Tübingen

Am vorigen Mittwoch, den 15.4.2020, wurde auf der Bundespressekonferenz gesagt, dass das Verhältnis zu Neuinfizierten zu genesenen erstmals gesunken sei.
Da gleichzeitig durch die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen die Anzahl der Neuinfizierten zu denen des Vortags gesunken sei, könne man lediglich von einem fragilen Etappenziel sprechen.
Die Bundesregierung beschloss daraufhin „leichte Lockerungen”.
So dürfen zum Beispiel unter anderem Geschäfte bis 800 Quadratmetern und Friseure wieder öffnen.
Es wurde empfohlen, in der Öffentlichkeit, wie beim Einkaufen, im Bus oder in der Bahn, Schutzmasken zu tragen.
Zudem müssen Geschäfte hohe Hygienestandards einhalten.
Dass es (momentan) diese Lockerungen geben kann, ist ein Ergebnis der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen der vorigen Wochen.
Das Wort „Lockerungen” sagt schon aus, dass es kein direktes Rückkehren in die Zeit vor den Beschränkungen gibt.
Einige „Schlaue” halten dies aber für einen Freibrief, wieder alles nach Belieben tun zu können.
In der Bundespressekonferenz wurde gesagt, dass mindestens alle zwei Wochen Sitzungen stattfinden, in denen die Corona-Lage neu zu bewerten sei.
Es kann passieren, dass Lockerungen wieder zurückgenommen werden, wenn es sich herausstellt, dass es wieder einen höheren Anstieg der (Neu-) Infizierten gibt.
Es geht bei den Beschränkungen (und Lockerungen) einzig und allein darum, die Seuche Corona (Covid-19) zurückzudrängen.
Das dumme Gerede, wir befänden uns in einer Diktatur, ist völlig unangebracht.
In einer Diktatur dürfte man seine freie Meinung nicht äußern.
Die „Herrschenden” würden nicht ihre Handlungen erklären.

Morgens gegen acht in Sindelfingen am Sterncenter
Vier Personen, eine Frau und drei Männer, treffen sich und besprechen den Tag.
Sie tragen Taschen bei sich, in denen sie diverse Utensilien haben.
Einer der Männer greift in seine Tasche und verteilt dann leere Pappbecher – „Kaffee-To-Go-Becher“ – an die anderen drei.
Sie legen noch etwas Kleingeld hinein, dann verschwinden sie und gehen ihrer „Tätigkeit“ nach.
Etwas später sitzen sie verteilt an der Mercedesstraße vor dem Sterncenter, am Busbahnhof und vor den Geschäften gegenüber des Sterncenters herum und betteln.
In bestimmten Abständen kommen immer wieder die glichen Personen vorbei. Diesen stecken die „Bettler“ ihre eingesammelten Almosen zu.
Manchmal stehen die „Bettler“ auch auf und treffen sich mit „Einsammlern“. Wir haben diese Geldübergabe in Stuttgart in der Arnulf-Klett-Passage beobachtet.
Diese „Bettler“ werden gezwungen, Geld zu sammeln. Das gehört zum miesen Spiel der sog. „Bettel-Mafia“.
Diese schickt Arme oder auch Behinderte von Bulgarien oder Rumänien und anderen osteuropäischen Staaten nach Deutschland, damit sie betteln gehen.
Die Intention ust keine andere, als Leute als Bettler auf die Strraße zu schicken und sich das Geld einzuheimsen.
Eine bekannte Rolle dieser „Bettler“ sind die angeblich trauernden Mütter, die manchmal rufen: „Meine Kind in Skopje“ und dann lautstark weinen.
Dies ist nur eine einstudierte Rolle, ebenso die Krüppel, die in gebückter Haltung mit Krücken durch die Einkaufsstraßen schleichen.
Wir geben schon seit langem nichts mehr.

Meine Gattin und ich sind (bekennende) Steampunks.
Steampunk ist eine sog. „Subkultur“.
Steampunk basiert auf der Überlegung, was passiert wäre, wenn die Welt zur Zeit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert eine andere Entwicklung genommen hätte.
In der Welt des Steampunks ist die vorherrschende Technik die Dampftechnologie und die Mechanik.
Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Äthertheorie richtig sei.
Die Äthertheorie besagt, dass zwischen allen der sog. „Äther“ ist, eine unsichtbare Masse, die zum Beispiel auch im Weltraum vorhanden ist. So stellt man sich vor, dass man mittels eines Äther-Schiffs von einem Planeten zum anderen reisen könnte. Der Ausdruck „Raumschiff“ kommt zum Beispiel hierher. Dass die Äthertheorie widerlegt ist, spielt für die Steampunks keine Rolle.
Viele Steampunks sehen sich unter anderem als Zeitreisenende, die mittels besonderer Maschinen, die auf den Äther einwirken, durch die Zeit reisen können.
Sie kleiden sich nach dem Codex des viktorianischen Zeitalters. Ihre Maschinen und Apparaturen sehen aus, als kämen sie aus dem 19. Jahrhundert.
Vieles, was den Steampunk ausmacht, entstammt den Büchern von Jules Verne – z.B. „In 80 Tagen um die Welt”, „Die geheimnisvolle Insel” etc. oder aus dem Buch „Die Zeitmaschine” von H.G. Wellls und anderen.
Aktuelle Geräte des 21. Jahrunderts werden „verschönert” bzw. verschnörkelt. So sehen Tablets, Smartphone oder Computer so aus, als entstammten sie einer längst vergangenen Zeit. Sie werden eben verziert mit Schnörkeln, Messing- sowie Bronzeteilen, damit sie so wirken, als wären sie einer anderen Welt entsprungen.
Die Steampunk-Kultur hat sich seit den 1970/1980-er-Jahren etabliert und hat viele Anhänger gefunden.
Diese treffen sich zu Picknicks (und Fototerminen), bei denen es als Erinnerungen sog. „Temporalmarken” oder „Temporal-Visa” gibt, die man sich in die „Zeitreisepässe” klebt.
Viele Steampunks sind auch Rollenspieler, die eben mit anderen mehr oder weniger vorgegebene Abenteuer spielen.
Zu dieser Gattung gehören wir nicht. Wir nehmen an Treffen oder Fototerminen teil.
Auch treffen wir bei sog. „Cosplay-Photo-Shootings“ Personen von verschiedenen Genres der „Kostümspieler“ – Englisch: „Cos(tume) Play“.
Wir bleiben allerdings beim Steampunk. Es ist interessant, Personen zu treffen, die anders sind. Wir tauschen uns aus, was sie und wir machen, wie es läuft es, was als Nächstes kommt etc.
Obwohl es Steampunk schon lange gibt, erlebt Steampunk momentan einen regelrechten Hype.
Es gibt Events, bei denen Steampunks, Mittelaltermärkte und andere Genres friedlich koexistieren, wie zum Beispiel die „Zeitenblende”, Tübingen.. Man lernt sich kennen und schätzen.
Einige Personen wollen bei Steampunk mitmachen, sind aber nicht bereit entweder sich vom „alten“ zu trennen oder dieses partiell aufzugeben, sondern mischen diese Genres.
Dies nennt man „Cross-Over“ – „Überkreuzung“ bzw. „Überschneidung“.
Wir trafen Personen, die aus dem Genre „Star Wars“ kamen und nun bei uns mitmachen wollten. Diese trugen eine Sturmtruppenuniform der imperiellen Streitkräfte, hatten diese jedoch mit Bronze lackiert und mit Steampunk-Accessoires bestückt. So entstand ein Cross-Over von Steampunk und Star-Wars.
So etwas empfinde ich als unangebracht.
Man kann gerne Steampunk mit Elementen anderer Epochen kombinieren, Steampunk mit Rokkoko oder Ähnlichem. Star-Wars, Star-Trek oder gar Manga-Comic geht in keinster Weise, denn diese passen nicht in die „Historie“.
Steampunk läasst die Geschichte der Menschheit wie sie war, bis eben zur Industrialisierung, bei dem Steampank eine alternative Zeitlinie definiert. Bis dahin ist alles gleich.
Die anderen Genres, insbesondere Science-Fiction, haben einen ganz anderen Ansatz.
Wenn jemand von der „Seite“ Star-Wars kommt, kann er gerne zu Steampunk wechseln.
Jemand der zum Beispiel Steampunk-Vampir oder Vampirjäger-Steampunk ist, passt gut in den Kontext, denn die Geschichten um Vampire wie Dracula passen in den Steampunk-Kontext, weil sie auch in etwa in dieser Zeit „spielen“ oder entstanden sind. Zudem glaubten die Menschen im 19. Jahrhundert noch an sowas.
Star-Wars oder Star-Trek kommen aus der anderen Richtung, aus der Zukunft.
Coss-Over ist also nicht möglich.
Man möge es nicht falsch verstehen!
Steampunk ist weitgefächert: Zeitreisende, Neo-Viktorianer, Expeditionscorps, Zeitpolizei.
Auch sieht jeder Steampunk etwas anders aus und es gibt keine strikte Uniformierung, keinen wirklich strengen Kleidercodex.
Beim Steampunk kann jeder mitmachen.
Ich war früher Mitwirkender auf Mittelaltermärkten, habe als Sternenflotten-Captain und als Klingonen-General im Genre „Star Trek” mitgemacht.
Mischungen aus „Science-Fiction” und Steampunk kann es aus oben genannten Gründen nicht geben.
Dies ist für Steampunk und dessen Philosophie obsolet.
Weiterführendes
![]() | „Das Leben ist wie ein Stocherkahn. |

Notaufnahme oder Arztpraxis?
Wie Notaufnahmen von „Unwissenden“ missbraucht werden.
„Sie sagten also, Sie litten unter Druck auf der Brust?“, fragte Schwester Melanie hinter dem Tresen an der Notaufnahme.
„Ja, hier“, zeigte Björn Lukas auf sein Brustbein. Schwester Melanie stand auf, drehte sich um, rollte die Augen und öffnete die Tür: „Dann kommen Sie herein, Herr Lukas!“ Beide gingen in Raum 2. „Legen Sie sich hier hin, die Ärztin kommt gleich!“ Einige Sekunden ratterte auf einem kleinen Gerät – dem EKG (Herzstrommessung) – einige Nadeln hin und her und malten auf einen Blatt Papier Kurven. Nach der Blutabnahme kam die Ärztin, begutachtet den Ausdruck und schickte den Mann mit den Worten „Nehmen Sie draußen Platz. Die Laborwerte dauern noch etwas.“.
Herr Lukas saß draußen etwas verwirrt im Wartebereich und schaute um sich.
„Solche ‚Fälle‘ haben wir zu Hauf“, flüsterte Schwester Melanie, „und es ist immer der Neunziger-Jahrgang oder das Hyperchondertum.“
Einige Minuten später öffnete sich hinter dem Tresen die Tür ein Stückchen und ein Kopf schaute durch den Spalt: „Melanie, der Blinddarm ist da.“
Die Angesprochene stand auf und ging schnellen Schrittes in den Großraum. Ein Mann lag auf einer Bahre mit schmerzverzehrtem Gesicht. Während die Ärztin den Bauch abtastete, legte Schwester Melanie mit einer Braunüle einen Zugang zur Vene, um Medikamente zu geben oder Blut abzunehmen.
Nach der Blutabnahme drückte sie einem Auszubildenden die Blutröhrchen mit „Laborwerte bestimmen, HB am besten direkt!“ in die Hand, worauf dieser direkt loslief.
Eine ganz normale Schicht in der „Zentralen Notaufnahme“ des Klinikums.
„Heute ist es einigermaßen ruhig“, erzählte die Ärztin Dr. Kempten nach der Durchschleusung des Blinddarmpatienten in den Operationssaal, „seitdem unser Klinikum in der Kooperation mit den anderen ist, kommen kaum noch Unfallpatienten zu uns. Ab und zu tauchen hier welche auf, die meinen, weil sie hier wohnen, müssten zu uns, doch wir schicken sie direkt weiter zu den anderen Häusern.“
Stellenweise ist Andrang, doch die Spezialisierung des Klinikums auf Gastroenterologie, Proktologie und Kinder, nimmt auch viel Druck von der Notaufnahme. Unfälle und Traumata gehen direkt in andere Kliniken.
Dr. Kempten spricht jedoch noch ein anderes Problem an. Leider werden Notaufnahmen immer mehr von Berufstätigen im Schichtbetrieb als Arztpraxen missbraucht. Dadurch werden wirklichen Kranken, wie der oben genannte Blinddarmpatient, nicht die Zuwendung teil, die man bräuchte.
„Das Neueste ist, dass auch die Notrufzentralen bei Bagatellen nachts angerufen werden. Irgendwie scheint sich herum gesprochen zu haben, man käme schneller dran, wenn man mit dem Krankenwagen zu uns gebracht wird.“
Es piepst in ihrer Tasche und sie verabschiedet sich erst mal.
Zwei Sanitäter begleiten eine Frau, die sich den Bauch festhält, in den Untersuchungsraum, in dem Dr. Kempten schon wartete.
Die Sanitäter halfen der Frau, sich hinzulegen.
„Wielange haben Sie die Schmerzen schon im Bauch?“
„Seit Montag.“
„Und warum kommen Sie dann freitagnachts um 23 Uhr?“
„Weil ich keine Zeit hatte.“
„Was sagt Ihr Hausarzt?“
„Da war ich noch nicht.“
Diese Situationen wiederholen sich mehrmals während der Nachtschicht.
Einmal kommt eine Großfamilie mit einem kleinen Kind, das seit Tagen Husten hat, zwar schon beim Kinderarzt war, ein anderes Mal eine junge Frau, der nachts um zwei eingefallen war, sie könnte sich durchchecken lassen, weil sie sporadisch Rückenschmerzen hat.
Durch solche „Fälle“ werden die Notaufnahmen belastet, obwohl diese Patienten zum Hausarzt gehen sollten. Viele Menschen haben durch Belastung minderbezahlter Mehrfachjobs keine Zeit zu den regulären Öffnungszeiten der Ärzte dort hinzugehen.
Vielfach verwechseln sie – möglicherweise durch Unwissen – dass eine Notfallambulanz keine Arztpraxis ist.
Als Konsequenz hat der Kliniken deswegen „hausärztliche Notfallpraxen“ an mehreren Standorten der Kliniken eingerichtet. Das Problem ist aber, dass viele immer noch zu den Ambulanzen kommen, weil sie hoffen, dass es schneller gehe. Viele dramatisieren auch, um ihren Besuch im Krankenhaus zu beschleunigen.
Schwester Melanie berichtet, dass neben dem Rufen des Krankenwagens bzw. der Leitzentrale auch Simulieren von Atemnot oder Herzschmerzen die neue „Masche“ sei.
In den angescvhlossenen Kliiniken kursieren deswegen neuerdings Schautafeln, auf denen aufgelistet ist, wann ein Krankenwagen und wann ein Taxi benutzt werden solle.
Auch wurden die Schautafeln als Flugblätter gedruckt und in regulären Arztpraxen verteilt, um Patienten zu sensibilisieren. Geholfen hat es laut der Ärzte in den Notfallambulanzen kaum etwas.
Lakonisch wird abgewunken mit: „Die lassen sich eben etwas Neues einfallen.“.
Im Hintergrund sprach die Ärztin Sari Löffler: „Herr Lukas, wie ich Ihnen schon sagte, liegen weder Auffälligkeiten im EKG noch in den Laborwerten Ihres Blutes vor. Ich möchte Sie bitten, in die hausärztliche Notfallpraxis im Nachbarhaus Sindelfingen zu gehen.“
„Aber können Sie nicht direkt hier behandeln, wo ich schon mal hier bin? Ich habe auch Halsschmerzen.“ von nHerrn Lukas beantwortete Sie harsch mit: „Nein, es liegt bei ihren Halsschmerzen keine Indikation eines Notfalls vor.“
„In der Praxis dort drüben war es so voll. Ich muss in einer Stunde zur Arbeit“, bat der Patient.
„Und da dachten Sie, Sie täuschen Herzprobleme vor, um schnell dran zu kommen. Kenne ich. Nicht mit uns! Tschüss, Herr Lukas. Sie wissen ja, wohin Sie gehen müssen.“
Namen sind Schall und Rauch, weswegen die hier verwendeten nicht die echten sind.

Gestern waren wir spazieren in Tübingen.
Während wir an der Stiftkirche waren, kam eine englischspraschige Touristengruppe zu uns.
Der Touristenführer erklärte, dass das Haus gegenüber der Stiftskirche das ehemalige Hauptquartier der Gestapo gewesen sei.
Die Gruppe stand vor dem Haus, als jemand sich mit einem Stuhl eben dort hin setzte, um die Sonne zu genießen.
Die Touristen zückten ihre Kameras und wolten Fotos machen.
„Ich möchte das nicht”, sagte der Mann auf dem Stuhl lautstark, „das ist Recht am eigenen Bild. Sagen Se das Ihren Leuten!„
Der Führer der Gruppe erklärte dies auf Englisch und lotste seine Leute zur Seitenwand des Hauses mit den Worten: „This is also a good object for pictures.”.
Das Recht am eigenen Bild wäre in dieser Situation in keinster Weise gegeben, denn der Mann auf dem Stuhl ist nur „Beiwerk” zum Haus.
Was der Mann mit diesem Unsinn bezwecken wollte, ist mir nicht klar geworden, ebenso wenig, weswegen der Touristenführer sich darauf eingelassen hatte.

Für gestern, den 26.8.2016, hatten wir eine nächtliche Stadtwanderung mit Oliver Rödiger (alias „OliKahn Stocherkahnfahrten”) gebucht.
Der Termin sollte um 22 Uhr abends sein.
Als wir gegen 20 Uhr Tübingen erkundigten, um zu wissen, wo der Treffpunkt war, mussten wir telefonisch abklären, wann genau die Tour sein sollte, weil es anscheinend ein Kommunikationsproblem mit der Inhaberin des „Alten Waschhauses”, die zu Abschluss der Tour noch Getränke reichen sollte, gegeben hatte.
22 Uhr blieb aber bestehen.
Ab 21:45 Uhr trafen wir uns mit mehreren Interessierten am Treffpunkt. Der Nachtwächter kam nicht. Es war gegen 22:20 Uhr. Da schon einige erbost waren und eine Familie uns mitteilte, die Wanderung wäre schon Anfang August wegen angeblichen „Sturms” ausgefallen, versuchte ich, Oliver Rödiger alias „Oli Kahn“ mit dem Handy zu erreichen.
Um 22:30 Uhr rief er mich dann nach mehreren Versuchen meinerseits zurück.
Ich fragte im Beisein der Anderen – Am Handy war „Laut-Hören” aktiviert. – , wann er denn erscheinen würde, was er abweisen wollte, indem er nichts dazu sagte. Er sagte nur, er sei unterwegs und käme in ein paar Minuten.
Da wir Kunden gegen 22:45 Uhr langsam sauer waren, telefonierte ich nochmals mit ihm, was erst nach mehreren Versuchen funktionierte. Da er ziemlich erbost war, eröffnete ich ihm, dass wir alle – Wie wir besprochen hatten und uns geeinigt hatten. – um 23:00 Uhr gehen würden, wenn er dann nicht da wäre.
Daraufhin sagte er schroff und wörtlich: „Dann verpisst Euch!“.
Ich versuchte noch zu fragen, was er gedenke zu tun, worauf er nochmalig „Verpisst Euch jetzt!“ aggressiv zu mir sagte. Dies hörten auch die anderen und waren empört.
Keine Entschuldigung, nur Beleidigungen wie diese, die ich nicht hier wiedergeben werde.
Als ich dann zu ihm sagte, dass er bitte den Ball flachhalten möge und daran denken solle, dass wir seine Kunden wären, wir da seien, aber er nicht und uns nur vertröstete, sagte er nur laut: „Arschloch…“ und legte auf.
Wir Kunden tauschten uns aus, schrieben gegenseitig unsere Namen sowie die Telefonummern auf, und gingen dann sehr erbost unserer Wege.
Heute morgen erfuhren wir, dass er zu der Zeit, in der die Nachtwächter-Tour stattfinden sollte, eine Candle-Light-Dinner-Stocherkahnfahrt durchführte, die erst gegen 23:30 Uhr beendet war.
Wir möchten mit diesem „Nachtwächter“ keine Tour mehr.
So geht man nicht mit Kunden um.
Mehrerer Beschwerden an verschiedenen Stellen gingen schon heraus.
Wenn Sie, lieber Leser, eine Tour – Stadtführung, Nachtwächter-Wanderung, Stocherkahnfahrt – mit Oliver Rödiger alias „Oli Kahn” planen, verwerfen Sie diesen Gedanken!
Es wird u. U. nicht schön für Sie!
Bitte lesen Sie die Bewertungen der „Events” von Oliver Rödiger alias „Oli Kahn” !
Was wir vom Fremdenverkehrsverband Tübingen erfuhren ist, dass sie „Oli Kahn” am liebsten das Handwerk legten, gegen ihn aber keine Handhabe haben, da er nicht mit dem Fremdenverkehrsverband zusammenarbeitet. Er arbeitet als Selbstständiger, der stellenweise mit Studentenschaften kooperiert.
Nachtrag 2:
Meine Frau und zwei Freundinnen waren etwas später an einem mit ihm abgesprochenem Termin am Treffpunkt.
„Oli Kahn” ignorierte sie vollkommen, denn ihm war wichtiger, am „Alten Waschhaus” in Tübingen Blumen umzutopfen, als seinen Gesprächstermin wahrzunehmen. Er ging ihnen aus dem Weg und ignorierte sie, auch nach mehrmaligem Ansprechen.
Nachtrag 3:
„Oli Kahn” meinte, er müsse hier einen Kommentar schreiben. Dieser „glänzte” nur durch Beleidigungen. Er verdrehte die Tatsachen und log. Angeblich hätte er mit meiner Frau telefoniert, was sie aber nie im Vorfeld gemacht hatte, da alles nur über E‑Mails stattgefunden hatte. Er sagte auch etwas, was er nur hier im Blog erfahren konnte und tat so, als hätte er persönlich mit uns gesprochen. Ihm unterliefen bei seiner Darstellung einige Fehler.
Er hat z.B. nie mit den anderen telefoniert. Wir wissen dies, da wir mit den anderen noch in Kontakt sind.
Der Kommentar enthält stellenweise derbe persönliche Beleidigungen, die nur beweisen, wie negativ „Oli Kahn” gegenüber den Kunden und den Menschen eingestellt ist.
Solche Kommentare, die hier (unsichtbar) in der Datenbank bestehen bleiben, werden wir nicht veröffentlichen.
Er kann von Glück reden, dass wir ihn nicht wegen Verleumdung und übler Nachrede anzeigen.

Gestern stand der Ausgang des Referendums „Austritt aus der EU – Ja oder Nein?” in Großbritannien fest.
51.9 Prozent der Briten stimmten für einen Austritt – Brexit = British exit – aus der Europäischen Union.
Politiker fast aller Couleur mussten ihren Unmut über den Ausgang des Referendums kundtun.
Was mich erst sehr überraschte, aber irgendwann ziemlich genervt hat, war das Palaver um die wirtschaftlichen Folgen sowohl für Großbritannien als auch die der Europäischen Union.
Der Tenor aller Politiker war einhellig, dass alle nur verlieren könnten, besonders Großbritannien. Endzeit-Szenarien einer verarmten Insel wurden gemalt. Bilder von Unternehmen, die den Bach heruntergingen, wurden in dunklen Fsrben gemalt. Die armen Unternehmen, die Geschäfte mit britischen Firmen machen, sollten nun pleite gehen etc.
Die Firmen werden auf weiterhin Geschäfte mit Firmen in Großbritannien machen, nur unter anderen Prämissen, z.B. (höhere) Einfuhrzölle, andere Direktiven beim Im- und Export.
Warum sollte man alles abbrechen?
Universitäten, allen voran die Uni Tübingen, krakeelten laut heraus, es könne nun keine Kooperationen mehr mit Unis über dem Teich geben. Irgendwann kam heraus, dass die Uni Tübingen im überdurchschnittlichen Maße von EU-Geldern aus Fördertöpfen profitiert hatte. Es wird auch weiterhin Möglichkeiten geben, mit internatinalen Unis zusammen zuarbeiten.
Man sollte das Augenmerk weg von der Wirtschaft nehmen.
Die Bevölkerung von Großbritannien hat über lange Zeit diesen Abspaltungsprozess von der EU abgewickelt. Großbritannien war nie ein wirkliches Vollmitglied, sondern hatte einen Sonderstatus.
Den Briten gingen die EU-Regularien auf die Nerven, da es anscheinend für alles eine EU-Vorschrift geben musste.
Ein kurioses Beispiel bezüglich Feinstaubs hat es in Stuttgart, Deutschland, gegeben.
Der EU-Umwelt-Kommissar, Karmenu Vella, erklärte, Stuttgart müsse Fahrverbote verhängen, weil am Stuttgarter Neckar-Tor eine überdurchnittliche Belastung stattfände. Ansonsten drohten Bußgelder.
Gegen solche Bevormundungen ging es u.a. auch in Großbritannien, nämlich sprach man sich dagegen aus, dass die EU sowas vorschriebe und nicht die lokalen Parlamente. Das Wort Gängelung, Repressionen und „Diktatur” fielen.
Ebenso missfiel den Briten der EU-Mitgliedsbeitrag, der laufend stieg, aber nicht für die Ziele der EU benutz wurde.
Man sprach sich auch gegen die Flüchtlingspolitik der EU aus, stieß aber auf taube Ohren.
Auch wollten sie die zunehmende Zentralisierung von Entscheidungen nach Brüssel – von den Hauptstädten der Mitgliedesstaaten – in Bezug auf Angelegenheiten der Mitgliedesstaaten nicht mehr mittragen.
Man sollte sich mit den Pro- und Kontra-Argumenten des Brexits befassen, und nicht nur auf Großbritannien einprügeln, denn vieles, was von britischer Seite angemakelt wird, ist richtig.
Martin Schulz, Feudalherrscher der EU Präsident des Europäischen Parlamentes, hat nun gefordert, man müsse EU-Reformen durchsetzen.
Dies hört sich eher nach Hohn an, als nach Verstehen.
Verstehen, warum Großbritannien aus der EU austreten wird, täte vielen Politikern gut!
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Wir bitten um eine Schweigeminute für alle, die bei Facebook, Twitter, Tumblr, GooglePlus und den anderen sozialen Online-Netzwerken nicht begriffen haben, was Meinungsfreiheit und Demokratie bedeutet.
Bild: www.pixelio.de ID: 38474 von www.einstellungstest-polizei-zoll.de

Gestern dozierte der Astrophysiker, Science-Blogger und Wissenschaftsautor Florian Freistetter im Rahmen des „Tübingen Buchfestes“ über Alltagsphyik und erzählte Geschichten aus seinem Buch „Der Komet im Cocktailglas“.
Wir waren als Zuhörer dabei und lauschten aufmerksam.
Florian Freistetter doziert um lockeren, verständigen Ton über Dinge, wo das Rauschen im Radio oder der Schnee im Fernsehen herkäme.
Er ging ein auf den Urknall, die Entstehung des Universums, und philosophierte über Wahrscheinlichkeiten, auf Leben auf schon entdeckten extrasolaren Planeten zu treffen. Die Wahrscheinlichkeit auf „intelligentes Leben“ zu stoßen verwies er auf ganz winzige Plätze.
Auch auf Fragen der Zuhörer ging er in lockerem Ton ein und beantwortete diese sehr lebendig und verständlich (auch für Laien).
Auch die Frage, was passieren würde, wenn der Mond die Umlaufbahn um die Erde verließe, konnte er sehr amüsant beschreiben. Dies würden den Menschen auf der Erde nichts mehr anhaben können, meinte er ganz lässig, weil zu dem – theoretisch errechneten – Zeitpunkt die Sonne schon expandiert wäre.
Eine sehr gelungene Veranstaltung!
Wir kommen gerne wieder.

