Tübingen

Bei einer Lesung bekamen wir, die Besucher, ein Notizbuch geschenkt.
Das Notizbuch ist etwas ganz Besonderes.
Die Seiten sind aus Umweltpapier,der Einband aus Maulbeerbaumrinde gefertigt.
Eine Frau hier aus der Gegend – Schwaben – schaute sich das Buch an und las den Aufkleber. Der Produzent ist hier aus der Gegend – Schwaben.
„Moment”, meinte die Frau zu der Person, die die Geschenke verteilte, „hier stimmt was nicht. Hier wächst kein Maulbeerbaum.”
Dass man nicht einfach mal mit einem Geschenk zufrieden sein kann …
Der Kleine hatte seit Dienstag keinen aua Bauch mehr.
Er hüpfte und tollte hier herum, vor allem der neue Ball hat es ihm angetan. Als ich ihn ihm schenkte, waren zwei Stunden Spielen damit angesagt.
Er durfte auch bei mir schlafen, was ihm sehr gefallen hat.
Lange Autofahren will Devil nicht mehr, eher Spazierengehen, vornehmlich im Wald. Dementsprechend viele Zecken hatte er auch. Wir schauten alle paar Stunden in seinem Fell nach und achteten auch darauf, ob er sich öfters an der gleichen Stelle kratzte. In den meisten Fällen, wurden wir dort fündig.
Von Montag bis Mittwoch musste ich arbeiten, von Donnerstag bis Sonntag habe ich Devil und meinen Eltern die Gegend gezeigt – den Naturpark Schönbuch.
Wir waren im Schloss Hohenentringen und haben traditionelle schwäbische Gerichte gegessen – sauren Fleischsalat, Ochsenmaul, Käse in Essig und Öl etc.
Devil nicht, meine Eltern und ich!
Dazu Most!
Im Neckarmüller – Brauerei und Gasthaus – gab wie immer sehr leckeres Essen – Braumeisterpfännle und Weßbierhaxe.
Man kann dort auch Zwei-Liter-Flaschen selbstgebrautes Bier kaufen.
Ab und zu ist dort „Schauen beim Brauen”, also ein Tag, an dem man zuschauen kann, wenn gebraut wird.
In der Weiler Hütte, einem Waldgasthof, ist es immer sehr schön, weswegen wir auch mehrmals dort waren und dort zu Mittag gegessen haben.
Das Schloss Hohentübingen, das Kloster Bebenhausen haben wir uns angeschaut. Devil durfte nicht mit ins Kloster, und wenn, hätten wir wohl nicht sagen dürfen, wie er heißt …
Natürlich sind wir viel spazierengegangen, auch den Hohernzollernweg.
Heute morgen um halb zwölf sind Devil und meine Eltern wieder in Richtung Beckum gefahren.
Devil ist sehr glücklich in Dettenhausen gewesen.
Er wollte am liebsten bei mir bleiben …
In einer Universitätsstadt wie Tübingen versuchen Mobilfunkanbieter, Studenten mit Billig-Tarifen zu locken.
In einer Imbiss-Bude fotografierte ich diese Werbung.

Man fragt sich allen Ernstes, wer solche Werbe-Flyer verteilt.
Bestimmt kein Germanistikstudent … oder doch?
Es ist gut fürs Geschäft, wenn man mit der Zeit geht …
In einer Snack-Bar kann man auch verschiedene Sorten von Kaffee bekommen:

Mit der Zeit gehen, heißt auch, genau so viele Fehler zu schreiben wie die PISA-Generation.
Ob PISA-Rechschreibung „in” ist, weiß ich nicht, aber die PISA-Rechtschreibung ist zumindest eins …
In aller Munde!

Wenn bei der Firma, in der ich arbeite, Schulungen sind, werden die Schulungsteilnehmer „ausgeführt”.
Diesmal ging es wieder zum Boxenstop Tübingen, einem Auto- und Spielzeugmuseum.
Oben im Restaurant kann man auch ein Rennauto besteigen.
Rennautos sind sehr eng. Ich passte aber „bequem” hinein, und kam auch wieder „bequem” hinaus …