Die Katholische Kirche hat ein neues Oberhaupt – Papst Leo XIV. alias Robert Francis Prevost.

Laut „Insiderwissen“ war Pietro Parolin, Kardinalstaatssekretär, also der ranghöchste Diplomat des Vatikans, der Favorit auf den Heiligen Stuhl.

Nach der vierten geheimen Wahl wurde Robert Francis Prevost allerdings neuer Papst.

Das Konklave, die Wahl des neuen Papstes, findet traditionell in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan statt.

Seit 1878 versammeln sich dort die wahlberechtigten Kardinäle, um unter strenger Geheimhaltung den neuen Papst zu bestimmen.
Während des Wahlprozesses sind sie von der Außenwelt abgeschottet – kein Kontakt zu Medien, keine Kommunikation nach außen.

Vorher müssen die Kardinäle einen Eid schwören, dass sie nichts nach außen dringen lassen. 

Falls jemand dies täte, kann er exkommuniziert werden.

Die Wahl folgt festen Regeln: 

Nach einer Messe im Petersdom ziehen sich die Kardinäle in die Kapelle zurück, wo sie bis zur Wahl eines neuen Papstes bleiben.
Die Abstimmungen erfolgen geheim, und erst wenn eine Zweidrittelmehrheit erreicht ist, wird der neue Papst verkündet – begleitet vom berühmten weißen Rauch, der aus der Kapelle aufsteigt.

Ein Mitarbeiter des Herder-Verlags will nun gehört haben, von einem „Insider“, also einem wahlberechtigten Kardinal, dass Pietro Parolin der nächste Papst wohl werden sollte.

Schon vor dem Einmarsch in die Sixtinische Kapelle hätte er „die Hälfte der erforderlichen Stimmen“ gehabt.

Der Herder-Verlag ist einer der führenden Verlage für Theologie und Religion.
Er veröffentlicht zahlreiche theologische Fachbücher und Zeitschriften, darunter Werke von bekannten Theologen und sogar Päpsten. 

Es galt also als „gesichert“ – so nennt man es heute, wenn etwas angeblich unumstößlich ist – dass Kardinal Parolin der nächste, also der 267-te, Papst sein sollte.

Der Papst gilt als gewählt, wenn er mindestens eine Zweidrittelmehrheit erreicht hat.

Wenn Parolin schon, wie von dem Mitarbeiter des Herder-Verlags genannt, „die Hälfte der erforderlichen Stimmen“ gehabt hätte, hieße dies, er hätte knapp 33 Prozent der Stimme auf sich vereinigen können.
Zudem solle Prevost bei der ersten Wahl auf dem letzten Platz gelegen haben.

Lieber Mitarbeiter des Herder-Verlags, kann es sein, dass Ihnen die Fantasie durchgegangen ist?

Wie wollen Sie dies alles gewusst haben?

Klar, Sie dürfen nichts preisgeben – Quellenschutz!

Zudem würde ja ihre Quelle exkommuniziert und das wollen Sie nicht.

Die einige undichte Stelle hat sich Ihnen offenbart, niemandem anders.

Kann es sein, dass Sie einfach irgendetwas verbreitet haben?

Fakten, bitte!

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