Technologie

Vor ein paar Tagen war ich – wie eigentlich fast jeden Tag – einkaufen.
Beim Discounter gibt es Selbstbedienungskassen.
Dort scannt man die einzukaufenden Teile selbst und legt sie zur Kontrolle in die vorbereiteten Taschen auf den Wiegeplätzen.
Anhand des Gewichts eines Teils wird geprüft, ob man nicht irgendetwas einfach so hineingelegt hat, ohne zu scannen. Auch Fehler werden so vermieden.
Während ich die Waren aus dem Einkaufskorb über den Scanner gezogen und abgelegt hatte, sprach mich eine Bekannte an und wir unterhielten uns kurz. Ich pausierte kurz beim Scannen, während ich mich mir unterhielt.
Als wieder mit dem Scannen begann, stand auf dem Display der Scannerkasse die Meldung „Ein Mitarbeiter ist zu ihnen unterwegs“, was bedeutet, dass irgendwas nicht stimmte.
Anhand der gescannten Liste sah ich, dass bei mir ein „Kinder Pingui“ gescannt, aber nicht auf dem Wiegeplatz lag.
Neben mir stand ein türkisch-stämmiges Kind mit einem „Kinder Pingui“ in der Hand.
„Du hast jetzt nicht Deinen ‚Kinder Pingui‘ gescannt“, sagte ich fragend, während die dazu gehörenden Eltern mit zwei anderen Kindern zur Scannerplatz neben mir gingen. Der Vater meinte in aggressivem Ton zu mir: „Wenn du nicht fertig wirst, bist du selber schuld.“.
Ich war erstaunt und erwiderte: „Sie können dann doch nicht einfach mal zwischendurch bei mir etwas über den Scanner ziehen.“.
Der Vater sagte „Ahmak“ – Idiot – und „Götveren“ – vulgärer Ausdruck für Afterschließmuskel – zu mir.
Die Mitarbeiterin nahm den Fehlartikel aus meiner Liste und ich konnte ohne Probleme weiter scannen und den Einkauf abschließen.
Was mich sehr freute, war, dass die türkische Familie neben mir massive Probleme beim Scannen hatte.
Jedes Mal, wenn der Vater etwas scannte und dies einem der Kinder zum Stecken in die Taschen – Wiegeplatz – gab, gab es eine Meldung, dass ein Mitarbeiter unterwegs sei.
Das Kind, das die Waren eintüten sollte, stieß nämlich jedes Mal gegen den Wiegeplatz, womit es eine Fehlermeldung beim Kontroll-Wiegen der Ware gab.
![]() | „Nur weil sich niemand beschwert hat, muss es nicht heißen, dass jeder Fallschirm funktioniert.”
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![]() | „Egal, wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand ansetzt.
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Die App „Quizduell“ erfreut sich momentan hoher Beliebtheit.
Zwei Personen spielen über ihr Smartphone gegeneinander und müssen jeweils insgesamt achtzehn Fragen zu Dreier-Blöcken aus sechs verschiedenen Themengebieten beantworten.
Wie es leider bei vielen Spielen ist, gibt es Leute, die meinen, sich einen Vorteil gegenüber den anderen (Gegnern) verschaffen zu müssen.
Es gibt zwar Webseiten, die die richtigen Antworten auflisten, doch eine Fragerunde (Dreier-Block) ist zeitlich so kurz gehalten, dass das Recherchieren nicht mal mittels einer zweiten Person so schnell vonstattengeht, eine Frage in diesem kurzen Zeitfenster beantworten zu können.
So greifen manche Leute zu sog. „Lösungs-Apps“, die einem direkt während der Fragerunde (Dreier-Block) die richtige Antwort anzeigen bzw. markieren. Man muss nur noch darauf zu tippen.
Die einzige „Sinnhaftigkeit“, solche „Lösungs-Apps“ zu benutzen, besteht nur darin, sich anderen gegenüber einen unfairen „Vorteil“ zu sichern. Sie wollen sich profilieren bzw. andere diskreditieren. Sie brüskieren sich dann damit, wie vermeintlich „schlau“ sie sind und wie „Dumm“ die anderen sind.
Richtig „blöd“ wird es dann, wenn ihre Gegner dies bemerken und ihre Spiele-Anfragen ignorieren oder sie blocken.
Die „Pfuscher“ kennen nicht das Wort „Fair-Play“, sondern es geht ihnen nur ums „Gewinnen“ und daraus resultierenden „Profilieren“.
Wer fair spielt, muss auch verlieren können.
Die „Pfuscher“ haben im Vorfeld schon auf ganzer Linie verloren!

Heute hatte ich einen Termin bei einem Zulieferer von Mercedes-Benz.
Da ich zwar die Adresse gefunden hatte, aber nicht wusste – Ich war zum ersten Mal dort. – wo sich der Eingang befand, sah ich mich um.
Ich sah eine Tür, die sich öffnete, und dort ging ein Mann heraus, der sich eine Zigarette anstreckte.
Die Tür stand, nachdem der Mann über den Platz gegangen war, offen und ich trat ein.
„Was willst du hier?”, wurde ich laut angeschrien, „Hau hier ab!”
Ich erschrak und wusste nicht, in welchem Film ich gerade mitspielte.
„Wie kommst du hier herein?”, bellte man mich wieder laut an, „Verschwinde und lösche deine Fotos von deinem Handy.”
Noch ehe ich überlegt hatte, dass mein Handy in meiner Hemdtasche war, ging es laut weiter: „Wenn du das nicht tust, kriegst du eine Menge Ärger!”
Ich war so geschockt, dass ich ziemlich belämmert aus gesehen haben musste.
„Ich suche Herrn Hänsler”, stammelte ich, doch jemand schrie: „Den gibt es hier nicht. Jetzt hau endlich ab!”
Plötzlich tippte mir jemasnd auf die Schulter, und ich ging in die Verteidigungs(kampf)stellung, weil ich damit rechnete, dass Security-Leute oder ähnliches hinter mir standen.
Der Mann, der hinter mir – also nach meiner Drehung vor mir – stand, lächelte breit und sagte in lautem Ton: „Jungs regt Euch ab. Er sucht mich.”
„Hänsler!”, stellte der Mann sich vor und reichte mir breit grinsend die Hand.
„Wie sind Sie hier herein gekommen?”, wollte Hänsler wissen, und ich erzähte von dem Mann, der zum Rauchen hinausgegangen war.
Er grinste breit und meinte: „Das war Zufall, dass der Mann gerade rausging. Hier werden Erlkönige – Prototypen von noch nicht veröffentlichen Automodellen – ausgestattet und in Sicht-Schutz-Folie eingepackt. Die Männer reagieren immer ziemlich genervt, wenn jemand hier in der Nähe herumschleicht, weil es ein Paparazzo sein könnte, der Bilder von den Autos machen will.”
45 Jahre – 21.7.1969, 3:55 Uhr (MEZ) – ist es her, dass der erste Mensch den Mond betrat.

Böblingen hat gewählt.
Dies sind die amtlichen End-Ergebnisse der EuGemeinderatswahl in Böblingen.
| CDU | 32,35 |
| SPD | 21,41 |
| Grüne | 15,82 |
| FDP | 7,01 |
| Freie Wähler | 23,41 |
Stand: 28.05.14 / 11:48

Europa hat gewählt.
Dies sind die vorläufigen Ergebnisse der Europawahl 2014.
| CDU | 35,3 |
| SPD | 27,3 |
| Grüne | 10,7 |
| FDP | 3,4 |
| Linke | 7,4 |
| AfD | 7,0 |
| sonstige | 8,9 |
Diese Daten werden in sporadischen Abständen aktualisiert.

Heute, 24.5.2014, waren Leute von der „Umweltorganisation“ Greenpeace am Eckensee in Stuttgart.
Sie verteilten Flyer, sog. Wahlkompasse für den Wahltag am 25.5.2014, in der Vertreter der antretenden Parteien Aussagen zu Umweltthemen machten.
Wir kamen mit den Greenpeace-Leuten ins Gespräch und sprachen sie darauf an, dass es im Landkreis Böblingen keinen Gelben Sack bzw. keine Gelbe Tonne gebe und sagte, wir würden uns freuen, wenn sich sich auch dort einsetzen könnten.
Sie wichen aus, mussten aber auf Nachhaken unsererseits zugeben, dass der Gelbe Sack nicht deren Thema wäre, und verwiesen uns auf den BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland.
In dem weiteren Gespräch kam heraus, dass Greenpeace sich selbst so sieht, dass Themen wie der Gelbe Sack oder Krötenwanderungen für Greenpeace zu niedrig in der Wertung seien.
Greenpeace verstehe sich eher als Bewahrer wirklich hehrer Ziel, wie Präsenz auf internationalen Klimakonferenzen.
Sich um den Gelben Sack zu kümmern, ist ihnen ein zu „piseliges Ding“, um sich dafür zu interessieren.
Die Themen Artenvielfalt und Klimawandel seien eher deren Zielen, erfuhren wir, aber um den Gelben Sack sollten wir uns doch selber kümmern, denn wer solle sonst auf den Klimakonferenzen anwesend sein ? !
Angesprochen darauf, warum sie sich dann zum so ein „niedriges Thema“ wie Stuttgart 21 kümmerten, konnten sie uns nicht erklären, da sie ja nur „hohe Themen“ besetzten, wie sie sagten.
Wir intervenierten, dass Greenpeace sich also nicht für Umweltschutz und Recycling von Wertstoffen interessiere und auch nicht besser sei, als manche Politiker.
Daraufhin wurde unser Gesprächspartner zickig bzw. bockig und versuchte sich zu erklären und protzte damit, dass er seine Greenpeace-Arbeit seit zehn Jahren ehrenamtlich mache und auch noch zwei Kinder habe und man (Greenpeace) sich eben nur um zwei große Themen kümmern könne.
Wir ließen nicht locker, dass es also Greenpeace am Allerwertesten vorbei ginge, was der Greenpeace-Mann bejahte, da Greenpeace, was er wiederholte, für zwei Themen – Artenvielfalt und Klimaschutz – zuständig sei und mehr nicht.
Wir sollten uns darum kümmern, worauf er nicht wirklich hören wollte, dass wir schon in Sachen „Gelber Sack bzw. Gelbe Tonne im Landkreis Böblingen“ aktiv sind.
Wir sind sehr enttäuscht von diesem Heuchler-Verein!
Sie prahlen bei jeder Gelegenheit damit, wie toll sie sich doch für alles einsetzen, dass sie auf jeden Bürger hören und direkt reagieren, doch was sie wirklich machen, ist sehr, sehr wenig bis gar nichts.
Das Einzige, was Greenpeace wirklich kann, ist, sich gaaanz groß in Szene zu setzen!
![]() | „Eine gute Welt braucht Wissen, Güte und Mut; sie braucht keine schmerzliche Sehnsucht nach der Vergangenheit, keine Fesselung der freien Intelligenz durch Worte, die vor langer Zeit von unwissenden Männern gesprochen wurden” Bertrand Russel |

