Soziales

Lann Hornscheidt, eine ehemalige Professorin für „Gender-Studien” und Skandinavistik, ist eine der bekanntesten Figuren in der Debatte um geschlechtsneutrale Sprache.
Biologisch als Frau geboren (Antje), entschied Hornscheidt, sich weder einem biologischen noch einem sozialen Geschlecht (Sex oder Gender) zuzuordnen.
Für Hornscheidt sind Geschlechterkategorien reine Konstrukte, die durch Sprache und gesellschaftliche Normen aufrechterhalten werden.

Diese Überzeugung führt dazu, dass traditionelle Anreden wie „Herr“ oder „Frau“ abgelehnt werden – stattdessen schlägt Hornscheidt geschlechtsneutrale Alternativen vor. 

Ein zentraler Vorschlag Hornscheidts ist die Verwendung des Suffixes „-ex“ anstelle von geschlechtsspezifischen Endungen. 

Wörter wie „Professex“ (statt Professor:in) oder „Lehrex“ (statt Lehrer:in) sollen nicht nur eine neutrale Alternative darstellen, sondern auch ein bewusstes „Exit“ aus dem Gender-System symbolisieren.

Das „-ex“ steht dabei für den Ausstieg aus der Geschlechterzuordnung („exit gender”) – eine bewusste Abkehr von der Vorstellung, dass Menschen überhaupt ein Geschlecht „haben“ müssen. 

Interessanterweise betont Hornscheidt, dass diese Sprachform kein politisches Statement sein soll, sondern einfach eine natürliche, inklusive Ausdrucksweise, doch allein die Wahl des „-ex“ als postgenderistisches Symbol widerspricht dieser Aussage:.

Wenn das Suffix für den „Exit“ aus dem Gender-System steht, ist es per definitionem eine politische Geste.

Hornscheidt argumentiert jedoch, dass diese Veränderung so subtil sei, dass die meisten Menschen die „Manipulation“ nicht bemerken würden – was darauf hindeutet, dass geschlechtsneutrale Sprache nach und nach zur Normalität werden soll, ohne als ideologischer Akt wahrgenommen zu werden, obwohl es eine ist. 

Hornscheidts Ansichten und Sprachvorschläge stoßen auf geteilte Reaktionen.

Befürworter:innen sehen darin einen wichtigen Schritt zur Überwindung von Diskriminierung und binären Geschlechternormen. 

Kritiker:innen argumentieren, dass die radikale Ablehnung von Geschlecht real existierende Unterschiede und Identitäten ignoriere. Zudem wird die Logik hinter dem „-ex“ hinterfragt:
Wenn es kein politisches Statement sein soll, warum dann ein Suffix, das explizit für den „Ausstieg“ aus Gender steht? 

Lann Hornscheidts Position offenbart einen eklatanten Widerspruch: 

Während sie Sprache als politisches Mittel ablehnt, nutzt sie sie genau auf diese Weise, um ihre eigenen Ziele durchzusetzen. 

Die Forderung nach geschlechtsneutralen Begriffen ist weniger eine wissenschaftlich fundierte linguistische Notwendigkeit als vielmehr eine ideologische Agenda.

Es gibt keine Gender-Studien, die eine Evidenz für solche sprachlichen Veränderungen liefern. 

Letztlich zeigt sich hier, dass Sprache für Hornscheidt nicht neutral ist – sondern ein Werkzeug, um Macht auszuüben und gesellschaftliche Normen durchzusetzen, was sie auch selber tut.

Erlebnisbericht: „Kleinanzeigen” stresst ihn zu sehr 

Sie dachte eigentlich, er hätte alles klar und deutlich in der Anzeige stehen: „Nur Abholung“. Groß, fett, unmissverständlich. 

Doch anscheinend war das für manche Leute eine Einladung zu Verhandlungen. 

Es begann harmlos – ein Interessent meldete sich, und sie schrieben eine Weile hin und her. 

Dann kam die Frage, die sie sprachlos zurückließ: „Könnten Sie das Teil nicht in meine Stadt bringen? Die ist nur 40 Minuten von Ihnen entfernt.“ 

Sie musste schmunzeln. Die Strecke war 40 Minuten entfernt, aber knapp 60 Kilometer.

Der Herr hatte wohl kein Auto, und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wäre der Weg zu ihm „zu weit” gewesen. 

Klar, stattdessen sollte sie also ihre Zeit opfern, Sprit vergeuden und den Artikel persönlich vorbeibringen – natürlich ohne Aufpreis. 

Sie blieb hart: „Nein, nur Abholung bei mir – und zwar heute, da ich übers Wochenende weg bin. So steht es auch in der Kleinanzeige.“ 

Doch der Käufer gab nicht auf. 

Sein nächster Vorschlag: „Dann treffen wir uns halt am Bahnhof in …, das ist doch ein Kompromiss!“

Dies war auch „nur” 17 Kilometer von ihm entfernt und von ihr „nur” knapp 40.

An dem Punkt schüttelte sie nur noch den Kopf. 

Sie fragte sich wirklich, ob manche Leute „Nur Abholung“ als „Ich liefere dir das Zeug bis vor die Haustür, Hauptsache, du bezahlst“ interpretieren. 

„Kleinanzeigen” kann einen manchmal echt fertig machen.

Greta Thunberg und die antisemitische Unterströmung der Woke-Ideologie

Der Fall Greta Thunberg und ihre jüngste Provokation gegen Israel offenbaren einmal mehr, wie tief verwurzelt antisemitische Tendenzen in der sogenannten „woken” Bewegung sind. 

Die selbst-deklarierte schwedische Klimaaktivistin, die sich einst als „moralische Instanz für den Planeten” inszenierte, zeigt nun ihr wahres Gesicht: 

Sie unterstützt offen antiisraelische Narrative und stellt sich damit in eine Reihe mit extremistischen Kräften, die Israel das Existenzrecht absprechen. 

Immer wieder wird deutlich, wie Thunberg ihre Reichweite nutzt, um israelfeindliche Propaganda zu verbreiten. 

Anstatt sich auf Klimafragen zu konzentrieren, mischt sie sich in einen hochkomplexen geopolitischen Konflikt ein – und zwar auf eine Weise, die israelische Sicherheitsinteressen ignoriert und palästinensischen Terror relativiert. 

Doch das ist kein Einzelfall: 

Die *woke* Bewegung, die sich angeblich für „soziale Gerechtigkeit“ einsetzt, hat längst eine klare antisemitische Schlagseite. 

Unter dem Deckmantel des „Antikolonialismus“ und „Antirassismus“ wird Israel dämonisiert, während reale Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern ignoriert werden. 

Diese einseitige Fixierung auf den jüdischen Staat ist kein Zufall, sondern folgt einem klassischen antisemitischen Muster: Juden werden als kollektive Unterdrücker dargestellt, während ihre historische Verfolgung und ihr Recht auf Selbstverteidigung geleugnet werden. 

Noch bedenklicher ist, wie die *woke* Ideologie Andersdenkende zum Schweigen bringen will. 

Wer es wagt, Israel zu verteidigen oder auf die Doppelstandards der Bewegung hinzuweisen, wird sofort als „rechts“, „rassistisch“ oder „unmoralisch“ diffamiert. 

Thunberg selbst agiert wie eine selbsternannte Moralwächterin, die entscheidet, wer „gut“ und wer „böse“ ist – ohne jede Nuance oder Sachkenntnis. 

Diese Meinungsdiktatur ist ein zentrales Merkmal des Woke-Kults: 

Nicht Fakten zählen, sondern ideologische Reinheit. 

Wer nicht bedingungslos der antiisraelischen Linie folgt, wird ausgegrenzt. 

Das erinnert an totalitäre Regime, in denen Abweichler mundtot gemacht werden. 

Es ist entscheidend, diese gefährliche Entwicklung immer wieder anzuprangern. 

Die *woke* Bewegung tarnt sich als humanitär und progressiv, doch in Wirklichkeit fördert sie Hass, Spaltung und Antisemitismus.

Thunbergs Israel-Bashing ist kein Ausrutscher, sondern symptomatisch für eine Ideologie, die längst die westlichen Institutionen unterwandert hat – von Universitäten über Medien bis hin zu politischen Parteien. 

Wer Freiheit und Demokratie bewahren will, muss diese Meinungsdiktatur bekämpfen. 

Wir dürfen nicht zulassen, dass Israel als einzige Demokratie im Nahen Osten zum Feindbild erklärt wird, während Terrorregime wie Iran oder Hamas verharmlost werden. 

Und wir müssen laut sagen: „Antisemitismus hat keinen Platz in einer freien Gesellschaft – auch nicht im Gewand des Woke-Seins.”. 

Greta Thunberg und ihre Mitstreiter sollten sich schämen, doch wichtiger ist, dass die schweigende Mehrheit endlich aufwacht und dieser Ideologie entschlossen entgegentritt.

Pfingsten ist eines der wichtigsten Feste im christlichen Kirchenjahr und wird 50 Tage nach Ostern gefeiert. 

Der Name leitet sich vom griechischen Wort „Pentekosté” ab, was „der fünfzigste Tag” bedeutet. 

In Deutschland ist Pfingsten ein gesetzlicher Feiertag, der traditionell auf einen Sonntag und den darauffolgenden Montag fällt.

Die Ursprünge von Pfingsten gehen auf ein Ereignis zurück, das im Neuen Testament der Bibel beschrieben wird. 

Nach der christlichen Überlieferung versammelten sich die Apostel Jesu etwa sieben Wochen nach seiner Kreuzigung und Auferstehung in Jerusalem. 

Während sie beteten, geschah etwas Außergewöhnliches: 

Der Heilige Geist kam über sie herab, was sich durch verschiedene Zeichen manifestierte. 

Die Apostelgeschichte berichtet von einem Brausen wie von einem gewaltigen Wind, von Feuerzungen, die sich auf ihre Häupter setzten, und davon, dass sie plötzlich in verschiedenen Sprachen sprechen konnten.

Dieses Ereignis hatte dramatische Auswirkungen auf die frühe Christenheit. 

Die Apostel, die zuvor voller Furcht und Unsicherheit waren, wurden von einer neuen Kraft erfüllt und begannen mutig, das Evangelium zu verkünden. 

Sie sprachen zu Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, die alle das Evangelium in ihrer eigenen Sprache hören konnten. 

Der Apostel Petrus hielt an diesem Tag eine Predigt, nach der sich etwa 3000 Menschen taufen ließen und der christlichen Gemeinde anschlossen.

Aus diesem Grund wird Pfingsten oft als „Geburtstag der Kirche” bezeichnet. 

Es markiert den Moment, in dem aus einer kleinen Gruppe von Anhängern Jesu die weltweite christliche Bewegung entstand. 

Der Heilige Geist wird in der christlichen Theologie als die dritte Person der Dreifaltigkeit verstanden und gilt als die Kraft Gottes, die in den Gläubigen wirkt und sie befähigt, christliches Leben zu führen.

Die theologische Bedeutung von Pfingsten ist vielschichtig. 

Es symbolisiert die Vollendung des Heilswerks Christi, da nach Jesu Tod, Auferstehung und Himmelfahrt nun der Heilige Geist als bleibende Gegenwart Gottes unter den Menschen wirkt. 

Pfingsten steht auch für die Überwindung der babylonischen Sprachverwirrung, da Menschen verschiedener Sprachen und Kulturen das Evangelium verstehen konnten. 

Dies unterstreicht den universalen Charakter der christlichen Botschaft.

In der liturgischen Tradition verschiedener christlicher Konfessionen wird Pfingsten unterschiedlich gefeiert. 

In der katholischen und orthodoxen Kirche ist es ein Hochfest mit besonderen Gottesdiensten, oft gekennzeichnet durch rote liturgische Gewänder, die das Feuer des Heiligen Geistes symbolisieren. 

Protestantische Kirchen begehen das Fest ebenfalls mit besonderen Gottesdiensten und betonen dabei oft die Bedeutung der Geistesgaben und der Mission.

Im Volksglauben und in regionalen Traditionen haben sich über die Jahrhunderte verschiedene Pfingstbräuche entwickelt. 

Dazu gehören der Pfingstbaum, das Aufstellen von Birken oder anderen grünen Zweigen, Pfingstfeuer und verschiedene Prozessionen. 

In manchen Gegenden wird das Pfingstfest auch mit Naturerlebnissen und Volksfesten verbunden, da es in die Zeit des Frühsommers fällt.

Die kulturelle Bedeutung von Pfingsten reicht über den religiösen Bereich hinaus. 

Als verlängertes Wochenende markiert es in Deutschland traditionell den Beginn der Reise- und Urlaubszeit. 

Viele Menschen nutzen die Pfingstferien für Ausflüge in die Natur oder für kurze Reisen. Gleichzeitig ist es aber auch eine Zeit der Besinnung und der Gemeinschaft in den christlichen Gemeinden.

Pfingsten verdeutlicht zentrale christliche Überzeugungen: die Gegenwart Gottes in der Welt, die Kraft des Glaubens zur Überwindung von Grenzen und Sprachbarrieren, sowie die Sendung der Christen, das Evangelium zu verkünden. 

Es erinnert daran, dass der christliche Glaube nicht nur eine private Angelegenheit ist, sondern eine Kraft, die Menschen verbindet und zur Verkündigung der frohen Botschaft befähigt.

Make America Self-Sufficient Again!

Trumps Masterplan: Die USA baut jetzt alles selbst an (und zwar besser!)

Oh, welch glorreiche Vision! 

Donald Trump, der unermüdliche Prophet der amerikanischen Autarkie, hat wieder zugeschlagen. 

Warum sich mit lästigen Importen wie Bananen oder Schweizer Schokolade abgeben, wenn die USA einfach alles selbst bauen und anbauen können? 

Und zwar besser! 

Billiger!

Großartiger!

Die Welt wird neidisch sein, wenn sie sieht, wie Amerika sich endlich von der Tyrannei der ausländischen Güter befreit. 

Wer braucht schon Ecuador, Costa Rica oder diese anderen „Bananenrepubliken”?

Die USA werden ihre eigenen Bananen anbauen – und zwar die patriotischsten, rot-weiß-blauesten Bananen der Welt! 

Vielleicht sogar mit einem kleinen Trump-Logo auf der Schale. 

„Bigly Bananas – They’re YUGE!” 

Und falls sie nicht wachsen? 

Fake News!

Die Klimaanlagen in den Gewächshäusern werden von Kohlekraftwerken betrieben – wie Gott es vorgesehen hat. 

Australien?

Überbewertet.

Die USA werden ihre eigenen Kängurus züchten, und zwar aggressiv freie Kängurus, die kein sozialistisches Gesundheitswesen brauchen. 

Sie springen nicht nur, sie fliegen – dank amerikanischer Ingenieurskunst und ein bisschen Helium. 

Und wenn sie doch mal ausbüxen? 

Kein Problem, dann gibt’s bald „Känguru-Jagd-Saison” – mit AR-15, versteht sich. 

Afrika hat den Elefantenvorteil – aber nicht mehr lange! 

Trump wird die ersten „Made-in-USA-Elefanten” in den Everglades aussetzen. 

Sie werden doppelt so groß sein und goldene Stoßzähne haben (optional mit Diamanten erhältlich). 

Und falls sie mal ausrasten? Einfach gegen eine Mauer laufen lassen – die Mexikaner zahlen dafür! 

England kann sich seinen überteuerten Earl Grey behalten. Texas wird jetzt seinen eigenen schwarzen Tee anbauen – mit einer Prise Freiheit und einer Kugel Öl im Aroma. 

„Lone Star Tea – Brewed with Liberty (and a hint of fracking fluid).” 

Und wenn er nicht schmeckt? 

Dann war’s halt Absicht – Hauptsache, er ist *nicht britisch*. 

Frankreich zittert schon! 

Die USA werden ihren eigenen Champagner brauen – natürlich aus Michigan, wo das Wasser so rein ist wie Trumps Steuererklärungen. 

„Trumpagne – The Best Bubbles, Some Say the Best Bubbles Ever.” 

Und wenn er nach Motorenöl schmeckt? 

Das ist kein Fehler, das ist *Innovation*.  

Russland und Iran können ihren Kaviar behalten – bald gibt’s „Mississippi Beluga”, gezüchtet in den reinsten Gewässern der Nation (nachdem die Umweltbehörde aufgelöst wurde). 

Jeder Eierlikör schmeckt nach Freiheit und ein bisschen nach Industrieabwasser. 

Aber hey – Hauptsache „Buy American”! 

Österreich?

Nie gehört. Aber Wisconsin wird das beste Schnitzel der Welt machen – aus reinem amerikanischem Kalb (oder notfalls Soja, aber *patriotischem* Soja). 

Serviert mit „Freedom Fries” und einem Schuss High-Fructose-Corn-Syrup. 

Und wenn es zäh ist? 

Dann war’s Absicht – wir nennen es jetzt „Trump-Steak”.  

Wer braucht schon Globalisierung, wenn man einfach alles selbst bauen und anbauen kann? 

Und falls es doch nicht klappt – dann war’s bestimmt die Schuld der Demokraten, der Chinesen oder der „Woke-Kängurus”.

Aber eines ist sicher: Die USA werden „niemals” wieder auf andere Länder angewiesen sein. 

Außer vielleicht für Lithium, Seltene Erden, Mikrochips, Medikamente, und … ach, vergesst es. 

MAGA! (Make Autarky Great Again).

Der Schulranzen-Skandal

Wenn Bürgergeld-Empfänger Kinderhilfe zu Geld machen

Ein soziales Unterstützungssystem zeigt seine Schwächen auf – und offenbart menschliche Abgründe.

In Frankfurt am Main vollzieht sich derzeit ein Vorgang, der exemplarisch für die Herausforderungen des deutschen Sozialsystems steht.
Die Stadt stellt Bürgergeld-Empfängern kostenlos Schulranzen für ihre Kinder zur Verfügung – eine gut gemeinte Maßnahme, die Bildungschancen fördern und finanzielle Belastungen von Familien nehmen soll.

Doch was als solidarische Geste gedacht war, wird von einigen Empfängern schamlos ausgenutzt.

Die ernüchternde Realität: Zahlreiche dieser gespendeten Tornister landen nicht auf den Rücken der Schulkinder, sondern auf Online-Verkaufsplattformen wie eBay.
Dort werden sie zu Geld gemacht – oft zu Preisen, die weit unter dem Marktwert liegen, aber dennoch einen schnellen Gewinn versprechen.

Diese Praxis offenbart mehrere systemische Probleme gleichzeitig. 

Zunächst zeigt sie die Unzulänglichkeit der Kontrolle: Offenbar gibt es keine wirksamen Mechanismen, um zu überprüfen, ob die bereitgestellten Hilfsmittel tatsächlich ihrem Zweck zugeführt werden. 

Die Ausgabe erfolgt nach dem Prinzip der guten Absicht – eine Naivität, die sich rächt.

Gleichzeitig dokumentiert der Vorgang das Versagen präventiver Maßnahmen. 

Warum gibt es keine Registrierung? 

Warum keine Nachverfolgung? 

Warum keine Konsequenzen für Missbrauch? 

Die Antworten auf diese Fragen bleiben die Verantwortlichen schuldig.

Doch bei aller berechtigten Kritik am System darf eines nicht übersehen werden: Hier handeln Menschen bewusst gegen das Wohl ihrer eigenen Kinder.
Eltern, die staatliche Hilfe zum persönlichen Vorteil umleiten, während ihre Kinder mit minderwertigen oder gar keinen Schulranzen das neue Schuljahr beginnen müssen.

Diese Instrumentalisierung der eigenen Kinder für kurzfristige finanzielle Vorteile zeigt eine Verrohung auf, die erschreckt. 

Es ist eine Form des emotionalen und praktischen Missbrauchs, der gesellschaftlich geächtet werden müsste – stattdessen wird er durch mangelnde Kontrolle faktisch belohnt.

Der Frankfurter Schulranzen-Skandal ist mehr als nur ein lokales Ärgernis. 

Er ist ein Brennglas gesellschaftlicher Entwicklungen, die weit über die Mainmetropole hinausreichen. 

In einer Zeit, in der soziale Unterstützung dringender benötigt wird denn je, untergraben solche Praktiken das Vertrauen in die Solidargemeinschaft.

Die Folgen sind absehbar: Verschärfung der Kontrollen, Bürokratisierung der Hilfe, Misstrauen gegenüber allen Empfängern sozialer Leistungen. 

Am Ende leiden diejenigen, die die Hilfe wirklich benötigen und redlich nutzen würden.

Dieser Vorfall bestätigt eine unangenehme Wahrheit über die menschliche Natur: Viele Menschen handeln primär nach ihrem unmittelbaren Eigeninteresse, auch wenn dies auf Kosten ihrer eigenen Kinder oder der Gemeinschaft geschieht. 

Die Bereitschaft, Vertrauen zu missbrauchen und Solidarität auszunutzen, scheint tief in der menschlichen Psyche verwurzelt zu sein.

Es ist ein deprimierendes Zeugnis menschlicher Schwäche, wenn staatliche Hilfe für Kinder zur persönlichen Bereicherung umfunktioniert wird. 

Es zeigt, wie schnell noble Absichten an der Realität menschlicher Gier scheitern können.

Frankfurt (und andere Kommunen) müssen aus diesem Skandal lernen. 

Hilfsprogramme brauchen klare Regeln, effektive Kontrollen und spürbare Sanktionen bei Missbrauch. 

Gleichzeitig muss die Gesellschaft eine Debatte über Verantwortung und Moral führen – nicht nur bei den Empfängern, sondern auch bei den Gestaltern sozialer Programme.

Der Schulranzen-Skandal ist ein Weckruf: Gute Absichten allein reichen nicht aus. 

Es braucht Realismus im Umgang mit menschlicher Natur und die Bereitschaft, unbequeme Wahrheiten zu akzeptieren. 

Nur so kann verhindert werden, dass aus Hilfe zur Selbsthilfe ein Selbstbedienungsladen wird.

Genie oder Baden 2.0?

Wenn Jugendliche das Rad neu erfinden (und scheitern)

Kevin, Maya und Luisa stehen im Badezimmer und betrachten stolz ihr Werk: Die Frottee-Badematte ist jetzt mit einem Badelaken „geschützt“ – schließlich soll sie ja nicht nass werden. 

Warum einfach die Matte zur Seite legen, wenn man auch ein halbgares Hygienekonzept entwickeln kann? 

Ein Hoch auf die Kreativität der Generation „Ich hab’ das im Internet gesehen, also geht das“.

Doch die drei sind nicht allein. 

Da ist zum Beispiel Jonas, der stundenlang Tutorials über Knoten schaut, aber beim Schuhebinden scheitert, weil „die Schnürsenkel von heute einfach anders sind“. 

Oder Sophie, die ihren Kühlschrank per Smartphone steuern kann, aber verzweifelt vor der Mikrowelle steht, weil die „Start“-Taste zu kompliziert ist. 

Und wer könnte vergessen, wie Emma einen YouTube-Hack ausprobierte, um ihre verschlossene Tür mit einer Kreditkarte zu öffnen – nur um festzustellen, dass ihre Tür keinen Schnapper hat, sondern einfach … zugezogen und angelehnt war?

Die Jugend von heute ist getrieben von der Überzeugung, dass jede Lebenssituation mit einer 10-sekündigen Google-Suche gelöst werden kann. 

Doch sobald sie auf reale, analoge Probleme stoßen – wie etwa eine nasswerdende Badematte –, offenbart sich die bittere Wahrheit: Das Internet gibt zwar Antworten auf Fragen, die niemand stellte, aber keine auf die, die wirklich zählen.

Ja, sie können Algorithmen erklären, aber nein, sie wissen nicht, wie man eine Klobürste benutzt. 

Fortschritt ist schön – aber vielleicht sollte man erstmal die Basics meistern, bevor man die Badematte revolutioniert.

Wenn der Himmel brüllt

Lady Hazel von Blitzfell erzählt

Heute, 16 Uhr Ortszeit, Koordinaten: Südflügel des Palazzo dei Venti,
Hausbibliothek mit direkter Verbindung zur windumspielten Veranda.


Ich lag, wie es sich für eine Dame meines Standes geziemt, auf dem mit Moosfasern gepolsterten Diwan. Mein Mensch – der Literat, der Tüftler, der Denker – hatte es sich neben mir bequem gemacht, mit einem leuchtenden Lesegerät, das flimmerte wie ein gezähmter Sturm im Taschenformat und ihm Gedanken in den Kopf schreibt. 

Die Tür zur Veranda stand offen.
Die Luft schmeckte nach Kupfer und Vorahnung. 

Ich roch es, bevor es geschah.

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Der heilige Rausch

Betrachtungen zum Hochamt des Bollerwagens

Einmal im Jahr, wenn der Frühling die Biergärten auftaut und die Vögel ahnungslos weiter zwitschern, bricht er an: der „Männertag” oder „Vatertag” – jenes Ritual aus archaischen Zeiten, das uns eindrucksvoll beweist, wie tief verwurzelt der Homo sapiens im emotionalen Feuchtbiotop seiner Vorfahren steckt. 

Es ist der Heilige Feiertag des heiligen Vollrauschs, das Vatikanische Konzil der Hopfenjünger, der Urknall der Testosteronromantik. 

Und es kommt immer schlimmer, als man sich erinnern kann. 

Mit martialischer Entschlossenheit und feuchten Augen der Vorfreude ziehen sie aus, die Pilger der Prostata: ausgerüstet mit Bollerwagen, Bierkästen und einer Vorstellung von Männlichkeit, die irgendwo zwischen Bud-Spencer-Filmmarathon und einem Werbeclip von 1963 stehen geblieben ist. 

Was fehlt, sind nur noch die Keulen, das Lendentuch und der Grunzer als sprachliche Einheit. 

Aber wer braucht schon Worte, wenn man auch in Flaschen kommunizieren kann?

Das Ziel? Unklar. Der Weg? Flüssig.

Der Weg ist das Ziel, das Ziel ist der Weg – Hauptsache, es knallt. 

Kilometer um Kilometer ziehen sie durch Wälder, Wiesen und Wohnsiedlungen, ihre Routen verlaufen frei nach Schnapsnase und GPS-Glück, unterbrochen nur von strategisch wichtigen Tankstellen und tragischen Stürzen über die eigenen Füße. 

Und natürlich darf er nicht fehlen, der unvermeidliche Moment, in dem mindestens ein Teilnehmer würdevoll seinen Mageninhalt ins Gebüsch übergibt – eine Art ritueller Reinigung, die offenbar zum spirituellen Kern dieser Festivität gehört.

Was an anderen Tagen als „öffentliches Ärgernis“ oder „Belästigung“ durchgeht, wird an diesem einen Tag zur Kulturleistung erhoben.

Wo sonst Alkoholprobleme Anlass zur Sorge geben, ist nun das gezielte Trinken bis zur Selbstverleugnung ein Ehrenkodex. 

Der Blutalkoholspiegel ist das Maß aller Dinge, der IQ ein vernachlässigbarer Kollateralschaden. 

Derjenige, der am längsten lallt, hat gewonnen – auch wenn niemand mehr weiß, worum es ging.

Feuchtfröhlich ins Patriarchat

Doch halt!

Der „Männertag!” oder „Vatertag” ist mehr als nur Trunkenheit auf Achse.

Er ist eine Art Rücksturz in ein Paralleluniversum, in dem der Mann noch Mann sein darf – also laut, stinkend und emotional nur in Form von Schreiduellen und Schubsern auffällig. 

„Männerfreundschaft“ äußert sich hier in Schulterklopfern, die an Körperverletzung grenzen, und im gemeinsamen Urinieren gegen den Wind. 

Die Zivilisation bleibt zu Hause, während der primitive Reflex spazieren geht.

Natürlich könnte man den Tag auch als echten „Vatertag” begehen, also wirklich: Väter ehren, Verantwortung feiern, vielleicht mit der Familie grillen und die Kinder hochleben lassen. 

Aber das wäre ja fast schon ein gesellschaftlicher Beitrag – und der passt schlecht in den Bollerwagen. 

Stattdessen wird die Männlichkeit gefeiert, wie sie die Werbeindustrie von Biermarken in den 60ern definiert hat: mit Hopfen, Hau-drauf-Humor und einem Selbstbild, das irgendwo zwischen Cowboy und Bauarbeiter schwankt.

Das Morgen danach: ein Kater und kein Königreich

Und dann kommt das bittere Erwachen – wortwörtlich. 

Der nächste Morgen bringt nicht nur Kopfschmerzen, sondern auch die leise Ahnung, dass die „großartige Tour“ in Wahrheit eine kreisförmige Wanderung um den nächsten Parkteich war. 

Der Heldenmut weicht der Migräne, der Gruppenzusammenhalt der gegenseitigen Funkstille. 

Die leeren Flaschen bleiben zurück wie Artefakte einer untergegangenen Kultur, in der es einst hieß: „Einer muss noch gehen!“

Doch keine Sorge – in genau einem Jahr ist es wieder so weit. 

Dann heißt es wieder: „Prost, Männlichkeit!”

Die Tradition lebt weiter, solange es Bier, Bollerwagen und das Bedürfnis gibt, sich an einem einzigen Tag so daneben zu benehmen, dass es für die restlichen 364 reicht.

Denn wenn der Pegel mehr zählt als der Verstand, ist der Männertag nicht nur ein Feiertag – er ist eine warnende Legende auf zwei Beinen.

Von Bismarck zu Merz?

Wie linke Aktivisten Deutschland erneut zum Kriegstreiber stempeln

Von Dietmar Schneidewind, Journalist

Berlin.
Seit Kanzler Friedrich Merz (CDU) die Aufhebung von Reichweitenbeschränkungen für deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine verkündete, überschlagen sich die Reaktionen. 

Während Moskau mit „unumkehrbaren Konsequenzen“ droht, erleben deutsche Debattenräume eine makabre Geschichtsstunde von woker linksradikaler Seite: In sozialen Medien und auf „Friedens“-Demos wird Merz bereits als „Kriegskanzler“ verunglimpft – und Deutschland pauschal als ewiger Aggressor dämonisiert.

Die dreiste Gleichung: Waffenlieferungen = Kriegsschuld 3.0

„Deutschland hat 1914 und 1939 die Welt ins Verderben gestürzt – und jetzt legt Merz den Grundstein für Round Three!“, hetzt ein „Antifa“-Aktivist auf Twitter mit über 10.000 Likes. 

Auf Protestplakaten vor dem Bundestag prangt Merz’ Konterfei mit Pickelhaube, daneben die Aufschrift: „Die deutsche Kriegsmaschine rollt wieder!“ 

Selbst in linken Talkshows wird die absurde These vertreten, die Lieferung von Taurus-Raketen an ein angegriffenes Land sei moralisch gleichzusetzen mit Hitlers Überfall auf Polen.

Moskaus nützliche Idioten?

Besonders pikant: Die Argumentation der selbsternannten „Friedensbewegung“ deckt sich frappierend mit Kreml-Propaganda.

Russische Staatsmedien zitieren begeistert deutsche „Experten“, die behaupten: „Die Berliner Eliten haben nichts aus der Geschichte gelernt.“ 

Dabei ignorieren beide Seiten, dass:

  • 19141939 Deutschland Angreifer war – 2024 die Ukraine verteidigt wird
  • Reichweitenlockerungen Defensivwaffen betreffen, keine Invasionstruppen
  • ausgerechnet Putin mit seiner Annexionspolitik Hitler-Zitate bedient

Historiker entsetzt: „Pervertierung der Erinnerungskultur“

„Diese Vergleiche sind nicht nur falsch, sie relativieren die NS-Verbrechen“, empört sich Prof. Hedwig Richter (Bundeswehr-Universität München). 

Tatsächlich nutzen die Protestierenden bewusst deutsche Schuldkomplexe als emotionales Druckmittel – eine perfide Taktik.

Die Realität: Was Merz wirklich beschloss

Tatsächlich hat die Bundesregierung lediglich grünes Licht gegeben für Präzisionsschläge auf russische Logistikzentren hinter der Front, aber keine Angriffe auf Moskau oder Zivilziele.

„Wir liefern keine Waffen für Eroberungskriege, sondern für die Befreiung besetzten Gebiets“, stellt Bundeskanzler Merz klar.

Fazit: Wenn „Nie wieder!“ zum Kampfbegriff gegen Demokratie wird

Die Instrumentalisierung deutscher Kriegsschuld durch militante woke „Pazifisten“ offenbart eine zynische Strategie: 

Statt Putins Imperialismus zu bekämpfen, wird das eigene Land zum Sündenbock stilisiert. 

Merz mag umstritten sein – aber ihn zum Nachfolger von Kaiser und Führer zu erklären, ist kein Aktivismus, sondern Geschichtsklitterung.

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