Stuttgart

Die „Gelatissimo“ ist die größte Fachmesse für handwerklich hergestelltes Speiseeis nördlich der Alpen.
Die findet vom 3. bis 7. Februar 2024 auf dem Stuttgarter Messegelände statt.
Die Messe richtet sich an alle, die sich für das Geschäft mit Eis interessieren oder einfach nur leckeres Eis genießen wollen. 

Die Messe zeigt die neuesten Trends und Ideen rund um das Thema Eis, wie zum Beispiel natürliche Zutaten, sogenannte „Frei-von-Rezepturen“, vegane und laktosefreie Sorten, innovative Maschinen und Zubehör, sowie Marketing- und Verkaufskonzepte. 

Die Besucher können sich über die neuesten Entwicklungen in der Branche informieren, sich mit Experten austauschen, neue Kontakte knüpfen und natürlich jede Menge Eis probieren.

Die ersten beiden Tage der „Gelatissimo“ waren ein voller Erfolg. Mehr als 10.000 Besucher strömten in die Halle 10, um sich von den rund 100 Ausstellern aus 15 Ländern inspirieren zu lassen. Die Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Rohstoffe, Maschinen, Zubehör, Verpackung, Hygiene, Beratung, Schulung, Franchising und vieles mehr. Die Messe bot ein vielfältiges Programm, das sowohl Fachwissen als auch Kreativität vermittelte.

Highlights waren unter anderem:

Die „Gelato World Tour“, die die besten Eis-Macher aus aller Welt präsentierte und die Besucher zum Probieren und Abstimmen einlud.
Die „Gelato World Tour“ ist ein internationaler Wettbewerb, der die Kunst und das Handwerk des Eis-Machens fördert und würdigt.
Die Teilnehmer stellten ihre originellen und köstlichen Kreationen vor, die von einer Fachjury und dem Publikum bewertet wurden.
Die Gewinner qualifizierten sich für das große Finale in Rimini, Italien.

Die „Gelato Academy“, die Workshops, Seminare und Live-Demonstrationen zu verschiedenen Themen wie Hygiene, Rezeptur, Dekoration, Allergene, Nachhaltigkeit und vieles mehr anbot.
Die „Eis Academy“ ist eine renommierte Schule für Eis-Macher, die sowohl AnfängerInnen als auch Fortgeschrittene ausbildet und weiterbildet.
Die Besucher konnten von den erfahrenen Eis-Machern lernen, Fragen stellen, Tipps und Tricks erhalten und selbst Hand anlegen.

Die „Gelato Sensation“, die eine sensorische Reise durch die Welt der Aromen, Farben und Texturen von Eis bot und die Besucher dazu anregt, ihre eigenen Kreationen zu entwerfen.
Die „Gelato Sensation“ ist eine interaktive Ausstellung, die die Sinne der Besucher ansprach und ihnen die Möglichkeit gab, ihr eigenes Eis zu kreieren.
Die Besucher können aus verschiedenen Zutaten, Geschmacksrichtungen, Formen und Dekorationen wählen und ihr Eis mit einer speziellen Maschine herstellen.
Das Ergebnis ist ein individuelles und leckeres Eis, das sie mitnehmen oder gleich vor Ort genießen können.

Die „Gelato Awards“, die die besten Produkte, Innovationen und Persönlichkeiten der Eis-Branche auszeichnet.
Die Gewinner wurden am zweiten Tag der Messe bekannt gegeben und gefeiert.
Die „Gelato Awards“ waren eine prestigeträchtige Auszeichnung, die die Exzellenz und die Leidenschaft der Eis-Macher würdigte.
Die Kategorien waren unter anderem: bestes Eis, beste Innovation, bestes Design, bester Eis-Macher, beste Eis-Schule und beste Eis-Kette.

Die „Gelatissimo“ hat sich als ein unverzichtbarer Treffpunkt für Eis-Liebhaber und ‑Profis erwiesen.

Die Messe geht noch bis zum 7. Februar weiter und bietet viele weitere spannende Angebote und Attraktionen.

Wer die „Gelatissimo“ noch nicht besucht hat, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen.
Die Messe ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Ein düstere und erschreckende Zeit kehrte in Europa ein, in der man dem Wahn erlegen war, dass hinter allerlei Schäden – Missernten, Tode, Unwetter und dergleichen mehr – Hexen stünden.
In der „Hexenzeitung”, die in Tübingen erschien, konnte man im Jahre 1616 Folgendes lesen:

Auß dem Hertzogthumb Würtenberg: Wie der Hertzog zu Würtenberg in unterschiedlichen Stätten das Hexenbrennen auch angefangen. Der Hertzog zu Würtenberg hatt das Hexenbrennen auch angefangen in den Stätten Sündelfingen …

Tübinger „Hexenzeitung”, 1616

Es ist bedauerlich zu erfahren, dass die Hexenverfolgung in Sindelfingen eine tragische und umfangreiche Episode in der Geschichte der Stadt war.
Zwischen 1562 und 1684 wurden 34 Frauen des Hexereiverdachts beschuldigt, wovon 19 zum Tode verurteilt und verbrannt wurden. Die Mehrheit der Opfer waren offenbar arme, alte oder unverheiratete Frauen, die verschiedene Anklagepunkte wie „Segenssprechen”, „Heilung” oder „Schadenzauber” auf sich zogen.

Die Hexenprozesse wurden vom Sindelfinger Stadtgericht geleitet, das aus zwölf Männern der städtischen Oberschicht bestand. Der Vogt Wendel von Maur übernahm die Rolle des öffentlichen Anklägers und vertrat die Interessen des Herzogs von Stuttgart. Dies verdeutlichte die politische Dimension und die Beteiligung hochrangiger Persönlichkeiten an diesen traurigen Ereignissen.

Die Hexenverfolgung in Sindelfingen war Teil einer breiteren Hexenverfolgungswelle in Württemberg, die etwa 600 Menschenleben forderte. Diese dunkle Periode in der Geschichte zeugt von den irrationalen Ängsten und Vorurteilen jener Zeit, die zu großem Leid geführt hatten.

Tauchen wir ein in die düstere Vergangenheit Sindelfingens während des 16. und 17. Jahrhunderts, als die Stadt schwer unter dem grassierenden Hexenwahn in Europa litt!
Die malerische Kleinstadt mit etwa 1.400 Einwohnern im Jahre 1600 sah sich zwischen 1563 und 1616 mit einer erschreckenden Realität konfrontiert: Mindestens 17 Frauen wurden wegen Hexerei angeklagt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Die grausamen Prozesse fanden im ehrwürdigen Rathaus statt. Während zuerst die kirchliche Inquisition die Hexenjagd vorantrieb, übernahmen im Laufe des 16. Jahrhunderts weltliche Gerichte die Verantwortung. Selbst nach der Reformation wurde in Sindelfingen die düstere Tradition der Hexenverfolgung fortgesetzt.
Die traurige Bestrafung der verurteilten Frauen fand in der Regel in aller Öffentlichkeit statt, wenn sie bei lebendigem Leib verbrannt wurden. Der Goldberg wird als der Ort angenommen, an dem diese schrecklichen Hinrichtungen in Sindelfingen durchgeführt wurden. Ein Ort, der nun stumm von den düsteren Schatten der Vergangenheit erzählt.

Der „Hexensprung”, dessen Name auf die allgemein verbreiteten Hexenproben anspielt, die in den Prozessen angewandt wurden, um den angeklagten Frauen übernatürliche Kräfte nachzuweisen und somit ihre Schuld zu bestätigen.
Interessanterweise finden sich in den Prozessakten von Sindelfingen keine Hinweise auf solche übernatürlichen Prüfungen, allerdings gibt es Erwähnungen der sogenannte „Peinliche Befragung”. Dieser Terminus wurde verharmlosend verwendet, um nicht das Wort „Folter” zu benutzen.
Auch eine Verbindung zwischen dem Gebäude und seinen Bewohnern zu den historischen Hexenverfolgungen lässt sich nicht herstellen. Das Gebäude erhielt erst im 19. Jahrhundert die Bezeichnung „Hexensprung”. Möglicherweise beflügelte in dieser romantischen Ära der schräge Anbau die Vorstellung, dass es sich hier um ein „Hexenhaus” handelte.
Eine Fügung der Phantasie in einer Zeit, in der die Vergangenheit mit einer mystischen Aura umgeben wurde.

Das Haus des Bürgermeisters, das von Leonhard Speidel im Jahr 1603 erbaut wurde, war auch eingebunden. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts hatten die Hexenprozesse in Sindelfingen ihren Höhepunkt erreicht, und in dieser Zeit bekleidete Leonhard Speidel das Amt des Bürgermeisters. Es ist anzunehmen, dass er in dieser Funktion an verschiedenen Hexenprozessen teilgenommen hat.
Interessanterweise waren die meisten der angeklagten Frauen aus der weitgehend mittellosen Unterschicht, aber gelegentlich richteten sich die Prozesse auch gegen Angehörige besser gestellter Familien. Ein bezeichnendes Beispiel war Anna Krumm, die im Jahr 1563, als Frau eines wohlhabenden Bürgermeisters, verurteilt und hingerichtet wurde. Ebenso erging es im Jahr 1615 Katharina Heubacher, der Schwester des Bürgermeisters Michel Schäfer.
Diese traurigen Geschichten verdeutlichen, dass die Hexenverfolgungen in Sindelfingen nicht vor sozialen Unterschieden Halt machten und Menschen aus allen Gesellschaftsschichten betrafen.

In den Räumen des Oberen Turmes fanden im 16. und 17. Jahrhundert die „Peinlichen Befragungen” (die gewaltsamen Verhöre und Folterungen) der Frauen statt, die unter dem Verdacht der Hexerei standen.
Es scheint, dass auch in Sindelfingen die Prozesse nach den Richtlinien des „Hexenhammers” geführt wurden, einer Schrift zur Hexenverfolgung aus dem 15. Jahrhundert.
Die vermeintlichen Geständnisse der Frauen wurden unter massivem Druck und oft unter grausamer Folter erzwungen. Der Obere Turm wurde somit zu einem düsteren Ort, an dem die Schreie der Angeklagten und die traurigen Verhöre widerhallten. Diese Stätte war einst ein Zeuge der Unmenschlichkeit und des Schreckens, der während der Hexenverfolgungen über die Stadt gekommen war.

An der Propstei, deren Ursprünge vermutlich bis ins Jahr 1420 als Chorherrenhaus zurückreichen, gibt es eine wechselvolle Geschichte. Nach ihrer Zeit als Residenz für Stifts- und Klostervorsteher wurde die Propstei nach der Auflösung des Klosters schließlich zum Amts- und Wohnsitz des Vogtes.
Der Vogt, als höchster herrschaftlicher Beamter vor Ort, spielte eine zentrale Rolle in den Hexenprozessen. Er hatte die Macht, über die Anklageerhebung zu entscheiden, die Verhöre zu leiten und den Herzog sowie das städtische Gericht zu informieren. Seine Interpretationen und Entscheidungen konnten über Leben und Tod der Angeklagten entscheiden.
Die schlimmste Zeit der Hexenverfolgungen in Sindelfingen (1600−1616) koinzidiert mit der Amtszeit des Vogtes Wendel von Maur, der sich als besonders fanatischer Hexenjäger hervortat. Die Mauern der Propstei, einst Zeuge von Macht und Entscheidungen, spiegeln somit die düsteren Schatten der Hexenprozesse wider, die diese Stadt heimgesucht hatten.

In der ehrwürdigen Martinskirche begann im Sommer 1611 eine düstere Episode, als die über 70-jährige Witwe Barbara Ada nach einer Predigt des damaligen Pfarrers Heerbrand ein „unchristliches Geschrei” ausstieß, wie es in den Protokollen vermerkt ist. Pfarrer Heerbrand hatte in seiner Predigt Hexerei als mögliche Ursache für ein vorangegangenes Hagelunwetter nicht ausgeschlossen. In Anbetracht ihres bereits bestehenden Verdachts der Hexerei fühlte sich Barbara Ada offensichtlich angegriffen und setzte somit den Prozess gegen sich selbst in Gang.
Da Teile der Bevölkerung von ihrer Unschuld überzeugt waren und es sogar Drohbriefe gegen den Pfarrer und den Bürgermeister gab, wurde Barbara Ada im Herbst 1611 zunächst freigelassen. Das traurige Schicksal nahm jedoch erneut seinen Lauf, als sie im Jahr 1615 erneut angeklagt wurde.
Die Martinskirche, ein Ort des Glaubens, wurde somit auch zum Schauplatz der Verzweiflung und der Tragödie, als die düsteren Schatten der Hexenverfolgung über die Gemeinschaft fielen.

Im ehemaligen Diebs-Turm wurden während der Hexenprozesse angeklagte Frauen gefangen gehalten.
Für die Verhöre wurden sie über die Stadtmauer zum Oberen Turm geführt.
Der Diebs-Turm war somit ein düsterer Ort, an dem diejenigen, die unter dem Verdacht der Hexerei standen, inhaftiert waren. 

An der Stadtmauer am Schaffhauser Platz enthüllt sich eine weitere tragische Episode in der Geschichte Sindelfingens. Hier, im Jahr 1615, wurde Barbara Ada, die erneut der Hexerei angeklagt und verhaftet worden war, vom Diebs-Turm über die Stadtmauer zum Oberen Turm zum Verhör geführt, doch in einem verzweifelten Akt sprang sie aus Angst vor den drohenden Konsequenzen in selbstmörderischer Absicht von der Mauer.
Überraschenderweise überlebte Barbara Ada den Sturz, jedoch setzte sich der Prozess gegen sie fort und endete schließlich mit ihrem Todesurteil. 

Die Hexenprozesswelle von 1615 und 1616 markierte den Höhepunkt und gleichzeitig das tragische Ende dieser dunklen Kapitel in Sindelfingens Geschichte.
Die Zwangslage der angeklagten Frauen, weitere Verdächtige zu benennen, führte letztendlich dazu, dass 19 Frauen in die Prozesse verwickelt wurden, wobei mindestens 10 von ihnen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden.
Für Sindelfingen waren die Hexenprozesse damit beendet, jedoch dauerte es bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, bis sie im deutschsprachigen Raum endgültig aufhörten. 

Die Stadtmauer am Schaffhauser Platz steht somit als stummer Zeuge dieser dunklen Zeit und erinnert an das Leid und Unrecht, das den unschuldigen Frauen widerfahren ist.

Momentan findet das sogenannte „Hitmach-Duell” des Radiosenders „SWR 1 Baden-Württemberg” bis Ende der Woche statt. 

Dies geschieht im Rahmen der SWR1-Hitparade, bei dem die Hörer drei Wochen lang Zeit haben, ihre Favoriten zu wählen.
Ab nächster Woche Montag, den 23.10.2023, um 5 Uhr werden die, wahrscheinlich über 1000, Hits absteigend tagtäglich rund um die Uhr gespielt.
In der Final-Party am 27.10.2023 werden ab 19 Uhr die Top 10 in der Schleyer-Halle in Stuttgart präsentiert.

Beim „Hitmach-Duell” befindet sich ein Moderator in einer Stadt und ein anderer in einer anderen.
Die Moderatoren bekommen eine an einen Hit angelehnte Aufgabe und müssen Hörer motivieren, sich dort einzufinden, wo sich der SWR1-Stand befindet.
Gestern war das Motto „Helden und Anti-Helden”, angelehnt an den Song „Anti Hero” von Taylor Swift, was bedeutet, dass die Mitmachenden sich dementsprechend verkleiden mussten.
Zwischen 17:30 Uhr und 18 Uhr schließen sich die beiden Kontrahenten übers Radio kurz und diejenige Stadt hat gewonnen, bei der die meisten Leute die Aufgabe am besten gelöst wurde.
In der Gewinner-Stadt werden zwei Freikarten für die Final-Party ausgelost.

Wir haben beim Mega-Event „Römer im Schein der Fackeln” im Römischen Freilicht-Museum „Villa Rustica” in Hechingen-Stein, Stimmzettel verteilt und wieder eingesammelt.

In einem Briefumschlag haben wir diese gestern dem Moderator Max Oehl in Weil der Stadt übergeben.

Max Oehl war sehr überrascht, Besuch von Zeitreisenden bekommen zu haben, und machte mit uns ein Spontan-Interview, das um 13.45 Uhr über den Äther lief.

Weiter unten kann man das Interview anhören.

Weil der Stadt bekam 142 Helden zusammen und Bad Dürrheim 294.
Damit gewann Bad Dürrheim.

„Ich kann Euch die Lizenz auch wieder entziehen”, sagte der „Beamte”, als wir mit jemandem im Gespräch waren.

Jemand war zu uns gekommen, zu Chrono.Tours, um sich zu erkundigen, worum es sich bei uns handelt.
Die Personen mit den komischen Hüten und der Kleidung aus längst vergangener Zeit erklärten, dass Chrono.Tours ein Zeitreisebüro sei.
Im Gegensatz zu einem „normalen” Reisebüro bereisen wir nicht andere Länder, sondern fliegen durch die Zeit zum Beispiel ins alte Ägypten, ein paar hundert Jahre vor Christi Geburt, oder zur Unterzeichnung der Urkunde zum Westfälischen Frieden (1648) und viele geschichtliche Ereignisse mehr.
Dazu benutzen wir sogenannte Zeitschiffe, mit denen man durch die Zeit reisen kann. Im Prinzip sind dies Zeitmaschinen, in denen Passagiere Platz nehmen können.
Das fand der Mann ganz toll und war begeistert von unserer Kreativität.

Der „Beamte”, der seinen Tisch neben uns hatte, schaute genau, was wir machten und sagten.

Zeitreisen sind ein Teil der Steampunk-Kultur.
Das ist natürlich Fantasie.
Man malt sich einfach aus, was passiert wäre, wenn Jules Vernes Visionen wahr geworden wären. Dazu kommt noch das Buch „Die Zeitmaschine” von H.G. Wells.
Man nimmt an, dass die Kleidung – Stichwort: Mode – geblieben wäre, wie sie zur Viktorianischen Zeit (ca. 1860 – 1900) aussah. Deswegen kleiden sich Steampunks zum überwiegenden Teil im „viktorianischen Stil” oder daran angelehnt. Hinzu kommen futuristisch anmutende Geräte, Maschinen oder Waffen, die so aussehen, als stammten sie aus der Vergangenheit, denn sie sind verschnörkelt und mit Zahnrädern besetzt. Sie müssen ja in die Viktorianische Zeit passen.
Es gibt auch sogenannte „Zeitreisepässe”, die ähnlich wie ein Poesiealbum aufgebaut sind. Dort hinein werden Marken und Visa geklebt von Picknicks und Veranstaltungen, die man besucht hat.
Die Marke oder das Visum bestätigt, dass die Zeitreise „legal” war.
Dafür sind in der Regel die „Beamten” da. Von ihnen bekommt man auch einen „offiziellen” Stempel zur Marke.
Es ist zwar ein Spiel und Fantasie, aber es muss eben alles seine Richtigkeit haben.

Wir erzählten der Person, die vor unserem reichlich dekorierten Tisch stand, wie eine Zeitreise abläuft und dass der „Mann vom Amt” theoretisch kontrollieren würde, ob alles in Ordnung wäre und dass sie von ihm einen „Zeitreisepass” bekommen könnten, wenn sie möchten.
Dieser meinte, dass er unserem Zeitreisebüro auch die Lizenz entziehen könnte.

Dieses sogenannte „Amt”, zu dem der „Beamte” gehört, entstammt ein paar Romanen aus dem „Fantasy-Genre”. Ein paar Leute haben sich mit der Autorin zusammengesetzt und haben die Sache mit den Marken erkoren. Dies ist aber nur ein kleiner Teil des Romans.
Die Idee – Stichwort: Poesiealbum – wurde dankend von den Steampunks angenommen.
Man muss dazu wissen, dass die Steampunk-Kultur um 1980 entstand, die Sache mit den „Zeitreisepässen” gegen 2014.

Manche Ausrichter von Picknicks, Treffen, Stammtischen und diversen Veranstaltungen geben auch Marken und Visa aus, weil es ihnen Spaß macht und den Teilnehmern auch.
Dazu kommen noch die Marken vom „Amt”.
Dies ist den „Beamten” ein Dorn im Auge, obwohl die Autorin der Romane – und Erfinderin des „Amts” – eindeutig sagt, dass jeder in seinen Zeitreisepass kleben könne, was er wolle.
Dies teilte sie uns persönlich in einem Gespräch mit.

Man muss dazu sagen, dass niemand das sogenannte „Amt” dazu berufen (oder legitimiert) hat, dies zu tun.
Manche „Beamte” spielen sich auch auf wie „Anstandspäpste” auf Mittelaltermärkten und meinen, sie hätte Befehlsbefugnisse anderen gegenüber.

Wir haben das Zeitreisebüro Chrono.Tours ersonnen, weil wir uns vorgestellt haben, dass es auch Tourismus in andere Zeiten geben könnte, wenn die Technik der Zeitreisen vorhanden wäre.
Wir haben Reisekataloge, wo man hinfliegen kann, und verteilen diese. Wir erzählen Geschichten dazu und haben immer eine sehr gute Resonanz bekommen.
Wir waren mit Chrono.Tours auch auf der „Comic Con Stuttgart 2021″ vertreten und hatten einen riesigen Erfolg.

Nun meinte also ein „Beamter”, er könne uns die Lizenz entziehen.

Welche Lizenz?

Das sogenannte „Amt” hat uns keine erteilt, weil es kein echtes „Amt” ist und wir erkennen es auch nicht wirklich an. Alles ist nur ein Spiel und Fantasie.

Wir sind Inhaber der Marken- und Patentrechte auf Chrono.Tours.
„Chrono.Tours“ sowie „Chrono-Tours“ in diesen Schreibweisen und Buchstabenfolgen, inklusive der Symbole und Logos, sind eingetragene Markennamen beziehungsweise Schutzmarken beim Deutschen Patent‑ und Markenamt (DPMA).

Chrono.Tours und alles, was dazu gehört, haben wir eigenständig entwickelt. Anfangs war alles noch sehr holperig, aber man lernt schnell dazu.
Nun ist Chrono.Tours eine Domäne.

Was wollte uns der „Beamte” also mitteilen?

Nichts!

Er hat wohl nicht begriffen, worum es geht.


Die „Comic Con” und die „Messe Stuttgart” haben uns freundlicherweise ein Interview zur Verfügung gestellt, das heute, Donnerstag, den 22.9.2022, veröffentlicht wurde.
Dort geht es darum, wie sich unser Stand, den wir auf der „Comic Con Stuttgart” betreiben, gestaltet und was wir genau machen.
Vielen Dank!

Mit Steampunks auf Zeitreise

Zeitreisebüro Chrono.Tours entführt Besucherinnen und Besucher der Comic Con Stuttgart in vergangene Welten

Sie nennen sich Steampunks und betreiben das Reisebüro Chrono.Tours, das Zeitreisen zu besonderen Ereignissen in der Geschichte anbietet. Was sie an diesem Genre fasziniert, erzählen Sabine Edelfrau von Syntronica und Dietmar Edelherr von Syntronica im Gespräch mit Axel Recht. Auf der CCON | Comic Con Stuttgart (CCON) ist das Steampunk-Paar mit seinem Zeitreisebüro im L‑Bank-Forum Halle 1 zu finden.

Wohin führte Sie Ihre letzte Zeitreise und warum gerade dorthin?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Zur ersten Erdölbohrung der Welt. Ich wollte wissen, wo sie eigentlich stattgefunden hat. Auf jeden Fall nicht in Nordamerika, wie die meisten glauben, sondern hier in Deutschland. Ich machte mich also mit unserem Luftschiff auf in das Jahr 1858 nach Wieze in die Lüneburger Heide. Dort wurde ich Zeugin, wie sich die Erde öffnete und das schwarze Gold geradezu in die Luft schoss. Prof. Konrad Hunäus war damals auf der Suche nach der erhofften Braunkohle in der Tiefe „nur“ auf Erdöl gestoßen. So ging diese unbeabsichtigte, aber erfolgreiche Bohrung nach Erdöl weltweit in die Geschichte ein.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Ich befand mich auf einer Zeitreise zur Krönung Karl des Großen am 25. Dezember im Jahr 800. Dies interessierte mich deswegen, weil es der Wiedereinsetzung eines römischen Kaisers wie in der Antike gleichkam. Karl regierte von Aachen aus und die Edelfrau von Syntronica stammt ja aus Aachen. Außerdem wollte ich mir gern den Petersdom in Rom anschauen, wo Karl zum Kaiser gekrönt wurde.

Wie und wann sind Sie zu diesem Hobby gekommen, gab es einen besonderen Anlass?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Vor fünf Jahren hat mich ein DJ via Facebook als Fotografin zu einem Steampunk-Picknick eingeladen. In der Einladung stand, dass man stilecht gekleidet kommen sollte. Also begann ich zu recherchieren, wie man sich für einen solchen Anlass kleidet. Ich war leicht überfordert und so suchte ich damals in „Karnevalsläden“ nach einer passenden Bekleidung. Nachdem ich mein Outfit gefunden hatte, ging ich, ausgestattet mit Picknickdecke und Picknickkorb zum Schloss Monrepos. Als ich dort ankam, staunte ich nicht schlecht. Auf der Wiese saßen Herren im edlen Zwirn und mit Zylinder sowie die Damen in feinster Spitze. Alle saßen auf Picknickdecken oder an kleinen Tischen und zelebrierten ihre mitgebrachten Speisen und Getränke. Kleine Törtchen standen auf Etageren und man speiste auf wertvollem Porzellan. Ein dampfgetriebenes Grammophon spielte wunderbare Musik und wir tauchten fasziniert ein in die Welt des Schriftstellers Jules Verne.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Bei mir war es im Prinzip ganz ähnlich. Derselbe DJ machte mich darauf aufmerksam, dass ein Steampunk-Picknick am Schloss Monrepos in Ludwigsburg stattfände. Er meinte, das wäre doch bestimmt etwas für mich als Fotografen. Darauf zog ich mich in etwa so an, wie ich mir Steampunks vorstellte. Ich wurde freudig aufgenommen und, obwohl ich eher ein Karnevalskostüm trug, zu weiteren Events eingeladen. So wuchsen meine Frau und ich in die „Community“ hinein. Wir wurden quasi vom Steampunk-Virus „infiziert“.

Was hat Sie gerade am Thema Steampunk fasziniert?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Es ist wie Eintauchen in eine respektvolle höfliche Szene, die Werte aus einer längst vergangenen Zeit auslebt. Dann die individuelle Gestaltung der Gewandung sowie die kreative Umsetzung von dampfbetriebenen Maschinen. Das Ausleben der eigenen Phantasie und das Erschaffen von etwas Neuem, was mit dieser Zeit, dem ausgehenden 19. Jahrhundert (Industrialisierung und Aufbruchstimmung), zu tun hat.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Gerade die Form, wie miteinander umgegangen wird, hat mich fasziniert. Wir nennen es immer „Höflichkeit und Dampftechnologie“. Die Steampunks haben Respekt voreinander und benehmen sich sehr kultiviert. Was für mich sehr fasziniert, ist deren Kreativität. Einmal sind es die Objekte, die manche Gleichgesinnten basteln, wie mit Dampf betriebene Kaffeemaschinen, oder auch die Gewandung und die Accessoires.

Stellen Sie ihre Gewandungen selbst her und falls ja, was sind die Herausforderungen dabei?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Also ich style meine Kleidung um. Ich besorge mir beispielsweise in Maastricht oder Roermond passende Kleidung, die meinen Vorstellungen entspricht und dekoriere sie mit Elementen wie Zahnräder, Schlüssel und Uhren.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Zudem kennen wir einen Hutmacher, der für uns Hüte nach unseren Vorstellungen gestaltet.

Haben Sie eine / mehrere Lieblingsfiguren in der Literatur / Comics / Film etc., an denen Sie sich orientieren und beeinflussen lassen oder kreieren Sie Ihre eigenen Charaktere?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Unsere Charaktere, die wir spielen, basieren auf unserer eigenen Kreativität. Wir lesen viel, wie die Geschichten von Jules Verne oder generell Literatur, die im Viktorianischen Zeitalter (ca. 1830 bis 1901) spielt. So wissen wir auch, wie damals interagiert wurde.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Zudem recherchieren wir sehr genau, wenn wir zu einem geschichtlichen Ereignis eine Zeitreise anbieten, um keine Fehler zu machen.

Was werden wir von Ihnen auf der Comic Con in Stuttgart erwarten können?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Auf der Comic Con entführen wir die Besucherinnen und Besucher auf faszinierenden Reisen. Wir erklären Ihnen detailreich, wie eine Zeitreise vonstattengeht. Im Vorjahr waren wir auch schon mit einem Stand da und haben die Besucher intensiv mitgenommen. Es ging so weit, dass manche wirklich geglaubt haben, dass eine Reise in die Vergangenheit funktioniert.

Was kann man sich konkret unter dem Angebot von Chrono.Tours vorstellen?

Dietmar Edelherr von Syntronica: Chrono.Tours bietet Zeitreisen zu unterschiedlichen geschichtlichen Ereignissen an. Natürlich nicht real, sondern als „Kopfkino“. Wir erzählen den potenziellen „Kunden“, wie eine Zeitreise aussehen könnte. Geben ihnen Details, beschreiben die Orte und vieles mehr. Wir sind dabei so glaubwürdig, dass wir gefragt wurden, ob die Zeitreise schon stattfände.

Sabine Edelfrau von Syntronica: Am 25. Dezember 2021 überlegten wir uns, dass man eine Reise zur Krönung Karls des Großen machen könne. Eigentlich wäre Irene von Byzanz die Kaiserin geworden, doch die katholische Kirche akzeptierte keine Frau in der Militärführung, also ging die Kaiserkrone an Karl. Wenn wir nun eine Reisegruppe haben, in der Frauen sind, kann es durchaus passieren, dass diese ihren Unmut über die fehlende Emanzipation kundtun. Dies müssen wir versuchen zu verhindern, da es theoretisch zu „Querelen“ mit den Menschen aus der Ziel-Zeit kommen könnte. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, ganz oben das Geschehen von der Empore hinter eine Glasscheibe aus zu beobachten.

Welche Tipps haben Sie für angehende Steampunks?

Dietmar Edelherr von Syntronica: Man sollte sich schon eingehend mit dem Thema befassen. Und dann der Kreativität absolut freien Lauf lassen. Die Steampunks sind offen für Ideen. Im Zweifel ansonsten einfach fragen. Wir beißen nicht.

Weiterführendes:

Wir sind mit unserem (fiktiven) Zeitreisebüro Chrono.Tours am 26. und 27.11.2022 auf der „Comic Con Stuttgart 2022” vertreten.

Auf einer Fläche von 25 (5 x 5) Quadratmetern wird sich den Besuchern präsentiert und ihnen die neuesten, und auch bekannten, Zeitreisen sowie ‑kreuzfahrten nähergebracht.

Wir haben uns selbstständig gemacht und haben einen autarken Bereich nur für Chrono.Tours.

Wir freuen uns sehr, dass wir den ‚Zuschlag’ bekommen haben!

Sie sind ja immer noch im Amt, Herr Strobl!
Haben Sie immer noch nicht begriffen, dass Sie riesige Fehler gemacht haben?
Liegt es vielleicht an Ihrem mangelnden Ehrgefühl?

Am 6.5.2022 wurde das Innenministerium durchsucht und Beweismittel auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart sichergestellt.
Dass das Amt des Innenministers, also Ihr Amt, angeknackst ist, scheint Sie nicht zu interessieren.
Sie reden sich heraus, dass Sie an den Rechtsstaat glauben und dies eben seine Aufgabe sei.
Wie Sie in einer Videobotschaft zum Bezirksparteitag der CDU in Waiblingen sagten, lebten und arbeiteten Sie ja für ihn. Für Sie sei Politik auch eine Sache der Haltung. Sie stünden für maximale Transparenz, bemerkten Sie.

Transparenz ist so eine Sache bei Ihnen.

Alles fing damit an, dass dem Inspekteur der Polizei, sexuelle Nötigung vorgeworfen wurde.
Sie – gewissermaßen sein Chef – leiteten die Ermittlungen gegen den ranghöchsten Polizisten des Landes ein.
Seitdem ist es still um ihn geworden.
Als Sie Akten endlich präsentierten, waren viele Stellen geschwärzt, aus Gründen der Geheimhaltung hieß es.
Dann passierte Ihnen ein dummes Missgeschick.
Sie gaben die geheimen Ermittlungsakten ungeschwärzt an einen Journalisten weiter.
Man beachte: Niemand durfte wissen, was in den Akten genau stand, auch keine Mitglieder des Landtags, aber ein Journalist bekam diese Informationen.

Nun steht der Vorwurf des Geheimnisverrats im Raum gegen Sie.

Wie kann das denn nun passieren?

Da muss ich Sie nicht zu fragen!

Sie scheint es ja nicht zu interessieren, dass deswegen gegen Sie ermittelt wird.
Sie reden sich mit dummen Floskeln über die Rechtsstaatlichkeit und „in dubio pro reo“ heraus.

Sie haben wohl nie daran gedacht, dass Sie mit Ihrem Verhalten dem Amt des Innenministers und dem Innenministerium schaden.

Wenden Sie den Schaden ab!

Treten Sie zurück!

Bekanntlich haben wir einen unfreiwilligen Bekanntheitsgrad erreicht.
Über uns wurde in Zeitungen und im Fernsehen berichtet.
Jüngst waren wir zu Gast in der „Landesschau Baden-Württemberg” bei SWR-Fernsehen.

Voriges Jahr richteten wir mit drei Gruppen das „Steampunk-House” auf der „Comic Con Stuttgart” aus.
In diesem Jahr sind wir eigenständig mit unserem Zeitreisebüro Chrono.Tours auf einem fünf mal fünf Meter großen Areal vertreten.

Wir gehören zu einer Steampunk-Gruppe aus der Region Stuttgart, mit denen wir uns in der Regel alle vier Wochen getroffen haben.
Wir kamen mit ihnen sehr gut klar, weswegen wir wie oben erwähnt das „Steampunk-House” ausrichteten.
Die Treffen – Stammtische – finden zwar regelmäßig statt, doch wir konnten nicht immer kommen, da wir extra von Böblingen nach Ludwigsburg fahren mussten. Zudem haben wir unregelmäßige Schichten, die sich nicht immer mit den Stammtischen vereinbaren lassen, wobei wir auch nicht immer gleiche Schichten hatten, sodass wir gemeinsam hätten fahren können.
Dann wurden die Treffen auf den frühen Nachmittag des Sonntags verlegt.
Da wir im Wechsel ein Wochenende freihaben und an den anderem arbeiten müssen, konnten wir nur noch sehr vereinzelt kommen.

In der Vorbereitung zur „Comic Con Stuttgart 2021” herrschte kaum Kommunikation.
Die drei Gruppen Chrono.Tours, die Teeduellgesellschaft und die Bastelwerkstatt wussten so gut wie nichts voneinander. Auch wurde vonseiten des Organisators nichts preisgegeben, was wichtig ist.
Gemeinsame Treffen gab es nicht.
Der Organisator plante und machte alles, ohne sich mit uns abzusprechen. Immer betonte er, dass er schon oft auf solchen Veranstaltungen war und wisse, was zu tun wäre.
Etwa zwei Wochen vor der „Comic Con” wussten wir nicht, in welcher Halle wir stehen, noch hatten wir Ausstellerausweise bekommen.
Wir intervenierten und trafen uns mit ihm.
Plötzlich überreichte er uns die Ausstellerausweise, die Sondergenehmigung für unsere Hündin und den Aufbauplan sowie noch ein paar andere Informationen, die wir nötig benötigten.

Auf der „Comic Con” lief alles hervorragend.

Seltsamerweise zog sich der Organisator und seine Frau, zu denen wir eigentlich ein gutes Verhältnis hatten, zurück.

Da vom Organisator nichts mehr kam, bewarben wir uns selbst mit unserem Zeitreisebüro und bekamen kurz danach den Zuschlag für unseren Auftritt bei der „Comic Con”.
Ein paar Tage danach erfuhren wir, dass das „Steampunk-House” auch den Zuschlag bekommen hatte, in der Verlautbarung waren wir aber nicht erwähnt, obwohl wir im Jahr davor noch mitgemacht hatten.

Wir gehen davon aus, dass der Organisator nicht damit klarkam, dass wir immer wieder um Details zur „Comic Con” baten. Wir bekamen auch mit, dass er ein, zwei Jahre vorher bei einem anderen Steampunk-Event mitmachen wollte und abgelehnt wurde, weil er meinte, er müsse die ganze Organisation beim Aufbau übernehmen, obwohl er noch neu war. Seitdem ist er bei der Gruppe eine unerwünschte Person.

Wir sind gern gesehene Gäste bei vielen Veranstaltungen und haben viele Freunde durch unsere Präsenz kennengelernt.
„Man” kennt uns eben.

Uns fiel auf, dass unsere Bekannten von der Steampunk-Gruppe in den sozialen Netzen kaum etwas mit „Gefällt mir” markierten – sogenanntes „Liken”, wenn es von uns kam.
Niemanden schien es zu interessieren, dass wir zu einem Interview eingeladen wurden und vieles mehr.

Bei politischen Entscheidungen ist stellenweise gang und gäbe, dass gelogen – oder besser ausgedrückt: „die Tatsachen ’nachgerichtet’ werden” – wird, was das Zeug hält. Es kommen abstruse „Wahrheiten” ans Tageslicht, die man sehr schnell entkräften kann.

Nicht nur erst seit der Corona-Pandemie, sondern schon wesentlich früher, hat man sich von der Lügner- und Leugnerseite gedacht, dass man „schlagende Beweise” erbringen müsste, damit andere den Lügensermon glauben.

Vor ein paar Jahren beobachtete ich in der Diskussion rundum den Volksentscheid zum neuen Stuttgarter Durchgangsbahnhof, Stuttgart 21 oder S21 genannt – besorgniserregende Tendenzen.

So wurde von der Gegnerschaft des neuen Bahnhofs beim Mitteilungsdienst Twitter von zwei Akteuren – ein gewisser Tilman und ein gewisser Peter – gefordert, man solle bei Wikipedia Einträge zu S21 ins richtige, wahre Licht setzen, um den „Lügen” der Bahn und der Politik Einhalt zu gebieten.

Bei der weltumfassenden Enzyklopädie kann jeder mitmachen.

Es gibt zwar Mitglieder, die Einträge auf Korrektheit untersuchen, aber was steht, steht bis zur Revision erstmal dort.

Furore machte ein bearbeiteter Eintrag über den damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, dem ein paar Vornamen mehr bei Wikipedia angedichtet wurden als er hatte.
Die Bildzeitung hatte blind kopiert und durfte sich dafür Häme des Spaßvogels gefallen lassen.

Momentan versuchen Coronaleugner, Impfgegner, sogenannte „Querdenker”, Covidioten und Weltverschwörungstheoretiker ihre verschobenen „Wahrheiten” an die Öffentlichkeit zu bringen. 

Bei Wikipedia fiel ein Artikel über das Weltwirtschaftsforum (WEF) auf. 

Das vom Wirtschaftswissenschaftler Dr. Klaus Schwab gegründete Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) ist eine im Kanton Genf ansässige Stiftung bzw. die gleichnamige jährlich stattfindende Veranstaltung, auf der Politiker, Wissenschaftler, Wirtschaftsvertreter und andere Personen diskutieren.

Das WEF fordert, dass eine globalisierte Welt von einer Koalition aus multinationalen Unternehmen, Regierungen und ausgewählten zivilgesellschaftlichen Organisationen anstelle von klassischen demokratischen Strukturen regiert werden soll.

Falschinformationen in einem Artikel bei Wikipedia

Der Originalbautor dieses Artikels bestätigte, dass er dies nie geschrieben habe.
Innerhalb kurzer Zeit wurde dieser Artikel wieder korrigiert und die Fake-News entfernt. Es tauchten allerdings Screenshots dieses Artikels auf. Diese wurden massenhaft in den (un)sozialen Onlinenetzwerken verteilt, mit dem einzigen Zweck, Falschinformationen zu verbreiten und Hetze zu schüren.

Der Autor oder die Autorin war neu bei Wikipedia und hatte den Namen „Polynesia2024”.
Diese Person war besonders dadurch aufgefallen, dass sie auch in anderen Artikel verschwörungstheoretische Inhalte geschrieben hatte. Diese sind auch verschwunden.
Die Quellen, die „Polynesia2024” angegeben hatte, um den Unfug zu belegen, sind als Verbreiter von verschwörungstheoretischem Unsinn bekannt.

Verschwörungstheoretiker und deren Anhänger sowie Mitläufer schrecken leider vor nichts zurück. 

Das Zeitreise-Büro Chrono.Tours wurde auf der „Comic Con Stuttgart 2021” interviewt.

Die Inhaber von Chrono.Tours erzählen, worum es sich handelt.

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