Sarkasmus

Disco Party ::: (c) www.pixelio.de

Während ich gestern Abend noch am Computer saß, hatte ich nebenbei den Fernseher an. Ich hatte ihn eingeschaltet, weil ich Nachrichten schauen wollte, hatte dies aber verschwitzt.
Irgendwann bekam ich seltsame Wortfetzen mit und schaute …

In einem Gymnastikstudio waren einige Mädchen, die „interressant” angezogen waren.
Sie trugen leichte helle, größtenteils weiße Kleidung, meistenteils T‑Shirts mit Leggings, dazu Lack- oder Lederstiefel mit extrem hohen sehr dünnen Absätzen. Diese passten überhaupt nicht zu der anderen größtenteils sportlichen Kleidung.
Die Mädchen versuchten eine Choreografie einzustudieren.

Zwischendurch geben die Mädchen ihre Statements.
Sie redeten darüber, wie schwer doch alles sei und dass die „Moves” und „Loops” und Was-auch-immer noch besser sitzen müssten.
Sie freuten sich jedenfalls riesig, dass sie dabei sein durften.

Irgendwann kam überraschend Nicole Scherzinger von den „Pussycat Dolls” herein. Sie trug schwarze Kleidung und die gleichen Stiefel wie die Mädchen.

Ausnahmezustand bei den Anwesenden!

Nicole Scherzinger stakste durch die Reihen und legte eine Choreografie hin, die alle ganz toll und super fanden, obwohl es eigentlich Bewegungen von ein paar Sekundenbruchteilen waren.

Nicole Scherzinger!

Man holte sich Rat, wie sie bestimmte „Moves” mache und so weiter und sofort.
Zwischendurch durften welche von den Mädchen ihre Begeisterung vor der Kamera in Worte fassen. Bei vielen blieb es beim Versuch.

Dann verlautbarte Nicole Scherzinger – welch’ Überraschung! – , dass sie zusammen mit „Heidi” die „Choreos” der Mädchen am nächsten Tag begutachten wolle.
Die Mädchen „philosophierten” weiter: über Nicole, die es geschafft hatte, über ihre Aufregung und darüber, wie die Begutachtung stattfinden werde.

Bei diesen wenigen Minuten, in denen ich neugierig versuchte, einen Einblick in Heidi Klums Welt zu bekommen, versagte mein Verständnis für solch eine Art von „Unterhaltung” völlig.

Der Zeitpolizei gelang es über Monate hinweg, eine Person über Epochen zu verfolgen. Leider konnte sie nicht dingfest gemacht werden.
Heute Morgen ging sie endlich in das sorgfältig ausgelegte Netz. 

Über Monate gab es Hinweise auf jemanden, der von sich behauptet hatte, an der Uhr zu drehen.
Zeitreisende berichteten, dass sie sehr oft eine leichte Melodie hörten, zu der auch gesungen wurde, bevor Inkonsistenzen im Zeitfluss oder Irritationen beim Erreichen der Zielzeit auftraten.

„Wer hat an der Uhr gedreht?”

„Department Z – Die Zeitpolizei” konnte die Inkonsistenzen neutralisieren, doch der Täter konnte immer flüchten.
Es konnte ermittelt werden, dass er sich selbst „Der Rosarote Panther” nannte. 

„Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich selbst zum Opfer dieses … dieses … Rosaroten Panthers werden könnte”, erzählt Peter K., der seinen Namen nicht genannt haben möchte, „Es war richtig unheimlich. Du sitzt mit Deiner Familie im Schiff, stellst die Transfereinheit ein und landest in einer falschen Zeit. Bei uns waren es zweihundert Jahre, um die wir uns verfahren haben. Plötzlich war das Haus weg. Meiner Gemahlin sei es gedankt, dass sie bemerkte, dass die Transfereinheit plötzlich schneller die Werte wechselte und dann die falsche Zielzeit anzeigte.„
Er schüttelt sich und bekommt eine Gänsehaut: „Auf einmal singt jemand hämisch ‚Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?’ Das war nicht lustig. Wir haben vor Angst gezittert. Meine Kinder haben geweint.„
Peter K. rafft sich wieder zusammen und gesteht: „Am schlimmsten war die Ungewissheit, denn dieser Halunke hatte noch etwas in petto. Als wir endlich richtig ankamen, dröhnte durch das Schiff: ‚Heute ist nicht alle Tage. Ich komme wieder keine Frage.’ ”

Der „Rosarote Panther”, wie er sich selbst nennt, hatte schon vielen Zeitreisenden einen gehörigen Schreck eingejagt.

Die eigens dafür eingerichtete Sonderkommission „Rosa Schabernack” konnte hunderte Hinweise auswerten und vernahm viele Zeugen, zu denen auch Opfer von Schabernack des selbst-ernannten „Rosaroten Panther” gehörten.

„Unsere Notrufnummer 888 wurde in der letzten Zeit arg strapaziert”, berichtet Sergeant Didier Du Vent vom Department Z, „Das ganze Problem stellte sich dergestalt dar, dass wirklich schlimme Notrufe wie havarierte Schiffe oder Meldung über Verletzte nicht oder nur verzögert durchkamen. Auch wenn der Schabernack-Treibende nur seinen Spaß haben wollte, muss er mit einer Anzeige wegen groben Unfugs rechnen.”.
Im Laufe der immer erfolgsversprechenderen Ermittlungen und Verfolgungen habe sich die Verhaltenweise des „Rosaroten Panthers” geändert, denn er habe zunehmend hämische Briefe an die zuständigen Behörden verschickt mit Texten wie: „Männchen, Männchen auf der Leiter, die Polizei wird nie gescheiter.”.
Die Verteilung seiner „Botschaften” wie „Man kriegt mich sowieso nicht’, denn ich bin für Euch nur Farb- und Pinselstrich.” lieferten Erkenntnisse, wie und wo genau vorhergehende Ereignisse passierten.
Eine Neu-Applizierung von Differenzenmaschinen des Departments Z lieferte neue Ansatzpunkte. Durch diese zumindest nicht so vage Wahrscheinlichkeiten konnte ein Muster erstellt werden.
Profilersteller der Zeitpolizei zogen die Ergebnisse mit in ihre Arbeit ein und so das Netz den Fisch – oder Panther – gefangen. 

Es sei den vielen Zeugen und Hinweisgebern gedankt, dass der Täter mit der Identität Paulchen P. zum Glück aller geschnappt werden konnte.

In der buddhistischen Lehre und esoterischen Ansichten gibt es die Annahme, dass es beim Menschen sieben sogenannte Chakren (Geistesherzen) gäbe. Durch diese und den Verbindungen zwischen ihnen solle sich die Energie des Menschen bewegen.

Das Haupt-Chakra ist jenes, dass im unteren Ende des menschlichen Torsos sitzt.
Es steht für Bodenständigkeit, Vertrauen, Standfestigkeit.

Wenn man die Esoterik dahin außer Acht lässt, könnte es eine Erklärung geben, warum so viele Menschen momentan Unmengen an Toilettenpapier hamstern.

Sie haben die Bodenständigkeit, das Vertrauen und die Standfestigkeit verloren. Das Chakra ist schwach geworden.

Sie versuchen, wegzuwischen, was zwischen dem Boden und ihnen steht.

Es ist der fromme unbewusste Wunsch, wieder mit beiden Beine im Leben zu stehen und (Selbst-) Vertrauen dadurch zurückzugewinnen.

Dies ist eine esoterische Betrachtung, doch wenn man nur über diesen kleinen Aspekt nachdenkt, könnte es eine – verständliche sehr kleine und vage – Erklärung sein, wo das Problem liegt.

Diejenigen, die Toilettenpapier hamstern, können nämlich nicht erklären, warum sie es tun.

Bildquelle: Wikipedia

Die häufigsten Aussagen, die man von einem klingonischen
Softwareentwickler hört:

„Spezifikationen sind für die Schwachen und Ängstlichen.”

„Die Maschine ist ein Stück GAGH! Ich brauche ein Dual-Pentium III
System, damit ich mit diesem Code richtig kämpfen kann.”

„Einrückungen im Code?! Ich zeige Dir wie man einrückt, wenn ich Deinen
Schädel einrücke.”

„Was soll das Gerede mit der ‚Freigabe´? Klingonen erstellen für ihre
Software keine Freigabe´. Wir lassen die Software aus ihrem Käfig, damit sie eine blutige Spur von Designern und Qualitätsprüfern hinter sich herzieht.”

„Klingonische Funktionsaufrufe haben keine Parameter – sie haben Argumente – wage nicht zu widersprechen.”

„Debugging? Klingonen debuggen nicht. Unsere Software ist nicht dazu
gedacht, die Schwachen zu verhätscheln.”

„Ich habe die Abteilung vom technischen Qualitätsmanagement in einem
Batlheth-Wettkampf besiegt. Sie werden uns nie wieder belästigen.”

„Ein ECHTER klingonischer Programmierer kommentiert seinen Code nicht!”

„Mit dem Entwurf dieser Anforderungsliste hast Du die Ehre meiner Familie beleidigt. Mache Dich bereit zu sterben!”

„Du stellst den Sinn meines Codes in Frage? Ich sollte Dich auf der
Stelle töten, gerade so wie Du jetzt dastehst!”

„Unsere Nutzer werden Furcht und Achtung vor unserer Software haben. Laßt die Software los! Laßt sie los, auf daß die Nutzer wie die Hunde fliehen, die sie sind!”

Armin Laschet, Friedrich Merz und Jens Spahn haben bekundet, Kanzlerkandidat zu werden. Heute bittet die „Chefin” Annegret Kramp-Karrenbauer zum Tee. Sie hat sich vorgenommen, die Kandidaturen der drei aktiv zu begleiten. Sie nennt es „Führen”.

Es geht bei ihr erstmal um sogenannte „Inhaltsvermutungen”, die sie abklopfen möchte.
Obwohl sie ihre Parteikollegen schon jahrelang kennt, weiß sie nichts von ihnen.
Sie sagte, dass Laschet eher sozialliberal sei, Merz eher (erz)konservativ.
Auch die Aussage Kramp-Karrenbauers, bei Spahn wisse man nicht, was er vertrete, zeugt eher von dumm-dreisten Getue, um die potenziellen Wähler hinzuhalten.

Die „Chefin” will also bestimmen, wer als Kanzlerkandidat der CDU in Betracht kommt.

Was diese Gespräche überhaupt bringen sollen, lässt sie offen, denn die drei werden auf diverses Wahlveranstaltungen und Mitgliederversammlungen auftreten, um dafür zu werden, dass sie als Kanzlerkandidaten gewählt und später auch aufgestellt werden.
So wird einer übrig bleiben, der bei der nächsten Bundestagswahl für die CDU als Kanzler kandidiert.

Das sogenannte „Führen” Kramp-Karrenbauers ist nur eine hohle, inhaltslose Luftblase einer Frau, die in Etappen abtritt.

Man könne ja Politikern nicht vertrauen und dass keiner etwas tue, sagen sie den ganzen lieben Tag … 

„Die kann man nicht wählen”, „Die machen sowieso nur, was sie wollen”, „Sie halten ihre Versprechen nicht ein” argumentieren sie.
Sie schimpfen und schimpfen über die Politiker, die sich nur selbst bereichern, die unehrlich sind und ihre Wähler – „uns” – belügen.

Sie lassen ihrem Unmut freien Lauf, besonders in den sozialen Onlinenetzwerken. Sie machen Stimmung gegen „die da oben”.

Nun versuche ich, mit ihnen ins Gespräch und frage sie, worüber sie sich denn gerade aktuell aufregen und was sie meinen, könne man besser machen.
Als Antwort kommen die oben genannten Phrasen und Floskeln, in diesem oder anderem Wortlaut.

Sie sind politik- und politikerverdrossen und resignieren, weil „man” nichts tun kann. Sie schimpfen aber, was falsch läuft und dass es falsch läuft. 

Momentan findet in Böblingen der Parteitag der AfD statt. Im Vorfeld wird darüber Unmut geäußert, über die „Nazis” und „Faschisten”. Und natürlich, dass diese verboten gehörten und dass man ihnen zeigen solle, dass sie „hier” nicht hingehörten.

„Warum geht Ihr denn nicht einfach zur Kongresshalle und schließt Euch den Demonstranten an? Ihr kommt doch aus Böblingen.”
„Wir wollen mit den Nazis nix zu tun haben.”
„Das ist mir schon klar. Ihr geht doch samstags zum Wochenmarkt und könntet dann kurz die paar Meter um die Ecke gehen und Präsenz zeigen, damit die Nazis sehen, dass Böblingen sie nicht will. Wir können uns ja dort treffen, wenn Ihr Euch nicht alleine traut.”

Man kann diese notorischen Motzer nicht auf sowas festnageln.

Die, die von den Politikern fordern, dass diese ihren Worten Taten folgen lassen, lassen ihren Worten selbst keine Taten folgen. 

Die Ausreden sind genauso vielfältig wie ihre Schimpftiraden, nicht minder aggressiv und inhaltslos.

Sie wollen, dass andere etwas machen, aber sie sind nur faul und feige.
In den sozialen Onlinenetzwerken können sie sich austoben und feiern, wie „politisch” aktiv sie sind, doch außerhalb im realen Leben scheitern sie schon im Ansatz.

Anfang 2020 navigierten wir zum sogenannten „Darknet“, dem mehr oder weniger geheimen und mysteriösem Teil des Internets. Es war nicht so einfach, diesen Bereich zu „betreten“.
Vorher hatten wir uns noch ein Konto für die virtuelle Währung Bitcoins eingerichtet.
Nach ein paar Tagen des Stöberns im „dunklen Teil“ des Internets fanden wir schließlich die Pressestelle der PLO. Dort akkreditierten wir uns und bekamen über kuriose Wege unsere Unterlagen für die Berichterstattung über die „Explo 2020“, der „Messe für Terrorismus und Anschläge“.

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In Baden-Württemberg wird seit längerem diskutiert, ob bei Polizeimeldungen die Ethnie oder die Nationalität eines Täters oder Tatverdächtigen genannt werden solle.
Hier scheiden sich die Geister nicht nur konservativer und progressiver Politiker.

Viele Politiker berufen sich auf den „Pressecodex des Deutschen Presserats”.
Unter Ziffer 12. 1 und Ziffer 12.2 werden Richtlinien über Diskriminierung beschrieben.
Einfach gesagt sollte die Ethnie, Nationalität oder Weltanschauung eines Täters oder Verdächtigen nur erwähnt werden, wenn dies für die Berichterstattung relevant ist.
Dies ist ein weitgefasster Begriff. Die Entscheidung der Nennung obliegt den Richtlinien des Mediums oder des Redakteurs.

Das Kuriose ist, dass Politiker bezüglich Pressemitteilungen der Polizei den Pressecodex als Bestätigung ihrer Ansicht heranziehen.
Wenn man gegen die Nennung der Ehtnie ist, kann man sich hinter den Pressecodex verstecken. Ist man anderer Ansicht, kann man argumentieren, dass derjenige, der die Pressemeldung verfasst, selbst entscheiden kann.

Als Journalist lernt man, dass Pressemeldungen oder Pressemitteilungen nur sehr entfernt etwas mit journalistischer Berichterstattung zu tun haben. Diese beschreiben aus dem Blickwinkel des Schreibenden – der Behörde, Organisation, des Unternehmens etc. – die Sicht der Dinge. Hierbei kommt es zu Lobpreisungen und der Benutzung von steigernden Adjektiven bis zum Superlative oder sogar der Erfindung neuer Wörter und Begrifflichkeiten. Es wird nur Positives beschrieben.

In der Diskussion bezog sich Hans-Ulrich Sckerl von den Grünen auf den Pressecodex und sagte sogar, dass eine Ethnie nicht genannt werden dürfe. Dieses angebliche Verbot gibt es nirgends, auch nicht in den Erläuterungen zum Pressecodex.

Innenminister Thomas Strobl sagte, es müsse eine gemeinsame Einigung über die Nennung oder Nicht-Nennung aller Landesinnenminister beziehungsweise der Landespolizeien geben. Diese gemeinsame Entscheidung trüge er mit.

Zwei „Meinungen”, die nichts aussagen und die nebenbei bemerkt nicht fundiert sind!

Bis zu einer Entscheidung, ob die Polizei in Baden-Württemberg Ethnie, Nationalität und mehr nennen darf oder nicht, wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

„So ein hundsgemeiner Typ!“, poltert es aus Katharina Berg heraus, „Sowas von verlogen habe ich noch nicht getroffen. Gut, man soll über Tote nichts Schlechtes sagen, aber wer hat sich um mich gekümmert? Ich war lange nicht fähig, eine Liebesbeziehung einzugehen.“

Erstmals spricht Katharina Berg über ihr Trauma, das sie in einem Winterchalet in den Walliser Alpen im Jahre 1983 durchlebt hatte.
Sie war wie alle Mädchen und Frauen in die Jungs des englischen Pop-Duos Wham verliebt.

Kurz vor Weihnachten 1984 hatte eine bekannte Jugendzeitschrift ein Preisausschreiben ausgelobt, zu dessen Gewinnerin auch Katharina überraschenderweise gehörte.

Frohen Mutes wurden die Mädchen in den schweizerischen Wintersportort Saas-Fee gebracht.
Dort lernte Katarina George Michael erst kennen, dann lieben und schließlich hassen.

Zusammen mit ihm, Andrew Rigeley und den anderen Mädchen fuhren sie mit der Saastal-Seilbahn zum Winterchalet. Zuerst richteten sie sich häuslich ein, schmückten den Weihnachtsbaum und bereiteten das Mahl zu.

„Alles war wunderschön“, erinnert sich Berg, „die Jungs waren supernett, halfen uns, wo es ging. Schon beim Baumschmücken wachten die Schmetterlinge in meinem Bauch auf.“

Etwas später saßen sie dann zusammen gekuschelt und unterhielten sich.
Schon zu der Zeit hätten die Schmettwerlinge mit Hochdruck versucht, ihr zu entfleuchen.
„Irgendwann später am Abend merkte ich dann, dass George irgendwie gehemmt war. Er kam nicht wirklich aus sich heraus. Der Funke wollte einfach nicht überspringen. Erst dachte ich, es läge an mir, doch im Gegensatz zu meinen Hitzewallungen, blieb George kalt und unbeweglich.“
Am nächsten Morgen, nach einer durchweinten Nacht, verweigerte sie ihm ihre Nähe.

„Und dann diese Häme: ‚Du hast Dich in einen Schwulen verliebt!’. Jedes Mädchen war in George verliebt. Alle Mädchen.“

Katharina Berg verfiel nach dem Kurzurlaub in Allegorie.

„Ich hatte ja uneingeschränkten Zugang zu harten Alkoholika durch einen Werbevetrag. Ein Glück war, dass ich auch noch für Pflegeprodukte vor der Kamera stand, denn so konnte man meinen Verfall kaschieren. Es fiel niemanden auf, dass ich fast nur noch betrunken war“, beschreibt sie ihre harte Zeit.

Um seine Homosexualität nicht an die große Glocke zu hängen, erzählte George Michael, eine erfahrene Frau, die zudem noch älter als er gewesen sei, habe ihn, den unschuldigen, verführt und nach einer „stürmischen Nacht“ fallen lassen. Die ältere Frau habe ihm einfach einen Korb gegeben.

„Die einzige stürmische Nacht, die ich erlebt habe, war der Schneesturm draußen“, wehrt sich Katharina Berg, „zwei andere, die sich auch in dem Chalet aufhielten, weil sie von Wham hörten, heirateten später. Das war natürlich eine riesige Belastung für mich. Dann kamen die Gerüchte auf, ich hätte ihn für Andrew Ridgeley verlassen. Die Leute wollten wohl einfach hören, wir hätten quer durch die Betten Affären gehabt. Andy war zwar super nett, aber … nee … der ist überhaupt nicht mein Typ. Was hätte ich mit einem Kindskopf wie ihn anstellen sollen? Märchen vorlesen?“

Katarina Berg spricht das erste Mal in einem Interview bei „Syntronica.Net“ über ihre schlimmen Jahre nach „Last Christmas“.

Der Refraim sollte umgetextet werden.

Aus „Last Christmas I gave you my heart. But the very next day you give it away” sollte werden: “… But the very next day she knew I was gay.”.

Gestern, Sonntag, den 17.11.2019, lief in der ARD der Tatort „Pfalz von oben“.

Die Geschichte war ganz einfach. Ein motivierter Jungpolizist kommt in ein Dorf und entdeckt, dass seine Kollegen korrupt sind und in Drogengeschäften mitmischen. Bei einer Routine-Verkehrskontrolle kommt er ums Leben. Lena Odenthal ermittelt.

Die Geschichte ist überschaubar. Klischees werden verarbeitet, nichts Neues passiert.
Korrupte Polizisten palavern von „Zusammenhalt gegen die Störenfriede“, denn die Kriminalpolizei hat nach einigen Stunden herausbekommen, was gespielt wird und mischt die Dorf-Sheriffs gehörig auf. Diese halten vordergründig zusammen, doch jeder versucht in dem anderen viel in die Schuhe zu schieben und sich zu entlasten.

Dieser Tatort besticht durch nichts. Lena Odenthal agiert wie immer – langweilig. Dialoge und Befragungen ziehen die nicht vorhandene Spannung noch zusätzlich in die Länge. Nichts passiert.
Der ganze Tatort hätte nach zehn Minuten abgehakt sein können, aber sonntagabends kann man ja keine Kurzkrimis zeigen.

Dieser Tatort entschleunigte die Zuschauer bis zur Tiefenentspannung.

Wenn man eine Fliege an der Wand beobachtet, ist dies spannender. 

Bildquelle: Pixelio.de / awindi

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