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Der chinesische Online-Shop TEMU zieht die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden durch vermeintlich unschlagbare Rabatte auf sich.
Bei näherer Betrachtung offenbaren sich jedoch Unstimmigkeiten, die den Verdacht auf irreführende und teilweise betrügerische Praktiken lenken.
Die angepriesenen Lockangebote, die Kunden anlocken sollen, entpuppen sich bei genauerem Hinsehen häufig als Fälschungen oder nicht eindeutig nachvollziehbare Angebote.
Es scheint, als ob die beworbenen Rabatte nicht immer transparent und vertrauenswürdig sind, was potenzielle Käufer vor unangenehmen Überraschungen stellen könnte.
Es wäre ratsam, vor einem Kauf bei TEMU gründliche Recherchen anzustellen und Bewertungen anderer Kunden zu berücksichtigen, um mögliche Enttäuschungen zu vermeiden.
Ein scheinbar großzügiger Rabatt von 90 Prozent auf ein bestimmtes Produkt weckt zunächst die Erwartung eines herausragenden Schnäppchens.
Jedoch, bei genauerer Betrachtung der Angebotsdetails, wird die Enttäuschung greifbar: Der angeblich stark reduzierte Preis entspricht in Wirklichkeit dem regulären Marktpreis des Artikels.
Die anfängliche Euphorie über das vermeintliche Schnäppchen weicht somit der bitteren Erkenntnis, dass der versprochene Rabatt schlichtweg nicht existiert.
Dieses täuschende Angebot kann zu Frustration und Verärgerung bei potenziellen Käufern führen, die sich aufgrund der vermeintlichen Ersparnis in Versuchung geführt fühlen.
Es ist ratsam, kritisch und mit einem Auge für Details solche Angebote zu prüfen, um vor unangenehmen Überraschungen geschützt zu sein und sicherzustellen, dass die vermeintlichen Rabatte tatsächlich echte Einsparungen darstellen.
TEMU bedient sich einer Vielzahl von Täuschungsmethoden, um potenzielle Kunden zu beeinflussen.
Eine dieser Praktiken besteht darin, Preise in verschiedenen Währungen anzuzeigen, ohne dies deutlich kenntlich zu machen.
Dies kann zu Verwirrung führen, da Kunden möglicherweise nicht sofort erkennen, in welcher Währung der angegebene Preis tatsächlich ausgewiesen ist.
Die undurchsichtige Darstellung von Staffelpreisen verstärkt diesen Eindruck der Irreführung.
Oftmals sind diese Staffelpreise unklar strukturiert und können den Kunden verwirren, da sie nicht transparent nachvollziehbar sind.
Diese und andere manipulative Techniken zielen darauf ab, die Wahrnehmung der Verbraucher zu trüben und sie zu unüberlegten Entscheidungen zu verleiten.
Es wird empfohlen, bei der Interaktion mit TEMU besonders aufmerksam zu sein und die Preisangaben sowie Staffelpreise gründlich zu überprüfen, um möglichen Täuschungen vorzubeugen und eine informierte Kaufentscheidung zu treffen.
In zahlreichen Online-Foren und Bewertungsplattformen häufen sich die Berichte über negative Erfahrungen mit dem Online-Shop TEMU.
Kunden teilen ihre Erlebnisse und schildern dabei Gefühle von Frustration und Misstrauen gegenüber dem Shop. Die enttäuschten Stimmen sind vielfältig und zeugen von einem Muster, bei dem die anfängliche Freude über vermeintliche Schnäppchen rasch der Ernüchterung weicht.
Die Kunden fühlen sich in ihrer Erwartung getäuscht, wenn sich die angepriesenen Schnäppchen als leere Versprechungen erweisen.
Die Diskrepanz zwischen den erwarteten Vorteilen und der realen Erfahrung schürt nicht nur Enttäuschung, sondern auch ein gesteigertes Misstrauen gegenüber TEMU.
Dieses Misstrauen kann sich über die gesamte Bandbreite des Einkaufsprozesses erstrecken – angefangen bei undurchsichtigen Angeboten bis hin zu möglichen Schwierigkeiten im Kundenservice.
Die kumulierten negativen Erfahrungen in Online-Diskussionen und Bewertungen unterstreichen die Notwendigkeit für potenzielle Kunden, besonders wachsam zu sein und gründliche Recherchen durchzuführen, bevor sie eine Kaufentscheidung bei TEMU treffen.
Dieser Austausch von Erfahrungen dient nicht nur als Warnung, sondern auch als Aufruf zur Sensibilisierung gegenüber möglichen Fallstricken, die mit dem Online-Shop in Verbindung stehen könnten.
Die rechtliche Fragestellung bezüglich der Geschäftspraktiken von TEMU wirft ernsthafte Bedenken auf.
In Anbetracht dieser Unsicherheit ist es von großer Relevanz, dass Verbraucherschützer und zuständige Behörden eine eingehende Untersuchung des Online-Shops durchführen.
Ein genauerer Blick auf die Praktiken von TEMU ist erforderlich, um festzustellen, ob sie im Einklang mit den geltenden Gesetzen und Verbraucherschutzbestimmungen stehen.
Die Vielzahl von Berichten über negative Erfahrungen und potenziell irreführende Angebote legt nahe, dass eine gründliche Überprüfung der Geschäftspraktiken von TEMU angebracht ist. Verbraucherschutzorganisationen könnten eine wichtige Rolle dabei spielen, die Interessen der Kunden zu vertreten und potenzielle Missstände aufzudecken.
Es wäre sinnvoll, dass die zuständigen Behörden, falls erforderlich, rechtliche Schritte ergreifen, um die Einhaltung der Gesetze im E‑Commerce sicherzustellen und die Verbraucher vor unfairen Praktiken zu schützen.
Die Prüfung von TEMU durch Verbraucherschützer und Behörden sollte transparent erfolgen, um das Vertrauen der Verbraucher in den Online-Handel zu stärken und einen Beitrag zur Sicherheit und Integrität des E‑Commerce-Marktes zu leisten.
Die Nutzung der App des Online-Shops TEMU erfordert besondere Vorsicht, da sich dort verschiedene Elemente finden, die das Einkaufserlebnis trüben könnten.
Insbesondere Lockangebote und eine möglicherweise irreführende Preisgestaltung werfen Fragen hinsichtlich der Seriosität des Shops auf. Potenzielle Kunden sollten sich daher vor einer Bestellung gründlich informieren und die angegebenen Preise kritisch hinterfragen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Die Lockangebote in der TEMU-App könnten dazu dienen, Kunden anzulocken, jedoch ist bei genauerer Betrachtung Vorsicht geboten.
Es besteht die Möglichkeit, dass die beworbenen Angebote nicht den tatsächlichen Ersparnissen entsprechen oder sich als weniger vorteilhaft herausstellen als zunächst angenommen. Eine kritische Analyse der Preisgestaltung ist daher entscheidend, um sicherzustellen, dass die Kunden fair behandelt werden und ihre Erwartungen nicht enttäuscht werden.
Es empfiehlt sich, vor einer Bestellung in der TEMU-App Bewertungen von anderen Nutzern zu konsultieren und mögliche Warnungen oder Empfehlungen zu berücksichtigen.
Dieser umsichtige Ansatz trägt dazu bei, potenzielle Stolpersteine zu identifizieren und ein bewusstes Einkaufsverhalten zu fördern.
Letztlich geht es darum, als Verbraucher gut informiert und vorbereitet zu sein, um ein positives und vertrauenswürdiges Einkaufserlebnis zu gewährleisten.
Es gewinnt zunehmend an Bedeutung, dass Kunden ihre individuellen Erfahrungen mit dem Online-Shop TEMU aktiv teilen und ihre Einschätzungen in Form von negativen Bewertungen auf verschiedenen Bewertungsplattformen hinterlassen.
Diese kollektive Transparenz ist von unschätzbarem Wert, um potenziellen Käufern eine umfassende und realistische Vorstellung von den Geschäftspraktiken und dem Kundenservice von TEMU zu vermitteln.
Durch das Teilen von Erfahrungen können Kunden dazu beitragen, vor möglichen Fallstricken und irreführenden Angeboten zu warnen. Negative Bewertungen bieten einen Einblick in die möglichen Schwächen des Online-Shops, sei es in Bezug auf undurchsichtige Preisgestaltung, Lockangebote oder andere Unregelmäßigkeiten.
Diese Informationen sind nicht nur für zukünftige Kunden relevant, sondern tragen auch dazu bei, das Bewusstsein für potenzielle Herausforderungen im E‑Commerce zu schärfen.
Es ermutigt Kunden, ihre Stimme zu erheben und ihre Erlebnisse zu teilen, um eine informierte Verbrauchergemeinschaft zu fördern.
Das Teilen von Bewertungen auf Plattformen wie Produktbewertungsseiten, sozialen Medien oder spezialisierten Foren ist ein effektiver Weg, um anderen Verbrauchern dabei zu helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und sich vor möglichen Enttäuschungen zu schützen.
Letztlich trägt dies dazu bei, die Integrität des Online-Handels zu wahren und das Vertrauen der Verbraucher in seriöse Geschäftspraktiken zu stärken.

Seit mehreren Jahren verbreitet sich in sozialen Netzwerken und auf WhatsApp eine Warnung in Form eines Kettenbriefs, der vor einem vermeintlichen Video namens „Martinelli” warnt.
Die Nachricht behauptet, dass das Öffnen des Videos das Telefon hacken würde und dass es danach nicht mehr repariert werden könne.
Zudem warnt der Kettenbrief vor angeblichen Aktualisierungen zu einer App namens „Whatsapp Gold”, was ebenfalls nicht angeklickt werden sollte.
Die Warnung wird als „sehr ernst” dargestellt und soll angeblich von den „Nachrichten” bestätigt worden sein.
Es ist wichtig zu betonen, dass diese Mitteilung und der darin genannte Martinelli-Unsinn bereits seit mindestens 2017 im Umlauf ist
Die Figur „Martinelli” sowie das Video sind jedoch vollständig erfunden.
Es existiert weder ein Video mit diesem Namen noch eine tatsächliche Bedrohung durch das Öffnen dieses Videos.
Die Warnung hat sich seit Jahren gehalten, und es ist klar, dass sie in regelmäßigen Abständen wieder auftaucht, stellenweise an neue Begebenheiten angepasst.
Der Kettenbrief ist nicht auf Deutschland beschränkt, sondern hat auch in anderen Ländern wie Spanien seine Runden gedreht.
Die Polizei in Spanien hat bereits im Sommer 2017 darauf hingewiesen, dass die Geschichte erfunden ist.
Trotz der Verbreitung dieses Kettenbriefs geht keine unmittelbare Gefahr von ihm aus. Es sind keine schädlichen Links enthalten, die auf Phishing oder andere Betrugsmethoden hindeuten.
Dennoch ist es ratsam, den Kettenbrief nicht weiterzuverbreiten, um die Verbreitung von Falschinformationen zu verhindern. Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass solche Warnungen oft auf erfundenen Geschichten basieren und darauf abzielen, Panik zu verbreiten.

Die INTERGASTRA, die Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie, öffnete am 3. Februar 2024 ihre Tore in Stuttgart.
In den ersten beiden Tagen strömten bereits tausende Besucher aus aller Welt auf das Messegelände, um sich über die neuesten Trends und Innovationen der Branche zu informieren.
Mehr als 1.200 Aussteller aus 50 Ländern präsentieren auf der INTERGASTRA 2024 ihre Produkte und Dienstleistungen. Das Angebotsspektrum reicht von Küchentechnik und Lebensmittel über Möbel und Ausstattung bis hin zu Software und Dienstleistungen.
Die INTERGASTRA ist ein Pflichttermin für Fachbesucher aus allen Bereichen der Gastronomie und Hotellerie. In den ersten beiden Tagen nutzten bereits viele Gastronomen, Hoteliers, Küchenchefs und Einkäufer die Gelegenheit, sich über die neuesten Trends und Innovationen zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.
Neben der Ausstellung bietet die INTERGASTRA 2024 auch ein vielfältiges Rahmenprogramm. Dazu gehören Fachforen, Workshops, Live-Demonstrationen und Wettbewerbe.
Zu den Höhepunkten der ersten beiden Tage zählten die Eröffnung der Messe durch den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, die Verleihung des INTERGASTRA-Awards und die Live-Cooking-Shows von Sterneköchen.
Die INTERGASTRA 2024 ist noch bis zum 7. Februar 2024 geöffnet. In den nächsten Tagen werden weitere Fachforen, Workshops und Live-Demonstrationen stattfinden.
Die Messe ist täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Die INTERGASTRA 2024 ist eine beeindruckende Messe, die die gesamte Bandbreite der Gastronomie und Hotellerie abbildet.
Das Angebot ist riesig und die Vielfalt der Aussteller und Produkte ist überwältigend. Die Messe ist ein idealer Ort, um sich über die neuesten Trends und Innovationen zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.
Die Nachhaltigkeit war eines der wichtigsten Themen der ersten beiden Tage der INTERGASTRA 2024. Viele Aussteller präsentierten nachhaltige Produkte und Dienstleistungen.
Die Digitalisierung ist auch in der Gastronomie und Hotellerie ein wichtiges Thema. Zahlreiche Aussteller zeigten, wie digitale Lösungen die Branche verändern können.

Wir alle kennen das: Wir schreiben einen Brief, werfen ihn in den nächsten Briefkasten und hoffen, dass er schnell und sicher seinen Empfänger erreicht, doch immer öfter müssen wir feststellen, dass unsere Briefe tagelang unterwegs sind, manchmal sogar eine Woche oder länger.
Was ist da los?
Warum lässt uns die Post im Stich?
Die Antwort ist einfach: Die Post will Geld sparen.
Seit Jahren sinkt die Zahl der Briefe, die die Menschen verschicken, weil sie lieber E‑Mails, WhatsApp oder andere digitale Kommunikationsmittel nutzen.
Das bedeutet, dass die Post weniger Einnahmen hat, aber immer noch die gleichen Kosten für Personal, Fahrzeuge, Flugzeuge und Infrastruktur. Um diese Kosten zu senken, hat die Post verschiedene Maßnahmen ergriffen, die sich negativ auf die Qualität der Briefzustellung auswirken.
Zum Beispiel hat die Post die Zahl der Briefzentren reduziert, in denen die Briefe sortiert und weitergeleitet werden. Das führt dazu, dass die Briefe längere Wege zurücklegen müssen und mehr Zeit verlieren.
Außerdem hat die Post die Zahl der Briefträger verringert, die die Briefe ausliefern. Das bedeutet, dass die Briefträger mehr Gebiete abdecken und mehr Briefe pro Tag zustellen müssen.
Das erhöht die Arbeitsbelastung und das Fehlerpotenzial.
Schließlich hat die Post die Zahl der Nachtflüge gestrichen, mit denen die Briefe über Nacht von einem Ort zum anderen transportiert werden.
Das verzögert die Zustellung um mindestens einen Tag.
All diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass die Post die gesetzlichen Vorgaben für die Brieflaufzeiten nicht mehr einhalten kann.
Bisher musste die Post mindestens 80 Prozent der Briefe am folgenden Werktag zustellen. Das schafft sie schon lange nicht mehr.
Deshalb hat die Bundesregierung beschlossen, die Postgesetz-Novelle auf den Weg zu bringen, die die Brieflaufzeiten verlängert.
Demnach müssen künftig 95 Prozent der Standardbriefe in der Grundversorgung am dritten Werktag die Empfängerin oder den Empfänger erreichen, 99 Prozent müssen am vierten Werktag im Briefkasten liegen.
Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die auf die Post angewiesen sind, denn es bedeutet, dass wir uns nicht mehr darauf verlassen können, dass unsere Briefe rechtzeitig ankommen.
Das kann gravierende Folgen haben, zum Beispiel wenn es um wichtige Dokumente, Rechnungen, Verträge, Kündigungen oder Einladungen geht.
Es kann auch zu emotionalen Enttäuschungen führen, wenn wir Geburtstagskarten, Liebesbriefe oder andere persönliche Nachrichten versenden.
Kurz gesagt: Die Post nimmt uns die Freude am Briefeschreiben.
Die Post versucht, uns zu beruhigen, indem sie uns eine Alternative anbietet: die sogenannten Prio-Briefe.
Diese sollen am Tag nach dem Einwurf ankommen, aber dafür auch mehr kosten als das normale Porto. Das ist eine unverschämte Abzocke, denn es bedeutet, dass wir für einen Service bezahlen müssen, der früher selbstverständlich war.
Außerdem ist es eine Diskriminierung, denn es schafft eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei der Briefzustellung.
Wer mehr Geld hat, kann sich schnelle Briefe leisten, wer weniger Geld hat, muss sich mit langsamen Briefen begnügen.
Das ist nicht akzeptabel.
Wir haben ein Recht auf eine zuverlässige, schnelle und faire Briefzustellung.
Wir wollen keine Langsambriefe, die uns im Stich lassen.
Wir wollen keine Prio-Briefe, die uns abzocken.
Wir wollen einfach nur normale Briefe, die am nächsten Tag ankommen. Das ist kein Luxus, das ist ein Grundbedürfnis.
Die Post muss ihre Verantwortung als Universaldienstleister ernst nehmen und ihre Qualität verbessern. Die Bundesregierung muss die Postgesetz-Novelle stoppen und die Brieflaufzeiten nicht verlängern, sondern verkürzen.
Wir müssen uns für unsere Briefe stark machen und der Post zeigen, dass wir uns nicht alles gefallen lassen.
Denn wir lieben unsere Briefe.

Am Sonntag lief in der ARD die Folge „Mit Volldampf in den Tod” aus der Krimi-Serie „Brokenwood”.
Diese haben wir uns erst am Dienstagabend in der Mediathek angeschaut.
Nach dreißig Minuten haben wir entschieden, nicht mehr weiter zu schauen.
In der Folge ging es um Folgendes:
In der Kleinstadt Brokenwood feiern Steampunks ein Fest. Während eines Feuerwerks ereignet sich eine Explosion. Der Anführer der Steampunk-Gesellschaft, namens „Aeronautic Society”, kommt bei dieser Gasexplosion ums Leben.
Was zunächst wie ein Unfall erscheint, weckt das kriminalistische Interesse der Polizei. Die Ermittlungen gestalten sich jedoch alles andere als einfach, da die verkaterten Zeugen an Gedächtnislücken leiden.
Die Folge war chaotisch und leider klischeebehaftet.
Was uns am meisten geärgert hat, war die Beschreibung, was Steampunk ist.
Laut eines „Steampunks” aus dem Krimi ist Steampunk eine Art Science-Fiction, welches auf der Vergangenheit fußt. „Steampunks” fänden sich in der jetzigen Welt nicht zurecht und flüchteten sich eben in eine „andere Vergangenheit”. „In Steampunk kann jeder alles sein”, war der die abschließende Bemerkung.
Mehr wurde nicht erklärt.
Die „Steampunks” wurden generell als „harmlose Irre” dargestellt, die zudem viel Alkohol trinken.
Bei Vernehmungen der „Aeronautic Society”, wie der Verein der „Steampunks” hieß, hatten alle Zeugen seltsamerweise Erinnerungslücken, weil sie durch den Konsum von Alkohol am Vortag völlig verkatert waren.
Dem Autor dieser Folge war es sehr wichtig, dass ein „Steampunk” einen Toilettenmietservice besaß. Dieser durfte seine völlig verkorkste Weltansicht über das Geschäftsleben ad absurdum führen.
Ein anderer hatte eine Spielzeughandlung, in der Eisenbahnenanlagen aufgebaut waren. Dieser lebte in einer parallelen Realität und hatte nur Augen für seine Loks und Züge.
Was uns sehr geärgert hat, war die dumm-dämliche Darstellung der „Steampunks”.
Steampunk ist eine (Sub-)Kultur des sogenannten „Retrofuturismus”,
Man stelle sich vor, dass die Welt so geworden wäre, wie Jules Verne und H.G. Wells sie in ihren Romanen beschrieben haben. Das hieße, dass der Kleidungsstil immer noch der viktorianische wäre, also Männer mit eleganten Anzügen und Zylindern, Frauen mit glockenförmigen Kleidung mit viel Spitze. Steampunk-Treffen sind in einer Atmosphäre vergangener Zeiten: Mit Picknick-Körben auf Decken, dazu Musik, die früher gehört wurde.
Die vorherrschenden Techniken und Technologien wären Dampf und Mechanik
Viele Steampunks sehen sich als Zeitreisende und interessieren sich sehr für Geschichte.
Basierend auf der Annahme antiker Wissenschaftler, dass sich Lichtwellen über das Medium Äther fortpflanzen würden, wird die Äther-Theorie weitergesponnen, dass man damit durch die Zeitreisen könnte.
Bei den Steampunks sind Bastler, Tüftler, Schneider, Geschichtenerzähler, Künstler, Sänger und vieles mehr dabei.
Für jeden ist es lohnenswert, eine Steampunk-Veranstaltung zu besuchen.
In dem Krimi wurde nicht über „Steampunk” recherchiert, was dazuführte, dass diese kulturelle Bewegung als Alkohol-trinkende „Spezies” abgetan wird.
Was daran lustig gewesen sein soll, kann ich nicht entdecken.
Das dumme Geschwafel über Steampunk kommt einer Denunziation sehr nahe.

Ab und zu bestellen wir etwas über das Internet. Ein paar Tage später werden die Waren von einem Paketdienst dann geliefert.
Heikel ist es, wenn man zu dem Lieferzeitpunkt nicht da ist, weil man arbeiten muss.
Die meisten Paketboten geben es bei einem Nachbarn ab oder stellen es, nachdem sie bei einem Nachbarn geklingelt haben, im Hausflur nahe der Briefkastenanlage ab.
Man kommt wieder nach Hause und nimmt die Ware mit hinein.
Das klappt so gut wie immer.
Wenn da nicht das schwarze Schaf des Paketservice XYZ wäre!
Wenn niemand im Haus ist, nimmt der Paketbote die Ware wieder mit und bringt sie zu einer Stelle, bei der man sie in der Regel am nächsten Tag abholen kann. Das kann eine Filiale des Paketservices, ein Geschäft, aber auch eine Packstation sein.
Wir wunderten uns, dass ein Paket zur Abholung bereitsteht, obwohl wir zu dem Zeitpunkt, an dem das Paket laut Sendungsverfolgung geliefert werden sollte, anwesend waren.
Dies passierte seltsamerweise nicht nur einmal.
Schlimm war es vor ein paar Wochen.
Das Paket sollte montags geliefert werden, doch wir waren nicht zu Hause. Es ging zu einer Lottoannahmestelle und konnte dort eine Woche lang abgeholt werden.
Am nächsten Tag fuhr ich zur Lottoannahmestelle, doch diese hatte nur vormittags geöffnet.
Der einzige für uns machbare Termin wäre – arbeitsbedingt – samstags gewesen, doch durch einen Zufall fuhren wir über das Wochenende weg. Wir fuhren schon Freitagabend los.
So ging das Paket leider zurück an den Absender.
Das ist nicht schön, aber kann passieren.
Das Dumme ist nur, dass vermehrt Pakete direkt in eine der Abholstellen gehen. Das sagten mir Nachbarn. Auch sie waren manchmal zu Hause und bekamen eine Benachrichtigung, dass das Paket abgeholt werden könnte.
Gestern passierte es wieder bei uns.
Ich saß zu Hause. Laut Sendungsverfolgung sollte die Ware zwischen 14 und 16:30 kommen.
Ohne dass jemand geklingelt hatte, bekam ich um 15:35 Uhr die Nachricht, ich könne das Paket am Samstag, dem nächsten Tag, ab 9 Uhr abholen.
Die Klingel hatte nebenbei bemerkt funktioniert, aber niemand betätigte sie.
Gegen halb zehn stand ich am Samstag bei der Lottoannahmestelle auf der Matte, doch die nette Frau sagte mir, es seien noch keine Pakete gekommen. Wir vereinbarten aber, dass ich gegen Mittag wiederkommen sollte.
Als ich hinausging, hielt ein Subunternehmer von dem Paketservice vor dem Kiosk. Er holte dort einen Wagen und packte Pakete hinein. Ich sprach ihn an.
Er konnte mir angeblich nicht das Paket geben.
Des Weiteren sprach ich ihn darauf an, dass ich gestern zu Hause war und er nicht geklingelt habe.
Er redete sich damit heraus, dass er nicht gut zu Fuß wäre und man darauf Rücksicht nehmen könne, schließlich bräuchte er das Geld.
Ich sagte ihm, dass ich von einem Ende der Stadt zum anderen fahren musste, um das Paket abzuholen.
Ihn interessierte nicht, was ich sagte, denn er ignorierte alles beflissentlich.
Ich beschwerte mich telefonisch beim Paketservice.
Als ich gegen zwölf Uhr das Paket abholte, bestätigte mir die Frau im Kiosk, dass sie erfolglos versucht habe, den Boten dazu zubringen, seine Arbeit richtig zu tun.

Immer wieder suchen Betriebe nach Mitarbeitern.
Am lautesten hört man die Rufe aus dem Bereich der Gastronomie.
Wegen der Corona-Pandemie und den dadurch bedingten Eindämmungsmaßnahmen wie Lockdowns mussten Restaurants und ähnliche gastronomische Betriebe temporär schließen.
Die meistenteils Geringverdiener, Billiglöhner und 450-Euro-Kräfte sowie Nebenjobber, wie Studenten, wurden entlassen.
Aufgrund weniger Neuinfektionen, der vielen Geimpften und der relativ „harmlosen” Omikron-Variante des Coronavirus wurden viele Eindämmungsmaßnahmen wieder gelockert.
Die 2G- und 3G-Regelungen und Einlasskontrollen entfielen dadurch fast ganz.
In den Restaurants kamen wieder mehr Besucher und Gäste.
Die ehemaligen Mitarbeiter haben sich zum großen Teil andere Jobs gesucht.
Die gastronomischen Unternehmer und Restaurantleiter meinten, dass die ehemaligen Beschäftigten aus „purer” Loyalität zurückkämen. Das war natürlich nicht der Fall.
In manchen Restaurants ist es so, dass dort der Mindestlohn sehr weit ausgelegt wird.
Das Trinkgeld wird auf den Mindestlohn angerechnet, was bedeutet, dass weniger bezahlt werden muss.
Dies ist ein Trick, denn Trinkgeld ist nicht berechen- oder planbar. Zudem ist Trinkgeld keine Leistung des Arbeitgebers, sondern eine freiwillige Zuwendung von Besuchern und Gästen.
Diese Einrechnung darf es nicht geben, weil sonst der Arbeitgeber verpflichtet wäre, Trinkgeld zu bezahlen, wenn Besucher mal nichts oder wenig zahlen. Es wäre dann ja eine Regelleistung.
Von Gerichts wegen muss der Arbeitgeber den Mindestlohn ohne Abzüge bezahlen.
Das Trinkgeld gehört also nicht zum Lohn oder zum Gehalt.
Bei manchen gastronomischen Stätten müssen die Bedienungen ihr Trinkgeld abgeben und dieses wird dann an alles Angestellten, einschließlich der Köche, der Servicekräfte et cetera verteilt.
Dies missfällt vielen verständlicherweise.
Bedienungen müssen oft ihr eigenes Wechselgeld bereitstellen. Sie wissen ja, dass beispielsweise 100 Euro Wechselgeld in der Geldbörse ist. Nach Feierabend nach der Abrechnung kann man theoretisch den Restbetrag abzüglich 100 Euro als Trinkgeld behalten.
Wenn jemanden das Wechselgeld selbst gehört, achtet man besser darauf. Das glauben manche Vorgesetzte.
Die Gastronomie hat sich über viele Jahre auf Aushilfen, insbesondere studentische Hilfen, verlassen und sie schlecht behandelt.
Nun bekommt sie die Rechnung dafür.

Frohes neues Jahr!
Das Zeitreise-Büro Chrono.Tours wurde auf der „Comic Con Stuttgart 2021” interviewt.
Die Inhaber von Chrono.Tours erzählen, worum es sich handelt.

Selten passiert es, dass ich aus Langeweile durch die Sender zappe. Ich bin bei „Rosins Restaurants” hängengeblieben. Was sich „Sternekoch” Frank Rosin geleistet hat, ist nicht Beratung für gescheiterte Gastronomen, sondern nur Stänkern und Pöbeln.
Die Inhaber des Restaurants „Hafen Extra” aus Aurich haben Frank Rosin um Hilfe gerufen.
Sie hatten im Februar 2020 das Restaurant übernommen, doch dann kam der sogenannte „Lockdown”. Wegen wenigem Startkapital stand „Hafen Extra” nach ein paar Wochen so gut wie vor dem Ruin.
Rosin unterhielt sich anfangs mit dem Gastronomen-Ehepaar des „Hafen Extra” und bekam heraus, dass sie finanziell gesehen kaum noch atmen konnten. Die Pacht war zwar gestundet worden und drei Monate standen aus, und dies ließ nicht mal Spielraum, einen Abholservice anzubieten, da die beiden kein Geld hatten, Verpackungsmaterial geschweige denn Flugblätter und ähnliches zu kaufen.
Rosin sprach davon, dass sie es sich in einer „Komfortzone” bequem gemacht hätten und nichts sonst getan hätten.
Der Gastronom widersprach und wies auf die klammen Mittel hin, was Rosin aber vollkommen ignorierte und immer wieder darauf hinwies, die beiden hätten nichts getan, außer sich selbst zu bedauern.
Er machte auch beim wiederholten Einspruch weiter, ohne wahrzunehmen, wo das Problem wirklich lag.
Er wurde zusehends ungemütlicher, brach aber irgendwann aus unerklärlichen Gründen ab und kam darauf zu sprechen, dass am nächsten Tag das Testessen anstünde und die beiden sich vier Gerichte zum Mitnehmen ausdenken sollten, die von den Testessern bewertet würden.
Seltsamerweise besorgte er auch Verpackungsmaterial und kam damit am nächsten Morgen herein.
„Was habt Ihr Euch ausgedacht?”, wollte er wissen.
Es sollte Schnitzel, Burger und (vegetarisches) Schmorgemüse geben.
Dies gefiel Rosin ganz und gar nicht, denn er argumentierte damit, dass Aurich eine Stadt in Friesland sei und man Fischgerichte anbieten solle.
Die zwei vom „Hafen Extra” argumentierten, dass sie extra keine Fischgerichte anbieten wollten, weil dies im Prinzip jeder machte in Aurich.
Dies passte Rosin nicht, denn er mag anscheinend keine Widerworte. Nachdem er nochmals darauf eingegangen war, wurde die „Diskussion” niveaulos und Rosin redete davon, dass die beiden keine Fischgerichte zubereiten könnten, obwohl sie aus Aurich kämmen und dies nur vertuschen wollten, indem sie etwas Anderes verkaufen wollten.
Er sprach in immer aggressiverem Ton davon, dass sie keine Ahnung hätten, was die Leute wollten und sich „endlich aus der Komfortzone” herauskommen müssten.
Er attackierte sie hart und ließ keine Gegenargumente zu, indem er den beiden das Wort abschnitt und sie beleidigte, was er als „positive Kritik” verkaufte. Die Inhaber waren beleidigt und wütend, was man deutlich sehen konnte.
In diesem Moment überlegte ich, ob ich den Fernseher vom Tisch treten oder umschalten sollte.
Ich entschied mich fürs Umschalten.
„Rosins Restaurants” habe ich schon einige Male in unregelmäßigen Abständen geschaut.
Rosin will Reststrandinhabern und ‑betreibern aus einer Notlage helfen und neue Perspektiven zeigen.
Was er allerdings macht, hat nichts damit zu tun. Er oktroyiert den Hilfesuchenden seine eigene Minung und tarnt dies als „kulinarisache Neuausrichtung”.
Er denkt sich nämlich etwas aus. Dann bekommen die Hilfesuchenden die „Hausaufgaben”, eine neue Karte mit möglichst neuen Gerichten zusammenzustellen.
Am nächsten Tag – wobei „nächster Tag” relativ ist – schaut er sie sich an und schimpft, dass dies nicht das richtige sei und ‚man wohl bei „sowas” nicht von einer „kulinarischen Idee” sprechen könne.
Die Meinungen der Hilfesuchenden interessieren nicht.
Der Inneneinrichter, der zu Rosins Team gehört, schließt sich auch nicht mit den Hilfesuchenden kurz, sondern agiert genauso wie Rosin. Er tut das, was er für richtig hält. Ob es den Hilfesuchenden gefällt,. spielt keine Rolle. Es wird getan, was er meint.
Das Design des neuen Aushängeschilds des Restaurants wird auch nicht besprochen, sondern man präsentiert es als Überraschung. Manchmal kann man sehen, wie die Leute darauf negativ reagieren.
Die Serie „Rosins Restaurants” hält ironischerweise genau das, was der Name verspricht.
Rosin gestaltet die Restaurants so, wie er meint.
Es entstehen „Rosins Restaurants”.