Fernsehen

Wir für Deutschland

Wir gratulieren der Deutschen Nationalmannschaft zum Einzug ins Halbfinale! 

Wir gratulieren der Deutschen Elf zu dem Sieg!

Das nächste Ziel heißt Europameister!

Talkshow Sabine Dietmar Superfliege Syntronica Glühwürmchen Herzbeben

Wenn man wie ich als Journalist arbeitet, ist man der Wahrheit und der Objektivität verpflichtet.

Wir Journalisten werden ja immer in einen Topf geworfen, und man schimpft uns die „Kampfpresse“ oder schlimmer noch die „Lügenpresse“.
Ich möchte ein Beispiel geben, was guter und was schlechter Journalismus ist.

Vor ein paar Wochen bekam ich etwas „gesteckt”.
Es ging um ein Thema, das nicht wirklich mein Bereich ist – Biologie und Tierversuche.
Problem – Ich schreibe im Metier Astrophysik, „Kritik von Pseudo-Wissenschaften“ sowie Evolution.

Ein Student, nennen wir ihn Mike*, erzählte mir, dass er im Rahmen seiner Nebentätigkeit mit Mikroplastik arbeite.
Die chinesische Regierung ist an dem Projekt beteiligt und sein Mentor Jing* lässt ihn Versuche mit Fischen machen.
Die Fische werden ausgebrütet und kommen dann in ein Verhaltensbecken, in dem sich Chemikalien befinden. Nach 120 Stunden werden die Fische dann getötet, sesziert, untersucht und das Ergebnis dokumentiert.
Die Versuche werden mit verschiedenen Chemikalien wiederholt.

Mike arbeitet auch sonntags, weil laut ihm die Fischen nach 120 Stunden getötet werden müssen, weil es sonst als Tierversuch gelte.

Das stieß mir auf und ich recherchierte im Internet, fand aber nichts mit 120 Stunden in den Gesetzen wie Tierversuchsgesetze, Tierschutzgesetze etc. pp.

Diskussionen mit Tierschützern, Tierärzten etc. brachten auch nichts.
Mir schwebten die Bilder der armen Tiere vor Augen und diese Aussage: „Wenn wir die Fische innerhalb 120 Stunden töten, gilt es de jura nicht als Tierversuch.“

Es hört sich also erstmal so an:
„Die Chinesen umgehen das Tierschutzgesetz.“

Das wäre ein Hammer!

Die Recherche brachte, wie gesagt nichts, und mir kam in den Sinn, dass Jing Mike’s Gutgläubigkeit und Naivität ausnutzte.
Mir taten auch die Fische leid.
Laut TierSchuG müssen Versuche angemeldet und genehmigt werden, bei denen Tieren Leid, Schmerz u.ä. zugefügt wird.

Ich schrieb daraufhin nochmals mehrere offizielle Stellen an, Tierschutzbeauftragte, Tierärzte usw.
Keiner konnte etwas bestätigen, niemand kannte irgendwas mit 120 Stunden.
Ich begann daraufhin, das TierSchuG näher anzuschauen.
Die ganze Sache galt für Wirbeltier, Kopffüssler und Weichtiere. Fische waren also drin.
Dann fiel mir eine Stelle auf, dass Tiere fähig sein mussten, sich selbstständig zu ernähren.
Das könnte der Punkt sein.

Ich wandte mich nochmals an eine Ärztin, die mir zweimall zurückgemailt hatte und wissen wollte, wie es weiter ginge.
Wir diskutierten über Stadien von Fischen, wann ein Fisch selbstständig essen könne.
Dann stolperte ich über das sog. „Tierversuchsanordnungsgesetz“ und einige EU-Richtlinien.
In einer Beurteilung der Rasse Zebra-Bärbling in Tierversuchen stand:

“As per Article 1(3)(a)(i) of Directive 2010/63/EU (EU 2010) on the protection of animals used for scientific purposes, live nonuman vertebrate animals including independently feeding larval forms are covered by its scope. According to the description of OECD TG236, the zebrafish embryos are used until 96 h post-rtilisation. Zebrafish is generally not considered as being capable of independent feeding until five days post-fertilisation. This is confirmed by the Commission Implementing Decision 2012/707/EU (EU 2012b) on a common format on collection of information on the use of animals for scientific purposes in the EU states that „Fish should be counted from the stage of being capable of independent feeding onward. Zebrafish kept in optimal breeding conditions (approximately + 28°C) should be counted 5 days post fertilisation”.
Considering the foregoing, the embryos in question should not be considered as „independently feeding larval forms„within the meaning of the Directive and therefore the procedure, as far as the embryos are concerned, does not fall within its scope.”

Das war also die Lösung.

Die 120 Stunden, die Mike als „de jura” deklariert hatte bzw. man ihm so mitgeteilt hatte, waren also falsch. Vielleicht hatte man es ihm einfach so gesagt, um ihn ruhig zu stellen.

Also Entwarnung.

Ich dachte drüber nach. Mir taten die Fisch-Embryonen leid.
De jura und de scienta wurden Regeln festgesetzt.

Die „Kampfpresse” hätte wohl etwas anderes daraus gemacht.
Illegale Tierversuche
Chinesische Regierung unterläuft Tierschutz.

Ich hoffe, ich konnte an einem Beispiel klar machen, was gute Pressearbeit (inklusive Sorgfalt) und was schlechte ist.

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Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen

„Der Wahrheit und der Sorgfalt verpflichtet”

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Sie nennen es „Wettbewerb” – Wir nennen es „Schiebung”.

Bei den „Fashion Royals” der Mercaden Böblingen sind wir leider schon in der ersten Runde ausgeschieden.

Wir sind keine schlechten Verlierer, doch wir möchten einige Kuriositäten zu bedenken geben.
Deswegen melden wir uns auch nach einiger Zeit des Abstands erst zu Wort.

Bei der Besprechung kurz vor dem Beginn wurden einige zu beachtende Dinge festgehalten. 
Uns wurde eindringlich gesagt, worum es genau ginge bei den „Fashion Royals“. 
Man legte uns besonders ans Herz, dass man sich verändere und dass das Outfit beider Personen harmonieren müsse.
Darauf haben wir uns in hohem Maße konzentriert.

Die Anweisung, wir müssten harmonisch und freundlich miteinander umgehen, war für uns eine Selbstverständlichkeit, denn so gehen wir immer miteinander um. Das impliziert unser Glück.

Vom sportlichen Outfit zum legeren Business-Look war eine große Veränderung.
Die Hosen sind im Trend – Dreiviertel für Frauen und helle Hosen für Herren, auch die Schuhe sind in.

Sabine trug eine blaue Jeanshose, Dietmar deswegen ein blaues Polohemd.
Gegengleich dazu Sabine ein helles Oberteil zu Dietmars (heller) Hose.
Dazu schwarze Schuhe mit weißen akzentuierenden Sohlen zum schwarzen Blazer und schwarzem Jacket.
Sabine änderte auch das Make-up und die Frisur war nachher anders.

Vorher trugen wir Jeanshosen, dazu T‑Shirts und Kapuzenjacken.

Wir haben uns beim Präsentationsvideo einmal versprochen, was die anderen – „unsere Gegner“ – aber auch getan haben.
„Unsere Gegner“ haben sich – s. o. – nicht verändert, der Jeanslook bei ihnen blieb (Vorher/Nachher).
Was uns aber am meisten gestört hatte, war die Tatsache, dass im Vorfeld schon ein großer Fauxpas passiert ist. Sie traten nicht zu zweit, sondern zu dritt an. Ihre Tochter war nämlich die Modeberaterin und war fast nur auf dem Video zu sehen, anstatt ihre Eltern, die eigentlichen Kandidaten. Im Video sah man immer wieder, wie die Tochter die Kleidung aussuchte und bezahlte.

Sollte hier jemand gepusht werden?!

Von einem unserer Freunde sind wir darauf gestoßen worden, dass man mehrmals abstimmen konnte.
Dies haben wir beim vierten Durchlauf ausprobiert. Wir konnten dies innerhalb kürzester Zeit mehrmals tun. Aus Fairness haben wir sechsmal gevotet, zweimal für jedes Paar. 
Wir haben dies sowohl jeweils vom Tablet, vom Handy und vom Computer aus probiert und es gelang, ohne irgendwelche Daten löschen zu müssem. Es funktionierte nach einigen Stunden wieder.

Auch bemerkten wir, wie stellenweise die Abstimmung der vorigen Paare ausfiel. 
Wirklich gute Paare waren eher auf dem absteigenden Ast, auch bei der Abstimmung durch die Jurys der „Kreiszeitung” und der „Mercaden”. Dies wurde auch unterschwellig geschrieben.

Etwas möchten wir zitieren aus der Kreiszeitung.

Man beachte den Vorspann bzw. die Einleitung!

Sabine und Dietmar Schneidewind hatten gegen Birgit und Ralf Wintrup wenig zu melden.
Sowohl in der Online-Wertung, die ein Drittel für das Gesamtergebnis ausmacht, als auch bei den Jurys hatten das Sindelfinger Ehepaar die Nase vorn. Birgit und Ralf versammelten 63,9 Prozent der Stimmen auf sich, für Sabine und Dietmar blieben nach Adam Riese noch 36,1 Prozent übrig. 

Das Rundherum war auch alles andere als angenehm.

Bilder von uns wurden anstatt mit einer Digital-Kamera von einem Handy mit einer Hand gemacht.
Auch wenn es Handys mit sog. „UltraPixeln” gibt, kommt die Qualität nicht an die riner Kamera ran.

Der Videograf war nicht wirklich bei der Sache, Motivation ist etwas Anderes.
Das negative Highlight war zwischen der Shoppingtour und dem Foto-Shooting.
Wir zogen uns um, räumten etwas auf und sprachen den Videografen an.
Dieser schlief vorn übergebeugt auf dem Tisch.

Was uns erst später klarwurde, war ein Spruch der Frau vom Management : „Vielleicht gewinnen sie ja.” 

Im Nachhinein – nach zwei Wochen Abstand – kommen uns die „Fashion Royals” eher wie ein abgekartetes Spiel bzw. Inszenierung vor,  als ein gerechter Wettbewerb.

 Nach unseren Recherchen werden Kathrin und Alexander  gewinnen.

Wie wir berichteten, war am Freitag, den 27.5.2016, unser großer Tag bei den „Fashion Royals”.

Wir möchten nun das Video (oben) präsentieren, das u.a. auch unsere Vorstellung und die Shopping-Tour zeigt.

Abstimmen kann man bis Montag, den 6.6.2016, unter diesem Link:

http://www.krzbb.de/krz_141_0_Fashion-Royals-Abstimmung.html

Unten sind dann die Kurzvideos zu sehen und man kann dort auch abstimmen.

Nun hoffen wir, dass wir eine Runde weiterkommen – dem Finale!

Bitte stimmt für uns ab!

Vielen Dank!

 

Wir halten Euch auf den Laufenden.

Bilder, Video : © Syntronica.net &  „Kreiszeitung/Böblinger Bote“ & Mercaden Böblingen

Fashio Royals Sabnine Dietmar 27.5.2016 Mercasden nachher

Gestern, Freitag, den 27.5.2016, war es soweit …

Nach den Formalitäten bekamen wir unser Motto für die Typveränderung mitgeteilt.

„Ob kurz, dreiviertel oder lang. Betone Deine Beine mit trendigem Hosen-Look!”

In den Mercaden wurde ein kurzes Vorstellungsvideo von einer Dreiviertelminute mit unserem Statement gedreht.
Dort sind wir in unserem „Alltagslook” – Jeanshose, weißes T‑Shirt mit unserem Comic-Avatar und den mit unseren Namen bestickten Kapuzenjacken – zu sehen.

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„Bewaffnet” mit insgesamt 600 Euro zogen wir drei Stunden durch die Böblinger Mercaden, um einen neuen Style (für uns) zu kreiern.
Angefangen von Bekleidungsgeschäften, dem Friseursalon, der Schmink-Ecke besorgten wir uns Kleidung, Accessoires etc.

Sabine trug eine blaue Jeanshose, Dietmar deswegen ein blaues Polohemd.
Gegengleich dazu Sabine ein helles Oberteil zu Dietmars (heller) Hose.
Dazu harmonisierend schwarze Schuhe mit weißen akzentuierenden Sohlen zum schwarzen Blazer und schwarzem Jacket.

Anschließennd war noch ein kleines Foto-Shooting mit Thomas Bischof vom „Böblinger Bote / Kreiszeitung”

Abstimmen kann man in ab nächste Woche unter diesem Link:

http://www.krzbb.de/krz_141_0_Fashion-Royals-Abstimmung.html

Unten sind dann die Kurzvideos zu sehen und man kann dort such abstimmen.

Nun hoffen wir, dass wir eine Runde weiterkommen – dem Finale!

Es hat sehr viel Spaß gemacht. Die Angestelllten in den Geschäften der Mercaden waren sehr nett und sehr zuvorkommend.

Vielen Dank!

Wir halten Euch auf den Laufenden.

Bilder : © Syntronica.net &  „Kreiszeitung/Böblinger Bote“ & Mercaden Böblingen

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Am Freitag, den 27.5.2016, geht es ab 14 Uhr los.

Wir haben unseren (großen)Auftritt beim Wettbewerb „Fashion Royals” in den Mercaden, dem Einkaufszentrum in Böblingen.

Wir wissen ungefähr, was uns erwartet, doch nichts Konkretes, denn das  Motto ist noch geheim. 
Nach der Bekanntgabe haben wir drei Stunden Zeit, um uns Kleidung, Accessoires etc. im Wert von 600 Euro zu diesem Motto zu besorgen.
Dabei werden wir von einem Video- und Fotografen begleitet.

Es kann nichts schief gehen, denn wir sind kreativ und motiviert.

Danach hoffen wir, dass (alle) unsere Freunde, Bekannten, Kollegen etc. für uns abstimmen.

Wer will, kann natürlich in die Mercaden Böblingen kommen und uns anfeuern oder anderweitig motivieren.

Bitte wählt uns zu den „Fashion Royals“ !

© Kreiszeitung / Böblinger Bote
Auf diesem Foto sind wir bei der Auswahl der Kandidaten zu sehen.
Vielen Dank für die Erlaubnis, dieses Foto benutzen zu dürfen, an die „Kreiszeitung / Böblinger Bote” !

Wir halten Euch auf den Laufenden.

Bilder : © Syntronica.net &  „Kreiszeitung / Böblinger Bote”

Roll over Beethoven

„Die Botschaft hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.”

Johann Wolfgang von Goethe

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Wir haben so eben erfahren, dass wir zur Vorentscheidung der „Fashion Royals” aus über hundert Bewerbern zugelassen wurden.

„Fashion Royals” ist ein Wettbewerb, bei dem wir unser Modebewusstsein gegen insgesamt vierzehn andere Paare unter Beweis stellen müssen.
Dieses Event findet im Einkaufszentrum „Mercaden” in Böblingen statt und wurde zusammen mit den Mercaden und dem „Böblinger Boten” – Kreiszeitung – initiiert.

Der Hauptpreis ist eine Reise zu den Filmfestspielen nach Cannes.

Ab dem 27. Mai 2016 geht es los, und ab den 27. Mai kann über uns abgestimmt werden.

Wir werden von Videografen begleitet und das Video wird dann zur Abstimmung (Voting) online gestellt.

Bitte wählt uns zu den „Fashion Royals” !

Wir halten Euch auf den Laufenden.

 

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Gestern zog es uns berufsbedingt zum Bundesparteitag der „Alternative für Deutschland” (AfD) in das „Internationale Congress-Center Stuttgart”.

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Frauke Petry

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Björn Höcke

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Alexander Gauland

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Beatrix von Storch

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Albrecht Glaser

Dies ist ein kleiner Ausschnitt der Pressebilder.

Anfrage zu Bildern in HD über dieses Formular

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Vielen Dank für deine Antwort. ✨

 

Dietmar Glühbirne Lampchen Licht im Oberstübchen

Als meine Herzallerliebste mich von der Arbeit abholte, erzählte sie mir, sie habe einen Mann mit zwei Hunden getroffen, der ihr gesagt habe, einer seiner Hunde sei durch einen „Chiropraktiker“ geheilt worden. Der Hund hätte einen Wirbel ausgerenkt gehabt, und man wäre von Tierarzt zu Tierarzt gelaufen, bis eben dieser „Chiropraktiker“ als Einziger erkannt hätte, was dem Hund gefehlt habe, und dies behoben habe.
Meine Herzallerliebste sagte, dass der geheilte Hund allerdings zittere, was der Mann aber wegwischte mit dem Argument, dass es bald verschwinden würde.
Er schimpfte auch auf die „Pfuscher“. So nannte er die Tierärzte.

Ein paar Wochen später traf ich den Mann beim Gassigehen mit Cora auch.
Unaufgefordert vermittelte er mir seine Geschichte von dem „Chiropraktiker“ und den „Pfuschern“. Ich hörte mir seine Geschichte erst mal an, während ich sah, dass der „geheilte Hund“ zitterte.
Als er fertig war, fragte ich neugierig: „Warum zittert Ihr Hund denn, wenn er geheilt ist?“.
Er meinte, dies käme davon, dass der Hund jahrelang nicht richtig von den „Pfuschern“ (alias Tierärzten) therapiert worden wäre, und es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis sich dies gelegt habe.
Ich konterte, dass ich nicht beurteilen könne, wie es dem Hund vorher gegangen sei, doch ich sähe, dass der Hund litte. Der Hundebesitzer winkte lapidar ab, dass dies schnell verschwände.
„Ihr Hund leidet aber“, intervenierte ich, doch ich erntete Widerspruch, dass es seinem Hund besser ginge, seitdem er bei dem „Knochenbrecher“ gewesen sei, und dass die „Pfuscher“ es nicht hinbekommen hätten.

Mir tat nur der Hund leid, der zitterte und auch den Schwanz zwischen den Beinen verschränkt hatte, und ich ging fassungslos weiter.

Meine Herzallerliebste bestätigte mir, dass der Hund schon bei ihrer ersten Begegnung mit dem Mann gezittert hatte.

Einige Wochen später traf ich den Mann und den Hund wieder. Und man sollte es nicht meinen, er erzählte mir wieder (unaufgefordert) „seine Geschichte“.
Ich hörte sie mir an, um vielleicht Einzelheiten zu erhaschen.

Ich hatte mich, weil mir der arme Hund nicht aus dem Sinn ging, erkundigt, worum es bei dieser Methode ging. Mir klang nämlich „Man nennt ihn auch Knochenbrecher“ nach.
Es ging wohl um den Fernseh-Tier-Guru Tamme Hanken, der medienwirksam bzw. fernsehwirksam Pferde von ihren Leiden befreite. Dieser Mann nennt sich „Knochenbrecher“, was der ostfriesische Ausdruck für „alternativer Heiler“ ist.
Hanken hatte anfangs seine „Methoden“ auf Menschen angewandt, hatte dies aber aufgegeben, weil er keine Erlaubnis bzw. Approbation hatte. Nun wendet er seine unter Medizinern sehr umstrittene Methoden an Pferde an.
Wissenschaftlich und empirisch ist seine Methode nicht belegt; auch Langzeitbeobachtungen, die die Heilerfolge bestätigen könnten, gibt es nicht.

„Aber Ihr Hund zittert und humpelt immer noch wie vor ein paar Wochen“, wandte ich ein, doch als Erklärung bekam ich: „Die Nerven müssen sich erst beruhigen.“
Dann musste ich mir wieder anhören, dass die Tierärzte allesamt Pfuscher seien und keine Ahnung hätten. Er lobte den „Chiropraktiker” alias „Knochenbrecher“ in den Himmel und spart natürlich nicht mit Lob für ihn.
Ich machte ihn aufmerksam, dass ich keinen Fortschritt bei seinem Hund sähe und dass meine Herzallerliebste auch davon berichtet, hätte, dass der Hund gezittert hätte.
Der Mann wiederholte noch mal, dass die Nerven sich erst erholen müssten.
„Ich mache mir eher Sorgen, dass Ihr Hund einen bleibenden Schaden hat“, erklärte ich, doch er winkte ab: „Das können Sie nicht beurteilen, weil Sie ihn ja nicht kennen.“
„Sie sagten, dass Sie bei Tamme Hanken gewesen seien“, preschte ich nach vorn, „dieser zieht an den Beinen der Tiere und lässt diese dann zurückschnellen. Die Pferde, die ich sah, waren alles Andere als begeistert. Sie humpelten danach stellenweise noch mehr und sahen nicht glücklich aus. Man konnte Schmerz in den Gesichtern sehen.“
Dies wischte der Mann mit „Papperlapapp“ weg und lobte noch mal den „Knochenbrecher“.
Ich konterte, dass ich die ganze Sache für Tierquälerei hielte und es für sehr bedenklich ansähe, wie die Tiere behandelt würden.
Ich bemerkte, dass man genauso gut den Hund hätte in Alufolie anpacken können, um ihn gegen Einflüsse von außen schützen zu können, und kniff ein Auge zu, während ich sagte: „Dann ist ihr Hund gegen Erdstrahlung geschützt und zittert vielleicht nicht mehr.“.
Der Mann warf mir vor, ich hätte keine Ahnung und wäre verbohrt.

Was ich erlebte, war ein typisches Beispiel von Esoterik.
Der Mann glaubt, dass die fragwürdige Behandlung geholfen habe und ignoriert jegliche Bedenken.

Liebe Leser, lassen Sie sich nicht auf solche Praktiken ein, denn nur einer kann gewinnen.

Der Geldbeutel des „Knochenbrechers“.

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