Baden-Württemberg

Wir Knödler - Interview - Bild von
Michael Knödler (links) ist der Spitzenkandidat der Piratenpartei für die Landtagswahl am 13.3.2016 in Baden-Württemberg.

Wir haben am Samstag, den 6.2.2016, kurz mit ihm reden können, als er damit beschäftigt war, nachmittags Wahlkampfplakate in der Stuttgarter City aufzuhängen, und sich Zeit für uns nahm.

Knödler sagte uns vor zwei Jahren, er wolle aus der Piratenpartei austreten, wenn seine Partei nicht in den Kreistagen einzöge, weswegen etwas unverständlich ist, dass er sich trotz alle dem nicht lösen kann. Dazu ignorierte er diesbezügliche Fragen bzw. relativierte er sie.

Er hatte das sog. „Zappeln gegen das Tanzverbot“ organisiert.
Die Piratenpartei positionierte sich zu der Zeit vor knapp einem Jahr noch gegen das gesetzliche Tanzverbot an Feiertagen, wie Weihnachten, Ostern etc.
Bei dem „Zappeln“ kamen knapp zehn, zwanzig Leute.
Das Seltsame an der ganzen Sache ist, dass in der grün-roten Landesregierung von Baden-Württemberg sowieso das Tanzverbot schon lange auf der Kippe stand.
So konnte man sich gut dranhängen und nach der Aufhebung des Tanzverbots behaupten, man hätte es durchgesetzt.
Wir bekamen aber mit, dass keiner von den Teilnehmern vom „Zappeln“ auch an Weihnachten in die Disco oder irgendwo anders zum Tanztee ging.

Als Nächstes riefen er und die Piratenpartei zum „Öffentlichen Smoke-in“ auf.
Dies sollte eine Veranstaltung sein, um Cannabis und Marihuana zu legalisieren.
Auf den Einladungsfotos waren brennende Joints zu sehen, ebenso in den Videos.

Knödler, der bei öffentlichen Auftritten immer eine Flagge der Piratenpartei als Cape trägt, relativiert gerne in Interviews.

Wir unterhielten uns kurz über den sog. „Stresstest zu Stuttgart 21“. Er  hob hervor, er sei Mathematiker und könne die Fehler im Stresstest nachweisen. Syntronica, Diplom-Informatiker, hielt allerdings dagegen und erwiderte im gleichen Tonfall: „Ich bin by the way Diplom-Informatiker und habe die Annahmen der Verkehrsprofis analysiert, sehe aber keine Fehler.” Daraufhin knickte sein Gegenüber direkt ein.

Knödler ist als „Clickmichi“ bekannt, bei dessen Online-Profilen er eher eine ambivalente Rolle spielt.

Er spricht sich in der Öffentlichkeit gegen Stuttgart 21 aus, sagte uns aber bei einem Gespräch nahe der St.-Maria-Kirche in Stuttgart, dass er wisse, dass S21 zu Ende gebaut werde und dass jeglicher Widerstand dagegen zwecklos sei. Auch sei ein Rückbau des Bahnhofs völlig unrealistisch. Er weiß auch, dass die sog. „Montagsdemos gegen S21“ nur noch Proforma-Veranstaltungen seien, um nicht zugeben zu müssen, man habe verloren.
Er meinte zum Schluss dazu noch: „Vielleicht kommt die Bahn dazu, S21 doch einzustampfen.”

Er macht auch mit bei der sog. „Internet-for-Regugees-Bewegung“ mit, d. h. einer Plattform, die sich weiter für Aufnahme von Flüchtlingen ausspricht. Es wird aber irgendwann klar, was die Piratenpartei damit bezwecken will.
Dozenten – vornehmlich der „Piraten“ – sollen nämlich in Asylantenheime gehen und Asylanten die Benutzung von Computern näherbringen. Die Computer soll der Staat bezahlen. Auch sollen in Asylantenheimen Internet-Cafés eingerichtet werden.

Ein Manko von Knödler ist auch, seine gerne zur Schau gestellte Toleranz.
Wenn es aber mal eine Meinung gibt, die ihm nicht gefällt, kann man insbesondere bei sozialen Online-Netzwerken andere blockieren und dann Lügen verbreiten, um sich selbst zu rechtfertigen.

Zwei konkrete Situation taten sich uns auf.

Zum Möchtegern-Jahrestag des nicht stattgefundenen „Schwarzen Donnerstag“ kritisierten wir, dass wir nicht verstünden, wie man Warnungen der Polizei, aus der Schussweite von Wasserwerfern zu gehen, mehrmals ignorieren konnte, sich aber dann beschwerte, wenn man eine Wasserladung abbekäme. Daraufhin wurde uns von Knödler vorgeworfen, wir wären Provokateure und sollten schweigen, da dieses Thema zu schwerwiegend sei. Weitere Kommentare von uns wurden gelöscht.

In der Flüchtlingssache war vor einigen Monaten ein Bild von einem ertrunkenem Kind am Strand von Bodrum aufgetaucht. Wir hatten recherchiert, dass dieses Bild drapiert gewesen sei, und konnten auch mit einem Presseartikel „glänzen“.
Er bezeichnete uns daraufhin als Rassisten und Rechtsradikale.
Auf ein Ansinnen, diese Titulierung zu löschen, reagierte er nur mit weiteren Beleidigungen.

Was Knödler wirklich außer Partei- und Durchhalteparolen bezweckt, bleibt also schleierhaft, wie bei jedem Politiker.

Die Zeit der Piratenpartei ist allerdings schon längst abgelaufen.

Was so interessant begonnen hatte, wurde leider von vielen „Piraten“ im politischen Irrglaube selbst zerstört.

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Am Freitag, den 30.1.2016, wurde der Stuttgarter Fernsehturm wiedereröffnet.

Im März 2013 hatte der neue stuttgarter Oberbürgermeister, Fritz Kuhn, den Fernsehturm überraschend schließen lassen. Aus Brandschutzgründen hieß es damals.

Nun muss man differenzieren!

Es war so, dass die Theastergruppe, die oben im Fernsehturm spielte, einen neuen Antrag stellen musste, da der Vertrag abgelaufen war.
Für ein diesbezügliches Aufführen durfte der Turm aber wegen neuer Brandschutzauflagen nicht mehr genutzt werden.
Fritz Kuhn dachte nicht darüber nach und ließ den Turm voreilig schließen.

Dabei wäre alles so einfach gewesen.

Man hätte sagen können, dass momentan kein Theater oben aufgeführt werden dürfe, solange, bis die Auflagen erfüllt seien. Besucher hätten weiterhin die Turmplattform besuchen können, während der Turm nachgerüstet worden wäre.

Aber Herr Kuhn hatte voreilig gehandelt, ohne nachzudenken, und wollte nicht nachgeben.

So wurde das Wahrzeichen von Stuttgart geschlossen und innerhalb von knapp drei Jahren nachgerüstet.

Wir hatten vor knapp drei Jahren kurz nach der Schließung mit Technikern des Turm gesprochen.
Diese sagten uns, dass es ganz gefährlich sei, wenn Behinderte – Good Will – mit auf die Aussichtsplattform genommen würden. Diese – je nach Schwere der Behinderung – hätten ksum eine Chance sich zu retten. Auch nach einer Nachrüstung nicht. Das rettende Treppenhoch sei nicht für sowas ausgelegt.
Behinderte könnte man aus Sicherheitsaspekten „eigentlich” nicht mitnehmen.

Wir sind gespannt, was passieren mag!

Das Wahrzeichen der Landeshauptstadt Stuttgart ist wiedereröffnet.
Am Wochenende der Wiedereröffnung wurden knapp 5500 Karten zur Besichtigung verkauft.

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Roll over Beethoven

„Wenn Journalisten in vorauseilendem Gehorsam so berichten, wie es der Staat will – dann verraten Sie ihren Beruf.”

Nachrichten Baden Württemberg BW Dietmar Syntronica Herzbeben

Die Elefantenrunde und das Chaos der Berichterstattung !

Um es kurz zu machen …

Die Grünen und die SPD nehmen doch an der Elefantenrunde im SWR – Südwestrundfunk – teil.

Bis dahin war es ein dummer langer Weg!

Wie wir berichteten, wollen die o.g. Parteien nicht teilnehmen, weil die AfD – Alternative für Deutschland – eingeladen war. Die AfD würde laut Prognosen in den Landtag von Baden-Württemberg einziehen und ist somit ein relevanter Partner in der Elefantenrunde. 

Die Spezialdemokraten Sozialdemokraten spuckten erstmal Galle gegen die Einladung und zofften gegen den Einladenden – den SWR.
Wenn man jemanden zu einer Party einlädt, und diesem passen die anderen Gäste nicht, bleibt man fort, aber fordert nicht wie die SPD, das Andere gehen müssen bzw. ausgeladen werden.
Der SWR lud in verausschauendem Gehorsam die AfD aus – auf Druck der SPD.

Wer sich als Journalist so verhält, wie die Verantwortlichen beim SWR, ist ein Verräter an seinem Beruf. 
Man erinnere sich an Art. 5 GG – Pressefreiheit!
Wenn die SPD eingreifen wollen, sollte man als unabhängige Presse sowas abchmettern. 
Wenn die Sozis nicht wollen, sollen sie zu Hause bleiben!

Was die ‪Elefantenrunde‬ angeht, verdrehen der ‪‎SWR‬ – eingeschlossen dem Intendanten, Herrn Boudgoust – nun die Tatsachen.
Die Grünen und die Sozis wollten nicht teilnehmen, wenn die AfD teilnimmt.
Plötzlich behauptet der SWR, sie hätten nicht teilnehmen wollen, weil die AfD und „Die Linken” dort gewesen wären.
In bekannten Nachrichtenquellen kann man nachlesen, dass die Grünen und die Sozis sich nicht gegen „Die Linken” aussprachen.

Manche Leute sprechen im Zusammenhang mit dem SWR von „Lügenpresse”.

Bild: www.pixelio.de  ID:  38474 von www.einstellungstest-polizei-zoll.de

Eine Ausgabe des Grundgesetzes, aufgenommen am 19.4.1999. Das Grundgesetz, die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, wird in diesem Jahr 50. Es wurde am 8.Mai 1949 vom Parlamentarischen Rat angenommen und trat am 24.Mai in Kraft. Das Verfassungswerk legt in 15 Abschnitten die staatliche Grundordnung fest  - von den Grundrechten über die Regelung der Staatsform, der Verfassungsorgane, der Rechtssprechung, des Finanzwesens und des Verteidigungsfalls.

Im Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland (Art. 5 GG) steht folgendes.

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

Dies haben aber manche Politiker falsch verstanden.

Am 13.5.2016 wird ein neuer Landtag in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gewählt.

Der SWR – Südwestrundfunk – lud daraufhin alle „etablierten” und aussichtsreichen Parteien zu einer „Elefantenrunde”. Dort sollten über deren Programme und Pläne diskutiert werden.

So gut, so schön.

SPD wohin

Die SPD maulte jedoch laut herum. Sie wollten nicht auftreten bzw. teilnehmen, wenn auch die AfD – Alternative für Deutschland – teilnehmen dürfte.
Die AfD ist eine zugelassene Partei und gilt als Kandidatin, die die Fünf-Prozent-Hürde nehmen und ín den Landtag Baden-Württembergs einziehen wird. Umfrageergebnisse bzw. Prognosen liegen zwischen acht und fünfzehn Prozent der Wählerstimmen.

Nun meinte die SPD auf den SWR den Druck erhöhen zu müssen, was dann auch – leider – gelang.
Der SWR lud die AfD aus. Dummerweise gab der SWR kurz danach auch zu, dass dies auf Druck der SPD – und einiger Grüner – geschehen war.

Der SWR – Die Pressefreiheit ist wie oben ersichtlich, gewährleistet per Grundgesetz – lädt relevante Parteien zur „Elefantenrunde” ein. Die SPD beschwert sich und der SWR lädt die „Persona non grata der SPD” aus.

Dies ist in zweierlei Hinsiicht undemokratisch.

Da in Rheinand-Pfalz ebenfalls am gleichen Tag Landtagswahl ist, hat die dortige SPD auch schonmal angekündigt, dass sie an keinen Diskussionen teilnehme, bei denen auch die AfD geladen sei. Auch hier ist übrigens der SWR zuständig.
Auch die Landeschefin von NRW, Hannelore Kraft, rief schon mal prophylaktisch das Gleiche.

Die SPD hat nebenbeibemerkt kein Problem, wenn die SED-Nachfolgepartei „Die Linke” dabei ist.

Als vor knapp fünf Jahren in Baden-Württemberg die CDU-FDP-Regierung durch die Grüne-SPD-Regierung abgelöst wurde, war die neue und immer wiederholte Phrase „Zuhören und gehört werden”. 
Dies wurde bei jedem noch so kleinen Disput als Fingerzeig hervorgehoben. 
Zugehört hat niemand von der neuen Regierung, obwohl die Baden-Württemberger oft genug laut waren, um gehört zu werden.

Nun beweist die SPD mal wieder, wie sie auf das Volk hört. Man kann eine zugelassenen Partei, die zudem noch große Chancen hat, ins Parlament einzuziehen, nicht einfach ignorieren.

Malu Dreyer, amitierende Landeschefin von Rheinland-Pfalz, hatte anlässlich des Hambacher Disputs gesagt: „Ich halte es – bezogen auf die AfD – übrigens für wichtig, dass man diese Partei durchaus ernstnimmt und ihr deutlich Paroli bietet, anstatt sie bloß zu ignorieren.”

Ebenso posaunt Nils Schmid, amtierender stellvertretender Landeschef von Baden-Württemberg, bei jeder größeren Versammlung heraus, es sei so einfach, der AfD die Segel aus dem Wind zu nehmen, wenn es darauf ankommt, zieht er sich aber lieber in die Heul-Ecke zurück und schmollt.

Er und die SPD scheinen wohl Angst zu haben, dass ihnen nicht gelingt, der AfD Paroli zu bieten.

Feige!

Das Verhalten der SPD und das Druckausüben ist sehr undemokratisch und zeigt, dass die SPD die Pressefreiheit aushebelt. 
Der SWR spielt dabei leider mit.

Malu Dreyer, die sich ja auch öffentlich sehr laut gegen die Auftritte der AfD bei öffentlichen Diskussionen und der „Elefantenrunde” ausspricht ist nebenbeibemerkt Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder.

Sie sollte – wie ihre SPD-Genossen – wissen, was Pressefreiheit bedeutet.

Sollte!

Cem Özdemir ::: © Foto von Syntronica.net
Cem Özdemir profiliert sich gerne als „Stuttgarter in Berlin“.
Er will damit ausdrücken, dass er durch die Stimmen, die er in seinem Wahlkreis bekommen hat, in den Bundestag gehievt wurde.
Dies stimmt allerdings nicht.
Cem Özdemir ist nicht so MdB – Mitglied des Bundestages – geworden, wie er gerne sagt.
Direktmandate haben nämlich in Stuttgart – Wahlkreis Stuttgart 1 und Stuttgart 2 – Karin Maag und Stefan Kaufmann von der CDU erreicht. Cem Özdemir ist über die Parteiliste (Reserve) in den Bundestag gelangt.

Sein Slogan „Ein Stuttgarter in Berlin“ bzw. „Ein Stuttgarter für Berlin“ ist vorsichtig ausgedrückt eine „kreative Idee“, denn er hat seinen Hauptwohnsitz in Berlin angemeldet. Seinen Zweitwohnsitz hat er mit Stuttgart angegeben, anscheinend wohl, damit er sich in Stuttgart aufstellen lassen kann.

Cem Özdemir ist übrigens der Einzige, der vom alten Parteivorstand übrig geblieben ist, weil er geheuchelt hatte, ihn treffe keine Schuld, was Vertuschung von Kinderschändung etc. anginge. Und man hatte ihm geglaubt.

Von seinen Landsleuten wird der „Türke“ nicht wirklich ernstgenommen. Man lacht eher wegen seines „kuriosen Jobs“ über ihn.

Als wir ihn zufällig bei einer Wahlkampfveranstaltung beim Naturfreundehaus am Killesberg, Stuttgart, trafen, schwafelte er und schwafelte er und schwafelte er um den heißen Brei herum, wurde niemals konkret.
Er redete auch so einen Unsinn, dass die Bildung Bundessache sei und nicht Ländersache.
Wir wiesen ihn daraufhin, dass z. B. Schulen Ländersache seien, die Berufsausbildung aber Bundessache und die Kultusministerkonferenz u. a. dazu da sei, den schulischen und betrieblichen Aspekt in der Berufsausbildung zu „synchronisieren“. Dies wollte er nicht wahrhaben, sondern laberte weiter, er würde die Schulen als MdB reformieren, auch die in Baden-Württemberg.

Er spricht sich auch für die Legalisierung von Canabis u.ä. Drogen aus.
Bei der sog. „Ice Bucket Challenge hatte er auf seinem Bslkon in Berlin eine Hanfpflanze stehen.
Angeblich war dies nur Zufall.

Beim sog. „Grünen Höhepunkt“ fiel er dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, in den Rücken, indem er dreist behauptete, dass Kretschmann unrecht habe, der Volksentscheid zu Stuttgart 21 sei bindend. Nicht nur dass dies ein intrigantes Verhallten ist. Auch ist die Revision eines Volksentscheids demokratiefeindlich.

Das „Highlight“ im negativen Sinne hat er sich aber geleistet, als es um die deutsche Beteiligung gegen den sog. „Islamischen Staat“ – IS – ging.

Cem Özdemir, der sich permanent als Pazifist gab und gibt, enthielt sich.

bettler-kasse-machen

Es wird ja oft darüber berichtet, dass Bettlerinnen und Bettler ihre Almosen oder einen Teil davon abgeben müssen.

Von vielen Weltverbesserern und Gutmenschen wird dies geleugnet, weil sie es nicht wahrhaben wollen.

Das Foto ist entstanden, als wir uns in der unterirdischen Bshnhofspassage – Arnulf-Klett-Platz – in Stuttgart aufhielten.

Die drei Frauen sitzen auf der Königstraße und betteln mit schmerzverzehrtem Gesicht.
Sie haben stellenweise auch Bilder von angeblichen Kindern in der Hand.

Wir konnten beobachten, wie die Vier sich trafen und die linke Frau dem Mann aus ihrem Becher, in dem sie Geld sammelt, das Geld bzw. einen Anteil davon gibt.

Man kann davon ausgehen, dass ein riesiger Großteil der Bettler so agieren.

Organisierte Banden, von denen die einen betteln und die anderen ihren Anteil kassieren!

Was für verachtenswerte Unmenschen! 

oxi-d-sch

Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen

„Organisiertes Betteln”

Stuttgarter Messeherbst

„Wir freuen uns über einen tollen und äußerst gelungenen Stuttgarter Messeherbst 2015! Die neuen Messethemen haben direkt zur Premiere gezündet und Aussteller und Besucher begeistert.“, so Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, zum Abschluss des Stuttgarter Messeherbst.
Neu war unter anderem der 1. Süddeutsche Naschmarkt sowie die Blaulichtmeile im Rahmen der Familie & Heim. Insgesamt lockten die elf Messen mehr als 175.000 Besucher aufs Stuttgarter Messegelände. 1760 Aussteller sorgten für ein äußerst umfangreiches Angebot während der vergangenen Tage (13. – 22. November).
Der Stuttgarter Messeherbst ist eine in der Region fest verwurzelte Größe. Drei von vier Besuchern kamen in diesem Jahr aus einem Umkreis von 50 Kilometern zur Messe, jeder zehnte Besucher nahm einen Anfahrtsweg von mehr als 100 Kilometern auf sich. Im Schnitt nahmen sich die Messegänger für Bummel, Information und Einkauf rund viereinhalb Stunden Zeit – und vergaben hervorragende Noten: Drei von vier gaben dem Stuttgarter Messeherbst die Schulnoten ein und zwei, 93 Prozent wollen die Veranstaltung im kommenden Jahr wieder besuchen und sie Freunden und Bekannten empfehlen.

Hobby & Elektronik

Bei der Hobby & Elektronik standen Computer-Software sowie der Themenpark „Lust auf Technik“ im Mittelpunkt des Besucherinteresses. Auch das Thema „Forschung & Wissenschaft“ sowie die Angebote im „Games for Families“-Bereich wurden gut angenommen. Zum zweiten Mal dabei war der Sonderbereich „Maker Space“, der sich erneut einer großen Fangemeinde erfreute. Und auch der digitale Fotografie-Bereich mit dem 360 Grad-Fotostudio zog die Massen an. Jens Bartmann, Inhaber von Ringfoto Bartmann, konnte dies bestätigen: „Speziell an unseren Systemkameras bestand ein extrem hohes Besucherinteresse. Da wir aus der Region sind, ist die Messe für uns eine gute Möglichkeit, Neukunden zu gewinnen. Insgesamt sind wir mit dem Messeverlauf zufrieden.“ Birgit Schrecker, Standleitung Experimenta: „Die Messe war gut besucht. Wir trafen auf viele interessierte Menschen – Eltern, Kinder, Pädagogen. Sogar diejenigen, die uns nicht kannten, konnten wir begeistern. Die Hobby & Elektronik war für uns ein schöner Erfolg. Beim nächsten Mal kommen wir ganz sicher wieder.“

Kreativ

Die Besucher der Kreativ legten den größten Wert auf Handarbeit vor Weihnachts- und Heimdekoration, Schmuck und Zubehör sowie Mal- und Künstlerbedarf. Highlights waren die täglich rund 100 Workshops zu kreativen Themen sowie die vierte Auflage der Künstlergalerie, die rund 60 Aussteller vermelden konnte. „Die Qualität der Exponate ist beeindruckend, das Konzept der Künstlergalerie einmalig“, lobte Messechef Bleinroth die Plattform für Kunstschaffende aus dem In- und Ausland. „Wir haben gut verkauft und sind sehr zufrieden“, sagte Alexandra Funke, Inhaberin Safuri, „für uns war die Messe super, einfach perfekt. Das Stuttgarter Publikum ist sehr offen, sehr kaufkräftig und sehr nett. Wir sind schon seit mehreren Jahren hier und kommen auf jeden Fall wieder.“ Daniela Schoch vom OZ Verlag: „Die Messe war für uns auf jeden Fall ein Erfolg. Wir trafen auf ein interessiertes, aufgeschlossenes Publikum. Unsere Workshops kamen sehr gut an, da das Thema Mixed Media praktisch sämtliche Altersklassen anspricht. Meistens hatten wir mehr Anmeldungen als freie Plätze.“

Spielemesse

Auf der Spielemesse waren Gesellschaftsspiele vor den Lern- und Aktionsspielen sowie Spielzeug besonders gefragt. Die Spiele-Insel mit ihren Neuheiten und der Kindertraumwald mit Spielsachen für die kleinen Gäste lagen in der Beliebtheit ebenfalls ganz vorne. Auch die 501. Legion aus Star Wars und der lange Spieleabend am Freitag erfreuten sich großen Zuspruchs. Neue Themen wie der Bildungsbereich „Campus“ für Kinder und Eltern oder die Vorschau auf die ComicCon 2016 auf der Messe Stuttgart bekamen jede Menge Zulauf.
Karl Wenning, Inhaber und Geschäftsführer TAC Verlag: „Die Messe ist für mich als Plattform sehr wichtig. Unsere Tische waren immer voll, es war wunderbar. Wir bekamen zudem viele positive Rückmeldungen von Jugendzentren und Schulen, an denen TAC gespielt wird. Unser Spiel hat ein hohes emotionales Lernpotenzial, und während des Spiels sitzen die Kinder nicht an der Konsole. In Stuttgart sind die Spieler sehr engagiert, und auch die Verkäufe liefen zufriedenstellend.“ Tobias Brezing, Standleitung fischertechnik: „Wir hatten einen überwältigenden Zuspruch. An unseren Stand kamen viele interessierte Kunden, die sich bereits Gedanken über ihre Weihnachtsgeschenke gemacht hatten. Die Messe war die perfekte Plattform, um eine möglichst breite Produktpalette zu präsentieren. Im Kundenkontakt konnten wir Neuheiten vorstellen und beraten. Unser Hauptmesseziel wurde also klar erfüllt, auch der Verkauf lief gut.“
Der Deutsche Lernspielpreis, der zum zweiten Mal vom Stuttgarter Publikum bestimmt wurde, stieß auf großes Interesse. Als bestes Lernspiel 2015 wurde „Der unendliche Fluss“ von Spiele-Autor Guido Hoffmann prämiert, erschienen bei Schmidt Spiele, Berlin.

Babywelt und Eat & Style

Die beiden Gastveranstaltungen Babywelt und Eat & Style (durchgeführt von Fleet Events) hätten das Angebot des Stuttgarter Messeherbst sehr gut ergänzt, sagte Bleinroth. Susanne Voltenauer, Project Manager Marketing der Babywelt, sagte: „Die Besucher konnten von der um 25 Prozent vergrößerten Hallenfläche und über 35 neuen Ausstellern profitieren. Viele werdende Eltern nutzten die attraktiven Angebote der Händler und Hersteller auf der Messe, um bei der kostenintensiven Ausstattung für ihr Baby einen erheblichen Anteil zu sparen. Auch für die mehr als 120 Aussteller lief es sehr gut, was die Verkaufszahlen und die stets gut gefüllte Messehalle belegen. Besonders die vielen jungen Unternehmen, die sich auf der Babywelt erstmalig einem so großen Publikum präsentieren konnten, waren von der Vielzahl der Besucher begeistert.” Melissa Liyanage, Project Manager Marketing der eat&Style ergänzte: „Die eat&Style hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Unser inhaltliches Konzept bietet mehr Interaktionen im Vergleich zum Vorjahr. Davon konnten auch unsere Besucher profitieren. In rund 200 Workshops haben zwölf Köche und Experten in Themenwelten wie den Miele Küchentricks, der Miele Backstube oder der Men’s World Academy Tipps und Tricks zu den Kulinarik-Trends vorgestellt. Die Workshops waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Auch die rund 150 Aussteller haben durch den hohen Besucherstrom profitiert.“

Der Stuttgarter Messeherbst 2016 findet vom 11. bis 20. November statt.

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Die ARD hat Xavier Naidoo als Repräsentant für den European Song Contest (ESC) nominiert.

Der Unterhaltungskoordinator der ARD, Thomas Schreiber, sagte, Xavier Naidoo sei ein Ausnahmekünstler und seit zwanzig Jahren am Ball. Ebenso lobte er dessen Verdienste für die Pop-Akademie, die er mit initiiert hatte.
Bis jetzt durften immer die Zuschauer bei einer oder mehreren Ausscheidungen teilnehmen und so unter den Kandidaten auswählen. Lakonisch sagte Thomas Schreiber, im Februar dürften die Zuschauer bestimmen, welchen Song Naidoo singen solle.

Xavier Naidoo, der sich ja immer weltoffen zeigt, ist alles andere als das.
Er tummelte sich über Jahre bei rechtsradikalen und rechtspopulistischen Veranstaltungen herum und brachte seine verdrehten Weltverschwörungstheorien vor.
Dies „gipfelte“ im Jahre 2014 darin, dass er bei den sog. „Reichbürgern“ zum Tag der Deutschen Einheit eine Rede hielt, in dem er zum x‑ten mal behauptete, Deutschland wäre von den USA besetzt, was er im Nachhinein beim ARD-Morgenmagazin wiederholte.
Immer wieder war er bei rechten Parteien geladen und durfte seinen Sermon zum Vortrage bringen.

Im Jahre 2012 kandidierte er zusammen mit Kool Savas unter dem Namen Xavas für den ESC, gewann aber nicht. Als dann etwas später die CD dazu herauskam, gab es einen Bonus-Song, in dem die beiden gegen Homosexuelle und Kinderschänder wetterten und ihnen Gewalt androhten. Sie stellten auch Homos und Pädophile auf die gleiche Stufe, was ihnen sehr viel Kritik einbrachte.
Im gleichen Jahr wurde gegen Xavier Naidoo Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt.

Angesprochen auf sein Agieren in rechten Kreisen äußerte er sich dumm-dreist mit den Worten: 
„Ich gehe gerne auf Leute zu. Da spielt es keine Rolle, ob es ‚Reichsbürger‘ sind oder die NPD ist.“

Die ARD hat mit ihrer Wahl bewiesen, dass sie nicht von dieser Welt ist.

Nachtrag, 21.11.2015

Die ARD, allen voran Thomas Schreiber, haben die Nominierung Xavier Naidoos zurückgezogen.
Schade ist, dass er sich nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt hatte, sondern sich herausredete, es habe zu viel Negatives gegen Naidoo gegeben. Schreiber ist immer noch davon überzeugt, dass Naidoo weder ein Rassist ist, noch etwas gegen Homosexuelle hat.

 

Bildquelle: Pixelio.de / Rainer Sturm

 

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