Tiere

In der Nacht vom 11.3.2009 auf den 12.3.2009 ist Vollmond.

Wenn Vollmond ist, werden sie wach.
Am Tag vor dem Vollmond sehen sie in den Händen mancher Zeitgenossen das Pentagramm als Zeichen, wer nachts ihr Opfer sein wird.
Sei können nichts dagegen tun.
Ihr Schicksal ist vorherbestimmt.
Vollmond!
Sie liegen im Bett und plötzlich wächst der Pelz, Zähne werden kräftiger und länger, aus den Fingerspitzen schälen sich Krallen, sie verändern sich zu Wölfen. Dann streifen sie durch die Nacht und schlagen ihre Opfer.
Es gibt sie – mitten unter uns!

Nach der ersten Woche in Dettenhausen fahre ich heute nach Feierabend in die Heimat (Beckum), um Devil, Freunde, Familie und Bekannte zu besuchen.
Es gibt viel zu erzählen, obwohl es Firmengeheimnisse gibt, die ich nicht ausplaudern werde (und nicht ausplaudern darf).
Am Sonntagnachmittag fahre ich zurück nach Dettenhausen.
Heute morgen waren Devil und ich wieder spazieren.
Da ich aber gestern etwas spät bzw. heute morgen etwas früh ins Bett gekommen bin, legte ich mich wieder hin …
Plötzlich knallte es und ich erschrak. Devil hüpfte vor Panik zu mir ins Bett.
Und es knallte immer und immer wieder in hoher, unangenehmer Lautstärke.
„Wenn ich den Idioten erwische, der morgens um kurz von neun China-Böller knallen lässt, zeige ich ihn an”, dachte ich schlaftrunken und zog den Rollladen hoch.
Es stand ja in der Zeitung, dass am 10.Januar, also heute, die Enten geschossen werden sollten. Diese hatten angeblich Überhand genommen und „wegen der Hege” hat die Stadt einschieden, Enten schießen zu lassen.Dieses „kontrollierte Abchießen” fand heute morgen statt. |
Ich habe die Jäger von oben beobachtet.
Ich habe mir aber auch Gedanken über die „Aktion” gemacht.
- Die Rote Erde, dort wo ich wohne, ist ein Wohngebiet.
- Die Rote Erde gehört zum Stadt, befindet sich also innerhalb der Stadtgrenzen.
- Die Wohnanlage „Wersehochhaus”, in der ich wohne, liegt direkt an der Werse, einem sehr großem Bach.
Direkt neben der Wohnanlage fand die „Aktion” statt. - Zwei (!!!) Absperrungen waren vorhanden, auf dem Werseradweg standen nur die Jäger. Beim Abschießen schauten sie nicht, ob Personen vorbeikamen.
- Hinter einem der Jäger (Foto) beginnt eine abgesperrte Rasenfläche, die zum Spielplatz der Wohnanlage gehört. Niemandder insgesamt drei dort stehenden Jäger schaute auch nur kurz hinter sich, als eine Nachbarin über die Rasenfläche marschierte. Der Jäger reagierte erst nach mehrmaligem, lautem Rufen der Nachbarin, als sie ihm begreiflich machen wollte, das auch auf de Rasenfläche bzw. dem Spielplatz tote Ente liegen.
- Die Jäger haben Richtung der Ahlener Straße geschossen, also Richtung Häuser und dem Autoverkehr.
Sie stoppten das Abschießen auch nicht, als vermehrt Autos auf der Ahlener Straße unterwegs waren. - Die Jäger schossen in ihrem Blutrausch auch Richtung des Wersehochhauses.
- Ein „kontrollierter Abschuss” fand definitiv nicht statt, denn die Jäger schossen auf alle Enten, die in der Luft waren, ohne Ausnahme.
Man sollte darüber nachdenken, was dieser sog. kontrollierte Abschuss bezwecken soll.
Laut der „Verantwortlichen” haben die Enten Überhand genommen.
In der Schule habe ich gelernt, dass sich der Bestand der Ente „natürlich” einpendelt, wenn z.B. nicht genug zum Fressen vorhanden ist.
Ich glaube, dass hier irgendwer seinen Blutrausch befriedigen wollte.

Gerade traf ich auf dem Anwohnerparkplatz eine Nachbarin.
„Ein Bulle war auf dem Wessingweg”, sagte sie zu mir.
„Vielleicht hat jemand etwas Ungesetztliches getan”, erwiderte ich.
„Kein Polizist!”, meinte meine Nachbarin grinsend, „ein echter Bulle, mit Hörner, vier Beinen und Fell.”
„Ah, ja”, machte ich kopfschüttelnd.
Dann erzählte sie mir, dass beim Schlachthof ein Bulle entlaufen sei.
Er sei den unteren Werseweg entlang bis zum Wessingweg gerannt und sei dann auf der anderen Seite wieder herausgekommen.
(Der Wessingweg ist u‑förmig und hat zwei Verbindungen mit dem Werseweg.)
Dann habe sich der Bulle gegenüber vom Hochhaus durch eine Hecke geschlagen und sei dann weiter durch die Siedlung gerannt.
Meine Nachbarin hat ziemliche Angst gehabt, dass der Bulle ihr Auto hätte beschädigen können.
Von anderen Nachbarn habe ich kurz darauf erfahren, dass zwei Metzger vom Schlachthof mit Betäubungsgewehren (Wer es glaubt, wird selig.) hinter den Bullen hergelaufen seien.
Bullenalarm, mal etwas Neues!
Seit Tagen höre ich seltsame Schnarrgeräusche.
Gerade habe ich endlich herausbekommen, um was es sich handelt.
Junge Falken.
Seit einiger Zeit brüten die Falken bei uns neben dem Penthaus.
Nun bekommen die Falken Flugunterricht und segeln um das Haus.
Ab und zu machen sie dann Pause bei mir auf der Fensterbank.
Ich habe schon etwas gewartet mit der Kamera, damit ich ein paar Bilder machen kann, doch in dem Moment, in dem die jungen Falken mich sehen, fliegen sie weiter.
Mal abwarten, wann ich ein Foto oder mehrere machen kann …

Über Horoskope und deren Wahrheitsgehalt habe ich schon berichtet.
Barnum-Aussagen werden generell in Horoskopen benutzt, um die „Treffsicherheit” zu belegen.
Dass Horoskop-Gläubige dies natürlich abstreiten, ist klar. Sie beharren weiter auf die „uralte Tradition” und darauf, dass das, was seit Jahrtausenden „angewandt” wurde und wird, nicht falsch sein kann. Irgendwelche Zusammenhänge müsse es ja geben, behaupten sie, wobei sie ihre Behauptungen nicht beweisen können.
Kurios mutet es an, wenn eine kleine Gruppe plötzlich behauptet, dass Horoskope Quatsch seien, aber nicht ganz, denn bedingt durch das Zusammenspiel von Aszendenten, Sternbildern und „Toren” sowie vielen anderen astrologischen Spielregeln gebe es eine Wirkung der Gestirne auf die Charaktereigenschaften.
Das ist nichts Neues, aber die Trennung von der Mantik ist neu.
Zukunftsvorhersage funktioniere nicht, sagt diese Gruppe, aber man könne ganz eindeutig nachweisen, dass die Stellung der Gestirne maßgeblich den Neugeborenen so manipuliere, dass er z.B. eine Mimose werde oder was auch immer.
Steinböcke gehen in ihren Glauben mit dem Kopf durch die Wand, weil es ja Steinböcke sind. Ein Steinbock, der sich aber zurückzieht, wenn Probleme entstehen, hat dann – Man vermutet richtig. – einen falschen Aszendenten.
Dieser Aszendent kann dann Krebs sein. Denn ein Krebs zieht sich bei Gefahr zurück. Wer hätte das gedacht!
Ganz gefährlich wird es beim Steinbock mit Aszendent Skorpion. Diese Steinböcke gehen durch jede Wand und wenn sich ihnen jemand entgegenstellt, holt der Skorpion mit dem tödlichen Stachel aus und schlägt gnadenlos zu. Diese Personen sind sog. One-Man-Gangs, Kampfmaschinen schlechthin.
Und man beobachtet sich natürlich selbst und erkennt immer wieder kausale Zusammenhänge, wenn das Schicksal zugeschlagen hat. „Siehst Du?”, argumentieren sie dann, „das ist durch mein Sternzeichen so passiert.”
Und auf den Verlauf der Schwangerschaft wirkt sich das ungemein aus.
Wenn der Mutterleib während der Schwangerschaft viel unterwegs ist, kann der pränatale Aszendent schwanken und den Embryo manipulieren. Wenn ein Embryo, der im Sternzeichen der Jungfrau geboren werden wird, bedingt durch Urlaub der schwangeren Mutter „Streifschüsse” vom Steinbock und vom Krebs mitbekommt, sieht es dumm aus.
Der Steinbock will durch die Wand und der Krebs will sich zurückziehen. Dann haben wir einen Wankelmütigen oder einen Wendehals vor uns.
Hoffen wir, dass das nur Zwillingen passiert und jeder einen anderen „Streifschuss” abbekommt.

Wenn man von Erdstrahlen hört, denkt man sofort an schädliche Wirkung, obwohl Erdstrahlung nichts anderes als natürliche Radioaktivität ist, die überall und immer auf der Erde auftritt und sehr sehr schwach ist.
Die Erde ist eine riesige Kugel aus Mineralien u.ä., also chemischen Elementen, zu denen bekanntlich auch radioaktive gehören. Diese strahlen sehr niedrig.
Nun könnte man Glauben machen, dass „Erdstrahlung die Summe der natürlichen aus der Erde aufsteigender Strahlung” sei und manchen Menschen, die sensibel sind, Schaden zufügen könne.
Die Pseudo-Wissenschaft „Radiästhesie” untersucht solche kausalen Zusammenhänge.
In einer Anzeige wird nun Reklame für Kupfermatten gemacht, die man unter dem Bett legen soll, um Erdstrahlen abzuschirmen. So kann man laut der Anzeige wieder ruhig schlafen und Schmerzen verschwänden.
Die Kupfermatte hat eine Besonderheit aufzuweisen. Sie ist aus einem 2800 Meter langen Faden gewebt.
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Alles dreht sich momentan um das Eisbärbaby Knut.
Der bayrische Staatpräsident Edmund Äh-hä-äh Stoiber darf allerdings Knut nicht besuchen.
Der (für Knut) verantwortliche Tierpfleger begründete dies so: „Herr Stoiber ist maßgeblich an der Hetze, die schließlich zur Hinrichtung des Bären Bruno geführt hatte, beteiligt gewesen. Wenn er jetzt seine Sympathie für Knut beteuert, ist dies reine Heuchlerei. Wir haben die Hetzjagd Stoibers gegen Bruno nicht vergessen.”
Endlich wird ein Politiker für seine Taten bestraft.
Subjektpronomen
Bei den Subjektpronomen – einer Untermenge der Personalpronomen – gibt es im Spanischen im Gegensatz zum Deutschen einiges zu beachten.

In der dritten Person existiert kein Neutrum.
Substantive stehen entweder im Feminum oder im Maskulinum.
Die Höflichkeitsform – das Siezen – existiert sowohl im Singular als auch im Plural.
Bei der Konjugation und Deklination richtet sich die Höflichkeitsform nach der dritten Person.
„ustedes” wird benutzt, um Gruppen anzusprechen, deren Mitglieder man siezt.
Im Plural existieren jeweils pro Person eine Form für das Feminum und eine für das Makulinum.
- „nosotras” wird bei einer reinen weiblichen Gruppe benutzt, z.B. Mädchen, Frauen etc.
- „nosotros„wird benutzt, wenn mindestens eine Person aus der Gruppe männlich ist oder alle männlich sind, z.B. ein Mann und mehrere Frauen oder eine Gruppe bestehend aus Männer etc.
Analog gilt das gleiche für „vosotras” und „vosotros” sowie für „ellas” und „ellos”.
El español es una lengua interessante.
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Dieser Beitrag stammt von Syntronica.org, der E‑Training-Plattform.
Es stand ja in der Zeitung, dass am 10.Januar, also heute, die Enten geschossen werden sollten. Diese hatten angeblich Überhand genommen und „wegen der Hege” hat die Stadt einschieden, Enten schießen zu lassen.