bemerkung. 

Mehr wurde nicht erklärt.

Die „Steampunks” wurden generell als „harmlose Irre” dargestellt, die zudem viel Alkohol trinken.

Bei Vernehmungen der „Aeronautic Society”, wie der Verein der „Steampunks” hieß, hatten alle Zeugen seltsamerweise Erinnerungslücken, weil sie durch den Konsum von Alkohol am Vortag völlig verkatert waren.
Dem Autor dieser Folge war es sehr wichtig, dass ein „Steampunk” einen Toilettenmietservice besaß. Dieser durfte seine völlig verkorkste Weltansicht über das Geschäftsleben ad absurdum führen.
Ein anderer hatte eine Spielzeughandlung, in der Eisenbahnenanlagen aufgebaut waren. Dieser lebte in einer parallelen Realität und hatte nur Augen für seine Loks und Züge.

Was uns sehr geärgert hat, war die dumm-dämliche Darstellung der „Steampunks”.

Steampunk ist eine (Sub-)Kultur des sogenannten „Retrofuturismus”,
Man stelle sich vor, dass die Welt so geworden wäre, wie Jules Verne und H.G. Wells sie in ihren Romanen beschrieben haben. Das hieße, dass der Kleidungsstil immer noch der viktorianische wäre, also Männer mit eleganten Anzügen und Zylindern, Frauen mit glockenförmigen Kleidung mit viel Spitze. Steampunk-Treffen sind in einer Atmosphäre vergangener Zeiten: Mit Picknick-Körben auf Decken, dazu Musik, die früher gehört wurde.
Die vorherrschenden Techniken und Technologien wären Dampf und Mechanik
Viele Steampunks sehen sich als Zeitreisende und interessieren sich sehr für Geschichte.
Basierend auf der Annahme antiker Wissenschaftler, dass sich Lichtwellen über das Medium Äther fortpflanzen würden, wird die Äther-Theorie weitergesponnen, dass man damit durch die Zeitreisen könnte.
Bei den Steampunks sind Bastler, Tüftler, Schneider, Geschichtenerzähler, Künstler, Sänger und vieles mehr dabei. 

Für jeden ist es lohnenswert, eine Steampunk-Veranstaltung zu besuchen.

In dem Krimi wurde nicht über „Steampunk” recherchiert, was dazuführte, dass diese kulturelle Bewegung als Alkohol-trinkende „Spezies” abgetan wird.

Was daran lustig gewesen sein soll, kann ich nicht entdecken.

Das dumme Geschwafel über Steampunk kommt einer Denunziation sehr nahe.

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Der Hauptunterschied zwischen (Vorab-) Zensur und der (Nachher-) Anwendung von AGB liegt in ihrem zeitlichen Ablauf und ihrer Funktion. 

Während die Zensur eine Kontrolle über den Inhalt vor der Veröffentlichung ausübt und eine zentrale Instanz darüber entscheidet, was veröffentlicht werden darf, regeln die AGB die Verhaltensweisen und Inhalte nach ihrer Veröffentlichung auf der Plattform. 

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