Liebe

Am 13. März 2016 war in Baden-Württemberg Landtagswahl.
Bekanntermaßen hat die rechtspopulistische / rechtskonservative Alternative für Deutschland (AfD) 23 Sitze (15.1 %) im Parlament geholt.
Im Vorfeld hatten ja die CDU, die SPD, die Grünen und die FDP versprochen, der AfD bei der sog. „Elefantenrunde“ die Maske herunterzureißen, um deren „wahres Gesicht“ zu zeigen.
Das hat nicht geklappt, weil es keine Maske gab und auch kein angeblich „wahres Gesicht“.
Das (Wahl-) Volk hat die AfD gewählt, obwohl o. g. Parteien permanent Lügen über die AfD verbreitet hatten. Auch hatte das Aufbauschen von Kinkerlitzchen nichts gebracht.
Heute haben sich vier Fraktionen – CDU, SPD, Grüne und FDP – getroffen, um zu diskutieren, wie man mit der AfD umgehen soll.
Mit einer Partei umgehen soll, die von 15.1 Prozent der Wähler gewählt wurde!
Dies kommunizieren „Die Vier“ aber nicht, sondern tun so, als sei die AfD wie aus heiterem Himmel einfach so im Parlament erschienen. Jetzt ist es die Aufgabe der „Vier“, diese wieder loszuwerden.
Die Altparteien – CDU, SPD, Grüne und FDP – haben zig Jahre lang den Wähler nicht ernstgenommen, wunderten sich nur über das immer größer werdende Heer der Nichtwähler, taten aber nichts.
Sie redeten von den „POLITIKverdrossenen“, anstatt zu verstehen, dass die Nichtwähler „POLITIKERverdrossen“ waren. Sie wollten einfach niemanden mehr wählen, der sie nicht ernst nahm.
Die AfD hat es geschafft, viele der Nichtwähler zu mobilisieren und der Dank sind in Baden-Württemberg 23 Sitze im Parlament.
Man kann nicht mehr dumm-dreist davon reden, es seien nur dumme „Protestwähler“ gewesen, die den Altparteien eins auswischen wollten. Warum sollten sie ihnen eins auswischen wollen und warum gerade jetzt?
Anscheinend haben die „Vier“ auch beschlossen, dass sie bei der Vereidigung bzw. Einsetzung der Mitglieder des Landtages, die zur AfD gehören, herausgehen wollen, um ein Zeichen zu setzen.
Das wird die Wähler eher davon überzeugen, dass die Altparteien nicht gewillt sind, Demokratie auszuleben. Lieber zünden sie eine Nebelkerze, die ein „Zeichen“ sein soll.
Es kam auch beim Interview des Südwestrundfunks (SWR) heraus, dass die AfD gar nicht so „rechts“ ist, wie man bis jetzt immer behauptet hatte.
Auch stellte man sich Fragen, wie man nun die AfD „bewerten“ müsse, blieb jedoch Antworten schuldig.
Man hat auch darüber nachgedacht, wie man sich verhalten solle, wenn plötzlich z. B. der Landtagspräsident von der AfD – Stichwort „Alterspräsident“ – gestellt werden müsse.
Was dabei herausgekommen ist, wurde nicht kommuniziert.
Wohl aber gab es von Seiten der FDP ein Statement, die FDP werde in der Opposition nicht mit der AfD zusammenarbeiten, und sie auf keinen Fall unterstützen.
Wenn also aus irgendeinem Grund ein Untersuchungsausschuss von Seiten der Opposition gefordert wird, müsste man die AfD mit ins Boot nehmen, was man aber ablehnt.
Es wird aber passieren.
Man stelle sich eine Konstellation vor.
Die AfD fordert aus welchem Grund auch immer einen Untersuchungsausschuss. Die FDP und die SPD unterstützen dies nicht, weil sie reaktionär Alles kolportieren, was die AfD macht, ob es in Ordnung ist oder nicht.
Nun fordert die FDP oder die SPD sowas. Die AfD wird sich nicht dran beteiligen.
Dann wird das Schreien groß sein und das Heulen.
Was momentan in Baden-Württemberg passiert, ist ein Schmierentheater.
Die Diskussion und Kommunikation der Altparteien führt sich ad absurdum.
Sie wissen nicht, warum knapp ein Siebtel die AfD gewählt haben und wollen es anscheinend auch nicht.
Sie setzen sich lieber zusammen und ignorieren alles um sich herum, was ihnen nicht passt.
![]() | Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen |

„High Five, Frauchen!”

Er ist erstmal für vier Wochen arbeitsunfähig geschrieben worden.
Psychologisch gesehen nennt man es Fluchtsyndrom!
Die sog. „Krankschreibung” erfolgte just, als man Volker Beck mit Crystals Meth alias Methamphetamin erwischt hatte.
„Die Grünen”, zu denen Beck – ironisch nun „Breaking Beck” genannt – gehört, finden dies allerdings nicht wirklich schlimm, sondern verknüpfen ihren Wunsch, „weiche Drogen” freizugeben mit dem Ahlehnen von Crystal Meth.
Beim grünen Bundestagsabgeordneten Volker Beck wurde eine betäubungsmittelverdächtige Substanz gefunden. Wir stehen für eine Drogenpolitik, die auf Entkriminalisierung, Prävention und therapeutische Hilfsangebote für Konsumierende setzt und treten für eine staatlich kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene ein. Doch eine solche Politik hat nichts mit der Freigabe von harten Drogen zu tun …
http://www.gruene.de/
Volker Beck ist momentan, da „krank”, erstmal aus der Schusslinie.
Für „Die Grünen” geht das politische Geschäft weiter.
Die, die sonst bei jeder Verfehlung anderer den moralischen Zeigefinger heben, wissen plötzlich nicht, wie man den Zeigefinger in Richtung Becks hält. Er ist ja momentan auch nicht greifbar, da „krank”.
The Show must go on – Die Wahl geht vor!
Wissenschaftliche Forschung und daraus resultierende Erkenntnisse bei Drogen werden von den Grünen schnell vergessen und ignoriert, wenn es um die eigenen Leute geht oder wenn es dem Vorteil der Partei nützt.
Cem Özdemir heuchelte am besten zu dem Thema. Er sagt, dass er zwar Moslem sei, doch Christen sollten anderen immer wieder neue Chancen geben.
Mir drängt sich das plakative Schlagwort von „Schrei nach Liebe” der Musikband „Die Ärzte” auf …

Am Samstag, den 27. Februar 2016, war der amtierende Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, im Böblinger Congress Center geladen. Dies fand im Rahmen des Wahlkampfes zur Landtagswahl (13.3.2016) statt. Eingeladen war er von der Landesvorsitzende der Grünen, Thekla Walker, sowie den Grünen in Böblingen.
Zu Anfang begrüßte Thekla Walker, Kandidatin des Wahlkreises 5, die Besucher. Sie umriss kurz, wofür die Grünen stünden und machte auch deutlich, dass der (aller)erste grüne Ortsverein 1979 in Böblingen und Sindelfingen gegründet wurde.
Danach ging es übergangslos zur „Fragestunde“ mit Winfried Kretschmann und Thekla Walker weiter.
Winfried Kretschmann sprach nicht zu den Besuchern.
Was schade war und uns überrascht hatte, war, dass bei der „Fragestunde“ keine direkten Fragen von den Besuchern im Publikum zugelassen waren. Im Vorfeld scheint es wohl möglich gewesen zu sein, Fragen auf eine Karte zu schreiben, die laut der Moderatorin angeblich durch „Zufallsprinzip“ gezogen worden wäre. Das Ziehen der Karten und die Vor-Auswahl hatten vor der Plauderrunde stattgefunden.
Auch war seltsam, dass die Fragen der Böblinger zum Schluss dran kamen. Dabei wurden kurz drei bis vier Themen angerissen und das war’s.
Die Runde war wohl vorher besprochen und organisiert worden, sollte aber als spontan verkauft werden.
Der „grüne Landes-Opa“, wie Kretschmann auch ironisch genannt wird, ging kurz darauf ein, wie es war, als die Grünen plötzlich die Regierung in Baden-Württemberg stellten. „Wenn man in der Opposition ist, glaubt man: ‚Die Regierung tut nichts.‘“, sagte er, „doch wenn man dann selbst dran ist, sieht man, dass es nicht so schnell geht. Einmal steht europäisches Recht im Weg, ein anderes Mal gibt es dann Probleme mit unserer Verfassung, vielen Vorschriften und dergleichen.“
Es ging auch darum, wie die Grünen den ÖPNV – Öffentlicher Personen-Nah-Verkehr – neu regeln wollen. Allerdings war das Argument von Thekla Walker, man wolle 60 Prozent des Verkehrsetats in den ÖPNV stecken, sehr schwach.
Auf Telematik wurde nur kurz eingegangen. Kretschmann erzählte langatmig, aber nicht informativ, dass es „Kommunikation zwischen Autos” etc. gäbe, kam aber nicht zum Punkt.
Kurze Statements zu Volksentscheiden kamen uns eher wie auswendig gelernte Floskeln vor, die damit endeten, dass es mit dem Volksentscheid zu Stuttgart 21 eine Befriedung der Bevölkerung gegeben hätte.
Wer im Thema steckt, wird etwas anderes sagen, denn es ist immer noch wie vor fünf Jahren so, dass die Stuttgart-21-Gegner weiterhin verbal randalieren. Die Stuttgart-21-Gegner hetzen weiterhin gegen alle, die nicht ihrer Meinung sind, prügeln verbal auf diese ein und wiederholen permanent Parolen und Thesen, die schon längst mehrfach gegenbewiesen sind.
Eine Befriedung ausgehend von diesen Reihen gibt es nicht.
Es ging auch kurz um die Flüchtlingspolitik, aber mehr als Appelle, dass alle etwas leisten sollten, kamen nicht.
In Gesprächen mit Grünen während und am Rande der Veranstaltung merkte man, dass sich keiner traute, etwas gegen die „offizielle Linie” zu sagen.
Auch die Thesen, die „Neuen” brächten viel mit, was Deutschland gebrauchen könnte, zog nicht.
Kretschmann sagte, dass – Stichwort „Integration” – ebenfalls viele Deutsche auch nicht in unserer Gesellschaft integriert seien, nämlich die, die Brandsätze auf Asylantenheime würfen. Dies kam nicht bzw. nur schwach an bei den Zuhörern.
Kretschmann meinte in einem Nebensatz, er möge die „Alternative für Deutschland“ nicht und log, indem er sagte, die AfD sei rechtsradikal.
Dann ging es um das „Gehört-Werden“, was aber urplötzlich gar nicht mehr so offenohrig war, wie es die Grünen immer behauptet hatten. Man müsse auch mal „Kante zeigen“, sagte Kretschmann, relativierte aber wieder, nachdem er von „Durchregieren“ gesprochen hatte.
Kretschmann kam in diesem Kontext darauf zu sprechen, was er „Gesellschaft des Streits” nannte. Eine Gesellschaft sollte dies sein, die Transparenz bei Entscheideúngen wolle und ihren Unmut oder aber aber auch Vorschläge kundtue. Denn nur mit „zivilisiertem Streit” – also der Auseinandersetzung – könne man dies erreichen. Aber schnell kam er wieder aufs „Durchregieren” zu sprechen, da es nicht dazu kommen dürfe, dass nur noch diskutiert würde. Die Entscheidung, ob eine Diskussion zu Ende sei, bestimmte nach Kretschmanns Worten die Regierung.
„Gehört-Werden” klang eher nach „Reden, solange wir wollen”.
Es ging auch um ökologische Wirtschaftskonzepte, doch dies war eher im Bereich „Utopia“ angesiedelt. Kretschmann und Walker sprachen davon, dass Ökologie und Ökonomie unter einen Hut zu bringen seien, redeten von Fortschritten im Vorzeigeland Baden-Württemberg, ließen aber konkrete Beispiele weg.
Kretschman und Walker lobten, dass im Landkreis Böblingen sehr viele IT-Unternehmen angesiedelt seien, erzählten, welche Wirkung es hätte, wenn gerade diese Firmen ökologisch agierten, kamen aber nicht darauf zu sprechen, welche tollen Innovationen davon ausgingen.
Viele der Themen, die auf „Karten” von einigen der angeblich 800 Besucher aufgeschrieben worden waren, wurden nur bruchstückhaft beantwortet, viel Konkretes ließ und lässt auf sich warten. Kretschmann wirkte auch stellenweise sehr zerstreut, und es schien so, er wäre nicht bei der Sache.
Viele Antworten waren sehr realitätsfern.

Eine kleine „Aktion”, die wir geplant hatten, gelang uns auch.
Wir trugen Pro-Stuttgart-21-T-Shirts mit der Aufschrift „Lieber unten durch als zurückgeblieben.“
„Superfliege” schaffte es, sich von Medien wie „Energy Radio“, „ARD“, oder „Sindelfinger / Böblinger Zeitung“ u.v.m. zusammen mit Kretschmann – Stuttgart-21-Gegner – ablichten zu lassen.
Das T‑Shirt ist deutlich auf den Fotos zu sehen.
Was allerdings ebenso einen negativen Geschmack hatte, war der Umgang von Sicherheitsleuten mit uns als Pressevertreter.
Uns wurde mehr oder minder „befohlen”, die Taschen sowie unsere Mäntel an der Garderobe abzugeben.
Wir gingen zurück ins Parkdeck und nahmen nur noch die Kamerautensilien, einen Schreibblock und den Presseausweis mit.
Als wir wieder hineinkamen, wurde vor uns jemand mit großer Tasche hereingelassen.
Wir ntervenierten, warum dies gehe.
„Der Mann ist von der Zeitung”, wurde uns gesagt.
Nach nochmaligem Vorzeigen des Presseausweises ruderte man plötzlich zurück und entschuldigte sich für die „forschen jungen Männer am Eingang”.

Im Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland (Art. 5 GG) steht folgendes.
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
Dies haben aber manche Politiker falsch verstanden.
Am 13.5.2016 wird ein neuer Landtag in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gewählt.
Der SWR – Südwestrundfunk – lud daraufhin alle „etablierten” und aussichtsreichen Parteien zu einer „Elefantenrunde”. Dort sollten über deren Programme und Pläne diskutiert werden.
So gut, so schön.

Die SPD maulte jedoch laut herum. Sie wollten nicht auftreten bzw. teilnehmen, wenn auch die AfD – Alternative für Deutschland – teilnehmen dürfte.
Die AfD ist eine zugelassene Partei und gilt als Kandidatin, die die Fünf-Prozent-Hürde nehmen und ín den Landtag Baden-Württembergs einziehen wird. Umfrageergebnisse bzw. Prognosen liegen zwischen acht und fünfzehn Prozent der Wählerstimmen.
Nun meinte die SPD auf den SWR den Druck erhöhen zu müssen, was dann auch – leider – gelang.
Der SWR lud die AfD aus. Dummerweise gab der SWR kurz danach auch zu, dass dies auf Druck der SPD – und einiger Grüner – geschehen war.
Der SWR – Die Pressefreiheit ist wie oben ersichtlich, gewährleistet per Grundgesetz – lädt relevante Parteien zur „Elefantenrunde” ein. Die SPD beschwert sich und der SWR lädt die „Persona non grata der SPD” aus.
Dies ist in zweierlei Hinsiicht undemokratisch.
Da in Rheinand-Pfalz ebenfalls am gleichen Tag Landtagswahl ist, hat die dortige SPD auch schonmal angekündigt, dass sie an keinen Diskussionen teilnehme, bei denen auch die AfD geladen sei. Auch hier ist übrigens der SWR zuständig.
Auch die Landeschefin von NRW, Hannelore Kraft, rief schon mal prophylaktisch das Gleiche.
Die SPD hat nebenbeibemerkt kein Problem, wenn die SED-Nachfolgepartei „Die Linke” dabei ist.
Als vor knapp fünf Jahren in Baden-Württemberg die CDU-FDP-Regierung durch die Grüne-SPD-Regierung abgelöst wurde, war die neue und immer wiederholte Phrase „Zuhören und gehört werden”.
Dies wurde bei jedem noch so kleinen Disput als Fingerzeig hervorgehoben.
Zugehört hat niemand von der neuen Regierung, obwohl die Baden-Württemberger oft genug laut waren, um gehört zu werden.
Nun beweist die SPD mal wieder, wie sie auf das Volk hört. Man kann eine zugelassenen Partei, die zudem noch große Chancen hat, ins Parlament einzuziehen, nicht einfach ignorieren.
Malu Dreyer, amitierende Landeschefin von Rheinland-Pfalz, hatte anlässlich des Hambacher Disputs gesagt: „Ich halte es – bezogen auf die AfD – übrigens für wichtig, dass man diese Partei durchaus ernstnimmt und ihr deutlich Paroli bietet, anstatt sie bloß zu ignorieren.”
Ebenso posaunt Nils Schmid, amtierender stellvertretender Landeschef von Baden-Württemberg, bei jeder größeren Versammlung heraus, es sei so einfach, der AfD die Segel aus dem Wind zu nehmen, wenn es darauf ankommt, zieht er sich aber lieber in die Heul-Ecke zurück und schmollt.
Er und die SPD scheinen wohl Angst zu haben, dass ihnen nicht gelingt, der AfD Paroli zu bieten.
Feige!
Das Verhalten der SPD und das Druckausüben ist sehr undemokratisch und zeigt, dass die SPD die Pressefreiheit aushebelt.
Der SWR spielt dabei leider mit.
Malu Dreyer, die sich ja auch öffentlich sehr laut gegen die Auftritte der AfD bei öffentlichen Diskussionen und der „Elefantenrunde” ausspricht ist nebenbeibemerkt Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder.
Sie sollte – wie ihre SPD-Genossen – wissen, was Pressefreiheit bedeutet.
Sollte!

Am Heiligabend 2015 ist ein Polizist bei einem Einsatz in einem Regionalzug erstochen worden, ein anderer Polizist wurde schwer verletzt.. Der Vorfall ereignete sich morgens gegen sieben Uhr im Bahnhof der hessischen Stadt Herborn, nachdem der Zugleiter die Polizei gerufen hatte, weil ein Passagier keine Fahrkarte bei sich trug und sich aggressiv weigerte auszusteigen.
Dies ist eine schreckliche Tat, und mir tun der Polizist und seine Hinterbliebenen sehr leid.
( Artikel hierzu bei der „Frankfurter Neuen Presse” )
Bei Recherchen wurde ich in einem in einem Forum, in dem sich Linksradikale und Anarchisten tummeln, ebenfalls fündig, was den Polizistenmord angeht.
Ich war sehr geschockt und möchte die menschenverachtenden Worte der Person, die sich „Zeiti“ nennt, hier wiedergeben, damit Jeder einen Eindruck gewinnen kann, wie Linksradikale und Anarchisten über unsere Polizei denken.
Da die Seite im sog. „Google Cache” nur noch zu betrachten ist, muss man damit rechnen, dass auch der „Google Cache” irgendwann gelöscht wird.
Der Original-Artikel ist nicht mehr zu betrachten, da er nur noch für Mitglieder des Forums sichtbar ist.
( Original-Artikel in dem links-anarchistischen Forum )
Solidarität mit dem Polizistenmörder
Created by: Zeiti. Created on: 25.12.2015 – 09:09. Happened on: Thursday, 24. December 2015. (unmoderated) Comments: 4
http://www.heute.de/Aufgrund der Nichtigkeit einer Fahrscheinkontrolle sei ein Polizist getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. „Hier ist eine Aggressivität an den Tag gelegt worden, die man selten antrifft.”
- Eine Nichtigkeit ? Ich finde es ekelerregend dass ein Mensch der gerade auf Bewährung ist und Weihnachten mit dem Zug fahren möchte (ob er eine Fahrkarte hatte oder nicht ist mir scheissegal), kontrolliert werden muss und als er sich weigert MAL WIEDER der Zugverkehr unterbrochen wird und das asoziale Schwein der Deutschen Bahn die Polizei zu Hilfe ruft, die dann die Drecksarbeit der Deutschen Bahn macht und den Menschen weiter zu schikanieren versucht; mit der Drohkulisse dass dem Menschen deswegen seine Bewährung widerrufen wird aufgrund des Polizeikontakt.
Dann auf den Menschen zu schießen (man erinnere sich an den selben Vorfall in Berlin, als ein psychisch Verwirrter Mann nackt mit einem Messer sich selbst verletzte im Neptunbrunnen in Berlin und die Beamten mit gezogenen Pistolen auf ihn zutraten und ihn letztendlich erschossen!), – anstatt anzuerkennen dass er psychisch scheinbar in einer anderen Welt steckt und stressbedingt überladen ist, ist einfach nur mal wieder typisch „bullenschweine!”, dumm wie brot. was nicht an den beamten liegt sondern an der erziehung und ausbildung dieser durch den deutschen staat und die faschistische ideologie der BRD die diese beamten falsch schult und aussucht. Und dann noch rumflennen weil man abgestochen wird deswegen? unglaublich!
Ja jetzt ist ein Beamter tot und der zweite schwebt in Lebensgefahr; trotz schuss- und stichsicheren Westen! Wie dumm muss man eigentlich sein?!
Und das an Weihnachten (die Bezeichung Heiligabend ist einfach mittelalterlich, am 24.12. ist genauso wenig heilig wie an jedem anderen beschissenen Tag der Woche auch!), ?! JA gerade an Weihnachten sollte man Rücksicht auf soziale Randgruppen nehmen! Warum wird jemand der aus dem Knast entlassen wird und auf Bewährung ist an Weihnachten alleine gelassen anstatt ne Form von sozialer Betreuung zu bekommen oder sowas wie Geborgenheit durch ein Umfeld?
Richtig, weil der ganze Menschendreck in der BRD ja lieber mit seinen Auserwählten „Bessermenschen” Weihnachten feiert und faul zu Hause sitzt anstatt zu arbeiten (was dieses Pack das ganze Jahr schon nicht richtig tut! Da ist der Feierabend wichtiger als das Wohl der Menschen die betreut werden).
Und anstatt den Menschen erstmal heilen zu lassen, anzuerkennen dass er psychisch gestresst ist und Ruhe braucht, wird er gleich weiter als Objekt behandelt und in ein Knast-Krankenhaus gebracht! Und jeder von uns weiß was das bedeutet?! Das solche Einrichtungen überhaupt Krankenhaus genannt werden dürfen ist asozial! Sowas sollte es einfach nicht geben dürfen! Zumal man auch in normalen Krankenhäusern ans Bett geschnallt werden kann so dass nix passieren kann. Warum also Knastkrankenhäuser? (Nur um Menschen weiter zu schikanieren die bereits verurteilt sind und ihnen zu verbieten das Gefängnis mal für paar Stunden in ein normales gesellschaftliches Gebäude verlassen zu dürfen!) – Der Mann ist also jetzt schon wieder ohne faire Gerichtsverhandlung – Verurteilt und Weggesperrt! Eine Betreuung als psychisch Kranker bekommt er nicht, er wird kriminalisiert, zu einem gefährlichen gemeinen Wesen reduziert, dass man wegsperren muss! Und Facebook und die Medien sind wieder mal voll mit dem Rumgeflenne und dem Geheuchel der Bullen die für die Familie des Toten beten (als ob das was bringen würde? Beten macht niemand mehr lebendig! Wäre ja zu einfach aus den Vorfällen endlich mal zu lernen oder Weihnachten einfach mal abzublasen um sich den sozialen Problemen im Land zu widmen!), anstatt einer anständigen Gesellschaftskritischen Analyse. Gerade an Weihnachten sollte man bedächtig, nachdenklich, bescheiden, im Interesse der Gesellschaft berichten und nicht einfach weiter die Propaganda des gesamten Jahres voranblasen! Würde es wirklich einen Gott geben, Deutschland würde in die Hölle kommen, weil es zulässt dass wir die BRD haben die akzeptiert dass es Medien gibt die dieses Prinzip missachten.
Vor wenigen Tagen habe ich den Begriff „Bulle” noch abgelehnt und in der Tat weigere ich mich Parolen wie „ACAB” zu unterstützen, denn nicht alle Polizisten sind Bastarde (auch in einem Sozialismus, auch in einem Anarchismus, braucht es Polizei und Ordnungskräfte!); ich glaube fest daran dass man Polizisten in Gute und Schlechte unterteilen sollte, und die Polizeistruktur in eine „faschistische” und in eine demokratische unterscheiden muss. Ich jedenfalls tue das.
Dennoch und gerade deswegen fordere ich SOLIDARITÄT mit dem Betroffenen staatlicher und gesellschaftlicher Gewalt und Repression! Ich glaube nicht daran dass dieser Mensch ein Gewalttäter geworden ist ohne Vorgeschichte und ohne soziale Vernachlässigung! Oder falsche soziale Betreuung! Jeder Mensch ist erziehbar! Und diejenigen die es nicht sind gehören doch bitte (so wie in der DDR und in der UdSSR) offiziell als Klassenfeinde exekutiert und nicht feige in einem alltäglichen Ausnahmezustand und einer standartisierten Unterdrückungsstruktur angegriffen, lebendig eingesargt und beerdigt, und dann lebenslang eingesperrt!
Das Grundgesetz muss dringend geändert werden; der Absatz 2 unter dem Artikel 11 muss abgeschafft werden! Alle Menschen (nicht nur alle Deutschen), müssen das Recht bekommen sich FREI bewegen zu dürfen! Der Sicherheitsapparat muss sich dieser Aufgabe angemessen annehmen schaffen! ABSCHAFFUNG von Ticket-Kontrollen! ABSCHAFFUNG von Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch zu hohe Fahrpreise und langen Wartezeiten an Feiertagen! Öffentliche Verkehrsmittel müssen für alle Menschen frei zugänglich und benutzbar werden!
Wer das nicht versteht und absichtlich weiter blockiert und tatsächlich so dreist ist so zu tun als wäre es „normal” dass dem nicht so ist, und alles andere wäre asozial und „brutal”, der gehört ZU RECHT abgestochen oder ermordet! – Denn er sperrt tausende Menschen lebend konserviert in ihren Wohnlöchern und Wohngegenden ein und das ist ein derartiger Verstoß des Menschenrecht, dass so jemand sein Lebensrecht verliert!
BRD VERRECKE! Deutschland muss befreit werden! Die Deutsche Bahn AG ist eine faschistische Organisation; sie muss abgeschafft werden und durch einen privaten Anbieter ersetzt werden! FREIFAHRT FÜR ALLE! UND ZWAR GRATIS! (oder von Steuern und dem Umverteilen des Reichtum der Bonzen bezahlt). POLIZISTEN RAUS aus Privatisierten Geländen und Betrieben (außer sie kommen tatsächlich staatlichen Aufgaben wie dem Verhaften von Schaffnern und Sicherheitsleuten die Bürger schikanieren nach!)! Entweder wieder Verstaatlichung der Bahnunternehmen oder Private Sicherheitsdienste (die wenn man sie angreift dann durch zivilrechtliche Klagen der Bahngesellschaft verteidigt werden müssen und nicht daraus ein Angriff auf den Staat oder die Gesellschaft entsteht, wenn man sie verletzt oder tötet! Was eine immense Straf-Reduzierung wäre!), Abschaffung der Fahrpreis-Erhöhungen und Mahngebühren! Abschaffung des Strafrecht „Erschleichen von Leistung!” (So etwas gibt es nicht! Schon das Wort Service-Leistung impliziert dass man etwas bekommt, – freiwillig – man kann es nicht erschleichen!). FREILASSUNG aller wegen „Erschleichung von Leistung” verurteilten und Verhafteten!
Für den Sozialismus! Für eine anarchistische Gesellschaftsform!
Jemand hatte seine Meinung dazu kundgetan.
Created by: anonym. Created on: Fri, 25.12.2015 – 09:40.
Ganz dicht im Schädel scheint der Schreiberling nicht zu sein, oder vernebelt wie gesamte Antifa mit Drogen und Billigbier.
Der Verfasser des menchenverachtenden Beitrag war darauhin beleidigt (Siehe letzter Satz dieses Statements):
Created by: Z.. Created on: Fri, 25.12.2015 – 09:43.
Gegendarstellung:
1. Ich gehöre keiner „gesamten” Antifa an!
2. Ich nehme keine Drogen und trinke auch kein Bier!
3. Billigbier hat in Deutschland eine enorm gute Qualität!
4. Ich bin sehr wohl „dicht” im Schädel. Ich nehme täglich Medikamente die meine Wahrnehmung und mein Gemütszustand stabilisieren! – Und Du, wie beweist Du dass Dein Geisteszustand „gesund” ist?
- Wenn Dir mein Artikel nicht gefällt, erkläre mir doch bitte, wo und warum Du anderer Meinung bist, anstatt mich einfach nur zu beleidigen!
Es gehört schon eine gehörige Ladung an Negativem dazu, solch eine Hasstirade gegen die Bundesrepublik Deutschland im Allgemeinen und der Polizei im Speziellen zu verfassen.
Diese Person scheint nicht begriffen zu haben, dass in Deutschland kein „Faschismus” herrscht und schreibt ziemlichen Quatsch und geschichtliche Anachronismen in den menschenverachtenden Text.
Diesen Text habe ich übrigens extra hier veröffentlicht, damit Jeder sehen kann, welche psychopathologischen Strukturen bei vielen Linksradikalen und Anarchisten herrschen.
Bei diesen Kreisen geht es nur darum, die eigene Unzufriedenheit und das eigenen Versagen bzw. Untätigkeit, etwas zu verändern, in zynischer Manier zu kanalisieren.

Gestern und heute, vom 31.10. bis zum 1.11.2015, fand in der Kongresshalle Böblingen die Wellness- und Gesundheits-Messe mit dem Titel „Fühl Dich wohl“ statt.
Wir haben sie besucht und sind mit einigen Anbietern ins Gespräch gekommen.
Die Personen, mit denen wir uns unterhielten und die wir befragten, waren sehr freundlich und kompetent.
Wir fühlen uns wohl auf der Wohl-fühl-Messe.
Was uns allerdings sehr gestört hat, waren die Stände der Esoteriker und Scharlatane, die nach unserem Empfinden noch stärker vertreten waren als die vorigen Male.
Mit Thai-Massage können wir uns noch anfreunden.
Mit Naturheilmitteln kann man bis zu einem bestimmten Punkt noch Erfolge erzielen, was auch bewiesen ist.
Was unsere Intelligenz beleidigte, waren Stände von sog. „Heilpraktikern“, „Geistigem Heilen“, „Geobiologischen Störungen“, „Sichtbarmachen der Lebensenergie“ und anderem pseudo-wissenschaftlichem Schwachsinn.

Am Stand von „Energiepyramiden“ erzählte man uns allen Ernstes, Pyramidenenergie könnte jeder spüren. Als eine Person beim Berühren der Pyramide einwandte, er spüre nichts, sagte der Esoteriker, es könne sein, dass manche Menschen eben nicht so sensibel seien, doch die Energie umfließe uns alle.
Er zeigte uns eine Sache, die unseren Verstand noch mehr beleidigte – „Das dunkle Blutbild“.
Er stellte dar, dass normalerweise Blutkörperchen (Erythrozyten, Thrombozyten und Leukozyten) in Haufen (Clustern) durch die Adern flössen. Dies könne zu Schlaganfällen, Herzinfarkten und Thrombosen – durch Verstopfungen – führen.
Wenn man aber täglich neben oder unter der Pyramide meditiere, flössen plötzlich die Blutkörperchen einzeln durch die Adern.
Die Bilder, die er uns zeigte, waren weiße Objekte, die wie Leukozyten aussahen, und in einer schwarzen Flüssigkeit schwammen. Was man damit beweisen wollte, blieb uns schleierhaft.

Ebesnso gab es einen Stand, an dem versichert wurde, dass „geobiologische Störungen” überall seien.
Man kennt ja die Lügen über sog. „Erdstrahlen” oder Verwerfungen in den esoterischen Gittern, die angeblich die Erde durchzögen und negativ auf den Organismus wirken (könnten).
Nachweisen konnten die Personen von diesem Stand nichts, außer dass sie daran festhielten, es gäbe Beweise, die mit normslen Messgeräten nicht nachweisbar seien. Mit welchen Messgeräten man dies nachweisen könnte, sagten sie nicht, auch nicht, wo man so was kaufen könne.

Bei der Dame, die „Hypnosetherapie” anbot, kam man uns mit dem Uralt-Argument, man müsse sich eben auch öffnen. Die „Hypnotherapeutin“ wollte uns weismachen, dass es viele Leute gäbe, die sehr schwer erkrankt seien und sie ihnen geholfen habe, obwohl manche an „unheilbarem Krebs“ erkrankt gewesen seien.
Alles durch die „Macht der Gedanken“.

Dann waren wir bei der „Neuheit“ schlechthin.
Ein Mann meinte, er könne die Lebensenergie der Leute sichtbar machen.
Dazu nahm er so was wie eine transparente Creme, drückte einer Frau eine kleine Aluminiumstange in die Hand, die mit einem Kugelschreiber ähnlichen Gegenstand über ein Kabel verbunden war. Dieser steckte über ein Kabel am Laptop und sollte so de Lebensenergie sichtbar machen. Was genau mit dem „Ding“ passierte, konnte uns der Bediener nicht sagen. Für uns sahen die Dinge auf dem Laptop eher aus wie ein schlecht programmierter Bildschirmschoner, der „kaputte“ Muster anzeigte.

Sog. „Heilpraktiker“wollten uns klarmachen, dass „Globuli“ hülfen als Alternative zur „Schuldmedizin“. Unser Intervenieren, dass es wohl eher „Hochschulmedizin“ heißen müsse, kamen sie nicht nach. Sie priesen lieber ihre Zuckerkügelchen ohne chemisch und physikalisch nachweisbaren Heilmitteln an. Es kam auch wieder das längst bekannte „Argument“ zum Tragen, dass das Wasser – und die Zuckerkügelchen – die Struktur der unendlich verdünnten „Heilmittel“ annähmen.
Wenn es die Quantenmechanik und die Brownsche Molekülbewegung nicht gäbe, könnten sie zu sehr geringer Wahrscheinlichkeit recht haben.
Wir waren von den Ständen, die Schuhe anpriesen, oder Wohlfühlurlaube anboten oder Menschen zu Sport motivieren wollten, sehr angenehm angetan und diskutierten sehr gut mit ihnen.
Was aber einen sehr negativen Eindruck bei uns hinterlassen hat, waren die Esoteriker wie oben beschrieben.
Wir werden weiter diese Scharlatane als das Überführen, was sie sind.
Sie bewegen und erreichen nichts, sondern ziehen Rat suchenden Personen nur Geld aus der Tasche, ohne etwas zu leisten.
Ein sehr dreckiges Geschäft mit der Hoffnung!
![]() | Dieser Artikel ist auch bei Oximity erschienen |


