Natur

Es ist absolut richtig, dass Aufklärungsarbeit bezüglich der sogenannten „Neuen Rechten” gemacht wird.
Die Wahlprognosen für die rechtsgerichtete AfD sagen bundesweit etwa 20 Prozent der Wählerstimmen voraus, falls jetzt Bundestagswahlen wären.
Auch bei den Landtagswahlen in Bayern und in Hessen hat die AfD kräftig zugelegt.
Die sogenannten Alt-Parteien strampeln wie auf dem Rücken liegende Schildkröten und wissen sich nicht zu helfen. Sie schieben ihre Probleme auf das Wahl-Volk, das nicht erkennt, was gut ist und was nicht.
Der Ausdruck „Protest-Wähler” fällt immer wieder und schiebt dem Wählenden den Schwarzen Peter zu.
Der Begriff soll symbolisieren, dass der Wähler nur deswegen extreme Parteien wählt, weil er den Alt-Parteien einen Denkzettel verpassen will. Gleichzeitig impliziert dieser Begriff aber auch, dass die Alt-Parteien nur diejenigen sind, die man wählen „darf” und dass diese es nur gut mit dem Volk meinen. Die Alt-Parteien tun so, als würden sie vernünftige und fehlerfreie Arbeit leisten.
Der Begriff „Protest-Wähler” fällt seltsamerweise nur in Richtung der rechten Parteien.
Wer beispielsweise die SED-Nachfolgepartei „Die Linke” wählt, macht dies nicht aus Protest, sondern aus Überzeugung. So stellen es die „Alten” dar.
Protest-Wähler wählen extreme Parteien, um die Alt-Parteien und deren Politik abzustrafen.
Jedes Mal, wenn die AfD an Stimmen zulegt, sind die Alt-Parteien überrascht, weil die Protest-Wähler angeblich nicht wissen, was sie da wählen, sondern dies ja nur tun, um die „Alten” zu ärgern.
Die „Alten” denken nicht daran, dass es Menschen gibt, die extrem rechte Parteien wählen, weil sie deren politische Überzeugung teilen.
Zudem kommt, dass die Alt-Parteien es so darstellen, als gäbe es die AfD erst seit kurzem.
Die AfD ist noch nicht so alt, aber das Gedankengut, dass sie innehat und verbreitet, ist nicht neu.
In den 1980-er-/ 1990-er-Jahren habe ich studiert und war auch politisch aktiv.
Zu der Zeit gab es die rechtsextreme „Freiheitliche Arbeiter-Partei” (FAP) mit Parteisitz in der Bleichstraße in Bielefeld, Nordrhein-Westfalen. Dieses alte Haus war eher eine Sammelstelle für Neo-Nazis und Schläger.
Wenn Personen, die nicht dem Bild der FAP entsprachen, in der Bleichstraße unterwegs waren, passierte es des Öfteren, dass man ihnen Gewalt antat. Man konnte froh sein, wenn es „nur” Beleidigungen oder Würfe mit Steinen waren. Manche wurden brutal verprügelt oder sehr schlimm misshandelt.
Unsere Studenteninitiative organisierte zusammen mit der aus Bielefeld Demonstrationen gegen die Rechten.
Die Neo-Nazis rotteten sich während der Demos zu kleinen Gruppen zusammen und beleidigten uns in unregelmäßigen Abständen oder zogen gezielt Demonstranten heraus, um sie zu verprügeln.
Die FAP wurde verboten, aber nur, weil die Gewalt in hohem Maße zunahm.
Als wir die ersten Demonstrationen organisierten, redeten Politiker noch davon, dass die „Kinder in der Bleichstraße” nur eine „große Klappe und nichts dahinter” hätten.
Das änderte sich leider massiv, als Schläger ein neues Betätigungsfeld für sich entdeckten.
Zu betoonen ist, dass die paderborner Studenteninitiative es mit massivem politischen Druck verhinderte, dass die FAP sich in der Rimekestraße in Paderborn einnisten konnte.
In meiner Heimatstadt waren schon seit Ende der 1970-er-Jahre Neo-Nazis aktiv.
Sie hatten zusammen mit der rechtsradikalen Partei NPD Info-Stände und provozierten offen Ausländer oder Personen, die nicht in ihr Bild vom „reinen Deutschen” passten. Kritikern wurde Schläge angedroht oder sie wurden bedrängt und „gewarnt”, besser ihren Mund zu halten, weil ihnen sonst „etwas passieren” könnte.
Die Clique trug nicht nur in der Freizeit HJ-Uniformen.
Diejenigen von ihnen, die schon einen Führerschein hatten, fuhren alte Motorräder von der Wehrmacht.
Sie propagierten ihre rassistische, antisemitische, fremdenfeindliche und demokratiefeindliche Weltansicht.
Sie zeigten den Hitlergruß auch in der Öffentlichkeit.
Nicht nur dadurch bedingt, sondern auch weil sie straffällig, zum Beispiel wegen Körperverletzung oder Bedrohung, wurden, saßen immer wieder welche im Gefängnis, oft als unverbesserliche Wiederholungstäter.
In meiner Heimatstadt kannten viele zu dieser Zeit die Clique, die man „Die von Braun” nannte.
Sarkastisch hieß es, dass zusammengerechnet alle wohl schon eine „lebenslange Gefängnisstrafe” verbüßt hätten.
Ich war es leid, dass „Die von Braun” in der Stadt ihr Unwesen trieben.
So wandte ich mich an die Parteien, Bürgerinitiativen, Vereine und dergleichen mehr in meiner Stadt, um sie zu einer gemeinsamen Aktion aufzurufen.
Ich wurde von einer Partei eingeladen.
Die anderen verharmlosten „Die von Braun” als „dumme Kinder” und ihre Taten als „Kinderstreiche”.
„Kindersteiche” nannte man es, wenn Personen mit Wehrmachtsmotorrädern und in HJ-Uniformen gekleidet im Steinbruch umherfuhren und Handgranaten warfen oder Schießübungen machten.
Nach einem weiteren Info-Stand der NPD zusammen mit den stadtbekannten Neo-Nazis platzte mir der Kragen uns ich verfasste einen Leserbrief, gerichtet an die lokale Zeitung.
Einige Tage später wurde ich einladen und der Redakteur sagte mir, man könne den Leserbrief nicht so veröffentlichen.
Der Stein des Anstoßes war die Formulierung „verfassungsfeindliche Partei”, wie ich die NPD beschrieben hatte. Dies könne man nicht so schreiben, hieß es, denn wenn die NPD verfassungsfeindlich wäre, hätte man sie nicht zugelassen. Er setzte mich so unter Druck, sodass dieses Wort durch „radikale Partei” ersetzt wurde. Erst danach wurde der Leserbrief veröffentlicht.
Dies ist ein Beispiel, wie mit Neo-Nazis umgegangen wurde, als sie sich zu der Zeit schon durch Übergriffe auf Ausländer und Andersdenkende negativ in Szene setzten.
Wer kennt nicht die unterschwellig rassistischen Juden-Witze, die mit Ressentiments der Nazis spielen.
Auf Partys wurden manchmal aktuelle Hits mit judenfeindlichen Texten umgedichtet und herausgegröhlt. Viele hörten einfach zu und nahmen es so hin.
Mein Großvater erzählte mir, dass er in den 1950-er-Jahren keine Baugenehmigung für ein Haus bekommen hatte, weil er vor dem Zweiten Weltkrieg bei einem Juden gearbeitet hatte. Einer der Aktionäre der Fabrik, in der er gearbeitet hatte, war ein Jude.
Von der Stadt wurde der Antrag abgelehnt, worauf mein Opa zum zuständigen Amt ging und nachhakte. Laut seinem Bekunden war der zuständige Beamte alleine im Büro, als er ihm diese „Begründung” mitteilte.
Mein Opa konnte leider nichts beweisen, weil keine Zeugen dabei waren.
Man denke an die vielen ehemaligen NSDAP-Mitglieder, die nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur in der Administration von Behörden weiter saßen, sondern auch an die Politiker, die in der Nazi-Zeit in der NSDAP organisiert waren und nun in demokratischen Parteien mitwirkten!
Wie oft wurden die ehemaligen Nazi-Aktivitäten nach Auffliegen verharmlost, auch von Parteifreunden. Nur in den wenigsten Fällen mussten diese Personen gehen.
Wenn Kinder in den 1960-er-Jahren spielten, wollte sie oft nichts mit „den Ausländern” und „den Ausländerkindern” zu tun haben. Ausländer – Stichwort: Gastarbeiter – wurden als rückständig, unsauber (verlaust) oder asozial dargestellt.
Das Problem existierte und existiert schon länger, wurde aber verharmlost oder ignoriert.
Die Neo-Nazis waren angeblich nur Spinner und nun hat man den Salat.
Dies soll keine Rechtfertigung sein, sondern zeigen, dass das „rechte Problem” nicht erst seit „gestern” oder mit dem Auftauchen der AfD da ist.
Das Wahl-Volk ist nicht politik-verdrossen, sondern politiker-verdrossen.
Als ein Parade-Beispiel sei der PKW-Maut-Skandal genannt.
Obwohl bekannt war, dass die PKW-Maut nicht konform zu den EU-Gesetzen und ‑Regularien war, wurde daran festgehalten. Das Problem war, dass die deutschen Autofahrer dadurch von der Maut entlastet werden sollten, indem man die KfZ-Steuer senken wollte. Die EU-Parlamentarier sahen, dass in der EU wohnende Autofahrer, die ihr Auto nicht in Deutschland angemeldet hatten, die voller Maut zahlen mussten, ohne diese „re-finanziert” zu bekommen.
Herr Dobrindt beschwichtigte, dass man dies schon durchbekomme, schließlich sei man „auf einem guten Weg”.
Die PKW-Maut wurde von der EU gestoppt.
Die Firmen, die beim Abrechnungssystem der PKW-Maut involviert waren, stellten Regressansprüche in Millionen- und Milliardenhöhe. Dem Fiskus entgingen auch riesige Einnahmen.
Herr Dobrindt musste nicht zurücktreten.
Es gibt noch viele Skandale, die Löcher in die Staatskasse rissen oder dem Ansehen Deutschlands schadeten.
Gehen und den Hut nehmen musste so gut wie niemand.
Eine geheuchelte Entschuldigung, wenn überhaupt eine kam, reichte völlig.
Die Wahlberechtigten sind so etwas leid.
Politiker verursachen Schäden und dürfen weitermachen.
In Unternehmen wären Mitarbeiter dafür fristlos gekündigt worden.
Es gab vor kurzem einen Fall, bei dem ein Politiker seinen Rücktritt ankündigte, aber erst in einigen Monaten gehen wollte, weil er dann mehr Pension bekommen würde. Das sollte nach seinem Bekunden jeder verstehen können und müssen.
Die momentane Finanzmisere und die Flüchtlingspolitik – insbesondere die – sind die Themen, die jeden beschäftigen, nicht Regularien wie das sogenannten Gendern, Kriege oder Naturkatastrophen.
Die AfD hat es geschafft, das Thema „Flüchtlingspolitik” in den Vordergrund zu bringen und sich damit zu profilieren. Es waren die richtigen Worte, die die AfD fand, damit die Wahlberechtigten locken konnte, ihr Kreuzchen bei ihr zu machen.
Es gelang den Politikern der Alt-Parteien nicht, die Bevölkerung für politische Belange zu gewinnen.
Dazu kam die sogenannte „Political Correctness”, ein Dogma, dass man niemandem, auch nicht unbeabsichtigt, beleidigen oder diskreditieren dürfe.
Der überwiegende Großteil der Politiker hat sich angewöhnt, keine konkreten Aussagen mehr zu machen, denn man will ja das nächste Mal wiedergewählt werden.
Wenn man sich schwammig ausdrückt, kann jeder die Aussage so auslegen, wie er will, was Wählerstimmen gibt. Man will schließlich keinen Wähler mit seiner eigenen Meinung vergraulen.
Auch hier hat es die AfD geschafft, die Alt-Parteien vorzuführen.
Sie stellt sich als rechtschaffend dar.
Man könnte jetzt munkeln, ob rechts-schaffend der richtige Begriff wäre.
Konkrete politische Ziele zu benennen, die unterschwelligen Ressentiments gegen „Andere” aufzugreifen und zu missbrauchen zu benutzen, ist gut gelungen und zeigt sich bei dem horrenden Stimmengewinn.
Ich bin kein Freund der AfD und werde sie nicht wählen, weil mir das erzkonservative und rassistische Weltbild nicht gefällt.

„Nehmen Sie doch ‚Cuprum D23‘!“, sagte der Apotheker zum Kunden und reichte ihm ein kleines Fläschchen.
Etwas verdutzt wehrte der Kunde ab und meinte: „Ich möchte ein Naturpräparat. Sie scheinen mir nicht zugehört zu haben.“
„Homöopathie ist das Gleiche.“
Diesen Irrglauben verfallen immer wieder viele Leute, die zum Beispiel die Nasennebenhöhle verschleimt oder vereitert haben, auf ein pflanzliches Produkt setzen, und Kügelchen gereicht bekommen.
Was ist dran an der Naturheilkunde und an der Homöopathie?
Am 12. Jahrhundert erforschte die Nonne Hildegard von Bingen die Wirkungsweise von pflanzlichen Extrakten und Inhaltsstoffen. Viele ihrer Entdeckungen, wie man Fieber senkt oder wie die Wundheilung beschleunigt wird, sind heutzutage immer noch aktuell. Sie zerstampfte Wurzeln und Blätter und gab sie „pur“ zu essen oder machte daraus eine Paste oder einen Sud und beobachtete die Wirkungen. Dies hielt sie in mehreren Büchern fest.
So hat sie beispielsweise die Inhalation bei Erkältungskrankheiten entdeckt. Auch heute inhalieren viele Menschen und diese Vorgehensweise hat nichts verloren seit knapp 850 Jahren.
Nach den Vorgaben von Hildegard von Bingen werden heute noch Medikamente hergestellt, die man in der Apotheke oder in der Drogerie erstehen kann.
Im 18. Jahrhundert kam der medizinische Schriftsteller Samuel Hahnemann auf die Idee, das man die Medizin reformieren musste. Zu der Zeit gab es noch die Devise „Je mehr Medizin, desto besser.“.
Diese Drastika, wie die Medizin hämisch genannt wurde, forderte viele Tote.
Hahnemann verdünnte daraufhin Stoffe mit Wasser und Alkohol, das sog. „Potenzieren“ oder „Verdünnen“.
Anhand von Chinarinde glaubte er, entdeckt zu haben, dass Chinarinde die gleichen Symptome wie Malaria verursache. Sein Selbstversuch, sich mit potenzierter Chinarinde gegen „Malaria“ zu heilen, funktionierte. Daraus entwickelte er das Ähnlichkeitsprinzip, das aussagte, dass etwas, das eine Krankheit verursache, in potenzierter Form diese heilen könne. Auf diese Beobachtung gründete er die Homöopathie.
Lachs könnte man sagen. Wenn jemand einen flauen Magen bekommt, weil er Käse gegessen hatte, würde der flaue Magen geheilt, indem man Käse in einer Potenz von „10 hoch 23“ verabreicht „10 hoch 23” wäre eine 1 mit 23 Nullen dahinter.
Das Fatale an der Homöopathie ist, dass Hahnemann vor dem Chemiker Avogadro gelebt hatte, der Moleküle und Atome „gewogen“ hatte und entdeckte, dass die Potenz „10 hoch 23“ statistisch gesehen keinen Inhaltsstoff mehr enthalten konnte, wenn man etwas verdünnte. Somit ist die „Potenzierung“ hinfällig geworden, weil es Homöopathika mit wesentlich höheren Potenzierungen gibt.
Zudem ist das Chinarinden-Malaria-Experiment sehr fragwürdig, da Hahnemann glaubte, sich mit dem Verzehr von Chinarinde mit Malaria angesteckt zu haben.
Homöopathische Mittel bestehen aus dem verdünnten „Krankmacher“, der auf einem Trägermaterial wie Zuckerkügelchen gegeben wurde. Dadurch würde das Mittel nochmals verdünnt.
Wenn Avogadros Gesetz – einfach ausgedrückt – aussagt, dass in einem Liter Material „10 hoch 23“ Moleküle enthalten sind, kann andersherum in einer „10 hoch 23“ verdünnten Lösung kein Heilstoff mehr enthalten sein.
Die Idee, Drastika zu verharmlosen, scheiterte also an der Chemie.
„Hausmittel“ wie das Inhalieren beim „Nase freimachen“ wirken, weil sie Heilmittel enthalten.
Aufgrund des Avogadro-Gesetzes können Homöopathika also nichts enthalten, was wirken könnte, da das Heilmittel so weit verdünnt wurde, dass es „weniger“ als Null enthält.
Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser das nächste Mal ein Heilmittel benötigen und nicht unbedingt Medizin möchten, nehmen sie ein Naturheilpräparat und nicht ein Homöopathika, dass nichts enthält und zudem noch sehr teuer ist!

Bei politischen Entscheidungen ist stellenweise gang und gäbe, dass gelogen – oder besser ausgedrückt: „die Tatsachen ’nachgerichtet’ werden” – wird, was das Zeug hält. Es kommen abstruse „Wahrheiten” ans Tageslicht, die man sehr schnell entkräften kann.
Nicht nur erst seit der Corona-Pandemie, sondern schon wesentlich früher, hat man sich von der Lügner- und Leugnerseite gedacht, dass man „schlagende Beweise” erbringen müsste, damit andere den Lügensermon glauben.
Vor ein paar Jahren beobachtete ich in der Diskussion rundum den Volksentscheid zum neuen Stuttgarter Durchgangsbahnhof, Stuttgart 21 oder S21 genannt – besorgniserregende Tendenzen.
So wurde von der Gegnerschaft des neuen Bahnhofs beim Mitteilungsdienst Twitter von zwei Akteuren – ein gewisser Tilman und ein gewisser Peter – gefordert, man solle bei Wikipedia Einträge zu S21 ins richtige, wahre Licht setzen, um den „Lügen” der Bahn und der Politik Einhalt zu gebieten.
Bei der weltumfassenden Enzyklopädie kann jeder mitmachen.
Es gibt zwar Mitglieder, die Einträge auf Korrektheit untersuchen, aber was steht, steht bis zur Revision erstmal dort.
Furore machte ein bearbeiteter Eintrag über den damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, dem ein paar Vornamen mehr bei Wikipedia angedichtet wurden als er hatte.
Die Bildzeitung hatte blind kopiert und durfte sich dafür Häme des Spaßvogels gefallen lassen.
Momentan versuchen Coronaleugner, Impfgegner, sogenannte „Querdenker”, Covidioten und Weltverschwörungstheoretiker ihre verschobenen „Wahrheiten” an die Öffentlichkeit zu bringen.
Bei Wikipedia fiel ein Artikel über das Weltwirtschaftsforum (WEF) auf.
Das vom Wirtschaftswissenschaftler Dr. Klaus Schwab gegründete Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) ist eine im Kanton Genf ansässige Stiftung bzw. die gleichnamige jährlich stattfindende Veranstaltung, auf der Politiker, Wissenschaftler, Wirtschaftsvertreter und andere Personen diskutieren.
Das WEF fordert, dass eine globalisierte Welt von einer Koalition aus multinationalen Unternehmen, Regierungen und ausgewählten zivilgesellschaftlichen Organisationen anstelle von klassischen demokratischen Strukturen regiert werden soll.
Falschinformationen in einem Artikel bei Wikipedia
Der Originalbautor dieses Artikels bestätigte, dass er dies nie geschrieben habe.
Innerhalb kurzer Zeit wurde dieser Artikel wieder korrigiert und die Fake-News entfernt. Es tauchten allerdings Screenshots dieses Artikels auf. Diese wurden massenhaft in den (un)sozialen Onlinenetzwerken verteilt, mit dem einzigen Zweck, Falschinformationen zu verbreiten und Hetze zu schüren.
Der Autor oder die Autorin war neu bei Wikipedia und hatte den Namen „Polynesia2024”.
Diese Person war besonders dadurch aufgefallen, dass sie auch in anderen Artikel verschwörungstheoretische Inhalte geschrieben hatte. Diese sind auch verschwunden.
Die Quellen, die „Polynesia2024” angegeben hatte, um den Unfug zu belegen, sind als Verbreiter von verschwörungstheoretischem Unsinn bekannt.
Verschwörungstheoretiker und deren Anhänger sowie Mitläufer schrecken leider vor nichts zurück.

Die „Comic Con Stuttgart 2021” ist vorüber.
Wir waren dort im „Steampunk-House” vertreten.
- Chrono.Tours bietet und bot Zeitreisen zu geschichtlichen Ereignissen an, wie die Krönung Karls des Großen. Auch kann man bei einer Predigt von Martin Luther anwesend sein.
- Der Bastler und Tüfftler Ludovicus von Castle zeigte seine Zeitreise-Accessoires (Gadgets), die er selbst gebaut hat, in einer Art Bastler-Werkstatt.
- Die „Ehrenwerte Teeduell Gesellschaft Württemberg“ zeigte wunderschöne Teekannen und –tassen in einem viktorianischen Teezimmer, in dem die „Tee-Damen” auch saßen und posierten.
Wir von Chrono.Tours können behaupten, dass wir einen riesigen Erfolg hatten.
Die Besucher standen stellenweise bei uns in einer Schlange an und lauschten sehr aufmerksam unseren Ausführungen, wie wir ihnen (fiktive) Zeitreisen schmackhaft machten und ihr Kopfkino anregten.
Wir hätten nicht gedacht, dass unsere Idee mit dem (fiktiven) Zeitreisebüro Chrono.Tours solchen Anklang fände.
Auch das Medienecho war sehr positiv.
Es gibt mehrere Interviews in Zeitungen, im Fernsehen und auf Videoplattformen.
Wermutstropfen gibt und gab es trotz alledem.
Die Organisation oblag nicht uns, denn wir waren „Kooperationspartner” des Initiators des Steampunk-Houses, Ludovicus von Castle.
Die Zusammenarbeit war allerdings sehr schwach und irritierend dazu.
Es gab keine gemeinsamen Treffen zwischen dem Tüftler und Bastler Ludovicus von Castle, der „Teeduellgesellschaft” und uns, da er der Auffassung war und immer noch ist, dass Chrono.Tours und die „Tee-Damen” zwei völlig verschiedene Dinge seien und nichts gemeinsam hätten.
Vorschläge unsererseits zu gemeinsamen Treffen wurden generell abgeblockt beziehungsweise ignoriert.
Es gab nur Treffen zwischen ihm und den „Tee-Damen” einerseits sowie Treffen zwischen uns und ihm andererseits.
Die wenigen Treffen zwischen ihm und uns waren nur informeller Natur von seiner Seite, da er uns nur erklärte, was er geplant habe und wir zu tun hätten.
Vorschläge von uns wurden mit Totschlagargumenten verworfen oder einfach ignoriert.
Treffen mit den „Tee-Damen” wurden erst im Nachhinein publik, sodass wir gar nicht reagieren hätten können, um theoretisch dazu zu kommen.
Die „Tee-Damen”, zu denen auch die Frau des Organisators gehört(e) durften also nichts sagen.
Wir erfuhren es erst, als die Treffen schon lange vorüber waren, und dies durch Zufall.
Ich, als „Kundiger der sozialen Netze“, konnte den Organisator nicht dazu bringen, dass er ein Statement für Werbung von sich gab oder mir mitteilte, wie er sich Werbung vorstellte.
Er meinte, wir bräuchten keine Werbung, weil genug Personen auf die „Comic Con” kämen.
Der Organisator war in seiner Engstirnigkeit davon überzeugt, dass unsere Präsenz auf der „Comic Con“ ausreichen würde und die Steampunks sowieso kämen.
Da der Organisator alles bis zur „Comic Con” geheimhalten wollte, machte ich für das „Steampunk-House” eigenverantwortlich auf unseren eigenen Plattformen (Blogs und Webseiten) sowie in den zahlreichen sozialen Online-Netzwerken Werbung.
Wir waren nämlich irgendwann frustriert und machten unser „eigenes Ding”.
Die Werbung in den sozialen Netzen finanzierten meine Gattin und ich aus unserer eigenen Tasche.
Ohne unsere Werbung hätte übrigens niemand von der Steampunk-Community gewusst, dass es ein „Steampunk-House” auf der „Comic Con” gab. Das erfuhren wir auf der „Comic Con”.
Vom Pressebereich kommend oder bei kurzen Rundgängen trafen wir auch mehrmals Steampunks, denen nichts von einem „Steampunk-House” bekannt war.
Wir lotsten sie zu uns.
Es stelte sich übrigens heraus, dass viele extra wegen unserer Werbung in den sozialen Netzen zu uns gekommen waren.
Ludovicus von Castle wollte alles besser machen als seine selbst-deklarierte „minderbemittelte” Konkurrenz „Steampunk-Village” und meinte, niemand dürfe etwas wissen, weil man das Steampunk-House ansonsten wegen der „besseren Qualität” plagiieren würde.
Pressetermine, die ich für ihn machte, wurden von ihm verworfen, mit Begründungen, dass wir „sowas” nicht bräuchten oder „nicht nötig” hätten.
Er begriff nicht, wie wichtig „Publicity” war.
Mehrmals fragte ich ihn, warum er mich nicht mit ins Boot nähme, da ich Journalismus studiert habe. Diesbezügliche Anfragen oder Wünsche wurden in „Dummer-Kinder-Manier” so „gerechtfertigt”, dass es nicht nötig sei, weil die „Comic Con” viele Leute anzöge.
Immer wieder wurde lapidar „argumentiert”, angeblich nicht daran gedacht zu haben, mir bescheid zu sagen.
Er teilte mir drei (!!!) Pressetermine des Veranstalters nicht mit und ging zu dem einen alleine hin und nahm die anderen nicht wahr, weil der eine angeblich ausreichen würde.
Während der „Comic Con” wurden meine Gattin und ich, sehr oft interviewt und auch angesprochen.
Wir sprachen mit den Interviewern und verwiesen sie immer weiter an den Organisator.
Unter Außendarstellung oder Darstellung verstehen wir etwas anderes, als mit beiden Händen in Victory-Finger-Stellung1 in die Kamera zu schauen und laut „Steampunk rules„2 zu gröhlen, wie der Organisator Ludovicus von Castle es mehrmals tat.
Die Interviews mit ihm waren lahm und ohne Pep. Er redete sich stellenweise um Kopf und Kragen. Er erklärte nicht die Steampunk-Ausdrücke, die für Außenstehende ein Buch mit sieben Siegeln darstellten, was man auch an der Mimik und den Reaktionen der Reporter sah.
Wir hatten den Eindruck, dass er sich keine Gedanken über seine „Bastler-Werkstatt” gemacht hatte, die er auf der „Comic Con” zeigte.
Die „Tee-Damen” gaben generell keine Interviews und verwiesen auf Ludovicus von Castle.
Zwei Wochen vor der „Comic Con“ bekam ich übrigens einen Rüffel3 dafür, dass ich ein „Medien-Feuerwerk“ (Original-Bezeichnung von Ludovicus von Castle) gezündet hätte und der Organisator fragte mich allen Ernstes, wie meine Gattin und ich uns eine weitere „vertrauenswürdige“ Zusammenarbeit mit ihm vorstellten.
Zu dem Zeitpunkt erlaubte ich mir nämlich kurz vorher die Frage zu stellen, wann wir die Aussteller- und Parkausweise bekämen.
Die Antwort war, dass er diese an dem Donnerstag vor der „Comic Con“ bei der Post aufgeben wolle. Ebenso gab es keine Aussage dazu, ob der Organisator sich darum gekümmert hatte, ob wir eine Sondergenehmigung für unsere Hündin Cora bekämen.
Wir können unsere Hündin nicht zwei Tage alleine lassen und die Sondergenehmigung war das Kriterium, dass wir erscheinen.
Wenn er am Donnerstag die Unterlagen verschickt hätte, wäre es knapp geworden, dass wir sie Freitag zum Aufbau in den Händen gehabt hätten.
Schlimmstenfalls hätte man uns nicht in die Hallen gelassen.
Ausgehend von der Nicht-Kommunikation und dem Hinhalten machte ich massiven Druck und beraumte mit ihm ein Treffen in einem mexikanischen Restaurant nahe unserer Wohnung an.
Ein Treffen bei uns zuhause lehnte er ab.
Dieses Treffen fand eine Wochen vor der „Comic Con” statt.
Seltsamerweise erschien er mit allen Unterlagen, die angeblich zufälligerweise erst online gegangen wären, als er vor dem Losfahren zufälligerweise nochmals bei der „Comic Con” online gegangen wäre.
Er beschwerte sich, dass wir ihn heftig angegangen hätten, worauf wir klarmachten, wir stünden dazu, denn ein Informationsaustausch habe nicht stattgefunden. Wir krititiserten nochmals, dass es keine Treffen aller Beteiligten gegeben habe. Wir sprachen auch die „fehlende” Werbemotivation von seiner Seite an.
Dies war übrigens das einzige Mal, dass wir mit ihm aneinander gerieten.
Wir hatten uns sonst immer ruhig verhalten.
Wir hatten nur in regelmäßigen Abständen gefragt, was es Neues gebe.
Kurioserweise musste der Organisator zugeben, dass er keine Ahnung habe, wie man mit sozialen Netzen umgehe. Wir machten darauf aufmerksam, dass wir ihm immer wieder vorgeschlagen hätten, diese Aufgabe zu übernehmen, denn schließlich seien wir ein Team.
Er ignorierte dies auch nach mehrmaligen Ansprechen unsererseits.
Er hielt die Werbung immer noch für unsinnig, da auf der „Comic Con” genug zu uns kämen, wie er sagte. Ihm reichte laut eigenem Bekunden, dass das „Steampunk-House” auf der Webseite der „Comic Con” genannt wurde.
Ich machte ungeachtet dessen weiter mit meiner Werbung in den sozialen Netzen.
Der Freitag, der Aufbautag, war dementsprechend, dass meine Gattin und ich halfen, wo wir nur konnten.
Nach einigen Stunden war alles aufgebaut.
Während wir die „Wandtapeten” 4, dicke bedruckte Folien für die Wandverkleidung, aufhängten, räumten die Tee-Damen das viktorianische Teezimmer ein. Der Organisator stellte seine Erfindungen (Gadgets) in seiner „Bastler-Werkstatt” auf und war ansonsten mit Nichts beschäftigt.
Die Logistik des Aufbauen des „Steampunk-Houses” hatten meine Gattin und ich übernommen.
Wir machten uns in „unserer” Ecke mit Chrono.Tours erst breit, nachdem alle „Wandtapeten” aufgehangen und die Teppiche der „Tee-Damen” lagen und gegen Verrutschen arrettiert waren.
Freitagnachmittag fuhren alle zufrieden nach Hause und freuten sich auf den Samstag, an dem es losgehen sollte.
Das Design und die Inhalte auf den Wandtapeten wurden, nebenbei bemerkt, mit niemandem im Vorfeld abgesprochen, sondern vom Organisator in Eigenregie anfertigen gelassen.
Da sie, gelinde gesprochen, nun da waren, machten wir „gute Miene zum bösen Spiel” und akzeptierten diese, obwohl sie uns nicht gefielen.
Das Symbol von Chrono.Tours, das auf der „Wandtapete” war, war nicht mehr aktuell und schon seit über zwei Jahre nicht mehr in Gebrauch.
Auch unsere Visitenkarten hatten schon das neue hellblaue statt des alten braunen Designs, ebenso die Webseite.
Samstag ging es um 10 Uhr los. Wir waren um 9 Uhr schon da, wie es sich für Aussteller gehörte.
Der Andrang war enorm, besonders bei uns.
Niemand hatte zuvor von einem (fiktiven) Zeitreisebüro gehört.
Sonntag war der Andrang bei uns noch größer.
Der erste Eklat passierte kurz vor 12 Uhr mittags am Samstag, also knapp zwei Stunden nach der Eröffnung der „Comic Con”.
Wir hatten mit dem Organisator des „Steampunk-Houses” ausgemacht, dass wir, weil wir an Pressekonferenzen teilnehmen mussten, zwischen 12 Uhr und etwa 13 Uhr nicht anwesend wären.
Dies hatten wir auch nochmals bei dem persönlichen Treffen im mexikanischen Restaurant abgesprochen.
Der Organisator sagte am Samstag urplötzlich, dass dies nicht gehe, weil wir „Präsenzpflicht” hätten.
Außerdem sei die Vertretung (!) noch nicht da beziehungsweise sei draußen und rauchte.
Diese hätte laut des Organisators morgens um elf Uhr kommen sollen, war aber erst „gerade” um kurz vor Zwölf erst eingetroffen. Er sagte auch nicht, wer es war.
So schauten wir draußen vor der Halle und erblickten Bekannte. Es stellte sich heraus, dass diese die Vertretung waren. Sie waren vorher auch nicht am Stand des „Steampunk-Houses” gewesen.
Zudem hatten wir keine Zeit, mit ihnen zu besprechen, was sie den Interessenten sagen sollten.
Es muss wohl so gewesen sein, dass sie die Interessenten auf später vertröstet hatten.
Dies sagten uns Personen, die zurückkamen, als wir wieder da waren.
Nach einer Viertelstunde, in der wir die Vertretung gesucht hatten, konnten wir endlich in die Presse-Lounge gehen und trafen zufälligerweise den Schauspieler Martin Semmelrogge, den wir als sehr angenehmen Zeitgenossen kennenlernten.
Wir kamen übrigens eine Viertelstunde zu spät zur Pressekonferenz.
Wir wurden „belohnt” dadurch, dass wir den Schauspieler Martin Semmelrogge trafen und mit ihm im Anschluss an der Pressekonferenz zusammensaßen und plauderten.
Er fand unsere Hüte „total cool” und setzte sich zu uns. Wir unterhielten uns mit ihm, als wenn wir schon lange Freunde wären. Er kuschelte auch sehr mit unserer Hündin Cora. Wir mussten extra für ihn mit mit unserer Hündin Cora ein Foto machen und es ihm schicken, was wir natürlich gemacht haben.
Die Selfies, die wir mit ihm machten und direkt online gestellt hatten, passten dem Organisator nicht.
Wir hatten die vielen Presseleute und Schauspieler, unter Anderem Martin Semmelrogge, auf das „Steampunk-House” aufmerksam gemacht.
Sie kamen erstmal zu uns. Wir eklärten und zeigten ihnen das „Steampunk-House”.
Danach übergaben wir an den Organisator, der sich selbst zum Pressesprecher des „Steampunk-Houses” erklärt hatte.
Oftmals gröhlte er wieder „Steampunk rules” und machte das Victory-Zeichen dabei.
Am Sonntag gab es keine Vertretung, worauf wir in weiser Voraussicht eine Absperrkette mitgebracht hatten und diese vor unser Chrono.Tours-„Büro” hängten.
Das behagte dem Organisator überhaupt nicht.
Als wir gegen 13 Uhr zurückkamen, warteten schon einige Besucher vor Chrono.Tours.
Auch besuchten uns wieder Pressevertreter und Schauspieler, die wir eingeladen hatten.
Dem Organisator passte es nicht, dass diese zuerst zu uns kamen, was aber daher resultierte, dass wir sie explizit in der VIP und in der Presse-Lounge auf das „Steampunk-House hingewiesen hatten.
Logischerweise redeten sie zuerst mit denen, die sie kannten.
Wir hatten als Dank für die Organisation extra ein Poster anfertigen lassen, auf dem im Vorfeld alle Mitwirkenden unterschrieben hatten.
Es zeigte das „Steampunk-House” sowie die Bilder der Mitwirkenden, und Dankesworte an den Organisator rundeten das große Poster samt Unterschriften ab.
Meine Gattin und ich überreichten es dem Organisator am Sonntag gegen 14 Uhr und dankte ihm im Namen der Mitwirkenden.
Er schaute das Poster kurz an, rollte es ohne eine Regung und ohne ein Wort des Dankes zusammen und fragte uns allen Ernstes, was er damit machen beziehungsweise anfangen solle.
Er lächtelte nicht einmal.
Ich antworte wegen seiner fehlenden Freude schroff: „Pack’ es einfach in irgendeine von Deinen Kisten!”.
Dies tat er zu meinem Erstaunen.
Seine Reaktion war für meine Gattin und mich das Zeichen, zumindest bei dieser „Comic Con” keine Pressevertreter oder Prominente mehr zu ihm zu delegieren.
Wir unterhileten uns mit Schauspielern und machten Fotos mit ihnen, ohne Norbert Ludovicus von Castle einzubeziehen.
Sonntag ab 18 Uhr wurde abgebaut. Wir halfen, wo wir nur konnten.
Um 22:30 Uhr konnten alle Mitwirkenden vom „Steampunk-House” nach Hause fahren.
Ab dem Zeitpunkt des Endes der „Comic Con” (Sonntag, 22:30 Uhr, nach dem Abbau) kommunizierte der Organisator nicht mehr mit uns.
Auch seine Frau, die mit meiner Gattin sehr oft – mehrmals täglich – über WhatsApp kommunizierte und mit ihr mindestens einmal pro Woche länger telefoniert hatte, stellte alles ein.
Wenn wir etwas von ihnen wollten, dauerte eine Antwort, wenn eine überhaupt kam, sehr lange.
Wir erfuhren auf Anfrage nicht, was der Grund war.
Schade, anstatt zu merken, dass man mit Kooperationspartnern kommunizieren sollte, wurden wir wohl als „Querulanten” vom Organisator angesehen.
Fußnoten
- Zeige- und Mittelfinger bilden ein „V” für „Victory” („Sieg”, „Erfolg”, „Triumpf”). ↩︎
- Frei übersetzt: „Steampunk herrscht” ↩︎
- Tadel, heftige Kritik ↩︎
- In Grunde genommen dünne, winddurchlässige Planen, die an Baustellen(absperrgittern) aufgehängt werden, die man aber nach eigenen Vorstellungen bedrucken lassen kann. ↩︎

Viermal sei er betrogen worden, sagt Sven, doch beim fünften Mal habe es geklappt. „Mit dem Impfausweis kann ich überall hingehen, wo 3G oder 2G gilt, obwohl ich nicht geimpft bin.” Stolz zeigt er seinen gelben Impfausweis, in dem nur Corona-Impfungen vermerkt sind.
Sven hat sich seinen gefälschten Impfausweis nicht im sogenannten „Darknet” besorgt, sondern in einem Chat bei „Telegram”.
Dort scheint es viele Gruppen zu geben, bei denen nicht nur gefälschte Impfausweise angeboten werden, sondern auch elektronische Impfzertifikate, die als QR-Code angezeigt werden können.
„Morgen gehe ich zur Apotheke und lasse mir ein digitales Zertifikat ausstellen”, erzählt Sven, „Dann kann ich dies auf meinem Handy speichern. Das habe ich sowieso immer dabei.”
Das dürfte allerdings in die Hose gehen, denn es wäre verdächtig, wenn jemand einen Impfausweis hätte, der nur zwei Impfeinträge mit einem Corona-Impfstoff hätte. Zudem sind Apotheker auch angehalten, genau zu hinterfragen, wenn Impfzentrum nicht gerade in der Nähe des Wohnorts genutzt wurden, wie es bei Sven der Fall ist. Man muss begründen können, warum man im Süden Deutschland wohnt und sich in Hamburg hat impfen lassen.
Bei digitalen Impfzertifikaten wird es schon etwas schwieriger.
In jedem digitalen Zertifikat ist eine sogenannte „elektronische Signatur” gespeichert, um die Echtheit zu gewährleisten. Diese ist in einer Datenbank der EU-Gesundheitsbehörde hinterlegt. Diese gewährleistet, dass das Corona-Impfzertifikat authentisch und gültig ist. Zugang zur Datenbank haben nur Gesundheitsbehörden und einzelne sogenannte „Einheiten”. In Deutschland sind Apotheken diese „Einheiten”, weil sie die digitalen Impfzertifikate ausstellen anhand der gelben Impfausweise.
Wenn es sich um gefälschte Zertifikate handelt, muss man als Fälscher Zugriff auf diese Datenbank erhalten, was in der Regel unmöglich ist, wenn man sie nicht „hacken”, also korrumpieren, will.
Es gibt aber leider kriminelle und korrupte Apotheker, die gegen Geld auch mal bei offensichtlich gefälschten Impfnachweisen wegschauen und digitale Zertifikate zur Verfügung stellen.
Es gibt aber auch raffiniert gefälschten Webseiten.
Diese sehen wie Webseiten der EMA aus.
In dem QR-Code sind Webseitenadressen hinterlegt anstatt der Zertifikate.
Der unbedarfte Benutzer scannt den QR-Code ein und landet auf eine speziell für ihn eingerichtete Webseite.
Dort steht sein Name und die angeblichen Impfdaten.
So werden Kunden getäuscht, obwohl für diese alles plausibel scheint.
Wenn diese Art von QR-Codes mit Überprüfungs-Apps gescannt werden, halten sie einer Kontrolle nicht stand, im Gegensatz zu denen, die Apotheker ausstellen, die es mit der Authentizität und Wahrheit nicht so genau nehmen.
Viele zeigen aber einfach ihre gefälschten gelben Impfausweise bei Veranstaltungen vor, wenn sie sicher gehen wollen.
Um zu sehen, ob dieser gefälscht ist, gehört eine große Portion Erfahrung und internes Wissen.
Bei den Papier-Ausweisen kann man allerdings nicht nachvollziehen, wer sie gedruckt hat.
Bei den digitalen, die von Apothekern erstellt wurden, ist es einfacher, denn in jedem QR-Code ist auch die Nummer der ausstellenden Apotheke mit gespeichert.
In Baden-Württemberg sind den Strafverfolgungsbehörden etwa 250 diesbezügliche Fälle bekannt.
In den letzten Monaten sind diese Straftaten allerdings sehr angestiegen.
Sowohl Fälscher als auch Benutzer der gefälschten Impfzertifikate sind unverantwortlich.
Bei Geimpften und Genesenen gibt es sogenannte Durchbrüche. Das bedeutet, dass Geimpfte und Genesene trotz alledem an Corona (nochmals) erkranken können. Statistisch gesehen sind es 0,18 Prozent aus dieser Gruppe, also 18 Personen auf 10 000. Auf die momentan vollständig-geimpften Personen sind circa 95 000 Durchbrüche bekannt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine geimpfte Person Covid-19 bekommt und weitergibt ist also etwa 1 zu 500.
Bei Ungeimpften ist die Wahrscheinlichkeit allerdings 1 zu 1.
Wenn nun die freiwillig-ungeimpften mit einem gefälschten Impfausweis zu einer Veranstaltung gehen, ist also das Risiko eines Ausbruchs sehr hoch.
Dies ist ihnen aber egal, denn für sie zählt nur der eigene Vorteil, wobei keine Rolle spielt, ob es juristisch oder moralisch sowie humanistisch verwerflich ist, was sie tun.

Für Freitag, den 22.10.2021, hatte die Initiative „Friday For Future” Veranstaltungen und Demonstrationen geplant. Die Teilnehmer wollen Druck auf die baldige Regierung in Sachen Umwelt und Klimaschutz machen.
Am Lise-Meitner-Gymnasium in unserer Nachbarschaft kamen gegen halb acht, viertel vor acht wieder viele sogenannte „Mama-Taxis” oder „Familien-Taxis” an, ließen die Kinder und Jugendlichen aussteigen und fuhren dann über die Wendeplatte durch die enge Zufahrtsgasse weg.
An diesem Sträßchen stehen Autos der Anwohner geparkt, sodass es fast immer zum Stocken kommt, wenn die Autos morgens dort fahren, um die Schüler zur Schule zu bringen.
In den parallelen Straßen und Gassen sieht es auch nicht anders aus.
Ein paar Eltern lassen ihre Kinder auch vor der Bäckerei aussteigen. Manche warten dort mit laufenden Motoren und bringen die Kinder dann zum Gymnasium, obwohl ein breiter Fußweg dorthin führt von der Bäckerei.
In den großen Pausen marschieren die Schüler in Scharen zur Bäckerei und zurück.
Also gibt es kaum Fußfaule, wie man anhand der zum Teil wartenden Autos erst hätte meinen können.
Diese Situation wiederholt sich nicht nur freitags, sondern an jedem Schultag, auch abends oder nachmittags stellenweise, wenn Versammlungen oder Arbeitsgruppen stattfinden.
Auch in Anbetracht, dass in Stuttgart etwas bezüglich „Friday For Future” stattfindet, muss man zweifeln, ob die Schüler und die Eltern wirklich verstanden haben, worum es eigentlich geht.
Einige Eltern nehmen ihre Kinder auf dem Weg zur Arbeit mit, da sie auch an den Schulen vorbeikommen.
Die meisten werden aber extra gebracht, vielleicht weil es ja auch bequem ist.
Diese Personengruppe hat ganz besonders nichts verstanden.
Diese Eltern werden ihre Kinder ebenso zu Veranstaltungen von „Friday For Future” mit dem Auto bringen.
Da liegt der Hase im Pfeffer.
Klimaprotest scheint reine Profilierung zu sein.
Man kann mit geschwellter Brust erzählen, dass das Kind beim Klimaschutz mitmacht.
Bekannte klopfen bewundernd auf die Schultern und man bekommt Lob.
Niemand weiß schließlich, was sich wirklich abspielt.

Seit Jahren beobachten Ornithologen die Zugvögel. Dabei geht es nicht nur darum, wohin Zugvögel in der kalten Jahreszeit pausieren, sondern auch, in welchem Zeiträumen dies passiert. Bedingt durch den Klimawandel sind die „Winterpausen” in wärmeren Gegenden kürzer geworden.
Die Zeiten haben sich auch für Zugvögel geändert.
Da es auch in europäischen Gefilden nicht mehr so lange Winter wie noch vor ein paar Jahren gibt, hat sich die Zeit der Zugvögel in den sommerlichen Gegenden verkürzt. Sie fliegen früher in die Winterpause und kommen auch früher wieder zurück.
Dies ist dem Klimawandel geschuldet.
Bedingt durch die höheren Temperaturen gedeihen auch Futterquellen, wie Früchte und mehr, der Vögel früher und über einen längeren Zeitraum.
Der Kuckuck ist allerdings der Zugvogel, den dies nicht wirklich beeinflusst hat.
Er fliegt wie immer eigentlich in den „Süden” und kommt wie althergebracht wieder zurück.
Er fliegt früher als die anderen Zugvögel lost und kehrt später zurück, relativ gesehen auf die neuen „Reiseeigenschaften” der anderen.
Da die anderen Zugvögel nun früher zurückkommen, brüten diese natürlich auch früher.
Wenn der Kuckuck wie gewohnt seinem alten Trott folgt, kehrt er später zurück.
Zu diesem Zeitpunkt sind schon einige Küken aus den bebrüteten Eiern geschlüpft.
Der Kuckuck legt ja bekanntlich seine Eier in die Nester anderen Vögel und lässt diese für ihn brüten.
Das funktioniert aber zu einem großen Teil nicht mehr, da Nester mit Eiern rar geworden sind.
Der Kuckuck ist somit ein großer Verlierer des Klimawandels

Jeder kann in die Politik gehen. Man kann aber auch in den (un)sozialen Onlinenetzwerken „Politik” machen. Bei den meisten „Online-Politikern” ist deren Interaktion reines Nörgeln und Diskreditieren, ohne auch nur einen Vorschlag zur Verbesserung zu machen.
Egal, welches Thema die „neuen Politiker” finden, es gibt nur etwas zu kritisieren, und das nur negativ.
Wenn in Stuttgart seit gestern (2.10.2021) bis Ende Dezember ein Riesenrad auf dem Schlossplatz steht, kann man sich daran nicht erfreuen, sondern man spricht sich dafür aus, dass der Erlös armen Menschen zugutekommen können, anstatt es der Stadt oder den Schaustellern in den Rachen zu werfen. Diese bereicherten sich ja auf alle erdenklichen Wege.
Kurz vorher hat man zwar bemängelt, dass durch das Ausfallen des Cannstatter Wasens eben diese Schausteller pleite gingen, aber das ist egal.
Wer weiß schon, was man kurz vorher gesagt oder geschrieben hat!
Zu jedem Thema, über das sie lesen und über das sie philosophieren, gibt es eigentlich nur Negatives.
Etwas Anderes können sie nicht, und tun sie auch nicht.
Sie sind permanent unzufrieden mit sich und der Welt, was aber in ihnen begründet liegt.
Was Politik wirklich ist, wissen sie nicht, denn das, was sie von sich geben, ist völlig irrelevant.

Astrologen und Astrologie-Gläubige hoffen, dass sie anhand der Konstellation der Sterne ihre persönliche Zukunft voraussehen können. Sie beziehen sich auf die sogenannten Tierkreiszeichen.
Diese ergeben sich aus gedachten Linien zwischen Sternen, die sich scheinbar nicht bewegen, also zwischen Fixsternen. Diese Tierkreiszeichen, wie Steinbock, Widder, Löwe und so weiter, sollen Einfluss auf das Leben jedes einzelnen Menschen und dessen Verlauf haben.
Das Fatale daran ist, dass die Tierkreiszeichen intuitiv definiert wurden.
Ein Sterndeuter dachte sich, dass eine bestimmte Sternenkonstellation am Himmel zum Beispiel einen Steinbock darstellen könnte und hat dies so vermerkt. Andere hätten daraus etwas anderes gesehen.
Viele Objekte am Abendhimmel beruhen aber darauf, dass Menschen sich gegenseitig Geschichten erzählt haben und sich in Sternkonstellationen die Figuren ihrer Erzählungen hineingedacht haben.
Dies ist aber nicht genug.
Von der Erde aus betrachtet, mögen viele Sterne wie auf einer Fläche nebeneinander liegen, doch dem ist nicht so.
Sterne, die zu einem Sternzeichen gehören, können millionen von Lichtjahren – Entfernung von der Erde zu einem Stern – auseinander liegen.
Es ist nicht so, dass – wie man vor tausenden von Jahren annahm – alle Sterne auf einer Kugel festgeklebt sind.
Man stelle sich folgende Szene vor.
Wir sehen eine Linie von drei leuchtenden Lampen in der Nacht.
Als wir auf die linke Lampe zugehen, bemerken wir, dass diese eine ganz kleine ist.
Dann bewegen wir uns auf die mittlere zu. Um dahin zu kommen, müssen wir von unserem vorigen Standpunkt aus gesehen, schräg nach hinten und nicht parallel laufen. Dort angekommen, sehen wir, dass diese Lampe etwas größer ist.
Um die rechte Lampe zu erreichen, müssen wir doppelt soweit schräg laufen, wie von der linken zur mittleren.
Vom Standpunkt aus, als wir die Linie sahen, gehen wir in Richtung der Ebene weiter nach vorn.

Von Betrachter von vorne betrachtet liegen die Sterne auf einer Linie (rot).
Von einem anderen Standpunkt aus betrachten, sind die Sterne hintereinander. Die Linie in Rot täuscht.
Wenn man sich nun auf die linke Seite stellen würde und Richtung des blauen Kreises schaute, sähe man nur einen ganz kleinen „Stern”, den rechten (Kreis).
Alles ist also eine Sache der Perspektive.
Astrologen behaupten, dass gerade das Wissen, welche Sterne für etwas relevant seien und welche Sterne in welche Deutung oder ins welche Tierkreiszeichen passten, ihre wahre Erkenntnis sei.
Man muss daran glauben, dass Sternbilder eine Wirkung auf Lebewesen haben.
Wissenschaftlich kann keine Wirkung nachgewiesen werden.
In der Antike hatte man an die Wirkung von allem Möglichen geglaubt, doch es wurde immer und immer bewiesen, dass es vor allem keine Fern-Wirkung gibt.

In einem zwanzigminütigem Video, das im Internet kursiert, wird darüber geredet, dass Impfstoffe Thromben und noch vieles mehr verursachen könnten und man deswegen speziell auf eine Corona-Impfung verzichten solle.
Stimmen die Mutmaßungen?
In dem Video werden diese Behauptungen mit dubiosen „Fakten” und reinem Wunschdenken vermischt und offenbaren den Charakter von Fake-News.
Zuerst geht es um die Toxizität von Impfmitteln, insbesondere gegen das Coronavirus.
Es wird gesagt, dass Impfungen gegen Corona im Körper Blutgerinnsel verursachten und dadurch sehr viel passieren könne.
Bei den Impfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson sind zwei Arten von Thrombosen aufgetreten.
Sinusthrombosen Hirnvenenthrombosen sind Blutgerinnsel, die sich in Gefäßen des Gehirns bilden, die das Blut vom Gehirn zurück zum Herzen leiten. Sie können zu Lähmungen und schlimmstenfalls zum Schlaganfall führen, oder sogar zum Tod.
Splanchnische Venenthrombosen betreffen die Eingeweidevenen der großen Bauchorgane wie etwa der Leber oder Milz. Diese können auch bei einem Zehntel bis einem Drittel der Betroffenen Lungenembolien verursachen.
Diese wurden bestätigt und teilweise wurden Impfungen mit diesen Vakzinen ausgesetzt und nicht mehr durchgeführt.
Diese Thrombosen wurden erst nicht entdeckt, denn sie sind schwer zu diagnostizieren und die Behandlung ist nicht gerade einfach. Es können viele Komplikationen auftauchen. Außerdem hängen sie auch nicht so stark mit den klassischen Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Alter oder Übergewicht zusammen wie bei Beinvenenthrombosen.
Es ist auch bekannt, dass die Antibabypille das Auftauchen von Thrombosen verstärken kann.
Bis Ende April 2021 wurden laut PEI 63 Fälle gemeldet, bei denen sich im Zuge der AstraZeneca-Impfung Sinusvenenthrombosen gebildet hatten.
Demgegenüber stehen millionen von Menschen, die ohne Nebenwirkungen mit AstraZeneca geimpft wurden.
Die EMA das diese bei 0,001 Prozent der Geimpften auftritt, was eine Person auf 100 000 darstellt.
Dies sind Fakten.
In dem Video wird behauptet, dass dies sehr häufig auftreten würde.
Laut einer neuen Studie ist das Risiko während einer Covid-19-Erkrankung eine Sinusthrombose zu entwickelt fast einhundert mal höher als die Nebenwirkung bei einer Impfung mit Vektor-Impfstoffen.
Die zweite Behauptung ist, dass die sogenannten „Spike-Proteine” verheerende Auswirkungen auf den Organismus hätten.
Nach Impfung sowohl mit mRNA-Vakzinen als auch Vektor-Impfstoffen produziert der Körper sogenannte „Spike-Proteine”. Mittels deren würde ein intaktes Virus Zellen befallen. Dies wäre, wenn man so will, die Andockstelle.
Diese Spike-Proteine können sich von alleine nicht vermehren und sind völlig inaktiv.
Der Körper – das Immunsystem – erkennt diese und „baut” Antikörper dagegen.
Auf die Unterschiede zwischen mRNA- und Vektor-Impfstoffen soll nicht weiter eingegangen werden.
Die Antikörper und Antigene bekämpfen nun die Eindringlinge.
Sie werden auch von Körper vernichtet und abgebaut. Nach spätestens fünfzehn Tage verschwinden diese ganz.
Das Immunsystem hat sich gemerkt, was es tun muss, falls ein Coronavirus in denen Körper eintritt und kann eine etwaige Infektion sehr schnell bekämpften.
Angeblich würden die Spike-Proteine sich auch im Blut ausbreiten und in Organe gelangen.
Dies stimmt definitiv nicht. Sie bilden sich in einem relativ kleinen Bereich um die Einstichstelle.
Sollte es passieren, dass sie ins Blut gelängen, würden sie als Fremdkörper erkannt und abgebaut.
Die sogenannten „Fresszellen” leisten hervorragende Arbeit.
Auch der zum Himmel schreiende Unfug, die Spike-Proteine könnten Blutzellen, zum Beispiel rote Blutkörperchen, zum Bersten bringen, ist symptomatisch für Covidioten.
Spike-Proteine können auch keine Adern von innen heraus zerstören, wie die Covidioten in dem Video es gerne hätten.
Spike-Proteine sind auch nicht in der Lage, Organe zu schädigen.
In dem Video werden immer wieder Fakten verdreht und Kontexte nicht eingehalten.
Vakzine auf mRNA-Basis verursachen keine Thrombosen, Vektor-Impfstoffe schon.
Da beide den Körper dazu bringen, Spike-Proteine zu bauen, wird hier das eine mit dem anderen vermischt.
Dazu kommen noch Studien, die weder bestätigt noch verifiziert sind.
Die Studien, die genannt werden und deren „Hypothesen” stützen sollen, sagen nichts zu dem eigentlichen Thema aus oder sie wurde schon längst als falsch oder unwissenschaftlich deklariert.
Es geht in dem Video noch weiter.
Es wird darauf hingewiesen, dass das Coronavirus schon einige Zeit kursiere.
Auch bei Nicht-Erkrankten, Nicht-Infizierten oder Genesenen hätte das menschliche Immunsystem auf das Virus reagiert und schon Kräfte dagegen mobilisiert.
Bei Genesenen ist dies korrekt, denn das Immunsystem hat Antikörper und Antigene gebildet.
Bei Personen, die nicht infiziert sind oder waren, ist dies völliger Unsinn.
Das Immunsystem kann nicht gegen etwas Antikörper bilden, dass es nicht kennt.
Hier begibt man sich in Gefilden der sogenannten „Morphogenetischen Felder”.
Diese „Theorie” aus der Esoterik fantasiert darüber, dass alles eine „formgebende Verursachung” hätte.
Es geht so weit, dass die Anhänger dieses Unfugs glauben, dass es möglich wäre, dass eine Person auf etwas zugreifen könne, was es noch nicht kennt, weil eine andere Person damit Erfahrung hatte.
Wenn eine Person zum Beispiel eine Stadt nicht kennt, könnte sie über die „morphogenetischen Felder” auf das Wissen einer anderen Person zugreifen und wüsste dann, wo sie hergehen müsste, um irgendwo hinzugelangen.
Dass die „Theorie” über die „morphogenetischen Felder” völlig Unsinn ist, erklärt sich von sich selbst.
Die Analogie soll nun auch auf das Immunsystem zu treffen.
Die krude „These”, dass das Immunsystem angeblich gegen das Coronavirus gefeit ist, ist schon kriminell, da aus diesem Irrglauben heraus geschlussfolgert wird, man bräuchte sich nicht zu impfen und auch keine Hygieneregeln wie Abstand zu halten, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen oder Hygiene zu wahren, einzuhalten.
So wird der Pandemie Vorschub geleistet.
Falls jemand mit dem elenden Lügen-Video konfrontiert wird, sollte man es einfach ausschalten.