Verschwörungen
![]() | „So lange mir die Beweise fehlen, dass es Gott nicht gibt, bin ich kein Atheist. Optimus |

Heute, Samstag, den 1.3.2014, fanden in Stuttgart zwei Demonstrationen statt.
Eine mit 800 Teilnehmer GEGEN die „Sexuelle Vielfalt in der Schule als Lern- bzw. Lehrziel im Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg” und eine sehr kleine DAFÜR.
Wir kamen durch Zufall heute nach Stuttgart, weil wir Shoppen wollten, und waren „mittendrin” in der DAGEGEN-Demonstration am Schlossplatz.
Da man als Journalist im Prinzip immer im Einsatz ist, entschlossen wir uns, Fotos zu machen und zu beobachten, wie die Demonstration verlief, Stimmungen einzufangen sowie festzuhalten.
Die Demonstration GEGEN die Lernpläne bezüglich „sexueller Vielfalt” war sehr friedlich.
Wir wurden Zeuge, wie einige Personen von der Polizei kurzfristig eingekesselt wurden.
Bei diesen stellte sich heraus, dass sie die DAGEGEN-Protestierenden stören wollten.
Dies versuchten sie auch, als sie wieder „freigelassen” wurden.
Ob sie zu denjenigen gehörten, die auch die Polizisten mit Gegenständen beworfen hatten, wissen wir nicht. Es lässt aber von ihrer Aggressivität darauf schließen.

Ebenso liefen einige Personen um die DAGEGENER herum und zeigten Mini-Schilder, auf denen Sprüche PRO „Intersexualität” zu lesen waren.
Diese schienen auch zu der gleichen „Gruppe” zu gehören wie die, die eingekesselt waren.
Schade war aber, dass diese sich vermummt hatten. Sie standen also nicht mit allen Konsequenzen zu ihrem Tun. Als sie uns sahen, hielten sie sich zudem noch die Schilder schützend vors Gesicht.
Aus gut informierten Quellen erfuhren wir, dass die Polizei schon morgens und am frühen Nachmittag am Stuttgarter Hauptbahnhof verstärkt präsent war und einige gewaltbereite Personen der links-autonomen Szene vorläufig in Gewahrsam nahm.
Demonstrationsteilnehmer der Fraktion„DAGEGEN” wurden denunziert als „Nazis” und „Faschisten”, was die Realitätsferne der links-automonen Störenfriede zeigte.
Eine kuriose Situation gibt es in Bezug auf uns.
Wir fotografierten die Demonstranten und die Umherlaufenden sowie die Polizei.
Plötzlich rief ein bekannter Stuttgart-21-Gegner, den wir überhaupt nicht wahrgenommen hatten, unser Pseudonym, das wir bei Twitter haben und krakeelte, wir sollten ihn nicht fotografieren.
Wir bemerkten kurz, dass wir diese im Rahmen des „Öffentlichen Aufzugs” – Eine Demonstration wird juristisch auch so genannt. – schon längst gemacht hätten und sagten, dass er ein „Nichts” sei, im Kontext völlig irrelevant für die Politik bzw. für eine Berichterstattung.

Nun schlug uns die ganze Feigheit entgegen, indem die Gruppe, zu der er gehörte sich die Kapuzen aufsetzte und sich wegdrehten.
Wir spielten etwas mit der Gruppe, indem wir die Kamera auf sie hielten und sie drehten sich wieder ganz mit den Rücken zu uns.
Dies ist der Widerspruch derjenigen, die sich selbst als die „Instanz von Recht und Ordnung” darstellen.
Sie schreien andere an, man dürfe sie nicht ablichten, vergessen aber, dass sie an einen „öffentlichen Aufzug” teilnehmen, was erlaubt ist, wenn keine einzelnen Personen der „vielen” fokussiert werden.
Wenn sie uns fotografiert hätten, wäre es strafbar gewesen, weil wir einzelne – zwei – Personen und keine Gruppe sind.
Wir fragen uns, weswegen die Befürworter der „Intersexualität” die DAGEGENER störten.
Die Antwort liegt anscheinend in einer falschen Wahrnehmung von sich selbst, im Besitz der „einzigen” Wahrheit zu sein und „vollkommen im Recht” zu sein.
Ist es nicht eher fehlendes Selbstbewusstsein?

Viele Webseiten finanzieren sich durch Werbung.
Leider hat das Aufkommen der Werbung immens zugenommen.
Weil das Herunterladen von Werbeinblendungen auch Zeit und Speicherplatz benötigt, gibt es seit einigen Jahren sog. Werbe-Blocker – im IT-Jargon AdBlock (Advertising Blocker) genannt.
Diese haben den Sinn, die Webseiten nach bekannten Mustern zu durchsuchen und dann erkannte Werbung zu blocken bzw. nicht anzuzeigen.
Heute habe ich mich gewundert, warum bei mir im Browser – damit zeigt man Internetseiten an. – eine Meldung erschien, ich solle die Sicherheit meines Browsers wiederherstellen.
Ich fragte mich auch, warum diese Meldung nicht vom Virenscanner kam.
Ich probierte etwas hin und her und bemerkte, dass die Meldung nur auf – bis dato mir bekannte – drei Webseiten eingeblendet wurde: 1&1 Media GmbH, GMX und Web.de.
Zu dem „Problem Sicherheit des Browsers wiederherstellen“ gab es direkt auch eine Webseite, die von 1&1 betrieben wurde bzw. steht dieses Unternehmen im nicht so einfach zu findenden Impressum.
Auf der kuriosen Webseite wird im IT-Slang bzw. mit vielen IT-Begriffen jongliert und behauptet, dass viele Benutzer „seitenmanipulierende Erweiterungen“ einsetzten, ohne es zu wissen. Dabei wird Panik gemacht, dass diese Erweiterungen spionieren könnten, den PC lahmlegen etc.
Dann wird auf Adblocker verwiesen und gesagt, dass diese Werbe-Blocker im Handumdrehen umfunktioniert werden könnten und den PC schädigen könnten. Auch wird behauptet, dass, wenn so ein umfunktioniertes Programm eingesetzt würde, kein Virenscanner erkennen könne, was dort im Busch sei. Dies könnten allerhöchstens sehr teure Maschinen mit sehr hoher Effizienz.
Weiterhin sei dies auch mit diesen Super-Rechner nur schwer nachvollziehbar etc. pp.
Der „Otto-Normal-Benutzer“ meint, er sei von einem immensen Schadprogramm betroffen.
Er zieht natürlich bereitwillig die Notbremse und macht, wie im auf der Webseite gesagt wird.
Er löscht nämlich Werbe-Blocker aus seinem Browser.
In der oberen Hälfte der Liste mit den Schadprogrammen stehen nämlich nur Adblocker und darunter Programm bzw. Erweiterungen, die schon längst als Werbe-Einblender – das Gegenteil von Adblockern – bekannt sind.
Ich fragte mich, was dieses technische Gebrabbel, das wohl nur IT-Spezialisten (Insider) verstehen können, gemischt mit Panikmache zu tun habe.
1&1, GMX und Web.de stellen viele Dienste gratis zur Verfügung und finanzieren sich mit Werbung.
So recherchierte ich, dass es bei mehreren Programmierern von Adblockern schon zu Attacken der Werbetreibenden gab und die Programmierer wohl irgendwann eine Erkennung einbauten, ob ein Adblocker installiert war oder nicht. Diese haben viele aber wieder entfernt.
Auch gibt es eine verbal aggressive Front gegen die Adblocker, besonders von einschlägigen Werbeverteilern!
Stellenweise pöbeln Programmierer herum und beklagen Umsatzeinbrüche bis zu hundert Prozent (!!!) durch die Werbeblocker.
So fügt sich alles zusammen.
1&1 und deren Partner ließen sich etwas einfallen, wie sie die Werbeblocker wegbekommen könnten.
Sie setzen auch Schlagworte ein, die momentan die Internetbenutzer plagen. Sie setzen Panikmache gezielt ein und behaupten, dass „seitenmanipulierende Programme“ – der Browser liest die Seite ein und der Werbeblocker löscht die Werbung, manipuliert also die Seite !!! – den PC zerstören könnten bzw. ausspionieren könnten. Damit es sich noch dramatischer anhört, behaupten sie, dass dies niemand – auch kein Virenscanner – bemerken könnte, was natürlich völliger Quatsch ist, denn Virenscanner durchleuchten die Aktivitäten und Zugriffe aller Programme auf dem PC und bemerken, wenn etwas nicht stimmt.
Weil sich niemand einen Super-Rechner leisten kann, der dies bemerken könnte, kommen sie mit der Idee, man solle die Adblocker, die zudem leicht zu manipulieren seien, löschen bzw. deinstallieren.
Als Quelle, wie „schlimm“ es hergehen kann auf dem PC, gibt die 1&1‑Webseite GMX und Web.de (beides Tochterunternehmen von 1&1) an.
Diese Kampagne will auf Biegen und Brechen, dass die Nutzer die Werbeblocker löschen, damit Werbung weder angezeigt werden kann, womit diese Unternehmen sehr gut verdienen.
Diese sog. Kampagne ist nur schäbig und eigennützend, mehr nicht.
![]() | „Tradition ? Bob Singleton |

Nun läuft die sechste Staffel der Serie, bei der Manager von Gastronomie‑, Hotelketten und sondergleichen in die Rolle eines Praktikanten schlüpfen, um „an der Front” zu sein und aufdecken zu können, wo Schwachstellen, sind und wie man sie beheben kann.
Im ersten Teil dieses Berichts hatten wir darauf hingewiesen, dass alles sehr oberflächlich gewesen sei und nicht wirklich durchschaubar.
In der sechsten Staffel ist dies nicht besser geworden.
Wir haben erkannt, dass im Prinzip – mit einigen marginalen Abwandlungen – nur Stereotypen verkaspert werden.
Jede Folge funktioniert nach dem immer gleichen Muster.
- Vorstellen des Undercover-Bosses
- Vorstellen des Unternehmens
- Verwandlung des Undercover-Bosses
- Einsätze bzw. Praktika
- Zurück ins Unternehmen
- Empfang der Mitarbeiter
- Geschenke bzw. Belohnungen
- Resümee
Vorstellen des Undercover-Bosses
Als Erstes wird der Protagonist, der Undercover-Boss, vorgestellt.
Es geht erst mal nicht um die Firma, sondern um die Familie des Undercover-Bosses.
Wie immer lebt er in harmonischen Verhältnissen, seine Frau schaut hoch zu ihm, ist beeindruckt von ihm, was er macht und was er geschafft hat.
Natürlich hat er Kinder, um die sich die Frau, die, wenn sie einer Arbeit nachgeht, höchstens Teilzeitkraft ist.
Am Wochenende unternehmen alle zusammen etwas und es wird suggeriert, dass der Undercover-Boss jedes Wochenende frei hat.
Vorstellen des Unternehmens
Ganz wichtig für die Serie, ist die Vorstellung des Unternehmens, in dem der Undercover-Boss tätig ist.
Nun erfährt man, dass er eigentlich immer auf der Arbeit ist, was uns bei der Vorstellung des Undercover-Bosses und seiner Familie anders suggeriert werden sollte, wir aber als wachsame Beobachter sowieso nicht glauben wollten und konnten.
Verwandlung des Undercover-Bosses
Die Verwandlung des Undercover-Bosses verläuft immer gleich und es kommt immer das Gleiche dabei herum.
Der Undercover-Boss, der (klischeebehaftet) als Manager glattrasiert ist und kurze Haare trägt, hat plötzlich einen Bart, eine etwas andere Frisur, was eigentlich auch egal ist, weil er ja eine Baseball-Mütze trägt.
Seine Familie findet diese Verwandlung erwartungsgemäß „cool” und ist voll des Lobes.
Einsätze bzw. Praktika
Der Undercover-Boss wird in seine Tätigkeit eingewiesen und muss dann nach sehr kurzer Einarbeitungsphase selbst alles hinbekommen.
Er schafft es natürlich nicht, denn die Arbeit ist stressig.
Er macht sehr viele Fehler – vermeintlich alle, die man machen kann – und wird dafür mehr oder minder gerügt.
Die „Einweiser” sind entweder extrem nachsichtig oder extrem kritisch und tun ihre Meinung auch der mitlaufenden Kamera kund.
Anstrengendes Arbeiten
Wenn der Undercover-Boss eingewiesen wird, geht es ja noch einigermaßen geregelt ab, obwohl er sich größtenteils dumm anstellt erst mal nichts bzw. nur langsam versteht.
Kurze Zeit später muss er dann – unter Beobachtung – eigenständig arbeiten.
Dabei kommt natürlich heraus, dass er mindestens zwei linke Hände hat, und man sieht, dass er von Tüten und Blasen keine Ahnung hat.
Nach kurzer Zeit ist der Undercover-Boss laut eigenem Bekunden am Ende seiner Kraft und Konzentration angelangt und macht auch sichtbar für alle Fehler.
Man könnte meinen, er begreife, wie anstrengend die Arbeit der Mitarbeiter doch ist, doch das ist nur oberflächlich.
Er redet auch darüber vor der laufenden Kamera, allerdings bemerkt man, dass das Ansprechen, wenn die Mitarbeiter kurz zu ihm zu Besuch sind, nur pro forma stattfindet, denn das kurze Erwähnen war es dann und man redet nicht mehr (vertiefend) darüber.
„Viel gelernt”
Der Undercover-Boss erzählt immer und immer wieder, er habe viel gelernt, besonders über die Vorgänge an der Front.
Wenn man verschiedene Einsätze hat, alle maximal eine Schicht lang – wobei nicht erwähnt wird, wie lang eine Schicht ist – kann man wohl kaum davon sprechen, den Überblick bekommen zu haben.
Hier faselt sich der Undercover-Boss selbst in die Tasche, wie prima er doch analysieren kann.
Wenn er allerdings in kürzester Zeit mit der Konzentration und der körperlichen Ausdauer am Ende ist, kann man davon ausgehen, dass er auch nichts überblickt, was sich um ihn herum abspielt.
Kamerabegleitung
Was interessant zu wissen wäre, ist, was den angeblich ahnungslosen Mitarbeitern gesagt wird, warum ein Praktikant – in der Regel ein Hartz-IV-Empfänger – für einen Arbeitstag mit der Kamera begleitet wird.
Dies wurde noch in keiner Folge kundgetan.
Was denkt sich ein Mitarbeiter, wenn sowas passiert?
Er würde bestimmt auch nicht so mit einem Praktikanten ins Gericht gehen, wie es oft – vor der Kamera – der Fall ist.
Wenn es ein Hartz-IV-Empfänger ist, vielleicht doch…?
Einladen der Mitarbeiter
Die Mitarbeiter haben keine Ahnung, was auf sie zukommt.
Sie können keine Schlussfolgerung ziehen, dass vor einiger Zeit ein Praktikant mit Kamerabegleitung dort war und nun auf dem Weg zur Firmenzentrale wieder ein Kamerateam dabei ist.
Dies bekommen sie auch nicht hin, als sie im Foyer der Firmenzentrale warten müssen.
Dann kommt der Geschäftsführer hinein und stellt sich vor und meint, dass der Mitarbeiter vor einiger Zeit einen Praktikanten hatte.
Immer noch dämmert es nicht.
Aber dann…
In-den-Arm-Nehmen, nachdem der Firmenchef mit riesigen Zaunpfählen – „Ich war der Praktikant. Ich wollte mich mal umsehen, um Schwachstellen aufzudecken.” – gewinkt hatte.
Dann wird gelobt und resümiert, aber nichts groß getan, auch nicht an den teils schweren Akkordzeiten und Stressen.
Geschenke bzw. Belohnungen
Der Undercover-Boss hat es hinbekommen – Es wird so getan, als habe der Mitarbeiter nichts gemerkt. – den Mitarbeiter seinen „Herzenswunsch” zu entlocken.
Bei jeder Serienfolge ist ein Mitarbeiter dabei, der es sehr schwer im Leben hat, z.B. pflegebedürftige Familienmitglieder oder behinderte Kinder etc.
Ein anderer Mitarbeiter hatte eine „schwere Kindheit”.
Diese bekommen so tolle Dinge wie einen Kurztrip zum Erholen, eine Fahrt mit dem Traumauto, einen Fallschirmsprung etc. pp.
Sie freuen sich ungemein darüber.
Resümee
Was genau resümiert wird, geschieht hinter verschlossenen Türen und wird auch nicht gezeigt.
Die Leute von der Chefetage palavern um den heißen Brei herum, der schon wieder lauwarm ist, und man kommt zu nichts Großem.
Bei „Undercover-Boss” scheint viel gestellt zu sein. Auch fallen die vielen geheimen Absprachen auf.
Wenn ein Praktikant mit Kamerabegleitung seine Arbeit verrichtet hat und dann der verantwortliche Mitarbeiter unter Kamerabegleitung zum Vorstand im Hauptfirmensitz fährt und dabei so tut, als habe er keinen blassen Schimmer, was auf ihn zu kommt, tut schon weh.
Bei „Undercover-Boss” ist viel gestellt und abgesprochen, was bei genauem Beobachten sehr schnell klar wird.

Heute werden die Olympischen Winterspiele in Sotschi (Sochi) eröffnet.
Monate lang wurde über Menschenrechtsverletzungen in Russland berichtet.
Russland erließ ein sog. „Gesetz zum Schutz der traditionellen Lebensgemeinschaften”, dass Homosexuellen verbietet, sich in der Öffentlichkeit „auszuleben” und dies zu propagieren.
Ebenso dürfen die Medien nicht darüber berichten.
Dies monieren viele und auch UN-Chef Ban Ki Moon verurteilte dies, auch in besonderem Maße in Bezug zur Pressefreiheit und der persönlichen Entfaltung.
Öffentlich wurde von Menschenrechtsorganisationen dazu aufgerufen, die Sportler sollten die „Spiele” boykottieren.
Viele, auch solche, die in Sotschi an den „Spielen” teilnehmen, unterstützten diesen Aufruf.
Nun beginnen in Kürze die „Spiele” uns alle Olympioniken – auch die Kritiker – treten an.
Gestern, am 6.2.2014, gingen Schriftsteller, Autoren und Journalisten mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit, an der gefordert wurde, die Behinderung der Pressefreiheit zu stoppen, dass Russland die Meinungsfreiheit achten solle und sie reklamierten das sog. „Anti-Homo-Gesetz”.
Geändert hat sich auch seitdem nichts.
Journalisten – besonders „unbequeme” und kritische – werden weiterhin unter Druck gesetzt und bei ihrer Arbeit behindert.
Einem „nicht-linientreuen” Fernsehsender wurde „ganz zufällig” die Sendelizenz außer Kraft gesetzt bzw. nicht verlängert.
Menschenrechte – unterschwellige und verdeckte – gehen weiter.
Alles soll ja perfekt sein, und Russland will sich von seiner „besten Seite” zeigen.
Auch die sog. „Femen” – selbst ernannte Frauen- und Menschenrechtlerinnen – hatten ihre mehr oder minder medienwirksamen Auftritte, doch sie haben außer ihre Selbstdarstellung nichts erreicht.
Die „Spiele” werden „ganz normal” durchgezogen, komme, was wolle!
Auch wenn der Deutsche Bundespräsident, Joachim Gauck, hat bei seiner öffentlichen Absage, nach Sotschi zu reisen, nichts erreicht, außer viel Anerkennung!
Seine Haltung kann man ihm hoch anrechnen!
Das An-den-Pranger-Stellen Russland über die verschiedensten Kanäle sind hehre Zeile, die man mit keiner Silbe verleugnen kann.
Die Erklärung der Schriftsteller kann einen Tag vor Eröffnung sehr seltsam daher, denn so kann man nichts (mehr) erreichen, auch wenn es noch so gut gemeint war.
So ist es eben, wenn viel Geld mitspielt!
Da werden vor „Geld-Geilheit” die Menschenrechte vergessen!

Gestern zogen sie wieder los, die lustigen Zeitgenossen, die uns jeden Montag zu Lachen bringen und den Einzelhandel zum Kochen und die Autofahren zum Rasen (vor Wut).
Die Keintologen alias Stuttgart-21-Gegner!
Gestern fand ein sog. „Demo-Zug“ von Stuttgarter Hauptbahnhof zum Zoologisch-Botanischen Garten Wilhelma in Bad Cannstatt statt.
Oh, Verzeihung – Er fand „STADT, wergen Drohendem Brückenabris“ laut der Webseite der Möchtegern-Parkschützer, die von den stuttgarter Bürgern als „Parkbeschmutzer“ tituliert werden.
Wir kamen zufällig dorthin, weil wir mit unserer Hündin am Schloss Rosenstein Gassi gingen.
Wir wunderten uns über die perkussiven Trommeln, de wir hörten, und gingen in diese Richtung.
Unterhalb vom Schloss sahen wir den sog. „Demo-Zug“ von sechzig Leuten.
Ein „Umweltschützer“ stand nahe der Brücke (am Mineralbad „Das Leuze“) und entlastete seine Blase hinter einer Hecke auf den Rasen. Von uns angesprochen, nachdem er fertig war, ob dies Umweltschutz sei, brüllte er uns nur an, dass wir dies auch täten, worauf wir erwiderten, dass wir sowas nicht machten, da wir uns benehmen könnten in der Öffentlichkeit und Toiletten benutzen.
Er ging schnell weg und zeigte uns seinen „Stinkefinger”.
An der Brücke stand eine Demo-Teilnehmerin und versuchte Passanten von ihrem Sermon zu überzeugen, dass Bäume gefällt würden, und verteilte Flugblätter mit dem Slogan „Abriss ohne Ersatz“.
Wir intervenierten, dass korrekterweise 278 Bäume gefällt, aber ca. 6000 neu gepflanzt würden.
Die S21-Gegnerin zeterte: „Wo denn, auf Beton?“
Wir erwiderten, dass wieder „Erdmasse“ (Torf, Mutterboden u.ä.) aufgefüllt würde, wo momentan noch Baustellen seien, worauf die Frau ihr Transparent hochnahm und erst mal davonstiefelte.
Dann kam sie ziemlich erbost zurück und blaffte wieder, dass dies nicht stimme, worauf wir erwiderten, dass die Bahn ca. 6000 neue Bäume anpflanze, was vertraglich nachzulesen sei und hörten wieder: „Wo denn, auf Beton?“.
Wir sagten nochmals, dass „Erdmasse“ aufgefüllt würde, doch sie winkte nur ab und meinte: „Hört doch auf!“, während sie wieder zu den etwa sechzig Demo-Teilnehmern ging.
Der Ansatz, mit „uninformierten Bürgern“ zu reden, war da, aber die Demo rief.
Das Verhalten war (stereo-) typisch.
Die S21-Gegner beschäftigen sich nicht wirklich mit dem Thema und selektieren nur, was in ihre Propaganda passt. Dass es z.B Verträge gibt oder der Volksentscheid zu S21 zutage gebracht hatte, dass die Bevölkerung zu S21 steht, ist irrelevant und wird ausgeblendet.
Wenn sie dann eye-to-eye konfrontiert werden, üben sie sich – wie bei der Frau gesehen – im Fluchtsyndrom.
Das ist also „Gehört-Werden“!
Was uns noch aufgefallen ist, ist die Rechtschreibung auf der Ankündigungswebseite.

Samstag Demozug vom HBF STUTTGART zur Wilhelma
wergen Drohendem Brückenabris und gegen die Baumfällungen.
DEMO GEGEN S 21 Baumfällungen und Brückenabris
Die Demo soll vom HBF Stuttgart ( Mahnwache )aus zur Wilhelma gehen
!!!Achtung !!!Demo findet stadt
Auch wenn man es nicht wirklich glauben will, wollen sie ernst genommen werden.
![]() | „Homöopathie ist wie … wenn der Bauer auf dem Feld steht, seinen Blähungen freien Lauf lässt und dann sagt: ‚Jetzt ist das Feld gedüngt.’ ” |
![]() | „Ich wundere mich nicht mehr darüber, wie viele Menschen irgendeinen Esoterischen Firlefanz glauben. Der Mensch ist nun mal ein zu tiefst abergläubisches Lebewesen. Immer wenn ich denke, «das kann nun wirklich kein Mensch mit gesundem Menschenverstand tatsächlich glauben», dann werde ich eines Besseren belehrt. Dabei reicht die Spanne von irgendwelchen Knöllchen der tibetischen Medizin, über Astrotropfen, Bachblüten, Homöopathie, Schüssler Salze, Chackra Öle, Spagyrik usw., über sämtlichen Götterglauben von Buddha bis was auch immer, bis hin zu Chemtrails und der angeblich auf der Rückseite des Mondes lebenden Nazikolonie (ja auch das glauben tatsächlich einige). Vielmehr freue ich mich ungemein, dass ich in einem Land leben kann, in dem es eine auf wissenschaftlichen Methoden basierte Medizin gibt die Leben rettet. Eine Medizin welche Herzen transplantieren kann, die Krankheiten wie Kinderlähmung oder Pocken vollkommen ausgerottet hat, die selbst schwerste Verletzungen wenn nicht heilen so dann lindern kann. Eine Medizin, die nicht zuletzt dazu führt, dass die Lebenserwartung pro 10 Jahre um 3 Jahre steigt (Aktuell 86 Jahre für Frauen, 82 Jahre für Männer). Andreas Müller |

„Na, endlich!”, konnte man heute lesen und hören, „Endlich haben die Stuttgart-21-Gegner begriffen.”
Heute haben vier Gruppen – Stuttgarter Grüne, der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), die Initiative Pro Bahn und der VCD (Verkehrsclub Deutschland) – das sog. „Aktionsbündnis gegen S21″ verlassen.
Insbesondere war man sich über den Volksentscheid zu S21 uneinig, da die vier Gruppen gefordert hatten, diesen endlich anzuerkennen. Es ging aber auch darum, dass die vier Gruppen nicht einverstanden waren mit autonomen, sich radikalisierenden Gruppen und deren antidemokratischem Gehabe.
Es hatte schon seit langer Zeit Querelen im sog. „Aktionsbündnis” gegeben, denn einige Protagonisten waren mehr oder minder frustriert, nichts bewirkt zu haben, und zogen sich zurück oder forderten eine andere Herangehensweise.
In den Medien, die sich klar gegen S21 positioniert haben, bemerkt man schon die Agonie.
Momentan werden Wunden geleckt und S21-Gegner-Veterane, die nicht wahrhaben wollen, dass der sog. „Widerstand” schon längst tot ist und die letzten zuckenden Reste auch bald sterben werden, dürfen sich nochmal gegen S21 auslassen und ihre Lügen über S21 wiederholen, und ihre „Weltverschwörungsszenarien” mal wieder öffentlich sagen, doch das wird weiter – und noch schneller als sonst – verebben.
Stuttgart 21 wird zu Ende gebaut!
Auch wenn man verleugnet, dass S21 nicht gebaut würde, wird man irgendwann (vielleicht) doch von Gegenteil überzeugt werden.
Spätestens, wenn der neue effiziente Bahnhof fertiggestellt ist.
Dann kann man nicht mehr ignorieren, dass er dort steht.
Ein Signal ging aber auch von den vier Gruppen aus.
Sie sind nicht mit den Dogmatikern der Linken und der DKP (Deutsche Kommunistische Partei) einverstanden, die zum „offenen Widerstand” gegen S21 aufrufen.
