Tiere

Leider wird vonseiten der Realitätsverweigerer, wie Covidioten, Querdenkern, Impfgegnern und anderen Des- beziehungsweise Falschinformierten immer wieder behauptet, das Coronavirus gäbe es nicht.
Angeblich existiere kein Beweis dafür.
Die Behauptungen der obengenannten Gruppe(n) tauchen immer wieder auf, doch auch beim wiederholten Male des Aussprechens werden aus Lügen keine Wahrheiten.
Dass das Coronavirus existiert, wurde mithilfe der sogenannte „Isolierung” nachgewiesen.
Dazu nimmt man die Probe eines infektiösen Materials, wie zum Beispiel den Abstrich einer (positiv) an Covid-19 erkrankten Person. Diese wird vervielfältigt. So kann man nach einigen Durchläufen die Erreger entdecken. Danach kann man bestimmen, um was es sich genau handelt.
Die Erreger werden getrennt (isoliert) und können weiter untersucht und deren Genome bestimmt werden.
Als die ersten Fälle in China auftraten, wusste noch niemand, um was es sich handelte. Das Virus, das eine neuartige Krankheit auslöste, war noch unbekannt.
Bereits im Februar 2020 gelang es Forschern von der „Koreanischen Akademie für medizinische Wissenschaften” aus in Seoul (Südkorea), den Erreger mittels Isolierung zu bestimmen.
Es war ein bis dato unbekanntes Virus aus der Familie der Coronaviren.
Die Bezeichnung des Virus wurde mit „SARS-CoV‑2″ festgelegt.
Da die Krankheit im Jahr 2019 erstmalig auftrat, nannte man sie „Coronavirus-Krankheit 2019” (englisch: „Corona Virus Desease”), abgekürzt Covid-19.
Im „Zentrum für Gesundheitsforschung an der Universität Toronto” (Kanada) gelang Forscher die Isolierung im März 2020.
Ebenso hatte das Pasteur-Institut in Paris dieses auch zu diesem Zeitpunkt unabhängig voneinander isoliert.
Hinzu kommt, dass es auch Mitarbeiter des Instituts für Virologie der Universität Düsseldorf nachwiesen.
Auch wurde von allen Forschern eindeutig gesagt, dass das Coronavirus kein Grippevirus sei.
Zudem wurden Behauptungen widerlegt, dass diese beiden Viren die gleichen Stämme ( „Vorfahren”) hätten.
Die Existenz des Sars-CoV-2-Virus, dem Auslöser der Erkrankung Covid-19, steht damit nicht infrage.
Der Hintergrund, weswegen die Covidioten behaupten, dass das Coronavirus nicht isoliert worden sei, ist ein Interview beim amerikanischen Fernsehsender NBC mit einem chinesischen Virologen Anfang 2021.
Es bezog sich auf den Ausbruch von Covid-19 zur Jahreswende von 2019 auf 2020, quasi als Rückblick.
Die Interviewerin fragt ihn, warum man so lange nichts gegen Covid-19 gemacht habe.
Der Virologe antwortet, dass das Virus nicht isoliert wurde.
Diese Aussage bezog sich aber auf Dezember 2019 und Januar 2020.
In der Rückschau beziehungsweise dem Rückblick heißt dies, dass das Virus zu dem Zeitpunkt des Ausbruchs in China (Wuhan) weder bekannt war und auch noch nicht isoliert war.
Die Covidioten zitieren den Virologen ohne Kontext mit der damaligen Aussage: „Das Virus wurde nicht isoliert.“
Dies ist eine einseitige Darstellung, bei dem wesentlicher Kontext fehlt.
Er hat dies gesagt, aber seit dem Zeitpunkt sind über eineinhalb Jahre ins Land gezogen und es hat sich viel getan.
Laut der WHO, die am 11. März 2020 die Pandemie ausgerufen hatte, sind leider bis Oktober 2021 über 4 800 000 Menschen an dieser neuartigen Seuche gestorben.
Wer behauptet, dass diese Krankheit vergleichbar mit einer leichten Grippe oder Erkältung wäre, handelt menschenverachtend.

Jeder kann in die Politik gehen. Man kann aber auch in den (un)sozialen Onlinenetzwerken „Politik” machen. Bei den meisten „Online-Politikern” ist deren Interaktion reines Nörgeln und Diskreditieren, ohne auch nur einen Vorschlag zur Verbesserung zu machen.
Egal, welches Thema die „neuen Politiker” finden, es gibt nur etwas zu kritisieren, und das nur negativ.
Wenn in Stuttgart seit gestern (2.10.2021) bis Ende Dezember ein Riesenrad auf dem Schlossplatz steht, kann man sich daran nicht erfreuen, sondern man spricht sich dafür aus, dass der Erlös armen Menschen zugutekommen können, anstatt es der Stadt oder den Schaustellern in den Rachen zu werfen. Diese bereicherten sich ja auf alle erdenklichen Wege.
Kurz vorher hat man zwar bemängelt, dass durch das Ausfallen des Cannstatter Wasens eben diese Schausteller pleite gingen, aber das ist egal.
Wer weiß schon, was man kurz vorher gesagt oder geschrieben hat!
Zu jedem Thema, über das sie lesen und über das sie philosophieren, gibt es eigentlich nur Negatives.
Etwas Anderes können sie nicht, und tun sie auch nicht.
Sie sind permanent unzufrieden mit sich und der Welt, was aber in ihnen begründet liegt.
Was Politik wirklich ist, wissen sie nicht, denn das, was sie von sich geben, ist völlig irrelevant.

Die Internet-Videoplattform YouTube hat den Kanal des Senders „RT DE” geschlossen.
Die Begründung ist, dass die Inhalte von „RT DE” gegen die Richtlinien von YouTube verstößen, allem voran die Verbreitung von Fake-News.
Nun soll es „Vergeltung” gegen YouTube und Deutschland geben.
RT, bis 2009 „Russia Today”, ist ein am 10. Dezember 2005 vom russischen Staat gegründetes und finanziertes mehrsprachiges Auslandsfernsehprogramm.
Es gibt an, dem Publikum die russische Sichtweise auf das internationale Geschehen vorzustellen und ein Gegengewicht zu westlichen Medien darstellen zu wollen.
Kritiker betrachten den Sender als Auslands-Propagandakanal der russischen Regierung.
Ihm wird gezielte Desinformation sowie die Verbreitung von Verschwörungstheorien vorgeworfen.
„RT DE” ist der deutschsprachige Ableger, mit Sitz in Berlin und kann per Satellit empfangen werden.
Bei Interviews, die gemacht wurden, konnte man immer wieder sehen, dass Interviewpartner verbal, teilweise sogar massiv verbal (aggressiv), bedrängt worden waren, das zu sagen, was „RT DE” hören wollte. Die Interviewer nahmen es nicht hin, dass jemand eine andere Meinung vertrat als sie (mussten).
„RT DE” war (und ist) für seinen hetzerische Ton bekannt.
Dass YouTube den Kanal dicht gemacht hat, war abzusehen, da „RT DE” nicht gerade für objektive und wahrheitskonforme Berichterstattung bekannt ist. Zudem wurden viele Falschinformationen zur Corona-Pandemie verteilt und Verschwörungstheorien verbreitet.
Die Schließung beziehungsweise Löschung war eine notwendige Konsequenz.
Nun ist „RT DE” beleidigt.
Ausgehend von der Außen- und Innenpolitik des Heimatlands Russland war es nur eine Frage der Zeit, dass der geschasste Sender sich meldet.
Um vermeintliche „Stärke” zu zeigen, kommt er nicht umher, YouTube den „Medienkrieg” zu erklären.
Das Deutschland in den Fokus geraten ist, kann man nur verstehen, wenn man sich in die Rolle von „RT DE” versetzt.
Dieser Sender hat einen Auftrag, also haben die deutschen Medienanstalten den Auftrag, gegen „RT DE” zu agieren, um deren „westliche Weltansicht” zu verbreiten.
Wie bei einer Verschwörungstheorie spinnt man sich zusammen, dass die deutschen Medien YouTube zur Schließung beziehungsweise Löschung genötigt hätten.
Was ist als nächstes geplant?
Eine russische Kopie von Facebook, die angeblich „freier” sein soll, gibt es ja schon.
Man beachte nur, dass man dort „sehr frei” seine Meinung bis hin zu radikalen und extremistischen Aufrufen und Hetzkampagnen mitteilen kann, solange sie nicht direkt oder indirekt gegen Russland gerichtet ist.

Bezüglich der Bundestagswahl am 26.9.2021 stieg die Zahl der Briefwähler in hohem Maße. In einige Regionen sogar auf 47 Prozent.
Sind Briefwahlen sicher?
Auf das Wort „Briefwahl” springen manche Leute wie pawlowsche Hunde an und erwidern direkt, es würde manipuliert.
Manche Personen nehmen Artikel 38 des Grundgesetzes zur Hilfe und argumentieren in dem Kontext.
Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt…
Artikel 38, Absatz 1, GG
In Absatz 3 steht allerdings explizit, dass ein Bundesgesetz Näheres bestimme.
Skeptiker bemängeln, dass die Briefwahl weder frei, noch geheim sei.
Sie machen es fest an der Behauptung, dass zum Beispiel in Pflegeheimen manipuliert werden könnte.
Wenn alte und mobilitätseingeschränkte Personen Briefwahlunterlagen beantragten, könnten diese vom Pflegepersonal abgefangen werden und diese wählten dann, wie sie es für „richtig” hielten.
Auch meinen sie, dass man im Beisein von Pflegern wählen müsste und diese Wahlen dann nicht mehr geheim und frei seien.
Dies ist nachweislich im Jahre 2008 in einem Altenheim im niedersächsischem Ort Wietze geschehen. Man konnte der Heimleiterin aber nicht alles beweisen. So ist zudem anscheinend nur bekannt gewesen, dass betrogen worden war, aber nicht in welchem Ausmaß. Zeugen konnten zudem nur vage Aussagen machen.
Alles andere scheinen Gerüchte zu sein, da der Mann der Heimleiterin Mitglied der CDU war und man unterstellt, in dem Heim wäre manipuliert worden, um ihn zu unterstützen.
Die Polizei stand wie der berüchtigte Ochse vorm Berg. Sie konnte wegen der geheimen Wahlunterlagen nicht nachvollziehen, auf welchem Wahlzettel manipuliert worden war.
Wenn es so gewesen wäre, dass alle Heimbewohner die CDU gewählt hätten, hätte sich dies eklatant auf deren Wahlergebnis niedergeschlagen im Gegensatz zu der Wahl oder den Wahlen davor.
Es wäre aufgefallen, was es aber nicht ist.
Wenn eine pflegebedürftige Person, die sich in der häuslichen Pflege befindet, nun per Briefwahl teilnehmen wollte, könnten die Angehörigen aber auch Einfluss nehmen oder Druck ausüben.
Es wird behauptet, dass die Post mit den Briefwahlunterlagen nicht sicher genug gelagert wäre und jeder darauf Zugriff hätte.
Die Aussage, dass „jeder” darauf Zugriff hat, ist nicht hilfreich ist. Es gibt keine Fälle, die aufzeigen, dass dies so gewesen hätte sein können. Vielerorts heißt es in Dokumentationen nur „Verdacht”.
Ein anderes Argument ist, dass die „Wahlhelfer”, die die zurückgeschickten Briefwahl-Abstimmungszettel verwalten, manipulieren könnten. Sie könnten welche herausnehmen und wegwerfen, wenn ihnen etwas nicht genehm ist.
Man stelle sich vor, dass diese Unterlagen in einer verschlossenen Kiste lagern bis zur Wahl.
Wenn jetzt jemand zum Beispiel fünfzig Stück herausnähme und diese verschwinden ließe, kann man davon ausgehen, dass er zufällig etwas herausnimmt. Dass er gerade die herausnimmt, die ihm nicht genehm sind, darf bezweifelt werden. Es verschwänden nicht Unterlagen, die ihm nicht genehm wären, sondern auch andere.
Wäre dies jedoch so, müsste er die Briefe öffnen, was auffiele.
Theoretisch könnte jemand die „amtliche Wahlbenachrichtigung” abfangen und die Briefwahlunterlagen an eine andere Adresse schicken lassen. Dies hat aber für den potenziellen „Wahlfälscher” den Nachteil, dass die Person, an die die Wahlbenachrichtigung ging, eine Bestätigung bekommt, dass die Briefwahlunterlagen nicht an die gemeldete Adresse gingen.
Ein anderes Szenario spielt damit, dass ein „Wahlmanipulierer” sich massenhaft Briefwahlunterlagen an seine Adresse schicken lassen würde. Dann könnte dieser im großen Stil manipulieren.
Wie oben gesehen, bekämen die Wähler, deren Briefwahlunterlagen umdirigiert worden wären, Benachrichtigungen darüber zugeschickt.
Was immer wieder passiert, ist, wenn Personen, die die Briefwahlzettel zurückschicken vor dem eigentlichen Wahltag versterben. Dies ist aber im Wahlrecht geregelt. Diese Stimmen zählen dann mit, denn diese Person hat ja in dem Prozedere gewählt.
Andersherum könnte man argumentieren, dass Personen nicht wählen dürften, die am Wahltag achtzehn würden.
Die Hypothese über manipulierte Wahlen kursiert immer wieder.
Um allerdings eine Wahl – oder Briefwahl – zu beeinflussen, müsste man schon massenhaft Wahlscheine fälschen oder diese zu einem bestimmten Zweck als Briefwahl verschicken.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Wahl manipuliert wird, ist also gegen null.

Bezugnehmend auf das „ewige Thema” der Covidioten und Impfgegner, dass insbesondere Covid-Impfstoffe schädlich seien, tauchen immer konfusere und realitätsfernere „Theorien” dazu auf.
Da es ja soziologisch und psychologisch bewiesen ist, dass man Videos eher glaubt als Redebeiträgen oder geschriebenen Texten, werden deswegen besonders in „Filmchen” geballt pseudowissenschaftliche Fake-News verbreitet.
Der Glaube „Wenn jemand dort redet, kann man ja nichts manipulieren” wird für Unwahrheiten und Lügen missbraucht.Das Problem daran ist auch, dass dort mit Begrifflichkeiten aus der Medizin und Biologie gezielt so hantiert wird, dass ein Laie die Lügen und Falschdarstellungen kaum erkennen kann.
Die wenigsten sind so tief in der Thematik, dass sie den Kern der Täuschungen kaum oder gar nicht erkennen.
Zudem werden Begriffe zuhauf benutzt und auch wechseln die Fremdwörter so schnell, dass man sie nicht unbedingt akustisch mitbekommt, geschweige denn auf Anhieb versteht.
Das Pseudo-Fachchinesisch soll beeindrucken. Dies ist die Intention dahinter.
Viele, die sich kaum auskennen, werden geblendet und denken sich zum großen Teil, dass der Sermon wohl stimmen mag.
In einem Video geht es mal wieder um das Thema, dass Spike-Proteine „toxisch” sein sollen.
Diesmal geht es um etwas anderes, als dass es einfach so ist, per definitionem, sondern darum, wie „Spike-Proteine” sich im Körper verteilen.
Da in dem Video nur auf diese eingegangen wird, aber nicht die Funktionsweisen von mRNA-Vakzinen im Unterschied zu Vektor-Impfstoffen dargestellt werden, wird dies auch hier nicht beschrieben.
Wenn man die neuartigen Impfstoffe gegen das Coronavirus injiziert bekommt, produziert der Körper Spike-Proteine. Diese befinden sich auf den Oberflächen der Coronaviren.
Sie dienen als Andockstelle an menschlichen Zellen, um diese zu befallen.
Das Immunsystem erkennt diese nun als Fremdkörper und bildet dagegen Antikörper und Antigene.
Diese sind darauf zugeschnitten und haben die Aufgabe, die Eindringlinge daran zu hindern, Zellen zu befallen und zu schädigen.
Einfach kann man es sich so vorstellen.
Wenn das Spike-Protein ein Stachel wäre, der ein Loch in eine Zelle bohrt, um dort seine zerstörerische Arbeit zu verrichten, würde ein Antikörper den Stachel verstopfen, damit dieser nichts mehr in die Zelle hineingeben kann und somit „arbeitsunfähig” wäre.
Der Impfstoff wird in den Oberarmmuskel gespritzt.
Der Impfstoff sagt nun den Muskeln, die in der Nähe der Einstichstelle sind, dass sie Spike-Proteine herstellen sollen.
Dieser Bereich ist sehr klein.
In diesem Bereich werden nun – wie oben beschrieben – Gegenmaßnahmen eingeleitet, damit diese abgewehrt werden können.
Die Spike-Proteine werden abgebaut und vernichtet, damit sie keinen Schaden anrichten können, nachdem die Antikörper hergestellt wurden.
Die Spike-Proteine können nicht in den Blutkreislauf gelangen.
Angenommen, es wäre passiert, würden die weißen Blutkörperchen und andere Abwehrzellen, diese abbauen (vernichten).
In Organen können diese folglich auch nicht gelangen.
Sollte es in ganz, ganz seltenen Fällen passiert sein, würden diese aber auch in kürzester Zeit abgebaut wegen der „Gegenmaßnahmen”.
Organe würden auch nicht absterben, wenn sich dort Spike-Proteine befänden. Lediglich würden Zellen „entfernt”, die von Spike-Proteinen befallen worden wären.
In dem Video wird nun die Behauptung aufgestellt, Spike-Proteine würden ins Lymphsystem gelangen.
Dadurch würden Lymphknoten absterben.
Im weiteren Darstellungen des Videos geht es allerdings um sogenannte „Lymphozyten”.
Dabei handelt es sich um etwas Ähnliches wie weiße Blutkörperchen, deren unterschiedliche Varianten einen wesentlichen Teil der Immunabwehr bilden.
Zu diesen Lymphozyten gehören die „T‑Helferzellen” und die „Killer-Lymphozyten”.
„Killer-Lymphozyten” haben die Aufgabe, infizierte und erkrankte Zellen anzugreifen und abzubauen.
Laut des Videos würden die Lymphozyten Spike-Proteine produzieren.
Nun wird gemutmaßt, dass die Lymphzyten dann von den „Killer-Zellen” angegriffen würden.
Dies stimmt nicht.
Das Lymphatische System ist ein Teil des Abwehr- beziehungsweise Immunsystem des Körpers.
Es hat die Aufgabe, Eindringlinge (Krankheitserreger) zu vernichten und gegebenenfalls aus dem Körper zu transportieren.
Es ist aber auch für die Immunabwehr zuständig.
Wenn nun durch die Impfung im Oberarmmuskel Spike-Proteine hergestellt werden, erkennt das Immunsystem diese als Fremdkörper.
„Antigenpräsentierende Zellen” – wie sich im Fachjargon heißen, haben die Fremdkörper erkannt und transportieren diese Informationen zum Lymphsystem.
Aus diesen Informationen baut das Immunsystem Helfer- und Killerzellen.
Diese Lymphozyten werden ins Blut geleitet, wo sie permanent nach den Eindringlingen suchen, auf die sie „spezialisiert” sind.
Zurück ins Lymphsystem können sie nicht, denn ihre „Bestimmung” ist, im Blut nach den Erregern zu suchen, auf die sie geeicht sind.
Selbst wenn Lymphozyten Spike-Proteine produzieren würden, würde die „Corona-Spezialisten” nicht die anderen angreifen, sondern nur die Spike-Proteine zerstören, denn darauf sind sie „programmiert”.
Daraus eine „Überreaktion” des Körpers gegen sich selbst zu konstruieren, gehört ins Reich der sehr realitätsfernen Fantasie.
Auf die Frage, was passieren würde, wenn der Impfstoff (aus Versehen) statt in den Muskel in einen Lymphknoten gespritzt würde, gibt es eine einfache Antwort, die sich aus dem oben genannten Zusammenhang ergibt.
Das Abwehrsystem agiert gegen die Spike-Proteine und „verstopft” sie.
Die Zellen, die dieses produzieren, sterben irgendwann ab, denn Zellen werden in regelmäßigen Abständen erneuert.
Zudem gibt es ja noch die „Fress-Zellen”, die infizierte – und nur diese – Zellen auffressen.
Was in dem Video konstruiert werden soll, gehört in den Bereich Autoimmunerkrankung.
Bei Krankheiten wie Multipler Sklerose, Schuppenflechte, chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa), Arthritis, Glutenunverträglichkeit, Laktoseintoleranz richtet das Immunsystem sich gegen den eigenen Körper und attackiert ihn.
Warum dies geschieht, ist noch nicht geklärt.
Die pseudowissenschaftliche Vermischung von Ursache, Wirkung und Themen, die überhaupt nicht zueinander passen, ist eine schlimme Sache.
Man täuscht absichtlich und gezielt andere Personen.
Da man davon ausgeht, dass andere sich wenig mit Fachbegriffen auskennen und sich stellenweise mit Fachchinesisch beeindrucken oder übertölpeln lassen, kann man sehr einfach manipulieren.
So schiebt man anderen Personen Lügen aus wissenschaftliche Erkenntnisse unter, ohne das diese es (erstmal) merken.
Dies ist eine ganz miese Sache.

Am 27.10.2019 fanden in Thüringen die Landtagswahlen statt.
Thomas Kemmerich (FDP) wurde am 5.2.2020 zum Ministerpräsidenten gewählt.
Da ihn auch rein-rechnerisch gesehen Abgeordnete der AfD mitgewählt hatten, wurde er mehr oder weniger gezwungen, zurückzutreten, da niemand wollte, dass jemand mit Stimmen der rechtspopulistischen Partei ins Amt kommt.
Die AfD hatte überraschend ihren eigenen Kandidaten aus dem Rennen genommen und hatte Kemmerich gewählt, wohl deshalb, um nicht für Bodo Ramelow von der „Linken” votieren.Momentan wird Thüringen von einer Minderheitsregierung aus „Linken”, „Grünen” und der SPD mit insgesamt 42 Sitzen regiert. Die Opposition hält 48.
Da diese Konstellation nicht wirklich sinnvoll ist und eigentlich nur dem geschuldet war und ist, dass keine „Regierung” mit den Stimmen der AfD an die Macht kommen dürfe, wurde bestimmt, dass in diesem Jahr noch Neuwahlen stattfinden sollten.
Mit der CDU schlossen die Regierungsparteien einen sogenannten „Stabilitätspakt mit punktueller Zusammenarbeit in Sachfragen zum Wohle Thüringens” ab.
Zudem einigten sich Linke, SPD, Grüne und CDU darauf, für den 25. April 2021 Neuwahlen anzustreben.
Aufgrund der Corona-Pandemie verschob sich alles.
Am 19.7.2021 sollte eigentlich der Landtag aufgelöst werden, um veranschlagte Neuwahlen am 26.9.2021 stattfinden zu lassen.
Wegen ein paar Abweichlern in den eigenen Reihen von „Linken” und „Grünen” würde nun aber eine Mehrheit ohne die AfD nicht mehr zustande kommen.
So zogen diese beiden Parteien ihren Antrag zurück beziehungsweise unterschrieben ihn nicht.
Der Thüringer Landtag bleibt vorerst bestehen.
Die ewigen Querelen gegen eine zugelassene Partei – AfD – gehen also weiter.
Angeblich lässt sich niemand von ihr beeinflussen, doch Entscheidungen, die theoretisch nur mit Stimmen der AfD zustande kämen, werden nicht getätigt, mit der realitätsfernen Haltung, keine gemeinsame Sache ihr zu machen.
Anstatt Neuwahlen stattfinden zu lassen, damit es endlich wieder bald vernünftige Politik gibt, beschäftigt man sich mit Kinder-Quatsch.
Die Kandidaten und Parteien werden es spüren.

Es war gegen 16 Uhr, als wir vor dem geschlossenen Eingang des Hotels standen. Das Anmeldeterminal zeigte eine Fehlermeldung, sodass wir mit unserem Buchungscode nichts anfangen konnten.
Wir klingelten an der Notfallglocke.
Nach ein paar Minuten öffnete ein ungepflegter Mann die Tür und ließ uns hinein. Dieser verschwitzter Mann mit T‑Shirt und Bermuda-Shorts. Dazu war er barfuß und nahm uns, ohne eine MNS zu tragen, auf.
Wir zeigten ihm die Mails von der Buchung auf dem Tablet.
Als er den digitalen Impfpass sah, meinte er angewidert: „Diese Sch*** Brühe kommt in mich nicht rein.”
„Welche Brühe?”
„Diese BioNTech-Schei***”, antwortete er, „Diese ganze Gentechnik-Schei*** wollten die Grünen schon verbieten lassen. Das ist genauso eine Schei*** wie Genmanipulation beim Gen-Mais.”
„Ich weiß jetzt nicht, welchen Zusammenhang es zwischen mRNa-Impfstoffen und Genmanipulation bei Getreide gibt”, sagte ich, „aber Sie können es mir bestimmt erklären.„
Ich erfuhr, dass BioNTech immer das gleiche Verfahren benutzt. Alles ist das gleiche, Impfstoffe, Genmanipulation und Gifte.
Ich wies ihn darauf hin, dass BioNTech sich auf pharmazeutische Therapien und Impfstoffe auf mRNA-Basis spezialisiert habe, doch das interessierte mein Gegenüber nicht, denn „Das ist alles die gleiche Schei***”, wie er sagte, weil er sich auf der Webseite informiert habe und dies wisse.
Es muss wohl eine Webseite einer anderen Firma mit dem Namen „BioNTech” gewesen sein, die er gelesen haben muss.
Ich versuchte es damit, ihn aufzufordern, zu erklären, was den der Unterschied zwischen mRNA, RNA, DNA und Genmanipulation (schlechthin) sei.
Er polterte, dass er genau wüsste durch seine Recherche, welche „Genmanipulations-Sche***”” BioNTech herstelle.
„Ich weiß nicht, auf welchen Fake-News-Seiten Sie sich informieren”, intervenierte ich, als er verbal dazwischen grätschte mit: „Die Öffentlich-Rechtlichen Fake-News wie Stern, Spiegel und Fokus lese ich nicht. Die sind doch nur gekauft und berichten nur, was sie sollen.”
„Lassen Sie am besser solche bekannten Lügenwebseiten wie PI-News, Epoch-Times, Report24 und so weiter weg.”
Jetzt drehte er richtig auf, in dem er mich darauf hinweisen wollte, dass der ehemalige Präsident Obama Gen-Technik verboten hatte, Amerika dies aber in Wuhan, dem größten Gen-Labor der Welt, machen lasse.
Ich widersprach und erklärte, dass die Erklärung Obamas von 2012 darauf hinauslaufen sollte, dass eigentlich keine biologischen Kampfstoffe mehr eingesetzt werden sollten, doch schon wieder machte mir der Mann deutlich, dass dies nicht stimme, was ich wüsste. Er habe sich schließlich erkundigt.
Mal davon abgesehen, dass kaum jemand wohl weiß, was genau Obama vor neun Jahren gesagt hatte zu biologischen Kampfstoffen, wurde mir wieder klar, wie die Covidioten „argumentierten”. Sie werfen Häppchen hin, die stimmen könnten, es aber nicht tun. Es hängt immer davon ab, wie informiert man ist.
Da ich mich passiv verhalten hatte, nahm er es als Anlass, mich weiter zu informieren.
Man sehe es ja schon an der Lügen-Politik, dass niemand wisse, woher das „Virus” überhaupt stamme, polterte er heraus. Er wäre der Wirt ein Krokodil, dann ein Gürteltier gewesen. Und jetzt wäre es angeblich eine Fledermaus.
Keiner wolle damit herausrücken, was passiert sei.
„Die Wahrscheinlichkeit, dass das Coronavirus aus einer Fledermaus stammt, ist sehr hoch”, brachte ich an, „da in der Virus-RNA viele Sequenzen vorhanden sind, die es in Fledermäusen auch gibt.„
Das wäre nicht wahr, meinte mein Gegenüber, während er die Rechnung ausdruckte, das Virus käme aus einem Labor.
Auf mein Nachfragen meinte er, dass dies klar sei, da Wuhan das größte Labor der Welt sei.
Ob es das größte Labor der Welt ist, sei mal dahingestellt. Bekannt ist, dass in vielen Laboren, anscheinend in Wuhan auch, an Fledermäusen geforscht wird.
Fledermäuse haben ein sogenanntes „Super-Immunsystem”, das der Wissenschaft immer noch Rätsel aufgibt. Fledermäuse können jahrelang Krankheitserreger in sich tragen, an die andere Tiere nach kürzester Zeit gestorben wären. Anscheinend hängt das wohl damit zusammen, dass Fledermäuse beim Fliegen eine stark erhöhte Körpertemperatur haben und dies den Stoffwechseln steigert. Dadurch wäre es möglich, dass Krankheitskeime keine Chance haben, ihnen zu schaden. In Fledermauskot sind viele Krankheitskeime.
Vielleicht ist eine Fledermaus aus dem Labor in Wuhan entkommen, aber das ist Spekulation.
Genauso könnte es sein, dass irgendjemand aus dem Labor das Coronavirus mit herausgebracht hat, ohne es zu wissen. Vielleicht war es ein Laborunfall.
Die Komplexität des Virus lässt allerdings darauf schließen, dass dies nicht im Labor entwickelt wurde.
Falls das Virus ein biologischer Kampfstoff wäre und irgendwie entwichen wäre, muss man sich die Frage stellen, warum China kein Gegenmittel hat und nicht mal die eigene Bevölkerung rettet. Es wäre äußerst unsinnig ein Virus loszulassen, um viele Menschen zu töten, ohne die eigene Bevölkerung zu schützen.
Die Argumentationskette des Hotelangestellten pltscherte vor sich weiterhin.
Er kam mit Dingen, die schon längst entkräftet und als Falschdarstellungen entlarvt waren.
Auch der hanebüchene Vergleich Influenza und Corona brachte er an. Angeblich gäbe ja mehr Grippetote als Coronatote, meinte er. Viele Tote, die sowieso gestorben wären, wären ja als Coronatote deklariert worden, behauptete er, denn für Coronakranke bekämen Krankenhäuser mehr Geld. Auch hätte man Totenscheine gefälscht. Das stand auf „seinen” Webseiten, die ja den angeblich recht hatte.
Gegen mein Argument, dass diese von ihm genannten Webseiten keine Beweise lieferten für ihre Behauptungen oder Mutmaßungen, hielt er entgegen, dass dies nicht nötig wäre, weil ’ ”man das weiß”.
Da er immer lauter wurde, merkte ich, dass er gegen mich nicht ankam.
„Aber der Drosten hat es nicht geschafft, die Schweinegrippe und die Vogelgrippe an den Mann zu bringen”, sagte er, „aber jetzt hat er es mit Corona geschafft.”
Christian Drosten ist seit 2017 Professor, Lehrstuhlinhaber und Institutsdirektor an der Charité in Berlin und zugleich Leiter des Fachbereichs Virologie. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind neu auftretende Viren. Er hat auch den PCR-Test für das SARS-CoV‑2 entwickelt.
„Er hat aber nie an der Schweine- und Vogelgrippe geforscht”, entgegnete ich, „Er hat an SARS-Cov‑1 geforscht, da er dies 2003 entdeckt hatte.„
Das hätte ich besser nicht gesagt.
Man wisse ja, dass es seit den 1960-er-Jahren das Coronavirus gebe, teilte der Hotelangestellte sein Wissen und wollte wissen oder stellte die rhetorische Behauptung auf, da hätte man aber nicht „so einen Heckmeck” gemacht.
Die Virusvariante SARS-Cov‑1 (von 2003) sowie das Coronavirus, das 2012 zur MERS-Epidemie im Nahen Osten geführt habe, unterschieden sich, erwiderte ich, da diese beiden sich vornehmlich in den unteren Atemwegen verbreiteten und nicht in den oberen Atembereichen wie den Rachen bei der momentanen Pandemie. Dadurch würden mehr Viren ausgeatmet als bei der Variante von 2003 und 2012.
Das war in den Augen des „Oberschlauen” völliger Unsinn. Denn „der Drosten” wollte angeblich schon die Schweine- und Vogelgrippe unter der Menschheit verteilen, was nicht geklappt hatte. Jetzt verdiene er „richtig Kohle mit den Schei*** PCR-Tests, die nichts taugen”, aber egal, „Hauptsache der Rubel rollt.”
Meine Gattin und ich merkten, dass es in keinster Weise Sinn ergab, ansatzweise Argumente zu liefern. Der Covidiot ratterte Fake-News herunter, die er als Wahrheit ansah und blockte alles ab, was nur ansatzweise widersprechen könnte. Wir merkten immer wieder, dass die Verschwörungstheorien, die er seicht anbringen wollte, völlig neben der Realität standen, doch er merkte es nicht und wollte es auch nicht.
Diskussionen mit Covidioten, Impfgegnern und ähnlichen verlaufen eigentlich immer so.
Sie blendet permanent die Realität aus.

Die Fraktion der Ewig-Unzufriedenen und der Weltuntergangsapostel schläft nicht. Bezüglich der Corona-Pandemie wollen sie anscheinend alles falsch verstehen, was man nur falsch verstehen kann.
Die Fake-News-Verteiler erzählen ein neues Märchen, in dem es heißt, dass das Infektionsschutzgesetz – in deren Jargon „Ermächtigungsgesetz” genannt – über Nacht verschärft worden wäre, ohne dass es jemanden aufgefallen wäre.
Wenn es niemanden aufgefallen ist, kann es den Covidioten eigentlich auch nicht aufgefallen sein.
Dies hängt aber wohl damit zusammen, dass sie die Einzigen sind, die den vollen Durchblick haben.
Dazu kommt noch, dass alle anderen außerhalb ihrer „Wahrheitsblase” nur „Schlafschafe” sind.
Schlafende Schafe sind liebe Tiere, die nichts tun, auch nicht gegen irgendwas agieren und sich alles gefallen lassen. Sie schlafen den lieben lange Tag, sonst nichts. Man kann mit ihnen machen, was man will.
Die Covidioten begründen es also so, dass niemand etwas gemerkt hat.
„Schlafende Schafe” weckt man ja nicht und diese wachen aus ihrem ewigen Schlummer auch nicht auf.
Am 24. Juni 2021 wurde das Infektionsschutzgesetz geändert.
In der Änderung heißt es unter anderem, dass der Bundestag – die Regierung – bis ein Jahr nach Beendigung der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite” Einreisebestimmungen festlegen darf.
Bis vor der Änderung von §36 IfSG hieß es, dass Einreisebeschränkungen nur erlassen werden dürften bis zum Tag des Endes der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite”, darüber hinaus nicht.
Die Begründung ist, dass in Deutschland keine „Epidemie” mehr vorliegen könnte, aber theoretisch in anderen Teilen der Erde Mutationen auftauchen können, die eingeschleppt werden könnten.
Ebenso könnte es ja wieder zu einem Anstieg der Infektionen kommen.
Diese Vorsichtsmaßnahme ist nun im Infektionsschuttgesetz novelliert worden.
Die Änderung betrifft die Absätze des obengenannten Paragrafen, da diese unmittelbar davon betroffen sind, da sie explizit Einreisebeschränkungen nennen.
Natürlich wurde die „Lage” neu bewertet und es wurde festgestellt, dass diese immer noch nicht beendet ist.
Dies geschieht aber unter der Kontrolle des Parlaments und der Ministerpräsidentenkonferenz.
Die „Lage” besteht also immer noch.
Auch wenn Deutschland momentan eine niedrige Inzidenz von 5,1 hat, bedeutet dies nicht, dass die Epidemie beziehungsweise die Pandemie beendet ist. Aufgrund der Neuinfektionen bezüglich der Fußball-EM kann davon ausgegangen werden, dass die damit einhergehenden 2500 neu-detektierten Infizierten leider wohl die Krankheit in ihren Heimatländern verbreiten und in den Stadien schon verbreitet haben.

Dank der Verantwortung überwiegend vieler Menschen für andere sind die Inzidenzen bezüglich der Corona-Neuinfizierten gesunken und sinken weiter.
Dies ist auch den Beschränkungen geschuldet.
Nun wird inzidenz-bedingt vieles wieder geöffnet oder ist schon geöffnet.
Viele Menschen gehen wieder in Restaurants. Das haben sie vermisst.
Trotz sinkender Inzidenz ist allerdings Vorsicht geboten.
Was mich allerdings nervt und ärgert, ist, dass viele Menschen bedingt durch die partiellen Öffnung glauben, die Pandemie sei beendet.
Sie benehmen sich auch so.
Am Wochenende versammelten sich in Stuttgart und in Tübingen Jugendliche zu Partys im Freien oder in der Innenstadt.
Als die Polizei unter anderem auch gegen Ruhestörung einschritt, wurde sie aggressiv angegangen. Viele weigerten sich zu gehen, auch nachdem Platzverweise ausgesprochen wurden. Die Polizisten wurden arg beleidigt und auch mit Flaschen beworfen, da sie die Jugendlichen aus deren Sicht beim Feiern gestört hatten.
Gerade haben wir die dritte Corona-Welle überstanden.
Durch die erhöhte UV-Strahlung, die mit mehr Sonnenlicht einhergeht, werden auch Viren deaktiviert und zerstört.
Da die Corona-Eindämmungsmaßnahmen konsequent befolgt wurden und auch durch das bessere und hellere Wetter die Infektionen zurückgegangen sind, scheint viel nicht zu interessieren.
Sie scheinen dies vergessen zu haben!
Sie tun so, als sei die Pandemie beendet und alles wäre wieder so wie vor der Pandemie.
Das ist ein Trugschluss.
In den unbequemen Zeiten der partiell einschneidenden Beschränkung hat anscheinend niemand darüber nachgedacht, ob das, was man als selbstverständlich hinnimmt, wirklich das Gelbe vom Ei ist.
Viele kommen nicht mehr damit klar, dass sie nicht immer das Beste, größte und Tollste haben können, wenn sie es wollen.
Die so hochgelobte Globalisierung hat gezeigt, dass der hohe Konsum und die unendlich scheinende Produktion irgend nicht mehr so funktioniert.
In der Automobil- und der Computerindustrie fehlen Elektronikbauteile, weswegen Kurzarbeit angesagt ist oder Firmen schließen müssen.
Die Globalisierung ist ein sensibles Ding, was sich durch die Corona-Pandemie gezeigt hat.
Man sieht, wie es ist, wenn irgendwas plötzlich nicht mehr da ist.
Zudem zeigte sich der Egoismus. Man denke darüber nach, als der sogenannte „Toilettenpapier-Hype” stattfand.
Die, die es sich leisten konnten, plünderten nicht nur die Toilettenpapierregale, sondern nahmen alles mit, was sie vielleicht irgendwann gebrauchen könnten.
Dieses unendlich anmutende Horten brachte kaum jemanden dazu, nachzudenken, ob dies denn wirklich alles ist und war, ob die Essenz des „Glückes” esv sein kann, dass man sich mehr als andere kaufen und vor allem andere dieses wegnehmen kann.
Der eigene Vorteil zählte und zählt.
Schwere Krisen haben gezeigt, dass man reformieren muss.
Die Sozialversicherungen sind nicht einfach aus sich alleine entstanden, sondern weil Krisen dazu geführt haben, dass Menschen alleine gelassen wurden und in prekäre Situationen kamen.
Die Kehrwoche in Württemberg wurde deswegen eingeführt, als man erkannte, dass Sauberkeit zu längerem und besserem Leben führt.
In erster Linie sollten Fäkalien und Unrat aus den Städten und Gemeinden gekehrt werden, da man erkannt hatte, dass sich Krankheiten über dies verbreiteten.
Sie wurde nicht erlassen, weil irgendjemand es sich „just for fun” ausgedacht hatte.
So sollte sich jeder an die eigene Nase packen und darüber nachdenken, ob maßloser Konsum das einzige Ziel sein kann, was man verfolgen sollte. Oder die grenzenlose Freiheit, alles zu tun, wann und wo man es will.
Es hat sich gezeigt, dass die Ellenbogenmentalität zu nichts geführt hat.
Fast 90 000 Corona-Tote sind in Deutschland zu beklagen.
Für manche Leute anscheinend kein Anlass, darüber nachzudenken, was dies bedeutet.
Sie reflektieren nicht, weil es sie wohl nicht tangiert oder sie es ignorieren, in dem sie dies wegschieben.
Auch die Sache mit den corona-bedingten Fake-News veranlasst niemanden über den dahinter stehenden Egoismus nachzudenken. Corona-Leugner bedienen sich perfider Mittel, um sich selbst einen Ablassbrief auszustellen, obwohl sie es sind, die die Infektionen durch Nichtbeachten der Regel weiterverbreiten.
Egoismus in allen Bereichen!
Man kann in bestimmten Grenzen noch verstehen, dass Unternehmer weitermachen möchten, doch nicht um jeden Preis!
Egoismus, immer mehr und mehr Konsum kann nicht auf Dauer funktionieren.
Es beweist sich gerade, dass es nicht funkioniert.
Jeder sollte über sich und seinen möglichen Egoismus nachdenken!

Der Begriff „Fast-Fashion” ist relativ neu und bezeichnet das permanente Bestellen und Kaufen von vermeintlich hochwertiger Kleidung. „Fast-Fahion” spielt damit auf das Wegwerfen von Rohstoffen wie Verpackungen bei „Fast-Food” an.
Pro Jahr werden auf der ganzen Welt etwa 120 milliarden Kleidungsstücke produziert. Wenn man diese auf die Erdbevölkerung umrechnet, würde sich jeder Mensch jedes Jahr 15 Kleidungsstücke kaufen. Dies ist ein theoretischer statistischer Wert, da man bedenken muss, dass in reichen Ländern mehr und in armen weniger gekauft wird.
In der sogenannten „westlichen Welt” ist „Mode” beziehungsweise „Fashion” für viele Menschen sehr wichtig. Sie wollen „up to date” bleiben, und niemand solle sagen, dass sie nicht „mit der Mode” gehen.
Es hat solche grotesken Züge angenommen, dass neu gekaufte – vermeintlich „moderne” – Kleidungsstücke im Durchschnitt nur 1,7‑mal getragen werden, bevor sie entsorgt werden oder als sogenannte „Schrankleiche” verschwinden.
Kurioserweise landen vierzig Prozent der gekauften Kleidungsstücke sowieso mit Etiketten in den Schränken und Schubladen, ohne dass sie überhaupt getragen wurden oder werden.
Ironischerweise könnte man sagen: „Ich habe schon viel Mode in meinen Schränken.”.
Rund ein Drittel aller Befragten gab in dieser Umfrage an, in einem durchschnittlichen Monat 50 € bis unter 75 € für Kleidung auszugeben. Weitere große Anteile der Befragten gaben monatlich im Durchschnitt über 100 € oder sogar über 125 € aus.
Zitat aus einer diesbezüglichen Marktforschungsstudie von Statista, 2017 – 2019
Bezüglich Mode gaben die Befragten an, dass ihnen Sonderangebote wichtig seien. Der Anteil der Befragten, welche sich nach einem Sonderangebot richten, steigt kontinuierlich an. Die Relevanz des Kaufpreises übertrifft damit für die Konsumenten auch die Relevanz von Marken als Kaufkriterium für neue Kleidung.
In dem schnelllebigen Modemarkt haben sich auch andere Erscheinungsformen von „Kollektionen” etabliert, um den Umsatz anzukurbeln.
Gab es vor einigen Jahren pro Quartal eine Kollektion, präsentieren manche Bekleidungsgeschäfte im Wochenturnus neue sogenannte „Mini-Kollektionen”. Dies basiert einerseits darauf, dass einfach nur die Kleiderständer auf den Verkaufsflächen verschoben werden und der Kunde in die Irre geführt wird. Andererseits wird auf den Webseiten geheuchelt, etwas anderes wäre momentan gerade „in”. Was genau eine sogenannte „Mini-Kollektion” sein soll, können die Bekleidungsunternehmen allerdings nicht wirklich definieren, denn einmal sind es neue Accessoires, dann wieder Kleidungsstücke. Der Begriff ist also sehr ungenau und nicht klar umrissen.
Dies alles zielt nur darauf hinaus, möglichst viel in kürzester Zeit umzusetzen und vor allem Konsumenten dazu zu bringen, immer mehr und mehr mit einem „guten Gefühl” zu kaufen.
Das „gute Gefühl” soll damit bestärkt werden, dass die „Mode” nachhaltig produziert wird und auch wiederverwendet wird.
Bei den Labels und Zertifizierungen hat der Konsument allerdings so gut wie keine Chance, überhaupt durchzublicken, was wann wo mit ausgemusterter Kleidung wirklich geschieht.
„Recycelte Kleidung” bedeutet bei den meisten Produzenten nur, dass in den neuen Sachen ein Anteil – zum Beispiel 25 Prozent – aus wiederverwendetet Faser enthalten ist. Da die meisten Stoffe synthetischer Herkunft sind, kann man davon ausgehen, dass es schon ausreicht, wenn zum Beispiel zur Produktion eines Pullovers ein paar zerschredderte Einweg-Plastik-Flaschen verwendet wurden.
Bei manchen Unternehmen kann man alte Kleidung abgeben, die dann dem „Recycling” zugeführt wird.
Suspekt wird es, wenn man sich anschaut, wohin die ausgemusterte Kleidung geht.
So gut wie nie wird etwas dem „Kreislauf” wieder zugeführt.
Einiges wird an Second-Hand-Läden oder ‑Börsen verkauft. Das meiste wird jedoch geschreddert oder kleingeschnitten und wird als Putzlappen „wiedergeboren”.
Vieles wird leider auch verbrannt oder wird als Brennmaterial abgegeben oder verkauft.
Zieht man Resümee, sehen die „Ökobilanzen” im Bekleidungssektor, insbesondere in der „Fast-Fahion”, erschreckend aus.
„Recycling” bedeutet bei denen, dass irgendwas „recycelt” wurde. Man weiß nicht, ob alte Kleidung als Rohstoff von neuer gedient hat (wohl eher nicht). Als Rohstoff für die Kleidung könnte auch eine eingeschmolzene Suppenterrine aus Plastik hergehalten haben.
Ebenso ist schlimm, was mit der abgegebenen Kleidung passiert.
„Recycling” und „Nachhaltigkeit” bedeutet nicht, dass man die abgetragene Kleidung einsammelt und sie irgendwo lagert oder verbrennt.
Man muss ebenso aber auch den Konsumenten eine Rüge erteilen.
Würden sie sich nicht auf das „immer mehr” einlassen, sähe alles ganz anders aus.