
Gestern zogen sie wieder los, die lustigen Zeitgenossen, die uns jeden Montag zu Lachen bringen und den Einzelhandel zum Kochen und die Autofahren zum Rasen (vor Wut).
Die Keintologen alias Stuttgart-21-Gegner!
Gestern fand ein sog. „Demo-Zug“ von Stuttgarter Hauptbahnhof zum Zoologisch-Botanischen Garten Wilhelma in Bad Cannstatt statt.
Oh, Verzeihung – Er fand „STADT, wergen Drohendem Brückenabris“ laut der Webseite der Möchtegern-Parkschützer, die von den stuttgarter Bürgern als „Parkbeschmutzer“ tituliert werden.
Wir kamen zufällig dorthin, weil wir mit unserer Hündin am Schloss Rosenstein Gassi gingen.
Wir wunderten uns über die perkussiven Trommeln, de wir hörten, und gingen in diese Richtung.
Unterhalb vom Schloss sahen wir den sog. „Demo-Zug“ von sechzig Leuten.
Ein „Umweltschützer“ stand nahe der Brücke (am Mineralbad „Das Leuze“) und entlastete seine Blase hinter einer Hecke auf den Rasen. Von uns angesprochen, nachdem er fertig war, ob dies Umweltschutz sei, brüllte er uns nur an, dass wir dies auch täten, worauf wir erwiderten, dass wir sowas nicht machten, da wir uns benehmen könnten in der Öffentlichkeit und Toiletten benutzen.
Er ging schnell weg und zeigte uns seinen „Stinkefinger”.
An der Brücke stand eine Demo-Teilnehmerin und versuchte Passanten von ihrem Sermon zu überzeugen, dass Bäume gefällt würden, und verteilte Flugblätter mit dem Slogan „Abriss ohne Ersatz“.
Wir intervenierten, dass korrekterweise 278 Bäume gefällt, aber ca. 6000 neu gepflanzt würden.
Die S21-Gegnerin zeterte: „Wo denn, auf Beton?“
Wir erwiderten, dass wieder „Erdmasse“ (Torf, Mutterboden u.ä.) aufgefüllt würde, wo momentan noch Baustellen seien, worauf die Frau ihr Transparent hochnahm und erst mal davonstiefelte.
Dann kam sie ziemlich erbost zurück und blaffte wieder, dass dies nicht stimme, worauf wir erwiderten, dass die Bahn ca. 6000 neue Bäume anpflanze, was vertraglich nachzulesen sei und hörten wieder: „Wo denn, auf Beton?“.
Wir sagten nochmals, dass „Erdmasse“ aufgefüllt würde, doch sie winkte nur ab und meinte: „Hört doch auf!“, während sie wieder zu den etwa sechzig Demo-Teilnehmern ging.
Der Ansatz, mit „uninformierten Bürgern“ zu reden, war da, aber die Demo rief.
Das Verhalten war (stereo-) typisch.
Die S21-Gegner beschäftigen sich nicht wirklich mit dem Thema und selektieren nur, was in ihre Propaganda passt. Dass es z.B Verträge gibt oder der Volksentscheid zu S21 zutage gebracht hatte, dass die Bevölkerung zu S21 steht, ist irrelevant und wird ausgeblendet.
Wenn sie dann eye-to-eye konfrontiert werden, üben sie sich – wie bei der Frau gesehen – im Fluchtsyndrom.
Das ist also „Gehört-Werden“!
Was uns noch aufgefallen ist, ist die Rechtschreibung auf der Ankündigungswebseite.

Samstag Demozug vom HBF STUTTGART zur Wilhelma
wergen Drohendem Brückenabris und gegen die Baumfällungen.
DEMO GEGEN S 21 Baumfällungen und Brückenabris
Die Demo soll vom HBF Stuttgart ( Mahnwache )aus zur Wilhelma gehen
!!!Achtung !!!Demo findet stadt
Auch wenn man es nicht wirklich glauben will, wollen sie ernst genommen werden.






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