Feiertage


Heute Morgen war ich mit Cora Gassi. Als wir gerade das Haus verlassen, lief ein Paar neben uns. Die Frau fragte, ob sie Cora kraulen dürfe, was ich bejahte. Der Mann ging eher auf Abstand.
Die Frau sagte zu ihrem Mann, dass Cora nichts täte und er sie kraulen könne. Der Mann wollte es allerdings nicht, weil er Angst hatte.
Einige Meter haatte die Frau den Mann überredet und er fragte mich, ob Cora denn beiße .
Ich verneinte und zeigte ihm, wo er kraulen könne.
Er machte es mit ausgestrecktem Arm und sehr behutsam.
Danach bedankte er sich ebenso wie die Frau.
Ich hörte sie sagen: „Siehst Du. Jetzt hast Du das erste Mal in Deinem Leben einen Hund angefasst und es ist nichts passiert. Deine Angst ist also völlig unbegründet.“
Sie bedankte sich bei Cora und mir.
Etwas später hörte ich das Wort „Therapiehund.“.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei …
So beginnt ein altes Karnevalslied, das betraut, dass die „Fünfte Jahreszeit” zu Ende ist.
Über die „tollen Tage”, von Gründonnerstag bis Klingeldienstag, darf jeder ausgelassen sein und feiern, darf über die Stränge schlagen, doch wehe, wehe, wehe …
Punkt 24 Uhr am Klingeldienstag ist Ende der Völlerei!
Nicht nur die sogenannte Fastenzeit beginnt, sondern auch das Ausgelassenheit ist beendet.
So will es die Tradition.
Vor der Fastenzeit sollten die Menschen über Karneval (von „carne vale ” – „Fleisch adé”) nochmal ausgiebig feiern und essen, denn die Zeit vor Ostern war für die religiöse Besinnung und für den Verzicht gedacht.
In der heutigen Zeit soll man auf das verzichten, was man besonders mag, z.B. weniger Süßigkeiten essen, auch mal aufs Handy verzichten et cetera.
Aber warum soll man seine Fröhlichkeit aufgeben?
Es gibt leider viele Menschen, die das ganze Jahr als graue Maus durch die Welt gehen, nicht auffallen, bloß nicht anecken!
Für ein paar Tage werfen sie sich in Kostüme und dürfen das tun, was sie in der Regel – im Alltag – nicht tun (dürfen).
Dazu gehört bei nicht wenigen auch die aufgesetzte Fröhlichkeit dazu.
Pappnase angesteckt und ich bin fröhlich!
Wer sowas braucht, um fröhlich zu sein oder die Welt poositiv zu betrachten, sollte sich einen Kranz um den Hals hängen und warten, bis sein Ende kommt.
Mit Fröhlichkeit durchs Leben zu gehen, ist besser als unauffällig und negativ zu sein.
Denken Sie nicht nur darüber nach!
Ändern Sie Ihre Sicht der Welt!

Zuweilen ist kurios, was in der Politik passiert.
Gestern bei der Wahl zum Ministerpräsidenten Thüringens war für manche nicht nur Land-Unter, sondern auch Intelligenz-Unter.
Im ersten und zweiten Wahlgang trat der AfD-Kandidat Christoph Kindermann gegen Bodo Ramelow („Die Linke“) an. Im dritten Gang trat neben den beiden der FDP-Mann Thomas Kemmerich an.
Aus welchen Gründen auch immer die AfD ihren Kandidaten gänzlich die Unterstützung versagte und geschlossen Kemmerich wählte, ist noch nicht klar. Es ist aber höchst wahrscheinlich, dass die AfD den Liberalen wählte, damit Ramelow nicht an die Macht kommt.
Kemmerich nahm die Wahl an und ist somit gewählter Ministerpräsident Thüringens.
Nun begann das Kuriositätenkabinett.
Von allen Seiten prügelte man auf den neuen MP ein, dass er sich von der AfD hatte wählen lassen.
Niemand sagte, dass de AfD überraschend Kemmerich gewählt hatte (gegen seinen Willen).
Bodo Ramelow machte einen Hitler-Vergleich. Denn 1930 konnten die konservativen Kräfte in Thüringen nur durch die Unterstützung der NSDAP an die Macht kommen.
Robert Habeck von den Grünen sagte, die FDP habe schon vorher mit der AfD gekummelt.
Annegret Kramp-Karrenbauer von der CDU palaverte davon, dass dies entgegen der Absprachen mit der Bundes-CDU passiert sei.
Angela Merkel forderte die Revision der Wahl und will Neuwahlen.
Die SPD um Eskens und Walter-Borjans vermutet eine leise Machtübernahme der Nazis.
Konsens aller ist, dass die Wahl einen Tabubruch darstelle. Ein Tabubruch wäre es gewesen, wenn jemand anders als die AfD deren Kandidaten gewählt hätte.
Gerade wurde bekannt, dass die FDP den Landtag auflösen will und Kemmerich hat seinen Posten zurückgegeben. Die Gründe liegen auf der Hand.
Wie war noch mal der Spruch der sich selbst demokratisch nennenden Volksparteien?
„Wir lassen uns von der AfD nichts vorschreiben.“

Thomas Kemmerich ist neuer Ministerpräsident von Thüringen.
Er wurde mit einer Stimme Mehrheit gewählt, Kemmerich bekam 45, Ramelow 44. Bei einhundert Sitzen enthielt sich einer.
Rot-Rot-Grün ist enttäuscht, hatte man sich doch schon auf Bodo Ramelow als MP eingestellt und wahrscheinlich schon die Feier seiner Wiederwahl vorbereitet.
Nun ist es erstaunlicherweise Thomas Kemmerich geworden.
Im dritten Wahlgang hatte die AfD ohne Ankündigung nicht für ihren eigenen Kandidaten, sondern für Kemmerich gestimmt.
Nun ging für viele die Welt unter.
Wie konnte man sich nur von der AfD wählen lassen?
Das stimmt allerdings nicht.
Die AfD hat entschieden, den FDP-Kandidaten zu wählen, ohne vorherige Absprache, damit der Linke Ramelow nicht MP wird.
Christian Lindner (FDP) stellte es richtig. Die FDP sei mit keinem der Ziele der AfD konform und werde auch nicht mit der AfD koalieren. Er sagte aber auch, dass es ein demokratischer Prozess sei, wenn man von der AfD gewählt werde.
Die Diskussion, Kemmerich sei Steigbügelhalter der AfD gewesen, er hätte sich mit Faschisten bzw. Rechtsradikalen abgesprochen und weitere verschwörungstheoretische Gerüchte, sind verlogen und heuchlerisch.
In einer demokratischen Wahl, bei dem demokratisch gewählte Abgeordnete jemanden als MP wählen, ist nichts auszusetzen.
Ob man sich mit dem wohlfühlt, wer einen gewählt hat, sei dahingestellt.
CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer sagte nach einigen Stunden Nachdenkens, die Wahl sei so mit dem CDU-Vorstand nicht abgesprochen gewesen.
Was meint sie damit? Hat sie das Sagen, wer was und wen zu wählen hat
Anscheinend!
Dies wäre im hohen Maße undemokratisch.
Thüringens Linken-Chefin Henning-Wellsow warf Kemmerich Blumen vor die Füße, um ihren Unmut kundzutun. Dies war nicht nur unbeherrscht, sondern ein geistiges Armutszeugnis.
Kemmerich ist Ministerpräsident von Thüringen!
Demokratie ist eben doof, wenn die Falschen gewinnen.

Seit zweieinhalb Jahren sind meine Gattin und ich nun beim Steampunk dabei.
Steampunk ist eine retro-futuristische Kultur, die sich seit den 1980-er-Jahren entwickelt hat.
Als Newcomer gefielen uns vor allem die Umgangsformen, die gepflegt werden: Höflichkeit als erste und oberste Devise.
Uns beeindruckten auch die Erfindungen, die sogenannte „Maker“ – Erfinder – selbst gebaut hatten.
Auch die an das „Viktorianische Zeitalter“ – 1837 bis 1901 – angelehnte Kleidung gefiel uns.
Wir fühlten uns wohl. Wir wurden hier und dort eingeladen. Irgendwo fand und findet immer etwas statt. Es machte Spaß, immer wieder neue Leute kennenzulernen, mit ihnen zu sprechen, Neues zu erfahren und sich beim Picknick oder ähnlichen auszutauschen.
Es gibt jedoch auch Schattenseiten.
Am 3. Februar war ich zu Gast beim „Stadtgespräch Böblingen”.
Der Verlagsleiter und Chefredakteur der „Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung” interviewte mich zum Thema „Zeitreisen und Steampunk” für „Regio TV Stuttgart”.
Vielen Dank!

Nun stehen die Briten alleine da.
Was laut EU-Politikern nicht möglich sein sollte, ist einfach so passiert!
Ein Land hat die Europäische Union verlassen.
Die Verhandlungen über den so genannten „Brexit” dauerten mit allen Hin und Her zuzüglich zickigem Verhalten der EU-Politiker knapp drei Jahre.
Man spricht von einem schwarzen Tag und malt Endzeitszenarien an die Wände des Sitzungsraums des EU-Parlaments.
Außer Schwarzmalerei gibt es anscheinend nichts!
Es wäre an der Zeit, zu hinterfragen, was die Gründe sind, dass Großbritannien die EU nach 47 Jahren verlassen hat.
Selbstkritisch zu überdenken, welche Fehler die EU gemacht hat, dass die Briten nicht mehr mitspielen wollen!
Eine EU, bei der die Wahl Von der Leyens als Präsidentin der Europäischen Kommission mehr als zweifelhaft war, krankt an mehreren Stellen.
Man bedenke solche „tollen” Entscheidungen auf EU-Ebene darüber, wie der Radius von Bananen oder Schlangengurken sein muss, damit sie verkauft werden dürfen, oder das Festsetzen von Normen, die kaum einzuhalten sind.
Eine EU, die nur noch einen Minimalkonsens in wichtigen Fragen erzielt, um niemanden zurückzustufen, funktioniert nicht mehr.
Und das über Jahrzehnte!
Die EU-Parlamentarier denken nicht (selbst)kritisch darüber nach, wo es hakt und weswegen die Briten sich entschieden haben, auszusteigen und diesen Irrsinn nicht mehr mitzumachen.
Die EU ist verkommen zu einer Institution, die nur noch selbstgefällig geworden ist, sich mehr darum kümmert, sich selbst zu erhalten, als etwas für die EU-Bürger zu tun.
Der Schritt der Briten ist konsequent.
Vielleicht finden sich EU-Politiker, die es schaffen, sich aus dem Dickicht der eingefahrenen Selbstherrlichkeit zu erheben und endlich selbstkritisch werden und das tun, was ihre Aufgabe ist: Die Zukunft konstruktiv zu gestalten, anstatt sich einem Bürokratiemonster weiter in den Schlund zu werfen..

Morgen ist für Sabine Schneidewind und ihre Kolleginnen ein großer Tag.
Der Klinikverbund Südwest startet seine Werbekampagne, auf dessen Plakate unter anderen Sabine Schneidewind zu sehen ist.
Der Klinikverbund Südwest hatte eine Mediengesellschaft beauftragt, eine Werbekampagne zu starten. Großen Wert wurde darauf gelegt, Mitarbeiterinnen in den Kliniken auf die Plakate, Flugblätter et cetera zu nehmen.
Nach einer Ausschreibung traf das Los auch Sabine Schneidewind.
Im Sommer fand das Fotoshooting statt.
Morgen, Montag, den 27.1.2020, startet die Kampagne mit einer internen Vorstellung mit allen Mitwirkenden.
In ein paar Tagen wird man Sabine Schneidewind und ihre Kolleginnen auf Plakatwänden und Werbeblättern sehen.

Am 3. Februar treffen sich der Botschafter der Republik Chronaspheria Dietmar Edelherr von Syntronica und der Chefredakteur der „Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung” Hans-Jörg Zürn zu einem „Wortwechsel” im Flughafen Stuttgart-Böblingen.

Dies ist die offizielle Pressemitteilung von Regio TV dazu.
DIETMAR SCHNEIDEWIND zu Gast im Regio TV Stadtgespräch
Stadtgespräch Böblingen, so der Titel des regionalen Talkformats mit wöchentlich wechselnden Studiogästen, immer montags bis sonntags auf Regio TV.
In Kooperation mit den Kollegen der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung produzieren die Regional-Fernsehmacher die 15-minütige Sendereihe mit interessanten Interviewgästen von hier, aufgezeichnet im TV-Studio „Motorworld“ auf dem Flugfeld Böblingen/Sindelfingen.
Zu Gast am 03.02.2020 ist Dietmar Schneidewind, Zeitreisender und Steampunk im Gespräch mit Verlagsleiter Hans-Jörg Zürn von der SZ/BZ.Schalten Sie ein zum Stadtgespräch Böblingen auf Regio TV zur Erstausstrahlung am Montag, 03. Februar um 18.15 Uhr (via Kabel), um 21.15 Uhr (SAT) oder an weiteren Sendeterminen auch in den
darauffolgenden Tagen.
Das Stadtgespräch Böblingen ist empfangbar im Kabelnetz der Unity-Media im Landkreis Böblingen, via Astra Digital SAT und darüber hinaus im Internet unter:
https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/
Vielen Dank an Hans-Jörg Zürn von der „Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung” und dem Team von Regio TV!
Im Internet kann man den Beitrag etwas zeitversetzt zur Erst- Ausstrahlung anschauen unter:
https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/
Weiterführendes: