Wirtschaft

„Für Dich immer noch …
… Herr Ruprecht.”

Von 16. bis zum 24.11.2013 fand im Stuttgarter Messeherbst auch die Messe „Familie und Heim” statt.
Dort konnte man vieles von dem anschauen, was man zu Hause gebrauchen konnte.
Große Einrichtungshäuser hatten große Stände errichtet wie Compartments, in den die Kunden teilweise herumgeführt wurden.
Ihnen wurde viel gezeigt, werbewirksam erklärt, erläutert etc. pp.
Am Stand von „XXL Gamerdinger” wollte man uns unbedingt eine rote Küche verkaufen. Sogar wollte man sie in unser Auto packen. Sie sollte statt knapp 20 000 Euro nur 8 999 Euro kosten. Auch hätte man uns noch zwei Schränke extra dazu gegeben.
Ein Händler von Brillen- und Display-Spray hatte wirklich sein Handwerk verstanden.
Ich ging mit meiner Digitalen Spiegelreflexkamera durch den Gang. Er preschte zu mir.
„Deine Brille ist etwas dreckig”, sagte er, „Ich mache sie sauber.” und hielt schon meine Brille in seinen Händen.
Während des Putzvorgangs erklärte er mir die Vorzüge und schenkte mir, nachdem er die meine Kamera gesäubert hatte, eine große Flasche des Optikreinigers.
„Mit der Presse muss man sich immer gut stellen”, sagte er lächelnd.
Viele Aussteller von Kinderwägen, Kinderutensilien und ähnlichem waren anzutreffen.
Sehr, sehr informativ!
Weitere Berichte zum Stuttgarer Messeherbst folgen.

Diese Geschichte, die ich erlebt habe, hätte in der Chronologie dieses Blogs – Internet-Tagebuchs – besser noch vor dem 22. September 2013, dem Tag der Bundestagswahl, gepasst, doch ich erfuhr erst vor kurzem davon.
Ein Taxifahrer hatte einen bekannten SpezialSozialdemokraten an Bord, und die Beiden kamen auf der etwa vierzig Kilometer betragenden Wegstrecke ins Gespräch.
Der Sozi fragte den Taxifahrer, was er denn von der momentanen Bundesregierung halte.
Irgendwann kamen sie auf die Entlohnung des Taxifahrers und den Arbeitsbedingungen zu sprechen.
Der Taxifahrer erzählte, dass er zu der Gattung „sportlicher Taxifahrer” gehöre und danach bezahlt werde, was er einnehme.
Er sei „sportlich” und fahre zu Ereignis zu Ereignis, wenn er über Funk mitbekäme, dass irgendwo viele Leute stünden.
Dies könne der Bahnhof sein, wenn viele Reisende ankämen, oder der Flughafen, bestimmte Stellen, wo nach Geschäftsschluss viele Menschen aufliefen etc.
Er besorge sich größtenteils seine Fahrgästre selbst, wobei er je nach Motivation viel oder wenig verdiene, weil er nur einen bestimmten, festgelegten Prozentsatz der Einnahmen verdiene.
Für ihn sei es wichtig, seinen Arbeitstag selbst zu gestalten und sportlich von Brennpunkt hier nach Brennpunkt dort zu fshren und zu hoffen, gute Geschäfte zu machen.
Der Fahrgast verstand und kam auf den Mindestlohn zu sprechen.
Der Taxifahrer sagte, das Problem sei, dass die Fahrgäste dann mehr bezahlen müssten, weil die Lohnkosten ja irgendwie verteilt werden müssten.
Er betonte nochmal, dass die „Sportlichkeit” der Taxifahrer ertragreich sei, denn der, der nicht freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit sei, bekäme eben weniger Trinkgeld, was die „Sportlichkeit” ebenfalls mit sich brächte.
So fiele „notgedrungen” auch das Trinkgeld weg, weil alles teurer würde.
Er beklagte aber, es sei manchmal nicht schön, wenn kaum etwas zu tun sei. Da könne er sich einen Mindestlohn schon vorstellen, aber nur bei dieser Implikation. Und an diesem Tag sei eben so ein Tag, an dem kaum etwas „liefe”.
Die „Sportlichkeit” ginge aber flöten, meinte er, wenn man immer das gleiche Geld bekäme. Denn so födere man Faulheit. Warum sollte jemand „sportlich” sein, wenn er immer das gleiche Geld hätte?
Der Fahrgast hört sich das Statement des Taxifshrers an und schien nachzudenken über „Sportlichkeit”, Trinkgeld und Lethargie.
Sie unterhielten sich noch weiter, doch irgendwann war die Fahrt zu Ende.
Der Fahrgast, der wie er sagte, in wenigen Minuten an einer großen, wichtigen Versammlung der SPD teilmähme, bedankte sich bei dem sehr freundlichen Fahrer, der auch seinen Koffer getragen und sicher verstaut hatte.
Nachdem der Fahrgast eine Quittung bekommen hatte, bezahlte er.
Auf den Cent genau, nicht mehr!
Der Taxifahrer öffnete von innen den Kofferraum und blieb sitzen, als der Fahrgast den Koffer entnahm.
„Schließen Sie die Klappe wieder”, sagte der Taxifahrer, was der (ehemalige) Fahrgast auch tat.
„Heuchler”, zischte der Taxifahrer.

Ja, ja, ja…
Es gäbe zwischen den Grünen und der CDU mehr Differenzen als Gemeinsamkeiten, sagte der Elvis-Verschnitt aus Istanbul Cem Özdemir nach dem zweiten Sondierungsgespräch.
Man sei nicht übereingekommen über „Sozialpolitik“, „Mindestlöhne“, „Europapolitik“, hörte man auch von der Grönaz (Größte Nervensäge aller Zeiten) Claudia Roth, aber auch das „Hauptanliegen“ Energiewende sei kaum konkret gewesen.
Die Ablehnung weiterer Gespräche kam von den Grünen, obwohl CSU-Chef Horst Seehofer noch kurz vorher sehr zuversichtlich klang.
Es sei eine angenehme Atmosphäre gewesen, aber diesmal könne die Brücke keine Legislaturperiode lang halten, setzte Cem Özdemir noch einen drauf und ignorierte, dass die CDU den Grünen in Fragen der (ökologischen) Landwirtschaft, der Flüchtlingspolitik, Integration und sogar im Tierschutz sehr weit entgegengekommen war.
CDU-Generalsekretär Gröhe sah eine Chance für Schwarz-Grün, wurde jedoch ebenso von den Grünen enttäuscht wie die anderen Verhandlungsführer der Christdemokraten.
Den Ausschlag für die Grünen hatte ergeben, dass die CDU keine (enormen) Steuererhöhungen akzeptieren wollte, die zudem für die Wirtschaft schädlich wären.
Dass Cem Özdemir die CDU lobte und eine Koalition vielleicht beim nächsten Mal in Aussicht stellte, zeigt nur den ambivalenten Charakter Özdemirs, der sich immer gerne selbst als Gewinner feiert.
Böse Stimme sagen allerdings, er könne von Glück reden, dass er „Quoten-Türke“ bei den Grünen sei, denn so sagt man, würde man ihn wegen seines Versagens auch im Bundestagswahlkampf nicht einfach so absägen.
Die Grünen haben hoffentlich bemerkt, dass sie mit ihrer Doktrin der Besserwisserei und des moralischen Fingerzeigs nicht weiter kommen.
Aber anstatt der Realität in die Augen zu schauen, leben sie lieber das Fluchtsyndrom aus.

Heute war ich am Stuttgarter Fernsehturm und machte Fotos.
Als ich mich innen umsah, kam ich ins Gespräch mit einem der Techniker.
Da mir eine Frage auf den Nägeln brandte, fragte ich den Techniker, ob es stimme, dass ein Gutachten vorliege, dies aber Fritz Kuhn, (noch amtierender) Oberbürgermeister von Stuttgart, nicht reiche, woraufhin dieser noch zwei „neutrale“ Gutachten zur Verifikation bzw. Falsifikation in Auftrag gegeben hätte.
Dies verneinte der Techniker, indem er sagte, die Stadt Stuttgart – respektive Kuhn – würde kein Geld ausgeben für Gutachten bezüglich des Fernsehturms, denn diese Kosten müsste der Betreiber des Fernsehturms tragen, also der SWR (Südwestrundfunk).
Er sagte, dass der Gutachter verschiedene Vorschläge vorgelegt hätte, wie man den Fernsehturm umgestalten könne, dass er bald wieder in Betrieb gehen könne.
Ich fragte nach der Sache mit dem Theater.
Das stimme, sagte der Techniker, allerdings sei die Genehmigung, die für Schaustellbetriebe wie dem Theater, gelte genauer und engangelegter als die für den „normale“ Betrieb des Fernsehturms.
Ein Problem sei aber auch gewesen, dass die so eben genannte Genehmigung erweitert wurde auf den ganzen Fernsehturm.
Der Fernsehturm ist, weil er der erste Fernsehturm der Welt ist, ein Sonderbauwerk und dafür gelten keine Vorgaben wie bei anderen Bauwerken.
Es schiene aber so, so konnte ich in Erfahrung bringen, dass man dies nicht in vollem Maße berücksichtigt habe, denn nur so ist die kuriose Entscheidung zur Schließung des Fernsehturms gewertet werden.
Ich erfuhr, dass es außerhalb dieser Genehmigung, deren Bewertung zur Schließung geführt hatte, immer diese „Sondergenehmigung der ersten seiner Art“ gegolten habe.
Darin sei eingeschlossen geweesen, dass die Besucher bei einem Brandt hätten auf der Plattform bleiben sollten bzw. über das Treppenhoch – 772 Stufen !!! – auf die Plattform kommen. Im Falle eines Brandes darf der Aufzug nicht benutzt werden.
In dem Fernsehturm sind sehr sensible Branddetektoren eingebaut. Diese sind so sensibel, dass diese einen Brand gemeldet hatten, als bei Wartungsarbeiten im Aufzugsschacht und im Wartungsschacht mit einer Farbdose Markierungen aufgesprüht worden sind.
Es sind Gaslöscher im Aufzugschacht und im Wartungsschacht vorhanden und Sprinkleranlagen in sonstigen Bereichen.
Im Brandfall würde die Gaslöschanlagen einen Brand in den Schächten in kürzester Zeit ersticken.
So kam man nämlich dazu, dass bei einem eventuellen Brand die Besucher auf der Plattform ausharren sollten.
Nach der Löschung könnte man die Besucher wieder zurück auf den Erdboden bringen.
Die Treppen, die als Notausgang gelten könnten, sind an der engsten Stelle dreiundfünfzig Zentimeter breit und im anderen Bereich ca. einen Meter. Nach neuen Vorgaben müsste ein Fluchtweg ein Meter fünfundzwanzig breit sein.
Ironisch meinte der Techniker, dürften eben keine Personen mehr hoch, die breiter als 53 Zentimeter wären.
Ebenso sprach er an, dass im Grunde genommen keine Behinderten mehr auf den Turm mehr dürften.
Man habe dies immer wohlwollend getan, er kritisierte aber auch sich selbst, dass er besonders schwer Geistigbehinderte mit hoch genommen hätte, was im Nachhinein betrachtet sehr schlimm sei, da diese Gruppe Menschen sich überhaupt nicht retten könnten bzw. selbstständig agieren könnte.
Er sagte, dass bei so einem Sonderbauwerk, wie der Stuttgarter Fernsehturm es sei, keine Behinderter mitgenommen werden dürften nach oben, denn z.B. welche, die im Rollstuhl säßen, hätten sehr arge Probleme.
Er sagte aber auch, der Fernsehturm sei zu seiner Bauzeit nicht nach Vorgasben der Jetztzeit, sondern seiner Zeit mit allen gültigen Normen und Vorgasben errichtet worden und gelte eben deswegen schon als Sonderbauwerk.
Nicht zu verstehen ist auch, welche feuerresistenten Materialien schon im Fernsehturm verbaut sind.
Das Interieur des Restaurants „Oben“ musste besonders feuer- und brandsicher sein.
Ein Probesessel wurde gebaut, dieser durch Gutachter versucht in Brand zu setzen, was aber nicht gelangt. Danach wurde ein Gutachten mit Modifikationen und Indikationen der Bauweise des Sessels fixiert. Nach dieser „Anleitung“ wurde noch ein „neuer“ Sessel gebaut und dieser nochmals malträtiert. Nachdem dieser Proforma-Massenprodukt-Sessel nicht brannte, wurde die Erlaubnis erteilt, dass in „Oben“ diese Sessel eingesetzt werden durften.
Es ist klar, dass Brandschutzverordnungen, die auf neuen Erkenntnissen basieren, verfeinert und erweitert wurden, doch man könnte den Stuttgarter Fernsehturm als – was er auch ist – Sonderbauwerk ansehen.
Die Rahmenbedingungen für eine Brandprävention sind schon lange gelegt und umgesetzt, nur muss jemand die Verantwortung übernehmen, dass der Fernsehturm wieder öffnen darf bzw. dürfte.
Dies scheint das Problem zu sein.
Wenn der Fernsehturm nach Vorschlägen aus dem Gutachten umgebaut würde, würde es ungefähr bis zur Wiedereröffnung bis Ende 2014 dauern, da man ja auch nicht ad hoc in ein paar Tagen umbauen könnte.
Anstatt aus der Erfahrung zu schöpfen, wartet man lieber auf TAUSENDPROZENTIGE Erfüllung als auf hundertprozentige.
Nur schade, dass der Fernsehturm – Wahrzeichen Stuttgarts – und Stuttgart unter der Entscheidungsunfähigkeit und Verantwortungsunfähigkeit seines grünes Oberbürgermeisters leiden muss.


Heute wurde der 18. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland gewählt.
Die Stimmen verteilen sich wie folgt.
| CDU | 41,5 |
| SPD | 25,7 |
| Grüne | 8,4 |
| Linke | 8,6 |
| FDP | 4,8 |
| AfD | 4,7 |
| sonstige | 6,2 |
Die CDU hat ganz knapp die absolute Mehrheit verfehlt.
Die FDP ist aus dem Bundestag gefallen und die vielbeschworene AfD hat es nicht geschafft.
Das bedeutet, dass Angela Merkel Kanzlerin bleibt.
Herzlichen Glückwunsch!

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Heute ist Bundestagswahl.
Viele sind frustriert und resignieren. Sie wollen (leider) nicht wählen gehen.
Sie fühlen sich von den Politikern nicht ernstgenommen oder sehen nicht, dass ihre Wahl etwas bewirkt.
Sie setzen sich also selbst ins Abseits, indem sie nichts tun, um ihre Rolle zu ändern.
Ein anderer Aspekt ist aber auch die Wahlbeteiligung.
Bei der vorigen Bundestagswahl betrug die Wahlbeteiligung 70.8 Prozent.
Das hört sich zwar an, als wäre es viel, doch beim genauen Betrachten nicht mehr.
Bei einer Wahlbeteiligung von 70.8 Prozent bestimmen 35.5 Prozent der Deutschen über eine Regierung.
Es sind etwas mehr als ein Drittel !
Hier kann man wohl kaum noch davon sprechen, dass so eine Demokratie legitimiert ist.
Nun hört man von den Nichtwählern bzw. Wahlverweigerern aber, dass die Politiker angeblich nicht aufs Volk hörten, nur Tantiemen einstrichen, es sich gutgehen etc.
Man hört nie, dass die Nichtwähler etwas dagegen tun.
Nur herum zulabern und zu lamentieren bringt nichts, aber das ist wahrscheinlich das Einzige, was diese faulen Möchtegern-Demokraten und „Politk-Schlaumeier” können.
Laber und nichts tun!
Die Nichtwähler sollten beweisen, dass dem nicht so ist und wählen gehen, also die Zustände, die sie anprangern, ändern!
Alles Andere – Ausreden !!! – ist Heuchlerei!
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Nach der Ankündung „Wir kommen zum Höhepunkt”, über die sich viele halb tot gelacht haben, gab es heute den Wahlkampf-Höhepunkt der Grünen in Stuttgart.
Der „Grüne Höhepunkt”, der keiner war!
Der Großteil der Zuschauer bestand aus verärgerten Gegnern von Stuttgart 21 (s21), die geglaubt hatten, die Grünen würden S21 stoppen, wenn sie in Baden-Württemberg an der Macht wären.
So wurden die Sprecher der Grünen auch begrüßt, mit Hasstiraden, Buhrufen, Trillerpfeifenlärm und bösartigen „Transparenten”, die sie als Verräter in Sachen S21 titulierten.
Die Sprecher zeigten mangelnde Professionalität, denn sie ließen sich durch die Keintologen – hämisch für S21-Gegner – provozieren und in die Rechtfertigungsecke treiben.
So konnte man immer und immer wieder zu jedem Redenauftakt hören: „Ich bin schon lange Jahre gegen S21 und habe mich auch sehr engagiert dagegen und ich lasse mich jetzt nicht beschimpfen.”, nachdem die Buhrufe und der Lärm einigermaßen verebbt waren.

Biggi Bender musste sich als Erste gegen die enttäuschten Stuttgart-21-Gegner durchsetzen.
Verzweifelt forderte sie, wenn sie den Zuschauern zuhöre, müssten diese auch ihr zuhören.
Ihre stellenweise durch Buhrufe provozierten zickigen Worte hörte man kaum.

Bundesvorsitzende Göring-Eckardt durfte ebenso wie Bender erstmal die selbstgezüchteten „Randalierer” zur Ordnung rufen, bevor sie versuchte, z.B. den „Veggie-Day” zu rechtfertigen, indem sie meinte, sie ließe sich ihre „thüringer Bio-Bratwurst” nicht verbieten.
Sie redete mit anderen Worten das Gleiche wie Biggi Bender.
Peinlich wurde es, als sie behauptete, die Grünen hätten die Energiewende eingeleitet.

Besorgte Bürger erinnerten daran, dass der Grüne Daniel Cohn-Bendit die Theodor-Heuss-Medaille von Winfried Kretschmann überreicht bekam, obwohl alle – auch Baden-Württemberrgs Ministerpräsident Winfried Kretschmann – wussten, wie Cohn-Bendit zu Kinder-Sex stand bzw. steht.
Dieses Transparent kam bei sehr vielen Leuten sehr gut an.
Als das Transparent aufgestellt wurde, wollten ein paar von den grünen Oberhäuptern wissen, bei wem es sich um diese Bürger handele.
Die Bürger erklärten, dass sie es Kretschmann nicht verziehen hätten, einem Befürworter von Sex mit Kindern die Theodor-Heuss-Medaille verliehen zu haben.
Da auch niemand die Bürger kannte, bemerkte man irgendwann die Verzweiflung in den Augen der Grünen, die in dem Spruch: „Sie sind bestimmt von der CDU.” mündete.
Die Antwort war kurz und prägnant: „Wir sind lediglich Bürger.”.

Winfried Kretschmann, noch amtierender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, legte dar, warum der Volksentscheid zu S21 bindend sei, bekam aber nur Trillerpfeifenlärm und Buhrufe als „Belohnung”.
Er sagte, es habe den versprochenen Volksentscheid (bzw. die Volksabstimmung) gegeben, doch die Bürger von Baden-Württemberg hätten sich für die weitere Subventionierung des Landes von S21 entschieden, was man als Demokrat anerkennen müsse und mahnte auch, man solle nicht permanent davon sprechen, dies sei nicht ganz koscher gewesen.
Sein Spruch „Ich werde den Teufel tun und die Verfassung brechen” war gut auf den Punkt gebracht, doch einige sog. „Parkschützer” riefen „S21 ist Verfassungsbruch, also hätte man es mit einem erneuten Verfassungbruch rechtmäßig beenden können.” und zeigten, dass sie Demokratie in keinster Weise begriffen hatten.
Sie bezeichneten Kretschmann als „Judas”, wobei „Judas” noch harmlos war.

Cem Özdemir wurde von der aufgebrachten Menge der enttäuschten Grünen-Wähler ebenfalls mit Häme, Abneigung und Buhrufen empfangen und sprach ein „Machtwort des Respekts”.
Er rief dazu auf, dass man auch die S21-Befürworter ernst nehmen solle, prügelte aber im nächsten Atemzug auf sehr niedrigem Niveau auf die S21-Befürworter ein.
Seine Perfidität und Hinterhältigkeit wurde aber auch sonst noch deutlich.
Cem Özdemir sagte, dass die Mehrheit der Stuttgarter gegen S21 seien und man dies nicht einfach irgnorieren könne und faselte, man könne S21 immer noch stoppen.
Er jagte seinem „Parteifreund” Kretschmann damit einen verbalen Dolch in den Rücken.
Ebenso lobte er erst die Sozialdemokraten, doch dann faselte er davon, dass diese keine Ahnung von Politik hätten.
Die gröhlende Masse überzog die Grünen allerdings weiter mit Ablehnung in Form von Trillerpfeifen, Buhrufen (stellenweise über Megafon) oder Poster.
Dies war beileibe kein „Höhepunkt”.
So ist es, wenn man als Grüne die Geister ruft und rief und nicht mehr loswird.

Ab 17 Uhr hat Cem Özdemir, Vorsitzender der Grünen, heute im kleinen Kreis von 30 Personen im „Naturfreundehaus Steinbergle” auf dem Killesberg Stuttgart gesprochen.
Wir kamen durch Zufall dorthin und entschlossen uns, ihn in unserer Funktion als Pressevertreter zuzuhören.
Der Erzieher ratterte den Text aus seinem Flyer herunter, den er allerdings noch in mehr Worte kleidete.
Er wolle sich einsetzen für eine verbesserte Bildungspolitik. Das hieße für ihn, sagte er, dass die Bildungskompetenz nicht mehr auf Landesebene , sondern auf Bundesebene liegen müsste und er sich dafür einsetzen würde, wenn er in Berlin einziehe.
Wenn !
Cem Özdemir, der laut eigenem Bekunden das erste Mal Kopftücher bei schwäbischen Bäuerinnen gesehen haben will, sollte als Erzieher und Sozialpädagoge wissen, dass für die Vermittlung von Bildung und anverwandten Themen die Kultusministerkonferenz (KMK) zuständig ist.
Cem Özdemir sagte, dass die CDU auch Mindestlöhne wolle, was ebenfalls nicht der Wahrheit entspricht.
Die CDU wirkt daraufein, dass es in allen Branchen Tarifverträge geben soll. Nur dort, wo es (noch) keine gibt, solle es (vorerst) Mindestlöhne geben.
Er schwafelte über die Energiewende, „mehr Demokratie”, aktuelle grüne Themen, bei denen er aber nicht wirklich etwas zu sagen hastte.
Sein Spruch: „Die Regierung ist häßlich und traut sich nicht, sich anzuschauen. Umd sie wollen gar nicht wissen, wie sie asussehen.” sollte einem „Bundespolitiker”, wie Cem Özdemir sich selbst darstellt, nicht würdig sein.
Dreißig Leute, von denen die Hälfte Kinder waren – Eltern mit Kindern – unter einem Baldachin auf der Terasse sagt schon einiges über die Relevanz einer solchen „Veranstaltung” aus.
Cem Özdemir, der vor vier Jahren auch für einen Sitz im Bundestag kandidierte und versprach, Stuttgart 21 (S21) stoppen zu wollen, sprach über dieses Thema nur in einem Nebensatz. Er wollte ja seine Ablehnung von S21 in diesem Wahlkampf ganz groß propagieren, was er wohl ebenso vergessen haben musste wie die Verfasser seines Wahlkampf-Flyers.
Das viel beschworene „Hören und Gehörtwerden” ist bei ihm nur rheotorisches Beiwerk ohne jeglichen Inhalt.
Ebenso ist die Aufschrift „Ein Stuttgarter für Berlin” auf seinem Wahlkampfposter eine Frechheit.
Jemand, der seinen ersten – einwohnermeldetechnisch – Wohnsitz seit vielen Jahren in Berlin hat, kann sich nicht als Stuttgarter deklarieren.
Als wir gingen, kamen wir an einem Tisch mit einem bekennenden sog. „Parkschützer” vorbei und warfen lapidar „Aber sie wissen schon, dass ES gebaut wird!” in seine Richtung, worauf dieser sehr aggressiv wurde und sich nur durch sehr lautes Schnaufen einigermaßen unter Kontrolle halten konnte.
So ist es also … Wenn man selbst – wie die sog. „Parkschützer” – Veranstaltungen anderer Parteien mit Trillerpfeifen stört, sagt man , dass sei Demokratie und schreit nach Pluralismus, aber selbst akzeptiert keine andere Meinung.
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Gestern war das sog. „TV-Duell” zu sehen, bei dem sich die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Kanzler-Aspirant Peer Steinbrück ein verbales Gefecht lieferten.
Beide Teilnehmer zeigten ihre unterschiedlichen Betrachtungsweise.
Während Angela Merkel souverän den Bürgern und Mitmenschen vertraut, konnte Peer Steinbrück nur die Ideen „Seiner SPD” darstellen, die u.a. auch auf viele Verbote und Bevormundungen bzw. Reglementierungen setzt.
Der „Veggie-Day” lässt grüßen!
Steinbrück verhedderte sich bei „schlechten Dingen”, die auch die SPD beschlossen oder mitbeschlossen hatte.
Steinbrück fühlte sich sehr oft an den Pranger gestellt und provoziert. Er wirkte nicht ausgeglichen.
Während er sich einige Fauxpas leistete, konnte er nicht überzeugen, was die SPD bei einem (theoretischen) Wahlsieg besser machen würde.
Angela Merkel brachte authentisch herüber, was die Regierung geschafft hatte, wie die Regierung zusammengefunden hatte und zeigte auf, was der Status Quo des Wissens ist. Sie widersprasch sich nicht.
Sie integrierte Beschlüsse von der „großen Koalition” und stellte dar, wie die schwarz-gelbe Regierung diese weiterentwickelt hatte und weiterentwickeln wird.
Sie konnte mehrmals widerlegen, dass Steinbrück gelogen geflunkert hatte.
Ein großer und sehr auffälligerr Unterschied zwischen beiden zeigte sich, wenn es ums konkret werden ging.
Merkel wurde konkret und realistisch, während Steinbrück sich in Utopien übte und vieles offen ließ.
Steinbrück meinte zu Klöppel, dieser solle Wikipedia zu Rate ziehen, wenn er sich nicht auskenne.
Auch die Frage, ob Politiker zu viel, zu wenig oder angemessen verdienten, sah er als Provokation gegen ihn und weigerte sich massiv, diese Frage zu beantworten, während Merkl mit „Wir verdienen schon gut” konkretisierte.
Steinbrück patzte, als er den Weg einer E‑Mail zu beschreiben versuchte: „Eine E‑Mail kann direkt kommen, über einen Sateliten geleitet werden, durch das Transatlantikkabel gehen oder durchs Internet.”
Aua, aua, Herr Steinbrück, E‑Mail ist ein Teil des Internets, genauso wie WWW, FTP etc.!
Steinbrück konnte nicht herüberbringen, was er denn besser machen würde, redete sich stellenweise fest, indem er auf Angela Merkel und deren Regierung (niveaulos umd unüberlegt) einprügelte.
Die Kanzlerin zeigte, warum man sie scherzhaft „Mutti” nennt und reichte allen Bürgern die Hand mit ihr gemeinsam die Zukunft zu gestalten.