
In einer Dortmunder U‑Bahn musste Dunja Hayali, die als Sprecherin des „ZDF Heute Journals“ bekannt ist, eine beunruhigende Szene miterleben.
Eine Gruppe Jugendlicher skandierte rechte Parolen wie „Deutschland den Deutschen“ und „Ausländer raus“.
Dieser Vorfall ereignete sich, während sie mit ihrer Begleitung, die mit ihr „Weiberfastnacht“ feierte, unterwegs war.
Dunja Hayali, die sich öffentlich gegen rechte Tendenzen positioniert, befand sich in einem Dilemma, ob sie in dieser Situation eingreifen sollte.
Trotz ihres Engagements gegen Rechts entschied sich Hayali jedoch dagegen, etwas zu sagen.
Ihr Hauptgrund war die Sorge um die Sicherheit ihrer Begleitung.
Die betrunkenen Jugendlichen, die rechte Parolen skandierten, veranlassten sie dazu, auf eine direkte Konfrontation zu verzichten, um mögliche Gefahren zu vermeiden.
Am nächsten Tag teilte Dunja Hayali ihre Erfahrung öffentlich mit und betonte dabei, wie sie sich gefühlt habe, als die Jugendlichen rechte Parolen verbreiteten.
Sie kritisierte die Passivität der anderen Passagiere in der U‑Bahn, die ihrer Meinung nach keine angemessene Reaktion zeigten.
Niemand habe sich gegen die rechten Äußerungen der Jugendlichen zur Wehr gesetzt oder diese zurechtgewiesen, was sie als beunruhigend und bedauerlich empfand.
Trotz ihres gewöhnlichen Engagements gegen rechte Tendenzen und Diskriminierung stellte sich Dunja Hayali selbst in diesem Moment ein Armutszeugnis aus.
Der Konflikt zwischen ihrem Wunsch, einzugreifen, und der Sorge um die Sicherheit ihrer Begleitung wirft Fragen auf und führt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Handlungsweise in solchen herausfordernden Situationen.
Sie hat allerdings nicht erkannt, wie sie versagt hat.






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