Verkehr

Wenn man im sozialen Onlinenetzwerk Facebook ein Bild einer Bratwurst veröffentlicht, also postet, widerspricht man den AGBs.

Es ist wieder die Zeit, in der man nicht mehr so oft aus dem Haus geht, weil das herbstliche Wetter nass und kühl ist. Vielen sitzen in der warmen Wohnung.
Die Generalionen X, Y und Z lümmeln sich sowieso in den Onlinenetzwerken herum, im Herbst und Winter allerdings mehr als sonst. Es werden, aus Langeweile heraus, mehr Beträge angeschaut.

Bei Facebook – und den dazugehörenden Netzwerken – ist es einem langweilig.

Zu dieser Zeit tauchen vermehrt die einen Kettenbrief ähnlichen Postings auf, die sich mit dem Facebook oder dem Facebook-Mutterkonzern „Meta” beschäftigen.
Generell ist Facebook „böse”.

  • „Nicht vergessen, morgen beginnt das neue Facebook …”
  • „Denkt dran, morgen beginnt die neue Facebook-Regel (neuer Name META), wo sie deine Fotos verwenden können …”
  • „Vergesst nicht, dass heute die Deadline ist, um den neuen Facebook-AGBs zu widersprechen …”

So beginnen die „Warnungen”, die mal wieder bei Facebook kursieren, und immer wird eingeladen, diese Postings zu kopieren und auf der eigenen Pinnwand zu posten. Es soll ja zum eigenen Guten sein, dass man dies macht, dabei sind diese „Warnungen” völlig aus der Luft gegriffen und so hanebüchen, dass einem beim bloßen Lesen schon auffallen müsste, dass es sich um Fake-News handelt.

Jeder dieser „Kettenbriefe” suggeriert, dass der Termin „morgen” oder „heute” ist.
Es kann passieren, dass jemand beim „Widerspruch”-Einlegen vergessen hat, das richtige Datum einzutragen und einfach „morgen” oder „heute” geschrieben hat. Allerdings fangen alle „Kettenbriefe” dieser Art damit an, dass die Deadline „heute” oder „morgen” sei
Damit ist gewährleistet, dass dieser Unfug im Prinzip immer gilt, auch noch in zehn Jahren beispielsweise.

„… Ich erteile Facebook und anderen mit Facebook verbundenen Einrichtungen nicht die Erlaubnis, meine Bilder, Informationen, Nachrichten oder Beiträge sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft zu verwenden … ”

Alleine schon diese Textpassage widerspricht sich.
”… in der Vergangenheit …” ist inhaltslos.
Das hieße, falls Facebook „in der Vergangenheit” etwas von einem User genommen und dies in irgendeiner Form „veröffentlicht” hätte, müsste Facebook dies wieder eigenständig oder automatisch, ohne Zutun und Handeln des Users, löschen.
Allerdings müsste man, rein rechtlich gesehen, zuerst Anzeige dagegen erstatten oder zumindest Facebook mitteilen, um welchen Beitrag es sich genau handelt. 

Oder ist mit „in der Vergangenheit” gemeint, dass Facebook keine „heutige” – von 2023 – Beiträge benutzen oder kopieren darf und sie mit einem Datum „in der Vergangenheit” – zum Beispiel den 1.1.2015 – posten darf?

Fragen über Fragen!

„… Facebook und anderen mit Facebook verbundenen Einrichtungen …”

Dies ist allgemein gehalten und soll wohl WhatsApp und Instagram meinen.
Wenn es möglich wäre, zu widersprechen, müsste man dies bei allen „Einrichtungen” explizit machen. 

Wenn man sich bei Facebook ein Online-Konto erstellt, akzeptiert man die AGB ( „Facebook-Regeln” ).
Diesen kann man dann nicht, wenn bei sich eingeloggt hat, widersprechen, denn das bedeutet, dass man diese doch nicht anerkennt. Also kann man kein Mitglied bei Facebook sein.
In den AGB steht nämlich auch, dass man sich mit ihnen einverstanden erklärt bei jedem Anmelde-Vorgang.

In der App muss man sich nur einmal einloggen.
Dies ist aber nur scheinbar so, dann wenn man die App schließt und wieder öffnet, loggt die App sich automatisch ein, weil sie sich die Daten – Kontoname und Kontopasswort – gemerkt hat.
Man bekommt davon nur nichts mit.
Auch jedes Mal, wenn ich die App benutze, erkenne ich die AGB an.

„Mit dieser Erklärung gebe ich Facebook Bescheid, dass es aufgrund dieses Profils und/oder seiner Inhalte streng verboten ist, offenzulegen, zu kopieren, zu verbreiten oder andere Maßnahmen gegen mich zu ergreifen.”

„… aufgrund dieses Profils und/oder seiner Inhalte …” solle es also strengstens verboten sein, Maßnahmen gegen einen zu ergreifen.
Das ist völliger Blödsinn.
Wenn jemand zu einer Straftat aufruft bei Facebook, kann Facebook den Beitrag löschen und die Person sperren oder ausschließen. Das darf Facebook aufgrund der allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs), die man bei der Erstellung eines Online-Kontos anerkannt hat.
Falls ein richterlicher Beschluss vorläge, käme Facebook nicht um her, etwas von der Pinnwand an die Staatsanwaltschaft oder eine andere Ermittlungsbehörde weiterzuleiten.

„Die Verletzung der Privatsphäre kann gesetzlich bestraft werden”

Dies ergibt sich schon aus der DSGVO der EU. In den AGBs wird darauf explizit hingewiesen.

In diesem „Kettenbrief”, der hier nicht veröffentlicht wird, sind so viele, nicht nur juristische und logische, Widersprüche, dass jedem auffallen müsste, dass dieser null und nichtig ist.

Bei einer Änderung von AGBs, wie es vor knapp einem Dreivierteljahr bei vielen sozialen Onlinenetzen wegen der DSGVO und anderen EU-Gesetzen der Fall war, werden User mindestens 30 Tage vorher per E‑Mail unterrichtet, dass diese bevorstehen.
Wenn man nicht widerspricht, gelten die neuen AGBs dann ab dem Stichtag.
Ist man mit den neuen AGBs nicht einverstanden, steht es einem offen, seine Mitgliedschaft zu beenden beziehungsweise sein Online-Konto zu löschen,

Angenommen, jemand übertrete die innerörtliche Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde und bekomme ein Bußgeld aufgebrummt.
Wenn man jetzt so denken würde, wie die Facebook-Widerspruch-Spezialisten, schriebe man zur Bußgeldstelle: „Hiermit widerspreche ich der StVO §3, Absatz 3, Ziffer 3. Damit brauche ich mich nicht an die Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde innerorts zu halten. Ich widerspreche hiermit, dass die Bußgeldstelle in der Vergangenheit und Zukunft Maßnahmen gegen mich verhängt.“
Der vorgeschriebene innerörtliche Geschwindigkeit, die in StVO §3, Absatz 3, Ziffer 3 verbrieft ist, kann man nicht widersprechen. Man könnte theoretisch der ganzen Straßenverkehrsordnung widersprechen und einfach links fahren, anstatt auf der rechten Seite oder auf dem Bürgersteig, doch man muss das Bußgeld bezahlen, wenn man erwischt wird.
Die StVO ist ein Gesetz, das eingehalten werden muss.

Der obengenannte Gag mit der Bratwurst karikiert diese „Kettenbriefe” und treibt es ad absurdum.

Ja, ich hasse dumme, dreiste und freche Radfahrer.

In der Nähe unseres Hauses ist ein Fußweg, auf dem nur Fußgänger erlaubt sind, keine Fahrradfahrer oder ähnliches.

Das Verkehrszeichen 239 („Gehweg“ oder „Sonderweg für Fußgänger”) ist ein Vorschriftzeichen in runder Form mit blauem Grund und weißem Sinnbild, auf dem eine große und eine kleine Figur zu sehen sind.
Es zeigt an, dass es hier einen Sonderweg für Fußgänger gibt. Für andere Verkehrsteilnehmer, ausgenommen Rad fahrende Kinder bis zehn Jahre, ist die Benutzung dieses Fußgängerweges verboten.

Ich stand mit meiner Hündin Cora auf dem linken Weg (Pfeil) und ließ sie schnüffeln.
Eine mir bekannte Frau fuhr auf die Einmündung zu und sah Cora und mich.

Sie gehört zu der Spezies „Dumm, dreist und frech”.

Ich schaute sie streng an, und in diesem Moment fiel ihr ein, dass ich ihr schon mehrmals gesagt hatte, dass auf diesem Weg keine Radfahrer erlaubt seien.
Sie fuhr immer sehr nah neben Cora her und wunderte sich, dass diese anschlug, weil sie Angst hatte, dass ihr etwas passieren könnte.
Ich nahm Cora sehr eng, also konnte nichts passieren.

Die Frau fuhr ein Stück weiter. Sie achtete genau auf mich.
Als ich so tat, als ginge ich weiter mit Cora, drehte die Radfahrerin um und bog dann dort ein, wo der Pfeil auf der rechten Seite zu sehen ist.
So kam sie wieder auf den „Sonderweg für Fußgänger”.

Ich konnte es mir nicht verkneifen, etwas zu sagen.

„Sie sind rücksichtslos und in keinster Weise einsichtig.”

Sie drehte sich zu mir, machte eine Bewegung, die wie der Stinkefinger aussah und hätte fast einen alten Mann mit Rollator umgefahren.

Viele Leute dieser „Spezies” fahren diesen Weg mit dem Rad und erzählen immer die gleichen Geschichten, wenn ich sie darauf aufmerksam mache, dass sie hier nicht fahren dürften.
Ab und zu schlägt Cora nämlich an und man wird laut, weil sie es macht.
Dabei würde nichts passieren, wenn die Radfahrer hier nicht führen oder ihr Fahrrad schiebten.

Das Kuriose ist, dass es bequem wäre, ebenfalls fern ab der Straße, wenn man einen kleinen Bogen von 50 Metern um die Häuseranlage führe.

Nachtrag 25.10.2023:
Gestern standen wir zu viert und den zwei Hunden auf dem Weg vor der Gabelung.
Die Frau, die ich oben erwähnt hatte, kam angefahren.
Ich sagte etwas lauter: „Auch heute ist der Weg hier nicht für Radfahrer erlaubt.„
Sie sah, dass wir den ganzen Weg vereinnahmt hatten, und drehte um.
Dieses Mal nahm sie nicht den kurzen Weg beim Einkaufzentrum, sondern den riesigen Umweg um das Gymnasium und den großen Bogen, der zum Marktplatz führt.
Wenn die das nächste Mal hier vorbeikommt, wird sie aber wieder den „Sonderweg für Fußgänger” wieder mit ihrem Rad befahren.

Am 23.9.2023 waren wir beim Mittelalter-Spectaculum in Köln.

Ohne es zu wissen, kamen wir zu einem Verkaufsstand, bei dem es auch Temporalmarken vom „Amt für Ätherangelegenheiten„1 geben sollte.
Da wir nicht damit gerechnet hatten, wollten wir auch die „Marken” haben, die jeder Steampunk in seinen Zeitreiseausweis zu Erinnerung klebt. Wir hatten unsere Zeitreiseausweise nicht dabei.
Das war jetzt für die „Amtsleute” nicht so einfach.

Da Dietmar Edelherr von Syntronica auch etwas kaufen wollte, einigte man sich, auch wegen der großen Entfernung von Köln nach Böblingen, darauf, dass man die Marken bekäme, aber auch eine Rüge hinnehmen müsste.
Die Rügen bekamen wir schriftlich mit dem Vermerk, dass wir die Zeitreiseausweise vergessen hätten.

Da aber der elektronische Zahlungsverkehr nicht funktionierte, weil keine Mobilfunkverbindung möglich war, hatte sich irgendwann der Kauf / Verkauf erledigt.

Außer den Rügen bekamen wir nichts. 

Anhand des Gesichtsausdrucks der Verkäuferin, weil der Geldtransfer nicht geklappt hatte, war ganz klar ersichtlich, dass wir auch keine Marken bekamen, wie ihr Geschäftspartner meinte, weil wir keine Zeitreisepässe dabei hätten. 

Nachtrag:
Von anderen Teilnehmern des Mittelalter-Spectaculums, die uns für das „Amt” hielten, bekamen wir mitgeteilt, dass wohl niemand mit dem „Amt” vor Ort zufrieden war beziehungsweise Probleme hatte.

Fußnote(n):

  1. Eine Vereinigung, die sich als Oberaufsicht der Steampunk sieht, aber von niemanden legitimiert wurde. Diese „Amtsleute” sehen es größtenteils nicht als Spiel, was es sein soll. ↩︎

Bildquelle: Pixelio / Klicker

R I C H T I G S T E L L U N G

Wir sind KEINE Reichsbürger und auch KEINE vom rechten politischen Rand.

Wir haben feststellen müssen, dass diese Lügen über uns immer noch von zwei Personen forciert und gegen uns benutzt werden.

Auf der Annotopia in Bad Mergentheim wurden diese Lügen von zwei Personen wieder verbreitet.

Wir haben dies von mehreren Personen erfahren, die auch sagten, dies würde schon seit mehr als fünf Jahren von den Personen über uns verbreitet.

Wir fordern beide auf, dies zu unterlassen und ihren „Irrtum“ zuzugeben.

Diese beiden Lügner und Denunzianten mögen unseren Ruf in öffentlichen Postings wieder herstellen.

Dazu ist es aber notwendig, dass man uns auch bei Facebook wieder entblockiert.

Wir hoffen auf deren / Eure Vernunft.

Gerne können die Angesprochenen über das folgende Kommentar-Formular Ihre Entschuldigung einreichen.
Wir werden diese dann auch hier veröffentlichen.

Damit wäre die Sache für uns vom Tisch.

 

Stellungnahme zu „Wir sind KEINE Reichsbürger

Ich habe, auf Grund eines missverständlichen Vorkommnisses bei einem Auftritt der Eheleute Sabine und Dietmar Schneidewind beim Nordbadischen Stеampunk-Picknick 2019 in Karlsruhe (dessen Schirmherr ich war) Aussagen über beide hinsichtlich ihrer politischen Orientierung getätigt, die deutlich überspitzt waren und in der Sache nicht haltbar sind. Ich habe mich in einem ausgiebigen Telefonat davon überzeugen können, dass beide mit beiden Beinen fest auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen.

Leider habe ich es verabsäumt, Dietmar und Sabine noch im Laufe der genannten Veranstaltung auf das Vorkommnis anzusprechen, sondern lediglich mit dem Veranstalter gesprochen, was jedoch nicht zur Aufklärung des Sachverhaltes beitrug.

Ich bedauere diese Aussagen und werde sie selbstverständlich nicht wieder treffen.

Ich wünsche Herrn und Frau Schneidewind für die Zukunft alles Gute!

Peter .…

Pf…, 05.09.2023

Lieber Peter!

Vielen Dank für Deine Stellungnahme!

Deinen Vorschlag für den Termin mit dem Versöhnungsfoto am 7. Oktober 2023 halten wir fest.

Die Sache ist hiermit für Dich vom Tisch und vergessen.

Mit zeitreisenden Grüßen
Sabine und Dietmar Schneidewind

Da die andere Person meinte, sie müsse sich aufs hohe Ross setzen und sich „moralisch” über uns stellen, wird sie sich den juristischen Konsequenzen bewusst werden müssen.
In ihrer Welt sind wir nämlich die Denunzianten, weil wir uns gegen die Anschuldigungen gewehrt haben.
Obwohl wir mit ihr in einem Chat schrieben, sie könne ja revidieren, dass sie uns als Reichsbürger ansieht, beschuldigte sie uns als Denunzianten, weil wir gesagt hätten, sie würde lügen.

Sie war in keinster Weise bereit, die Querelen beizulegen, sondern blockierte uns einfach, damit sie uns nicht mehr im Chat sehen konnte. Wir hatten nicht die Chance, auf ihre Anschuldigungen uns gegenüber zu antworten, da wir sehr schnell blockiert wurden.
Verkehrte Welt!

Gestern ist es mir fast wieder passiert …
Als ich bei uns durch die Stadt fuhr, raste ein Fahrradfahrer kurz vor mir über den Zebrastreifen.
Da ich ihn gesehen hatte, hatte ich vorsichtshalber gebremst. Ich hupte aber und musste mir Entgleisungen bei der Mimik und Gestik des Fahrradfahrers gefallen lassen.

Dabei ist die Sache aber laut Straßenverkehrsordnung (STVO) klar geregelt.
Vor Fußgängerüberwegen, wie der Zebrastreifen offiziell heißt, müssen Autos vorsichtig heranfahren und gegebenenfalls Fußgängern den Vortritt lassen.
Bei Radfahrern ist dies anders.
Es heißt ja schließlich Fußgängerüberweg.
Radfahrer, die den Fußgängerüberweg benutzen möchten, müssen davor absteigen und ihr Fahrrad dann darüber schieben.

Dies interessiert aber anscheinend keinen Radfahrer, denn andauernd rast mir fast einer ins Auto, obwohl ich mich regelkonform verhalte.
Manchmal behindern sie aber auch Fußgänger, die den Zebrastreifen benutzen.
Leider gibt es nur sehr wenige, die sich richtig verhalten und absteigen.

Dietmar Cartoon Comiic Fiver Background Hintergrund weiss weiß Beitragsbild

Nachdem ein Sabotageakt auf die Erdgaspipelines „Nord Stream 1” und „Nord Stream 2” verübt wurde, wurde bekannt, dass diese eigentlich nicht geschützt waren.
Ebenso wurde bekannt, dass die sogenannten „Interkontinentalleitungen”, die auf dem Meeresgrund verlegt sind, nicht geschützt sind vor Angriffen. So scheint auch niemand wirklich verantwortlich für diese zu sein. Die Unternehmen, die die Datenleitungen verlegt haben und betreiben, müssen diese warten, aber für die Sicherheit wie einen Sabotageakt scheint niemand zuständig zu sein.

Die Bundesregierung ließ verlauten, dass sie mit der Europäischen Kommission und NATO-Partnern „dran” sei, doch da es sich um Leitungen auf hoher See handelt, ist sie im Prinzip nicht zuständig.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) ist zwar für die Sicherheit der Daten auf deutschem Boden verantwortlich, doch die Wartung von Kabeln ist es nicht involviert.

IT-Unternehmen wurden von der EU in die Pflicht genommen, für Datensicherheit zu sorgen, doch es geht momentan gar nicht darum, sondern die Frage ist, wie man physische Angriffe abwehren kann.
Da ist man sich immer noch uneinig. Die Bundeswehr hat ein Schiff ausgesandt, um die Pipelines und die Datenkabel zu inspizieren. Die Bundespolizei macht mehr Kontrollen an den Küsten und der BND ermittelt.
Mehr wurde noch nicht getan, denn das Behörden-Zuständigkeiten-Wirrwarr ist chaotisch.
Der Staat ist für den Schutz der sogenannten „Kritischen Infrastruktur” zuständig, aber niemand weiß, welche Behörde das genau ist.

Zur „Kritischen Infrastruktur” gehören Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden, beispielsweise bei der Strom- und Trinkwasserversorgung, der Lebensmittelproduktion, dem Gesundheitswesen, der Telekommunikation oder dem Transport- und Verkehrsbereich.
In Deutschland sind dies schätzungsweise 500 Stellen.

Erst im Juni vorigen Jahres gab es eine Studie „Sicherheitsbedrohungen für Untersee-Kommunikationskabel und Infrastruktur – Konsequenzen für die EU”, in der die Mitgliedsstaaten aufgefordert wurden, Schutzmaßnahmen vorzuschlagen.
Die Bundesregierung will laut Koalitionsvertrag ein neues sogenanntes „Kritsche-Infrastruktur-Dach-Gesetz” verabschieden, was aber noch nicht mal als Entwurf oder Diskussionsgrundlage in die Gremien eingereicht wurde.

Dietmar / Syntronica / Herzbeben schaut fern (Fernsehen / Television / TV)

Der Privatsender RTL+ hat die Dokutainment-Serie „Alt & abgefahren” im Programm.
Darin geht es darum, ob alte Leute noch fähig sind, am Straßenverkehr teilzunehmen.
Nach einer Vorstellungsrunde der Aspiranten drehen diese eine Runde mit einem Fahrlehrer (Fahrprüfer) und werden dann bewertet.

Neben der Arbeit am Tisch mit meinem Chrome-Book ließ ich den Sender laufen, nachdem ich einige Sender durchgezappt hatte.

Erstmal ging es darum, die Aspiranten vorzustellen.
Die Teilnehmer waren zwischen 77 und 81 Jahre alt, jeweils zwei Frauen und zwei Männer.
Den Promi (Prominenten) nenne ich explizit nicht.

Man merkte schon, dass die Teilnehmer nicht wirklich glücklich waren, an dem Eignungstest teilzunehmen. Es ist ja nicht so einfach, sich eingestehen zu müssen, dass man nicht mehr fähig ist, verantwortungsbewusst Autofahren zu können.

Der Fahrlehrer oder Fahrprüfer kann niemandem anordnen, den Führerschein abzugeben oder nicht mehr ins Auto zu steigen, aber man merkte schon, dass die Leute angespannt waren.

Die alten Leute trauten sich schon zu, weiter gut Auto fahren zu können. Bei manchem kam es zwar überheblich und übertrieben herüber, aber der Tenor war, dass man eben 50 oder 60 Jahre lang schon gefahren sei und Erfahrung gesammelt habe. Sie fühlten sich topfit.

Die Vorstellungsrunde verlief im Prinzip fast gleich.
Lilo war sehr von sich überzeugt, auch wenn ihr Lebenspartner etwas anderes meinte.
Gabi meinte, sie habe zwar einen etwas steifen Nacken, der sie beim Seitenblick behindere, doch sie fühlte sich gut.
Peter – der nicht näher genannte Promi – fuhr exakt die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit und wurde von seinem Manager belächelt, weil dieser meinte, er schliche durch die Straßen.
Wolfgang kam ziemlich „nervös” herüber und legte sich ein paar Mal mit seiner Enkelin an, die andauernd befürchtete, er könne im selben Moment einen Unfall bauen.

Dann ging es in den Städten der Aspiranten zum Probefahren.

Zwischendurch gab es wieder Einspieler von den Trainingsfahrten der Teilnehmer mit ihren Begleitern.

Melina, Wolfgangs Enkelin, angehende Lehrerin, kritisierte Wolfgang sehr heftig und meinte immer wieder, er dürfe nicht mehr Autofahren nach dem Test.

Lilo. Gabi und Peter (dem besonders) wurde assistiert, dass sie gut Auto führen und sie sich gut zurechtfänden.

Bevor Wolfgang in den Fahrschulwagen einstieg, gab es nochmals einen Einspieler von Milena und ihm, in dem Milena immer kurz vor einem Kollaps stand.
Der Fahrlehrer unterhielt sich mit Wolfgang sehr nett und es kam heraus, dass der Fahrlehrer meinte, Wolfgang wäre von Milena genervt. Das bestätigte sich.
Als Wolfgang fertig war, musste Milena eine Probefahrt machen.
Sie fuhr innerhalb geschlossener Ortschaft zu schnell.
Zurück bekam Wolfgang attestiert, dass er sehr gut trotz seiner 81 Jahre fuhr.
Milena bekam eine „Urkunde” mit Rüge und im Gegensatz zu Wolfgang war bei ihr keine grüne, sondern eine rote Ampel dort aufgedruckt.

So kann es gehen!

Die Folge „Alt & abgefahren” zog sich lahm dahin.
Die nächste schaue ich mir nicht freiwillig oder absichtlich an.


Schon bevor wir in den Urlaub unterwegs waren, meinte „Töchterchen” (23 Jahre alt), dass sie am Donnerstag, den 26.5.2022, „Germany’s Next Top Model” schauen müsste. Schließlich sei das Finale und das dürfe man auf keinen Fall verpassen. Sie schaut „GNTM” jedes Mal.
Ich hatte dieses „sagenumwobene” Model-Casting noch nie gesehen und sah nun eine Möglichkeit, mich hineinzudenken und zu informieren, was genau dort passierte.

Nun war besagter Donnerstag da und meine Gattin und ich saßen mit einer jungen Frau aus der Generation „Ich nehme mein Smartphone auch mit zum Duschen, damit ich nichts verpasse.” im Wohn- und Aufenthaltsraum des Ferienhauses und schauten in die Glotze.

Eine farbenfrohe Show begann.

Bei der Eröffnung „performte” Moderatorin und Entscheiderin Heidi Klum einen techno-ähnlichen Song. So heißt es neudeutsch, wenn man etwas zum Besten gibt.
Die einzige Songzeile und gleichzeitig auch der Refraim „When I fall in love again, I know it’s gonna last forever.” stammt übrigens aus dem Song „Baby Jane”, den der britische Sänger Sir Rod Stewart im Jahr 1983 zusammen mit dem Songwriter und Bassisten Jay Davis geschrieben hat.

Danach wurden die Finalistinnen vorgestellt.
Die junge Frau in der Mitte streckte den Arm nach oben und hielt ihn mit der Hand des anderen Arms fest.
Dies sei wichtig, wurde ich belehrt, weil die Person in der Mitte „den wichtigsten Part” habe.

Weiter ging es auf dem Laufsteg, genannt „Catwalk”.
Die jungen Damen warfen sich in Kleidung mehrerer bekannter Modedesigner und stolzierten – „Gehen” kann man es nicht nennen! – über den Catwalk.

Der seltsame Gang der Frauen rührt daher, dass man unweigerlich mit der Hüfte wackelt, wenn man beim Gehen den einen Fuß quer über den anderen auf der anderen Seite aufsetzt. Man setzt nicht den rechten Fuß rechts auf, sondern er wird links vor das andere Bein gesetzt. Links holt dann etwas aus und dann wird seitenverkehrt das Gleiche mit diesem Fuß gemacht.
Die Sinnhaftigkeit habe ich nicht verstanden und „sexy” oder zumindest elegant sieht es auch nicht aus.

Die jeweiligen Modeschöpfer sprachen sich mit Heidi Klum ab und diese warf ein „Model” nach dem anderen heraus, bis nur noch die Gewinnerin (namens Lou-Anne) übrigblieb.
Diese bekommt einen Exklusivvertrag bei einem der größten Kosmetikunternehmen.

Dieser „Contest” ging von 20:15 Uhr bis knapp 23 Uhr.
Mindestens die Hälfte der Ausstrahlungszeit wurde durch Werbung oder Werbeeinblendungen unterbrochen. Zudem nannte Heidi Klum zahlreiche Mode-Marken.

Jetzt habe ich „GNTM” auch endlich mal gesehen!

Mich hat es nicht vom Hocker gerissen.

Die Stimmung war auf dem Siedepunkt. Warum die Zuschauer stellenweise ausflippten, konnte ich nicht nachvollziehen. Heidi Klum bezog die Zuschauer mehr oder weniger mit ein, eigentlich nur als Bestätigung ihrer selbst.
Die Gespräche mit den Modeschöpfern, den Fans und den Kandidatinnen war zum überwiegenden Teil sinnentleert. 

Besonders die Teilnehmerin Sophie, die in den Vorrunden schon herausgeflogen war, fungierte als „Reporterin” im Backstage-Bereich. Sie fiel durch Floskeln und Phrasen auf, die sie wohl eingehämmert bekommen hatte, bis sie sie ohne Holperer und Versprecher wiederholen konnte.
Sie interviewte die anderen schon herausgeflogenen Kandidaten oder man wollte es uns zumindest verkaufen.
Die „Ehemaligen” erzählten aus der Zeit, als sie noch aktiv in der Serie dabei war.
Alle waren völlig enthusiastisch und aufgedreht, wenn sie erzählten, wie ihre Persönlichkeiten durch die Teilnahme an Heidi Klums Contest positiv verändert wurden, und wenn es nur eine Folge war.
Jede von ihnen war sehr zufrieden und strahlte über das ganze Gesicht.

Alles war „MMMEEEGGGAAA”.

Heidi Klum und die Modeschöpfer wiederholten immer wieder das Wort „Diversity”.
Bei dreißig hörte ich auf zu zählen, weil die Modeschöpfer unter anderem immer wiederholten, was dies eigentlich bedeutet.
Dass „Diversität” mit Vielfältigkeit im Sinne von Alter, Herkunft und so weiter beschrieben wird, haben wahrscheinlich die dümmsten Zuschauer nach der fünfzigsten Wiederholung auch verstanden.
Dazu kam, dass „Diversity” nur von Heidi Klum angewandt wurde.
Das sagten die Anwesenden durch die Reihe.

Von Modenschauen ist man ja Einiges an Verrücktem gewöhnt, aber die Teilnehmerinnen mussten auch auf dem Trampolin ihr „Können” unter Beweis stellen. Eine Fotografin lichtete sie dabei ab. Danach wurden die Fotos begut- und beschlechtachtet.
Nach dieser Runde musste eine Aspirantin gehen.

Was an den gezeigten drei Fotos „lasziv”, „ausdrucksstark”, „selbstbewusst” und so weiter war, erschloss sich mir nicht.
Zumindest waren aber alle Hüpfdarbietungen laut der Fotografin „MMMEEEGGGAAA”.
Bei den drei jungen Frau fand sie auch die „Diversity” ganz toll.

Laut Heidi Klum, Sophie und den anderen Teilnehmenden sowie dem Publikum war die Stimmung laut Heidi Klum und den Teilnehmenden immer „MMMEEEGGGAAA”.
Das sagte sogar Sophie merhmals.

Oftmals kam es mir so vor, als hätte man allen, die zu sehen waren, Aufputschmittel gegeben, doch „Töchterchen” meinte, das wäre eben so, weil alle ja allen alles gönnten.

„GNTM” war eine interessante Erfahrung und ein Einblick in einer Parallelwelt, die sich mir allerdings nicht erschloss.

Es kam mir vor wie eine durchweg inszenierte Darbietung, die jedoch herüberkommen sollte, als wenn alles spontan passieren würde.
Vieles, das passierte, war sehr fragwürdig und wirkte wie fingiert und gekünstelt.

Ich muss mir „GNTM” nicht freiwillig antun.

Seit einigen Wochen gibt es rechts unten die Schaltfläche (Button) mit der Beschriftung „Comic Con 2021“.

Mit insgesamt drei Gruppen richten wir auf der „Comic Con Stuttgart 2021“ einen Stand aus, bei dem auch das Zeitreisebüro „Chrono.Tours“ zu sehen ist.

Die „Comic Con“ findet vom 27.11 bis zum 28.11.2021 auf dem Gelände der Messe Stuttgart (Messepiazza 1) statt.
Wir befinden uns in Halle 1, auf Stand Ⅾ 26.

Das Zeitreisebüro Chrono.Tours:

Chrono.Tours bietet Zeitreisen zu geschichtlichen Ereignissen an, wie die Krönung von Karl den Großen.
Auch stehen im Programm, dass man bei einer Predigt von Martin Luther anwesend sein kann.

Maker/Bastler Ludovicus von Castle:

Ludovicus von Castle zeigt seine Zeitreise-Accessoires (Gadgets), die er selbst gebaut hat.

Die Ehrenwerte Teeduell Gesellschaft Württemberg:

Die „Ehrenwerte Teeduell Gesellschaft Württemberg“ zeigt wunderschöne Teekannen und –tassen.

Das Steampunk-House ist nur auf der „Comic Con Stuttgart” vertreten.
Eine Präsenz auf anderen Messen ist momentan noch nicht geplant.

Die „Comic Con Stuttgart” findet von 27. bis zum 28.11.2021 auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt.

Heute, Dienstag, den 26.10.2021, ist die konstituierende Sitzung des neuen Bundestags. Damit ist die Vorgängerregierung außer Dienst, übernimmt aber geschäftsführende Aufgaben, bis die aktuelle Regierung in Gänze steht und somit handlungsfähig ist.

Um elf Uhr wird der sogenannte „Alterspräsident”, Wolfgang Schäuble, die erste Sitzung des neugewähllten Bundestags mit dem obligatorischen Gong eröffnen.

Den Posten als Bundestagspräsidentin wird Bärbel Bas von der SPD übernehmen, da dieser immer von der Fraktion übernommen wird, die die meisten Sitze hat.
Die Stellvertreter werden von jeder anderen Fraktion gestellt, was aber schon während der vorigen Legislaturperiode kuriose Auswüchse insbesondere der rechtsgerichteten AfD gegenüber annahm.

Für die Vizepräsidenten gibt es eine Pro-Forma-Wahl, aber sie stehen eigentlich schon vorher fest.
Die anderen Fraktionen stieß das „Demokratie-Verständnis” der AfD auf, weswegen sie ihr routinemäßiges Abnicken aussetzten, um anscheinend ein Zeichen setzen zu wollen.
Diese Verweigerungshaltung zog sich bei allen Kandidaten der AfD durch und der Posten wurde ihr verweigert. 

Im Vorfeld der konstituierenden Sitzung vor vier Jahren wurde der sogenannte „Alterspräsident” umdefiniert.
Per definitionem war bis dahin derjenige „Alterspräsident”, der die meisten Lebensjahre auf dem Buckel gehabt hat.
Die Prognosen sprachen dafür, dass die AfD in den Bundetag einziehen würde, also wäre Alexander Gauland von der AfD der „Alterspräsident” gewesen.
Dies wollten aber die anderen Fraktionen nicht und so wurde der „Alterspräsident” nicht mehr nach Lebensjahren, sondern nach den Jahren im Bundestag (Amtszeit) bestimmt.
Da Gauland sein erstes Bundestagsmandat hatte, wurde dies Wolfgang Schäuble, der seit 1972 Mitglied des Bundestages gewesen ist.

Ein Begriff, den man selten hört, wird nach der „Ära Merkel” wieder öfters benutzt, wenn es um die neue Regierung geht.

Das sogenannte „Versteinerungsgebot”!

Man möchte ein handlungsfähiges Land und kein versteinertes, das sich nicht bewegt..
Diess bedeutet zudem, dass von der alten, nur noch geschäftsführenden, Regierung keine Grundsatzentscheidungen mehr getroffen und keine Posten mehr vergeben werden können.
Über den Begriff „Versteinerungsgebot” kann man selbstverständlich streiten.

Heute wird also nur das Bundespräsidium gewählt.

Im Vorfeld hat die FDP schon geweint, weil sie nicht neben der AfD sitzen will.
Ob es so kommen wird, weiß niemand.

Außer, dass im Grunde genommen alle sich selbst lobpreisen, wird nicht viel passieren.

Nachtrag:

Entschieden wurde erneut, dass im Präsidium jede Fraktion mit einem Vizeposten vertreten sein werde.
Bärbel Bas forderte einen respektvollen Umgang im Parlament und versprach die Präsidentin aller Abgeordneten zu sein.

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