Technik

In der Mitte des 17. Jahrhunderts berichtete der englische Arzt Thomas Browne von einer seltsamen Krankheit, die er entdeckt hatte. Betroffene, die daran erkrankt waren, bildeten unter der Haut (teilweise) bunte Hyphen, also Fasern, die stellenweise auch aus der Haut wuchsen.
Diese Krankheit nannte Thomas Browne „Morgellons“.
Erst im Jahre 2002 tauchte der Begriff wieder auf, nachdem von einem Jungen berichtet wurde, der diese Symptome hatte und der an Morgellons erkankt sei.
Seitdem wird geforscht, wie diese Krankheit entsteht und vor allem, wodurch.
Bis jetzt ist nur erforscht wurden, dass viele der an Morgellons Erkrankte auch unter Borreliose litten oder leiden, aber dies ist noch nicht zu hundert Prozent verifiziert oder ggf. falsifiziert.
Ebenso scheint es einen Zusammenhang zwischen Morgellons und psychischen Krankheiten zu geben. Aber alles konnte noch nicht zweifelsfrei bewiesen oder dementiert werden.
Irgendwann entdeckte auch die Internetgemeinde dieses Phänomen.
Dann ging es rasant.
Immer, wenn etwas für dumme Menschen unerklärlich ist und es kaum wissenschaftlich fundierte Informationen gibt, dreht sich das Karussell der Verschwörungstheoretiker.
Bei den meisten Verschwörungstheoretikern geht es um den Zusammenhang von Kondensstreifen, die bei Düsenflugzeugen auftreten und Morgellons. Viele Verschwörungstheoretiker meinen, dass Düsenflugzeuge gar keine Kondensstreifen erzeugen könnten, und nehmen daher – ohne überhaupt irgendwelche Beweise zu liefern – dass die Flugzeuge Gifte oder Chemikalien in den Himmel sprühten, um damit die Bevölkerung zu dezimieren, zu manipulieren etc.
Bei ihnen sind Morgellons sehr sehr winzige Maschinen, die durch die sog. Chemtrails – Chemikalien in Trails (Kondensstreifen) – in die Menschen eingeschleust werden. Diese Nanomaschinen enthielten die Erbsubstanz des Menschen und würden Veränderungen am Menschen vornehmen, ohne dass der Mensch dies merke. Es wird niemanden überraschen, dass diese Nanomaschinen auch gezielt – wie von „der Obrigkeit“ gewünscht – töten können.
Diese Verschwörungstheorien sind völliger Quatsch, doch die Verschwörungstheoretiker glauben, ohne Beweise liefern zu können, daran.
Es ist eben so, und wer nicht dran glaubt oder widerspricht, ist dumm oder realitätsverweigernd.
Um ihre Theorie der Morgellons zu untermauern, gibt es dazu passend auch eine Untersuchung.
Weil niemand erklären konnte, was es mit den bunten Fasern auf sich hatte, habe angeblich die FBI – die amerikanische Bundespolizei (!!!) – Gewebeproblem genommen bzw. Proben vom Morgellons genommen. Es sei dabei herausgekommen, dass in den Fasern nichts Menschliches gefunden worden sei.
Eine andere Quelle behauptet sogar, der FBI habe gesagt, dass das Material, aus dem die Morgellons bestünden, keine Substanz sei, die auf der Erde vorkäme, also außerirdisch sei.
Man muss sich schon ganz gewaltig in einer Schräglage der Realität befinden, um so einen Unsinn zu glauben, vor allem glauben, ohne nur einen Beweis zu haben.
Beweise sind nicht notwendig.
Ganz abgedreht wird es nun.
Dieses Foto zeigt angeblich einen Morgellonsbefall auf der Wange der verstorbenen Sängerin Amy Winehouse. Theoretisch könnte so eine bunte Faser unter der dünnen Oberhaut aussehen.
Es ist übrigens nicht bestätigt, ob Amy Winehouse an Morgellons erkrankt war.
Allen Ernstes wird behauptet, dass Amy Winehouse deswegen gestorben sei, weil die Nano-Maschinen sie getötet hätten. Die Nanomaschinen sind ja angeblich so winzig klein, dass sie die Chromsomen in den Zellen vernichten oder umstrukturieren könnten.
Nun hält man natürlich dagegen und sagt, Amy Winehouse sei dadurch gestorben, dass ihr sehr hoher Alkohol- und Drogenkonsum zu einem multiplen Organversagen geführt hätte.
Nein, wird man belehrt, Amy Winehouse wäre „der Obrigkeit“ unbequem gewesen und sei deswegen durch die Nanomaschinen „ausgeknipst“ worden. Da es sich ja um Nanomaschinen handele – was natürlich nur die „Eingeweihten“ sehen und wissen können, ist niemand darauf gekommen.
Wenn man bedenkt, dass auch manchmal irgendwelche Würmer als Morgellons herhalten müssen oder eingesponnene Insekten eben nicht in Spinnennetzen hingen, sondern durch Morgellons getötet worden wären, was man an den Hyphen – die zweifelsfrei Spinnenfäden sind – sehen könne, ist einem auf einmal nichts mehr wirklich suspekt bei den Verschwörungstheoretikern.
Ich setze mir nun meinen Aluminum-Hut auf und hoffe, dass ich dadurch nicht mehr von solchen konspirativen Störstrahlungen mehr angestrahlt werde.
![]() | Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen |

Bill Gates, Aufsichtsratsversitzender und Geschäftsführer von Microsoft, gastierte als Redner an verschiedenen amerikanischen High-Schools.
Er diskutierte mit den Schülern und erkannte, dass die Lern- und Lehrmethoden die Schüler in politisch-korrekte Watte packten, die Schüler aber für die Realität, die eben nicht rosa ist, wie die Schüler in den Schulen allerdings vermittelt bekommen, vorbereite.
Er stellte „Elf Regeln fürs Leben“ auf.
Regel 1: Das Leben ist nicht gerecht – Gewöhn dich lieber dran!
Regel 2: Der Welt ist dein Selbstwertgefühl ziemlich egal. Die Welt erwartet nämlich, dass du erstmal etwas leistest, BEVOR du dich toll fühlst!
Regel 3: Du wirst nach dem Schulabschluss NICHT gleich die dicke Kohle scheffeln. Du wirst auch keinen Vorstandsposten und ein Auto mit Chauffeur bekommen, bevor du es dir nicht hart erarbeitet hast!
Regel 4: Du denkst, dein Lehrer wäre streng? Dann warte, bis du einen Chef hast!
Regel 5: Im Fastfood-Laden arbeiten und Burger braten ist nicht unter deiner Würde. Deine Großeltern hatten für „Burger braten” einen anderen Begriff: Sie nannten es „Chance”!
Regel 6: Wenn du etwas vermasselt hast, dann ist es NICHT die Schuld deiner Eltern. Also hör auf, über deine Fehler zu jammern, sondern lerne aus ihnen!
Regel 7: Bevor du geboren wurdest, waren deine Eltern noch nicht so langweilig, wie sie jetzt sind. Sie sind so geworden, weil sie deine Rechnungen bezahlt, deine Klamotten gewaschen und dir dabei zugehört haben, für wie cool du dich hälst. Bevor du also den Regenwald von den Parasiten rettest, die deine Eltern hinterlassen haben: Mach erstmal deinen eigenen Kleiderschrank keimfrei!
Regel 8: Vielleicht hat deine Schule ja Gewinner und Verlierer gleichermaßen durchgebracht. Aber das wirkliche Leben macht das NICHT! Manche Schule hat sogar die schlechten Noten abgeschafft und man kann dort SO VIELE Antworten auf eine Frage geben, bis die richtige dabei ist. Sei jetzt ganz stark: Das hat nichts, aber auch GAR NICHTS mit dem wirklichen Leben zu tun!
Regel 9: Das Leben ist nicht in Schulhalbjahre unterteilt. Es gibt auch keine 6‑wöchigen Sommerferien. Außerdem wird dir dein Arbeitgeber auch kaum die Zeit dafür geben, DICH SELBST ZU FINDEN. Mach das in deiner Freizeit…
Regel 10: Was du im TV siehst, ist NICHT das wirkliche Leben! Denn im wirklichen Leben müssen die Leute auch mal raus aus Starbucks und Co., um arbeiten zu gehen.
Regel 11: Sei immer nett zu den Nerds und Strebern! Nicht ausgeschlossen, dass du später für sie arbeitest.
Hier beweist Bill Gates, dass er den Schülern und Lehrern die Augen öffnen möchte.
Ob es geholfen hat, wird die Zukunft zeigen.
![]() | Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen |

Windkraftanlagen werden auch „Stromspargel” genannt.
Diese „Propeller“ erzeugen, während sie sich gemächlich durch den Wind drehen, Strom.
In Küstenregionen oder Inseln sieht man die „Propeller“ vermehrt und sehr oft. Sie verrichten ihre Arbeit. Niemanden stört es.
Seit dem die sog. „Energiewende“ eingeleitet ist, gibt es von vielen Leuten Gerüchte.
Angeblich verschandelten die Stromspargel die Umwelt. Das sei mal dahingestellt.
Andere Leute, die ebenfalls meinen, Atomkraft sei besser als Windenergie, bastelten schon lange an „tollen Ideen“, um die Windenergie zu diskreditieren.
„Die Windkraftanlagen erschlagen Vögel.“
Die „Propeller“ verrichten allerdings gemächlich ihre Arbeit. Sie bewegen sich etwa zwölf bis Fünfzehnmal pro Minute im Kreis, also ungefähr einmal alle vier Sekunden.
Vögel sind außerdem nicht dumm und fliegen nicht in eine Gefahrenstelle hinein.
Ich habe recherchiert – nicht nur im Urlaub.
Ich war auf Fehmarn, wo sehr viele „Propeller“ stehen und habe mich umgesehen.
Ebenso war ich in der Nähe von Flensburg und in der Nähe Kiel.
Zuvor war ich zu einem Besuch im Greifswalder Bodden.
Bilder kann ich präsentieren, allerdings keine von erschlagenen oder zerschredderten Vögeln in nahen und fernen Umfeldern von Windkraftanlagen.
Auch Anwohner haben bestätigt, dass es „völliger Quatsch“ sei, dass Vögel durch „Propeller“ zu schaden kämen.
Dabei hilft auch keine Gerüchteküche von Greenpeace oder ähnlichen Umweltverbänden.
„Vögel werden durch Windkraftanlagen getötet“ ist und bleibt ein Ammenmärchen.
![]() | „Die Quanten sind doch keine hoffnungslose Schweinerei! Max Born |

Als in Stuttgart der 35. Evangelische Kirchentag stattfand, meinte die Greenpeace-Jugend, sie müsse gegen Kohlekraftwerke und Kohleabbau demonstrieren.
Wir waren durch Zufall in der Nähe und unterhielten uns mit einige der knapp dreißig Kinder bzw. Jugendlichen der sog. „Demonstration”.
| Wir | Wo wird denn Kohle abgebaut? |
| Teilnehmer | Ähm … ähm … Im Rheinland |
| Wir | Was ist denn sooo schlimm daran, dass die Kohle abgwbaut wird? |
| Teilnehmer | Es gibt nur Kahlschlag und es bleiben die Halden zurück. |
| Wir | Es dürfte Euch aber klar sein, dass auch wieder renaturiert wird … |
| Teilnehmer
| Nein, das bleibt alles so.
|
| Wir | Wo wird denn Kohle abgebaut? |
| Teilnehmer | Im rheinischen Kohlerevier und in der Lausitz |
| Wir | Ist Euch denn bekannt, dass Arbeitsplätze vernichtet werden? |
| Teilnehmer | Es werden auch neue geschasffen. |
| Wir | Ja, auch, aber nicht alle, weil auch Zulieferer betroffen sind. |
| Teilnehmer
| Das sind genau so viel.
|
| Wir | Warum seid Ihr denn gegen Kohle? |
| Teilnehmer | Weil das die Umwelt verschmutzt. |
| Wir | Aber gegen 2020 werden die Aromkraftwerke abgeschaltet sein und ab 2050 sollen die Kohlekraftwerke auch weg. |
| Teilnehmer | Man kann auch beides direkt abschalten. |
| Wir | Das Problem ist aber, dass es dann nichts gäbe, was den Ausgleich bezüglich der Energieversorgung bereitstellen würde. Was sollte man denn machen? |
| Teilnehmer | Man kann alles direkt abschalten, das wäre kein Problem, weil wir ja genug Strom haben. |
| Wir | Aber es käme doch zum Engpass und wir bräuchten – zur Not – die Kohle. |
| Teilnehmer
| Nein, das geht sofort, nur das wollen die Politiker nicht.
|
Man sieht (leider), dass die Kinder und Jugendlichen, die die „Anti-Kohle-Demonstration” veranstaltet haben, nicht wirklich wissen, wofür sie auf die Straße gehen bzw. gingen.
Sie skandieren Parolen, können aber keine Details darstellen von dem, wofür oder wogegen sie eintreten.
Der Jugendliche in der Mitte, der das Megaphon trug und laut die anderen mit Parolen motivieren wollte, die die anderen mehr oder weniger wiederholten, hatte ein Klemmbrett mit einem Block dabei, von dem er die Parolen ablas. Dieser Jugendliche konnte ohne den Block nichts selbsständig tun.
Als ein paar andere die Zettel lasen und „Boah!” riefen, machte er nichts mehr.
Schade, dass Greenpeace ihre Jugend so wenig informiert, anstatt ihnen zu sagen warum es geht!
Aber was will man auch von Greenpeace verlangen?
Greenpeace will ja nicht wirklich Umweltschutz, sondern hat andere „große Ziele” !
Wir haben einige unserer Impressionen vom 35. Evangelischen Kirchentag online gestellt.
Dies als ein Video als Foto-Show (oben) und also eine Foto-Webseite (unten).
Weiterführendes
![]() | „Es ist nicht weiter schlimm,wenn dir nichts einfällt, Klaus Lettke |

Gerade vorm Lotto-Automaten…
Vater und Sohn (ca. 16 Jahre) , der Sohn tippt auf dem Display herum.
Sohn : „Das Ding geht nicht.”
Vater: „Du kannst nur sechs Zahlen auswählen.”
Sohn mit fragend-hohlem Blick:„Und warum nicht mehr?”
Vater:„Das System heißt 6 aus 49.”
Sohn tippt wieder (wie) blöde:„Das geht trotzdem nicht.”
Vater erklärt das System „6 aus 49” und sagte, dass man nur sechs Zahlen auswählen könne aus der Matrix von 49.
Sohn tippt wieder und flucht.
Vater: „Du kannst nicht mehr als sechs auswählen.”
Der Sohn spekuliert, dass der Automat defekt sei.
Vater :„Wie müssen jetzt auch los. Mutti wartet.” und zieht den Sohn hinter sich her.

Die „Generation Handy” scheint sehr kompetent zu sein, was Handys – insbesondere Smartphones – angeht.
Ständg vibriert und tönt das Handy, weil irgendjemand etwas will oder einen Gruß verschickt hat.
Die „Generation Handy” hat aber nur rudimentäre Kompetenzen, was die Benutzung der Smartphones angeht.
Dies bekommt man in angesagten Foren oder in den „Kritiken” der App-Stores u.ä. zu sehen bzw. zu lesen.
Mal davon abgesehen, dass die „Generation Handy” sich in den Foren einen Wolf schreibt, weil sie eine Erwartungshaltung von 1000 Prozent hat – z.B. eine Gratis-App kritisieren, weil sie keine Feature wie ein großes Programm auf dem Personal Computer, die 500 Euro kostet, hat – sieht man, wie diese (vornehmlich) jungen Leute mit ihrem Mobiltelefon – und der Umwelt – umgehen.
Angesagt sind momentan Selfies, also Fotos von sich (sowie sich und anderen) in der Regel mit der Frontkamera des Handys.
Der Speicher wird vollgeknipst, bis das Handy irgendwann meldet, dass der Speicher voll sei und nix mehr gehe.
Viele Fotos sollen aber behalten werden.
Speicherkarten fürs Handy, die sehr billig sind, kauft man sich nicht, sondern löscht einige Bilder.
Dadurch erhält man ein bisschen Platz für Neue.
Unnütze Apps können nicht gelöscht werden, weil sie „in” bzw. „angesagt” sind. Man muss sie in dem knappen Speicher lassen, weil alle sie haben. sonst wäre man ja „out”.
Man bedient sich sog. „Speicher-Booster”, also Apps, die den Speicher befreien von im Hintergrund laufenden Apss, die seit einiger Zeit nicht benutzt wurden und die man wohl gerade nicht braucht.
Auch temporäre Dateien werden zwischendurch gelöscht, die das System und andere Apps aber fürs richtige Funktionieren wieder anlegen.
Das bringt auf Dauer nichts, weil man ja weiterhin Fotos speichert und den Speicher vollmacht, aber es scheint einem zumindest so, dass man etwas tut.
So geht es dann weiter …
Fotos machen, „Speicher-Voll-Meldung”, Speicher-Boosten und wieder von vorne.
Auch ein „schöner Zeitvertreib”, der aber auf Dauer in keinster Weise etwas bringt!
![]() | „Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung.” Oscar Wilde |


