Bill_Gates_July_2014
Bill Gates, Aufsichtsratsversitzender und Geschäftsführer von Microsoft, gastierte als Redner an verschiedenen amerikanischen High-Schools. 
Er diskutierte mit den Schülern und erkannte, dass die Lern- und Lehrmethoden die Schüler in politisch-korrekte Watte packten, die Schüler aber für die Realität, die eben nicht rosa ist, wie die Schüler in den Schulen allerdings vermittelt bekommen, vorbereite.

Er stellte „Elf Regeln fürs Leben“ auf.

Regel 1: Das Leben ist nicht gerecht – Gewöhn dich lieber dran!

Regel 2: Der Welt ist dein Selbstwertgefühl ziemlich egal. Die Welt erwartet nämlich, dass du erstmal etwas leistest, BEVOR du dich toll fühlst!

Regel 3: Du wirst nach dem Schulabschluss NICHT gleich die dicke Kohle scheffeln. Du wirst auch keinen Vorstandsposten und ein Auto mit Chauffeur bekommen, bevor du es dir nicht hart erarbeitet hast!

Regel 4: Du denkst, dein Lehrer wäre streng? Dann warte, bis du einen Chef hast!

Regel 5: Im Fastfood-Laden arbeiten und Burger braten ist nicht unter deiner Würde. Deine Großeltern hatten für „Burger braten” einen anderen Begriff: Sie nannten es „Chance”!

Regel 6: Wenn du etwas vermasselt hast, dann ist es NICHT die Schuld deiner Eltern. Also hör auf, über deine Fehler zu jammern, sondern lerne aus ihnen!

Regel 7: Bevor du geboren wurdest, waren deine Eltern noch nicht so langweilig, wie sie jetzt sind. Sie sind so geworden, weil sie deine Rechnungen bezahlt, deine Klamotten gewaschen und dir dabei zugehört haben, für wie cool du dich hälst. Bevor du also den Regenwald von den Parasiten rettest, die deine Eltern hinterlassen haben: Mach erstmal deinen eigenen Kleiderschrank keimfrei!

Regel 8: Vielleicht hat deine Schule ja Gewinner und Verlierer gleichermaßen durchgebracht. Aber das wirkliche Leben macht das NICHT! Manche Schule hat sogar die schlechten Noten abgeschafft und man kann dort SO VIELE Antworten auf eine Frage geben, bis die richtige dabei ist. Sei jetzt ganz stark: Das hat nichts, aber auch GAR NICHTS mit dem wirklichen Leben zu tun!

Regel 9: Das Leben ist nicht in Schulhalbjahre unterteilt. Es gibt auch keine 6‑wöchigen Sommerferien. Außerdem wird dir dein Arbeitgeber auch kaum die Zeit dafür geben, DICH SELBST ZU FINDEN. Mach das in deiner Freizeit…

Regel 10: Was du im TV siehst, ist NICHT das wirkliche Leben! Denn im wirklichen Leben müssen die Leute auch mal raus aus Starbucks und Co., um arbeiten zu gehen.

Regel 11: Sei immer nett zu den Nerds und Strebern! Nicht ausgeschlossen, dass du später für sie arbeitest.

Hier beweist Bill Gates, dass er den Schülern und Lehrern die Augen öffnen möchte.
Ob es geholfen hat, wird die Zukunft zeigen.

oxi-d-sch

Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen

„Elf Regeln fürs Leben”

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