Wirtschaft
![]() | „Die Grüne Politik des Gehörtwerdens ist Weghören.”
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Viele Webseiten finanzieren sich durch Werbung.
Leider hat das Aufkommen der Werbung immens zugenommen.
Weil das Herunterladen von Werbeinblendungen auch Zeit und Speicherplatz benötigt, gibt es seit einigen Jahren sog. Werbe-Blocker – im IT-Jargon AdBlock (Advertising Blocker) genannt.
Diese haben den Sinn, die Webseiten nach bekannten Mustern zu durchsuchen und dann erkannte Werbung zu blocken bzw. nicht anzuzeigen.
Heute habe ich mich gewundert, warum bei mir im Browser – damit zeigt man Internetseiten an. – eine Meldung erschien, ich solle die Sicherheit meines Browsers wiederherstellen.
Ich fragte mich auch, warum diese Meldung nicht vom Virenscanner kam.
Ich probierte etwas hin und her und bemerkte, dass die Meldung nur auf – bis dato mir bekannte – drei Webseiten eingeblendet wurde: 1&1 Media GmbH, GMX und Web.de.
Zu dem „Problem Sicherheit des Browsers wiederherstellen“ gab es direkt auch eine Webseite, die von 1&1 betrieben wurde bzw. steht dieses Unternehmen im nicht so einfach zu findenden Impressum.
Auf der kuriosen Webseite wird im IT-Slang bzw. mit vielen IT-Begriffen jongliert und behauptet, dass viele Benutzer „seitenmanipulierende Erweiterungen“ einsetzten, ohne es zu wissen. Dabei wird Panik gemacht, dass diese Erweiterungen spionieren könnten, den PC lahmlegen etc.
Dann wird auf Adblocker verwiesen und gesagt, dass diese Werbe-Blocker im Handumdrehen umfunktioniert werden könnten und den PC schädigen könnten. Auch wird behauptet, dass, wenn so ein umfunktioniertes Programm eingesetzt würde, kein Virenscanner erkennen könne, was dort im Busch sei. Dies könnten allerhöchstens sehr teure Maschinen mit sehr hoher Effizienz.
Weiterhin sei dies auch mit diesen Super-Rechner nur schwer nachvollziehbar etc. pp.
Der „Otto-Normal-Benutzer“ meint, er sei von einem immensen Schadprogramm betroffen.
Er zieht natürlich bereitwillig die Notbremse und macht, wie im auf der Webseite gesagt wird.
Er löscht nämlich Werbe-Blocker aus seinem Browser.
In der oberen Hälfte der Liste mit den Schadprogrammen stehen nämlich nur Adblocker und darunter Programm bzw. Erweiterungen, die schon längst als Werbe-Einblender – das Gegenteil von Adblockern – bekannt sind.
Ich fragte mich, was dieses technische Gebrabbel, das wohl nur IT-Spezialisten (Insider) verstehen können, gemischt mit Panikmache zu tun habe.
1&1, GMX und Web.de stellen viele Dienste gratis zur Verfügung und finanzieren sich mit Werbung.
So recherchierte ich, dass es bei mehreren Programmierern von Adblockern schon zu Attacken der Werbetreibenden gab und die Programmierer wohl irgendwann eine Erkennung einbauten, ob ein Adblocker installiert war oder nicht. Diese haben viele aber wieder entfernt.
Auch gibt es eine verbal aggressive Front gegen die Adblocker, besonders von einschlägigen Werbeverteilern!
Stellenweise pöbeln Programmierer herum und beklagen Umsatzeinbrüche bis zu hundert Prozent (!!!) durch die Werbeblocker.
So fügt sich alles zusammen.
1&1 und deren Partner ließen sich etwas einfallen, wie sie die Werbeblocker wegbekommen könnten.
Sie setzen auch Schlagworte ein, die momentan die Internetbenutzer plagen. Sie setzen Panikmache gezielt ein und behaupten, dass „seitenmanipulierende Programme“ – der Browser liest die Seite ein und der Werbeblocker löscht die Werbung, manipuliert also die Seite !!! – den PC zerstören könnten bzw. ausspionieren könnten. Damit es sich noch dramatischer anhört, behaupten sie, dass dies niemand – auch kein Virenscanner – bemerken könnte, was natürlich völliger Quatsch ist, denn Virenscanner durchleuchten die Aktivitäten und Zugriffe aller Programme auf dem PC und bemerken, wenn etwas nicht stimmt.
Weil sich niemand einen Super-Rechner leisten kann, der dies bemerken könnte, kommen sie mit der Idee, man solle die Adblocker, die zudem leicht zu manipulieren seien, löschen bzw. deinstallieren.
Als Quelle, wie „schlimm“ es hergehen kann auf dem PC, gibt die 1&1‑Webseite GMX und Web.de (beides Tochterunternehmen von 1&1) an.
Diese Kampagne will auf Biegen und Brechen, dass die Nutzer die Werbeblocker löschen, damit Werbung weder angezeigt werden kann, womit diese Unternehmen sehr gut verdienen.
Diese sog. Kampagne ist nur schäbig und eigennützend, mehr nicht.

Heute, Sonntag, den 23.2.2014, fand im Deutschen Bauernkriegsmuseum zu Böblingen eine Martine der besonderen Art statt.

Frau Cornelia Wenzel. Leiterin des Bauernkriegsmuseums, hatte Prof. Dr. Buszello, DEN Bauernkriegsexperten, geladen. Prof. Dr. Buszellos Bücher sind sehr begehrt und schon nach kürzester Zeit vergriffen. Einige gibt es noch über Antiquariate zu bekommen.

In dem sehr kurzweiligen Vortrag spannte Pro. Dr. Buszello einen Bogen vom „Aufstand des Armen Konrad” – einer Gruppe von Bauern, die gegen Herzog Ulrich aufbegehrten und ihn zwangen, den „Tübinger Vertrag” anzuerkennen – zu Wertungen des Bauernkriegs im aktuell-politischen Kontext von heute.
Prof. Dr. Buszello zeigte anhand von Deutungen der Geschichte, dass man den Bauernkrieg eindeutig als Revolution bezeichnen darf, bei dem mehr Menschen auf die Straßen gingen als bei den Revolutionen 1848 und 1871.
Er veranschaulichte, dass die Menschen sehr motiviert waren, die Veränderungen mitzutragen.
Die Prozesse des Bauernkrieg – der von den (Noch-) Herrschenden hämisch so genannt wurde, sich aber als stolzer Begriff der Bauernbewegung etablierte – war politischer Natur, und hiter allem stand eine Ideologie, denn ohne eine Ideologie lassen sich Massen nicht begeistern, zu handeln.
Die Ideologie – im Kontext ein „Ismus” – war der Liberalisms.
Die Bauern hatten „Zwölf Artikel” definiert, nach denen zu leben, und zu handeln sei.
Die Artikel basierten auf den Gottesbezug und darauf, dass die Adeligen von Gott eingesetzt seinen und diese auch dort „oben” zu bleiben hatten, mit der Ausnahme, dass Bauern bzw. Bürger mehr Entscheidungsmacht hatten. Die Grundlage des Handels der Bauern bzw. Bürger war die Bibel und dies wurde auch nicht angezweifelt.
Die Pfeiler der „Zwölf Artikel” können zusammengefasst werden als:
- Seelenheil
- Auskömmlichkeit
- Freiheit
- Gerechtigkeit
- (Kommunale) Selbstverwaltung
Da die Menschen im Mittelalter (immer noch) gottesfürchtig waren, wurde auch nie daran gezweifelt, dass die Adeligen (die Herrschenden) zu entmachten bzw. fortzujagen seien.
Es gab allerdings eine Ausnahme.
Wenn der Adelige (der Herrscher) zum Tyrannentum neigte, zeigte dies(er), dass er nicht mehr das Wort Gottes vollzog.
Dieser hätte demnach entmachtet werden können.
Diese These, die anscheinend von dem „Revoluzzer” Schappeler verfasst wurde, findet man allerdings nicht in den von Sebastian Lotzer verfassten „Zwölf Artikeln”.
Prof. Dr. Buszello kritisierte kurz die Geschichtsforscher der ehemaligen DDR und zeigte sich ermutigt darüber, dass diese nun den westlichen Kontext der „Deutung des Bauernkriegs” akzeptierten.
„Die Philosophie der Herrschenden ist eben die herrschenden Philosophie.” wie Karl Marx, deren Vorbild postuliert hatte, was Prof. Dr. Buszello aber nicht (explizit so) sagte.
Ebenso brach Prof. Dr. Buszello mit dem Mythos Thomas Münzer, der anders als die DDR-Geschichtsforscher behauptet hatten, nur ein kleines Licht darstellte während der Bauernkriege.
Gleichfalls kritisierte er auch das Hochstilisieren Martin Luthers, obwohl dieser die Bibel nur als „Buch für das Erreichen eines Platzes im Jenseits” anstatt eines Buch für das Leben und Streben im „Diesseits” ansah und sich gegen „Änderungen” im „Diesseits” (vehement) aussprach.
Alle diese Ideen aus den „Zwölf Artikeln” führten schließlich dazu, die Idee der Republik zu entwickeln. Ausgehend von der These, dass es besser sei, vom Volk einberufene „Herrscher auf Zeit” zu haben, die den Bauern bzw. Bürgern Rechenschaft über ihr Tun und ihre Arbeit leisten mussten, war es Konsens, dass ein „gottgewollter Herrscher” nicht mir ganzem Herzen bei der Sache des Volkes sei.
Im Anschluss an den Vortrag des Professors fand noch eine sehr ergebnisreiche Fragerunde statt.

Danach gab eine nach einer Pause der Bewirtung zu einer Führung durch die Sonderausstellung „Zeitgenossen 1500”, die jeder der Besucher sehr genoss.
Untermalt wurden alles von Spielmann Albert von „Des Geyers Schwarzer Haufen”.

In den meisten Orten Deutschland gibt es billige Alternativen zum Taxi.
„Mitwagen mit Fahrer“ heißt dies offiziell, doch man nennt sie auch „Minicar“, „Citycar“, „Blitzauto“ usw.
Die „Mietwagen mit Fahrer“ tragen kein Taxischild, weil sie kein Taxi sind und auch rechtlich anders behandelt werden. Sie haben auch keine Standplätze, wie man sie von Taxis kennt. Ferner dürfen sie auch nicht dort stehen, parken und dergleichen. Ebenso ist die Busspur tabu.
Der rechtliche Unterschied ist, dass Taxis als öffentliche Verkehrsmittel gelten und „Mitwagen mit Fahrer“ nicht, was noch einige andere Dinge impliziert.
Taxis bekommen vom Landratsamt bzw. dem Straßenverkehrsamt die Preise für vorgeschrieben (Grundgebühr, Preis pro gefahrenem Kilometer etc.) und sind daran gebunden.
Da Unternehmen der Personenbeförderung, „Mietwagen mit Fahrer“ offiziell nennt privatwirtschaftlich organisiert sind, können sie deswegen die Preis selbst festlegen.
Diese Unternehmen müssen ihre Einnahmen im Gegensatz zu Taxis, die eine Quote von sieben Prozent haben, mit neunzehn Prozent versteuern.
Bei den Personenbeförderungsunternehmen ist auch die Logistik und Akquise vollkommen anders.
Sie dürfen nicht einfach Personen mitnehmen, die ihnen z. B. winken.
Die Personen, die mitfahren möchten, müssen die Zentrale des Unternehmens anrufen und ein Auto – einen „Mietwagen mit Fahrer“ – beordern. Der Fahrer bekommt danach von der Zentrale– per Funk, Telefon, über Datenübertragung etc. – den Auftrag, den Kunden an der vom Kunden genannten Adresse abzuholen, wobei der Name des Kunden vorher erfragt werden muss, bevor deser einsteigen darf.
Dies darf aber nicht nach dem Muster „Für wen sind Sie hier?“ oder „Wen holen Sie ab?“ vom Kunden erfragt werden, sondern der Fahrer muss den Kunden explizit fragen, wie dieser heißt und darf nur den mitnehmen, wessen Name zu seinem (aktuellen) Auftrag passt. Ansonsten darf der Kunde nicht mitfahren.
Dies ist der Hauptunterschied zum Taxi.
Wenn der Kunde nun am Ziel ist und der Auftrag abgeschlossen ist, i.d.R. nach dem Zahlen und dem Ausstieg des Fahrgasts, muss der „Mietwagen mit Fahrer“ wieder zur Zentrale zurückfahren, und zwar auf den direkten Weg ohne Umwege.
Falls kein Folgeauftrag vorliegt!
Wenn der Fahrer der Zentrale das Fahrziel mitteilt, kann diese ihm einen Folgeauftrag, der i.d.R. in der Nähe ist, geben. Dies kann aber auch nach dem abgeschlossenen Auftrag oder auf der Rückfahrt zur Zentrale geschehen.
Ohne einen Auftrag der Zentrale darf niemand mitgenommen werden.
„Mietwagen mit Fahrer“ können bis zu sechzig Prozent billiger sein als Taxis.
Beim „Mietwagen mit Fahrer“ gibt es im Gegensatz zum Taxi kein Taxameter, auf dem der aktuelle Preis abzulesen ist. Dort nennt man es Wegstreckenzähler. Der Preis errechnet sich strikt nach der zurückgelegten Strecke plus eine Grundgebühr. Beim Taxi läuft der Preis-Zähler, das Taxameter, beim Stillstand, z. B. an einer Ampel, weiter, beim „Mietwagen mit Fahrer“ nicht.
Zwei gleiche Strecken mit einem „Mietwagen mit Fahrer“ kosten immer das gleiche, egal ob man an einem Bahnübergang warten musste o.ä., was beim Taxi nicht der Fall sein muss.
Bei „Mietwagen mit Fahrer“ passieren stellenweise kuriose Dinge.
Da ja wie so eben gezeigt ein und die gleiche Fahrt immer das Gleiche kostet, gewöhnen sich die Stammgäste daran.
So kann es passieren, dass Fahrgäste sich beschweren beim Fahrer, wenn eine Fahrt – Toleranz bedingt – ein kleines Wenig mehr kostet.
Dabei bedenken sie allerdings nicht, dass der Preis bei einer Taxifahrt erstens einen höheren Tarif impliziert und zweitens bedingt durch das Weiterzählen beim Stand sehr „relativ“ ist, auch wenn sie unter fast gleichen Bedingungen stattfindet.

Nun läuft die sechste Staffel der Serie, bei der Manager von Gastronomie‑, Hotelketten und sondergleichen in die Rolle eines Praktikanten schlüpfen, um „an der Front” zu sein und aufdecken zu können, wo Schwachstellen, sind und wie man sie beheben kann.
Im ersten Teil dieses Berichts hatten wir darauf hingewiesen, dass alles sehr oberflächlich gewesen sei und nicht wirklich durchschaubar.
In der sechsten Staffel ist dies nicht besser geworden.
Wir haben erkannt, dass im Prinzip – mit einigen marginalen Abwandlungen – nur Stereotypen verkaspert werden.
Jede Folge funktioniert nach dem immer gleichen Muster.
- Vorstellen des Undercover-Bosses
- Vorstellen des Unternehmens
- Verwandlung des Undercover-Bosses
- Einsätze bzw. Praktika
- Zurück ins Unternehmen
- Empfang der Mitarbeiter
- Geschenke bzw. Belohnungen
- Resümee
Vorstellen des Undercover-Bosses
Als Erstes wird der Protagonist, der Undercover-Boss, vorgestellt.
Es geht erst mal nicht um die Firma, sondern um die Familie des Undercover-Bosses.
Wie immer lebt er in harmonischen Verhältnissen, seine Frau schaut hoch zu ihm, ist beeindruckt von ihm, was er macht und was er geschafft hat.
Natürlich hat er Kinder, um die sich die Frau, die, wenn sie einer Arbeit nachgeht, höchstens Teilzeitkraft ist.
Am Wochenende unternehmen alle zusammen etwas und es wird suggeriert, dass der Undercover-Boss jedes Wochenende frei hat.
Vorstellen des Unternehmens
Ganz wichtig für die Serie, ist die Vorstellung des Unternehmens, in dem der Undercover-Boss tätig ist.
Nun erfährt man, dass er eigentlich immer auf der Arbeit ist, was uns bei der Vorstellung des Undercover-Bosses und seiner Familie anders suggeriert werden sollte, wir aber als wachsame Beobachter sowieso nicht glauben wollten und konnten.
Verwandlung des Undercover-Bosses
Die Verwandlung des Undercover-Bosses verläuft immer gleich und es kommt immer das Gleiche dabei herum.
Der Undercover-Boss, der (klischeebehaftet) als Manager glattrasiert ist und kurze Haare trägt, hat plötzlich einen Bart, eine etwas andere Frisur, was eigentlich auch egal ist, weil er ja eine Baseball-Mütze trägt.
Seine Familie findet diese Verwandlung erwartungsgemäß „cool” und ist voll des Lobes.
Einsätze bzw. Praktika
Der Undercover-Boss wird in seine Tätigkeit eingewiesen und muss dann nach sehr kurzer Einarbeitungsphase selbst alles hinbekommen.
Er schafft es natürlich nicht, denn die Arbeit ist stressig.
Er macht sehr viele Fehler – vermeintlich alle, die man machen kann – und wird dafür mehr oder minder gerügt.
Die „Einweiser” sind entweder extrem nachsichtig oder extrem kritisch und tun ihre Meinung auch der mitlaufenden Kamera kund.
Anstrengendes Arbeiten
Wenn der Undercover-Boss eingewiesen wird, geht es ja noch einigermaßen geregelt ab, obwohl er sich größtenteils dumm anstellt erst mal nichts bzw. nur langsam versteht.
Kurze Zeit später muss er dann – unter Beobachtung – eigenständig arbeiten.
Dabei kommt natürlich heraus, dass er mindestens zwei linke Hände hat, und man sieht, dass er von Tüten und Blasen keine Ahnung hat.
Nach kurzer Zeit ist der Undercover-Boss laut eigenem Bekunden am Ende seiner Kraft und Konzentration angelangt und macht auch sichtbar für alle Fehler.
Man könnte meinen, er begreife, wie anstrengend die Arbeit der Mitarbeiter doch ist, doch das ist nur oberflächlich.
Er redet auch darüber vor der laufenden Kamera, allerdings bemerkt man, dass das Ansprechen, wenn die Mitarbeiter kurz zu ihm zu Besuch sind, nur pro forma stattfindet, denn das kurze Erwähnen war es dann und man redet nicht mehr (vertiefend) darüber.
„Viel gelernt”
Der Undercover-Boss erzählt immer und immer wieder, er habe viel gelernt, besonders über die Vorgänge an der Front.
Wenn man verschiedene Einsätze hat, alle maximal eine Schicht lang – wobei nicht erwähnt wird, wie lang eine Schicht ist – kann man wohl kaum davon sprechen, den Überblick bekommen zu haben.
Hier faselt sich der Undercover-Boss selbst in die Tasche, wie prima er doch analysieren kann.
Wenn er allerdings in kürzester Zeit mit der Konzentration und der körperlichen Ausdauer am Ende ist, kann man davon ausgehen, dass er auch nichts überblickt, was sich um ihn herum abspielt.
Kamerabegleitung
Was interessant zu wissen wäre, ist, was den angeblich ahnungslosen Mitarbeitern gesagt wird, warum ein Praktikant – in der Regel ein Hartz-IV-Empfänger – für einen Arbeitstag mit der Kamera begleitet wird.
Dies wurde noch in keiner Folge kundgetan.
Was denkt sich ein Mitarbeiter, wenn sowas passiert?
Er würde bestimmt auch nicht so mit einem Praktikanten ins Gericht gehen, wie es oft – vor der Kamera – der Fall ist.
Wenn es ein Hartz-IV-Empfänger ist, vielleicht doch…?
Einladen der Mitarbeiter
Die Mitarbeiter haben keine Ahnung, was auf sie zukommt.
Sie können keine Schlussfolgerung ziehen, dass vor einiger Zeit ein Praktikant mit Kamerabegleitung dort war und nun auf dem Weg zur Firmenzentrale wieder ein Kamerateam dabei ist.
Dies bekommen sie auch nicht hin, als sie im Foyer der Firmenzentrale warten müssen.
Dann kommt der Geschäftsführer hinein und stellt sich vor und meint, dass der Mitarbeiter vor einiger Zeit einen Praktikanten hatte.
Immer noch dämmert es nicht.
Aber dann…
In-den-Arm-Nehmen, nachdem der Firmenchef mit riesigen Zaunpfählen – „Ich war der Praktikant. Ich wollte mich mal umsehen, um Schwachstellen aufzudecken.” – gewinkt hatte.
Dann wird gelobt und resümiert, aber nichts groß getan, auch nicht an den teils schweren Akkordzeiten und Stressen.
Geschenke bzw. Belohnungen
Der Undercover-Boss hat es hinbekommen – Es wird so getan, als habe der Mitarbeiter nichts gemerkt. – den Mitarbeiter seinen „Herzenswunsch” zu entlocken.
Bei jeder Serienfolge ist ein Mitarbeiter dabei, der es sehr schwer im Leben hat, z.B. pflegebedürftige Familienmitglieder oder behinderte Kinder etc.
Ein anderer Mitarbeiter hatte eine „schwere Kindheit”.
Diese bekommen so tolle Dinge wie einen Kurztrip zum Erholen, eine Fahrt mit dem Traumauto, einen Fallschirmsprung etc. pp.
Sie freuen sich ungemein darüber.
Resümee
Was genau resümiert wird, geschieht hinter verschlossenen Türen und wird auch nicht gezeigt.
Die Leute von der Chefetage palavern um den heißen Brei herum, der schon wieder lauwarm ist, und man kommt zu nichts Großem.
Bei „Undercover-Boss” scheint viel gestellt zu sein. Auch fallen die vielen geheimen Absprachen auf.
Wenn ein Praktikant mit Kamerabegleitung seine Arbeit verrichtet hat und dann der verantwortliche Mitarbeiter unter Kamerabegleitung zum Vorstand im Hauptfirmensitz fährt und dabei so tut, als habe er keinen blassen Schimmer, was auf ihn zu kommt, tut schon weh.
Bei „Undercover-Boss” ist viel gestellt und abgesprochen, was bei genauem Beobachten sehr schnell klar wird.

Heute werden die Olympischen Winterspiele in Sotschi (Sochi) eröffnet.
Monate lang wurde über Menschenrechtsverletzungen in Russland berichtet.
Russland erließ ein sog. „Gesetz zum Schutz der traditionellen Lebensgemeinschaften”, dass Homosexuellen verbietet, sich in der Öffentlichkeit „auszuleben” und dies zu propagieren.
Ebenso dürfen die Medien nicht darüber berichten.
Dies monieren viele und auch UN-Chef Ban Ki Moon verurteilte dies, auch in besonderem Maße in Bezug zur Pressefreiheit und der persönlichen Entfaltung.
Öffentlich wurde von Menschenrechtsorganisationen dazu aufgerufen, die Sportler sollten die „Spiele” boykottieren.
Viele, auch solche, die in Sotschi an den „Spielen” teilnehmen, unterstützten diesen Aufruf.
Nun beginnen in Kürze die „Spiele” uns alle Olympioniken – auch die Kritiker – treten an.
Gestern, am 6.2.2014, gingen Schriftsteller, Autoren und Journalisten mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit, an der gefordert wurde, die Behinderung der Pressefreiheit zu stoppen, dass Russland die Meinungsfreiheit achten solle und sie reklamierten das sog. „Anti-Homo-Gesetz”.
Geändert hat sich auch seitdem nichts.
Journalisten – besonders „unbequeme” und kritische – werden weiterhin unter Druck gesetzt und bei ihrer Arbeit behindert.
Einem „nicht-linientreuen” Fernsehsender wurde „ganz zufällig” die Sendelizenz außer Kraft gesetzt bzw. nicht verlängert.
Menschenrechte – unterschwellige und verdeckte – gehen weiter.
Alles soll ja perfekt sein, und Russland will sich von seiner „besten Seite” zeigen.
Auch die sog. „Femen” – selbst ernannte Frauen- und Menschenrechtlerinnen – hatten ihre mehr oder minder medienwirksamen Auftritte, doch sie haben außer ihre Selbstdarstellung nichts erreicht.
Die „Spiele” werden „ganz normal” durchgezogen, komme, was wolle!
Auch wenn der Deutsche Bundespräsident, Joachim Gauck, hat bei seiner öffentlichen Absage, nach Sotschi zu reisen, nichts erreicht, außer viel Anerkennung!
Seine Haltung kann man ihm hoch anrechnen!
Das An-den-Pranger-Stellen Russland über die verschiedensten Kanäle sind hehre Zeile, die man mit keiner Silbe verleugnen kann.
Die Erklärung der Schriftsteller kann einen Tag vor Eröffnung sehr seltsam daher, denn so kann man nichts (mehr) erreichen, auch wenn es noch so gut gemeint war.
So ist es eben, wenn viel Geld mitspielt!
Da werden vor „Geld-Geilheit” die Menschenrechte vergessen!

Gestern zogen sie wieder los, die lustigen Zeitgenossen, die uns jeden Montag zu Lachen bringen und den Einzelhandel zum Kochen und die Autofahren zum Rasen (vor Wut).
Die Keintologen alias Stuttgart-21-Gegner!
Gestern fand ein sog. „Demo-Zug“ von Stuttgarter Hauptbahnhof zum Zoologisch-Botanischen Garten Wilhelma in Bad Cannstatt statt.
Oh, Verzeihung – Er fand „STADT, wergen Drohendem Brückenabris“ laut der Webseite der Möchtegern-Parkschützer, die von den stuttgarter Bürgern als „Parkbeschmutzer“ tituliert werden.
Wir kamen zufällig dorthin, weil wir mit unserer Hündin am Schloss Rosenstein Gassi gingen.
Wir wunderten uns über die perkussiven Trommeln, de wir hörten, und gingen in diese Richtung.
Unterhalb vom Schloss sahen wir den sog. „Demo-Zug“ von sechzig Leuten.
Ein „Umweltschützer“ stand nahe der Brücke (am Mineralbad „Das Leuze“) und entlastete seine Blase hinter einer Hecke auf den Rasen. Von uns angesprochen, nachdem er fertig war, ob dies Umweltschutz sei, brüllte er uns nur an, dass wir dies auch täten, worauf wir erwiderten, dass wir sowas nicht machten, da wir uns benehmen könnten in der Öffentlichkeit und Toiletten benutzen.
Er ging schnell weg und zeigte uns seinen „Stinkefinger”.
An der Brücke stand eine Demo-Teilnehmerin und versuchte Passanten von ihrem Sermon zu überzeugen, dass Bäume gefällt würden, und verteilte Flugblätter mit dem Slogan „Abriss ohne Ersatz“.
Wir intervenierten, dass korrekterweise 278 Bäume gefällt, aber ca. 6000 neu gepflanzt würden.
Die S21-Gegnerin zeterte: „Wo denn, auf Beton?“
Wir erwiderten, dass wieder „Erdmasse“ (Torf, Mutterboden u.ä.) aufgefüllt würde, wo momentan noch Baustellen seien, worauf die Frau ihr Transparent hochnahm und erst mal davonstiefelte.
Dann kam sie ziemlich erbost zurück und blaffte wieder, dass dies nicht stimme, worauf wir erwiderten, dass die Bahn ca. 6000 neue Bäume anpflanze, was vertraglich nachzulesen sei und hörten wieder: „Wo denn, auf Beton?“.
Wir sagten nochmals, dass „Erdmasse“ aufgefüllt würde, doch sie winkte nur ab und meinte: „Hört doch auf!“, während sie wieder zu den etwa sechzig Demo-Teilnehmern ging.
Der Ansatz, mit „uninformierten Bürgern“ zu reden, war da, aber die Demo rief.
Das Verhalten war (stereo-) typisch.
Die S21-Gegner beschäftigen sich nicht wirklich mit dem Thema und selektieren nur, was in ihre Propaganda passt. Dass es z.B Verträge gibt oder der Volksentscheid zu S21 zutage gebracht hatte, dass die Bevölkerung zu S21 steht, ist irrelevant und wird ausgeblendet.
Wenn sie dann eye-to-eye konfrontiert werden, üben sie sich – wie bei der Frau gesehen – im Fluchtsyndrom.
Das ist also „Gehört-Werden“!
Was uns noch aufgefallen ist, ist die Rechtschreibung auf der Ankündigungswebseite.

Samstag Demozug vom HBF STUTTGART zur Wilhelma
wergen Drohendem Brückenabris und gegen die Baumfällungen.
DEMO GEGEN S 21 Baumfällungen und Brückenabris
Die Demo soll vom HBF Stuttgart ( Mahnwache )aus zur Wilhelma gehen
!!!Achtung !!!Demo findet stadt
Auch wenn man es nicht wirklich glauben will, wollen sie ernst genommen werden.

„Na, endlich!”, konnte man heute lesen und hören, „Endlich haben die Stuttgart-21-Gegner begriffen.”
Heute haben vier Gruppen – Stuttgarter Grüne, der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), die Initiative Pro Bahn und der VCD (Verkehrsclub Deutschland) – das sog. „Aktionsbündnis gegen S21″ verlassen.
Insbesondere war man sich über den Volksentscheid zu S21 uneinig, da die vier Gruppen gefordert hatten, diesen endlich anzuerkennen. Es ging aber auch darum, dass die vier Gruppen nicht einverstanden waren mit autonomen, sich radikalisierenden Gruppen und deren antidemokratischem Gehabe.
Es hatte schon seit langer Zeit Querelen im sog. „Aktionsbündnis” gegeben, denn einige Protagonisten waren mehr oder minder frustriert, nichts bewirkt zu haben, und zogen sich zurück oder forderten eine andere Herangehensweise.
In den Medien, die sich klar gegen S21 positioniert haben, bemerkt man schon die Agonie.
Momentan werden Wunden geleckt und S21-Gegner-Veterane, die nicht wahrhaben wollen, dass der sog. „Widerstand” schon längst tot ist und die letzten zuckenden Reste auch bald sterben werden, dürfen sich nochmal gegen S21 auslassen und ihre Lügen über S21 wiederholen, und ihre „Weltverschwörungsszenarien” mal wieder öffentlich sagen, doch das wird weiter – und noch schneller als sonst – verebben.
Stuttgart 21 wird zu Ende gebaut!
Auch wenn man verleugnet, dass S21 nicht gebaut würde, wird man irgendwann (vielleicht) doch von Gegenteil überzeugt werden.
Spätestens, wenn der neue effiziente Bahnhof fertiggestellt ist.
Dann kann man nicht mehr ignorieren, dass er dort steht.
Ein Signal ging aber auch von den vier Gruppen aus.
Sie sind nicht mit den Dogmatikern der Linken und der DKP (Deutsche Kommunistische Partei) einverstanden, die zum „offenen Widerstand” gegen S21 aufrufen.

Die Käthe-Kollwitz-Schule in Böblingen ist eine Schule, in der die Schüler Behinderte sind.
Eine der Behinderten hat Diabetes – umgangssprachlich sagt man auch, sie habe Zucker.
Der Diabetologe aht für die Behinderte eine Verordnung für die Behinderte ausgestellt, dass ein „Krankenpfleger” ihre Blutzuckerwerte in der Mittagspause misst und ihr danach Insulin spritzt.
Vom Häuslichen Pflegedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) kommt jeden Tag jemand in die Schule und verrichtet dort ihre ihr aufgetragene Arbeit.
Das behinderte Mädchen kann sich nicht selbst die Dosis spritzen, geschweige denn vorher die Werte messen.
Eine der Lehrerinnen, die in der Käthe-Kollwitz-Schule unterrichtet, hat selbst Diabetes.
Diese Lehrerin könnte der Behinderten – da sie sich auskennt – die Insulindosis nach der Messung geben, allerdings beruft man sich auf eine Verordnung, die eben dies regelt.
Ebenso ist genau neben der Käthe-kollwitz-Schhule das Haus am Maienplatz, ein Seniorenheim.
Da dort auch bekanntermaßen Diabetiker wohnen (auch welche, die an sog. „Alterszucker” leiden), könnte auch eine Altenpflegerin zur Käthe-Kollwitz-Schule gehen und sich um das behinderte Mädchen kümmern.
Doch lieber reitet man den Amtsschimmel, setzt sich dabei selber Scheuklappen auf und verursacht Geld, was nicht nötig wäre, wenn einer der Involvierten das Gehirn einschalten würde!
![]() | „Geht ein deutscher Techniker mit ein paar Konservendosen in den Urwald, kommt er mit einer Lokomotive heraus.” Ferdinand Wankel |
