Verkehr

Eine Kollegin hat wegen Fahrens mit Alkohol im Blut ihren Führerschein verloren. In der Regel wird der Führerschein beziehungsweise die Fahrerlaubnis nach anberaumten Zeit automatisch zurückgegeben oder wieder erteilt.
Die Kollegin, deren Vorname einfach Nadine sein soll, war vor ein paar Monaten auf einer Party. Dort flossen auch einige Liter Alkohol.
Der Hausherr, bei dem die Party stattfand, bat Nadine, sie möge ihr Auto ein klein Wenig weiter in die Hauseinfahrt hineinfahren. Es stand nämlich etwas auf dem Gehweg nahe dem Nachbargrundstück.
Leicht beschwipst tat sie dies und setzte den Wagen ein paar Meter um.
Dies rief die Polizei auf den Plan, die dies anscheinend von einiger Entfernung beobachtet hatte.
Nadine verlor die Fahrerlaubnis und musste ihren Führerschein direkt abgeben.
Im juristischen Jargon heißt es „Entzug der Fahrerlaubnis”, im Volksmund „Führerschein einbehalten”.
Nun ist es in der Regel so, dass man nach der Sperrzeit einen Brief von der Führerscheinstelle bekommt, in dem steht, dass man seinen Führerschein zurückbekäme beziehungsweise dass man die Fahrerlaubnis wieder erhalte.
Neuerdings ist es aber so, dass es einen Ermessensspielraum beim Landratsamt gibt.
Die Führerscheinstelle, die dem Landratsamt unterstellt ist, kann zum Beispiel zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis eine medizinisch-psychologische Untersuchung anordnen. Dies ist meistens notwenig, wenn jemand diese mehrmals verloren hat.
Nadine musste sich dem im Volksmund so genannten „Idiotentest” unterziehen, obwohl es ihr das erste Mal passiert war.
Nun fragt man sich, warum sie das musste.
Sie hatte sich sehr kooperativ den Polizisten gegenüber gezeigt und war ruhig geblieben.
Das hatten die Polizisten vermerkt.
Dies wurde ihr aber so ausgelegt, dass sie angeblich schon „Erfahrung” beim Fahren unter Alkoholeinfluss hätte und deswegen so ruhig geblieben wäre. Man ging anscheinend auch davon aus, dass sie die Polizisten täuschen wollte.
Man muss auf der Stelle den Führerschein abgeben. Das bedeutet de jure und de facto den Verlust der Fahrerlaubnis.
Dies wird etwas später durch Gerrichtsbeschluss bestätigt.
Die medizinsich-psychologische Untersuchtung kann sich etwas hinziehen, wenn man keinen zeitnahen Termin bekommt.
Das bedeutet aber, dass der Entzug der Fahrerlaubnis vom Tag des Erwischtwerdens bis zur Entscheidung über die MPU einschließlich Übermittlung, dass man den Führerschein an der Führerschienstelle abholen kann, dauert.
Bei der Kollegin waren es vier Wochen bis darüber geurteilt wurde. Die MPU verzögerte sich wegen Terminmangel nochmals um vier Wochen. Dass sie sich der MPU unterziehen musste, wurde von jemanden der Führerscheinstelle kurz vor Beendigung der Sperrfrist entschieden.
Sie war den Führerschein also acht Wochen länger los, als es eigentlich von Gesetzwegen vorgeschrieben war.
Nadine hat auch herausbekommen, wie die Polizisten Kenntnis erlangt hatten, dass sie das Auto umgesetzt hatte.
Ein Taxifahrer hatte dies gesehen und hatte der Polizei Bescheid gesagt, dass dort eine betrunkene Person Auto gefahren war. Er hatte der Polizei das Kennzeichen mitgeteilt. Diese musste dem Vorwurf nachgehen.

Kleine Autos gegen große, leistungsstarke gegen welche mit wenig Leistung, PKW gegen LKW, SUV gegen Limousinen. Auf der Straße und im Straßenverkehr tobt der Krieg.
Hupen, Überholen, Nötigung ist an der Tagesordnung.
Vor mir fährt ein Auto völlig korrekt mit einer Geschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde, wie es die Schilder auf der kurvenreichen Straße anzeigen.
Ich bemerke, dass hinter mir jemand drängelt.
Die Näherungssensoren an meinem Auto zeigen im Display, dass das Auto hinter mir in regelmäßigen Abständen näherkommt und dann wieder den Abstand drosselt, um mich dazu bringen, schneller zu fahren oder zu überholen.
Ab und zu betätigt jemand die sogenannte „Lichthupe”, wohl um mir mitzuteilen, ich solle beschleunigen.
Anscheinend ist jemand zu spät aufgestanden und ist im Stress.
Da die Geschwindigkeitbegrenzung gilt, fahre ich wie das Auto vor mir mit 70.
Plötzlich tut sich eine gerade Strecke auf der Straße auf.
Obwohl die Straßenmarkierung durchgezogen ist, überholt das Auto hinter mir, wobei es hupt und in schnellem Wechsel „Lichthupe ein” und „Lichthupe aus” macht.
Während erst ich und danach das Auto vor mir überholt wird, hört man die ganze Zeit die Hupe des Überholenden.
Für viele Straßenverkehrsteilnehmer ist es schwer, sich einfach einzuordnen und sich an Regeln zu halten.
In Innenstädten und in geschlossenen Ortschaften wird sich nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen gehalten. Die Lichthupe wird betätigt, die akustische Hupe ebenso. Es wird gedrängelt, überholt, wild gestikuliert und vieles mehr. Auch wird oft in Dreißiger-Zonen oft überholt.
Überholen ist innerorts generell nicht verboten, doch da nicht immer übersehbar ist, wie die Verkehrslage ist oder man nicht weiß, ob ein anderes Auto aus einer Parklücke ausschert, sollte man dies so gut wie nicht tun.
An Zebrastreifen langsam heranzufahren oder zu halten, ist wohl nur etwas für Verlierer.
Außerhalb von Orten ist die Lage mit dem Drängeln, Nötigen und so weiter noch schlimmer.
Wer ordnungsgemäß fährt, ist in den Augen der anderen der Verlierer, weil er sich an die Regeln hält.
Auf Autobahnen scheint der Krieg noch schlimmer zu sein.
Man fährt stellenweise mit 140 km/h hinter einem anderen Auto her und von weitem sieht man schon die auf- und abblitzende Lichthupe der Permanent-Schnellfahrer.
Ob es einen Zusammenhang zwischen „kleinen Teilen im unteren Körperbereich” und großen, schnellen Autos gibt, konnte nicht bewiesen werden.
Es scheint aber so zu sein, obwohl ein Beweis aussteht.

Es war gegen 16 Uhr, als wir vor dem geschlossenen Eingang des Hotels standen. Das Anmeldeterminal zeigte eine Fehlermeldung, sodass wir mit unserem Buchungscode nichts anfangen konnten.
Wir klingelten an der Notfallglocke.
Nach ein paar Minuten öffnete ein ungepflegter Mann die Tür und ließ uns hinein. Dieser verschwitzter Mann mit T‑Shirt und Bermuda-Shorts. Dazu war er barfuß und nahm uns, ohne eine MNS zu tragen, auf.
Wir zeigten ihm die Mails von der Buchung auf dem Tablet.
Als er den digitalen Impfpass sah, meinte er angewidert: „Diese Sch*** Brühe kommt in mich nicht rein.”
„Welche Brühe?”
„Diese BioNTech-Schei***”, antwortete er, „Diese ganze Gentechnik-Schei*** wollten die Grünen schon verbieten lassen. Das ist genauso eine Schei*** wie Genmanipulation beim Gen-Mais.”
„Ich weiß jetzt nicht, welchen Zusammenhang es zwischen mRNa-Impfstoffen und Genmanipulation bei Getreide gibt”, sagte ich, „aber Sie können es mir bestimmt erklären.„
Ich erfuhr, dass BioNTech immer das gleiche Verfahren benutzt. Alles ist das gleiche, Impfstoffe, Genmanipulation und Gifte.
Ich wies ihn darauf hin, dass BioNTech sich auf pharmazeutische Therapien und Impfstoffe auf mRNA-Basis spezialisiert habe, doch das interessierte mein Gegenüber nicht, denn „Das ist alles die gleiche Schei***”, wie er sagte, weil er sich auf der Webseite informiert habe und dies wisse.
Es muss wohl eine Webseite einer anderen Firma mit dem Namen „BioNTech” gewesen sein, die er gelesen haben muss.
Ich versuchte es damit, ihn aufzufordern, zu erklären, was den der Unterschied zwischen mRNA, RNA, DNA und Genmanipulation (schlechthin) sei.
Er polterte, dass er genau wüsste durch seine Recherche, welche „Genmanipulations-Sche***”” BioNTech herstelle.
„Ich weiß nicht, auf welchen Fake-News-Seiten Sie sich informieren”, intervenierte ich, als er verbal dazwischen grätschte mit: „Die Öffentlich-Rechtlichen Fake-News wie Stern, Spiegel und Fokus lese ich nicht. Die sind doch nur gekauft und berichten nur, was sie sollen.”
„Lassen Sie am besser solche bekannten Lügenwebseiten wie PI-News, Epoch-Times, Report24 und so weiter weg.”
Jetzt drehte er richtig auf, in dem er mich darauf hinweisen wollte, dass der ehemalige Präsident Obama Gen-Technik verboten hatte, Amerika dies aber in Wuhan, dem größten Gen-Labor der Welt, machen lasse.
Ich widersprach und erklärte, dass die Erklärung Obamas von 2012 darauf hinauslaufen sollte, dass eigentlich keine biologischen Kampfstoffe mehr eingesetzt werden sollten, doch schon wieder machte mir der Mann deutlich, dass dies nicht stimme, was ich wüsste. Er habe sich schließlich erkundigt.
Mal davon abgesehen, dass kaum jemand wohl weiß, was genau Obama vor neun Jahren gesagt hatte zu biologischen Kampfstoffen, wurde mir wieder klar, wie die Covidioten „argumentierten”. Sie werfen Häppchen hin, die stimmen könnten, es aber nicht tun. Es hängt immer davon ab, wie informiert man ist.
Da ich mich passiv verhalten hatte, nahm er es als Anlass, mich weiter zu informieren.
Man sehe es ja schon an der Lügen-Politik, dass niemand wisse, woher das „Virus” überhaupt stamme, polterte er heraus. Er wäre der Wirt ein Krokodil, dann ein Gürteltier gewesen. Und jetzt wäre es angeblich eine Fledermaus.
Keiner wolle damit herausrücken, was passiert sei.
„Die Wahrscheinlichkeit, dass das Coronavirus aus einer Fledermaus stammt, ist sehr hoch”, brachte ich an, „da in der Virus-RNA viele Sequenzen vorhanden sind, die es in Fledermäusen auch gibt.„
Das wäre nicht wahr, meinte mein Gegenüber, während er die Rechnung ausdruckte, das Virus käme aus einem Labor.
Auf mein Nachfragen meinte er, dass dies klar sei, da Wuhan das größte Labor der Welt sei.
Ob es das größte Labor der Welt ist, sei mal dahingestellt. Bekannt ist, dass in vielen Laboren, anscheinend in Wuhan auch, an Fledermäusen geforscht wird.
Fledermäuse haben ein sogenanntes „Super-Immunsystem”, das der Wissenschaft immer noch Rätsel aufgibt. Fledermäuse können jahrelang Krankheitserreger in sich tragen, an die andere Tiere nach kürzester Zeit gestorben wären. Anscheinend hängt das wohl damit zusammen, dass Fledermäuse beim Fliegen eine stark erhöhte Körpertemperatur haben und dies den Stoffwechseln steigert. Dadurch wäre es möglich, dass Krankheitskeime keine Chance haben, ihnen zu schaden. In Fledermauskot sind viele Krankheitskeime.
Vielleicht ist eine Fledermaus aus dem Labor in Wuhan entkommen, aber das ist Spekulation.
Genauso könnte es sein, dass irgendjemand aus dem Labor das Coronavirus mit herausgebracht hat, ohne es zu wissen. Vielleicht war es ein Laborunfall.
Die Komplexität des Virus lässt allerdings darauf schließen, dass dies nicht im Labor entwickelt wurde.
Falls das Virus ein biologischer Kampfstoff wäre und irgendwie entwichen wäre, muss man sich die Frage stellen, warum China kein Gegenmittel hat und nicht mal die eigene Bevölkerung rettet. Es wäre äußerst unsinnig ein Virus loszulassen, um viele Menschen zu töten, ohne die eigene Bevölkerung zu schützen.
Die Argumentationskette des Hotelangestellten pltscherte vor sich weiterhin.
Er kam mit Dingen, die schon längst entkräftet und als Falschdarstellungen entlarvt waren.
Auch der hanebüchene Vergleich Influenza und Corona brachte er an. Angeblich gäbe ja mehr Grippetote als Coronatote, meinte er. Viele Tote, die sowieso gestorben wären, wären ja als Coronatote deklariert worden, behauptete er, denn für Coronakranke bekämen Krankenhäuser mehr Geld. Auch hätte man Totenscheine gefälscht. Das stand auf „seinen” Webseiten, die ja den angeblich recht hatte.
Gegen mein Argument, dass diese von ihm genannten Webseiten keine Beweise lieferten für ihre Behauptungen oder Mutmaßungen, hielt er entgegen, dass dies nicht nötig wäre, weil ’ ”man das weiß”.
Da er immer lauter wurde, merkte ich, dass er gegen mich nicht ankam.
„Aber der Drosten hat es nicht geschafft, die Schweinegrippe und die Vogelgrippe an den Mann zu bringen”, sagte er, „aber jetzt hat er es mit Corona geschafft.”
Christian Drosten ist seit 2017 Professor, Lehrstuhlinhaber und Institutsdirektor an der Charité in Berlin und zugleich Leiter des Fachbereichs Virologie. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind neu auftretende Viren. Er hat auch den PCR-Test für das SARS-CoV‑2 entwickelt.
„Er hat aber nie an der Schweine- und Vogelgrippe geforscht”, entgegnete ich, „Er hat an SARS-Cov‑1 geforscht, da er dies 2003 entdeckt hatte.„
Das hätte ich besser nicht gesagt.
Man wisse ja, dass es seit den 1960-er-Jahren das Coronavirus gebe, teilte der Hotelangestellte sein Wissen und wollte wissen oder stellte die rhetorische Behauptung auf, da hätte man aber nicht „so einen Heckmeck” gemacht.
Die Virusvariante SARS-Cov‑1 (von 2003) sowie das Coronavirus, das 2012 zur MERS-Epidemie im Nahen Osten geführt habe, unterschieden sich, erwiderte ich, da diese beiden sich vornehmlich in den unteren Atemwegen verbreiteten und nicht in den oberen Atembereichen wie den Rachen bei der momentanen Pandemie. Dadurch würden mehr Viren ausgeatmet als bei der Variante von 2003 und 2012.
Das war in den Augen des „Oberschlauen” völliger Unsinn. Denn „der Drosten” wollte angeblich schon die Schweine- und Vogelgrippe unter der Menschheit verteilen, was nicht geklappt hatte. Jetzt verdiene er „richtig Kohle mit den Schei*** PCR-Tests, die nichts taugen”, aber egal, „Hauptsache der Rubel rollt.”
Meine Gattin und ich merkten, dass es in keinster Weise Sinn ergab, ansatzweise Argumente zu liefern. Der Covidiot ratterte Fake-News herunter, die er als Wahrheit ansah und blockte alles ab, was nur ansatzweise widersprechen könnte. Wir merkten immer wieder, dass die Verschwörungstheorien, die er seicht anbringen wollte, völlig neben der Realität standen, doch er merkte es nicht und wollte es auch nicht.
Diskussionen mit Covidioten, Impfgegnern und ähnlichen verlaufen eigentlich immer so.
Sie blendet permanent die Realität aus.

Liebe Mitglieder von den „… steht auf”-Gruppen, Impfgegner und sonstige Covidioten, mal wieder landete von Euch ein sogenanntes Informationsblatt in meinem Briefkasten, obwohl eindeutig dort steht, dass ich nichts von „… steht auf” haben möchte.
Das ist also euer Verständnis von Toleranz und Respekt.
Was ich betonen möchte, ist, dass folgendes.
Nicht (der) „Kreis Böblingen steht auf”, sondern ein paar desorientierte und desinformierte Realitätsverweigerer stehen auf. Ihr seid maximal 25 Personen, die meinen, dass sie etwas zu sagen hätten.
Ihr paar Leutchen habt anscheinend in Rekordzeit ein You-Tube-Studium in der Medizin gemacht und glaubt nun in eurer Selbstüberschätzung Eurem Übereifer, dass Ihr schlauer seid als Virologen und Ärzte, die schon seit Jahren Forschung betreiben. Was Hygiene angeht, habt Ihr auch den vollen Durchblick, ebenso in der Infektiologie.
In Eurem nichtssagendem Info-Blatt beschreibt Ihr mal wieder, wie toll und super und genial das menschliche Immunsystem arbeitet.
Das ist aber auch das einzige Argument, das Ihr kennt.
„Kleinere Kinder machen bis zwölf Infekte im Jahr durch”, kann ich in dem Papierwisch lesen, „… Für Eltern ist es wichtig zu wissen, dass sie selbst eine gute Versorgung in der Hand haben – durch natürliche Vitalstoffe und ein psychisch nährendes Umfeld.”
Da musste ich mich erstmal hinsetzen.
„Ein psychisch nährendes Umfeld”!
Dann kommt Ihr darauf zu sprechen, dass nur knapp über tausend Kinder überhaupt in Kliniken bezüglich der Corona-Infektion behandelt wurden, und dann rechnet Ihr es in Prozente um, was eine kleine Zahl ergibt.
Dann übertreibt Ihr ab, nämlich dabei, dass an der Grippe viel mehr Kinder erkrankt und verstorben seien als an Covid-19.
Diesen Vergleich bringt Ihr ja immer, denn Euch geht es ja nicht darum, ob Covid eine Pandemie bedingt hat, sondern darum, dass Ihr irgendwelche Menschen – wie in dem aktuellen Info-Blatt Eure Kinder – „beschützen” wollt.
Aber Ihr „beschützt” niemanden, denn Ihr verleugnet die Corona-Pandemie und dies ist äußerst verwerflich.
Durch diese realitätsverweigernde Haltung Eurerseits wird die Pandemie erst angeheizt.
Ihr glaubt zu wissen, dass Covid-19 nicht schlimmer ist als eine schwere Erkältung oder maximal eine Grippe (Influenza) und das ist Euer Problem.
Nicht mal der Virusstamm von Corona und Influenza ist gleich.
Auch die Oberflächenstruktur der beiden verschiedenen Viren ist anders.
Ebenso das gebetsmühlenhafte Heruntergeleier, dass PCR-Tests, die auf das Corona-Virus geeicht sind, auch Influenza entdecken, ist eine Lüge.
Ihr macht es Euch sehr einfach!
Ihr könnt nicht begreifen, dass es eine neuartige Krankheit gibt, die die ganze Welt in Schach hält.
Diese heißt Covid-19.
Sogar die Veränderungen an der Lunge, die von Corona und Influenza ausgelöst werden, sind andere.
Wenn man Verstorbene seziert, kann man anhand der Lunge erkennen, an welche von den beiden Krankheiten jemand gestorben ist.
Dann kommt wie üblich der völlig realitätsferne Vergleich von Verkehrstoten und Coronatoten. Ich unterstelle Euch, dass Ihr (keine) Ahnung von Statistiken und Kontexten habt, denn sonst wüsste Ihr, dass man sowas nicht vergleichen kann.
Es fahren mehr Kinder mit ihrem Dreirad gegen eine Wand und verletzen sich als Kinder an Vergiftungen sterben.
Das hieße also, man bräuchte sogenannte „Wäsche-Tabs” nicht verschließen und auch nicht außer Reichweite von Kindern lagern, weil diese ja nicht so gefährlich sind wie Dreiräder. Dreiräder sollten verboten werden.
Dann erwähnt Ihr, dass ja auch mehr Kinder ertrunken seien, als verstorben an Covid-19.
Auch hier macht Ihr „ganz großes Kino”, denn dies gehört in die Schublade „Schwachsinn”.
Dann protestiert ihr gegen die Entscheidung des Elternbeirats am Albert-Einstein-Gymnasium in Böblingen.
Der Elternbeirat hat beschlossen, dass Schüler geimpft werden sollten, um Corona einzudämmen und damit die Kinder geschützt sind. Die EMA hatte ja kurz vorher eine Impfempfehlung ausgesprochen.
In Eurer Wahrheitsblase ist die Entscheidung des Elternbeirats also null und nichtig, weil Ihr notorische Impfgegner seid. Ihr beruft Euch bestimmt wieder mal auf den im Grundgesetz deklarierten Minderheitenschutz.
Das zeigt mir nur, dass Ihr auch keine Ahnung vom Grundgesetz habt.
Minderheitenschutz heißt nicht, dass eine Minderheit regiert oder Entscheidungen fällen und revidieren darf.
Es gilt schon, dass die Mehrheit entscheidet, der Minderheit, die dagegen war, keine Repressalien widerfahren darf.
Nun kommen genau an dieser Stelle wieder Fake-News von Euch.
Wenn die STIKO keine Impfempfehlung für Kinder ausspricht, bedeutet es nicht, dass der Impfstoff für Kinder schädlich ist. Das behauptet Ihr aber und zeigt Euer Lügengesicht wieder.
Da ich Journalist bin und – von Berufswegen – alles hinterfrage, habe ich die Verweise zu Webseiten, die Ihr benutzt und angebt, angeschaut.
Jetzt wird es kurios.
In Eurem Info-Blatt stellt Ihr die Behauptung auf, dass die FDA (US-Behörde) gesagt habe, dass nach der zweiten Impfdosis an Kindern acht Prozent schwere Fälle an Begleiterscheinungen aufgetreten seien.
In diesem Dokument wird beschrieben, wie der Impfstoff von BioNTech/Pfizer gelagert wird. Dazu folgt eine Beschreibung, wie man ihn verdünnen und dann spritzen muss.
Es folgt auch eine Auflistung möglicher Nebenwirkungen.
Nirgends taucht eine Passage auf, dass acht Prozent der geimpften Kinder „Aussetzer” hatten.
Danke für die Fake-News.
Dann kommt wieder das Lügen über Nicht-Aufklärung von Eltern und so weiter und sofort.
Wenn ich nicht schon Kaffee getrunken hätte, wäre ich eingeschlafen, weil es mich langweilt, dass Ihr generell nicht fähig seid, schon längst (gegen-) bewiesenen Hypothesen anzuerkennen.
Bei den „.. steht auf”- Gruppen wie „Kreis Böblingen steht auf”, „Eltern stehen auf” handelt es sich um Einzelpersonen, die keine Ahnung vom großen Ganzen haben und meinen, sie könnten Stimmung gegen Dinge machen.
Der Wahrheitsgehalt dessen, was sie verbreiten, ist sehr klein, sondern stellt nur Stimmungsmache dar.
Sie benutzten das Prinzip, dass andere genauso desinformiert sind wie sie selbst.
Ihre „Hypothesen” sind sehr schnell entkräftet.

Gestern seilten sich bei Oberaichen Personen von einer Brücke auf die Autobahn A8 ab. Anlass war der bundesweite Tag zur Mobilitätswende.
Auf der Autobahn entstanden kilometerlange Staus in beide Fahrtrichtungen.
Ist so eine Aktion zielführend?
Deutschland und viele andere Länder stehen momentan in der sogenannten „Transformation“ weg von umweltverpestenden Verbrennungsmotoren hin zu Elektromotoren bei Fahrzeugen.
Der sogenannte „Tag zu Mobilitätswende“ soll dieser stellenweise langsam voranschreitenden „Wende“ einen Schub verpassen.
Um dies zu tun, seilen sich nahe dem Flughafen Stuttgart Personen von einer Brücke auf die Autobahn herab. Auf der Brücke hängt ein Transparent mit der Aufschrift „Mobilitätswende JETZT“.
Was die selbstdeklarierten „Aktivisten“ gemacht haben ist „gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“, weswegen die Polizei, die vor Ort war, diese Personen angezeigt hat.
Zielführend ist diese Aktion keinesfalls. Sie führt zu erbosten Autofahrern, die auch stellenweise zum Flughafen mussten und zu spät kamen.
Die sogenannte „Mobilitätswende“ ist bitter notwendig,denn der Verkehrskollaps ist schon seit Jahren da und verschlimmert sich.
Fahrgemeinschaften macht so gut wie niemand.
Meine Gattin und ich haben ein Auto abgegeben, weil wir uns überlegt haben, ob es wirklich notwendig ist, dass wir beide eins haben. Es funktioniert. Wir bringen uns gegenseitig zur Arbeitsstelle und haben zudem noch eine niedrigere Steuerlast als vorher. Die zwei Autos, die wir vorher hatten, haben sich so gut wie nie rentiert. Eins hat im Nachhinein außer ein paar Ausnahmen gelohnt.
Zudem schützen wir die Umwelt, indem wir uns genau überlegen, wohin wir fahren müssen. Auch benutzen wir jetzt den „Öffentlichen Personennahverkehr“ für manche Wege.
Wir leisten auch etwas, um den Verkehrskollaps abzumildern, indem zumindest ein Auto weniger auf den Straßen unterwegs ist.
Zusammen mit der „Energiewende“ ist die „Mobilitätswende“ sehr wichtig.
Wenn man darüber nachdenkt, welche Kreise die sogenannte „Transformation“ in der Automobilindustrie schlägt, kann man nur den Kopf schütteln.
Kobalt und Alkalimetalle werden in Dritt-Welt-Ländern unter menschenverachtenden Bedingungen gewonnen. Aber Afrika ist ja weit weg und man sieht es nicht wirklich, wenn man aus dem Fenster des Elektroautos schaut.
Auch die Gewinnung und Verarbeitung der für Autobatterien und ‑akkus ist sehr umweltschädigend. Aber auch die Leute, die diese gewinnen, werden damit belastet, weil in diesen Ländern kaum Arbeitssicherheitsmaßnahmen angewandt werden.
Die selbstdeklarierten „Aktivisten“, die sich gestern von der Autobahnbrücke abgeseilt haben, ändern an dieser Blinde-Augen-Politik rein gar nichts.

Besonders in diesem Jahr wird viel darüber diskutiert, ob in unserem Land die Meinungsfreiheit leidet. „Amnesty International”, sagt, dass die Meinungsfreiheit bedingt durch die sogenannten „Querdenker” oder durch Populisten gefährdet sei.
Ist dies haltbar?
„Man kann nichts mehr eine kritische Meinung haben, ohne dass man als Rechter gilt”, hört man oft.
Dies liest man wie gesagt sehr oft, die Frage ist aber, ob es sich wirklich so darstellt.
Man muss unterscheiden zwischen Meinung und Widerspruch – These und Antithese, eventuell mit Synthese – und Meinung, die man nicht äußern darf.
Wenn man seine Meinung äußert, zum Beispiel bezugnehmend auf oben und man sagt, dass man nicht möchte, dass mehr Flüchtlinge ins Land kommen, muss man damit rechnen, dass jemand widerspricht und einen möglicherweise als „Rechter” bezeichnet.
Das ist sein recht, denn er kann ja der Meinung sein, dass jemand, der sowas denkt, ein „Rechter” ist.
Genauso ist es mit dem sogenannten „Genderismus” und dem „Gendersternchen”.
Nur, weil man das gutheißt, muss man kein „Linker” oder „Grüner” sein Ebenso muss man kein „Rechter” sein oder „Anti-Demokrat”, wenn man dagegen ist.
Man kann aber die Meinung vertreten, dass jemand, der gegen „Gendersimus” ist, ein „Rechter” ist, auch wenn dies eine Pauschalisierung darstellt.
Wenn nun jemand sagt, er akzeptiert nicht, dass sich jemand gegen das „Gendersternchen” ausspricht, ist dies mangelnder Respekt und fehlende Toleranz.
Dies hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Artikel 5, Absatz 1, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
Das sieht schon etwas anders aus als gefühlte Einschränkung.
Es scheint so zu sein, dass der gegenseitige Respekt fehlt oder auch nur die nötige Reife, die Meinung des anderen anzuerkennen.
In der DDR durfte niemand seine Meinung gegen das SED-Regime erheben.
Dies konnte massive Konsequenzen wie Berufsverbot oder Gefängnisstrafen nach sich ziehen.
Aber auch in vielen selbst-deklarierten „Demokratien” ist es leider immer noch so.
Das aktuell bekannte Beispiel ist Alexej Nawalny, der die Regierung von Putin kritisierte und fast einem Attentat zum Opfer fiel und nach seiner Rückkehr nach Russland auch gefoltert wurde.
Die Meinungsfreiheit ist bei uns nicht eingeschränkt. Man kann es daran sehen, dass man für seine kritische Meinung zum Beispiel gegenüber der Regierung nicht bestraft wird.
Etwas anderes ist auch die sogenannte „Meinungspolizei”.
Manche angehörigen von mehr oder weniger radikalen oder extremistischen Gruppen lassen gegenteilige Meinungen zu ihren nicht so und werfen dann Moral-Schein-Argumente in die Diskussion, mit denen sie versuchen, die Meinung anderer zu „korrigieren”.
Dazu gehört auch die „politische Korrektheit”. Manche sind beispielsweise davon überzeugt, dass man in Anreden auf bestimmte Floskeln verzichten solle, um niemanden zu benachteiligen oder zu ignorieren.
Statt „Sehr geehrte Damen und Herren” solle man „Sehr geehrte Anwesende” sagen, da es ja sein könne, dass sich transsexuelle und andere benachteiligt fühlen könnten.
Sie „korrigieren” einen laufend, wenn man sich in deren Augen nicht „korrekt” verhält und versuchen so, auf penetrante Weise ihre Meinung oder Weltansicht durchzusetzen, ohne Rücksicht auf Verluste durchzusetzen.
Dies hat aber auch nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, denn der „Staat” hat dies nicht unter Strafandrohung von oben angeordnet.
Was momentan als „Meinungsfreiheit” angefochten wird, ist die „Argumentation” vieler, dass sie Widerspruch nicht akzeptieren und tolerieren können.

Laut Straßenverkehrsordnung müssen Autos vor Zebrastreifen anhalten und Fußgänger passieren lassen.
Man sieht immer mehr Radfahrer, die sich auch dieses Recht herausnehmen, obwohl sie vor dem Betreten abstiegen müssen, um ihn zu Fuß mit dem Rad schiebend zu überqueren.
Wenn ein Radfahrer fahrend den Zebrastreifen „betritt”, hat er in dem Moment sein Vorfahrtrecht verwirkt.
So steht es in der Straßenverkehrsordnung, in der Zebrastreifen bezeichnend „Fußgängerüberwege” heißen.
Radfahrer scheinen Sonderrechte zu haben, was den Verkehr angeht.
Um sie zu schützen, muss man zwischen Auto und Fahrrad mindesten ein Meter fünfzig Abstand halten, mit dem Hintergedanken, dem Radfahrer keinen Schaden zuzufügen.
Wenn man die ein Meter fünfzig nicht einhalten kann, muss man hinter dem Radfahrer blieben und darf ihn auch nicht überholen oder sich an der Ampel neben ihn stellen. Dies gilt auch für den Radfahrer.
Von der Sichtweise der Radfahrer ist dies trotz eindeutiger Rechtslage anders.
Wenn ein Kolonne von Autos vor einer roten Ampel steht oder es zu Staus kommt, schmuggeln sich die Radfahrer dadurch, bis nach vorne. Plötzlich gilt bei ihnen nicht mehr der Abstand von einem Meter fünfzig, denn sie denken nur daran, möglichst schnell von hier nach da zu kommen.
Wenn dann ein Unfall passiert ist. heißt es, der Autofahrer hätte den Radfahrer übersehen oder nicht aufgepasst oder den Abstand nicht eingehalten, doch die Schuldigen sind die Radfahrer selber.
An Zebrastreifen reden sich Radfahrer, die nicht abgestiegen sind und in einen Unfall verwickelt werden, damit heraus, dass die Autofahrer zu schnell gefahren seien.
Dass Zeugen eindeutig gesehen haben, dass der Radfahrer vor dem Zebrastreifen nicht abgestiegen ist, spielt in diesem Zusammenhang für den verunfallten Radfahrer keine Rolle, denn bestimmt sagt dieser, dass der Autofahrer zu schnell gefahren sei. Dies werden auch ein paar Zeugen bestätigen, doch dies spielt keine Rolle, denn die Geschwindigkeit des Autos ist nicht „amtlich ermittelt” worden.
Es dauert übrigens nicht lange und das Argument „Der Autofahrer hat nicht aufgepasst” kommt oder „Man kann auch Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen” kommt.
Dabei vergisst man zu leicht, dass der Radfahrer den Unfall verursacht hat, weil er sich nicht an Regeln gehalten hat..
Neuer Audio-Kommentar (Podcast) zur „Demo gegen die Corona-Maßnahmen” in Stuttgart am 3.4.2021

Momentan kursieren Nachrichten über die Mutationen des Corona-Virus. Die Regierung warnt besonders davor, weil niemand wirklich weiß, was passieren mag. Überlegungen, deswegen den sogenannten „Lockdown“ zu verlängern, stehen im Raum.
Dass die Virus-Mutationen infektiöser sind und dass diese schon längst in Deutschland angekommen sind, steht außer Frage.
Was die Politiker allerdings daraus machen, ist etwas ganz anderes.
Das einzige, was den verantwortlichen Politikern dazu einfällt, ist es, den „Lockdown“ zu verlängern und sonst nichts.
Es gibt kein Konzept, wie es Mitte Februar weitergehen soll, außer eine Verlängerung.
Das kann es aber nicht sein.
Nun weil eine hochinfektiöse Variante auftaucht und sich schon welche damit angesteckt haben, können wir nicht einfach zu Vorbeugung weiter alles dicht machen und hoffen, dass alles besser werden mag.
Angesichts der sinkenden Inzidenz nicht nur in den Kreisen und Bundesländern, sondern auch bundesweit, sprechen Bände, dass die verschärften Maßnahmen etwas gebracht haben. Die in den Keller fallenden Inzidenzzahlen sind aber erst nicht aufgetreten, seitdem die Anordnung erlassen wurde, man solle OP- oder FFP2-Masken im Personenverkehr oder beim Einkaufen tragen.
Auch dieses plötzliche Auftauchen und das vehemente Festhalten an einer Inzidenz von 25, die erst seit kurzem im Gespräch ist, zeigt, dass in unserem Land etwas gewaltig schiefläuft.
Die von Deutschland betriebene Beschaffung von Impfstoffen ist völlig konfus gelaufen, aber auch die EU hat diesbezüglich vollkommen versagt. Die Fixierung auf Sanofi als Zugpferd für Impfstoff war ein Griff in die Kloake, denn der Pharmakonzern Sanofi bekommt es nicht hin, einen Impfstoff in der Zeit herzustellen, wie man selbst gedacht hatte.
Der deutsche Hoffnungsträger Curevac ist leider auch zum Rohrkrepierer geworden, ebenso wie die Einstellung der Corona-Impfstoffforschung bei Merck Pharma gemeinsam mit dem Pasteur-Institut.
Nun musste man mit BioNtech / Pfizer verhandeln. Es wurde ja als Hoffnung sondergleichen hingestellt, doch die Realität sieht anders aus.
Die deutsche Regierung hat sich leider nicht genug Impfdosen gesichert, BioNTech / Pfizer können aus „unerklärlichen Gründen“ plötzlich nicht die versprochene Menge liefern.
Der neue Produzent AstraZenenca glänzt auch durch verminderte Lieferungen, wie kommuniziert wurde, obwohl noch nicht die Zulassung da ist. Auch die Ergebnisse, dass der Impfstoff bei Personen über 65 Jahren kaum mehr wirkt, ist negativ.
Dies sind alles „Entwicklungen“, die man nicht berechnen konnte im Vorfeld. Es bliebt trotz alledem aber der bittere Geschmack, dass das Bundesgesundheitsministerium zu wenig akquiriert hatte.
Das Einkaufen eines Antikörper-Medikaments gegen schwere Verläufe von Covid-19 hat gerade nicht geglänzt, steht laut klinischen Studien überhaupt nicht fest, ob das Medikament, dass pro Dosis etwa 2 000 Euro kostet dies verhindern kann.
Was das Gesundheitsministerium, allen voran Jens Spahn, sich momentan liefert, ist ein völliges Armutszeugnis.
In diesem Kontext passt auch das immer wieder kehrende Erwähnen der hochinfektiösen Variante des Corona-Virus kann nicht von dem Beschaffungsdebakel ablenken.
Auch die obenerwähnte Inzidenz von 25 passt in diese Situation herein, kann man sich doch selbst schön herausreden
Und ablenken von den eigenen Defiziten!
Dass die Inzidenzen heruntergehen, wird damit übertüncht, dass man auf die Mutationen zeigt und so das eigene fehlerhafte Handeln relativiert und sich dahinter versteckt.
Meine Gattin und ich halten uns an die sogenannten AHA-Regeln, halten unsere Aktivitäten zurück, doch irgendwann reicht es auch.
Und dieser Punkt ist momentan bei uns erreicht.

Zehn Jahre ist es jetzt her, dass wir den sogenannten „Schwabenstreich“ von ein paar Verwirrten in Bonn verhindert haben.
In Stuttgart wird der neue unterirdische Durchgangsbahnhof mit dem Namen „Stuttgart 21“ alias „S21“ gebaut.
Als mit dem Bau angefangen wurde, formierten sich die sogenannten „K21-er“, also Anhänger einer nicht näher beschriebenen Variante, den bestehenden Kopfbahnhof zu sanieren. Dieses Projekt ist unter den S21-Gegnern als „Kopfbahnhof 21“ oder „K21“ bekannt. Es gibt aber keine Projektbeschreibung davon und auch keine Kostenrechnung.
Jeden Montag finden (immer noch) in Stuttgart seit über zehn Jahren Demonstrationen gegen S21 statt, obwohl der Neubau beziehungsweise Umbau schon sehr weit fortgeschritten ist.
Zu Anfang der Proteste wurden sogenannte „Schwabenstreiche“ veranstaltet.
Um ihren Unmut auszudrücken, nahmen die K21-er, auch „Keintologen“ genannt, Trillerpfeifen und machten montags zu Beginn der Demonstrationen Lärm.
Diese sogenannten „Schwabenstreiche“ fanden auch von S21-Gegnern statt, die nicht in Stuttgart wohnten oder sich gerade nicht dort aufhielten.
Schwabenstreiche sind historisch gesehen Handlungen, die entweder als töricht oder als wagemutig angesehen werden können, je nachdem, ob man sie positiv oder negativ interpretiert. Der Begriff stammt ursprünglich von den Erzählungen über „Die Sieben Schwaben“, die sich ungeschickt verhielten, und wurde später von dem Dichter Ludwig Uhland in seiner Ballade “Der wackere Schwabe” umgedeutet, um eine heldenhafte Tat eines schwäbischen Ritters zu beschreiben.
Aber nun wieder zum Thema!
Wir sind bekanntermaßen S21-Befürworter und sind damit direkt erklärte Feinde der K21-er.
Da die K21-er sich sektengleich als „Inhaber der Wahrheit“ ansehen, sind in deren Augen S21-Befürworter Idioten und man darf uns denunzieren und so weiter.
Wie bei jeder Sekte verkaufen die K21-er ihre Lügen, Halbwahrheiten und Tatsachenverdrehungen als „Wahrheit“ und folglich sind alle andern „Lügner“.
Wir hielten uns am 8.1.2011 in Bonn auf und hatten beruflich dort zu tun.
Mit unseren Kindern besuchten wir das deutsche Museum und waren anschließend nebenan Eislaufen.
Gegen 19 Uhr wollten wir wieder nach Hause fahren, doch wir sahen, wie sich ein paar S21-Gegner – „K21-er“ – sich mit Transparenten und Trillerpfeifen formierten.
Ich packte mein Videoequipment aus und drehte mir aus einem Poster eine sogenannten „Flüstertüte“.
Die Front der knapp zehn K21-er stand und skandierte die immergleichen Parolen „Baustopp jetzt“, „S21 will niemand“, „Oben bleiben“ und so weiter.
Ich hielt sprach in meine „Flüstertüte“ und bot ihnen Paroli und machte sie vor den Passanten lächelich.
Die Passanten fanden die Aktion interessant und lachten sehr über die „Aktion“.
Wir hatten dies alles filmisch aufgenommen und auf YouTube hochgeladen.
Als wir es zwei Tage online hatten, funktionierte plötzlich das Video nicht mehr.
Wir erfuhren, dass die S21-Gegner, die von uns Fotos gemacht und diese gegen unseren Willen online gestellt hatten, bei YouTube einspruch gegen unsere Auffzeichnungen eingelegt hatten mit dem Argument „Recht am eigenen Bild.“
Jetzt wurde es komisch.
Die S21-Gegner, die ihren Unmut mehr oder weniger durch meine Störung kundtun wollten und uns fotografierten und dies onlinestellten (Unsere Tochter war zu der Zeit noch minderjährig.) gingen hin und schwärzten uns bei YoutTube wegen „Recht am eignen Bild“ an.
Es wurde aber noch abstruser.
Die S21-Gegner zogen über uns bei Twitter her und behaupteten, erstens wir wären zu blöd ein Video zu bveröffentlichen und zweitens es hätte in Bonn keinen sogenannten „Schwabenstreich“ gegeben. Fotos, die wir bei Twitter als Beweis veröffentlichten, verschwanden, weil man uns wegen „Recht am eigenen Bild“ angeschwärzt hatte. Twitter scloss uns deswegen einige Tage aus. Genauso verhilet es sich bei Facebook, wo wir einigen Tage ausgeschlossen wurden, weil wir die „Persönlichkeitsrechte“ der abgelichteten Personen verletzt hätten.
Unser Abwesenheit wurde vekauft als „Resignation unsererseits, dass unsere „Lügen“ nicht funktioniert hätten.
Glauben Sie nicht alles, was die K21-er alias S21-Gegner erzählen!