Verbalmassaker

Bezugnehmend auf das „ewige Thema” der Covidioten und Impfgegner, dass insbesondere Covid-Impfstoffe schädlich seien, tauchen immer konfusere und realitätsfernere „Theorien” dazu auf.

Da es ja soziologisch und psychologisch bewiesen ist, dass man Videos eher glaubt als Redebeiträgen oder geschriebenen Texten, werden deswegen besonders in „Filmchen” geballt pseudowissenschaftliche Fake-News verbreitet.
Der Glaube „Wenn jemand dort redet, kann man ja nichts manipulieren” wird für Unwahrheiten und Lügen missbraucht.Das Problem daran ist auch, dass dort mit Begrifflichkeiten aus der Medizin und Biologie gezielt so hantiert wird, dass ein Laie die Lügen und Falschdarstellungen kaum erkennen kann.
Die wenigsten sind so tief in der Thematik, dass sie den Kern der Täuschungen kaum oder gar nicht erkennen.
Zudem werden Begriffe zuhauf benutzt und auch wechseln die Fremdwörter so schnell, dass man sie nicht unbedingt akustisch mitbekommt, geschweige denn auf Anhieb versteht.
Das Pseudo-Fachchinesisch soll beeindrucken. Dies ist die Intention dahinter.
Viele, die sich kaum auskennen, werden geblendet und denken sich zum großen Teil, dass der Sermon wohl stimmen mag.

In einem Video geht es mal wieder um das Thema, dass Spike-Proteine „toxisch” sein sollen.
Diesmal geht es um etwas anderes, als dass es einfach so ist, per definitionem, sondern darum, wie „Spike-Proteine” sich im Körper verteilen.

Da in dem Video nur auf diese eingegangen wird, aber nicht die Funktionsweisen von mRNA-Vakzinen im Unterschied zu Vektor-Impfstoffen dargestellt werden, wird dies auch hier nicht beschrieben.

Wenn man die neuartigen Impfstoffe gegen das Coronavirus injiziert bekommt, produziert der Körper Spike-Proteine. Diese befinden sich auf den Oberflächen der Coronaviren.
Sie dienen als Andockstelle an menschlichen Zellen, um diese zu befallen.

Das Immunsystem erkennt diese nun als Fremdkörper und bildet dagegen Antikörper und Antigene.
Diese sind darauf zugeschnitten und haben die Aufgabe, die Eindringlinge daran zu hindern, Zellen zu befallen und zu schädigen.

Einfach kann man es sich so vorstellen.
Wenn das Spike-Protein ein Stachel wäre, der ein Loch in eine Zelle bohrt, um dort seine zerstörerische Arbeit zu verrichten, würde ein Antikörper den Stachel verstopfen, damit dieser nichts mehr in die Zelle hineingeben kann und somit „arbeitsunfähig” wäre.

Der Impfstoff wird in den Oberarmmuskel gespritzt.
Der Impfstoff sagt nun den Muskeln, die in der Nähe der Einstichstelle sind, dass sie Spike-Proteine herstellen sollen.
Dieser Bereich ist sehr klein.
In diesem Bereich werden nun – wie oben beschrieben – Gegenmaßnahmen eingeleitet, damit diese abgewehrt werden können.

Die Spike-Proteine werden abgebaut und vernichtet, damit sie keinen Schaden anrichten können, nachdem die Antikörper hergestellt wurden.

Die Spike-Proteine können nicht in den Blutkreislauf gelangen.

Angenommen, es wäre passiert, würden die weißen Blutkörperchen und andere Abwehrzellen, diese abbauen (vernichten).
In Organen können diese folglich auch nicht gelangen.
Sollte es in ganz, ganz seltenen Fällen passiert sein, würden diese aber auch in kürzester Zeit abgebaut wegen der „Gegenmaßnahmen”.
Organe würden auch nicht absterben, wenn sich dort Spike-Proteine befänden. Lediglich würden Zellen „entfernt”, die von Spike-Proteinen befallen worden wären.

In dem Video wird nun die Behauptung aufgestellt, Spike-Proteine würden ins Lymphsystem gelangen.
Dadurch würden Lymphknoten absterben.
Im weiteren Darstellungen des Videos geht es allerdings um sogenannte „Lymphozyten”.

Dabei handelt es sich um etwas Ähnliches wie weiße Blutkörperchen, deren unterschiedliche Varianten einen wesentlichen Teil der Immunabwehr bilden.
Zu diesen Lymphozyten gehören die „T‑Helferzellen” und die „Killer-Lymphozyten”.
„Killer-Lymphozyten” haben die Aufgabe, infizierte und erkrankte Zellen anzugreifen und abzubauen.

Laut des Videos würden die Lymphozyten Spike-Proteine produzieren.
Nun wird gemutmaßt, dass die Lymphzyten dann von den „Killer-Zellen” angegriffen würden.

Dies stimmt nicht.

Das Lymphatische System ist ein Teil des Abwehr- beziehungsweise Immunsystem des Körpers.
Es hat die Aufgabe, Eindringlinge (Krankheitserreger) zu vernichten und gegebenenfalls aus dem Körper zu transportieren.
Es ist aber auch für die Immunabwehr zuständig.

Wenn nun durch die Impfung im Oberarmmuskel Spike-Proteine hergestellt werden, erkennt das Immunsystem diese als Fremdkörper.
„Antigenpräsentierende Zellen” – wie sich im Fachjargon heißen, haben die Fremdkörper erkannt und transportieren diese Informationen zum Lymphsystem.
Aus diesen Informationen baut das Immunsystem Helfer- und Killerzellen.
Diese Lymphozyten werden ins Blut geleitet, wo sie permanent nach den Eindringlingen suchen, auf die sie „spezialisiert” sind.
Zurück ins Lymphsystem können sie nicht, denn ihre „Bestimmung” ist, im Blut nach den Erregern zu suchen, auf die sie geeicht sind.

Selbst wenn Lymphozyten Spike-Proteine produzieren würden, würde die „Corona-Spezialisten” nicht die anderen angreifen, sondern nur die Spike-Proteine zerstören, denn darauf sind sie „programmiert”.

Daraus eine „Überreaktion” des Körpers gegen sich selbst zu konstruieren, gehört ins Reich der sehr realitätsfernen Fantasie.

Auf die Frage, was passieren würde, wenn der Impfstoff (aus Versehen) statt in den Muskel in einen Lymphknoten gespritzt würde, gibt es eine einfache Antwort, die sich aus dem oben genannten Zusammenhang ergibt.
Das Abwehrsystem agiert gegen die Spike-Proteine und „verstopft” sie.
Die Zellen, die dieses produzieren, sterben irgendwann ab, denn Zellen werden in regelmäßigen Abständen erneuert.
Zudem gibt es ja noch die „Fress-Zellen”, die infizierte – und nur diese – Zellen auffressen.

Was in dem Video konstruiert werden soll, gehört in den Bereich Autoimmunerkrankung.
Bei Krankheiten wie Multipler Sklerose, Schuppenflechte, chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa), Arthritis, Glutenunverträglichkeit, Laktoseintoleranz richtet das Immunsystem sich gegen den eigenen Körper und attackiert ihn.
Warum dies geschieht, ist noch nicht geklärt.

Die pseudowissenschaftliche Vermischung von Ursache, Wirkung und Themen, die überhaupt nicht zueinander passen, ist eine schlimme Sache.
Man täuscht absichtlich und gezielt andere Personen.
Da man davon ausgeht, dass andere sich wenig mit Fachbegriffen auskennen und sich stellenweise mit Fachchinesisch beeindrucken oder übertölpeln lassen, kann man sehr einfach manipulieren.
So schiebt man anderen Personen Lügen aus wissenschaftliche Erkenntnisse unter, ohne das diese es (erstmal) merken.

Dies ist eine ganz miese Sache.

In einem zwanzigminütigem Video, das im Internet kursiert, wird darüber geredet, dass Impfstoffe Thromben und noch vieles mehr verursachen könnten und man deswegen speziell auf eine Corona-Impfung verzichten solle.
Stimmen die Mutmaßungen?

In dem Video werden diese Behauptungen mit dubiosen „Fakten” und reinem Wunschdenken vermischt und offenbaren den Charakter von Fake-News.

Zuerst geht es um die Toxizität von Impfmitteln, insbesondere gegen das Coronavirus.

Es wird gesagt, dass Impfungen gegen Corona im Körper Blutgerinnsel verursachten und dadurch sehr viel passieren könne.
Bei den Impfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson sind zwei Arten von Thrombosen aufgetreten.

Sinusthrombosen Hirnvenenthrombosen sind Blutgerinnsel, die sich in Gefäßen des Gehirns bilden, die das Blut vom Gehirn zurück zum Herzen leiten. Sie können zu Lähmungen und schlimmstenfalls zum Schlaganfall führen, oder sogar zum Tod.
Splanchnische Venenthrombosen betreffen die Eingeweidevenen der großen Bauchorgane wie etwa der Leber oder Milz. Diese können auch bei einem Zehntel bis einem Drittel der Betroffenen Lungenembolien verursachen.

Diese wurden bestätigt und teilweise wurden Impfungen mit diesen Vakzinen ausgesetzt und nicht mehr durchgeführt.

Diese Thrombosen wurden erst nicht entdeckt, denn sie sind schwer zu diagnostizieren und die Behandlung ist nicht gerade einfach. Es können viele Komplikationen auftauchen. Außerdem hängen sie auch nicht so stark mit den klassischen Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Alter oder Übergewicht zusammen wie bei Beinvenenthrombosen. 

Es ist auch bekannt, dass die Antibabypille das Auftauchen von Thrombosen verstärken kann.

Bis Ende April 2021 wurden laut PEI 63 Fälle gemeldet, bei denen sich im Zuge der AstraZeneca-Impfung Sinusvenenthrombosen gebildet hatten.
Demgegenüber stehen millionen von Menschen, die ohne Nebenwirkungen mit AstraZeneca geimpft wurden.
Die EMA das diese bei 0,001 Prozent der Geimpften auftritt, was eine Person auf 100 000 darstellt.

Dies sind Fakten.

In dem Video wird behauptet, dass dies sehr häufig auftreten würde.

Laut einer neuen Studie ist das Risiko während einer Covid-19-Erkrankung eine Sinusthrombose zu entwickelt fast einhundert mal höher als die Nebenwirkung bei einer Impfung mit Vektor-Impfstoffen.

Die zweite Behauptung ist, dass die sogenannten „Spike-Proteine” verheerende Auswirkungen auf den Organismus hätten.

Nach Impfung sowohl mit mRNA-Vakzinen als auch Vektor-Impfstoffen produziert der Körper sogenannte „Spike-Proteine”. Mittels deren würde ein intaktes Virus Zellen befallen. Dies wäre, wenn man so will, die Andockstelle.

Diese Spike-Proteine können sich von alleine nicht vermehren und sind völlig inaktiv.

Der Körper – das Immunsystem – erkennt diese und „baut” Antikörper dagegen.

Auf die Unterschiede zwischen mRNA- und Vektor-Impfstoffen soll nicht weiter eingegangen werden. 

Die Antikörper und Antigene bekämpfen nun die Eindringlinge.
Sie werden auch von Körper vernichtet und abgebaut. Nach spätestens fünfzehn Tage verschwinden diese ganz.
Das Immunsystem hat sich gemerkt, was es tun muss, falls ein Coronavirus in denen Körper eintritt und kann eine etwaige Infektion sehr schnell bekämpften. 

Angeblich würden die Spike-Proteine sich auch im Blut ausbreiten und in Organe gelangen.
Dies stimmt definitiv nicht. Sie bilden sich in einem relativ kleinen Bereich um die Einstichstelle.
Sollte es passieren, dass sie ins Blut gelängen, würden sie als Fremdkörper erkannt und abgebaut.
Die sogenannten „Fresszellen” leisten hervorragende Arbeit.

Auch der zum Himmel schreiende Unfug, die Spike-Proteine könnten Blutzellen, zum Beispiel rote Blutkörperchen, zum Bersten bringen, ist symptomatisch für Covidioten.
Spike-Proteine können auch keine Adern von innen heraus zerstören, wie die Covidioten in dem Video es gerne hätten.

Spike-Proteine sind auch nicht in der Lage, Organe zu schädigen.

In dem Video werden immer wieder Fakten verdreht und Kontexte nicht eingehalten.

Vakzine auf mRNA-Basis verursachen keine Thrombosen, Vektor-Impfstoffe schon.

Da beide den Körper dazu bringen, Spike-Proteine zu bauen, wird hier das eine mit dem anderen vermischt.
Dazu kommen noch Studien, die weder bestätigt noch verifiziert sind.
Die Studien, die genannt werden und deren „Hypothesen” stützen sollen, sagen nichts zu dem eigentlichen Thema aus oder sie wurde schon längst als falsch oder unwissenschaftlich deklariert.

Es geht in dem Video noch weiter.

Es wird darauf hingewiesen, dass das Coronavirus schon einige Zeit kursiere.
Auch bei Nicht-Erkrankten, Nicht-Infizierten oder Genesenen hätte das menschliche Immunsystem auf das Virus reagiert und schon Kräfte dagegen mobilisiert.
Bei Genesenen ist dies korrekt, denn das Immunsystem hat Antikörper und Antigene gebildet.

Bei Personen, die nicht infiziert sind oder waren, ist dies völliger Unsinn.
Das Immunsystem kann nicht gegen etwas Antikörper bilden, dass es nicht kennt.

Hier begibt man sich in Gefilden der sogenannten „Morphogenetischen Felder”.
Diese „Theorie” aus der Esoterik fantasiert darüber, dass alles eine „formgebende Verursachung” hätte.
Es geht so weit, dass die Anhänger dieses Unfugs glauben, dass es möglich wäre, dass eine Person auf etwas zugreifen könne, was es noch nicht kennt, weil eine andere Person damit Erfahrung hatte.
Wenn eine Person zum Beispiel eine Stadt nicht kennt, könnte sie über die „morphogenetischen Felder” auf das Wissen einer anderen Person zugreifen und wüsste dann, wo sie hergehen müsste, um irgendwo hinzugelangen.

Dass die „Theorie” über die „morphogenetischen Felder” völlig Unsinn ist, erklärt sich von sich selbst.

Die Analogie soll nun auch auf das Immunsystem zu treffen.

Die krude „These”, dass das Immunsystem angeblich gegen das Coronavirus gefeit ist, ist schon kriminell, da aus diesem Irrglauben heraus geschlussfolgert wird, man bräuchte sich nicht zu impfen und auch keine Hygieneregeln wie Abstand zu halten, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen oder Hygiene zu wahren, einzuhalten.

So wird der Pandemie Vorschub geleistet. 

Falls jemand mit dem elenden Lügen-Video konfrontiert wird, sollte man es einfach ausschalten.

Der jüngste sogenannte Corona-Gipfel, wie die Bund-Länder-Beratungen über die Corona-Pandemie auch genannt werden, fand am Dienstag, den 10.8.2021, statt.

Es wurde festgelegt, wie es mit der Analyse und Bekämpfung von Covid-19 weitergehen soll.

In Baden-Württemberg gelten ab dem 16.9.2021 in kleinem Rahmen abgeänderte Corona-Regeln.

Um Druck gegen Impfgegner und ‑zögerer zu verstärken, sollen bei Veranstaltungen, Friseurbesuchen und vielem mehr nur noch die 3G-Gruppe teilnehmen dürfen.
Die Indikatoren der Pandemie soll sich nun auch mittels Inzidenz, Krankenhauseinlieferungen, Bettenbelegungen und Impfquoten bestimmen lassen. Wie das funktionieren soll, konnte niemand sagen.

Die Bund- und Länderchefs gehen von einer Impfquote von 75 bis 80 Prozent aus, um die Pandemie weitgehend als beendet ansehen zu können.
Diese Aussagen sind aber nicht offiziell und werden auch öffentlich, zu Beispiel als Ziel, nicht genannt.

Eine Festlegung, wie im Vorfeld der Konferenz angeregt, wie lange die Maskenpflicht noch bestehen bleibt, wurde nicht verhandelt beziehungsweise festgelegt.
Man kann davon ausgehen, dass die Maskenpflicht bis mindestens noch zum Frühjahr 2022 andauernd wird.

Geändert hat sich im Prinzip nichts oder nur wenig.

Wenn man zum Friseur möchte, muss man einen negativen Corona-Test vorgelegen, wenn man weder geimpft noch genesen ist.
Dies gilt auch generell (immer noch) für Besuche im Kosmetikstudio.
Es reicht eben nicht mehr aus, dort mit Maske hinzugehen und diese aufzubehalten, sondern man muss nun den negativen Befund eines Tests mitbringen oder den vorher dort vor der „Behandlung” machen, unter Aufsicht einer Person, die hierfür zertifiziert ist.

Wie es immer so ist, beginnen wieder die Vertreter oder Inhaber von Betrieben der Kosmetik‑, Gastronomie- und Veranstaltungsbranche damit an, dass sie angeblich von nichts gewusst hätten.

Es wurde schon seit Wochen in den Medien bekannt gegeben und verbreitet.

Anscheinend sind diese Personen taub oder können auch nicht lesen, geschweige den sehen.

Der österreichische Sänger und Musiker Falco, mit bürgerlichem Namen Johann Hölzel, starb am 6. Februar 1998 nahe Puerto Plata (Dominikanische Republik) bei einem Autounfall. Schon direkt danach gab es Gerüchte, dass sein Tod nur inszeniert worden wäre.

Falco bestieg seinen Geländewagen auf dem Parkplatz der „Turist Disco” in Puerto Plata.
Ein Bus rammte das Auto auf der Höhe der Ausfahrt.
Für den Sänger kam jede Hilfe zu spät.

Bei der Obduktion wurden bei ihm ein Blutalkoholwert von 1,5 Promille und große Mengen an Kokain sowie Cannabis nachgewiesen. Da er bekannt dafür war, seine Grenzen auszutesten und am Limit zu leben, ist es nicht verwunderlich.

In der Folgezeit kam das Gerücht auf, Falco habe sich selbst getötet oder sei getötet worden.

Dies lag in erster Linie an der Textzeile „Muss ich denn sterben, um zu leben?” aus dem Titel „Out of the Dark”. 

Dieser Song waren allerdings schon einige Jahre vor seinem Tod entstanden.
Nicht Falco, sondern der Musikproduzent Torsten Börger hatte ihn 1996 geschrieben.
Als Songwriter wird manchmal auch „White Duke” genannt. Dies soll laut Gerüchten zufolge ein Pseudonym von Falco sein, als Reminiszenz an David Bowies „Thin White Duke”.
Beweise dazu gibt es keine.

Falco hatte sich auch lange Zeit nicht dazu entscheiden können, den Song überhaupt zu singen und zu veröffentlichen.
1997 sang er ihn dann das erste Mal live in der Dominikanischen Republik.
Der Song wurde erst 1998 nach Falcos Tod offiziell auf dem Album „Out of the Dark (Into the Light)” veröffentlicht. 

Der Song handelt von einer Scheidung.
Der Mann fällt daraufhin in ein tiefes emotionales Loch und gibt sich der Droge Heroin hin.
Der Refrain des Songs verklausuliert die Scheidung als guten Ausweg aus der gescheiterten Ehe als Weg in eine bessere Zukunft, raus aus einer dunklen Zeit („Out of the Dark”).
„Into the Light” steht für den vermeintlichen Weg nach der tiefen Trauer nach der Scheidung in die Drogensucht, die den Mann wieder „ins Licht” bringen soll, weil er meint, mit den Drogen das Tal der Tränen überwinden zu können.

Dies wurde in Interviews immer so dargestellt, nicht nur von Falco selbst, sondern auch vom Management und den Produzenten.

Fans, die nicht wahrhaben wollen, dass ihr Idol leider tot ist, fantasieren sich krude „Theorien” zusammen.

Um Falco war es einige Jahre ruhig geworden, bezogen auf neue Songs und Alben.
Sechs Jahre war nichts Neues mehr erschienen.
Er hatte auch versucht, in die Dominikanische Republik zu migrieren.
Beziehungen mit Frauen zerbrachen, zudem kam, dass sich herausgestellt hatte, dass seine Tochter doch nicht von ihm war. Dies bereitete ihm Frust. Er und seine (vermeintliche) Tochter zweifelten den negativen Vaterschaftstest an. Es wurde aber kein zweite veranlasst.
In dieser Zeit macht Falco eher Schlagzeilen, indem über Negatives und über psychische Probleme berichtet wurde.
Angeblich soll eine beendete Beziehung mit einer näher nicht erwähnten Selina dazugeführt haben, dass Falco sich tagelang halb bewusstlos getrunken und sich mit Drogen vollgepumpt haben soll.
Finale Beweise gibt es außer „Tratschgeschichten” nicht.

Wie es eigentlich immer so ist, bleibt hier auch nicht aus, dass Falco wegen seines angeblichen „Wissen” sehr oft bedroht worden sein soll. Was er angeblich gewusst haben soll, kann aber niemand sagen.

Da der Sarg mit dem Leichnam nicht öffentlich aufgebahrt wurde, führte zu Spekulationen, ob dieser überhaupt darin gelegen habe.

Gemutmaßt wird, dass Falco angeblich seine Popularität nicht mehr ertragen haben und seinen Tod nur vorgetäuscht habe. 

Es gibt aber auch eine zweite völlig unbewiesene „Hypothese”.
Da, wie oben schon beschrieben, Falco angeblich zu viel gewusst, habe, habe man ihn gezielt getötet.
Ein „Zeuge” will Falco in der „Turist Disco” kurz vor seinem Tod völlig nüchtern gesehen haben.
Wer dieser angebliche Zeuge ist, weiß man nicht. Er hat sich auch nur einmal dazu geäußert.

Es wird auch viel darüber spekuliert, ob Falco mit soviel Alkohol und Drogen im Blut überhaupt fähig gewesen wäre, über einen Parkplatz zu laufen, sich in sein Auto zu setzen und loszufahren.

Aus gut unterrichteten Kreisen in Krankenhäusern wurde berichtet, dass Alkoholiker stellenweise einen Blutalkoholwert von über vier oder fünf Promille aufweisen und oft sogar noch gerade laufen können, obwohl so ein hoher Wert bei „Nicht-Alkoholikern” zu Koma oder sogar zu Tod führen kann.

Die ganzen Spekulationen um seinen von ihm inszenierten oder von fremder Hand absichtlich herbeigeführten Tod sind sehr weit hergeholt und Beweise gibt es keine.

In Schortens, Kreis Friesland, ist einer Krankenschwester in einem Impfzentrum ein Missgeschick passiert. Ihr waren Impfampullen hingefallen, woraufhin sie nur Kochsalzlösung aufgezogen hatte, damit sie keinen Ärger bekommt.
Wirklich?

Nun kommt etwas ans Tageslicht, was man nicht geahnt hat.

Laut Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft soll die Frau in großen Mengen Kochsalzlösung verimpft haben. Man spricht von etwa 8500 Dosen, die die Krankenschwester verschwinden lassen hatte. Anstatt das Vakzin „Comirnaty” von BioNTech / Pfizer zu verimpfen, hat sie die Ampullen mit dem Impfstoff verschwinden lassen.

Die Vorgehensweise mit dem Impfstoff ist folgendermaßen.
Eine Spritze wird mit 1,5 Millilitern Kochsalzlösung aufgezogen.
Die Kochsalzlösung ist absolut harmlos und findet auch in vielen Infusionen Anwendung.
Aus einer Ampulle mit Impfmittel werden nun mit dieser vorbereiteten Spritze 0,3 Milliliter entnommen.
In der Spritze vermengt sich nun die Lösung.
In einer Impfstoffampulle sind fünf Dosen enthalten.
Der Inhaltsstoff, der das Immunsystem anregt, ist übrigens in einer vorbereiteten Spritze nur zu 30 Mikrogramm enthalten.

An Licht gekommen war die ganze perfide Sache erst wesentlich später.

Es war aufgefallen, dass neben der Krankenschwester eine zerstörte Ampulle lag. Auf Nachfrage hatte sie geantwortet, diese sei ihr leider hingefallen und aus Scham habe sie sich nicht getraut, etwas zu sagen.
Daraufhin hatte man mögliche Kandidaten und noch einige mehr, die potenziell nur die Kochsalzlösung bekommen hatten, wieder ins Impfzentrum geladen und ihnen „echten” Impfstoff verabreicht.

Etwas später stellte sich heraus, dass der Krankenschwester dies nicht nur einmal passiert war, sondern laufend.
Dies berichteten ihre Kollegen. Angeblich wäre sie zu unbeholfen manchmal, wenn sie unter Druck stünde, hatte die Krankenschwester zu ihrer Verteidigung gesagt.

Aufgefallen war es einem Arzt, der die kaputte Ampulle auf dem Fußboden gesehen hatte und sie zur Rede stellte.
Sie war auch deswegen aus dem Impfzentrum geflogen.
Später äußerten sich Kollegen, dass ihr dies aus „Schusseligkeit” – friesisch für „Unbeholfenheit” – öfter passiert sei. Aus falscher Kollegialität und falscher Loyalität ihr gegenüber, hatte niemand erstmal etwas gesagt.

Laut des ehemaligen Arbeitgebers habe sich herausgestellt, dass es sich bei der Krankenschwester um eine vehemente Impfgegnerin gehandelt habe. Diese hatte sich in das Impfzentrum in Schortens eingeschmuggelt, um im großen Stil Impfdosen zu vernichten.

Ihr perfiden und perverses „Spiel” war erst nicht aufgefallen.

Sie hatte sich dahingehend verteidigt, dass Impfmittel schädlich seien und sie aus „reiner Menschlichkeit” nur eine harmlose Kochsalzlösung aufgezogen habe.
Sie brüstete sich damit, Leben gerettet zu haben. Zudem habe sie verhindert, dass Impfwilligen Mikrochip implantiert worden wären.

Es geht auch gar nicht um die circa 132 000 Euro, die sie in ihrem Wahn vernichtet hat.

Es geht darum, dass 8.557 anscheinend Geimpfte kein Vakzin bekommen haben.
Diese Menschen haben geglaubt, dass sie nun keine Angst mehr oder weniger Angst vor Covid-19 haben müssten und wurden vorsätzlich getäuscht.

Auch wenn das Impfzentrum die potenziell Betroffenen wieder einbestellt hatte und diese auch ihre echte Impfdosis bekommen haben, bleibt der bittere Beigeschmack, dass viele, die sich dort haben impfen lassen, nicht sicher sein können, was sie wirklich gespritzt bekamen.

Man muss auch bedenken, dass Menschen trotz „Impfung” an Covid erkrankt und möglicherweise daran gestorben sind, weil jemand ihnen das Impfmittel nur vorgetäuscht hatte und sie so keine Widerstandskräfte hatten.

Menschen fahrlässig geschadet und ihnen noch viel mehr angetan zu haben, darf sich die Impfgegnerin nun „anziehen”.

Ob sie ein Gewissen hat, darf bezweifelt werden.

Die Covidioten und andere sich „Querdenker” nennende Möchtegern-Revolutionäre haben ein schlechtes Gewissen.
Sie befürchten, dass ihr Lieblingsnetzwerk Telegram lahmgelegt wird.

Wie es immer bei dieser Gruppierung ist, benötigen Sie keine Beweise für ihre „Hypothese”, sondern es reicht, sie auszusprechen oder sie zu formulieren, und sie wird auf wundersame Weise zur „Wahrheit”.Telegram ist ein sogenannter Messenger-Dienst wie „WhatsApp”. Dort funktioniert alles so ähnlich.

Der Grund, weswegen Covidioten, aber auch rechte und linke, teilweise radikale, Personen dort Mitglied sind, ist der, dass Telegram nichts filtert. Dort kann man ungehindert alles schreiben, auch wenn es gegen die „guten Sitten” oder gegen Gesetze verstößt.
In Covidiotenkreisen und bei Radikalen gilt Telegram als „wichtigstes Organ des Widerstands”, wobei Widerstand in Bezug auf die verschiedensten Weltansichten relativ wird.
Es geht von Unzufriedenheit mancher Leute bis zum offen deklarierten Kampf radikaler und extremistischer Gruppen.

Laut des Bundesministerium für Justiz gibt es zwei Klagen gegen Telegram.
Diese beziehen sich auf das sogenannte „Netzdurchsetzungsgesetz”.

Da Telegram auch deutsche Mitglieder hat und Telegram auch in Deutschland angeboten wird, muss es auch auf der Webseite oder in der App Möglichkeiten geben, Beiträge zu melden, die gegen Gesetze verstoßen.
Dies hat Telegram bis dato nicht getan.
Genauso beanstandet das BfJ, dass für Deutschland kein Zustellungsbevollmächtigter genannt wird.

Nun wird es kurios.

Die Mitglieder (sogenannte „User”) von Telegram behaupten, dass BfJ würde Maßnahmen ergreifen, um sie ans Aufrufen zu hindern.
Dies solle angeblich durch das Blockieren der sogenannten IP-Adresse der „User” geschehen.

Wenn ein Endgeräte – Handy, Smartphone, Computer, Tablet et cetera – sich mit dem Internet verbinden möchte, bekommt dieses von dem Internetanbieter eine Internet-Protokoll-Adresse – IP-Adresse – zugeteilt.
Diese ist dazu da, um im Internet identifizierbar und erreichbar zu sein.

Ruft ein Handy eine Webseite auf, teilt dieses – einfach gesagt – zum Beispiel mit: „IP-Adresse 1.2.3.4 möchte die Webseite von ww.tagesschau.de sehen”.
Der Internetanbieter schickt die Daten dann an das Gerät – in diesem Fall das Handy – mit der IP-Adresse 1.2.3.4.

Wenn nun Internetbenutzer anhand der IP-Adresse identifiziert und gesperrt würden, wäre dies nicht schlimm.

Jedes Mal, wenn man sich neu mit dem Internet verbindet, bekommt man eine neue IP-Adresse zugewiesen.
Wenn Herr Meyer die 1.2.3.4 hätte und gesperrt würde, könnte er für diese Sitzung nicht mehr ins Internet surfen.
Falls Herr Meyer die Internetverbindung beendet und sich später wieder einwählt, hat er beispielsweise die 5.6.7.8.
Ein anderer User, Herr Schmidt, bekäme zufälligerweise die 1.2.3.4 und wäre ausgesperrt.

Würde dieses Prinzip funktionieren, ohne dass jemand anderes in Mitleidenschaft gezogen würde, müsste jeder Internetbenutzer eine feste IP-Adresse haben, die er immer benutzt.
Dies könnte man einfach umgehen, indem man einen anderen Internetanbieter benutzt oder in ein Internet-Café ginge.

Dies funktioniert aus eben beschriebenen Gründen – dynamische IP-Adressen! – nicht.

Was die Covidioten aber meinen könnten, ist, dass das Bundesjustizministerium die Webseite von Telegram sperren könnte. Diese hat unter anderem eine feste IP-Adresse, da sie permanent erreichbar sein muss.
Dies ist aber auf Anfragen ans BfJ nicht geplant.

Auch im Netzdurchsetzungsgesetz ist sowas nicht erwähnt. Diensteanbieter müssen nicht gesetzeskonforme Inhalte löschen, wenn sie sie bemerken oder darauf aufmerksam gemacht werden. 

Wenn eine Webseite zum Beispiel linksradikale Propaganda mit Aufrufe zu Gewalt veröffentlichen würde, wäre allerdings direkt das Bundesinnenministerium zuständig und nicht das BfJ.

Bei der angeblichen IP-Sperre von Telegram offenbaren die Covidioten lediglich ihre Paranoia.

Am kommenden Dienstag, den 10.8.2021, findet das Bund-Länder-Treffen zum weiteren Handeln bezüglich der Corona-Pandemie statt.
Diskutiert werden soll, wie es weitergeht, denn die vierte Welle wird leider kommen.

Ein wichtiges Thema wird auch sein, wie damit umgegangen werden kann, wie in sensiblen Bereichen, zum Beispiel der Gastronomie oder der Veranstaltungswirtschaft, mit Öffnungen und diesbezüglichen Vorsichtsmaßnahmen umgegangen werden kann.

Uneinig sind sich die Ministerpräsidenten und Bundespolitiker beim Umgang mit vollständig geimpften Menschen.
Diesen wurden einige partiell entzogene Freiheiten wiedergegeben.

Die Frage ist, welche Ideen die Politiker im Koffer haben.
Nach außen gedrungen ist, dass die Inzidenz nicht mehr die einzige Messlatte für Öffnungen oder Schließungen sein solle.
Man spricht schon über die (Intensiv-) Bettenbelegung von Coronapatienten in Krankenhäusern und Kliniken.
Man versucht also den Kollaps bei stationär behandelten Menschen insbesondere im intensivmedizinischen Bereich zu verhindern.

Warum die Inzidenz – die Sieben-Tage-Auflistung von Neuinfizierten – plötzlich nicht mehr aussagekräftig sein soll, kann niemand wirklich beantworten.
Es ist verständlich, dass man einer prekären Lage vorbeugen muss, doch ob gerade die Bettenbelegung etwas über eine angezogene oder abfallende Pandemie-Lage aussagt, sei dahingestellt.

Nicht nur alte Menschen liegen lange auf der Intensivstation, vor allem, wenn sie künstlich beatmet werden müssen. Viele liegen sechs Wochen und länger im künstlichen Koma.
Es ist nicht damit getan, die Erkrankten aus dem künstlichen Koma zu wecken, denn der Körper hat sich während dieser Phase entwöhnt. Muskeln wurden nicht beansprucht und haben sich (etwas) zurückentwickelt. Diese Personen müssen auch wieder (selbstständig) atmen lernen. Sie wurde ja maschinell beatmet.

Viele leiden auch an sogenanntem Long-Covid-Syndrom, was bedeutet, dass sie trotz durchgemachter Erkrankung, immer noch mit Symptomen zu kämpfen haben, wie Abgeschlagenheit und vielem mehr.

Die Krankheit Covid-19 ist nicht zu unterschätzen.

Unter den Politikern ist immer noch nicht klar, wie mit der Pandemie weiter umgegangen werden soll.
Solche nichtssagenden Phrasen wie dass die Geimpften „sauer” auf Nicht-Geimpfte seien oder dass der Druck durch den geimpften Teil der Bevölkerung enorm zunehmen werde, ist reines Wunschdenken und zeugt von der Hände-in-den-Schoß-legen-Mentalität vieler Politiker.
Ebenso sollten Sprüche wie, dass es für die sogenannte 3G-Gruppe – geimpft, genesen, getestet – darüber hinwegtäuschen, dass man sich keine Gedanken gemacht hat, wie es weitergeht.

In diesem Zusammenhang fällt mir Karin Maag aus Stuttgart ein. Sie ist Mitglied im Gesundheitsausschuss und sagte bei einer Fragestunde, dass Menschen mit multiresistenten Bakterien – „Klinik-Bakterien” nach kurzer Zeit davon geheilt aus dem Krankenhaus entlassen würden.

Wie gegen die vierte Welle vorgegangen werden soll, wurde von keinem der potenziell an der Konferenz Teilnehmenden gesagt.
Jeder warten wohl auf den „Geistesblitz” der anderen.

Man kann davon ausgehen, dass bei der Bund-Länder-Konferenz viel geredet, aber nichts entschieden wird.

In Gesprächen über Steampunk oder auch mit Steampunks hört man oft als Erstes die Begriffe „DeLoean” oder „Tardis”

Beide Begriffe haben etwas mit Zeitreisen zu tun.

In der Serie „Doctor Who” fliegen die Akteure mittels einer Zeitmaschine oder eines Zeit-Schiffs, das von außen wie eine blaue Telefonzelle aussieht, durch die Zeit.
In den Filmen „Zurück in die Zukunft” bewegen sich Marty McFly und Emmett Brown mit einem Auto der Marke „DeLorean” durch die Zeit.

Beide Begriffe haben aber nichts mit Steampunk zu tun.

Steampunk basiert auf eine alternative Realität, wie sie von Jules Verne und H.G. Wells erdacht wurde.
Die herrschende Technologie ist die Dampftechnologie gepaart mit der Mechanik.
Die Anhänger dieser kulturellen Richtung kleiden sich wie Menschen aus dem Viktorianischem Zeitalter, verzieren ihre Gewandung mit Zahnrädern, Taschenuhren und dergleichen mehr.
Maschinen und Geräte erscheinen im Look des 19. Jahrhunderts, mit Verschnörkelungen, edlen und polierten Oberflächen meistens aus Edelmetallen, Elfenbein und Schmucksteinen.

Darauf basiert der Steampunk.

Das Wort „Steampunk” sagt aus, dass Rebellen (Punks) sich den Dampf (Steam) für sich nutzbar machten.

„Zurück in die Zukunft” und „Doctor Who” erzählen Geschichten rundum Zeitreisen, doch sie sind nicht im Steampunk beheimatet.

Das ist der Unterschied.

Wenn Steampunks Modelle einer blauen Telefonzelle – Tardis – oder eines DeLoreans mitbringen, muss man daran zweifeln, ob sie Steampunk wirklich verstanden haben. 


Momentan ist die sogenannte „Delta-Variante” des Coronavirus bei drei Viertel der Infizierten in Deutschland nachgewiesen worden. Diese Mutation ist ansteckender als andere.

Covidioten, Impfgegner und (andere) Verschwörungstheoretiker machen sich die Ungewissheit und Ängste vieler Menschen zunutze und stellen krude „Theorien” in Bezug auf die Delta-Variante auf. 

Es ist nicht wirklich etwas Neues, was sie behaupten, doch die Vehemenz, mit der diese Gruppierungen ihren pseudo-wissenschaftlichen Unsinn und ihre Fake-News veröffentlichen, ist schon erstaunlich.So behaupten sie, dass Ungeimpfte besser gegen das Coronavirus geschützt wären als (vollständig) Geimpfte.

Wenn jemand einen Impfstoff (gegen eine Krankheit) bekommt, bildet das Immunsystem gegen die Krankheitserreger Antikörper und Antigene.
Mittels der Antikörper kann das Immunsystem gegen die Krankheitserreger agieren, falls sich die geimpfte Person infizieren sollte.
Der Geimpfte kann sich nicht anstecken und kann folglich die Krankheit nicht bekommen.

Die momentanen Impfstoffe gegen das Coronavirus decken alle bekannten Varianten oder Mutanten (Mutationen) des Virus ab. Dies hängt damit zusammen, dass das sogenannte Spike-Protein, mit dem das Virus Zellen befällt, das gleiche ist.

Sollte eine geimpfte Person mit dem Coronavirus in Berührung kommen, erkennt das Immunsystem das Spike-Protein und „erinnert” sich, wie es das Virus bekämpfen kann.
Es werden Antikörper gebildet. Dies „verkleben” die Andockstellen des Spike-Proteins, und sorgen so dafür, dass das Virus keine Zellen befallen kann. Zudem fressen sogenannte „Fresszellen” die eingefallenen Viren auf.
Dies ist eine einfache Darstellung, wie das Immunsystem eines Geimpften reagiert und funktioniert.

Die Argumentation der Covidioten und Impfgegner hat nur den Zweck, Menschen zu verunsichern und davon abzuhalten, sich impfen zu lassen.

Dass sie dabei Personen potenziell so gefährden, dass sie an Covid-19 sterben können, ist ihnen egal.

Hauptsache, sie können sich profilieren!


Vor einigen Tagen wurde eine Statistik bezüglich der Zahlen von Verstorbenen veröffentlicht. Dort ist auch vermerkt, wie viele Menschen an Covid-19 gestorben sind. Die Statistik passt den Covidioten nicht, da sie zeigt, dass mehr Menschen gestorben sind.

Um für ihre Verharmlosung, wie sie es schon vor Beginn der Corona-Pandemie machten, müssen sie sich etwas einfallen lassen, denn die Zahlen belegen eindeutig, dass die sogenannte Übersterblichkeit eingetroffen ist.

Die Sterblichkeit sagt aus, wie viele Personen auf die erfassten Personen verstorben sind. Meist wird dies ins Verhältnis zu 100 000 Personen berechnet.
Übersterblichkeit besteht, wenn in vergleichbaren Zeiträumen mehr verstorben sind.
Untersterblichkeit besteht, wenn in vergleichbaren Zeiträumen weniger verstorben sind.

Auf 100 000 Verstorbene kamen 50 Personen mehr, die kausal an Covid oder dessen Folgen verstorben sind.
Diese zu beklagenden fünfzig Personen kommen aber zu den „anderen” Verstorbenen hinzu.
Theoretisch also die Anzahl der „nicht an Covid Verstorbenen” + 50 „an Covid Verstorbene”.
Daran gibt es eigentlich nichts zu deuteln.

Das sollte man meinen!

Die Covidioten stellen es anders dar.

Sie erkennen ja nicht an, dass es die Corona-Pandemie überhaupt gibt.
Wenn sie es tun, dann ist Covid in ihren engen Gedanken nur eine starke Erkältung, wobei sie bei „Erkältung” und „Grippe” keinen Unterschied machen.
Dies zeigt, dass sie keine Ahnung von dem haben, worüber sie reden.

Bei ihnen sind die 50 kausal „an Covid Verstorbenen” nur „mit Covid”, „eines natürlichen Todes” oder „durch etwas anderes” Verstorbene, was sehr tief blicken lässt.

Zudem erkennen sie nicht an, dass die an Covid Verstorbenen zu den anderen hinzuaddiert werden müssen.

Sie relativieren wieder mit ihren dumm-dämlichen Argumenten, dass alles nicht so schlimm sei.

Sie behaupten, dass es Covid nicht gäbe, also können auch keine daran verstorben sein. 

Folglich gibt es auch keine Übersterblichkeit.

Die Covidioten verstehen nicht mal die Grundzüge von Mathematik.

In Sachen Menschlichkeit sind sie allerdings die größten Verlierer.

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