Ausbildung

In der lettischen Hauptstadt, Riga, tagt die Eurogruppe, um über Griechenland zu diskutieren.
Die Eurogruppe, so gab sie bekannt, wäre bereit, Griechenland unter die (finanziell) Arme zu greifen, wenn Griechenland endlich Anstrengungen unternähme, Reformen einzuleiten.
Außer Ja-Ja-Bekundungen von Seiten Griechenlands ust nichts zu spüren.
Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis „glänzt” – im negativen Sinne – eher dadurch, dass er heiße Luft produziert, die er den Europartnern ins Gesicht bläst.
Sonst spürt und merkt man nichts. Nicht mal ein Reförmchen wird angepackt und umgesetzt.
Varoukakis und Regierungschef Tsipras ziehen sich lieber ins „House of Pain” zurück und lecken ihre Wunden anstatt das zu tun, was die „Euro-Doctores” ihn geraten haben.
Ebenso lassen sie mit ihren unrealistischen Stuss namens „Reparationszahlungen” nicht locker.
Anstatt sich selbst an die Reparationszahlung zu nageln, könnten sie sich dasvon befreien und sich um Griechenland kümmern.
Mit leisen Hau-Ruck-Rufen kann man ein Land nicht retten und mit Verbalattacken auf die, die helfen wollen auch nicht.
Griechenland befndet sich in einen Sinkflug und dabei hilft es auch nicht, sich umzudrehen und zu behaupten, man fliege hoch.
Mit Syrtaki-Tanzen und Herum-Eiern rettet man kein Land!

Wenn „große Zeitgenossen“ gestorben sind, werden diese in den Himmel gelobt.
Es zählt dann nur noch, was sie Tolles, Schönes, Grandioses etc. gelseistet haben.
Wenn jemand dann etwas Negatives sagt, kommt die Phrase „Von Toten soll man nur Gutes sagen“.
Dies passiert meist mit dem erhobenem Zeigefinger, wobei auch noch die vermeintliche Übersetzung „De mortuis nil nisi bene“ mit oder ohne anhängendem „discendum“ genannt wird.
Jeder kennt auch die Floskel a la „Mir fällt noch dies oder jenes ein, aber über Tote soll man nicht schlecht reden.“.
Wenn man nichts Negatives über Tote sagen dürfte, dürfte man toten Diktatoren nichts nachsagen.
Damit wäre diese Handhabung der Kritiklosigkeit heuchlerisch und vor allem den Opfern gegenüber zynisch.
In dem Satz steckt eine abgewandelte Art des Adjektivs „bonus“ – „bene“.
„Bene“ ist allerdings ein Adverb, das das Verb unterstützt bzw. näher erläutert.
„Bene“ bedeutet eben nicht „Gutes“, sondern von der Deklination her „gut sprechen“ oder „wohlwollend“.
Der Philosoph Chilon von Sparta, dem dieser Spruch zugeschrieben wird, – im (alt)griechischem Original „Τὸν τεθνηκότα μὴ κακολογεῖν, γῆρας τιμᾶν“ – vertrat den Standpunkt, dass man über andere grundsätzlich nur die Wahrheit sprechen dürfe und das man wahrheitsgemäß über Tote reden müsse, da diese sich nicht mehr wehren und u. U. etwas richtigstellen könnten.
Das bedeutet, dass man über Tote alles sagen, darf, wenn es wahrheitsgetreu ist und nichts hinzugefügt oder weggelassen wird.
Das Sprechen über die Toten muss also in einer guten Art und Weise geschehen, was eben nicht aussagt, man dürfe nur Gutes über sie sprechen, sondern man muss gut – wohlwollend, gerecht etc. – über sie reden.
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Fünfzehn Leute sind ein Jahr lang auf sich selbst gestellt, keine Kommunikation zur Außenwelt, nichts!
Sie sind völlig autark.
So will es uns der Fernsehsender „sat.1” zumindest Glauben machen.
Gestern habe ich mich mal tief herunter gelassen und mir eine Folge angeschaut von der Serie, die angeblich so gestaltet ist, dass eine neue Gesellschaft geschaffen würde.
Es ging darum, dass die Community – oder wie immer man die Gemeinschaft nennen mag – pleite war und es nur abgewendet werden könnte, wenn ein „Geldgeber“ auffindbar ist. Und dieser muss natürlich mitspielen.
„Zufälligerweise“ findet sich auch jemand – ein Friseur!
Im Prinzip herrschen in der Community griechische Verhältnis.
Niemand weiß, warum man pleite ist und niemand ist schuld.
Man hat einfach nur schlecht gewirtschaftet, was aber explizit nicht so wahrgenommen wird.
Der Friseur will die Community mit 5000 Euro unterstützen, wenn sich einer von den Mitgliedern der Community den Pferdeschwanz abschneiden lässt.
Welche Sinnhaftigkeit dahinter steckt und warum das so ist, ist schleierhaft.
Die Mitglieder der Community diskutieren einigermaßen heftig, weil der Mann seinen Pferdeschwanz behalten will, was auch sein Recht ist.
Die Vorwürfe ihm gegenüber sind größtenteils beleidigend. Schließlich ginge es um 5000 Euro, die gebraucht würden und dazu könne man schon mal seine Haare lassen. Auf den Mann einzugehen, weswegen er seine Haare behalten will, macht niemand und Mitleid mit ihm gibt es nicht. Die anderen erklären ihn zu einem Egoisten und die Sache hat sich erledigt.
Irgendwann ist die Folge auch zu Ende und nichts ist passiert.
Welche Intention hinter dem Schneiden des Pferdeschwanzes steht, wurde nicht erklärt. Der Friseur war eben da! Die ganze Sache stinkt zum Himmel.
Alles ist auf Big-Brother-Niveau!
Das sog. „Experiment” ist gescheitert.
Abschalten!
Ein Besuch beim Friedensmuseum „Brücke von Remagen”
Eine kleine Foto-Dokumentation

Jetzt fängt sie wieder an, die sog. „Motorrad-Saison“!
Und mit ihr überall in den sozialen (internet-) Netzwerken die Appelle, man möge doch bitte auf die Motorradfahrer Rücksicht nehmen!
Nein!
Wir haben immer Rücksicht auf die Motorradfahrer gekommen, doch wir mussten feststellen, dass sie sich den anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber respektlos und rücksichtslos benehmen.
Wenn man vor einer roten Ampel steht, setzt sich mindestens ein Motorradfahrer vor einen.
Im zäh fließenden (innerörtlichen) Verkehr oder im Stau (bis zum Stillstand) zwängen sich die Motorradfahrer durch die Autokolonnen hindurch, meistens sind nur wenige Zentimeter zwischen Auto und Motorrad Platz.
Wenn es nicht möglich ist oder man kein Platz hat, wird man von den „freiheitsliebenden” Motorradfahrern oft beschimpft, angemault und dergleichen mehr. Es wird auch schon mal aufs Autodach geklopft, um den in ihren Augen egoistischen Autofahrer daran zu erinnern, dass er an die Seite fahren soll.
Wir erinnern uns an eine Situation in Trier.
Als wir in Trier hineinfuhren, zog sich der Verkehr sehr langsam über mehrere parallele Spuren in die Innenstadt hinein. Dazu kam noch, dass ein Gespann noch einen Unfall verursacht hatte, wodurch eine Spur auch noch ausfiel.
Einige Motorradfahrer mit großen, wuchtigen Maschinen versuchten, sich mehr oder minder erfolgreich durchzuschlängeln, obwohl zwischen zwei Spuren maximal eine Motorradbreite Platz war, was diese aber nicht davon abhielt, das Geschehen zu beobachten und dann eine PKW-Länge vorzupreschen. Sie nahmen in Kauf, Autos zu beschädigen.
Irgendwann waren sie dann hinter uns. Sie versuchten, zwischen uns und unserem Nachbarn durchzufahren, was aber aufgrund der Enge nicht möglich war. Sie machten ihren Ärger auf Fäkalniveau Luft und hupten.
Irgendwann gelang es einen von ihnen, an uns vorbeizufahren. Wir hupten, um zu signalisieren, dass er aufpassen solle, was aber durch lautes Schimpfen und dem sog. „Stinkefinger” honoriert wurde.
Als er endlich vor uns war, nötige er uns mit langsamen Fahren und durch großes Platz-Lassen zum Vordermann.
Das war die „Bestrafung” dafür, dass sie nicht an uns vorbeikamen, was in ihrer Version aber daran lag, dass wir sie nicht vorbei ließen.
Nach einigen Minuten gab er dann Gas und fuhr „großzügig” weiter mit der Haltung, es uns „richtig gezeigt” zu haben.
Es sind keine Einzelbeispiele, sondern dies ist „Normalität“. Ein Kleinteil der Motorradfahrer fährt bedacht und rücksichtslos, die anderen drängeln sich durch, auch Beschädigungen in Kauf nehmend.
Die verkehrsrechtliche Sache gestaltet sich allerdings anders.
Motorradfahrer müssen beim Überholen zwischen sich und dem Zuüberholenden mindestens anderthalb Meter Platz lassen, was aber bei parallelen Spuren nicht möglich ist, weil der Abstand zum rechten Nachbarn und zum linken insgesamt drei Meter sein muss. Dazu kommt noch die Breite der Maschine.
Das Hindurchfahren durch zwei Spuren verstößt auch noch gegen das „Rechts-Überholverbot”, denn man hat ja einen rechten Nachbarn, den man von links überholt, und einen linken, an dem man von rechts vorbeifährt.
Nun hat man sich – Motorradfahrer (!) – einige Dinge zurechtgelegt, weswegen man doch (!) durchfahren darf!
Bei sonnigem, heißen Wetter brennt die Sonne auf der Lederkombi. Wenn der Motorradfahrer nicht permanent (schnell) fährt, überhitzt er in seinem Schutzanzug. Nur, wenn er fahren kann, kann er vom Fahrtwind gekühlt werden, um nicht einen tödlichen Hitzschlag zu bekommen.
Ebenso tut er etwas Gutes für die Entzerrung des Straßenverkehrs, denn er macht Platz, indem er sich vor das erste Auto an der Roten Ampel setzt. Er kann nämlich schneller Beschleunigen als ein Auto (!) und den Verkehr so entzerren, denn wo er war, kann sich ein Auto hinsetzen (hinfahren).
Dieses „Entzerren“ zieht sich durch jede Argumentation.
Die Motorradfahrer behindern und nötigen andere Verkehrsteilnehmer durch Drängeln, Beschimpfen etc., stellen sich jedoch in die Opferrolle.
Sie sind dann plötzlich die geschassten, schwachen Verkehrsteilnehmer, die von den Autofahrern übersehen werden.
Wir fuhren mit unserem Auto von Böblingen über die B14 durch zäh fließenden Stau Richtung Stuttgart, als ein Motorradfahrer mal wieder meinte, er wäre gleicher als andere, und dürfe sich auf dem Markierungsstreifen zwischen erstem und zweitem Fahrstreifen durchschlängeln. Wir fuhren angepasst, was implizierte, dass der Motorradfahrer nicht hindurchkam.
Anstatt das zu erwarten, was man von den anderen erwartet – Rücksicht – begann er zu hupen und setzte sich dann rechts neben uns. Er schrie irgendwas, was wir trotz geöffneten Fenstern nicht verstanden, erntete nicht das, was er sich von uns erhofft hatte und fuhr weiter.
So sind generell die Motorradfahrer!
Rechtliches:
![]() | „Wer die Evolutionsbiologie nicht verstanden hat, wird Theologe oder Gender-Forscher.”
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Heute Morgen fand eine Partielle Sonnenfinsternis statt.
In unserer Gegend war dies ca. 72 Prozent.
Um 10:39 war der größte Überdeckungsgrad erreicht.
Durch direktem Mausklick auf die einzelnen Bilder weder diese in der Großansicht geöffnet.
Das Urheberrecht liegt selbstredend bei syntronica.net und deren Inhabern.
![]() | „Lieber eine gesunde Darmflora als gar keine Blumen..”
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Wir haben eine Video-Foto-Show online gestellt mit (politischen) Promis, die wir in den letzten sechs Jahren getroffen und interviewt haben.
Weitere Videos werden peu á peu folgen.



