Kombinatorik

Der österreichische Sänger und Musiker Falco, mit bürgerlichem Namen Johann Hölzel, starb am 6. Februar 1998 nahe Puerto Plata (Dominikanische Republik) bei einem Autounfall. Schon direkt danach gab es Gerüchte, dass sein Tod nur inszeniert worden wäre.
Falco bestieg seinen Geländewagen auf dem Parkplatz der „Turist Disco” in Puerto Plata.
Ein Bus rammte das Auto auf der Höhe der Ausfahrt.
Für den Sänger kam jede Hilfe zu spät.
Bei der Obduktion wurden bei ihm ein Blutalkoholwert von 1,5 Promille und große Mengen an Kokain sowie Cannabis nachgewiesen. Da er bekannt dafür war, seine Grenzen auszutesten und am Limit zu leben, ist es nicht verwunderlich.
In der Folgezeit kam das Gerücht auf, Falco habe sich selbst getötet oder sei getötet worden.
Dies lag in erster Linie an der Textzeile „Muss ich denn sterben, um zu leben?” aus dem Titel „Out of the Dark”.
Dieser Song waren allerdings schon einige Jahre vor seinem Tod entstanden.
Nicht Falco, sondern der Musikproduzent Torsten Börger hatte ihn 1996 geschrieben.
Als Songwriter wird manchmal auch „White Duke” genannt. Dies soll laut Gerüchten zufolge ein Pseudonym von Falco sein, als Reminiszenz an David Bowies „Thin White Duke”.
Beweise dazu gibt es keine.
Falco hatte sich auch lange Zeit nicht dazu entscheiden können, den Song überhaupt zu singen und zu veröffentlichen.
1997 sang er ihn dann das erste Mal live in der Dominikanischen Republik.
Der Song wurde erst 1998 nach Falcos Tod offiziell auf dem Album „Out of the Dark (Into the Light)” veröffentlicht.
Der Song handelt von einer Scheidung.
Der Mann fällt daraufhin in ein tiefes emotionales Loch und gibt sich der Droge Heroin hin.
Der Refrain des Songs verklausuliert die Scheidung als guten Ausweg aus der gescheiterten Ehe als Weg in eine bessere Zukunft, raus aus einer dunklen Zeit („Out of the Dark”).
„Into the Light” steht für den vermeintlichen Weg nach der tiefen Trauer nach der Scheidung in die Drogensucht, die den Mann wieder „ins Licht” bringen soll, weil er meint, mit den Drogen das Tal der Tränen überwinden zu können.
Dies wurde in Interviews immer so dargestellt, nicht nur von Falco selbst, sondern auch vom Management und den Produzenten.
Fans, die nicht wahrhaben wollen, dass ihr Idol leider tot ist, fantasieren sich krude „Theorien” zusammen.
Um Falco war es einige Jahre ruhig geworden, bezogen auf neue Songs und Alben.
Sechs Jahre war nichts Neues mehr erschienen.
Er hatte auch versucht, in die Dominikanische Republik zu migrieren.
Beziehungen mit Frauen zerbrachen, zudem kam, dass sich herausgestellt hatte, dass seine Tochter doch nicht von ihm war. Dies bereitete ihm Frust. Er und seine (vermeintliche) Tochter zweifelten den negativen Vaterschaftstest an. Es wurde aber kein zweite veranlasst.
In dieser Zeit macht Falco eher Schlagzeilen, indem über Negatives und über psychische Probleme berichtet wurde.
Angeblich soll eine beendete Beziehung mit einer näher nicht erwähnten Selina dazugeführt haben, dass Falco sich tagelang halb bewusstlos getrunken und sich mit Drogen vollgepumpt haben soll.
Finale Beweise gibt es außer „Tratschgeschichten” nicht.
Wie es eigentlich immer so ist, bleibt hier auch nicht aus, dass Falco wegen seines angeblichen „Wissen” sehr oft bedroht worden sein soll. Was er angeblich gewusst haben soll, kann aber niemand sagen.
Da der Sarg mit dem Leichnam nicht öffentlich aufgebahrt wurde, führte zu Spekulationen, ob dieser überhaupt darin gelegen habe.
Gemutmaßt wird, dass Falco angeblich seine Popularität nicht mehr ertragen haben und seinen Tod nur vorgetäuscht habe.
Es gibt aber auch eine zweite völlig unbewiesene „Hypothese”.
Da, wie oben schon beschrieben, Falco angeblich zu viel gewusst, habe, habe man ihn gezielt getötet.
Ein „Zeuge” will Falco in der „Turist Disco” kurz vor seinem Tod völlig nüchtern gesehen haben.
Wer dieser angebliche Zeuge ist, weiß man nicht. Er hat sich auch nur einmal dazu geäußert.
Es wird auch viel darüber spekuliert, ob Falco mit soviel Alkohol und Drogen im Blut überhaupt fähig gewesen wäre, über einen Parkplatz zu laufen, sich in sein Auto zu setzen und loszufahren.
Aus gut unterrichteten Kreisen in Krankenhäusern wurde berichtet, dass Alkoholiker stellenweise einen Blutalkoholwert von über vier oder fünf Promille aufweisen und oft sogar noch gerade laufen können, obwohl so ein hoher Wert bei „Nicht-Alkoholikern” zu Koma oder sogar zu Tod führen kann.
Die ganzen Spekulationen um seinen von ihm inszenierten oder von fremder Hand absichtlich herbeigeführten Tod sind sehr weit hergeholt und Beweise gibt es keine.

Vor einigen Tagen wurde eine Statistik bezüglich der Zahlen von Verstorbenen veröffentlicht. Dort ist auch vermerkt, wie viele Menschen an Covid-19 gestorben sind. Die Statistik passt den Covidioten nicht, da sie zeigt, dass mehr Menschen gestorben sind.
Um für ihre Verharmlosung, wie sie es schon vor Beginn der Corona-Pandemie machten, müssen sie sich etwas einfallen lassen, denn die Zahlen belegen eindeutig, dass die sogenannte Übersterblichkeit eingetroffen ist.
Die Sterblichkeit sagt aus, wie viele Personen auf die erfassten Personen verstorben sind. Meist wird dies ins Verhältnis zu 100 000 Personen berechnet.
Übersterblichkeit besteht, wenn in vergleichbaren Zeiträumen mehr verstorben sind.
Untersterblichkeit besteht, wenn in vergleichbaren Zeiträumen weniger verstorben sind.
Auf 100 000 Verstorbene kamen 50 Personen mehr, die kausal an Covid oder dessen Folgen verstorben sind.
Diese zu beklagenden fünfzig Personen kommen aber zu den „anderen” Verstorbenen hinzu.
Theoretisch also die Anzahl der „nicht an Covid Verstorbenen” + 50 „an Covid Verstorbene”.
Daran gibt es eigentlich nichts zu deuteln.
Das sollte man meinen!
Die Covidioten stellen es anders dar.
Sie erkennen ja nicht an, dass es die Corona-Pandemie überhaupt gibt.
Wenn sie es tun, dann ist Covid in ihren engen Gedanken nur eine starke Erkältung, wobei sie bei „Erkältung” und „Grippe” keinen Unterschied machen.
Dies zeigt, dass sie keine Ahnung von dem haben, worüber sie reden.
Bei ihnen sind die 50 kausal „an Covid Verstorbenen” nur „mit Covid”, „eines natürlichen Todes” oder „durch etwas anderes” Verstorbene, was sehr tief blicken lässt.
Zudem erkennen sie nicht an, dass die an Covid Verstorbenen zu den anderen hinzuaddiert werden müssen.
Sie relativieren wieder mit ihren dumm-dämlichen Argumenten, dass alles nicht so schlimm sei.
Sie behaupten, dass es Covid nicht gäbe, also können auch keine daran verstorben sein.
Folglich gibt es auch keine Übersterblichkeit.
Die Covidioten verstehen nicht mal die Grundzüge von Mathematik.
In Sachen Menschlichkeit sind sie allerdings die größten Verlierer.

Leider steigen momentan, bedingt durch die zurückliegende Fußball-Europameisterschaft und der Urlaubszeit, wieder die Inzidenzzahlen bezüglich der Corona-Pandemie.
Die Covidioten befürchten eine „Freiheitsberaubung ab dem Spätsommer”.
Es ist leider so, dass man glauben kann, die Menschheit habe nichts gelernt. Zwar sind vorerst die Zahlen der Neuinfektionen sehr tief gesunken, doch durch euphorisch herangetriebenen Öffnungen wurde leider das Gegenteil erreicht.
Die Gegner der Corona-Maßnahmen haben sich diese Öffnungen auf ihre Fahnen geschrieben und skandierten laut, dass die „Diktatur” durch deren Einsatz dazu gezwungen worden sei.
Dass die Gesundheitsministerien und auch die WHO die Corona-Pandemie unterschätzt hatte, wird erst jetzt klar.
Das Coronavirus schläft nicht.
Dies hat auch nichts mit der hochansteckenden sogenannten „Delta-Variante” zu tun, sondern dass man davon ausging, dass das Virus bald ausgerottet wäre.
Dazu noch die euphorische Haltung à la „Wir haben es geschafft.” sowie das Bedürfnis vieler, endlich wieder (mehr) Freiheiten genießen zu können, hat viele leichtsinnig werden lassen.
Von dieser „Leichtigkeit” vieler, anzunehmen, die Krise sei überstanden und alles würde wieder so sein wie vor der Krise, zollt auch, dass viele sich nicht mehr an die AHA-Regeln gehalten haben, weil sie ja meinten, alles sei nun überstanden.
Die Covidioten mussten sich natürlich im Nachhinein wieder rechtfertigen, warum auch sie falsch lagen, besonders mit der Behauptung, durch deren massiven Widerstand – von ein paar Leutchen! – wäre die „Diktatur” gezwungen worden, die Zahlen der Neuinfektionen entgegen ihrer Überzeugung nun richtig und korrekt anzugeben.
Sie rechtfertigen es so, dass die „Diktatur” die „Ahnungslosen” für einen kurzen Augenblick getäuscht habe.
Auch wenn die Covidioten vorher etwas anderes behauptet haben, stellen sie es so dar, als hätten sie schon gewusst, dass „im Stillen” weitere Schritte vorbereitet werden, um die „Neue Welt-Ordnung” einzuleiten.
Die Covidioten haben bekanntermaßen schon so viel behauptet, was sie wüssten.
Man denke nur an die angeblichen wissenschaftlichen Beweise bezüglich der Ansteckung von Covid-19, oder angeblich bestätigten Analysen, dass MNS Menschen ersticken ließen oder das angeblich Geimpfte Menschen eine Gefahr für Kinder wären und vieles mehr.
Jede ihrer zum Himmel schreiende Unfug-Hypothese konnte sehr schnell und mit einfachsten Mitteln falsifiziert werden.
Wenn die Covidioten schon nicht als Vorbilder taugen, können sie immer noch als Negativbeispiel gelten, wie man „es” nicht macht.

Am Freitag, 23.7.2021 will Thüringens AfD-Chef Höcke in einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen Landeschef Ramelow antreten.
Dieses Misstrauensvotum ist laut Artikel 73 der Verfassung des Landes Thüringen möglich.
Damit reiht sich wieder etwas in das Kuriositätenkabinett Thüringen ein.
Während „Linke”, Grüne und SPD für Ramelow stimmen werden, da sie die momentane Minderheitsregierung stellen, will die CDU nicht mitspielen.
Erst hieß es, dass die CDU den Saal verlassen wolle, wenn Höcke das Misstrauensvotum stelle, doch nun ließ sie verlautbaren, dass sie einfach stur sitzen bleiben und nicht aufstehen, geschweige denn teilnehmen wolle.
Die Ausrede ist, man wolle nichts unterstützen, was von der AfD komme.
Ambivalent ist aber auch die Haltung der CDU bezüglich der Minderheitenregierung Ramelows.
Sie war mit Ramelows Regierung einen „Stabilitätspakt mit punktueller Zusammenarbeit in Sachfragen zum Wohle Thüringens” eingegangen, was ihr nun zum Verhängnis wird.
Zum einen hat sie die von ihr wegen ihres ungeklärten Verhältnisses zur DDR „Linke” unterstützt, andererseits kann sie nun auch nicht den „Stabilitätspakt” einfach aufkündigen.
Sie will die „Linke” nicht unterstützen, aber auch nicht die rechtspopulistische AfD.
Ihr bleibt also nichts anderes übrig, als sich zu enthalten.
Ob das die Wähler auch so sehen, bleibt dahingestellt.
Auch weiß man nicht, wie die Wähler reagieren werden bei der nächsten Wahl.

Mehr als 800 Personen, die keine MdB sind, haben einen Ausweis, mit dem sie im Bundestag ein- und ausgehen können.
Dies sind die sogenannten „Lobbyisten“.
Lobbyisten sind Vertreter von mehr oder weniger großen Interessenverbände. Sie wollen Ihre und die Interessen der Verbände durchsetzen.
Vielfach geschieht dies durch das Pflegen von persönlichen oder geheuchelt persönlichen Kontakten zu den Abgeordneten.
Ziel ist die Veränderungen und Manipulation an bereits bestehenden Gesetzen oder von Einflussnahmen auf Gesetze, die bald kommen sollen.
Es geht nur um Kapitalinteressen, um nichts anderes.
Man kann davon ausgehen, dass Abgeordnete, die persönliche Kontakte oder vielleicht sogar Posten bei Interessenverbänden haben. wohlwollend für diese im Bundestag oder in anderen Gremien stimmen.
Im Durchschnitt verrichten Abgeordnete pro Woche etwa zehn Stunden Arbeit, die im Zusammenhang mit Lobbyismus steht.
Da es kein aussagekräftiges Lobby-Register in Deutschland gibt, kann davon ausgegangen werden, dass der Einfluss von Lobbyisten auf Entscheidungen und Entscheidungsfindungen von Politikern sehr groß, auch wenn Politiker dies nicht bewusst merken.
Man kennt es ja, dass man jemanden, den man mag eher unterstützt, als jemanden, den man nicht mag.
Dies nutzen Lobbyisten aus, denn kleine Aufmerksamkeiten, die nicht mal „Geldgeschenke” sein müssen, können Entscheidungen zugunsten bestimmten Personen oder Gruppen ändern.
Es wird schon seit langem ein detailliertes Lobby-Register gefordert, in dem eindeutig stehen soll, welche Lobbyist in welchem Ressort tätig ist, und mit wem er sich getroffen hat.
Ebenso sollte die Auflistung, welcher Politiker Nebenjobs hat, umfangreicher sein, als die momentan lapidaren Einträge wie „Bezug Stuf 2 bei Mandant 4”.
Nu so kann eine Transparenz erreicht werden, wer wann welche Entscheidung mit welchem Hintergrund getroffen hat.
Es würde auch helfen, dass Politiker ihre Entscheidungen besser durchdenken und begründen müssen.
Auch wenn noch viel Arbeit in diese Richtung zu tun ist, so könnte der Korruption und Manipulation erstmal ein kleiner Riegel vorgeschoben werden.

Es war gegen 16 Uhr, als wir vor dem geschlossenen Eingang des Hotels standen. Das Anmeldeterminal zeigte eine Fehlermeldung, sodass wir mit unserem Buchungscode nichts anfangen konnten.
Wir klingelten an der Notfallglocke.
Nach ein paar Minuten öffnete ein ungepflegter Mann die Tür und ließ uns hinein. Dieser verschwitzter Mann mit T‑Shirt und Bermuda-Shorts. Dazu war er barfuß und nahm uns, ohne eine MNS zu tragen, auf.
Wir zeigten ihm die Mails von der Buchung auf dem Tablet.
Als er den digitalen Impfpass sah, meinte er angewidert: „Diese Sch*** Brühe kommt in mich nicht rein.”
„Welche Brühe?”
„Diese BioNTech-Schei***”, antwortete er, „Diese ganze Gentechnik-Schei*** wollten die Grünen schon verbieten lassen. Das ist genauso eine Schei*** wie Genmanipulation beim Gen-Mais.”
„Ich weiß jetzt nicht, welchen Zusammenhang es zwischen mRNa-Impfstoffen und Genmanipulation bei Getreide gibt”, sagte ich, „aber Sie können es mir bestimmt erklären.„
Ich erfuhr, dass BioNTech immer das gleiche Verfahren benutzt. Alles ist das gleiche, Impfstoffe, Genmanipulation und Gifte.
Ich wies ihn darauf hin, dass BioNTech sich auf pharmazeutische Therapien und Impfstoffe auf mRNA-Basis spezialisiert habe, doch das interessierte mein Gegenüber nicht, denn „Das ist alles die gleiche Schei***”, wie er sagte, weil er sich auf der Webseite informiert habe und dies wisse.
Es muss wohl eine Webseite einer anderen Firma mit dem Namen „BioNTech” gewesen sein, die er gelesen haben muss.
Ich versuchte es damit, ihn aufzufordern, zu erklären, was den der Unterschied zwischen mRNA, RNA, DNA und Genmanipulation (schlechthin) sei.
Er polterte, dass er genau wüsste durch seine Recherche, welche „Genmanipulations-Sche***”” BioNTech herstelle.
„Ich weiß nicht, auf welchen Fake-News-Seiten Sie sich informieren”, intervenierte ich, als er verbal dazwischen grätschte mit: „Die Öffentlich-Rechtlichen Fake-News wie Stern, Spiegel und Fokus lese ich nicht. Die sind doch nur gekauft und berichten nur, was sie sollen.”
„Lassen Sie am besser solche bekannten Lügenwebseiten wie PI-News, Epoch-Times, Report24 und so weiter weg.”
Jetzt drehte er richtig auf, in dem er mich darauf hinweisen wollte, dass der ehemalige Präsident Obama Gen-Technik verboten hatte, Amerika dies aber in Wuhan, dem größten Gen-Labor der Welt, machen lasse.
Ich widersprach und erklärte, dass die Erklärung Obamas von 2012 darauf hinauslaufen sollte, dass eigentlich keine biologischen Kampfstoffe mehr eingesetzt werden sollten, doch schon wieder machte mir der Mann deutlich, dass dies nicht stimme, was ich wüsste. Er habe sich schließlich erkundigt.
Mal davon abgesehen, dass kaum jemand wohl weiß, was genau Obama vor neun Jahren gesagt hatte zu biologischen Kampfstoffen, wurde mir wieder klar, wie die Covidioten „argumentierten”. Sie werfen Häppchen hin, die stimmen könnten, es aber nicht tun. Es hängt immer davon ab, wie informiert man ist.
Da ich mich passiv verhalten hatte, nahm er es als Anlass, mich weiter zu informieren.
Man sehe es ja schon an der Lügen-Politik, dass niemand wisse, woher das „Virus” überhaupt stamme, polterte er heraus. Er wäre der Wirt ein Krokodil, dann ein Gürteltier gewesen. Und jetzt wäre es angeblich eine Fledermaus.
Keiner wolle damit herausrücken, was passiert sei.
„Die Wahrscheinlichkeit, dass das Coronavirus aus einer Fledermaus stammt, ist sehr hoch”, brachte ich an, „da in der Virus-RNA viele Sequenzen vorhanden sind, die es in Fledermäusen auch gibt.„
Das wäre nicht wahr, meinte mein Gegenüber, während er die Rechnung ausdruckte, das Virus käme aus einem Labor.
Auf mein Nachfragen meinte er, dass dies klar sei, da Wuhan das größte Labor der Welt sei.
Ob es das größte Labor der Welt ist, sei mal dahingestellt. Bekannt ist, dass in vielen Laboren, anscheinend in Wuhan auch, an Fledermäusen geforscht wird.
Fledermäuse haben ein sogenanntes „Super-Immunsystem”, das der Wissenschaft immer noch Rätsel aufgibt. Fledermäuse können jahrelang Krankheitserreger in sich tragen, an die andere Tiere nach kürzester Zeit gestorben wären. Anscheinend hängt das wohl damit zusammen, dass Fledermäuse beim Fliegen eine stark erhöhte Körpertemperatur haben und dies den Stoffwechseln steigert. Dadurch wäre es möglich, dass Krankheitskeime keine Chance haben, ihnen zu schaden. In Fledermauskot sind viele Krankheitskeime.
Vielleicht ist eine Fledermaus aus dem Labor in Wuhan entkommen, aber das ist Spekulation.
Genauso könnte es sein, dass irgendjemand aus dem Labor das Coronavirus mit herausgebracht hat, ohne es zu wissen. Vielleicht war es ein Laborunfall.
Die Komplexität des Virus lässt allerdings darauf schließen, dass dies nicht im Labor entwickelt wurde.
Falls das Virus ein biologischer Kampfstoff wäre und irgendwie entwichen wäre, muss man sich die Frage stellen, warum China kein Gegenmittel hat und nicht mal die eigene Bevölkerung rettet. Es wäre äußerst unsinnig ein Virus loszulassen, um viele Menschen zu töten, ohne die eigene Bevölkerung zu schützen.
Die Argumentationskette des Hotelangestellten pltscherte vor sich weiterhin.
Er kam mit Dingen, die schon längst entkräftet und als Falschdarstellungen entlarvt waren.
Auch der hanebüchene Vergleich Influenza und Corona brachte er an. Angeblich gäbe ja mehr Grippetote als Coronatote, meinte er. Viele Tote, die sowieso gestorben wären, wären ja als Coronatote deklariert worden, behauptete er, denn für Coronakranke bekämen Krankenhäuser mehr Geld. Auch hätte man Totenscheine gefälscht. Das stand auf „seinen” Webseiten, die ja den angeblich recht hatte.
Gegen mein Argument, dass diese von ihm genannten Webseiten keine Beweise lieferten für ihre Behauptungen oder Mutmaßungen, hielt er entgegen, dass dies nicht nötig wäre, weil ’ ”man das weiß”.
Da er immer lauter wurde, merkte ich, dass er gegen mich nicht ankam.
„Aber der Drosten hat es nicht geschafft, die Schweinegrippe und die Vogelgrippe an den Mann zu bringen”, sagte er, „aber jetzt hat er es mit Corona geschafft.”
Christian Drosten ist seit 2017 Professor, Lehrstuhlinhaber und Institutsdirektor an der Charité in Berlin und zugleich Leiter des Fachbereichs Virologie. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind neu auftretende Viren. Er hat auch den PCR-Test für das SARS-CoV‑2 entwickelt.
„Er hat aber nie an der Schweine- und Vogelgrippe geforscht”, entgegnete ich, „Er hat an SARS-Cov‑1 geforscht, da er dies 2003 entdeckt hatte.„
Das hätte ich besser nicht gesagt.
Man wisse ja, dass es seit den 1960-er-Jahren das Coronavirus gebe, teilte der Hotelangestellte sein Wissen und wollte wissen oder stellte die rhetorische Behauptung auf, da hätte man aber nicht „so einen Heckmeck” gemacht.
Die Virusvariante SARS-Cov‑1 (von 2003) sowie das Coronavirus, das 2012 zur MERS-Epidemie im Nahen Osten geführt habe, unterschieden sich, erwiderte ich, da diese beiden sich vornehmlich in den unteren Atemwegen verbreiteten und nicht in den oberen Atembereichen wie den Rachen bei der momentanen Pandemie. Dadurch würden mehr Viren ausgeatmet als bei der Variante von 2003 und 2012.
Das war in den Augen des „Oberschlauen” völliger Unsinn. Denn „der Drosten” wollte angeblich schon die Schweine- und Vogelgrippe unter der Menschheit verteilen, was nicht geklappt hatte. Jetzt verdiene er „richtig Kohle mit den Schei*** PCR-Tests, die nichts taugen”, aber egal, „Hauptsache der Rubel rollt.”
Meine Gattin und ich merkten, dass es in keinster Weise Sinn ergab, ansatzweise Argumente zu liefern. Der Covidiot ratterte Fake-News herunter, die er als Wahrheit ansah und blockte alles ab, was nur ansatzweise widersprechen könnte. Wir merkten immer wieder, dass die Verschwörungstheorien, die er seicht anbringen wollte, völlig neben der Realität standen, doch er merkte es nicht und wollte es auch nicht.
Diskussionen mit Covidioten, Impfgegnern und ähnlichen verlaufen eigentlich immer so.
Sie blendet permanent die Realität aus.

Seit Wochen werden vermehrt in Städten Corona-Test genommen, größtenteils Schnelltests.
Dies hat die Sinnhaftigkeit, dass man Infizierte aufspüren und von anderen mittels Quarantäne isolieren kann.
Ganz groß herausgekommen ist die Bundesverdienstkreuzträgerin Doktor Lisa Federle aus Tübingen. Tübingen ist nebenbei bemerkt auch eine sogenannte „Modellstadt”, was bedeutet, dass man dort auch Öffnungsszenarien durchspielen und ausprobieren kann.
Im Fokus steht allerdings, die Infektionen zu erkennen und eine Ansteckung zu verhindern.
In Böblingen gibt es das „Böblinger Modell”, für das Doktor Björn Schittenhelm verantwortlich ist.
Im Gegensatz zum „Tübinger Modell” ist das „Böblinger Modell” nicht so in den Medien (omni)präsent.
Gestern hat allerdings Bundesgesundheitsminister Spahn mittels Videokonferenz mit dem Verantwortlichen aus Böblingen gesprochen und dieses Modell sehr gelobt.
Tübingen ist als „Modellstadt” deklariert, Böblingen übrigens nicht, obwohl Böblingen auch einen Antrag gestellt hat. Das Problem war aber, dass der Antrag nur dann legitim ist, wenn die Stadt eine Inzidenz von unter 50 über sieben Tage rückwirkend hat.
Böblingen hatte den Antrag allerdings an dem Tag gestellt, als die Inzidenz auf 53 gestiegen war. Damit wurde der Antrag leider abgelehnt.
Das Prekäre am „Tübinger Modell” ist, dass die Inzidenz stiegt, die in Böblingen sinkt.
Nur weil ein Modell in den Medien präsenter ist, bedeutet das nicht, dass es besser ist.

Kanzleramtschef Braun hat Angst, dass es eine Corona-Virus-Variante geben könnte, die resistent gegen Impfen wäre. Er sagte im gleichen Atemzug, dass dies passieren könnte, wenn der sogenannte „Lockdown” zu früh aufgehoben würde.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Der gelernte Arzt warnt vor einer Mutation, die gegen Impfungen resistent sein könnte.
Er spielt wohl auf Bakterien an, die gegen Antibiotika resistent sind, die sogenannten „Multi-Resistenten” (abgekürzt : MRSA).
Das kann man nicht vergleichen.
Im Gegensatz zu Bakterien haben Viren keinen Stoffwechsel.
Man kann Viren kein Antibiotikum einflößen und damit „vergiften”.
Viren muss das Immunsystem bekämpfen.
Man kann dem Immunsystem aber beibringen, wie es auf bestimmte Viren reagieren muss.
Dies geschieht durch Impfungen.
Was Helge Braun gemeint haben könnte, dass es eine Virus-Mutation gibt, gegen die der momentane Impfstoff nicht wirkt.
Das passiert zum Beispiel bei der Impfung gegen Grippe auch. Laufend gibt es neue Grippe-Mutationen, gegen die neue Impfstoffe entwickelt werden müssen. Deswegen sollte man sich ja jedes Jahr gegen Grippe impfen lassen.
Bei den neuen Impfungen mit sogenannten mRNA- oder bei Vektorimpfstoffen werden nur die „Baupläne” des Virus ans Immunsystem übermittelt.
Die Stacheln – englisch: „spikes” – docken an die Zellen an, damit der Virus seine Arbeit beginnen kann.
Man teilt dem Immunsystem mit, wie die Stacheln aussehen, damit das Immunsystem dagegen Antikörper entwickelt.
Bei den „modernen” Impfmethoden müsste man die „Baupläne” nur etwas ändern beziehungsweise an die neue Mutation anpassen und schon könnte man diese mit dem nachgebesserten Impfstoff bekämpfen.
„Multi-resistente Viren” kann es nicht geben, auch wenn Helge Braun dies glaubt.
Was er aber ebenfalls konkretisieren sollte, ist die Erklärung seinerseits, dass durch die Aufhebung des „Lockdowns” solche Viren entstehen können.
Wenn die Maskenpflicht wegfiele, gibt es mehr Infizierte, aber keine neuen Mutationen.
Auch hier übertreibt er oder will Panik verbreiten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich gestern unzufrieden damit, dass manche Bundesländer sich nicht an die in der Ministerpräsidentenkonferenz besprochenen Maßnahmen wie zum Beispiel die sogenannte „Notbremse” halten.
Die „Notbremse” bedeutet, dass ab einer Inzidenz von 100 Maßnahmen zu treffen sind, um die weitere Verbreitung der Corona-Pandemie zu verhindern. Diese geht einher mit massiven Schließungen wie Geschäfte oder auch zum Teil von sogenannten „körpernahen Dienstleistungen” wie Nagelstudios und Tattoostudios.
Angela Merkel sagte aber auch, dass sie überlege, dass man ins Infektionsschutzgesetz Maßnahmen bei Überschreiten bestimmter Inzidenzen hineinschreiben könnte. Dann wären die Länder daran gebunden, die Maßnahmen durchzusetzen.
Im Prinzip funktioniert dies schon, denn im Grundgesetz wird die „konkurrierende Gesetzgebung” genannt.
Die „konkurrierende Gesetzgebung” bedeutet, dass sowohl der Bund als auch die Länder auf dem selben Rechtsgebiet die Kompetenz des Einlassens von Gesetzen haben.
Es ist dann zu klären, wer genau diese wahrnehmen darf.
In Artikel 72 des Grundgesetzes wird dies geregelt.
Wo der Bund von seinem Recht Gebrauch macht, können die Länder grundsätzlich keine Gesetze mehr erlassen. Schon bestehendes Landesrecht tritt außer Kraft.
Nun hat aber der Bund zwar das Infektionsschutzgesetz erlassen, die Ausgestaltung aber den Ländern überlassen.
So entstanden zum Beispiel die Corona-Verordnungen der Länder, auf die man sich über die Länderparlamente – in diesem Kontext die Ministerpräsidentenkonferenz – berät, diese gemeinsam ausgestaltet und diese erlässt.
Die Bereiche der „konkurrierenden Gesetzgebung” sind in Artikel 74 Absatz 1 und Artikel 105 Absatz 2 des Grundgesetzes aufgeführt.
In Artikel 74, Absatz 1, Punkt 19 ist zu lesen, dass „Maßnahmen gegen gemeingefährliche oder übertragbare Krankheiten bei Menschen und Tieren, Zulassung zu ärztlichen und anderen Heilberufen und zum Heilgewerbe, sowie das Recht des Apothekenwesens, der Arzneien, der Medizinprodukte, der Heilmittel, der Betäubungsmittel und der Gifte” dazu gehören.
Das bedeutet, dass die Gesetzgebung für den Infektionsschutz in der Hand des Bundes liegt.
Der Bund hat aber hineingepackt, dass die Länder für die Ausgestaltung zuständig sind. Somit hat der Bund die Kompetenz für die Corona-Verordnungen an die Bundesländer abgegeben.
Der Bund könnte ins Infektionsschutzgesetz explizit hineinschreiben, dass Geschäfte schließen müssen, wenn eine Inzidenz über 100 erreicht ist.
Dies wäre dann für alle Länder zwingend notwendig, auch wenn in manchen Corona-Verordnungen etwas anderes stünde.
Um das Infektionsschutzgesetz zu ändern, wäre aber eine Mehrheit im Bundesrat notwendig, da dies eine Rechtsverordnung ist. Dies regelt Artikel 80 des Grundgesetzes.
Die Frage ist, ob die Länderkammer mitspielen würde!

Wegen der relativ geringen Inzidenz dürfen im Landkreis Böblingen wieder Museen öffnen. Museen können einen negativen Schnelltest verlangen. Ich fragte beim zuständigen Ministerium nach, wie es sich bei Geimpften verhält.
Wie man es bei einer Anfrage per E‑Mail kennt, dauerte es zwei Wochen, bis eine Antwort kam.
Meine Frage war dahingehend, dass es nicht notwendig sei, dass geimpfte Personen einen gültigen Schnell- oder PCR-Test beim Eintritt ins Museum vorlegen müssten. Ich wies explizit darauf hin, dass ich Vollimmunisierte meinte, die schon die zweite Impfdosis bekommen hätten. Dazu sagte ich noch, dass ich davon ausgehe, dass nach spätestens zwei Wochen der Vollschutz danach eingetreten sei.
Die zuständige Person beim Sozial- und integrationsministerium des Landes Baden-Württemberg, zu dessen Bereich auch das Gesundheitsressort gehört, wiedersprach.
Es bestehen keine Ausnahmen von den in der Verordnung aufgeführten Infektionsschutzmaßnahmen für Personen, die bereits gegen das Coronavirus geimpft wurden. Das schließt die Verpflichtung zur Vorlage eines tagesaktuellen negativen Schnelltests bei der Nutzung bestimmter Einrichtungen und Dienstleistungen mit ein. Der Grund hierfür ist der weiterhin aus wissenschaftlicher Sicht noch unklare Sachverhalt der unabsichtlichen Verbreitung des Coronavirus auch durch bereits geimpfte Personen.
Original-Antwort
Die Person, die mir dies schrieb, mag in der Corona-Verordnung firm zu sein, aber sie verkennt die Sinnhaftigkeit einer Impfung.
Eine Impfung hat den Sinn, die Verbreitung der Infektion einzudämmen. Gleichzeitig verhindert diese, dass die Geimpften erkranken.
Mit der Aussage des Ministeriums wird das Impfen ad absurdum geführt.
Wenn nun „hochoffiziell” behauptet wird, dass trotz einer Impfung kein Schutz bestehe, sich und andere zu infizieren, muss man sich fragen, warum es überhaupt eine Impfung gegen das Coronavirus gebe.
Mir kommt es so vor, als wenn mit Scheuklappen gearbeitet wird.
Nachtrag:
Auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts kann man übrigens eine Passage, auf der sich die Person vom Ministerium anscheinend bezieht, lesen.
Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19 Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Transmission (Erregerübertragung) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird. Trotzdem bietet die Impfung einen guten individuellen Schutz vor der Erkrankung.
Quelle:
Auch wenn dies vom Robert-Koch-Institut so dargestellt wird, widerspricht dies dem Sinn einer Impfung.
Es widerspricht zudem jeglicher Aufklärung, warum man sich impfen lassen soll.