Wegen der relativ geringen Inzidenz dürfen im Landkreis Böblingen wieder Museen öffnen. Museen können einen negativen SchnelltestSchnelltests Mittels Schnelltest kann innerhalb kurzer Zeit festgestellt werden, ob jemand mit einem Krankheitskeim infiziert wurde. verlangen. Ich fragte beim zuständigen Ministerium nach, wie es sich bei Geimpften verhält. 

Wie man es bei einer Anfrage per E‑Mail kennt, dauerte es zwei Wochen, bis eine Antwort kam. 

Meine Frage war dahingehend, dass es nicht notwendig sei, dass geimpfte Personen einen gültigen Schnell‑ oder PCR-TestPCR-Test Ein PCR-Test kann in einer Probe Krankheitskeime und vieles mehr erkennen. beim Eintritt ins Museum vorlegen müssten. Ich wies explizit darauf hin, dass ich Vollimmunisierte meinte, die schon die zweite Impfdosis bekommen hätten. Dazu sagte ich noch, dass ich davon ausgehe, dass nach spätestens zwei Wochen der Vollschutz danach eingetreten sei.

Die zuständige Person beim Sozial‑ und integrationsministerium des Landes Baden-Württemberg, zu dessen Bereich auch das Gesundheitsressort gehört, wiedersprach.

Es bestehen keine Ausnahmen von den in der Verordnung aufgeführten Infektionsschutzmaßnahmen für Personen, die bereits gegen das CoronavirusCorona Das Corona-Virus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die tödlich verlaufen kann. geimpft wurden. Das schließt die Verpflichtung zur Vorlage eines tagesaktuellen negativen SchnelltestsSchnelltests Mittels Schnelltest kann innerhalb kurzer Zeit festgestellt werden, ob jemand mit einem Krankheitskeim infiziert wurde. bei der Nutzung bestimmter Einrichtungen und Dienstleistungen mit ein. Der Grund hierfür ist der weiterhin aus wissenschaftlicher Sicht noch unklare Sachverhalt der unabsichtlichen Verbreitung des Coronavirus auch durch bereits geimpfte Personen.

Original-Antwort

Die Person, die mir dies schrieb, mag in der CoronaCorona Das Corona-Virus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die tödlich verlaufen kann.-Verordnung firm zu sein, aber sie verkennt die Sinnhaftigkeit einer Impfung. 
Eine Impfung hat den Sinn, die Verbreitung der Infektion einzudämmen. Gleichzeitig verhindert diese, dass die Geimpften erkranken. 

Mit der Aussage des Ministeriums wird das Impfen ad absurdum geführt. 

Wenn nun „hochoffiziell“ behauptet wird, dass trotz einer Impfung kein Schutz bestehe, sich und andere zu infizieren, muss man sich fragen, warum es überhaupt eine Impfung gegen das Coronavirus gebe.

Mir kommt es so vor, als wenn mit Scheuklappen gearbeitet wird.

Nachtrag:
Auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts kann man übrigens eine Passage, auf der sich die Person vom Ministerium anscheinend bezieht, lesen.

Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19Corona Das Corona-Virus verursacht eine schlimme Lungenkrankheit (COVID-19), die tödlich verlaufen kann. Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Zudem ist noch nicht geklärt, in welchem Maße die Transmission (Erregerübertragung) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird. Trotzdem bietet die Impfung einen guten individuellen Schutz vor der Erkrankung.

Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Auch wenn dies vom Robert-Koch-Institut so dargestellt wird, widerspricht dies dem Sinn einer Impfung.
Es widerspricht zudem jeglicher Aufklärung, warum man sich impfen lassen soll.

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