Wirtschaft

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Am 28.8.2013 gab sich Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ehre, Calw zu besuchen.
Nach einem kleinen Vorprogramm erschien sie dann um 19 Uhr, nach dem sie ein Bad in der Menge genommen hatte, auf der Bühne.
Angela Merkel war sehr „volksnah”, winkte auch den Polizisten zu etc.
Sie betonte, dass die Arbeitslosenquote die niedrigste sei nach der Wiedervereinigung, legte dar, wie Wirtschaftspolitik nach CDU-Muster aussehe, erklärte in sehr verständlicher Form, warum es keine Steuererhöhung – insbesondere bei den Unternehmern – gebe.
Sie legte starke Akzente auf die Einheit zwischen Jung und Alt, sagte, dass eine neue Anerkennung von Kindererziehungsjahren komme.

Angela Merkel Fans Angie Schilder
(Immer und immer wieder Jubel)

Auch sie betonte, wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, dass es gut, sei, nicht o viel Fleisch zu essen, dass sie aber fest davon überzeugt sei, dass jeder entscheiden könnte für sich, wann er Fleisch esse und wenn nicht, und nicht ein (grüner) „Veggie-Day”.
Auch Deutschland, veranschaulichte sie in Bezug auf Europa und der EU, sei vor knapp zehn Jahren ein „Wackelkandidat” gewesen und dass nur eine europäische Einheit – mit der Gemeinschaftswährung Euro – Stabilität für die ca. halbe Milliarde Europäer bringe.
Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte, dass in Europa jeder für seine Meinung auf die Straße gehen dürfe, ohne danach verhaftet zu werden oder Repressalien ausgesetzt zu sein.
„Wenn Sie mich als Kanzlerin behalten möchten, machen Sie Ihr Kreuz bei der Zweitstimme”, appellierte sie, „die Erststimme gehört natürlich Ihrem CDU-Kandidaten.”
„Und bitte gehen Sie wählen”, schloss sie ihre Rede ab, „Ich konnte 35 Jahre nicht an freien Wahlen teilnehmen!”

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(Angela-Merkel-Fans)

Die Veranstaltung auf einem „pickepacke vollem Marktplatz” – wie der Moderator sagte – war sehr erfrischend, motivierend und informativ.

Wolfgang Schäuble, Sabnine Kurtz, Clemens Binninger : CDU Leonberg 24.8.2013

Heute, 24.8.2013, war der amtierende Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auf Einladung des CDU-Kreisverbands Böblingen in Leonberg.

Wir waren als Pressevertreter dabei.

Wolfgang Schäuble legte einen Bericht über die Tätigkeit seiner Arbeit und den Anstrengungen der CDU ab.
Wir erfuhren vieles über Probleme, Regularien und Anstrengungen, EU-Mitgliedsstaaten zu stabilisieren.
Nach Miseren in Portugal, Irland, Italien und Spanien wurden diese Länder unterstützt, sodass Spanien im Wirtschaftswachstum hinter Deutschland agiert, sich also auf dem zweiten Platz befindet.
Auch über den Schuldenschnitt bezüglich Griechenland erfuhren wir einiges, so wurde auch nochmals betont, dass der Schuldenschnitt entgegen der Propaganda der linken, grünen und Sekten-Parteien bei 53 Prozent lag und nicht bei hundert. Dies ist sehr wichtig zu wissen.
Auch über sein Engagement bezüglich eines einmaligen Schuldenschnitts berichtete Wolfgang Schäuble, und betonte, dass „einmalig“ auch wirklich „einmalig“ heißt.
Er sagte ebenfalls, dass sich Griechenland ansonsten nicht von selber erholen könnte, da Griechenland sich sonst auf dem Allerwertesten ausruhe und sich nur subventionieren ließe.

Ebenfalls ging er auf Bildungspolitik ein und kritisierte hart die Bildungspolitik der Grünen, die gleiche Bildung für alle wollten.
Dabei blieben die guten Schüler auf der Strecke, denn man darf sich nicht am unteren Niveau anpassen, sondern jeder müsse angemessen ausgebildet werden.

Auch einen Seitenhieb konnte er sich nicht auf den „Veggie-Day“ nicht verkneifen.

Er machte eine kleine Umleitung über Essgewohnheiten und sagte dann: „Wir essen zu viel Fleisch, aber es bringt nichts, sich vorschreiben zu lassen, wann man keins essen darf.“

Wolfgang Schäuble, der in den Medien als der Buh-Mann der Nation gehandelt wird, erlebten wir als humorigen, gut gelaunten Mann, der auch mit Ironie und witzigen Seitenhieben nicht nur gegen seine politischen Gegner nicht sparte.

Wir gingen mit einem guten Gefühl nach Hause und freuen uns schon auf ein weiteres High-Light, dem Besuch der Kanzlerin in Calw am 28.8.2013.

 

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Vor kurzem haben wir über „Pauschalen bei Krankenfahrten“ berichtet.

Wir haben etwas weiter recherchiert und haben herausbekommen, dass momentan keine Pauschalen berechnet werden, sondern „auf Uhr“ gefahren wird.
Dass bedeutet, dass der Wegsteeckenzähler bei Fahrtantritt gestartet wird und beim Fahrtende aufgrund der zurückgelegten Wegstrecke, der Grundgebühr und eventuell anfallenden Anfahrten (für Fahrten, bei denen der „Heimatsektor“ nicht tangiert wird) der Fahrpreis  bestimmt bzw. berechnet wird.

Dies werde laut des Personenbeförderungsunternehmens zur Zeit wieder so berechnet, weil angeblich die adressgebundenen Pauschalen stellenweise wesentlich höher lägen, als wenn man „auf Uhr“ fahre.

Wir konnten herausbekommen, dass diese Krankenfahrt-Pauschalen ähnlich wie (Vorab-) Pauschalen für Kurierfahrten berechnet würden, sllerdings mit einem anderen Tarif für die Wegstrecke. Laut Insider-Informationen geht es dabei um „Rundfahrt-Kilometer“.

Was es genau ist, konnten wir nicht wirklich schlüssig herausbekommen.
Es scheint aber so zu sein, dass die Strecke zwischen Start- und Endpunkt berechnet wird und dazu noch die Entfernung zur Standpunkt des Unternehmens hinzugefügt wird.

Das wäre in der Tat mehr als die direkte Strecke, auch wenn sog. „Anfahrten“ hinzukämen.

Schnitt beim Geld Schere Geld Euro

Die Frau – eine unserer Nachbarinnen – , über die wir heute berichten, hat viele selbst erklärte Feinde, auch hier in der Gegend, in der wir wohnen, denn sie ist beim Landratsamt beschäftigt.
Das ist nicht das „Makel“, allerdings ist sie zuständig für die Aufdeckung von Betrug bei Sozialhilfe und Arbeitslosengeld, insbesondere Arbeitslosengeld II (sog. „Hartz-IV“).
Wer als Empfänger von „Hartz-IV” ins Landratsamt und nicht ins Jobcenter geladen wird, kann sicher sein, dass er / sie im Verdacht steht, „Hartz-IV“ zu Unrecht zu bekommen oder zuviel zu bekommen.
Es kann sich bei diesen Verdachtsfällen darum handeln, dass falsche Angaben gemacht wurden oder jemand vergessen hat, seinen Nebenjob anzugeben. Die Gründe können vielschichtig sein, auch z. B. wenn sich jemand nach mehrmaligem Auffordern, beim Jobcenter nicht gemeldet hat etc.

Die Ausreden natürlich auch!

Ein Sahnestückchen einer Ausrede ist dieses…

Die Frau fährt jeden Tag von ihrer Wohnung mit dem Bus zur Arbeit ins Landratsamt und kennt natürlich auch einige Leute.
Sie lud jemanden zu sich, die erst nicht erschien.
Nach mehrmaligem Anrufen, erreichte sie sie schließlich und sagte ihr „persönlich“, dass sie zu ihr kommen solle.

Die Angesprochene meinte, das ginge nicht, da sie kein Auto habe.
Die Frau vom Landratsamt meinte, sie könne mit dem Bus fahren, und erklärte ihr auch, welche Linien sie nehmen solle.

Die „Hartz-IV”-Empfängerin erwiderte: „Ich habe so wenig Geld, dass ich mir keinen Bus leisten kann.“

Dies war ein gefundenes Fressen für die am anderen Ende der „Telefonleitung“:

„Ich fahre jeden Morgen von zu Hause mit dem Bus zur Arbeit.
Ich sehe Sie jeden Morgen in den gleichen Bus einsteigen wie ich und Sie zeigen immer eine Monatskarte vor.“

 

Böblingen City © Google Maps

Böblingen bekommt bald ein neues Einkaufszentrum – Die Mercaden.
Deswegen sind einige Straßen gesperrt oder nur bedingt befahrbar.
Diesbezüglich kommt es täglich mehrmals bei Schichtwechseln des Mercedes-Benz-Werks Sindelfingen zu stockendem Verkehr oder zu temporären Stillständen.
Schlimm wird es in dieser Konstellation, wenn auch noch auf der Autobahn ein Stau ist und die Ausweichrouten durch Sindelfingens, aber besonders durch Böblingens City genommen werden.

Dann ist der Tag gelaufen!

Nun sind Schulferien und jemand „ganz Intelligentes“ ist auch die Idee gekommen, dass kaum jemand zu Hause sei und man in der Zeit die Straßen in der Innenstadt reparieren bzw. sanieren könnte.

Seit Anfang dieser Woche wird nun nicht nur, aber vermehrt, an den Hauptverkehrsadern Böblingens, der Wolfgang-Brumme-Allee und der Herrenberger Straße gewerkelt.
Die Herrenberger Straße, die von der Calwer Straße bzw. Berliner Straße an zweispurig wird, ist nun von beiden Seiten einspurig und etwas umgelegt Richtung Midred-Scheel-Schule hin.

Das ist noch nicht alles!

Vom Elbenplatz kann man nun nicht mehr nach Herrenberg fahren, sondern muss einen riesigen Umweg um das Gewerbegebiet Hulb machen und kommt dann nach Umfahrung dieses Gebiets wieder auf die Herrenberger Straße nahe dem Ortsausgang.

Vom Elbenplatz kommend kann man nun nicht mehr in die Berliner Straße.
Aus der Berliner Straße Richtung Herrenberg oder der Hulb kommt man nun auch nicht mehr ohne massives Umfahren der Innenstadt über das Flugfeld.
Von der Hulb oder Herrenberg geht es auch nicht mehr in die Berliner Straße.

Es kommt aber noch schlimmer.

Wer nun von Richtung Herrenberg bzw. Ehningen in die City – sprich Bahnhofsstraße – möchte, kann dies erstmal vergessen, denn das Flugfeld ruft, wenn man nicht zu hundert Prozent ortskundig ist und Schleichwege wie die Lyon-Sussmann-Straße oder die Doktor-Richard-Bonz-Straße kennt.

Die Großbaustelle „Mercaden“ tut auch einiges für die Zerstörung des bequemen und angenehmen Fahrens, aber das nur nebenbei erwähnt.

Da der in Bau befindliche Kreisverkehr an der Ecke Talstraße und Wolfgang-Brumme-Allee die Wolfgang-Brumme-Allee als Hauptverkehrsader momentan aushebelt, ist das Chaos ein Stückchen weiter gerückt.

Denn…!

Autos, die vom Postplatz kommend Richtung Herrenberg wollen, müssen erst mal Richtung Sindelfingen, dann aufs Flugfeld Richtung Böblingen, um die Hulb herum und dann vor Dagersheim in die Schickardstraße und danach  Richtung Herrenberg fahren.
Wenn dann wie gestern die riesige Straßenfräse rotiert, braucht man vom Postplatz die Stadtgrabenstraße herunter knapp zwanzig Minuten.

Wenn jemand von Herrenberg kommend ins Citycenter möchte, hatte er vor der „Bauaktion“ kein Problem.
Er fuhr Richtung City, bog links in die Bahnhofstraße ein, in die Olgastraße (über die Wilhelmstraße) und war im Parkhaus Citycenter. Oder er fuhr hinter der Bahnhofstraße links hinter der Sparkasse ins Parkhaus.

Das geht nicht mehr!

Er muss in die Schickardstraße einbiegen, dann durch die Hulb fahren, dann über ein kleines Stück Calwer Straße in das kleine noch befahrbare Stück Talstraße – bei der Polizei – einbiegen, in die Wilhelmstraße einbiegen, die Olgastraße sehen  und dann wieder zurückfahren, denn die Olgastraße ist wegen Baumaßnahmen plötzlich nicht passierbar.
Er darf also die Karlstraße runterfahren, hoffen, dass er in die Herrenberger Straße wieder hineinkommt und irgendwann hinter der Sparkasse ins Parkhaus einbiegen, denn die Bahnhofstraße ist unten gesperrt.

Esd gibt noch zahlreiche Variationen, wie man einen Hass auf die Baumaßnahmen bekommen kann.

Wenn eine Route gesterrn funktionierte, muss sie nicht heute oder morgen funktionieren.

Heute war nämlich die Möglichkeit, die City Richtung Krankenhaus über das südliche Flugfeld zu umfahren nicht mehr gegeben, weil genau in dieser Richtung die Konrad-Zuse-Straße gesperrt war.

Wenn man geschäftlich unterwegs ist, Kunden betreuen muss, ist man maximal angenervt.
Taxi- und Berufskraftfahrern werden auch ein (schlimmes) Lied davon singen können.

Das Argument „Wir renovieren bzw. sanieren die Straßen in der Ferienzeit, weil ja kaum jemand zu Hause ist“, zieht vielleicht bei dummen Menschen, aber mehr auch nicht.

Die Möchtegern-Planer in der Stadtverwaltung scheinen nicht einmal darüber nachgedacht zu haben, welches Chaos sie momentsn anrichten mit ihrem völlig gedankenlosen Mummpitz, die ganzen Hauptverkehrsadern und angrenzende Nebenstraßen gleichzeitig zu warten.

Man hätte dies peu a peu machen können, um ein solches Verkehrschaos vermeiden zu können.

Zu Genüge hört man momentan in Böblingen Folgendes:

„Welcher Idiot – auf Schwäbisch : Seggl – hat dies zu verantworten?“

 

Ente grün Zeitung Reporter Keintologen

Sie schimpfen sich selbst „freie Reporter“.

Schimpfen!

Denn sonst können sie nichts.

Ihre ganze „Tätigkeit“ ist nur darauf ausgerichtet, permanent über die „herrschende Klasse“ zu stänkern, diese und deren (vermeintliche) Anhänger zu denunzieren.

Aber es sind Reporter, denn wie sie sagen, beziehen sie sich auf die im Grundgesetz garantierte Pressefreiheit.

Das war’s schon.

Der Wahrheitsgehalt ihrer Berichte ist meistens die Flatline und besteht aus Träumen und Utopien, die sich jemand von ihnen ausgedacht hat und diese Fantastereien nun als „Wahrheit“ für deren Kleintel, den Ja-Sagern und hörigen Abnickern, veröffentlichen.
Deren Klientel verteilt unreflektiert deren Sermon direkt weiter.
Niemand denkt darüber nach, ob dies überhaupt so stimmt, wie es (verdreht) dargestellt wird oder ob die „unabhängigen Quellen“, die ihnen etwas gesagt haben, authentisch und vor allem kompetent sind, was das „behandelte Thema“ angeht.
Sie denken auch nicht darüber nach, ob die „Quellen“ überhaupt existieren.

Kritiker, die ihnen sagen, es handele sich hier um Hirngespinste, werden direkt verbal niedergeprügelt, derb beleidigt und massiv denunziert.
Schießt man zurück, ist man der Buhmann, denn wer nicht so handelt und denkt wie sie, ist ein Untermensch und es gelten keine Regeln des Respekts oder der Toleranz.
Denn die gelten nur für sie, die wütenden Bürger, die sich hinter ihren Computern oder Smartphones verstecken und nicht an die frische Luft gehen, nicht hinaus in die „böse Welt“.

Die „freien Reporter“ „akkreditieren” sich mit großem Getöse für in deren Augen „Riesen-Events“ und werden dann aber nicht zugelassen, weil sie aufgrund bestimmter Regularien nicht anerkannt werden (können), wie z:B, weil sie keine Presse-ID besitzen.
Nun haben sie etwas zu berichten, nämlich über die „herrschende Klasse“, die die „freien Reporter“ behindere, weil sie angeblich die Wahrheit nicht zulassen will bzw. weiß, dass die „freien Reporter“ sich die „geschönte Wahrheit“ nicht vorsetzen lassen.
An deren permanenter Nörgelei über alles und jeden und daran, dass sie sich in keinsterweise an den Presse-Kodex halten, liegt es nicht, denn dieser gelte ja nur in deren Augen für „Lohnschreiber der herrschenden Klasse“.
Es rührt daher, dass sie sich nicht wie alle anderen kaufen lassen.
Dass sie mit jeder „Veröffentlichung“, jeder „wahren Geschichte“ und jedem „(unabhängigen) Gutachten“ den Presse-Kodex brechen, ist ihnen egal, weil dieser nur ein Instrument der „Zensur“ ist.

So schimpfen und stänkern sie weiter und weiter, bedienen weiter ihr Klientel mit Lügen und Utopien, aber werden nie ernst genommen.

An ihnen geht nichts verloren!

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Wir hatten ja über das Thema „Kostendruck bei Krankenfahrten“ berichtet und sind dabei darauf gestoßen, dass ein Personenbeförderungsunternehmen von der AOK einen Maulkorb bekommen haben sollte …

Nun bekamen wir Wind davon, dass die Krankenkassen sich beim Personenbeförderungsunternehmen darüber mokiert hätten, dass die Preise für Krankenfahrten sehr unterschiedlich seien.
Wir sprachen mit einem Angestellten bei dem Personenbeförderungsunternehmen.

Der Unternehmer bestätigte auf Anfrage, dass er nun bei Rechnungsfahrten für Krankenkassen adressbezogene Pauschalen eingeführt hätte, die vor Fahrtantritt bei der Zentrale des Unternehmens zu erfragen seien und dann abgerechnet würden.
Als Grund gab er an, dass dies notwendig geworden sei, weil es permanent Beschwerden gegeben habe, die vor allem Serienfahrten wie Fahrten zu Dialyse oder Strahlen- sowie Chemotherapien gegolten habe, weil dort die Kosten sehr variiert hätten.

Wir ließen uns vorführen, wie dies funktioniert.
Wir nahmen eine Adresse im Nachbarort von Böblingen, Holzgerlingen, an und nahmen ferner an, diese Fahrt ginge zum Klinikum Böblingen.
Es wurde eine Pauschale von 21.55 Euro errechnet, die von nun an von der Quelladresse zum Klinikum Böblingen und in die andere Richtung gelten solle, allerdings nur für diese Adresse(n).

Innerhalb Böblingens wurde aber „auf Uhr“ gefahren, also die gefahrene Entfernung mittels Kilometer-Pauschale plus Grundgebühr berechnet, wie man es kennt.
Diese „Sinnhaftigkeit“ muss man nicht verstehen.

Angeblich kann man innerorts keine Umwege fahren. Wenn aber irgendwo Straßensperren oder Umleitungen seien, sagte man uns, müsse man eben Umwege fahren.
Innerorts, wohl gemerkt!

Außerorts werden ja die o.g. Pauschalen berechnet – nach welchen Vorgaben weiß wohl nur die jeweilige diensthabende Person in der Zentrale – und dann ist es ja irrelevant, ob man Umwege fahren muss. 

Es geht noch kurioser.
Wenn Patienten bzw. Fahrgäste privat versichert sind oder die Krankenfahrten selbst bezahlen bzw. in Vorkasse gehen (müssen), gibt es diese Pauschale auch nicht, auch nicht für außerortliche Fahrten.
Wenn ein Patient zu einer Klinik gefahren werden will, aber die Krankenkasse diese Fahrt noch nicht bewilligt hat, es aber bekannt ist, dass dieser Patient diese bewilligt bekommt (bekäme ?), greift die Pauschale auch nicht.

Wir holten Erkundigungen ein, weil uns noch einiges aus der „Vorzeit“ vor ein paar Jahren bekannt war, als wir nach Baden-Württemberg gezogen sind.
Da wir im informationstechnischen, medizinischen Bereich tätig sind, erfuhren wir von Dialyse-Patienten, dass die AOK – als einziger Vertragspartner – für deren Versicherte eben für  o.g. Serienfahrten Pauschalen ausgehandelt hatte.
Diese Pauschalen waren aber schon vor knapp fünf Jahren am untersten Limit der Rentabilität des Personenbeförderungsunternehmens angelangt. Inzwischen gab es zwei Preiserhöhungen um knapp fünfzehn Prozent.

Bei Fahrten legt jeder Fahrer – nicht mal mit böser Absicht – andere Ansichten an den Tag, was eine kurze Strecke ist. 
Auch Navigationssysteme variieren in der Berechnung von Strecken, was alleine schon daher rührt, dass die Algorithmen verschieden sind. Auch die Aktualität der Landkarten kann schon andere Ergebnisse liefern.

Wir nehmen an, dass das Unternehmen – wie schon bei den Recherchen zum „AOK-Maulkorb“ herausgekommen – einfach mal wieder beweist, dass es von Angst regiert wird.

 

Bild: Pixelio.de – Marcus Stark

Roll over Beethoven

„Als Norbert Blüm sagte, die Renten seien sicher, wusste er noch nicht, dass Alder, Schwör und Krass unsere Beiträge zahlen müssen.”

 

Ohne Gesicht

Wir hatten uns darüber mokiert, dass die Deutschen bei jeder Katastrophe zu Spenden aufrufen, aber keine Spendenaktionen vonseiten ausländischer Staaten kamen, als in Osten und Süden Deutschlands die Flutkatastrophe einsetzte.

Wir erhielten in sozialen (Internet-) Netzwerken regen Zuspruch.

Bei Facebook tauchte auch eine Grafik mit Text auf, die sich diesem Thema annahm und ca. 30 000 mal von Benutzern geteilt wurde.
So nennt man es, wenn man etwas von anderen auf die eigene Pinnwand – mit automatisch hinzugefügten Quellenangaben – kopiert. 

Wie es so ist, tauchten auch kritische Beiträge auf, die darauf hinwiesen, dass z.B. Luxemburg zu Spenden aufgerufen habe.

Der „Hammer” war aber eine „Gegengrafiken” mit Text von „ganz Intelligenten”.
Der Text war durchgestrichen und darunter tauchte ein Statement suf, dass man die Original-Grafik löschen solle, weil …

  • Wir Deutsche schließlich im Zweiten Weltkrieg die halbe Welt in Schutt und Asche gelegt hätten,
  • Wir Deutsche „Aufbauhilfe durch den Marshall-Plan” von Amerika erhalten hätten,
  • Wir Deutsche Care-Pakete erhalten hätten,
  • Wir Deutsche uns nicht beklagen dürften, weil in Bangladesch Menschen unter unmenschlichen Bedingungen unsere Handys bzw. Smartphones herstellten und dafür auch stürben, sich also für uns opferten.

 Dies waren die Hauptaussagen dieses „Gegen-Pamphlets”.

Wir gingen mit dem Urheber – dessen Namen und Adresse uns bekannt ist – dieses „Gegen-Pamphlets” ins Gericht.

In der Diskussion ging es von der „Gegenseite” leider nur um Antideutsches.

Sie bissen sich fest daran, dass man immer und immer wieder das „Deutsche Trauma” – Stichwort 1933 bis 1945 – aufwärmen müsse, damit „sowas” gar nicht wieder erstarken könne.
Wir konnten unseren Standpunkt – „Wir spenden sofort, wenn irgendwo in der Welt etwas passiert, aber wo ist die ausländische Hilfe, wo wir nun auf sie wegen der Flutkatastrophe in Ostdeutschland hoffen?” – zig mal kundtun, aber es ging den „Antideutschen” nur darum, bloß nicht Patriotismus zu zeigen, denn dies ist laut denen schlimm, weil der Nationalsozialismus eben daraus hervorgegangen sei.

Den Zusammenhang zwischen Flutkatastrophe in Ostdeutschland und Handy- bzw. Smartphone-Produktion in der Dritten Welt konnte uns niemand erklären.  Als wir ihnen vorwarfen, doch selbst solche Mobiltelefone zu benutzen, wurde es still.
Sie argumentierten, man müsse sich für einen Mindestlohn in Bangladesch einsetzem, aber passten dann, als wir sagten, wenn wir niemanden ausbeuten dürften, müssten sie nur Textilien tragen, die nur in Deutschland produziert würden, keinen Kaffee mehr trinken – Ausbeutung der Kaffeebauern z.B. in Kolumbien –  etc. pp.

Ein „Zuckerstückchen”:
Wir legten uns mit dem uns bekannten Urheber des „Gegen-Pamphlets” an und fragten ihn, ob er denn mit uns nach Dresden reisen wolle, um sich vor die Flutopfer hinzustellen und ihnen zu sagen, dass er als Deutscher nichts spendete und dass er sich ausspreche, dass das Ausland auch nichts spende.
Er meinte, wir könnten ja seinen Kommentar ausdrucken und dies den „Ossis” zeigen, sein Drucker ginge nicht (keinen Toner mehr).

In dieser Sekunden war für  uns die Diskussion erledigt, da wir merken, wie feige die „Antideutschen” doch waren und sind. 

Adler Undercover ::: (c) by pixelio.de :::
(Der Bundesadler schämt sich für solche Nachbarn.)

Die Flutkatastrophe in Ostdeutschland ist sehr schlimm.
Innenstädte sind überschwemmt, überall liegt die schlammige Masse.

Die Schäden sind immens, und es muss eine riesige Aufräumaktion durchgeführt.

Die Bundesregierung hat nun einen Fond für die Wiederherstellung von knapp acht einhalb Milliarden Euro, welcher aus Bundes- und Landesmittel gespeist wird, konstituiert.
Aus der Erfahrung der Flutkatastrophe 2002 ist dieer Fond nun höher ausgefallen.

Worüber wir nachgedacht haben, ist die Hilfe aus dem Ausland.

Die Deutschen machen direkt Zusagen zu finanzieller Hilfe bei Katastrophen auf der ganzen Welt.

So hat hier in der Nähe in Leinfelden-Echterdingen der THW direkt mehrere Hochleistungspumptrucks nach Amerika verschifft.
Auch fernsteuerbare Trucks der gleichen Sorte wurden nach Fukushima gekarrt und auch eingesetzt.
Die Trucks blieben in Fukushima, weil sie radioaktiv verstrahlt waren und sind.

In Sri Lanka halfen Organisationen wie das Rote Kreuz nach der Tsunami-Katastrophe.

Deutschland scheut keine Mühen, wenn es um (humanitäre) Hilfen geht und ist – wegen seines Status als eine der stärksten Wirtschaftsmächte – auch sehr spendabel.

In den Medien wurde noch nichts berichtet dsvon, dass sich dass Ausland zu Spenden geäußert hatte.
Wir nehmen an, dass es für die Flutopfer auch keine Spendenasktionen in ausländischen Staaten gibt.

Unsere „Freunde” haben wohl keine Ehre im Leib und zeigen, dass sie keine Revanche leisten.

Für solche undankbaren Nachbarn schämt sich der Bundesadler. 
 

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