Deutschland

Der bekannte Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann hat sich vor seiner Verhaftung in die Türkei abgesetzt und ist seitdem flüchtig. Nun kam heraus, wie er Wind von seiner Verhaftung bekam.
Eine mit ihm befreundete Mitarbeiterin der Justiz hatte nicht nur ihn, sondern auch andere gewarnt und sie auf dem Laufenden gehalten, was Ermittlungen gegen sie anging.
Der weibliche Maulwurf, der bis zur „vorläufigen Beurlaubung“ in der Staatsanwaltschaft tätig war, hat sich nicht nur Akteneinsicht der Strafverfolgungsbehörden gegen Hildmann verschafft, sondern hat wohl auch andere Interna an Querdenker und Verschwörungstheoretiker geliefert.
Die Frau war angestellt in der EDV-Abteilung und war für Netzwerktechnik und Systemadministration zuständig.
Der Polizei und der Staatsanwaltschaft war mehrmals aufgefallen, dass der Maulwurf sich bei Polizeieinsätzen „sonderbar“ verhalten hatte und dass die potenziell Verdächtigen Interna kannten, wenn Beamte bei ihnen anklopften.
Nicht nur diese Verdachte hatten sich erhärtet, sondern der Maulwurf hatte auch Hildmann nach dessen Flucht in der Türkei besucht und ihm Daten zugespielt.
In der sogenannten Querdenker-Szene hatten wohl auch welche von dem Besuch erzählt und damit geprotzt.

Viermal sei er betrogen worden, sagt Sven, doch beim fünften Mal habe es geklappt. „Mit dem Impfausweis kann ich überall hingehen, wo 3G oder 2G gilt, obwohl ich nicht geimpft bin.” Stolz zeigt er seinen gelben Impfausweis, in dem nur Corona-Impfungen vermerkt sind.
Sven hat sich seinen gefälschten Impfausweis nicht im sogenannten „Darknet” besorgt, sondern in einem Chat bei „Telegram”.
Dort scheint es viele Gruppen zu geben, bei denen nicht nur gefälschte Impfausweise angeboten werden, sondern auch elektronische Impfzertifikate, die als QR-Code angezeigt werden können.
„Morgen gehe ich zur Apotheke und lasse mir ein digitales Zertifikat ausstellen”, erzählt Sven, „Dann kann ich dies auf meinem Handy speichern. Das habe ich sowieso immer dabei.”
Das dürfte allerdings in die Hose gehen, denn es wäre verdächtig, wenn jemand einen Impfausweis hätte, der nur zwei Impfeinträge mit einem Corona-Impfstoff hätte. Zudem sind Apotheker auch angehalten, genau zu hinterfragen, wenn Impfzentrum nicht gerade in der Nähe des Wohnorts genutzt wurden, wie es bei Sven der Fall ist. Man muss begründen können, warum man im Süden Deutschland wohnt und sich in Hamburg hat impfen lassen.
Bei digitalen Impfzertifikaten wird es schon etwas schwieriger.
In jedem digitalen Zertifikat ist eine sogenannte „elektronische Signatur” gespeichert, um die Echtheit zu gewährleisten. Diese ist in einer Datenbank der EU-Gesundheitsbehörde hinterlegt. Diese gewährleistet, dass das Corona-Impfzertifikat authentisch und gültig ist. Zugang zur Datenbank haben nur Gesundheitsbehörden und einzelne sogenannte „Einheiten”. In Deutschland sind Apotheken diese „Einheiten”, weil sie die digitalen Impfzertifikate ausstellen anhand der gelben Impfausweise.
Wenn es sich um gefälschte Zertifikate handelt, muss man als Fälscher Zugriff auf diese Datenbank erhalten, was in der Regel unmöglich ist, wenn man sie nicht „hacken”, also korrumpieren, will.
Es gibt aber leider kriminelle und korrupte Apotheker, die gegen Geld auch mal bei offensichtlich gefälschten Impfnachweisen wegschauen und digitale Zertifikate zur Verfügung stellen.
Es gibt aber auch raffiniert gefälschten Webseiten.
Diese sehen wie Webseiten der EMA aus.
In dem QR-Code sind Webseitenadressen hinterlegt anstatt der Zertifikate.
Der unbedarfte Benutzer scannt den QR-Code ein und landet auf eine speziell für ihn eingerichtete Webseite.
Dort steht sein Name und die angeblichen Impfdaten.
So werden Kunden getäuscht, obwohl für diese alles plausibel scheint.
Wenn diese Art von QR-Codes mit Überprüfungs-Apps gescannt werden, halten sie einer Kontrolle nicht stand, im Gegensatz zu denen, die Apotheker ausstellen, die es mit der Authentizität und Wahrheit nicht so genau nehmen.
Viele zeigen aber einfach ihre gefälschten gelben Impfausweise bei Veranstaltungen vor, wenn sie sicher gehen wollen.
Um zu sehen, ob dieser gefälscht ist, gehört eine große Portion Erfahrung und internes Wissen.
Bei den Papier-Ausweisen kann man allerdings nicht nachvollziehen, wer sie gedruckt hat.
Bei den digitalen, die von Apothekern erstellt wurden, ist es einfacher, denn in jedem QR-Code ist auch die Nummer der ausstellenden Apotheke mit gespeichert.
In Baden-Württemberg sind den Strafverfolgungsbehörden etwa 250 diesbezügliche Fälle bekannt.
In den letzten Monaten sind diese Straftaten allerdings sehr angestiegen.
Sowohl Fälscher als auch Benutzer der gefälschten Impfzertifikate sind unverantwortlich.
Bei Geimpften und Genesenen gibt es sogenannte Durchbrüche. Das bedeutet, dass Geimpfte und Genesene trotz alledem an Corona (nochmals) erkranken können. Statistisch gesehen sind es 0,18 Prozent aus dieser Gruppe, also 18 Personen auf 10 000. Auf die momentan vollständig-geimpften Personen sind circa 95 000 Durchbrüche bekannt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine geimpfte Person Covid-19 bekommt und weitergibt ist also etwa 1 zu 500.
Bei Ungeimpften ist die Wahrscheinlichkeit allerdings 1 zu 1.
Wenn nun die freiwillig-ungeimpften mit einem gefälschten Impfausweis zu einer Veranstaltung gehen, ist also das Risiko eines Ausbruchs sehr hoch.
Dies ist ihnen aber egal, denn für sie zählt nur der eigene Vorteil, wobei keine Rolle spielt, ob es juristisch oder moralisch sowie humanistisch verwerflich ist, was sie tun.

Heute, Dienstag, den 26.10.2021, ist die konstituierende Sitzung des neuen Bundestags. Damit ist die Vorgängerregierung außer Dienst, übernimmt aber geschäftsführende Aufgaben, bis die aktuelle Regierung in Gänze steht und somit handlungsfähig ist.
Um elf Uhr wird der sogenannte „Alterspräsident”, Wolfgang Schäuble, die erste Sitzung des neugewähllten Bundestags mit dem obligatorischen Gong eröffnen.
Den Posten als Bundestagspräsidentin wird Bärbel Bas von der SPD übernehmen, da dieser immer von der Fraktion übernommen wird, die die meisten Sitze hat.
Die Stellvertreter werden von jeder anderen Fraktion gestellt, was aber schon während der vorigen Legislaturperiode kuriose Auswüchse insbesondere der rechtsgerichteten AfD gegenüber annahm.
Für die Vizepräsidenten gibt es eine Pro-Forma-Wahl, aber sie stehen eigentlich schon vorher fest.
Die anderen Fraktionen stieß das „Demokratie-Verständnis” der AfD auf, weswegen sie ihr routinemäßiges Abnicken aussetzten, um anscheinend ein Zeichen setzen zu wollen.
Diese Verweigerungshaltung zog sich bei allen Kandidaten der AfD durch und der Posten wurde ihr verweigert.
Im Vorfeld der konstituierenden Sitzung vor vier Jahren wurde der sogenannte „Alterspräsident” umdefiniert.
Per definitionem war bis dahin derjenige „Alterspräsident”, der die meisten Lebensjahre auf dem Buckel gehabt hat.
Die Prognosen sprachen dafür, dass die AfD in den Bundetag einziehen würde, also wäre Alexander Gauland von der AfD der „Alterspräsident” gewesen.
Dies wollten aber die anderen Fraktionen nicht und so wurde der „Alterspräsident” nicht mehr nach Lebensjahren, sondern nach den Jahren im Bundestag (Amtszeit) bestimmt.
Da Gauland sein erstes Bundestagsmandat hatte, wurde dies Wolfgang Schäuble, der seit 1972 Mitglied des Bundestages gewesen ist.
Ein Begriff, den man selten hört, wird nach der „Ära Merkel” wieder öfters benutzt, wenn es um die neue Regierung geht.
Das sogenannte „Versteinerungsgebot”!
Man möchte ein handlungsfähiges Land und kein versteinertes, das sich nicht bewegt..
Diess bedeutet zudem, dass von der alten, nur noch geschäftsführenden, Regierung keine Grundsatzentscheidungen mehr getroffen und keine Posten mehr vergeben werden können.
Über den Begriff „Versteinerungsgebot” kann man selbstverständlich streiten.
Heute wird also nur das Bundespräsidium gewählt.
Im Vorfeld hat die FDP schon geweint, weil sie nicht neben der AfD sitzen will.
Ob es so kommen wird, weiß niemand.
Außer, dass im Grunde genommen alle sich selbst lobpreisen, wird nicht viel passieren.
Nachtrag:
Entschieden wurde erneut, dass im Präsidium jede Fraktion mit einem Vizeposten vertreten sein werde.
Bärbel Bas forderte einen respektvollen Umgang im Parlament und versprach die Präsidentin aller Abgeordneten zu sein.

Für Freitag, den 22.10.2021, hatte die Initiative „Friday For Future” Veranstaltungen und Demonstrationen geplant. Die Teilnehmer wollen Druck auf die baldige Regierung in Sachen Umwelt und Klimaschutz machen.
Am Lise-Meitner-Gymnasium in unserer Nachbarschaft kamen gegen halb acht, viertel vor acht wieder viele sogenannte „Mama-Taxis” oder „Familien-Taxis” an, ließen die Kinder und Jugendlichen aussteigen und fuhren dann über die Wendeplatte durch die enge Zufahrtsgasse weg.
An diesem Sträßchen stehen Autos der Anwohner geparkt, sodass es fast immer zum Stocken kommt, wenn die Autos morgens dort fahren, um die Schüler zur Schule zu bringen.
In den parallelen Straßen und Gassen sieht es auch nicht anders aus.
Ein paar Eltern lassen ihre Kinder auch vor der Bäckerei aussteigen. Manche warten dort mit laufenden Motoren und bringen die Kinder dann zum Gymnasium, obwohl ein breiter Fußweg dorthin führt von der Bäckerei.
In den großen Pausen marschieren die Schüler in Scharen zur Bäckerei und zurück.
Also gibt es kaum Fußfaule, wie man anhand der zum Teil wartenden Autos erst hätte meinen können.
Diese Situation wiederholt sich nicht nur freitags, sondern an jedem Schultag, auch abends oder nachmittags stellenweise, wenn Versammlungen oder Arbeitsgruppen stattfinden.
Auch in Anbetracht, dass in Stuttgart etwas bezüglich „Friday For Future” stattfindet, muss man zweifeln, ob die Schüler und die Eltern wirklich verstanden haben, worum es eigentlich geht.
Einige Eltern nehmen ihre Kinder auf dem Weg zur Arbeit mit, da sie auch an den Schulen vorbeikommen.
Die meisten werden aber extra gebracht, vielleicht weil es ja auch bequem ist.
Diese Personengruppe hat ganz besonders nichts verstanden.
Diese Eltern werden ihre Kinder ebenso zu Veranstaltungen von „Friday For Future” mit dem Auto bringen.
Da liegt der Hase im Pfeffer.
Klimaprotest scheint reine Profilierung zu sein.
Man kann mit geschwellter Brust erzählen, dass das Kind beim Klimaschutz mitmacht.
Bekannte klopfen bewundernd auf die Schultern und man bekommt Lob.
Niemand weiß schließlich, was sich wirklich abspielt.

Fake-News machen bekanntlich vor nichts Halt. Auf einer Webseite, die in Sachsen-Ahalt beheimatet ist, wird behauptet, der Grünen-Politiker Anton Hofreiter habe sich dafür ausgesprochen, dass ein Liter „sprit” sieben Euro kosten solle.
Diese Aussage ist eindeutig falsch.
Sie wird auch nicht wahr, wenn man sie über Jahre immer wieder als neueste News auftischt.
Es gibt sie nämlich schon seit knapp vier Jahren.
Sie basiert allerdings auf ein Interview aus der Zeitung „Die Welt” aus dem Jahre 2012.
Das Interview erschien am 23. Februar 2012.
Dort gibt es eine Passage über das Autofahren. Zu diesem Zeitpunkt stieg der Treibstoffpreis auf ein relativ hohes Maß.
Der Interviewer fragte Anton Hofreiter, ob Autofahren deswegen bald Luxus werden könnte.
Der Rohölpreis wird weiter steigen. Die Gefahr ist deshalb groß, dass Autofahren zum Luxus wird. Nur wenn der Benzinpreis unattraktiv hoch ist, wird die Autoindustrie gezwungen sein, ihre Modelle schnell auf alternative Antriebsarten umzustellen.
Seine obige Antwort erschien so in der „Welt” vor neuneinhalb Jahren.
Im Jahre 1998 hatten Medien berichtet, dass die Grünen auf ihrem Parteitag in Magdeburg beschließen wollten, dass ein Liter Treibstoff auf fünf Mark – 2,56 Euro – steigen solle, damit viele ihr Auto für private Zwecke zu Hause lassen sollten.
Diese Forderung ist aber nicht wiederholt worden.
Die Fake-News, die von einer rechtspopulistischen Hetz-Webseite stammen, kann man getrost in den Online-Mülleimer werfen.

Eine Kollegin hat wegen Fahrens mit Alkohol im Blut ihren Führerschein verloren. In der Regel wird der Führerschein beziehungsweise die Fahrerlaubnis nach anberaumten Zeit automatisch zurückgegeben oder wieder erteilt.
Die Kollegin, deren Vorname einfach Nadine sein soll, war vor ein paar Monaten auf einer Party. Dort flossen auch einige Liter Alkohol.
Der Hausherr, bei dem die Party stattfand, bat Nadine, sie möge ihr Auto ein klein Wenig weiter in die Hauseinfahrt hineinfahren. Es stand nämlich etwas auf dem Gehweg nahe dem Nachbargrundstück.
Leicht beschwipst tat sie dies und setzte den Wagen ein paar Meter um.
Dies rief die Polizei auf den Plan, die dies anscheinend von einiger Entfernung beobachtet hatte.
Nadine verlor die Fahrerlaubnis und musste ihren Führerschein direkt abgeben.
Im juristischen Jargon heißt es „Entzug der Fahrerlaubnis”, im Volksmund „Führerschein einbehalten”.
Nun ist es in der Regel so, dass man nach der Sperrzeit einen Brief von der Führerscheinstelle bekommt, in dem steht, dass man seinen Führerschein zurückbekäme beziehungsweise dass man die Fahrerlaubnis wieder erhalte.
Neuerdings ist es aber so, dass es einen Ermessensspielraum beim Landratsamt gibt.
Die Führerscheinstelle, die dem Landratsamt unterstellt ist, kann zum Beispiel zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis eine medizinisch-psychologische Untersuchung anordnen. Dies ist meistens notwenig, wenn jemand diese mehrmals verloren hat.
Nadine musste sich dem im Volksmund so genannten „Idiotentest” unterziehen, obwohl es ihr das erste Mal passiert war.
Nun fragt man sich, warum sie das musste.
Sie hatte sich sehr kooperativ den Polizisten gegenüber gezeigt und war ruhig geblieben.
Das hatten die Polizisten vermerkt.
Dies wurde ihr aber so ausgelegt, dass sie angeblich schon „Erfahrung” beim Fahren unter Alkoholeinfluss hätte und deswegen so ruhig geblieben wäre. Man ging anscheinend auch davon aus, dass sie die Polizisten täuschen wollte.
Man muss auf der Stelle den Führerschein abgeben. Das bedeutet de jure und de facto den Verlust der Fahrerlaubnis.
Dies wird etwas später durch Gerrichtsbeschluss bestätigt.
Die medizinsich-psychologische Untersuchtung kann sich etwas hinziehen, wenn man keinen zeitnahen Termin bekommt.
Das bedeutet aber, dass der Entzug der Fahrerlaubnis vom Tag des Erwischtwerdens bis zur Entscheidung über die MPU einschließlich Übermittlung, dass man den Führerschein an der Führerschienstelle abholen kann, dauert.
Bei der Kollegin waren es vier Wochen bis darüber geurteilt wurde. Die MPU verzögerte sich wegen Terminmangel nochmals um vier Wochen. Dass sie sich der MPU unterziehen musste, wurde von jemanden der Führerscheinstelle kurz vor Beendigung der Sperrfrist entschieden.
Sie war den Führerschein also acht Wochen länger los, als es eigentlich von Gesetzwegen vorgeschrieben war.
Nadine hat auch herausbekommen, wie die Polizisten Kenntnis erlangt hatten, dass sie das Auto umgesetzt hatte.
Ein Taxifahrer hatte dies gesehen und hatte der Polizei Bescheid gesagt, dass dort eine betrunkene Person Auto gefahren war. Er hatte der Polizei das Kennzeichen mitgeteilt. Diese musste dem Vorwurf nachgehen.

Die Realitätsverweigerer rund um die Corona-Pandemie brauchen immer wieder eine Bestätigung, dass ihre Wahrheitsverdrehungen doch irgendwie stimmen. Sie stricken sich dafür weitere Lügen-Geflechte, die nur den Zweck haben, sich selbst Recht zu geben.
Obengenannte Gruppen und Gruppierungen erzählen ziemlich viel Unsinn, wie zum Beispiel seit ein paar Tagen ein Märchen über den Umgang mit geimpften und ungeimpften Personen, wenn sie plötzlich Coronasymptome zeigen.
Laut ihrer irrigen Aussage gelten geimpfte mit Symptomen in der Statistik plötzlich als ungeimpft.
In der „Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19„steht in Paragraf 2, Absatz (2): „Im Sinne der Verordnung ist … eine geimpfte Person eine asymptomatische Person, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises ist.„
Hier ist eindeutig beschrieben, wie ein Geimpfter definiert wird.
Er hat ein Impfzertifikat und ist nicht krank.
Dies münzen die Covidioten, Querdenker, Impfgegner und andere Realitätsverweigerer für ihre Zwecke leicht um, indem sie (willentlich) behaupten, wenn jemand Symptome hätte und ein Impfzertifikat besäße, nicht als geimpft gelte.
Die „Schutzausnahmeverordnung” beschäftigt sich allerdings lediglich mit der Erleichterung von Corona-Maßnahmen, die eben nur für Geimpfte ohne Symptome gelten können.
Im Infektionsschutzgesetz und den entsprechenden Verordnungen der Bundesländer werden Schutzmaßnahmen definiert, wie die Corona-Pandemie aufgehalten und eingeschränkt werden kann. Dazu gehört beispielsweise die Maskenpflicht.
Die SchAusnahmV beschreibt Fälle, wie bestimmte Personengruppen ihre partiell durch das IfSG außer Kraft gesetzten Rechte wieder bekommen können.
Sie geht, wie oben gesehen, auf Erleichterungen für geimpfte Personen ein.
Die dort beschriebenen Regelungen haben aber nichts mit Einschätzungen von Infektionsgeschehen oder der Kategorisierung von Fallzahlen oder Hospitalisierungsinzidenzen zu tun.
Die Information darüber, wie viele Patienten auf Intensivstationen mit Covid-19 liegen und bei denen es sich um Impfdurchbrüche handelt, ergibt sich aus den Meldevorschriften des Infektionsschutzgesetzes und der Verordnungen der Länder.
Die Covidioten fantasieren sich daraus eine „Pandemie der Ungeimpften” zusammen und versuchen so mal wieder, ihren Realitätsverlust zu kaschieren.

Wir sind geladen zu Probe der Aufführung von „Hänsel und Gretel”.
Wir hatten nämlich alle an einem Preisausschreiben der Lebkuchen-Fabrikation Metzler teilgenommen und als Gewinner sitzen wir nun hier auf dem außengelegenen Anwesen nahe dem Weiher im Freien.

Gerade kommt die Seniorfirmenchefin Thekla Metzler zu uns und erzählt etwas über das Unternehmen sowie die Philosophie und vor allem, dass man niemanden alleine lasse und immer aus großer Verantwortung den Angestellten gegenüber handle.
Auch ihre Enkelin Johanna, die die Firma bald übernehmen soll, ist anwesend.
Sie hat die Regie über die Aufführung.

Caroline, die Darstellerin von Gretel, Vince alias Hänsel, Mareille als (Stief-) Mutter von Hänsel und Gretel, betreten die aus Paletten zusammengelegte Bühne. Romy spielt das Hexenhaus und trägt ein Kostüm, das wie aneinander gelegte Lebkuchen aussieht.

Als Thekla Metzler an die baldige Juniorchefin weitergeben will, damit die Probe losgehen kann, stürmt ein weißhaariger Mann auf den Platz.
Er warnt „die alte Metzler”, wie er sie nennt, dass er alles aufklären wolle und meint, alles käme ans Tageslicht.
„Die alte Metzler” solle sich nicht so aufspielen und so unschuldig tun.
„Die alte Metzler” wird ungehalten und hält dagegen, dass der Mann, der sich als Georg Ossegg vorstellt, verschwinden solle, zumal er ja überhaupt nicht wisse, wovon er spreche, während dieser aus seinem Rucksack Beweise unter das Publikum verteilt.

Da sie Schaden vom Unternehmen abwenden will, schlägt sie vor, sich mit ihm unter vier Augen zu unterhalten. Beide ziehen von dannen, nachdem an die baldige Juniorchefin übergeben wurde.

Auf der Bühne beginnt die Probe mit einem Fauxpas, da der Vater von Hänsel und Gretel nicht da ist.
Der Schauspieler musste in häusliche Quarantäne wegen Corona.
Die Juniorchefin liest holperig die Passagen des Vaters vor.
Nach kurzer Zeit hört man einen lauten Schrei, der sich anhört, als käme er von Georg Ossegg aus dem Wald.
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Ausgehend von den Koalitionsverhandlungen, angestoßen von der FDP und den Grünen, zeichnet sich ab, dass die nächste deutsche Regierung aus einer Ampel-Koalition bestehen wird. Armin Laschet meint zwar, er wäre noch im Rennen, doch die Zeichen für eine Jamaika-Koalition verblassen.
In den Reihen der CDU rumort es gewaltig.
Die CDU hat nicht nur knapp acht Prozent der Wählerstimmen verloren. Dazu kommt auch noch, dass dies das schlechteste Ergebnis der CDU seit dem Bestehen der Bundesrepublik ist.
Armin Laschet ist geschasst.
Parteifreunde wie Jens Spahn, der genauso wie Markus Söder (CSU) Armin Laschet unterstützt hatte, ziehen sich zurück. Ein paar machen sich nicht nur rar, sondern hüllen sich auch noch in Schweigen. Anderer üben allerdings offen mehr odr wenige heftige Kritik.
Markus Söder spricht seit dem Wahldebakel kleinlaut und unterschwellig davon, dass die CDU, wenn überhaupt, nur die zweite Geige als regierungsbildende Partei spielen könne.
Königsmacher werden so zu Königsmördern.
Die Aussagen der Vertreter von Grünen und der FDP zeigen, dass diese lieber mit der SPD koalieren möchten als mit einer CDU, die nicht erst jetzt ihre Orientierung verloren hat.
Dies lastet noch mehr auf Armin Laschet.
Ellen Demuth, die ihren CDU-Kollegen als Kanzlerkandidaten unterstützt hatte, sagte schon am Montagmorgen nach der Bundestagswahl, dass er die Wahl vergeigt habe und zurücktreten solle.
Aber nicht nur sie, sondern auch viele andere Parteikollegen fordern dies.
In die parteiinternen Kritiker reiht sich auch Norbert Röttgen ein, der die Wahl zum Parteivorsitzenden der CDU gegen Laschet verloren hatte. Intrigen hört man trapsen.
Vielen Wählern mag negativ aufgestoßen sein, dass Armin Laschet seinen Posten als Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens im Vorfeld der Bundestagswahl nicht abgegeben hatte.
Man unterstellte ihm, er nähme es nicht ernst und sei nicht davon überzeugt, dass er gewinne.
In seiner Heimatregion Aachen spielt noch eine Sache hinein, die schon einige Zeit zurückliegt, aber von den Aachenern nicht vergessen wurde.
An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule hatte Laschet im Jahr 2014 das Seminar „Die Europapolitik in der Berliner Republik” gehalten. Nachdem ihm die Original-Klausuren verloren gegangen waren, stellte er Noten nach Gutdünken und Intuition aus.
Dies war aufgefallen, da manche keine Noten bekamen und Personen, die nicht mitgeschrieben hatten, obwohl sie für das Seminar eingeschrieben waren, welche bekamen.
Daraufhin wurde sein Lehrauftrag am RWTH annulliert.
Armin Laschet wirkte stets etwas seltsam, was ihn auch den hämischen Beinamen „Clown von Aachen” einbrachte.
Er schaffte es nicht, in die (übergroßen) Fußstapfen von Angela Merkel zu treten.
In Diskussionen und Interviews gab er sich eher kommunikatiionsarm als aufgeschlossen, was ein Interview im ZDF mit dem Interviewer Theo Koll zeigte.
Es ist abzusehen, dass ausgehend von den Wählerstimmen sowie den Sondierungsgesprächen, eine Ampelkoalition unter Olaf Scholz als Bundeskanzler zustande kommt.
Armin Laschet hält sich an längst schon verdorrten Grashalmen fest, die kaum noch Halt bieten.
Die Frage ist, wer ihm sagt, dass er abtreten soll.

Kleine Autos gegen große, leistungsstarke gegen welche mit wenig Leistung, PKW gegen LKW, SUV gegen Limousinen. Auf der Straße und im Straßenverkehr tobt der Krieg.
Hupen, Überholen, Nötigung ist an der Tagesordnung.
Vor mir fährt ein Auto völlig korrekt mit einer Geschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde, wie es die Schilder auf der kurvenreichen Straße anzeigen.
Ich bemerke, dass hinter mir jemand drängelt.
Die Näherungssensoren an meinem Auto zeigen im Display, dass das Auto hinter mir in regelmäßigen Abständen näherkommt und dann wieder den Abstand drosselt, um mich dazu bringen, schneller zu fahren oder zu überholen.
Ab und zu betätigt jemand die sogenannte „Lichthupe”, wohl um mir mitzuteilen, ich solle beschleunigen.
Anscheinend ist jemand zu spät aufgestanden und ist im Stress.
Da die Geschwindigkeitbegrenzung gilt, fahre ich wie das Auto vor mir mit 70.
Plötzlich tut sich eine gerade Strecke auf der Straße auf.
Obwohl die Straßenmarkierung durchgezogen ist, überholt das Auto hinter mir, wobei es hupt und in schnellem Wechsel „Lichthupe ein” und „Lichthupe aus” macht.
Während erst ich und danach das Auto vor mir überholt wird, hört man die ganze Zeit die Hupe des Überholenden.
Für viele Straßenverkehrsteilnehmer ist es schwer, sich einfach einzuordnen und sich an Regeln zu halten.
In Innenstädten und in geschlossenen Ortschaften wird sich nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen gehalten. Die Lichthupe wird betätigt, die akustische Hupe ebenso. Es wird gedrängelt, überholt, wild gestikuliert und vieles mehr. Auch wird oft in Dreißiger-Zonen oft überholt.
Überholen ist innerorts generell nicht verboten, doch da nicht immer übersehbar ist, wie die Verkehrslage ist oder man nicht weiß, ob ein anderes Auto aus einer Parklücke ausschert, sollte man dies so gut wie nicht tun.
An Zebrastreifen langsam heranzufahren oder zu halten, ist wohl nur etwas für Verlierer.
Außerhalb von Orten ist die Lage mit dem Drängeln, Nötigen und so weiter noch schlimmer.
Wer ordnungsgemäß fährt, ist in den Augen der anderen der Verlierer, weil er sich an die Regeln hält.
Auf Autobahnen scheint der Krieg noch schlimmer zu sein.
Man fährt stellenweise mit 140 km/h hinter einem anderen Auto her und von weitem sieht man schon die auf- und abblitzende Lichthupe der Permanent-Schnellfahrer.
Ob es einen Zusammenhang zwischen „kleinen Teilen im unteren Körperbereich” und großen, schnellen Autos gibt, konnte nicht bewiesen werden.
Es scheint aber so zu sein, obwohl ein Beweis aussteht.