Verbalmassaker

In einer Welt, in der das Baumsterben einen unerwarteten Effekt hatte, verbreiten sich Gerüchte über eine unerwartete Wendung.
Die Rede ist von den Reptiloiden – jenen geheimen Wesen, von denen behauptet wird, sie würden im Verborgenen leben, doch statt in den Korridoren der Macht zu agieren, haben diese reptilienartigen Kreaturen ein anderes Paradies gefunden: die Welt unter dem gefallenen Laub.
Mit dem dramatischen Rückgang der Baumwälder fanden die Reptiloiden ein neues Zuhause unter den dürren Blättern und Zweigen. Wo einst majestätische Bäume standen, breiten sich nun ihre geheimen Verstecke aus – ein riesiges Netzwerk von Laubdecken und natürlichen Unterschlüpfen für diejenigen, die behaupten, dass sie im Geheimen regieren.
Während einige über das Baumsterben trauern, jubeln die Reptiloiden heimlich über die neuen endlosen Weiten, die ihnen geboten werden. In ihren kleinen, geheimen Versammlungen tuscheln sie über die exklusiven Laubresidenzen und die herrlichen Aussichten auf Weltherrschaft unter den vertrockneten Zweigen.
Verschwörungstheoretiker feiern die neueste Enthüllung.
„Das Baumsterben – ein genialer Schachzug der Reptiloiden, um ihre Reichweite zu erweitern!”
Inzwischen diskutieren Umweltschützer, wie man die Reptiloiden dazu bringen könnte, sich für den Waldschutz einzusetzen, damit ihre neuen Unterlaub-Residenzen nicht auch noch gefährdet werden.
So entpuppt sich das Baumsterben als ein unerwartetes Geschenk für jene, die behaupten, die Fäden im Verborgenen zu ziehen. Während die Welt um die verlorenen Bäume trauert, gedeiht unter dem gefallenen Laub eine neue Ära für die vermeintlichen Herrscher der Schatten.
In den düsteren Schatten des Baumsterbens offenbarte sich eine unerwartete Wahrheit über die Lebensweise der sagenumwobenen Reptiloiden. Während die Welt über das Schwinden der Baumkronen und die Bedrohung der Wälder klagte, enthüllten Entdeckungen in der Laubschicht ein bemerkenswertes Geheimnis.
Es stellte sich heraus, dass die Reptiloiden, um ihren Nachwuchs zu schützen und aufwachsen zu lassen, eine unkonventionelle Methode anwandten: Sie legten ihre Eier unter dem gefallenen Laub ab. Diese Taktik erwies sich als Meisterwerk der Evolution – ein verborgener Ort, der Schutz und Sicherheit bot, fernab der neugierigen Blicke und der rauen Welt über ihnen.
Die Blätter, einst grüne Kronen, wurden zu einem schützenden Dach für die Eier der Reptiloiden. Hier, unter der Decke des Laubs, reiften die Eier in einer Welt der Stille und Verborgenheit heran. Dieses unerwartete Verhalten, das der Welt der Wissenschaft neue Rätsel aufgab, zeigte die erstaunliche Anpassungsfähigkeit dieser geheimnisvollen Wesen.
Während Ökologen noch über die Auswirkungen des Baumsterbens auf das Ökosystem nachdachten, wurde die Rolle des gefallenen Laubs als Kinderstube der Reptiloiden zum Gesprächsthema. Die Idee, dass die Laubschicht ein sicherer Ort für den Nachwuchs dieser legendären Kreaturen sein könnte, eröffnete neue Perspektiven für den Naturschutz und die Bewahrung von Lebensräumen.
Das Laub, einst nur ein vergänglicher Teil des Waldes, wurde plötzlich zu einem Schlüssel für das Überleben einer geheimnisvollen Spezies. Während die Welt über das Baumsterben trauerte, veränderte sich unter den Blättern eine stille Revolution – eine Verbindung zwischen dem Schwinden der Bäume und dem verborgenen Leben der Reptiloiden, die im Laub ihre Zukunft versteckten.
In den Wirren der modernen Welt und der Kontroverse um sogenannte „Chemtrails” bahnte sich eine verstörende Enthüllung ihren Weg. Während die Debatte über die angeblichen Chemikalien, die von Flugzeugen versprüht wurden, weiter schwelte, entdeckten einige Forscher eine beunruhigende Verbindung zum dramatischen Waldsterben.
Es wurde bewiesen, dass die Chemtrails nicht nur ein Produkt von Kondensstreifen seien, sondern dass sie absichtlich Schwefel- und Stickoxide in die Atmosphäre ausstießen – eine Substanz, die nachweislich das Pflanzenwachstum beeinträchtigt. Diese vermeintliche Absicht, Bäume und Vegetation zu schwächen oder gar absterben zu lassen, führte zu wilden Spekulationen über verborgene Absichten und geheime Agenden.
Die Bäume wurden durch diese Substanzen geschwächt, wodurch sie anfälliger für Krankheiten und das Absterben wurden. Diese Erklärung des Waldsterbens als Ergebnis gezielter chemischer Interventionen brachte eine Welle der Empörung und des Misstrauens gegenüber der Luftfahrtindustrie und Regierungen mit sich.
Während Wissenschaftler weiterhin nach Beweisen für diese Behauptungen suchten, verstärkte sich die öffentliche Kontroverse. Einige betrachteten die Theorie als absurde Verschwörung, während andere sie als mögliche Erklärung für das unerklärliche Baumsterben ansahen. Die Idee, dass Chemtrails bewusst dazu eingesetzt wurden, um das Waldsterben zu fördern, wurde zu einem umstrittenen Kapitel in der Diskussion um Umweltverschmutzung und deren potenziellen Auswirkungen auf die Natur.
Währenddessen blieb das Waldsterben eine komplexe Angelegenheit, deren Ursachen und Lösungen weiterhin intensive Untersuchungen erforderten, doch die Lage ist klar.
Da schließt sich also der Kreis!
Eine finale Enthüllung enthüllt eine völlig unerwartete Wendung in der Welt der Chemtrails.
Es wurde behauptet, dass diese Luftspuren nicht auf Menschen abzielten, sondern vielmehr auf Bäume. Das Ziel: Das Abwerfen von Blättern, um darunter einen sicheren Hort für die Reptiloiden zu schaffen.
Das scheinbar unerklärliche Phänomen des Blattabwurfs, das viele Experten verwirrte, könnte tatsächlich eine gezielte Strategie gewesen sein, um den Reptiloiden ein sicheres Versteck zu bieten. Unter den gefallenen Blättern und dem geschwächten Wald konnten sie unentdeckt leben, Eier legen und ihre Nachkommen aufziehen.
Die Bäume, die durch Schwefel- und Stickoxide geschwächt wurden, verloren ihre Blätter, um den Reptiloiden eine versteckte Heimstatt zu bieten. Diese rätselhafte Verbindung zwischen Chemtrails, dem Abwurf von Blättern und dem geheimen Leben der Reptiloiden kam plötzlich ans Licht.
Es konnte anhand von geheimen Kameras im Unterholz bewiesen werden, dass die Reptiloiden im Verborgenen heranwuchsen, bis der Tag kam, an dem sie in großer Zahl auftauchen und sich der Öffentlichkeit offenbaren würden.
Die Vorstellung einer reptilienartigen Übernahme der Welt, angeführt von diesen verborgenen Kreaturen, löste ein Chaos aus zwischen denen, die an diese absurde Idee glaubten, und jenen, die sie als reine Fiktion abtaten. Die Idee, dass eine geheime Macht unter unseren Nasen heranwächst, bereit, die Weltherrschaft zu übernehmen, schuf ein Kaleidoskop an Reaktionen – von Furcht bis hin zu belustigter Skepsis.
So endet diese surreale Reise durch Theorien, die die Menschheit in ihren Grundfesten erschüttern. Die Verbindung zwischen Chemtrails, dem Blattabwurf der Bäume und der unaufhaltsamen Entwicklung der Reptiloiden bleibt eine der wildesten und zugleich absurdesten Theorien in der Geschichte der Menschheit – eine Geschichte, die wohl nie ein endgültiges Ende finden wird.
Falls sie Piepsen im dichten belaubten Wald hören, muss dies nicht unbedingt Vogelgezwitscher sein.

Dass wir alle permanent überwacht werden, ist ja für viele Paranoiker nichts Neues.
Bei dieser Panikmache grätschen aber seit kurzem auch Impfgegner hinein.
Man halluziniert sich zusammen, dass BioNTech und Pfizer eine Methode gefunden hätten, Geimpfte auf Schritt und Tritt zu verfolgen, da im Impfstoff ein Stoff sei, mit dem dies möglich wäre.
Diesmal geht es nicht im engsten Sinn um einen Chip, den man bei der Impfung angeblich implantiert bekommt, sondern um ein neues Material.
Dieses heißt „Graphenoxid“. Dabei handelt es sich – einfach erklärt – um transparente, sehr, sehr dünne Kohlenstoffschichten, die übereinander angeordnet sind und dadurch sehr stabil sind.
Das Material wird erprobt in der Forschung und damit wird experimentiert. Es könnte vielleicht irgendwann in der Technik eingesetzt werden.
Die Verschwörungstheoretiker behaupten, dass BioNTech und Pfizer ein Patent beantragt hätten.
Da Graphenoxid laut ihnen beim Impfen in den Körper eingebracht würde, könnte man geimpfte Personen so lokalisieren und auch deren Wege verfolgen.
Ein Patent, das so ähnlich klingt, gibt es wirklich, aber darin wird etwas anderes beschrieben.
Die Patentnummer aus den Fake-News stimmt allerdings.
Zwei Anwälte haben sich überlegt, dass es möglich sein müsste, herauszubekommen, wer viele Kontakte hat, also ein größeres Risiko hat, potenziell an Covid zu erkranken. Welche Personen im Alltag die meisten sozialen Interaktionen haben, sollten sich laut der Idee der beiden bei Impfstoff-Mangel bevorzugt geimpft werden sollten
Sie überlegten sich, dass man die „Bluetooth“-Kommunikation zwischen Mobiltelefonen benutzen könnte, um dies herauszubekommen.
So etwas Ähnliches, allerdings nur Kontakte über Bluetooth zu managen, wurde übrigens später in der Corona-Warn-App umgesetzt.
Um jetzt den Zirkelschluss zu BioNTech/Pfizer hinzubekommen, muss man wissen, dass israelische Patentanwaltskanzlei „Ehrlich & Fenster“ sporadisch in der Vergangenheit mit ihnen zusammengearbeitet hatte.
Wenn es um Hetze geht, kennen die Verschwörungstheoretiker, Covidioten und Impfgegner keine Grenzen der Absurdität.

Sternekoch, Restaurant-Coach und Fernsehkoch Frank Rosin versucht, Leute, die keine Ausbildung bekommen haben, die Chance zu geben, Köche zu werden. Da die Mitglieder Gruppe keine Schulabschlüsse besitzen und dazu noch langzeitarbeitslos sind, wird es schwierig.
Zur ersten Folge der Reihe „Rosins Heldenküche – Letzte Chance Traumjob“ hatte ich meine Bedenken geäußert und habe leider recht behalten.
In der zweiten Folge ging es wie bei der ersten drunter und drüber.
Wie zu erwarten war, hatte eine Kandidatin sich verabschiedet, weil sie dem Stress nicht gewachsen war.
Ein Kandidat war ausgefallen, weil er ein dickes Knie hatte.
Er kam zurück, nachdem er sich auskuriert hatte, war aber zu spät erschienen.
Obwohl er sich für die „Heldenküche” entschieden hatte, musste er gehen.
Da er am Tag, als er zurückkehrte, wieder zu spät kam, gab es ein Gespräch mit Coach Rosin.
Es stellte sich heraus, dass der Kandidat sich wieder mal in Lügen verstrickt hatte, weswegen er zu spät gekommen war.
Rosin bluffte und der Kandidat musste zugeben, dass die Geschichte mit seiner kranken Oma frei erfunden war.
Rosin entschied, ihn aus der Serie zu werfen, da das Vertrauensverhältnis durch die Lügerei vollends zerstört war.
Der Kandidat zeterte und begab sich in die Opferrolle, dass es ja immer so sei, dass ihm niemand eine Chance gäbe, nicht mal Frank Rosin, von dem er sich wirklich etwas erwartet hätte.
Er zeigte, dass er niemals über sein Verhalten anderen gegenüber nachgedacht hatte.
Er nahm die Chance, die ihm geboten wurde, nicht wahr.
Beim Kochen ging darum, Frikadellen zu braten.
Rosin zeigte, wie man sie zubereitet und anrichtet.
Die Aufgabe war nun, dass sich frei Zweier-Team bilden sollten. Diese Teams sollten jeweils drei Teller anrichten.
Schließlich gibt es drei Juroren. von denen jeder eine Frikadelle probieren möchte pro Team.
Der Gewinner durfte ein eintägiges Praktikum in Frank Rosins Restaurant absolvieren.
Der Anreiz war da.
In der Küche war Chaos angesagt. Rosin fluchte über die nicht-vorhandene Ordnung.
Erschwerend kam für einige „Küchenhelden” dazu, dass die Aufgabe „Drei Teller” nicht ganz klar verstanden wurde.
Was angerichtet wurde, war nicht nur von der Qualität aus gesehen mangelhaft.
Die Hälfte der Teams hatte die Aufgabe verstanden.
Jeder Juror sollte ja drei Teller mit jeweils einer Frikadelle probieren, was für die andere Hälfte der Teams nicht so „einfach” war.
Was die Juroren bekamen, waren beispielsweise drei Teller mit unterschiedlich gewürzten Frikadellen oder dass die drei Teller sich sehr weit voneinander unterschieden, auch was die Anzahl der „Fleischklöpse” anging.
Während der Zubereitung gab es Querelen nicht nur untereinander, sondern auch zwischen den Teams.
Rosin musste zwischendurch eingreifen, schlichten und ermahnen.
Eine Person bekam schließlich den Zuschlag, sein Praktikum zu absolvieren, was laut Rosin sehr gut geklappt hatte.
Eigentlich schaue ich mir solche Serien nicht an, doch da ich in einer Bildungseinrichtung gearbeitet hatte, in der Langzeitarbeitslose und Schwergeschädigte, Chronischkranke oder Behinderte in den Arbeitsmarkt integriert wurden. interessiert mich dieses Thema.
Rosin versucht, Personen ohne reale Perspektive in den Arbeitsmarkt zu bekommen.
In der Einrichtung, in der ich arbeitete, war leider so, dass manche sich in eine Opferrolle begeben haben oder sich an die Situation, in den Tag hineinzuleben, so gewöhnt hatten, dass sie gar nicht mehr herauswollten.
Die Klischeefloskel „Warum soll ich arbeiten, wenn der Staat mir Geld fürs Nichtstun gibt?” ist keine Klischeefloskel.
Ich habe sie sehr oft (als Ausrede oder Rechtfertigung) gehört.
Viele wollten auch gar nicht aus ihren Gewohnheiten heraus und ließen sich etwas einfallen, nicht mehr zu uns kommen zu müssen. Sie flüchteten sich unter anderem auch in Krankheiten.
Die Parallelen zu den „Küchenhelden” sind überdeutlich.
Als ich im vorigen Beitrag gemunkelt hatte, würde Rosin auch merken, dass die Kandidaten sich in Ausreden flüchten oder in angeblichen Krankheiten.
Rosin hat es in der zweiten Folge schon gemerkt.
Noch schaut er durch die rosa Brille, aber diese Brille ist schon ein kleines Stückchen heruntergerutscht.

Es passiert schon mal, dass man vom Pessimismus eines Freundes angesteckt wird.
Es gibt auch Freunde, die jede Neuanschaffung oder Veränderung negativ kritisieren.
Wenn dies allerdings bewusst und permanent zur Diskreditierung und Manipulation eingesetzt wird, spricht man von „toxischen Menschen”.
Toxischen Menschen machen anderen das Leben schwer, indem sie sie immer wieder kleinreden. Sie stellen den anderen als Verlierer dar, feiern sich aber im gleichen Atemzug als Beispiel, wie man etwas (wirklich) erreicht. Sie schädigen andere gezielt durch ihr destruktives Verhalten.
Durch das Diskreditieren anderer und gezielte Erfinden von Lügen gegen andere in Konfliktsituationen oder bei angespannten Lagen steigern sie ihr vermeintlich eigenes Selbstwertgefühl.
Toxischen Menschen fehlt es an Einfühlungsvermögen und der Eigenschaft, sich selbst kritisch zu betrachten. Sie sind der Reflexion unfähig.
Sie nehmen keine Rücksicht auf die Gefühle anderer.
Sie benutzen gerne erfundene Zeugen, die etwas gesagt haben sollten, gegen die Person, die sich ihnen entgegenstellt.
Diese „Lügengeschichten” und „Zeugenaussagen” werden benutzt, um von sich und seinem eigenen Fehlverhalten abzulenken.
Wenn man nachhakt, wer denn die Behauptungen aufgestellt habe, parieren sie mit Nichtssagendem wie „Du weißt es doch” oder „Das möchte ich nicht sagen”. Es ist eine geheuchelte Vertraulichkeit, um nicht festgenagelt zu werden.
Im gleichen Atemzug bezeichnen sie aber gegen sie erhobene Beschwerden als Lügen und verteidigen sich mit halbseidenen Aussagen wie „Das wurde mir aber anders gesagt. Du hast nämlich…”
Wenn toxische Menschen – wie gesehen – nicht ihre Ziele erreichen, greifen sie zu drastischen Mitteln, um ihre Wünsche durchzusetzen.
Sie manipulieren, lügen, kontrollieren und vereinnahmen andere.
Sie verhalten sich unmoralisch und unsozial.
Sie stellen sich als Opfer von gemeinen anderen Menschen dar und heischen nach Mitleid.
Hat dies geklappt, zersetzen sie wieder die anderen ohne Rücksicht auf Verluste. Sie säen Eifersucht und Missgunst, um andere emotional unter Druck zu setzen, um sie so zu kontrollieren und um zu unterdrücken.
Toxische Menschen spielen ein ausgeklügeltes Spiel auf Kosten anderer und manipulieren bewusst.
Sie benutzen auch das sogenannte „Gas Lighting”, um die Realitätswahrnehrnung anderer Personen bewusst zu stören und das Selbstbewusstsein anderer absichtlich zu zerstören.
„Gas Lighting” geht über Falschdarstellungen hinaus und bedient sich perfider Mittel.
Das Wort „Gas Lighting” geht zurück auf ein Theaterstück aus dem Jahre 1938.
In dem Theaterstück manipuliert der Akteur eine Frau so, dass diese ihrer Wahrnehmung nicht mehr traut und irgendwann die Realität so wahrnimmt, wie der Akteur sie ihr darstellt.
Der Täter tauscht nachts alles Elektrolampen gegen Gaslampen aus und behauptet, dass die Gaslampen immer schon in dem Haus gewesen seien und er es nicht anders kenne.
Dialoge wie: „Du musst nicht die anderen fragen. Sie würden Dich für verrückt halten” zeigen eindeutig die Manipulation auf.
„Gas Lighting” – „Gasbeleuchtung” – hat diesen Begriff der Persönlichkeitszerstörung geprägt.
Einfach gesagt spielt „Gas Lighting” damit, Menschen in ihrer Wahrnehmung zu beeinflussen.
Hinterm Rücken wird etwas gemacht, was man nicht erwartet hätte.
In dem Theaterstück macht der Täter im Obergeschoss Geräusche.
Als das Opfer diese erwähnt, sagt der Täter, dass er nichts höre und im weiteren Verlauf arbeitet er immer weiter daraufhin, dass das Opfer irgendwann glaubt, es habe Halluzinationen.
Jeder weiß, was Intrigen sind oder wenn man unerwartet in eine Intrige hineinkatapultiert wird.
„Gas Lighting” ist schlimmer.
Der „Gas Lighter” – die diese Praktik anwendet – schafft sich erst das völlige Vertrauen seines Opfers. Dann beginnt er schon langsam und sachte, die Realität anders darzustellen, wie sie ist, um sein Opfer zu verunsichern. Gleichzeit stellt er sich aber auch als helfende Hand dar.
Wenn das Selbstbewusstsein des Opfers zerstört ist – das Opfer meint, eine falsche Wahrnehmung der Realität zu haben, weil der Täter es immer anders darstellt – hat der Täter sein Ziel erreicht.
Die Person ist dem Täter höchstwahrscheinlich hörig und tut nur noch, was er will.
Durch Sozialisierungsprobleme wie häusliche Gewalt, mangelnder Aufmerksamkeit oder traumatische Erlebnisse können solche Verhaltensmuster entstehen.
Während Männer offen andere klein halten, um sich selbst zu erhöhen, machen es Frauen hinter dem Rücken anderer, indem sie vermeintliche Freundinnen mit Lügen, Gerüchten und Erpressungen ausspielen, um sich selbst zu feiern.
Toxische Menschen schrecken auch nicht davor zurück, das Umfeld mit einzubeziehen, um mehr Druckmittel zu erhalten.
Da toxische Menschen nicht fähig und bereit sind, ihr Verhalten zu verändern, bleibt als einzige Konsequenz, sich von ihnen fernzuhalten.

Sternekoch, Restaurant-Coach und Fernsehkoch Frank Rosin hat eine neue Serie beim Sender „Kabel.1” erkoren. Er möchte Leuten, die nie eine Chance hatten, eine Ausbildung als Koch ermöglichen. Dazu müssen sie sich bewähren.
Die Kandidaten sind „Verlierer”, die nie etwas erreicht haben, ehemalige Drogensüchtige, welche, die in der Justizvollzugsanstalt saßen, sowie welche, die durch widrige Umstände nichts zustande bekommen haben oder einfach „aus der Gesellschaft und dem Arbeitsmarkt herausgefallen” sind.
In „Rosins Heldenküche – Letzte Chance Traumjob” treten zehn Personen an, die auf eine Ausbildung in einem (Sterne-)Restaurant oder in Frank Rosins Restaurant hoffen. Dazu sind sie knapp zwei Monate in Obhut von Frank Rosin und seinem Team, um kochen zu lernen.
Die Serie ist nichts Neues, denn es gab von dem ehemaligen TV-Restauranttester Christian Rach schon so etwas im Jahr 2010.
Die Kandidaten oder Teilnehmer haben keinen Schulabschluss, was auch einer der Gründe neben der schlimmen Lage, in der sie sich befanden und befinden, ist, sie nicht einzustellen, sei es als Auszubildender oder eine Stelle mit mehr oder weniger Vollzeit.
Rosin erklärt seinen „Schützlingen” zu Beginn, worauf es ankommt: Pünktlichkeit, Disziplin und Teamarbeit sowie Hygiene.
Mit der Disziplin und der Pünktlichkeit hapert es schon am ersten Ausbildungstag.
Einer der Teilnehmer verschläft am ersten Tag und kommt erst am nächsten, anstatt am ersten später zu erscheinen.
Eine Frau hat nach dem ersten Tag Bauchschmerzen und meldet sich krank.
Ein anderer meldet sich am darauf folgenden Tag krank, weil er Knieprobleme vom Stehen hat.
Rosin versucht, beide zum Weitermachen zu animieren, doch es scheitert.
Aber auch beim Kochen funktioniert es nicht wirklich.
Einfache Aufgaben wie ein Wiener Schnitzel nach Vorgaben inklusive mehrmaligem Zeigen, wie es funktioniert, zu braten oder das Zubereiten von Reibekuchen erfordert bei den meisten schon die ganze Konzentration. Nach kurzer Zeit ist die Aufmerksamkeit auf die Aufgabe zu Ende.
Bei der Teamfähigkeit sieht man auch Probleme, denn die meisten hatten noch nie mit anderen zusammen an einem Strick gezogen.
Das, was dort passiert, ist nichts Ungewöhnliches …
Ich habe für das damalige Arbeitsamt und für die Jobagentur beziehungsweise für das Job-Center zum Teil auch Langzeitarbeitslose umgeschult zu Fachinformatikern Applikationsentwicklung. Zudem war ich auch bei der Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt tätig.
Wir hatten „Problemfälle” zuhauf, nicht nur bei den Fachinformatikern, sondern auch bei der Integration.
Bei den Fachinformatikern hatte ich einen Kurs übernommen, bei dem es arge Probleme gab.
Meine Vorgänger, die diesen Kurs leiteten, traten mit hehren Zielen an.
Sie rekrutierten aus Kursen rund um „Bürosoftware” – Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und ähnliches – ihre Auszubildenden und Umschüler.
Dabei hatten sie anscheinend ein zu großes Herz.
Der Kurs ging fast nach einem Jahr den Bach herunter, weil man mehr auf „Problemfälle” das Augenmerk legte als auf Qualifikation und Kenntnisse.
Es gab welche, die am sogenannten Fluchtsyndrom litten.
Wenn es Programmieraufgaben gab oder Klausuren anstanden oder unangekündigt stattfanden, fehlten einige oder meldeten kurz danach krank.
Das hatte bei meinen Vorgängern funktioniert.
Ich ließ mich auch erst blauäugig darauf ein.
Bei einem Delinquenten – Bernhard genannt – war es extrem.
Wenn es eine Aufgabe gab, meldete er sich mit Bauchschmerzen krank und war dann erstmal weg.
Ein oder zwei Tage später war er wieder da.
Das ließ ich mir ein paarmal gefallen, doch dann nahm ich ihn aus dem Unterricht und ließ ihn sich bei mir im Büro am Computer anmelden und gab ihm die Aufgaben, die er versäumt hatte.
Er verspürte urplötzlich Bauchschmerzen und wollte sich krankmelden.
Ich machte ihm klar, dass ich keine Bewertungsgrundlage hätte und er mir jetzt etwas liefern müsse.
Er redete sich heraus, dass er sich schlecht fühle und gerade an diesem Tag sei es extrem schlimm.
Nach einem kurzen klärenden Gespräch mit mir, entschied er sich, die Umschulung abzubrechen, weil er sich laut eigenem Bekunden nicht von uns Ausbildern schikanieren ließe.
Die anderen, die immer flüchteten oder sich herausredeten, wenn etwas daneben ging, gingen irgendwann auch von allein, weil sie merkten, dass mit mir nicht gut Kirschen essen war.
Genau diese Strukturen und Situationen passieren bei Rosins Heldenküche beziehungsweise Heldenköche auch.
Anstatt sich einzugestehen, dass man nicht fähig ist, Aufgaben zu lösen, rennt man zuerst davon und flüchtet sich in Krankheiten. Danach sucht man bei anderen die Probleme.
Bei Rosin sah man das bei dem jungen Mann mit den Knieproblemen.
Er sagte bei der „Wiener-Schnitzel-Challenge”, dass es nicht geklappt habe, ließ aber anklingen, dass er Schmerzen im Knie habe.
Rosin ging am nächsten Tag mit ihm zum Arzt und wartete draußen.
Der Arzt hatte den jungen Kochanwärter krankgeschrieben.
Rosin sagte, er solle sich überlegen, ob es mit dem Knie überhaupt ginge, den Beruf als Koch auszuüben, wenn er schon nach einem Tag Probleme hätte.
Der junge Mann hatte vor über einem Jahr eine angerissene Kniescheibe gehabt, die aber verheilt gewesen war.
Anstatt aber einzusehen, dass ein Beruf, bei dem er lange stehen und viel laufen muss, nichts für ihn wäre, attackierte er Rosin mit Vorwürfen, dieser sei nicht anders als die „anderen” und würde ihm auch keine Chance geben.
Rosin wollte ihn eigentlich herauswerfen, entschied sich dann doch anders.
Weiter ging es mit der „Party-Generation”.
Ein paar Personen hatten an einem Abend lange gefeiert und waren einen Tag nicht voll bei der Sache.
Als Ausrede hieß es von ihnen, dass jeder in seiner Ausbildung mal über die Stränge geschlagen habe.
Am darauffolgenden Morgen – nach wieder einer durchzechten Nacht – warf Rosin einem von der Clique allerdings vor, er solle nicht immer mit Ausreden kommen, sondern zumindest für sich Verantwortung übernehmen und die Chance nutzen, die er bekommen habe.
Da mir das Gehabe von den Kandidaten irgendwann auf den Geist ging, da ich genau die gleiche Erfahrung gemacht hatte, schaltete ich den Fernseher aus.
Ich dachte noch einige Zeit über das Gesehene nach.
Ich hatte im Anfang auch gedacht, dass man Leute nur motivieren müsste.
Leider war dem nicht so.
Rosin wird es irgendwann auch merken, bedauerlicherweise!

Bei politischen Entscheidungen ist stellenweise gang und gäbe, dass gelogen – oder besser ausgedrückt: „die Tatsachen ’nachgerichtet’ werden” – wird, was das Zeug hält. Es kommen abstruse „Wahrheiten” ans Tageslicht, die man sehr schnell entkräften kann.
Nicht nur erst seit der Corona-Pandemie, sondern schon wesentlich früher, hat man sich von der Lügner- und Leugnerseite gedacht, dass man „schlagende Beweise” erbringen müsste, damit andere den Lügensermon glauben.
Vor ein paar Jahren beobachtete ich in der Diskussion rundum den Volksentscheid zum neuen Stuttgarter Durchgangsbahnhof, Stuttgart 21 oder S21 genannt – besorgniserregende Tendenzen.
So wurde von der Gegnerschaft des neuen Bahnhofs beim Mitteilungsdienst Twitter von zwei Akteuren – ein gewisser Tilman und ein gewisser Peter – gefordert, man solle bei Wikipedia Einträge zu S21 ins richtige, wahre Licht setzen, um den „Lügen” der Bahn und der Politik Einhalt zu gebieten.
Bei der weltumfassenden Enzyklopädie kann jeder mitmachen.
Es gibt zwar Mitglieder, die Einträge auf Korrektheit untersuchen, aber was steht, steht bis zur Revision erstmal dort.
Furore machte ein bearbeiteter Eintrag über den damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, dem ein paar Vornamen mehr bei Wikipedia angedichtet wurden als er hatte.
Die Bildzeitung hatte blind kopiert und durfte sich dafür Häme des Spaßvogels gefallen lassen.
Momentan versuchen Coronaleugner, Impfgegner, sogenannte „Querdenker”, Covidioten und Weltverschwörungstheoretiker ihre verschobenen „Wahrheiten” an die Öffentlichkeit zu bringen.
Bei Wikipedia fiel ein Artikel über das Weltwirtschaftsforum (WEF) auf.
Das vom Wirtschaftswissenschaftler Dr. Klaus Schwab gegründete Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) ist eine im Kanton Genf ansässige Stiftung bzw. die gleichnamige jährlich stattfindende Veranstaltung, auf der Politiker, Wissenschaftler, Wirtschaftsvertreter und andere Personen diskutieren.
Das WEF fordert, dass eine globalisierte Welt von einer Koalition aus multinationalen Unternehmen, Regierungen und ausgewählten zivilgesellschaftlichen Organisationen anstelle von klassischen demokratischen Strukturen regiert werden soll.
Falschinformationen in einem Artikel bei Wikipedia
Der Originalbautor dieses Artikels bestätigte, dass er dies nie geschrieben habe.
Innerhalb kurzer Zeit wurde dieser Artikel wieder korrigiert und die Fake-News entfernt. Es tauchten allerdings Screenshots dieses Artikels auf. Diese wurden massenhaft in den (un)sozialen Onlinenetzwerken verteilt, mit dem einzigen Zweck, Falschinformationen zu verbreiten und Hetze zu schüren.
Der Autor oder die Autorin war neu bei Wikipedia und hatte den Namen „Polynesia2024”.
Diese Person war besonders dadurch aufgefallen, dass sie auch in anderen Artikel verschwörungstheoretische Inhalte geschrieben hatte. Diese sind auch verschwunden.
Die Quellen, die „Polynesia2024” angegeben hatte, um den Unfug zu belegen, sind als Verbreiter von verschwörungstheoretischem Unsinn bekannt.
Verschwörungstheoretiker und deren Anhänger sowie Mitläufer schrecken leider vor nichts zurück.

„Es sollte nur ein Gag sein”, sagt Dominik und schüttelt den Kopf.
Er und seine Freunde haben etwas gemacht, was für Schlagzeilen in den Nachrichten gesorgt hat, doch dies war nur unbewusst geschehen.
Am vorigen Wochenende war eine Demonstration gegen den Lockdown in Wien.
Im Vorfeld warnten die Corona-Leugner und Impfgegner die Teilnehmenden, dass sie festes Schuhwerk anziehen sollten. Sie sagten auch, dass sie sich einen Schutz um die Unterbeine ähnlich eines Schienbeinschutzes (wie beim Fußball) anlegen sollten. Zudem wäre es auch hilfreich, dicke Pappe, Plastikstücke oder Bretter mitzunehmen.
Es geht um den Impfzwang, der angeblich durch Gullydeckel insgeheim durchgeführt werden soll.
Was sich völlig abstrus anhört, ist wirklich so von den Veranstaltern kommuniziert worden.
Der Hintergrund, dass durch den Gullydeckel geimpft werden soll, hat einen mehr oder weniger ironisch-sarkastischen Hintergrund.
In verschiedenen Foren, Chats, (un)sozialen Onlinenetzwerken und besonders in Kanälen von Telegram wurde massiv Stimmung gemacht und von den Covidioten und den Impfgegnern zu der oben genannten Demonstration aufgerufen.
„Als streitbare Bürger versuchen wir immer Fakten zu liefern und klarzustellen, wenn Fake-News verbreitet werden oder Personen Daten unter anderem aus Statistiken möglicherweise auch willentlich falsch interpretieren”, erzählt Dominik, „Dies machten wir natürlich auch diesmal.„
Er berichtet darüber, wie die Diskussion wie immer härter wurde und die Argumente von den Covidioten, Impfgegnern und anderen Realitätsfeinden wie gewohnt in eine verschwörungstheoretische Fantasiewelt abdrifteten. Auch wäre es zusehends beleidigender geworden, so wie immer, wenn einem die Argumente ausgingen und fehlten.
Immer wieder hätten die Impfgegner gebetsmühlenartig erklärt, dass sie sich – egal was passiere – nicht impfen ließen.
„Da die Diskussion ohne Sinn und Verstand von Covidioten‑ und Impfgegnerseite geführt wurde, ließ jemand von uns einen folgenschweren Satz fallen”, sagt Dominik, „wir konnten ja nicht wissen, was diese nicht-ernstgemeinte beziehungsweise ironisch-sarkastische Bemerkung auslösen könnte. Es wurde ja zu einer regelrechten Welle!”
„Ihr wisst aber schon, dass die österreichische Regierung beschlossen hat, dass auf Eurer Demo die Teilnehmer von unten über die Gullydeckel geimpft werden sollen?“
Verbrämtes Schweigen habe laut Dominik geherrscht, nach dem dieser Satz gefallen war. Als man sich gefangen hatte, gingen unverwunden die Hasstiraden wieder los.
„Das werden wir verhindern“, konterten einige von ihnen.
„Wir stichelten noch etwas mit Sätzen wie: „Wie wollt Ihr das verhindern?“, „Das Militär hat schon in der Kanalisation Behausungen und Büros eingerichtet.“, „Auf geheimen Fotos sieht man LKW kommen und Uniformierte die Impfdosen durch geöffnete Gullydeckel hineinschaffen.“, und vielen Unsinn mehr”, erzählt Dominik weiter, „Jeder hätte merken müssen, das sowas nicht ernstgemeint sein konnte.”.
Auf Seiten der Impfgegner wurde daraufhin eine „Idee“ geboren.
Man solle sich zur Demonstration mit Schutz ausrüsten, proklamierten sie.
Da von unten „angegriffen“ würde, solle man festes Schuhwerk tragen, am besten trittsichere Gummistiefel, also mit dünner Metallverstärkung an und in der Sohle.
Diese Sicherheitsstiefel gibt es – nebenbei bemerkt – wirklich und sie werden vornehmlich auf Baustellen benutzt, damit sich niemand zum Beispiel Nägel, Drahtstücke, Steine oder Moniereisen in die Füße eintritt. Dünne flexibel Metall‑ beziehungsweise Blechstreifen befinden sich bei diesen Stiefeln und sind in den Sohlen eingearbeitet.
Zudem wäre es angebracht, die Gullydeckel mit Pappe, Plastikstücken oder Holzbrettern abzudecken. Es wurde auch dazu aufgerufen, am besten im Abstand zu Gullydeckeln zu laufen.
Was eigentlich ein Gag sein sollte, wurde zum Selbstläufer.
Dominik und seine Freunde klinkten sich irgendwann aus den dumm-dämlichen Diskussionen aus.
Dominik ist sichtlich erregt, als er meint: „Als wir in den Nachrichten hörten, dass die Impfgegner und ihre Freunde dazu aufgerufen hatten, sich vor Gullys in Acht zu nehmen und sich zu schützen, weil von unten geimpft würde, blieb uns erstmal die Spucke weg.”
„Liebe Leute, es sollte ein Witz sein, mehr nicht!”, sagt Dominik.

Vor ein paar Tagen passierte bei einem Filmdreh mit Alec Baldwin eine Tragödie. Bei einer Szene löste sich ein Schuss, der eine Kamerafrau tödlich traf. Niemand kann sich bis jetzt erklären, wie das scharfe Geschoss in die Requisitenpistole kam.
Außer die „Erleuchteten”!
In (un)sozialen Onlinenetzwerken wird behauptet, dass die Kamerafrau einem Pädophilen-Ring auf der Spur gewesen sei und geplant habe, eine Dokumentation darüber zu drehen.
Bekannte und Freunde dementieren allerdings diese Darstellung.
Verschwörungstheoretiker fantasieren sich allerdings weiter diesen Unsinn zusammen und lassen nicht davon ab, dass Beweise vertuscht werden sollten.
Die zweite „Hypothese” der Halluzinierer sagt aus, dass der Tod der Kamerafrau ein Schuss vor den Bug derer sein sollte, die an der Enthüllung über den Pädophilen-Ring mit recherchiert hätten, quasi als „letzte Warnung”.
Man kann davon ausgehen, dass Anhänger von QAnon dahinterstecken.
Diese Verschwörungstheorie geht davon aus, dass sogenannte „Eliten” wie Prominente, Politiker und Reiche Kinder in Gefängnissen hielten und sie foltern würden. Dann würde man ihnen das Blut abzapfen, um daraus einen Stoff namens „Adrenochrom” zu gewinnen, der langes oder ewiges Leben verspräche. Die „Eliten” wollen ja die Welt zu ihrem Vorteil ändern. Weil dies nicht in ein paar Jahren funktioniert, müssen sie eben länger leben, um ihre Ziele zu verwirklichen.
Laut der Ermittlungsbehörde ist immer noch nicht klar, wie die scharfe Munition in die Requisitenpistole kam.
Dies nutzen die Verschwörungstheoretiker und backen aus dieser Unklarheit ein Lügen-Brot.
Die Nachrichtenseite auf dem der Artikel zu finden ist, ist übrigens ein sogenannter „Fake-News-Generator”.
Diese Webseite ist als Scherz gedacht, auf der jeder seine eigenen Falschnachrichten oder Gags veröffentlichen kann.
Zu dumm nur, dass die QAnon-Anhänger dies nicht gemerkt haben.

Da anscheinend die Corona-Pandemie beendet ist, müssten die Eindämmungsmaßnahmen eigentlich aufgehoben werden. Das wird aber nicht passieren, weil die nächste Pandemie schon geplant ist und auf uns zurollt.
Was sich schlimm anhört, sind lediglich kuriose, aber falsche Schlussfolgerungen, die Verschwörungstheoretiker aus Pressemitteilungen verschiedenster Quellen ziehen.
Die neue Pandemie soll sich um das sogenannte „Marburgfieber” drehen.
Das Marburgfieber ist eine schwer bis tödlich verlaufende Viruserkrankung, die mit Fieber und Blutungsneigung einhergeht. Ungefähr ein Viertel der Infizierten überlebt diese Infektion nicht.
Der Name „Marburg” kommt daher, weil der Erreger das erste Mal in einem Labor in Marburg (im Jahre 1967) nachgewiesen wurde.
Es gab einen Ausbruch des Marburgfiebers im August diesen Jahres in Guinea (Westafrika). Dieser konnte jedoch sehr schnell eingedämmt werden.
Da die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Liste von „bedrohlichen Krankheiten” hat, die theoretisch aufgrund ihrer Infektiosität eine Pandemie verursachen könnten, gibt es dazu Testverfahren, um jede dieser Krankheiten explizit erkennen zu können.
Auch gibt es schon Impfstoffe gegen diese Seuchen, von denen einige allerdings noch in der Erprobungsphase sind.
Weil es schon PCR-Tests und schon Impfstoffe gegen das Marburgvirus gibt, behaupten die Realitätsverweigerer, dass die „Marburg-Pandemie” als Fortsetzung oder Weiterführung der Corona-Pandemie geplant sei.
Das Kurioseste ist, dass sie glauben, der Impfstoff dagegen basiere auf Rizin.
Rizin ist ein hochgiftiger Stoff, der in den Samen des Rizinus-Gewächses vorkommt.
Rizin kann theoretisch auch als biologischer Kampfstoff eingesetzt werden, weswegen unter anderem auch Labore von Militäreinrichtungen ein Gegenmittel dagegen entwickeln, das den Soldaten schon im Vorfeld verabreicht wird, damit sie dagegen immun sind.
Leute, die sich nicht auskennen, würden sagen, dass das Gegenmittel eine Impfung gegen Rizin wäre.
Aus den Informationen und Fakten, dass es einen Ausbruch des Marburgfiebers gab, dass an einem Impfstoff dagegen geforscht wird, dass es diesbezügliche PCR-Tests schon gibt und dass auch Labore des Militärs ein Gegenmittel gegen Rizin entwickeln, wird konstruiert beziehungsweise sich zusammenfantasiert, dass dies alles irgendwie zusammenhängt.
Der Zusammenhang zwischen „Marburg” und „Rizin” ist nämlich, dass an einem wissenschaftlichen Institut sowohl ein Impfmittel gegen das Marburgvirus entwickelt, als auch an einem Gegenmittel gegen Rizin geforscht wird.
Das Institut forscht allerdings an einem Gegenmittel gegen Rizin, weil es manchmal durch falsche Handhabung zu Rizin-Vergiftungen kommt. Bei der Herstellung des ungefährlichen Rizinusöls kann es bei unsachgemäßer Wärmebehandlung zur Entstehung des giftigen Stoffs kommen.
Auch wenn diese Dinge nichts miteinander zu tun haben, kann man behaupten, dass das Vakzin gegen das Virus auf Rizin basiere. Beides wird schließlich im gleichen Institut „hergestellt”.
Die permanent schwarzmalenden Verschwörungstheoretiker bringen dies noch mit der Corona-Pandemie zusammen.
Sie wollen nicht, dass die von dem Coronavirus ausgehende Pandemie zu Ende geht, weil sie dann nichts mehr zu schimpfen haben und ihnen ein weiterer Ansatzpunkt oder ein Baustein für die Rechtfertigung ihrer schwachsinnigen Apokalypse-Phobien fehlt.
Deswegen verbreiten sie den Unfug, dass die „Marburg-Pandemie” die Fortsetzung der Corona-Pandemie sei, damit die Strippenzieher der „Neuen Weltordnung” weiter die Menschen gängeln und unterdrücken könnten.
Die globale Impfallianz namens „GAVI”, spielt in einer Schriftenreihe Szenarien möglicher Pandemien durch und bietet Lösungswege und ‑ansätze an.
In der aktuellen Ausgabe wird auf den Ausbruch des Marburgfiebers von August eingegangen und auch dargestellt, dass durch schon im Vorfeld beschriebene Maßnahmen schnell wieder alles ins Lot gebracht werden konnte.
Auch kommt es den Verschwörungstheoretikern seltsam vor, dass es schon einen PCR-Test für dieses Virus gibt.
Da „Marburg” von der WHO als potenzieller Kandidat einer Pandemie deklariert wurde, wurde aus der Erfahrung heraus im Vorfeld eine Möglichkeit geschaffen, dies frühzeitig zu erkennen.
Dadurch konnte der Ausbruch in Guinea in Zaum gehalten werden.
Es dürfte klar sein, weswegen sich die Verschwörungstheoretiker gerade dieses Virus als „Wunsch-Pandemie” genommen haben.
Die „Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung” ist Mitglied bei der GAVI und spendet auch hohe Beträge an medizinische Forschungsinstitute.
Bill Gates, der Gründer von Microsoft ist bekanntermaßen der erklärte Feind aller Verschwörungstheoretiker.
Alles passt in deren Kontext zusammen. Er ist in ihrer Fantasiewelt einer der Haupt-Strippenzieher der „Neuen Weltordnung”.
In deren Augen plant Bill Gates also die nächste Pandemie.

Fake-News machen bekanntlich vor nichts Halt. Auf einer Webseite, die in Sachsen-Ahalt beheimatet ist, wird behauptet, der Grünen-Politiker Anton Hofreiter habe sich dafür ausgesprochen, dass ein Liter „sprit” sieben Euro kosten solle.
Diese Aussage ist eindeutig falsch.
Sie wird auch nicht wahr, wenn man sie über Jahre immer wieder als neueste News auftischt.
Es gibt sie nämlich schon seit knapp vier Jahren.
Sie basiert allerdings auf ein Interview aus der Zeitung „Die Welt” aus dem Jahre 2012.
Das Interview erschien am 23. Februar 2012.
Dort gibt es eine Passage über das Autofahren. Zu diesem Zeitpunkt stieg der Treibstoffpreis auf ein relativ hohes Maß.
Der Interviewer fragte Anton Hofreiter, ob Autofahren deswegen bald Luxus werden könnte.
Der Rohölpreis wird weiter steigen. Die Gefahr ist deshalb groß, dass Autofahren zum Luxus wird. Nur wenn der Benzinpreis unattraktiv hoch ist, wird die Autoindustrie gezwungen sein, ihre Modelle schnell auf alternative Antriebsarten umzustellen.
Seine obige Antwort erschien so in der „Welt” vor neuneinhalb Jahren.
Im Jahre 1998 hatten Medien berichtet, dass die Grünen auf ihrem Parteitag in Magdeburg beschließen wollten, dass ein Liter Treibstoff auf fünf Mark – 2,56 Euro – steigen solle, damit viele ihr Auto für private Zwecke zu Hause lassen sollten.
Diese Forderung ist aber nicht wiederholt worden.
Die Fake-News, die von einer rechtspopulistischen Hetz-Webseite stammen, kann man getrost in den Online-Mülleimer werfen.