Sarkasmus

Jeder kann in die Politik gehen. Man kann aber auch in den (un)sozialen Onlinenetzwerken „Politik” machen. Bei den meisten „Online-Politikern” ist deren Interaktion reines Nörgeln und Diskreditieren, ohne auch nur einen Vorschlag zur Verbesserung zu machen.
Egal, welches Thema die „neuen Politiker” finden, es gibt nur etwas zu kritisieren, und das nur negativ.
Wenn in Stuttgart seit gestern (2.10.2021) bis Ende Dezember ein Riesenrad auf dem Schlossplatz steht, kann man sich daran nicht erfreuen, sondern man spricht sich dafür aus, dass der Erlös armen Menschen zugutekommen können, anstatt es der Stadt oder den Schaustellern in den Rachen zu werfen. Diese bereicherten sich ja auf alle erdenklichen Wege.
Kurz vorher hat man zwar bemängelt, dass durch das Ausfallen des Cannstatter Wasens eben diese Schausteller pleite gingen, aber das ist egal.
Wer weiß schon, was man kurz vorher gesagt oder geschrieben hat!
Zu jedem Thema, über das sie lesen und über das sie philosophieren, gibt es eigentlich nur Negatives.
Etwas Anderes können sie nicht, und tun sie auch nicht.
Sie sind permanent unzufrieden mit sich und der Welt, was aber in ihnen begründet liegt.
Was Politik wirklich ist, wissen sie nicht, denn das, was sie von sich geben, ist völlig irrelevant.

Die Bundestagswahl ist vorüber und das vorläufige amtliche Endergebnis liegt vor. Die Konstellationen für ein Regierungsbündnis gibt nur zwei Varianten vor.
Die CDU liegt mit knapp eineinhalb Prozenten hinter der SPD.
Die SPD hat 5,2 Prozent dazugewonnen seit der vorigen Bundestagswahl, die CDU hat 8,9 Prozent verloren.
Die Grünen haben 14,8 Prozent der Stimmen eingefahren, die FDP liegt bei 11,5.
Es ergeben sich zwei theoretisch mögliche Regierungsbündnisse.
Die SPD kann mit den Grünen und der FDP gehen oder die CDU mit den beiden.
Armin Laschet, hämisch „Der Clown aus Aachen” genannt, macht seinem Beinamen alle Ehre. Er will mit den Grünen und der FDP ein Regierungsbündnis schmieden, vergisst aber, dass die CDU starke Verluste hinnehmen musste, wogegen die SPD über fünf Prozent mehr bekam als 2017.
Das Votum spricht für ein Bündnis mit Olaf Scholz als Kanzler.
Aus der CDU gibt es immer mehr kritische Stimmen Laschet gegenüber, nicht die Regierung zu bilden, da klar sein sollte, wie die „Zeichen der Zeit” stehen.
Die CDU ist die Verliererin der Wahl., da die Partei mit 24,1 Prozent ihr schlechtestes Wahlergebnis in der Geschichte hat.
Es ist anzuraten, dass Armin Laschet sich wieder Nordrhein-Westfalen widmet, da er dort Ministerpräsident ist.
Er ist ja nicht zurückgetreten, woran man merken könnte, wie ernst er es mit der Bundespolitik meint.

Man nennt ihn verächtlich den „Clown aus Aachen”.
Gemeint ist Armin Laschet, Kanzlerkandidat der CDU.
Heute hat er gezeigt, dass der „Clown” nicht ganz von der Hand zu weisen ist.
Die Spitzenkandidaten sehen sich gerne bei der Stimmenabgabe in den Medien.
Armin Laschet hat sich einen Fauxpas geliefert, der ihm nie hätte passieren dürfen.
Vor laufenden Foto- und Videokameras steckte er seinen Stimmzettel in die Wahlurne in seinem Wahllokal in Aachen.
Er hatte den Stimmzettel allerdings nicht richtig zusammengefaltet und man konnte sehen, was er gewählt hatte.
Bei seiner Frau war es genauso.
„Klar, dass er CDU wählt. Das ist ja kein Geheimnis”, werden viele sagen.
Der Wahlleiter im Wahllokal hätte die Stimmen allerdings für ungültig erklären beziehungsweise zurückweisen müssen.
In der Bundeswahlordnung, Paragraf 56 steht eindeutig, dass der Wahlvorstand einen Wähler zurückzuweisen habe, der seinen Stimmzettel so gefaltet hat, dass seine Stimmabgabe erkennbar sei oder ihn mit einem äußerlich sichtbaren, das Wahlgeheimnis offensichtlich gefährdenden Kennzeichen, versehen habe (Absatz 6, Ziffer 5).
Das ist dumm gelaufen.
Dies bestätigt, dass der Beiname „Clown von Aachen” nicht so von der Hand zuweisen ist.
Nachtrag
Laut des Bundeswahlleiters ist ein Stimmzettel zu werten, wenn er in die Wahlurne gesteckt wurde und sich im Inneren befinde.
Die beiden Laschets hatten dies ja ungehindert getan.
Dies öffnet Tür und Tor für solche und weitere Vergehen dieser Art, wie zum Beispiel unterschwellige Wahlwerbung, die in Wahllokalen laut BWO nicht erlaubt ist.
Man könnte den Wahlzettel richtig zusammenfalten, aber außen darauf schreiben: „Wählen Sie auch …”.
Diesen steckt man dann ganz schnell in die Urne, während man sich beispielsweise wie Laschet fotografieren lässt.
Dies verstößt zwar auch gegen Paragraf 56 der Bundeswahlordnung, aber der Stimmzettel ist zu werten, weil er in die Urne gesteckt wurde.

Nun ist die Entscheidung gefallen.
In Baden-Württemberg und einigen anderen Bundesländern gibt es keine Entgeltentschädigungen (Lohnfortzahlungen) mehr für „Freiwillig Ungeimpfte”, wenn sie in Quarantäne bezüglich Covid-19 gehen müssen.
„Liebe” Impf-Verweigerer!
Jeder hat ein Impfangebot bekommen und jeder hätte sich impfen lassen können.
Die Impfreihenfolge und die Priorisierung wurden aufgehoben.
Genug Impfstoff ist vorhanden.
Es gab keine Engpässe mehr bei der Terminvergabe, also hätte jeder zur Impfung gehen können.
Vielerorts konnte man auch spontan zum Impfen erscheinen ohne Termin.
In vielen Städten gab es den sogenannten „Impf-Marathon”, zu dem jeder ohne Voranmeldung hätte kommen können.
Das wolltet Ihr nicht annehmen.
Nun müsst Ihr die Konsequenzen aus Eurer Verweigerungshaltung ziehen!
So ist das nun mal!
„Freiwillig ungeimpft” bedeutet, dass eine Person sich willentlich nicht impfen lassen hat, obwohl sie es hätte machen können, vom gesundheitlichen Gesichtspunkt aus gesehen. Es war also ihre eigene Entscheidung, es nicht zu tun.
Die Betonung liegt auf „freiwillig”.
Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden dürfen oder durften, fallen nicht darunter.
Für diese Personengruppe gilt die Lohnfortzahlung weiterhin im Quarantänefall.
Als Kind im Kindergarten oder in der Tagesstätte wird man stellenweise von den anderen Kindern ausgeschlossen oder gemieden, wenn man nicht am gleichen Strang zieht wie sie oder wenn man quertreibt.
In der Schule läuft es genauso.
Team- und Gruppenarbeit gibt es überall und dies zählt.
Im ganzen Leben!
Man hat immer die Möglichkeit, freiwillig mitzuziehen oder es freiwillig nicht zu tun.
In der Arbeitswelt kann es beispielsweise passieren, dass man wegen seiner Blockadehaltung oder wegen Eigenbrötlerei seinen Job verliert.
Im Privatleben wird man zum Beispiel wegen seines negativen Verhaltens gemieden.
Seit über eineinhalb Jahren kursiert nun leider die weltumspannende Seuche namens Covid, die viele Menschen schon dahingerafft hat. Das einzige Mittel, das es momentan gibt, um sie in den Griff zu bekommen, ist (neben Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen) das Impfen.
Gegen Virenerkrankungen gibt es so gut wie keine Medikamente.
Antibiotika wirken gegen Viren nicht, sondern nur gegen bakterielle Infekte.
Bei Virenerkrankungen unterstützen Medikamente die Genesung, kämpfen aber nicht gegen die Viren oder die Krankheit selbst. Das muss das Immunsystem bewerkstelligen. Sie können nur unterstützend wirken und die Symptome lindern.
Mittel gegen „grippale Infekte” gibt es zwar, aber sogenannte „grippale Infekte” sind keine Grippeerkrankungen, sondern in der Regel mehr oder weniger starke Erkältungen.
Eine Grippe kann im Gegensatz dazu sehr schlimm sein beziehungsweise schlimm ausgehen.
Wäre ein „grippaler Infekt” das gleiche wie die Grippe, hieße er logischerweise „Grippe”.
Die bekannten Mittel aus der Werbung unterstützen den Körper, mehr aber nicht.
Sie sind zum Beispiel schmerz- oder fiebersenkend und auch schleim- oder hustenlösend.
Zudem sind „grippale Infekte” zum größten Teil relativ harmlose Erkrankungen der Atemwege, die man nach ein paar Tagen überstanden hat.
Bei potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie Covid-19 bleibt im Vorfeld nur die Impfung, um eine Infektion damit zu vermeiden und zu verhindern.
Je mehr Menschen geimpft sind, desto weniger können sich gegenseitig anstecken oder die Krankheit auf andere übertragen.
So kann man die Pandemie in den Griff bekommen.
In Baden-Württemberg bekommen Personen, die wegen eines positiven Befunds vom Corona-Test in Quarantäne geschickt werden, keine Lohnfortzahlung mehr, wenn sich sich freiwillig nicht haben impfen lassen.
Bei Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen dürfen oder durften, ist dies nicht so, denn sie bekommen diese weiterhin.
Bei einer Hospitalisierungsinzidenz ab zwölf oder der Belegung von mindestens 390 Betten mit Covid-Patienten der Krankenhäuser in Baden-Württemberg kommt die „Warnstufe 2” beziehungsweise die „erste Alarmstufe” zum Tragen, die vorsieht, dass „Freiwillig Ungeimpfte” nicht mehr in Restaurants, Theatern, Kinos et cetera gehen dürfen, auch nicht mit „negativem Test”.
Bei „Warnstufe 1” – Hospitalisierungsinzidenz ab acht und 250 belegten Betten – gilt, dass „Freiwillig Ungeimpfte” bei obengenannten Besuchen von einen gültigen, zeitnahen PCR-Test mit negativem Befund vorlegen müssen.
Bei Ungeimpften ist das Risiko sehr hoch. dass sie das Coronavirus weitergeben können.
Dass Genesene und Geimpfte das Virus nicht weitergeben können, ist wissenschaftlich bewiesen.
Das Gegenteil behaupten ja immer wieder Leute, die sich, ohne nachzudenken, von Fake-News-Verbreitern oder Unwissenden manipulieren lassen oder die nicht oder falsch informiert sind, was dieses Thema angeht.
Der Sinn und der Zweck einer Impfung ist, dass man die Krankheit weder bekommen, noch andere damit anstecken kann.
Dies nennt sich „sterile Immunität”.
Nun wieder zu Euch, „liebe” Impfgegner!
Ihr seid beleidigt und kräht etwas von „Gleichheit”, „Gerechtigkeit” und so weiter.
Das, was Ihr als „Gleichheit” und „Gerechtigkeit” gerne sehen möchtet, ist es allerdings nicht.
Sondern das, was Ihr meint, ist nur Euer Eigennutz, also purer Egoismus, wie immer von Eurer Seite.
Ihr seid diejenigen, die sich um nichts Anderes kümmern als um Euch selbst.
Es ist Euch egal, ob Ihr andere Menschen mit Covid-19 ansteckt und diesen damit einen etwaigen schweren Schaden zufügt.
Ihr tretet mit den Füßen auf andere und deren Recht auf körperliche Unversehrtheit herum und nennt es „Freiheit”.
Es ist nicht die von Euch gerne propagierte „persönliche Freiheit”, sondern Eure „egoistische Freiheit”, von der Ihr immer glaubt, Ihr dürftet sie Euch auf Kosten Anderen immer wieder nehmen.
Ihr meint ja auch, dass das Abwenden einer weltweit kursierenden Seuche durch Maßnahmen wie Maskenpflicht, Hygiene, Abstandsregeln oder Corona-Tests ein Angriff auf die „Demokratie” oder „Freiheit” sei.
Dabei geht es Euch nicht um die „Demokratie” oder „Einschnitte der Freiheit”.
Ihr offenbart nur Eure soziale Inkompetenz.
Wenn Ihr Verantwortung für Andere übernehmen müsst, seid Ihr nämlich die Verlierer auf ganzer Linie.
„Freiheitsberaubung” ist nur vorgeschoben, wie immer, wenn man Disziplin und (Eigen-)Verantwortung üben soll, genauso wie andere Ausreden und hohle, nichtssagende Phrasen, wenn man etwas von Euch, insbesondere für Andere, zum Beispiel Rücksichtnahme, fordert.
Weil Ihr Angst vor ein bisschen „Aua” habt, lasst Ihr Euch nicht impfen.
Es könnte ja wehtun!
Was seid Ihr verweichlicht!
Ihr seid wie kleine Kinder, die Angst vorm „Onkel Doktor” und der Spritze haben.
Ihr seid so erbärmlich und meint, wir sähen nicht, warum Ihr Eure Schein-Argumente so laut herausposaunt!
Wir haben schon längst erkannt, dass Ihr keine Verantwortung für Euch und andere übernehmt und meint, dies durch „tolle Sprüche” und Schein-Argumente kaschieren zu können.
Ihr seid die Spalter der Gesellschaft , denn Ihr seht nur Euch und meint, alle müssten auf Euch Rücksicht nehmen.
Wir ignorieren schon lange Eure Pfeife, von der Ihr meint, dass wir danach tanzen müssten.
Ihr seht es bloß nur nicht denn um den Horizont einer anderen Person zu sehen, muss man über den eigenen hinübersehen.
Das könnt und wollt Ihr aber nicht.
Ihr schafft es ebenso nicht, für Eure eigene Entscheidung Verantwortung zu übernehmen, geschweige denn Konsequenzen daraus zu ziehen oder daraus etwas zu lernen.
Ihr habt entschieden, dass Ihr Euch freiwillig nicht impfen lasst.
Ihr wusstet schon lange im Vorfeld, dass Ihr somit als potenzielle Überträger der Krankheit geltet.
Nun hat die Landesregierung gehandelt und beschlossen, dass Ihr im Gegensatz zu Geimpften Eure durch das Infektionsschutzgesetz temporär eingeschränkten Rechte noch nicht in dem Maße zurückbekommen könnt wie Geimpfte sie zurückbekommen.
Damit kommt Ihr nicht klar und wollt es auch nicht wahrhaben, aber diese Entscheidung ist eine Konsequenz der Landesregierung aus Eurem (Nicht-)Handeln und Eurer unsolidarischen Blockadehaltung anderen gegenüber.
Sie muss schließlich Menschen vor einer schlimmen Krankheit schützen.
Ihr habt es Euch selbst eingebrockt.
Niemand Anderer ist dafür verantwortlich.
Keiner hat Euch gesagt, dass Ihr Euch nicht impfen lassen sollt.
Niemand hat Euch das Sich-Impfen-Lassen verboten.
Ihr habt es einzig und allein so entschieden, für Euch.
Die bittere Suppe, in die Ihr zudem noch hereingespuckt habt, dürft Ihr selbst auslöffeln, denn andere werden es nicht für Euch tun, weil Ihr für andere ja auch nichts tut, nicht mal während einer prekären Notlage, von der die ganze Welt betroffen ist.
Das nennt man „Gerechtigkeit”, auch wenn Ihr meint, dass „Gerechtigkeit” bedeutet, dass Ihr unbeschadet und ungestraft alles tun dürftet, was Euch beliebt und vorschwebt.
Mein Mitleid, mein Verständnis oder meine Toleranz Euch gegenüber?
Von mir bekommt Ihr nichts davon.

Astrologen und Astrologie-Gläubige hoffen, dass sie anhand der Konstellation der Sterne ihre persönliche Zukunft voraussehen können. Sie beziehen sich auf die sogenannten Tierkreiszeichen.
Diese ergeben sich aus gedachten Linien zwischen Sternen, die sich scheinbar nicht bewegen, also zwischen Fixsternen. Diese Tierkreiszeichen, wie Steinbock, Widder, Löwe und so weiter, sollen Einfluss auf das Leben jedes einzelnen Menschen und dessen Verlauf haben.
Das Fatale daran ist, dass die Tierkreiszeichen intuitiv definiert wurden.
Ein Sterndeuter dachte sich, dass eine bestimmte Sternenkonstellation am Himmel zum Beispiel einen Steinbock darstellen könnte und hat dies so vermerkt. Andere hätten daraus etwas anderes gesehen.
Viele Objekte am Abendhimmel beruhen aber darauf, dass Menschen sich gegenseitig Geschichten erzählt haben und sich in Sternkonstellationen die Figuren ihrer Erzählungen hineingedacht haben.
Dies ist aber nicht genug.
Von der Erde aus betrachtet, mögen viele Sterne wie auf einer Fläche nebeneinander liegen, doch dem ist nicht so.
Sterne, die zu einem Sternzeichen gehören, können millionen von Lichtjahren – Entfernung von der Erde zu einem Stern – auseinander liegen.
Es ist nicht so, dass – wie man vor tausenden von Jahren annahm – alle Sterne auf einer Kugel festgeklebt sind.
Man stelle sich folgende Szene vor.
Wir sehen eine Linie von drei leuchtenden Lampen in der Nacht.
Als wir auf die linke Lampe zugehen, bemerken wir, dass diese eine ganz kleine ist.
Dann bewegen wir uns auf die mittlere zu. Um dahin zu kommen, müssen wir von unserem vorigen Standpunkt aus gesehen, schräg nach hinten und nicht parallel laufen. Dort angekommen, sehen wir, dass diese Lampe etwas größer ist.
Um die rechte Lampe zu erreichen, müssen wir doppelt soweit schräg laufen, wie von der linken zur mittleren.
Vom Standpunkt aus, als wir die Linie sahen, gehen wir in Richtung der Ebene weiter nach vorn.

Von Betrachter von vorne betrachtet liegen die Sterne auf einer Linie (rot).
Von einem anderen Standpunkt aus betrachten, sind die Sterne hintereinander. Die Linie in Rot täuscht.
Wenn man sich nun auf die linke Seite stellen würde und Richtung des blauen Kreises schaute, sähe man nur einen ganz kleinen „Stern”, den rechten (Kreis).
Alles ist also eine Sache der Perspektive.
Astrologen behaupten, dass gerade das Wissen, welche Sterne für etwas relevant seien und welche Sterne in welche Deutung oder ins welche Tierkreiszeichen passten, ihre wahre Erkenntnis sei.
Man muss daran glauben, dass Sternbilder eine Wirkung auf Lebewesen haben.
Wissenschaftlich kann keine Wirkung nachgewiesen werden.
In der Antike hatte man an die Wirkung von allem Möglichen geglaubt, doch es wurde immer und immer bewiesen, dass es vor allem keine Fern-Wirkung gibt.

In einem zwanzigminütigem Video, das im Internet kursiert, wird darüber geredet, dass Impfstoffe Thromben und noch vieles mehr verursachen könnten und man deswegen speziell auf eine Corona-Impfung verzichten solle.
Stimmen die Mutmaßungen?
In dem Video werden diese Behauptungen mit dubiosen „Fakten” und reinem Wunschdenken vermischt und offenbaren den Charakter von Fake-News.
Zuerst geht es um die Toxizität von Impfmitteln, insbesondere gegen das Coronavirus.
Es wird gesagt, dass Impfungen gegen Corona im Körper Blutgerinnsel verursachten und dadurch sehr viel passieren könne.
Bei den Impfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson sind zwei Arten von Thrombosen aufgetreten.
Sinusthrombosen Hirnvenenthrombosen sind Blutgerinnsel, die sich in Gefäßen des Gehirns bilden, die das Blut vom Gehirn zurück zum Herzen leiten. Sie können zu Lähmungen und schlimmstenfalls zum Schlaganfall führen, oder sogar zum Tod.
Splanchnische Venenthrombosen betreffen die Eingeweidevenen der großen Bauchorgane wie etwa der Leber oder Milz. Diese können auch bei einem Zehntel bis einem Drittel der Betroffenen Lungenembolien verursachen.
Diese wurden bestätigt und teilweise wurden Impfungen mit diesen Vakzinen ausgesetzt und nicht mehr durchgeführt.
Diese Thrombosen wurden erst nicht entdeckt, denn sie sind schwer zu diagnostizieren und die Behandlung ist nicht gerade einfach. Es können viele Komplikationen auftauchen. Außerdem hängen sie auch nicht so stark mit den klassischen Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Alter oder Übergewicht zusammen wie bei Beinvenenthrombosen.
Es ist auch bekannt, dass die Antibabypille das Auftauchen von Thrombosen verstärken kann.
Bis Ende April 2021 wurden laut PEI 63 Fälle gemeldet, bei denen sich im Zuge der AstraZeneca-Impfung Sinusvenenthrombosen gebildet hatten.
Demgegenüber stehen millionen von Menschen, die ohne Nebenwirkungen mit AstraZeneca geimpft wurden.
Die EMA das diese bei 0,001 Prozent der Geimpften auftritt, was eine Person auf 100 000 darstellt.
Dies sind Fakten.
In dem Video wird behauptet, dass dies sehr häufig auftreten würde.
Laut einer neuen Studie ist das Risiko während einer Covid-19-Erkrankung eine Sinusthrombose zu entwickelt fast einhundert mal höher als die Nebenwirkung bei einer Impfung mit Vektor-Impfstoffen.
Die zweite Behauptung ist, dass die sogenannten „Spike-Proteine” verheerende Auswirkungen auf den Organismus hätten.
Nach Impfung sowohl mit mRNA-Vakzinen als auch Vektor-Impfstoffen produziert der Körper sogenannte „Spike-Proteine”. Mittels deren würde ein intaktes Virus Zellen befallen. Dies wäre, wenn man so will, die Andockstelle.
Diese Spike-Proteine können sich von alleine nicht vermehren und sind völlig inaktiv.
Der Körper – das Immunsystem – erkennt diese und „baut” Antikörper dagegen.
Auf die Unterschiede zwischen mRNA- und Vektor-Impfstoffen soll nicht weiter eingegangen werden.
Die Antikörper und Antigene bekämpfen nun die Eindringlinge.
Sie werden auch von Körper vernichtet und abgebaut. Nach spätestens fünfzehn Tage verschwinden diese ganz.
Das Immunsystem hat sich gemerkt, was es tun muss, falls ein Coronavirus in denen Körper eintritt und kann eine etwaige Infektion sehr schnell bekämpften.
Angeblich würden die Spike-Proteine sich auch im Blut ausbreiten und in Organe gelangen.
Dies stimmt definitiv nicht. Sie bilden sich in einem relativ kleinen Bereich um die Einstichstelle.
Sollte es passieren, dass sie ins Blut gelängen, würden sie als Fremdkörper erkannt und abgebaut.
Die sogenannten „Fresszellen” leisten hervorragende Arbeit.
Auch der zum Himmel schreiende Unfug, die Spike-Proteine könnten Blutzellen, zum Beispiel rote Blutkörperchen, zum Bersten bringen, ist symptomatisch für Covidioten.
Spike-Proteine können auch keine Adern von innen heraus zerstören, wie die Covidioten in dem Video es gerne hätten.
Spike-Proteine sind auch nicht in der Lage, Organe zu schädigen.
In dem Video werden immer wieder Fakten verdreht und Kontexte nicht eingehalten.
Vakzine auf mRNA-Basis verursachen keine Thrombosen, Vektor-Impfstoffe schon.
Da beide den Körper dazu bringen, Spike-Proteine zu bauen, wird hier das eine mit dem anderen vermischt.
Dazu kommen noch Studien, die weder bestätigt noch verifiziert sind.
Die Studien, die genannt werden und deren „Hypothesen” stützen sollen, sagen nichts zu dem eigentlichen Thema aus oder sie wurde schon längst als falsch oder unwissenschaftlich deklariert.
Es geht in dem Video noch weiter.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Coronavirus schon einige Zeit kursiere.
Auch bei Nicht-Erkrankten, Nicht-Infizierten oder Genesenen hätte das menschliche Immunsystem auf das Virus reagiert und schon Kräfte dagegen mobilisiert.
Bei Genesenen ist dies korrekt, denn das Immunsystem hat Antikörper und Antigene gebildet.
Bei Personen, die nicht infiziert sind oder waren, ist dies völliger Unsinn.
Das Immunsystem kann nicht gegen etwas Antikörper bilden, dass es nicht kennt.
Hier begibt man sich in Gefilden der sogenannten „Morphogenetischen Felder”.
Diese „Theorie” aus der Esoterik fantasiert darüber, dass alles eine „formgebende Verursachung” hätte.
Es geht so weit, dass die Anhänger dieses Unfugs glauben, dass es möglich wäre, dass eine Person auf etwas zugreifen könne, was es noch nicht kennt, weil eine andere Person damit Erfahrung hatte.
Wenn eine Person zum Beispiel eine Stadt nicht kennt, könnte sie über die „morphogenetischen Felder” auf das Wissen einer anderen Person zugreifen und wüsste dann, wo sie hergehen müsste, um irgendwo hinzugelangen.
Dass die „Theorie” über die „morphogenetischen Felder” völlig Unsinn ist, erklärt sich von sich selbst.
Die Analogie soll nun auch auf das Immunsystem zu treffen.
Die krude „These”, dass das Immunsystem angeblich gegen das Coronavirus gefeit ist, ist schon kriminell, da aus diesem Irrglauben heraus geschlussfolgert wird, man bräuchte sich nicht zu impfen und auch keine Hygieneregeln wie Abstand zu halten, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen oder Hygiene zu wahren, einzuhalten.
So wird der Pandemie Vorschub geleistet.
Falls jemand mit dem elenden Lügen-Video konfrontiert wird, sollte man es einfach ausschalten.

Die Covidioten und andere sich „Querdenker” nennende Möchtegern-Revolutionäre haben ein schlechtes Gewissen.
Sie befürchten, dass ihr Lieblingsnetzwerk Telegram lahmgelegt wird.
Wie es immer bei dieser Gruppierung ist, benötigen Sie keine Beweise für ihre „Hypothese”, sondern es reicht, sie auszusprechen oder sie zu formulieren, und sie wird auf wundersame Weise zur „Wahrheit”.Telegram ist ein sogenannter Messenger-Dienst wie „WhatsApp”. Dort funktioniert alles so ähnlich.
Der Grund, weswegen Covidioten, aber auch rechte und linke, teilweise radikale, Personen dort Mitglied sind, ist der, dass Telegram nichts filtert. Dort kann man ungehindert alles schreiben, auch wenn es gegen die „guten Sitten” oder gegen Gesetze verstößt.
In Covidiotenkreisen und bei Radikalen gilt Telegram als „wichtigstes Organ des Widerstands”, wobei Widerstand in Bezug auf die verschiedensten Weltansichten relativ wird.
Es geht von Unzufriedenheit mancher Leute bis zum offen deklarierten Kampf radikaler und extremistischer Gruppen.
Laut des Bundesministerium für Justiz gibt es zwei Klagen gegen Telegram.
Diese beziehen sich auf das sogenannte „Netzdurchsetzungsgesetz”.
Da Telegram auch deutsche Mitglieder hat und Telegram auch in Deutschland angeboten wird, muss es auch auf der Webseite oder in der App Möglichkeiten geben, Beiträge zu melden, die gegen Gesetze verstoßen.
Dies hat Telegram bis dato nicht getan.
Genauso beanstandet das BfJ, dass für Deutschland kein Zustellungsbevollmächtigter genannt wird.
Nun wird es kurios.
Die Mitglieder (sogenannte „User”) von Telegram behaupten, dass BfJ würde Maßnahmen ergreifen, um sie ans Aufrufen zu hindern.
Dies solle angeblich durch das Blockieren der sogenannten IP-Adresse der „User” geschehen.
Wenn ein Endgeräte – Handy, Smartphone, Computer, Tablet et cetera – sich mit dem Internet verbinden möchte, bekommt dieses von dem Internetanbieter eine Internet-Protokoll-Adresse – IP-Adresse – zugeteilt.
Diese ist dazu da, um im Internet identifizierbar und erreichbar zu sein.
Ruft ein Handy eine Webseite auf, teilt dieses – einfach gesagt – zum Beispiel mit: „IP-Adresse 1.2.3.4 möchte die Webseite von ww.tagesschau.de sehen”.
Der Internetanbieter schickt die Daten dann an das Gerät – in diesem Fall das Handy – mit der IP-Adresse 1.2.3.4.
Wenn nun Internetbenutzer anhand der IP-Adresse identifiziert und gesperrt würden, wäre dies nicht schlimm.
Jedes Mal, wenn man sich neu mit dem Internet verbindet, bekommt man eine neue IP-Adresse zugewiesen.
Wenn Herr Meyer die 1.2.3.4 hätte und gesperrt würde, könnte er für diese Sitzung nicht mehr ins Internet surfen.
Falls Herr Meyer die Internetverbindung beendet und sich später wieder einwählt, hat er beispielsweise die 5.6.7.8.
Ein anderer User, Herr Schmidt, bekäme zufälligerweise die 1.2.3.4 und wäre ausgesperrt.
Würde dieses Prinzip funktionieren, ohne dass jemand anderes in Mitleidenschaft gezogen würde, müsste jeder Internetbenutzer eine feste IP-Adresse haben, die er immer benutzt.
Dies könnte man einfach umgehen, indem man einen anderen Internetanbieter benutzt oder in ein Internet-Café ginge.
Dies funktioniert aus eben beschriebenen Gründen – dynamische IP-Adressen! – nicht.
Was die Covidioten aber meinen könnten, ist, dass das Bundesjustizministerium die Webseite von Telegram sperren könnte. Diese hat unter anderem eine feste IP-Adresse, da sie permanent erreichbar sein muss.
Dies ist aber auf Anfragen ans BfJ nicht geplant.
Auch im Netzdurchsetzungsgesetz ist sowas nicht erwähnt. Diensteanbieter müssen nicht gesetzeskonforme Inhalte löschen, wenn sie sie bemerken oder darauf aufmerksam gemacht werden.
Wenn eine Webseite zum Beispiel linksradikale Propaganda mit Aufrufe zu Gewalt veröffentlichen würde, wäre allerdings direkt das Bundesinnenministerium zuständig und nicht das BfJ.
Bei der angeblichen IP-Sperre von Telegram offenbaren die Covidioten lediglich ihre Paranoia.

Gestern war Armin Laschet, momentaner Kanzlerkandidat der CDU im „Sommer-Interviews” beim ZDF in der Reihe „Berlin direkt”.
Es ging nicht nur um die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, sondern auch um politische Themen.
Die erste Frage, des Interviewers Theo Koll, war, warum Armin Laschet in einer Szene in einer überfluteten Stadt – Ahrweiler – zu sehen ist, wie er lacht.
Armin Laschet dachte erst einige Sekunden nach und wich damit aus, dass die Sache für ihn und die anderen, die zu sehen sind, erledigt sei.
Koll hakte nach, indem er sagte, die Betroffenen wüssten gerne, warum er während so einer schlimmen Situation gelacht hätte. Er meinte, dass man auch die Situation lockern könne.
Laschet antwortete lapidar, dass er das Thema mit seinen Parteikollegen besprochen habe und er dazu nichts (mehr) zu sagen habe. Auch habe er sich entschuldigt dafür und dies sei genug.
Er blieb einer Erklärung schuldig, indem er sich stur stellte.Man hätte sagen können, dass man sehr angespannt gewesen wäre bezüglich der Flutkatastrophe und einfach das Bedürfnis lachen zu wollen, dagewesen wäre.
Er hätte auch sagen können, dass jemand eine kuriose Situation angesprochen hätte, doch er versucht lieber zu blocken und lässt Raum für Spekulationen, die nach hinten losgehen können.
Es ging auch um die Corona-Krise.
Die Fallzahlen der täglichen Neuinfektionen steigen wieder.
Einige Politiker erwähnten, dass es möglich wäre, eine Impfpflicht anzuordnen.
Egal, wie der Interviewer es anstellte, Laschet redete um den heißen Brei herum. Er sei eine Findungsphase, meinte er und legte sich trotz mehrmaliger Aufforderung Kolls nicht fest.
So ging es die ganze Zeit.
Theo Koll stellte konkrete Frage zum Zeitgeschehen und zu Lösungen.
Armin Laschet legte sich generell nicht fest. Er verwies darauf, dass Lage immer wieder neu bewertet werden müssten und das nicht feststehe wegen stetigen Veränderung.
Er erzählte etwas zu Umweltschutz, lenkte auf andere Parteien ab, die in dieser Thematik langsam reagierten.
Zum Thema Misstrauensvotum in Thüringen wich er in dumm-dreiste Ausreden aus.
Es ging darum, dass die AfD-Fraktion unter Höcke ein Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Ramelow gestellt hatte. Die CDU hatte sich enthalten.
Laschets Ausrede war, die CDU ließe sich auf die AfD nicht ein und hätte deswegen nicht mit abgestimmt.
Wenn der AfD keinen Spielraum geben wollte, hätte man gegen die AfD stimmen können, um ihr zu zeigen, dass man gegen solche „Machtspielchen” ist.
Das ganze Interview verlief immer in der gleichen Struktur.
Theo Koll schnitt ein Thema an und hoffte, dass Laschet außer allgemeinem Blablabla Stellung bezöge, doch nicht nur er, sondern auch die Zuschauer wurden enttäuscht.
Warum er sich für das Interview bedankt hat, weiß man nicht.
Er hat es wohl nur aus Höflichkeit getan.

Ein vierseitiges Flugblatt mit der großen Überschrift „Bund gegen Anpassung” landete heute in unserem Briefkasten.
Das Symbol mit Hammer und Sichel lässt darauf schließen, dass Linksradikale es verfasst haben.
Der „Bund gegen Anpassung”, von dem das Flugblatt stammt, betrauert auf seiner Webseite den Tod Saddam Husseins, dem „Präsidenten der demokratischen Volksrepublik Irak”, wie man dort lesen kann.
Ansonsten findet man nur bekanntes linksradikales beziehungsweise anarchistisches Gelaber über den Kampf der Arbeiterbewegung, Geburtenkontrolle, Arbeitszeitverkürzung und Gleichheit weltweit.
Dazu kommt, dass diese linke Gruppe sich als einzig wahre kommunistische Bewegung darstellt und dabei Züge einer politischen Sekte offenbart.
Andere linke oder antifaschistische Gruppen oder Parteien werden als angepasst an den Kapitalismus oder von ihm gekauft denunziert.
In dem vierseitigem, DIN-A4 großen Flugblatt steht, dass die Corona-Pandemie von Ex-Microsoft-Chef Billy Gates geplant war und initiiert wurde, um die Errungenschaften der Arbeiterbewegung wieder rückgängig zu machen.
Da Billy Gates angeblich 80 Prozent des Spendenaufkommens der WHO finanziert hätte, bliebe der „gekauften” WHO nichts anderes übrig als mitzuziehen, genauso wie die zig millionen „bestochenen” und „bezahlten” Vasallen wie Ärzte, Mediziner, Forscher und Behörden.
Die „Melinda und Billy Gates Stiftung” hat zwar an die WHO gespendet, allerdings war dieser Betrag nur etwa sechs Prozent des Spendenaufkommens der WHO groß.
Weiter geht es damit, dass das „Mega-Kapital” keine Geburtenkontrolle wolle, da alle Menschen andernfalls reich würden.
In einer nicht-bewiesenen Behauptung schreiben die Verfasser des Pamphlets nämlich, dass die Erde eine milliarde Menschen „gut vertragen” würde und „versorgen” könne.
Und diese wären dann auch wohlhabend, lebten sehr gesund und würden auch ein hohes Alter erreichen, geschweige denn einem sehr hohen Lebensstandard haben.
Die Sache mit der einen milliarde Erdbevölkerung erklären sie auf deren Webseite.
Das Problem sei, dass das „Kapital” machen könne, was es wolle. Denn es rückten ja immer wieder kleingehaltene Personen, zum Beispiel Arbeitslose und Arme, nach. Wenn Menschen durch schlimme Arbeitsbedingungen stürben oder auch verhungerten, gäbe es ja eine „Reserve”, die arbeitslos sei und sich darüber freuen würde, endlich Arbeit gefunden zu haben. Dadurch drückte das „Kapital” die Löhne nach unten und diejenigen, die nun durch das Nacchrücken einen Job hätten, seien damit zufrieden, weniger Urlaub zu haben und viele Einschnitte hinzunehmen, weil sie Angst hätten, wieder alles zu verlieren.
Diese linksphilosophische Theorie nennt sich „Elend zum Kapital”.
Wenn es aber nicht mehr 7,8 milliarden Menschen, sondern nur noch eine milliarde gäbe, wäre es kaum jemand mehr oder gar nicht mehr da, der nachrücken könnte. Im kommunistischen Jargon heißt es, dass es (irgendwann) keine „proletarische Reserve-Armee” mehr gäbe.
In dieser Situation ginge das „Kapital zum Elend”.
Das „Kapital” wolle weiter Gewinne erwirtschaften und mache der arbeitenden Bevölkerung immer und immer mehr Zugeständnisse.
Momentan ist dies wegen der 7.8 Milliarden nicht möglich.
Auch will das „Mega-Kapital” wieder in den Augen der Kommunisten Errungenschaften rückgängig machen wie zum Beispiel, dass die Arbeiterklasse sich Autos, Küchenmaschinen, anständige Medizinversorgung leisten kann.
Auf die Behauptung, warum das „Mega-Kapital” der Arbeiterklasse dies alles (wieder) nehmen will, wird in dem Pamphlet nicht näher eingegangen. Es soll wohl eine Symbolik für Errungenschaften sein oder ähnliches. So kann man immer wieder darstellen, dass der „Kapitalsmus” „böse”, „ausbeuterisch” und „hinterhältig” ist.
Die Errungenschaften wollen die „few happy” – die „wenigen Glücklichen” (gemeint sind Multimillionäre) – aber der Arbeiterklasse nicht zugestehen, weswegen sie die Corona-Pandemie „erfunden” haben.
Dann wird es noch absurder.
Die Linksradikalen hassen bekanntermaßen die sogenannten „Querdenker”, weil diese im politischen Sinne „rechts (angehaucht)” sind, doch sie bedienen sich ihrer schon längs falsifizierten Märchen und Fake-News, dass Todeszahlen nach oben manipuliert und Todesursachen falsch deklariert würden von Pathologen, Ärzten, medizinischem Personal und so weiter.
Wie „Querdenker” faseln sie über falsche und absolut fehlerbehafteten Corona-Tests mit einer Fehlerquote von 99 Prozent, über gefälschte Statistiken und begeben sich in Gefilde der Verschwörungstheorien der „Neuen Welt-Ordnung”, ohne sie explizit zu nennen.
Sie benutzen dafür Ausdrücken aus dem linken Milieu.
Laut „Bund gegen Anpassung” steckt hinter alledem nur der US-Imperialismus und als dessen Oberhaupt und Lenker „Billy Gates”.
Dieser und seine zig millionen und abermillionen „Helfer” bestechen Ärzte weltweit oder setzen sie – mit Militärs, Polizei und Geheimdiensten – so unter Druck, dass sie die Corona-Pandemie mindestens tausend-fach schlimmer zeichnen, als sie in den Augen der „Nicht-Angepassten” ist.
Es gibt in deren Augen nur eine „wirkliche Seuche”, die wirklich Maßnahmen bedurft hatte.
Die Pest im Mittelalter!
Alles andere, wie AIDS und so weiter, waren nur dazu da, um das „US-Kapital” zu stärken und die Errungenschaften der Arbeiterbewegung zu konterkarieren.
Nach dem Lesen des Flugblattes glaube ich, dass sich in einer „Anstalt” ein paar Insassen „wilde Theorien” beim Abendessen zusammenhalluziniert haben.
Irgendwas kam der Wärter herein mit den Worten:
„Alle wieder auf ihre Zimmer! Es ist Nachtruhe.”

Liebe Mitglieder von den „… steht auf”-Gruppen, Impfgegner und sonstige Covidioten, mal wieder landete von Euch ein sogenanntes Informationsblatt in meinem Briefkasten, obwohl eindeutig dort steht, dass ich nichts von „… steht auf” haben möchte.
Das ist also euer Verständnis von Toleranz und Respekt.
Was ich betonen möchte, ist, dass folgendes.
Nicht (der) „Kreis Böblingen steht auf”, sondern ein paar desorientierte und desinformierte Realitätsverweigerer stehen auf. Ihr seid maximal 25 Personen, die meinen, dass sie etwas zu sagen hätten.
Ihr paar Leutchen habt anscheinend in Rekordzeit ein You-Tube-Studium in der Medizin gemacht und glaubt nun in eurer Selbstüberschätzung Eurem Übereifer, dass Ihr schlauer seid als Virologen und Ärzte, die schon seit Jahren Forschung betreiben. Was Hygiene angeht, habt Ihr auch den vollen Durchblick, ebenso in der Infektiologie.
In Eurem nichtssagendem Info-Blatt beschreibt Ihr mal wieder, wie toll und super und genial das menschliche Immunsystem arbeitet.
Das ist aber auch das einzige Argument, das Ihr kennt.
„Kleinere Kinder machen bis zwölf Infekte im Jahr durch”, kann ich in dem Papierwisch lesen, „… Für Eltern ist es wichtig zu wissen, dass sie selbst eine gute Versorgung in der Hand haben – durch natürliche Vitalstoffe und ein psychisch nährendes Umfeld.”
Da musste ich mich erstmal hinsetzen.
„Ein psychisch nährendes Umfeld”!
Dann kommt Ihr darauf zu sprechen, dass nur knapp über tausend Kinder überhaupt in Kliniken bezüglich der Corona-Infektion behandelt wurden, und dann rechnet Ihr es in Prozente um, was eine kleine Zahl ergibt.
Dann übertreibt Ihr ab, nämlich dabei, dass an der Grippe viel mehr Kinder erkrankt und verstorben seien als an Covid-19.
Diesen Vergleich bringt Ihr ja immer, denn Euch geht es ja nicht darum, ob Covid eine Pandemie bedingt hat, sondern darum, dass Ihr irgendwelche Menschen – wie in dem aktuellen Info-Blatt Eure Kinder – „beschützen” wollt.
Aber Ihr „beschützt” niemanden, denn Ihr verleugnet die Corona-Pandemie und dies ist äußerst verwerflich.
Durch diese realitätsverweigernde Haltung Eurerseits wird die Pandemie erst angeheizt.
Ihr glaubt zu wissen, dass Covid-19 nicht schlimmer ist als eine schwere Erkältung oder maximal eine Grippe (Influenza) und das ist Euer Problem.
Nicht mal der Virusstamm von Corona und Influenza ist gleich.
Auch die Oberflächenstruktur der beiden verschiedenen Viren ist anders.
Ebenso das gebetsmühlenhafte Heruntergeleier, dass PCR-Tests, die auf das Corona-Virus geeicht sind, auch Influenza entdecken, ist eine Lüge.
Ihr macht es Euch sehr einfach!
Ihr könnt nicht begreifen, dass es eine neuartige Krankheit gibt, die die ganze Welt in Schach hält.
Diese heißt Covid-19.
Sogar die Veränderungen an der Lunge, die von Corona und Influenza ausgelöst werden, sind andere.
Wenn man Verstorbene seziert, kann man anhand der Lunge erkennen, an welche von den beiden Krankheiten jemand gestorben ist.
Dann kommt wie üblich der völlig realitätsferne Vergleich von Verkehrstoten und Coronatoten. Ich unterstelle Euch, dass Ihr (keine) Ahnung von Statistiken und Kontexten habt, denn sonst wüsste Ihr, dass man sowas nicht vergleichen kann.
Es fahren mehr Kinder mit ihrem Dreirad gegen eine Wand und verletzen sich als Kinder an Vergiftungen sterben.
Das hieße also, man bräuchte sogenannte „Wäsche-Tabs” nicht verschließen und auch nicht außer Reichweite von Kindern lagern, weil diese ja nicht so gefährlich sind wie Dreiräder. Dreiräder sollten verboten werden.
Dann erwähnt Ihr, dass ja auch mehr Kinder ertrunken seien, als verstorben an Covid-19.
Auch hier macht Ihr „ganz großes Kino”, denn dies gehört in die Schublade „Schwachsinn”.
Dann protestiert ihr gegen die Entscheidung des Elternbeirats am Albert-Einstein-Gymnasium in Böblingen.
Der Elternbeirat hat beschlossen, dass Schüler geimpft werden sollten, um Corona einzudämmen und damit die Kinder geschützt sind. Die EMA hatte ja kurz vorher eine Impfempfehlung ausgesprochen.
In Eurer Wahrheitsblase ist die Entscheidung des Elternbeirats also null und nichtig, weil Ihr notorische Impfgegner seid. Ihr beruft Euch bestimmt wieder mal auf den im Grundgesetz deklarierten Minderheitenschutz.
Das zeigt mir nur, dass Ihr auch keine Ahnung vom Grundgesetz habt.
Minderheitenschutz heißt nicht, dass eine Minderheit regiert oder Entscheidungen fällen und revidieren darf.
Es gilt schon, dass die Mehrheit entscheidet, der Minderheit, die dagegen war, keine Repressalien widerfahren darf.
Nun kommen genau an dieser Stelle wieder Fake-News von Euch.
Wenn die STIKO keine Impfempfehlung für Kinder ausspricht, bedeutet es nicht, dass der Impfstoff für Kinder schädlich ist. Das behauptet Ihr aber und zeigt Euer Lügengesicht wieder.
Da ich Journalist bin und – von Berufswegen – alles hinterfrage, habe ich die Verweise zu Webseiten, die Ihr benutzt und angebt, angeschaut.
Jetzt wird es kurios.
In Eurem Info-Blatt stellt Ihr die Behauptung auf, dass die FDA (US-Behörde) gesagt habe, dass nach der zweiten Impfdosis an Kindern acht Prozent schwere Fälle an Begleiterscheinungen aufgetreten seien.
In diesem Dokument wird beschrieben, wie der Impfstoff von BioNTech/Pfizer gelagert wird. Dazu folgt eine Beschreibung, wie man ihn verdünnen und dann spritzen muss.
Es folgt auch eine Auflistung möglicher Nebenwirkungen.
Nirgends taucht eine Passage auf, dass acht Prozent der geimpften Kinder „Aussetzer” hatten.
Danke für die Fake-News.
Dann kommt wieder das Lügen über Nicht-Aufklärung von Eltern und so weiter und sofort.
Wenn ich nicht schon Kaffee getrunken hätte, wäre ich eingeschlafen, weil es mich langweilt, dass Ihr generell nicht fähig seid, schon längst (gegen-) bewiesenen Hypothesen anzuerkennen.
Bei den „.. steht auf”- Gruppen wie „Kreis Böblingen steht auf”, „Eltern stehen auf” handelt es sich um Einzelpersonen, die keine Ahnung vom großen Ganzen haben und meinen, sie könnten Stimmung gegen Dinge machen.
Der Wahrheitsgehalt dessen, was sie verbreiten, ist sehr klein, sondern stellt nur Stimmungsmache dar.
Sie benutzten das Prinzip, dass andere genauso desinformiert sind wie sie selbst.
Ihre „Hypothesen” sind sehr schnell entkräftet.