Hobby(s)

Werte Zeitreisende!
In zwei Wochen ist es soweit!
Bekannterweise laden wir – Edelfrau und Edelherr von Syntronica –
am 1.6.2019, ab 12 Uhr zum
Steαmpunk-Picknick in die Villa Rustica
Die „Villa Rustica“ ist ein römisches Freilichtmuseum und befindet sich in Hechingen-Stein.
Als musikalische Untermalung ist die Steamfolk-Band „Tales of Nebelheym”. zugegen.
Anwesend sind nach aktuellem Stand Färber, ein Schmied und vielleicht ein Elfenbein-Schnitzer (tierartgerecht).
Für die Bewirtung ist gesorgt. Es gibt verschiedene Würste vom Grill, Getränke, Kaffee und Kuchen.
Norbert Ludovicus von Castle, von der „Umbrella Corporation”, wartet mit einer Überraschung auf.
Was es ist … eine Überraschung.
Das „Amt für Ætherangelegenheiten” wird die Zeitreisedokumente in zweifacher Hinsicht kontrollieren.
Der Eintritt beträgt pro Person sechs Euro.
Die Adresse ist
Eichwäldle 1
72379 Hechingen
Der Parkplatz für die Teilnehmenden ist gegenüber dem Eingang zur „Villa Rustica” im Wald.
Die „Villa Rustica“ nahm uns sehr freundlich auf.

Am Wochenende um den Muttertag – 11. und 12. Mai 2019 – fand im Grandhotel Waldlust zu Freudenstadt wieder ein „Weltenbummler-Wochenende“ statt, an dem sich nicht nur Weltenbummler, sondern auch Zeitreisende trafen.
Zudem fand am Samstagabend dort ein Konzert der Steamfolk-Band „Tales of Nebelheym” statt.
Alles fand in familiärer Atmosphäre statt und wir haben uns sehr wohlgefühlt.
Petra Haller, von „Sissis Erben” hielt Vorträge über die Kleidung, die getragen wurde, über die Geschichte des Korsetts und vieles mehr.
Stände bei denen es Schmuck, Wertvolles und Ausgefallenes gab, waren dort auch vertreten.
Am ersten Adventswochenende findet wieder eine Veranstaltung dort statt.

Liebe Gretaistinnen und Gretaisten,
als ich Schüler war, bin ich jeden Morgen an Hecken und Sträuchern vorbeigegangen, die mit grauem schweren Staub bedeckt waren. Ich wuchs in einer Stadt auf, in der es viele Zementwerke gab.
Wir haben dies in den Griff bekommen, weil auf den Schornsteinen Filter installiert wurden, und plötzlich waren die Blätter nicht mehr grau, sondern grün.
Wir hielten die Dünnsäureverklappung von Chemiekonzernen in der Nordsee und den Weltmeeren auf. Wir schafften es, dass das Baumsterben durch „Sauren Regen“ aufhörte und den Borkenkäfer verwiesen wir in seine Schranken.
Wir waren unterwegs in Sachen „Doppelter Nulllösung“, „SALT I“, „SALT II“, „START“ und nahmen an Ostermärschen teil. Wir richteten Friedensfeste aus, alles für eine bessere Zukunft!
In unserer Freizeit!
Durch unsere Beharrlichkeit wurde in Autos erst der Katalysator und dann der Rußpartikelfilter eingeführt. Motoren verbrauchen weniger Rohstoffe und leisten mehr.
Damit nicht soviel Energie verblasen wird, benutzen wir Wärmedämmungen an unseren Häusern.
Innen brennen Energiesparlampen. Immer energieeffizientere Heizungen versorgen uns mit Wärme.
Es ging weiter mit Reduzierung von CO2 und NOX, Eindämmung der Produktion von Umweltgiften und so weiter. So wurden auch der Rhein und die Ruhr sowie viele andere Flüsse wieder kuriert.
Wir fahren mit verbrauchsniedrigen Autos und beherrschen die ökologische Fahrweise.
Photovoltaik- und Windkraftanlagen produzieren Strom. Atomkraft und Kohlekraftwerke werden reduziert, auch in der Produktion. Der verringerte CO2-Ausstoß und das Abschwören von Treibgasen (FCKW), zum Beispiel in Deos und Parfüms, Spraysdosen etc., sorgen dafür, dass das Ozonloch langsam, aber stetig kleiner wird.
Wir tragen volle Getränkeflaschen in unseren Rucksäcken oder Taschen mit auf unseren Spaziergänge und die leeren wieder zurück mit nach Hause. Wir trennen unseren Müll, damit er recycelt werden kann, benutzen weniger Plastiktaschen sowie Einwegbehälter und schreiben auf Recycling-Papier. Getränke kaufen wir in Pfandflaschen. Wir sammeln Batterien und bringen sie mit anderen Dingen zur Sondermüllannahme.
Ihr, liebe Gretaistinnen und Gretaisten, geht für den Klimaschutz freitags auf die Straße. Freitags, wenn Ihr in der Schule sein solltet, also nicht in Eurer Freizeit!
Weil ja niemand von Euch verlangen kann, dass Ihr laufen müsst, bringen Euch Mami und Papi mit Ihren hubraumgewaltigen und kraftstrotzenden Autos zu Euren „Friday-For-Future-Events“.
Ihr habt vorher Transparente und Schilder mit tollen Parolen gebastelt, damit Eure „Message” herüberkommt.
Vor den Events holt Ihr Euch bei Euren Lieblings-Fast Food-Filialen noch „Coffee“ oder sonstiges „To-Go“ in Plastik- oder Pappbehältern. Während der Events werft Ihr die Becher weg, weil sie Euch beim Demonstrieren stören.
Nach Euren „Klimaschutz-Events“ geht Ihr hungrig zum „Fast-Food-Restaurant“ und esst Euch satt, weil so ein Event natürlich schlaucht. Die Verpackungen sind, auch wenn Ihr die Sachen dort und nicht draußen esst, in Umverpackungen eingepackt und diese werden dann entsorgt, nicht recycelt.
Weil Eure Transparente und Schilder dort unbequem sind, müsst Ihr sie loswerden und legt sie davor oder steckt sie in die städtischen Mülleimer, nicht sortiert wie bei der Mülltrennung, die Ihr propagiert.
Vor, während und nach den Events macht Ihr Fotos und Selfies, die in sozialen Onlnenetzwerken hochgeladen werden, weil es der Sebstdarstellungswahn so will.
Wenn die Handys, Smartphones und Tablets schwächeln, stöpselt Ihr Powerbanks an sie, damit es weiter gehen kann. Die Powerbanks werden mit Strom aufgeladen, meistens zu Hause.
Wieder zu Hause zurück macht Ihr erst mal Eure Laptops, PC oder Game-Stations an, wenn Ihr sie sowieso nicht angelassen habt, damit diese zeitnah Aktualisierungen in Eurer Abwesenheit installieren können.
Dann wird stundenlang gespielt. Nebenher kommuniziert man in den sozialen Onlinenetzen und hat das Licht an. Das vergisst man auszumachen nach dem Toilettengang. Vorm Ins-Bett-Gehen kurz noch die aktuellen und angesagten Fernsehserien etc anschauen und sich darüber über Messenger austauschen, während das Licht brennt.
Während Ihr schlaft, laden Eure Handys auf, damit ihr den nächsten Tag gut starten könnt.
Samstags geht es dann auf Partys oder in die Diskotheken, bei denen viel und helles Licht benutzt wird. Die Musik ist laut. Stromverbrauch pur.
Am Sonntag muss man sich auf die nächsten Schultage vorbereiten, die wirklich schwer werden. Eure Mami oder Euer Papi fährt Euch zur Schule und holt Euch wieder ab. In der Schulkantine holt Ihr Euch etwas zu essen und werft die Umverpackungen in den Restmüll. Alternativ geht Ihr zur Imbissbude oder holt Euch etwas beim nahen Diskounter.
Freitags könnt Ihr es etwas langsamer angehen lassen, weil ja wieder turnusmäßig „Friday for Furture” angesagt ist. Man muss ja nicht pünktlich kommen.
Ihr wollt uns mit Euren „Friday-for-Future-Events” wachrütteln, damit wir etwas für die Umwelt tun und vor allem für Eure Zukunft.
Was macht Ihr?
Schaltet Ihr Eure Handys aus, verzichtet Ihr auf Fast-Food, geht nicht mehr in Diskotheken, schränkt Ihr Eure Gaming-Aktivitäten ein, geht Ihr zu Fuß zur Schule?
Mitnichten!
Wer tut etwas für die Zukunft?

Gestern, Samstag, den 23.3.2019, waren wir auf Christoph Sonntags Dernière seines Programms „#Bloß kein Trend verpennt!”.
Das Programm war lustig und stellenweise tiefgründig.
Beim Besuch im Backstagebereich (genau genommen neben der Bühne vor der Tür dorthin) , bei dem auch dieses Foto entstand, übergaben wir ihm eine Einladung zum „Steampunk-Picknick” im Römischen Freilichtmuseum Villa Rustica am 1.6.2019.
Wermutstropfen
Wir hatten die zwei Karten bei einem Gewinnspiel gewonnen. Als wir in Rudersberg ankamen, lagen diese schon bereit für uns.
Nachdem wir uns einige Minuten durchgefragt hatten, wie wir nun zu Christoph Sonntag in den Backstagebereich kämen, kam dieser heraus und begrüßte uns vor der Tür zum Backstagebereich. Obwohl es bei dem Gewinnspiel genannt wurde, sahen wir rein gar nichts davon.
Christoph Sonntag war überrascht, nicht nur von unserer Gewandung, sondern, dass wir da waren.
„Ich habe leider keinen Sekt da“, stammelte er. Ein Selfie mit ihm machten wir, dann sagte er, wir sollten nach seiner Show zum Büchertisch kommen, da er uns ein handsigniertes Buch schenken wolle.
Nach der Show warteten wir, bis er den Fans die gerade erworbenen Bücher signiert hatte.
Er schaute uns an, erinnerte sich nicht mehr an sein Versprechen und überlegte einige Sekunden, während derer wir ihn erwartungsvoll anschauten und unsere Blicke sehr auffällig auf seine Bücher richteten.
Als er vorschlug, wir sollten in den VIP-Bereich „hinter der Bar“ gehen, erkannten wir anhand seiner Mimik und Gestik, dass er uns nur loswerden wollte.
Das Versprechen mit dem Buch löste er nicht ein, obwohl wir mehrmals sehr mit einem riesigen Zaunpfahl winkten.
Wir verließen daraufhin die Gemeindehalle Rudersberg.
Wir werden garantiert keine Veranstaltung mehr von ihm besuchen.
Schade, dass ein „Star“ so mit Fans umgeht.

Vor ein paar Tagen war ich in Pullach bei München.
Man fährt von hier auf die Autobahn 81, im Stuttgarter Kreuz auf die A8, in der Nähe von München auf die A96 und ist dann nach knapp zweieinhalb Stunden da.
Da zwischen dem Leonberger Dreieck und dem Abzweig zum Flughafen Stuttgart Stau gemeldet war, fuhr ich über die Dörfer und kam dann hinter dem Flughafen auf de A8.
Mein Navi meinte allerdings, mir eine andere Umfahrung für den Stau zu zeigen. Laut meinem Navi hätte ich durchs Stuttgarter Kreuz auf die A831 fahren sollen, abfahren in Österberg, dann durch den Tunnel bei Österberg. Weiter wäre es dann durch Möhringen, Vaihingen und Degerloch über den Flughafen auf die A8 gegangen.
Da ich ortskundig bin, habe ich den Weg über die Dörfer gewählt.
Auswärtige hätten sich auf die vom Navi vorgeschlagene Umfahrung, die je nach Typ etwas anders gewesen wäre, verlassen müssen.
Die von meinem Navi vorgeschlagene Umfahrung wäre durch die stuttgarter Ortsteile Österberg, Möhringen, Vaihingen und Degerloch gegangen.
In Stuttgart und den Ortsteilen gilt aber seit Anfang 2019 ein generelles Dieselfahrverbot für Diesel unterhalb der Abgasklasse Euro 5.
Auswärtige hätten, wenn sie dies nicht gewusst hätten oder sich blind aufs Navi verlassen hätten, eine saftige Strafe von 108,50 Euro (80 Euro Strafe plus 28,50 Euro Bearbeitungsgebühr) riskiert.
Laut Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg und der Verwaltung der Landeshauptstadt Stuttgart gibt es vom Dieselfahrverbot keine Ausnahme für Privatfahrzeuge.
Diese Borniertheit und Starrköpfigkeit habe ich erleben müssen, als meine Gattin und ich ein Steampunk-Picknick am Schloss Solitude geplant haben.
Mitte November 2018 haben wir die Veranstaltung für den 1.6.2019 von „Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ genehmigen lassen.
Zu der Zeit war noch nicht bekannt, ob das Dieselfahrverbot kommt und wenn, welche Stringenz es haben wird.
Schloss Solitude befindet sich auf der Gemarkung Gerlingen. In Gerlingen gilbt die Umweltzone, was bedeutet, dass man zur Einfahrt eine grüne Umweltplakette benötigt, welche im Prinzip jedes Auto mit Katalysator bekommt bzw. hat.
Verwaltungstechnisch gehört Schloss Solitude aber zu Stuttgart. Ebenso sind die Straßen, die dorthin führen, auf stuttgarter Gebiet.
Man darf also mit Dieselautos bis einschließlich Euro 5 nicht zum Schloss fahren, geschweige denn dort parken.
Wir schrieben Behörden an und versuchten für einen Nachmittag eine Ausnahmeregelung – für vielleicht fünf bis sechs Autos – zu bekommen.
Pustekuchen!
Die Behörden teilten uns mit, dass es ein „Dieselfahrverbot für Diesel unterhalb Euro 5“ gäbe. Mehr kam nicht, von keiner Stelle. Die Stadt Gerlingen verwies lediglich darauf, dass die Stadt Stuttgart dafür zuständig sei. Der Bürgebeauftragte von Stuttgart und dem Land übernahm ebenfalls kein bisschen Verantwortung, sondern wies nur auf das Verbot hin.
Wir sagten die Veranstaltung am Schloss Solitude ab bzw. zogen um zur „Villa Rustica“, dem römischen Freilichmuseum nach Hechingen-Stein.
In Stuttgart gibt es viele Veranstaltungen wie das Frühlingsfest, den Herbst-Wasen, das Weinfest, Stuttgarter Sommer, diverse Messen und vieles mehr.
Von Konzertveranstaltern haben wir hören müssen, dass sie schon Konzerte in Stuttgart abgesagt haben, weil es nicht mal diesbezügliche Ausnahmegenehmigungen gibt.
Stuttgart hat sich mit dem Dieselfahrverbot nichts Gutes gegönnt.

Werte Zeitreisende!
Am 1.6.2019 laden wir – Edelfrau und Edelherr von Syntronica – zum
Steαmpunk-Picknick in die Villa Rustica
Die „Villa Rustica” ist ein römisches Freilichtmuseum und befindet sich in Hechingen-Stein.
Der Eintritt beträgt pro Person sechs Euro.
Weitere Informαtionen gibt es hier … „Aktuelle Informationen”.
Leider mussten wir das Steαmpunk-Picknick am Schloss Solitude absagen.
Die „Villa Rustica” nahm uns sehr freundlich auf.

Aufgrund des Dieselfahrverbots in Stuttgαrt und der Unflexibiltät der Behörden haben wir uns entschieden, diese Veranstaltung zu verlegen.
Hier geht es zur neuen Veranstaltung.
Werte Zeitreisende!
Am 1.6.2019 laden wir – Edelfrau und Edelherr von Syntronica – zum
Steαmpunk-Picknick zum Schloss Solitude
Wir können schon jetzt bekanntgeben, dass die allseits beliebte Band „Tales of Nebelheym” bei uns zu Gast sein wird.
Weitere Informationen gibt es in Kürze.
Wir sind stolz, verkünden zu dürfen, dass wir kurz beim Jahresrückblick von „SWR Heimat” zu sehen sind.
Wir erscheinen direkt hinter dem Tatort-Kommissar von Stuttgart.
Wir hatten dem Südwestrundfunk (SWR) auf Pfingsten ein Interview über die Kulturbewegung Steampunk gegeben.
- Jahresrückblick von „SWR Heimat”
- Interview zu Steampunk
- Unsere Fotowebseite „Steampunk – Retrofuturismus”

Wir wünschen Frohe Weihnachten!

