Ausbildung

Gestern, den 27.6.2014, war (endlich) der Gerichtstermin bezüglich einer Einspruchssache zur angeblichen Handybenutzung meinerseits.

Ich hatte während einer Autofahrt innerhalb Böblingens mein Portemonnaie aus der Gesäßtasche genommen und es in die Mittelkonsole abgelegt.
Ein Polizist will gesehen haben, es wäre ein Handy gewesen. Obwohl ich hätte es aufklären können und wollen vor Ort, passierte nichts. Der Polizist blieb bei der Version „Handy“.
Ich legte Einspruch ein und gestern war der Termin vor Gericht.

Alleine mit dem Richter stellte ich dar, wie es gewesen war.
Dem Richter war unverständlich, warum ich Einspruch eingelegt hatte, denn wenn ein Polizist etwas behaupte, dann sei es eben so.
Ich zeigte mein Portemonnaie – mit einem aufgedruckten Stadtplan – und sagte, man hätte dies leicht verwechseln können mit einem Handy.

Es folgte im Vier-Augen-Gespräch eine suggestive Belehrung über Falschaussagen und deren Ahndung, die jedoch an mir abperlte wie Wasser an einem heißen Stein. Was Recht ist, muss Recht bleiben.

Dann wurde der Zeuge, der Polizeibeamte – nennen wir ihn einfachhalber Herr G. – aufgerufen, hineinzukommen. Nach dem dritten Aufruf ging der Richter kurz hinaus, um zu schauen, ob er da sei.
Danach ging er in den Raum hinter dem Gerichtssaal und telefonierte mit der Dienststelle der Polizei Böblingen und wurde prompt mit Herrn G. verbunden, den er aufforderte, ins Gericht zu kommen.

Die Verhandlung wurde unterbrochen und ich saß in der hinteren Reihe. 
Ich konnte einer Verhandlung beiwohnen, bei der es um einen Beinahe-Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit innerorts mit einem Zeugen ging und erfuhr, dass das Verfahren an Mangel an Beweisen vonseiten des Richters eingestellt wurde. Mir ist schleierhaft, warum dies geschah, obwohl ein Zeuge dort war und eine schriftliche Aussage einer Zeugin vorlag.

Dann ging es wieder um „meine“ Verhandlung.

Der Polizist wusste erst mal nicht, worum es sich handelte und bekam die Akte vom Richter vorgelegt.

Nach dreißig Sekunden Durchfliegens sagte er: „Ach die Sache!“, als wenn er es nur kurz vergessen hätte.

Er sagte, er habe beobachtet, wie ich ein Handy im Auto in der Hand gehabt hätte. 
Auf mein Intervenieren und Vorzeigen des Portemonnaies schaute er sehr irritiert, dachte fünf Sekunden nach und kam mit: „Ich habe gesehen, wie er auf dem Telefon tippte“. 
Portemonnaie“ sagte ich bestimmend.

Ich nahm mein Handy aus der Gürteltasche, nahm es in die Hand und tippte mit meinem Daumen etwas ein und sprach dazu: „Heute ist Freitag“, 
Der Richter und der Polizist schauten mich an und der Richter fragte, was ich machte.
„Ich habe das Handy in der Hand, wie Herr G. es beschrieb und habe ‚Heute ist Freitag‘ eingetippt. Sie sahen und hörten, dass ich bedingt durch meinen langen Daumennagel auf dem Touchdisplay nicht alle Buchstaben eintippen konnte, da das Touchdisplay nur auf Berührung der Haut reagiert.“
Seltsame Gesichter.
Dann nahm ich das Handy in die linke Hand und tippte mit meinen Mittelfinger der rechten Hand wieder das gleiche ein. Diesmal klappte es, weil der Mittelfinger, den ich immer zum Tippen benutze, immer das Display berührt hatte.

Der Polizist erwiderte, er habe auch die Glasfläche gesehen, wobei ich dies abstritt, da das Portemonnaie eine matte Oberfläche habe.

Der Polizist kam auch darauf zu sprechen, dass er immer ganz genau bei seiner Arbeit sei und nur seinem Kollegen bescheid sagte, wenn er sich ganz sicher sei. Wenn irgendetwas nicht klar sei, würde der Kollege sich rückversichern oder er nichts Unternehmen.

„Dann hat der Kollege noch gesagt, der Fahrer würde Widerspruch einlegen.“, sagte er, doch ich intervenierte wieder: „Ich bin Journalist und man lernt, dass man seine Ziel oder Aktionen nie vorher bekannt gibt. Stellen Sie sich vor, das Team Wallraff würde Burger King mitteilen, dass sie Hygienetests machen. Dann ergriffe Burger King direkt Maßnahmen im Vorfeld, entweder dies zu verhindern, oder es würden extra Reinungskolonnen beauftragt, damit alles sauber ist. Ich habe dies dem anderen Polizisten definitiv nicht mitgeteilt.“

Kurze Ruhe im Saal …

Der Richter wollte beschwichtigen, es können mir durchaus rausgerutscht sein, doch ich sagte dominant: „Niemals!“

Anderes Thema!

Es folgte eine Rechtfertigung des Polizisten, dass er von dort, wo er gestanden habe, alles gesehen habe und er wohl keinen Nutzen hätte, etwas zu tun, was nicht stimme.

Ich warf das Wort „Anzeigen-Bingo“ laut in den Raum.

Der Richter machte verkrampft ein Poker-Face, der Polizist versuchte, ruhig zu sein, doch seine Augen zuckten wild.

„Ich kann dies, was ich jetzt sage unter Eid genauso wiederholen, wenn sie wollen“, begann ich, „oder ich kann jemanden benennen, der dies an Eides statt bezeugen kann. Die Polizisten spielen ein Spiel, bei dem derjenige der Gewinner ist, der pro Tag, pro Woche oder pro Monat bzw. in einen bestimmten Zeitraum die meisten Anzeigen verteilt hat bzw. die meisten Ordnungsverfahren eingeleitet hatten. Wie gesagt, kann ich dies auch unter Eid bezeugen.“

Wieder Ruhe im Saal …

Es gab keinen Kommentar dazu, weder vom Richter, noch vom Polizisten.

Der „Zeuge“, Herr G., durfte dann gehen.
Ich war wieder mit dem Richter alleine, der komischerweise „kumpelhaft“ mit mir redete, aber klarmachte, es gäbe an der Aussage des Polizisten nichts zu rütteln und schlug mir vor, ich solle den Einspruch zurückziehen, den er würde dem Einspruch nicht stattgeben. Ansonsten würde es teurer für mich, da das Verlesen eines Urteils zur Zahlung des „Verwarngeldes“ kostenpflichtig sei.

Ich gab zu Protokoll, ich würde den Einspruch zurückziehen, allerdings forderte ich den Richter auf, mit aufzunehmen, dass ich nicht einverstanden sei mit der Aussage des Polizisten, da es an den Haaren herbeigezogen sei und auch Fehler aufgetreten seien. 
Dies geschah.

Ob ich etwas unternehmen werde oder nicht, werde ich hier nicht sagen, denn ich bin Journalist und sage nicht, ob ich etwas unternehme oder recherchiere.

Bildquelle: Pixelio.de / Thorben Wengert 

Polizeiauto

Am Freitag, den 27.6.2014, habe ich einen Termin vor dem Amtsgericht in Böblingen.

Am 9.1.2014 fuhr ich von der Poststraße, Böblingen, über den Postplatz, Sindelfinger Straße, Friedrich-List-Straße, Wolfgang-Brumme-Allee in die Konrad-Zuse-Straße auf dem Flugfeld.
Ungefähr auf Höhe Postplatz nahm ich mein Portemonnaie – ein gelbes mit dem Aufdruck des stuttgarter Stadtplans – aus meiner Gesäßtasche und steckte es, da es wehtat, weil ich auf Münzen saß, in das Fach unter dem Radio in der Mittelkonsole.
Kurz darauf wurde ich am Bonifatius-Platz – Ecke Sindelfinger Straße, Stadtgrabenstraße – angehalten und mir wurde zu Last gelegt, ich hätte mein Handy benutzt.
Ich war sehr überrascht und zeigte dem Polizeibeamten, dass ich kein Handy in der Kabine des Autos hatte, worauf dieser sich mit seinem Kollegen, der mein Portemonnaie irrtümlicherweise als Handy angesehen hatte, kurzschloß.
Der Kollege revidierte nichts, woraufhin ich dem Polizeibeamten, der neben mir stand, mein Portemonnaie zeigte und darauf verwies, sein Kollege habe nicht richtig geschaut, als ich es aus der Gesäßtasche nahm. Ich legte ihm auch dar, er habe vielleicht gedacht, ich benützte gerade Google Maps oder einen anderen Kartendienst auf meinem Handy.

Auf mein Bitten, nochmals nachzuhaken, passierte nichts.

Der Polizeibeamte, der mich herausgewinkt hatte, nahm, ohne mich anzuhören, die Daten auf.
Als er meinen Führerschein und den Fahrzeugschein sehen wollte, bat ich ihm, mit mir zur Heckklappe zu gehen, da ich ihm zeigen könne, dass ich mein Handy gar nicht benutzt haben konnte, da es sich in meiner Jacke befände, die ebenso wie meine Brieftasche im Kofferraum des Autos läge.
Der Polizeibeamte blieb neben dem Auto stehen.
Ich zeigte ihm mein Handy, dass ich aus der Jacke, die sich im Kofferraum befand, genommen hatte und erklärte es ihm.
Dies interessierte ihn aber nicht und er wollte nur meine „Papiere” sehen.
Mein Intervenieren ignorierte er mit mehreren lapidaren „Ja, ja!”.

Er blieb dabei, dass ich mein Handy benutzt haben müsste und kam auf die „Idee”, ich könne ja mein Handy in der Gesäßtasche gehabt haben und hätte es gerade herausgenommen, als ich zum Kofferraum ging.

Von da an, schaltete ich in den „Modus” „Lass ihn reden, er will ja nicht zuhören”.

Obligatorisch sollte ich unterschreiben, dass ich einverstanden sei mit der Vorwarnunug – 40 Euro und ein Punkt- , was ich erwartungsgemäß nicht tat.
Ebenso sollte ich meine „Ordnungswidrigkeit” zugeben, was ich auch nicht machte, ebenso wie einige andere Dinge auch.

Zum Abschluss fragte er mich, ob ich noch etwas zu der Sache sagen möchhte, worauf ich meinte: „Ja, notieren sich sich bitte auf Ihren Bogen, dass es sich um ein Versehen handelt, da ich mein Portemonnaie in derHand hatte anstatt dem Handy!”

„Das können Sie auf den Anhörungsbogen, der Ihnen in Kürze zukommt, vermerken”, sagte er, woraufhin ich mich fragte, weswegen er mich ausfforderte, etwas zu sagen.

Als dann Post kam, legte ich Widerspruch ein und schilderte den Fall.

„In dubio pro reo”, scheint es nicht mehr zu geben, denn der Widerspruch sei nicht geeignet, das „Verfahren” abzuweisen, wurde mir geschrieben.
Mit dieser Ablehnug wurde mir schon vor sechs Wochen dargelegt, ich solle meinen Widerspruch widerrufen, da ansonsten die Sache an die Staatsanwaltschaft ginge.

So muss ich am Freitag zu einem Termin erscheinen, bei dessen Ladung auch wieder ein Schrieb beigefügt war, ich solle „aufgeben”, da die Sache keine Aussicht auf Erfolg hätte.

Ich frage mich ernsthaft, in welchem Rechtssystem wir langsam leben!

polizeiauto

Heute ist mir etwas in Böblingen passiert, was man durchaus mit „Polizei-Willkür” bezeichnen könnte.

Ich habe einen Bekannten von Böblingen zum Sterncenter, einem Einkaufszentrum in Sindelfingen, gefahren.
Unterwegs wollte er kurz noch zur Kreissparkasse und wir machten einen kleinen „Umweg”.

fahrt-blau-und rot

Dieser Umweg ist rot eingezeichnet (von oben gesehen sind wir gegen den Uhrzeigersinn gefahren).

Was danach passierte, ist für Außenstehende, die es nicht miterlebt haben, unglaublich und unbegreiflich. Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, würde ich wohl auch glauben, dass dies, was passiert ist, eine Erfindung eines kreativen Geistes gewesen sei.

Ich wollte eigentlich die blau eingezeichnete Strecke nehmen, wir waren aber so vertieft im Gespräch über das Fußballspiel Deutschland gegen Portugal (4:0), dass ich aus Versehen eine Straße vorher abbog (rot, Pfeil nach unten).
Ich sah, dass ich nicht links abbiegen durfte, wo ich eigentlich hinwollte, denn ein weißer Pfeil zeigte auf einem blauen runden Schild nach rechts. Ich überlegte noch einen Sekundenbruchteil, ob ich nach links … doch an der kreuzenden Straße war neben mir ein Polizeiauto.
Ich bog also von uns gesehen rechts ab, fuhr über die Straße und wollte eine Kehrtwende fahren, doch ich musste kurz warten, weil mir Autos auf der Gegenspur entgegenkamen.
Während die anderen Verkehrsteilnehmer hupten, weil sie trotz rechter Parallelspur nicht weiterfahren wollten, sah mein Bekannter, der Portugiese ist, wie das Polizeiauto mit Blaulicht neben uns herfuhr Richtung Ehningen.
Nach ein paar Sekunden konnte ich die Kehrtwende vollziehen und war wieder auf der Herrenberger Straße Richtung Sindelfingen.
Hinter mir stand das Polizeiauto.
„Meinen die uns?”, fragte ich, doch mein Bekannter winkte ab: „Nein, das Blaulicht ist schon aus.”
Nach zwei Grünphasen stand ich vor der roten Ampel und eine Polizistin wollte meine Papiere – Führerschein und Fahrzeugschein – sehen.
„Ich müsste an meinen Kofferraum und an meinen Rucksack, denn dort habe ich meine Papiere”, sagte ich freundlich und bot an, dass wir zum nahe gelegenen Parkplatz bei der Volksbank fahren könnten, da ich der Erste vor der Ampel sei.
Ich hielt etwas später an und nach einer Überprüfung meiner Papiere wurde mir eröffnet, dass ich mich verkehrswidrig verhalten habe und eine Strafe von 30 Euro wegen Verkehrsbehinderung auf mich zukäme. Ich intervenierte, dass man mich auch darauf hinweisen könnte – mündliche Ermahnung – doch der Polizist und die Polizistin würgten meine Widerrede ab. Ich gab nichts zu, unterschrieb auch nichts, und verwies darauf, dass ich nervös sei und gerade nicht klar denken könnte.

Mein Bekannter stand neben mir und bekam alles mit, wurde aber mehrmals verwiesen, er solle ins Auto gehen, er würde stören.

Ich bekam meine Papiere wieder, kramte etwas rum. Die Polizisten verabschiedeten sich überschwänglich und mein Bekannter sagte auf Portugiesisch: „Adeus” („Auf Wiedersehen!”).
Der Polizist, der neben mir noch stand, raunzte mich an: „Geht es Ihnen gut. Das ‚FUCK YOU’ habe ich gehört.”
„Entschuldigung, aber ich habe nichts gesagt. Das kann mein Bekannter bezeugen. Er sitzt neben mir.”
Die Polizistin, die gerade ins Polizeiauto einsteigen wollte, sprang rüber zu uns und meinte, sie habe das „FUCK YOU” auch gehört.

Mein Bekannter sagte, ich habe nichts gesagt, allerdings er habe „Adeus” – gesprochen „Adjusch!” – gesagt, was Portugiesisch sei und „Auf Wiedersehen!” hieße.
Obwohl ich sagte, ich habe nicht „FUCK YOU” sondern „Adjusch” gehört, blieben die Polizisten bei ihrem „FUCK YOU”.
Ich telefonierte kurz und wandte mich ab, weil ich jemanden besuchen wollte, und sagte, ich käme später.

Als ich fertig war, versuchte mein Bekannter immer noch, die Polizisten davon zu überzeugen, was er gesagt habe und was er nicht gesagt habe.
Die Polizisten blieben auch stur, als er sagte: „Ich bin Portugiese und bin gerade sehr nervös, weil ich ein wichtiges Gespräche im Sterncenter habe und nicht zu spät kommen möchte. Falls Sie ‚FUCK YOU’ statt ‚Adeus’ verstanden haben, tut es mir leid.”

Plötzlich hielt ein zweites Polizeiauto neben mir und zwei Polizisten sprangen hektisch heraus, positionierten sich vor den Portugiesen und einer sagte laut und herrisch: „Ihre Papiere!”
Der Angesprochene machte eine ausladende Geste und meinte: „Haben Ihre Kollegen. Ich habe Ihre Kollegen nicht beleidigt und würde gerne gehen, weil ich ein wichtiges Gespräch habe.”

Ich wollte von einen der neu erschienenen Polizisten wissen, welcher Film gerade spiele und durfte mir anhören, ich solle mich heraushalten, weil „dieser Mann” aggressiv geworden sei gegenüber den Kollegen. Zur gleichen Zeit hielt noch ein Polizeiauto neben uns, und vor meinem Bekannten standen vier Polizisten in dominanter Art.

Ich versuchte zu schlichten, doch das interessierte niemanden wirklich.

Zwei von den Polizisten zogen auf Anordnung der ersten beiden wieder ab, weil die „Gefährdungslage nicht so hoch sei.”.

Angeblich sei dieses Auto zufällig vorbeigekommen.
Dieses Polizeiauto fuhr aber von der gegenüberliegenden Straße mit Hupen über die Gegenspur zum Platz an der Volksbank, wo wir standen, und stand gegen der Fahrtrichtung suf dem Platz.

Da keiner nachgab, obwohl ich schlichtend und mediatorisch einwirkte, „entließen” uns die Polizisten wieder in den Straßenverkehr.

Bis jetzt weiß ich nicht, was diese „Polizeiaktion” sollte. Ich kam mir vor wie in einem falschen Film. Ein nervöser Portugiese soll angeblich die Polizisten beleidigt haben, dann sei er angeblich aggressiv geworden und so weiter!!!

Mein Bekannter wird dies nicht auf sich beruhen lassen und Revision bzw. Widerspruch einlegen und ich bin Zeuge.

Mit den 30 Euro für die „Ordnungswidrigkeit” kann ich leben, doch die „Aktion” danach wird definitiv ein Nachspiel haben.

Ebenso fühlte ich mich verkohlt, als der Streifenpolizist sagte, er sei vom BKA.

Für mich ist die Lage mit der Kehrtwende klar.
Ich habe leider eine falsche Straße benutzt, von der man nicht nach links abbiegen durfte und wollte einfach kurz drehen.
Dass die Polizei dies sah, andere Verkehrsteilnehmer stur waren und hupten anstatt auf der freien rechten Parallelspur zu fahren, ist einfach so gewesen. Es war ersichtlich, dass ich dort, wo ich stand nicht wegkonnte. Anstatt zu warten und sich zu sagen: „Gut, dann warte ich einige Augenblicke. Jeder macht mal Fehler.” hupt man eben.
Der Polizei sagte ich, dass ich die Lage nicht dramatisch gewesen sei, niemsnd sei zu Schaden gekommen..
Man hätte es bei einer mündlichen Ermahnung a la „Nächste Mal bitte nicht tun.” belassen können, wie ich es  in Sindelfingen erlebt hatte, als ich zu Arbeit fuhr und aus Versehen in eine am Vortag noch nicht gesperrte Straße einfuhr, die zum Arbeitsplatz führte.

Die Sache mit dem „FUCK YOU”, das ein „Adeus” war, kann ich nicht verstehen.
Was ich für sehr zweifelhaft halte, ist die Polizistiin, die im Begriff war, einzusteigen, als mein Bekannter „Adeus” sagte.
Sie will „FUCK YOU” laut und deutlich gehört haben und schrieb schon etwas in ihr Notizbuch, als sie zu meinem Auto zurückkam.

Mein Beschwichtigen, die Quasi-Entschuldigung meines Bekannten, dass es ihm leid täte, wenn sie etwas anderes verstanden hätten, verfehlte jede Wirkung, die beiden Polizisten blieben bei ihrer Version der Lage.

Ebenso missfielen mir die Dominanzspielchen des Polizisten, der mehrmals meinem Bekannten anraunzte, er solle die Hände aus den Hosentaschen nehmen. Ebenso die „Taktik”, mich und meinen Bekannten auseinander zu halten, damit wir nicht alles vom anderen mitbekamen!
Es war auch sehr zweifelhaft, gerade in dem Moment ein „agressives Verhalten” zu deklarieren, als ich mich zum Telefonieren wegdrehte.

Diese ganze Aktion, die meinem Bekannten in eine missliche Lage katapultierte war sehr kurios.

Mir kam es so vor, dass die Polizisten nur nicht zugeben wollten, sich verhört zu haben und deswegen ein „aggressives Verhalten” konstruierten, um sich reinzuwaschen – wovor auch immer !

Armes Deutschland !

 Astrid Götze-Happe  / pixelio.de

Heute beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien.

Auch wenn man Fußball-Fan ist, sollte man kurz innehalten und nachdenken!

Die FIFA – der Fußball-Weltverband – der die Weltmeisterschaft „ausrichtet” –  ist eine kommerzielle Mega-Krake mit einem nimmersatten Schlund.

Wenn man Kleidung trägt, auf denen Firmen stehen, die nicht offizieller Sponsor bei der FIFA sind, muss man die Kleidung auf links ziehen, ausziehen oder man darf nicht ins Stadion.
Wenn z.B. Adidas Sponsor wäre und Puma nicht, dürfte man mit einem T‑Shirt, auf dem das Logo von Puma oder der Schriftzug „PUMA” vermerkt ist, nicht hinein. Dieser Passus steht übringens in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, wenn man eine Eintrittskarte ordert.

Ebenso wurde eine sog. „Bannmeile” eingerichtet, innerhalb der einheimische Imbissswagen oder Händler mit einheimischen Gerichten nicht (mehr) stehen dürfen. Schließlich habe man Catering-Verträge, ließ der FIFA verlautbaren.

Ebenso muss das „Gastland” der WM die Stadien mit vernünftigen Zufahrten einrichten bzw. bauen – nach FIFA-Regeln !
Die Banden müssen werbefrei sein, damit die FIFA diese einrichten kann, sprich dort Werbung platzieren kann.

Das Gastland bekommt keine Tantimen, denn diese streicht die FIFA ein. Die FIFA sagt lapidar, das „Gastlannd” steigere ja dadurch die Einnahme von Touristen, die dort hinkämen.

Brasilien kosteten der Bau der Stadien und die Bereitstellung ELF Milliarden Euro.
Die FIFA, die sich über Sponsorverträge Riesengewinne einstreicht, z.B. Fanartikel oder Werbeverträge, gibt Brasilien 500 Millionen Euro – eine HALBE Milliarde Euro – dazu. Darin sind aber schon die Siegerprämien enthalten.

So agiert also die FIFA !

Diese schon erreichte obere Fshnenstange kann man nur brechnen, wenn kein Land sich mehr für eine WM bewerben würde, doch das ist Utopie.

 

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Heute gegen 15 Uhr begann die Lagerhalle des Sanitärausstatters Reisser in Böblingen-Hulb zu brennen.
Angeblich war es ein Blitzeinschlag, was aber vom Presseverantwortlichen nicht bestätigt wurde.

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Die Mitarbeiter von Reisser mussten die Gebäude verlassen, ebenso Mitarbeiter angrenzender und benachbarter Unternehmen.
Zwei Mitarbeiter von Reisser und ein Feuerwehrmann wurden leicht verletzt, Rauchgasinhalation.

Ein Personenbeförderungdunternehmen hielt sich nicht daran oder bekam es nicht mit oder schätzte die Lage vollkommen falsch ein und arbeitete munter weiter bzw. nahm Aufträge telefonisch an und vermittelte diese an die Autos weiter, als wäre es nicht schlimm.

Im angrenzenden Gebiet war die Luft sehr warm durch die Flammen geworden.

Die schwarze Rauchsäule war sehr weit zu sehen.

Das Industriegebiet Hulb wurde weitgehend abgeriegelt und Bereiche gesperrt.
Gegen 18 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle.

Die Halle brannte total aus.

Syntronica.net – SynPress live dabei

Alba-Brücke Böblingen

In Böblingen wurde heute, Sonntag, den 25.5.2014, ein Straftäter nach einer wilden Verfolgungsjagd um 6:45 Uhr von der Polizei dingfest gemacht.

Der dunkelhäutige Täter wurde auf der Alba-Brücke an Böblingen festgenommen und dort temporär fixiert.

Es waren insgesamt vier Polizeiautos im Einsatz.

(Syntronica.net – SynPress war live dabei.)

Roll over Beethoven„Eine gute Welt braucht Wissen, Güte und Mut; sie braucht keine schmerzliche Sehnsucht nach der Vergangenheit, keine Fesselung der freien Intelligenz durch Worte, die vor langer Zeit von unwissenden Männern gesprochen wurden”

Bertrand Russel

Tacheles Wut Klartext Dietmar Syntronica Herzbeben

Die Gier nach (immer mehr) Geld treibt wilde, seltsame Blüten.

Nicht nur im Großen, wie z. B. bei Uli Hoeneß, sondern Bereiche im Kleinen, die man nicht vermuten möchte.

Sog. „Rassehunde” und deren Welpen müssen bestimmten Vorlagen entsprechen.
Bei Boxern – Was glücklicherweise nicht mehr gemacht wird aus Tierschutzgründen!!! – wurde früher die Rute – der Schweif – abgeschnitten bzw. mit einem Beil abgehackt, weil dies einhellige Meinung der Züchter und Boxerliebhaber war, dass ein Boxer ein „Stummelschwänzchen” haben musste.
Bei Chihuahuas und anderen Kleinhunden wurden früher bei den Welpen die Ohren mit einem Skalpell, einer Rasierklinge und auch schon mal mit Scheren in eine besondere Form geschnitten, was auch nicht mehr stattfindet.

Pekinesen werden so gezüchtet, dass sie ins „Kindchenmuster” passen – große Augen, kleine („Stups”-) Nase und kleiner Mund.
Schäferhunde werden so gezüchtet, dass die Hinterläufe schräg stehen, was angeblich gut aussehen soll.
Dabei wird vergessen, dass die seltsame Haltung der Hinterläufe bei sehr, sehr vielen Schäferhunden Hüftleiden nach sich ziehen.
Pekinesen haben Augen, die von der Flucht aus betrachtet, vor der Nase stehen. So kratzen die Augen beim Schnüffeln meisten über die Straße, die Wiese, was Augenleiden bis zur Erblindung hinter sich herzieht.

Aber auch die Hundebesitzer trifft eine Mitschuld, da sie solche Hunde wollen bzw. kaufen.

Um Geld zu verdienen, werden also Hunde so (über)züchtet, dass sie durch die kuriosen „Eigenschaften” Schaden erleiden.

Dies ist pure Tierquälerei aus niederen Beweggründen!

Was mich aber am meisten aufgeregt hat, ist Folgendes.

Wenn eine Hündin – ein Weibchen – , die / das nur lebt, damit sie / es Welpen wirft, Junge bekommen hat, werden diese nach deren Geburt von dem Züchter „begutachtet”, ob sie der Norm bzw. dem Standard (den Standarten der Rasse) entsprechen.
Dabei werden die Welpen, die erst kurz auf der Welt sind, eine halbes bis ein, zwei Stunden beobachtet, wie sie dann aussehen.
Wenn nun ein oder mehrere Welpen zum Beispiel  wie bei der Rasse gewollt kein Ringelschwänzchen oder keine spitzen Ohren haben oder „Eigenschaften” anders sind, als in den Standarten festgelegt, passiert etwas Schlimmes.
Die neugeborenen Tiere werden in einen extra zur Verfügung gestellten Eimer mit Wasser kopfüber hineingetaucht und der seelenlose Züchter bzw. Verkäufern hält die armen Tiere solange in das Wasser, bis sie elendig krepiert sind.
Man nennt diesen „Vorgang” auch „Ersäufen” oder „Ertränken”.

Die Leserinnen und Leser mögen sich ausmalen, was das arme Tier erleidet, wenn es ertränkt wird.
Sie gehen panikhaft zugrunde. Sie wehren sich, wollen leben, wollen aus dieser Situation heraus, doch der seelenlose Arm hält gnadenlos das Tier unter Wasser. Es schluckt erst Wasser, hustet, wehrt sich, ihm bleibt aber keine Wahl. Es muss irgendwann atmet, weil Luft-Anhalten nicht lange funktioniert. Es atmet aber keine Leben spendende Luft, sondern Wasser ein, dass den Tod bringt. Es spuckt, hustet, japst, doch atmet weiter und weiter das für ihn tödliche Wasser ein, bis zum Tod.

Elendiges Ersticken unter Panik-Attacken!

Diejenigen, die diese Welpen aus Geldinteresse töten, sind Hunde-Mörder!

Nicht mehr und nicht weniger als Hunde-Mörder!

oettinger-bbsifi-1
(
Zu den Bildern : http://www.syntronica.com/oettinger/)

Heute war der EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger zu Gast in der Hausbrauerei „Wichtel” auf dem Flugfeld, das sowohl zu Böblingen als auch Sindelfingen gehört.
Er war auf Einladung der CDU Böblingen und der CDU Sindelfingen gekommen.

oetti-begruessung

Günther Oettinger begrüßte, nachdem er gekommen war, alle Anwesenden persönlich.

oetti-rede

Er hielt eine sehr erfrischende Rede über die Chancen Europa, die Herausforderung besonders auch für Deutschland, insbesondere Baden-Württemberg.
Einige Zitate von Günther Oettinger von heute:

  • „Fenster der Geschichte öfffnen und schließen sich.”
  • „Baden-Württemberg soll nicht nur S.Klassen (Mercedes) exportieren, sondern auch Werte.”
  • „Wenn jemand auswandert, um seine Armut abzuschaffen, ist das lobenswert und nicht zu verurteilen.”
  • „Die Deutschen lehnen instinktiv alles Neue ab.”
  • „Die Stuttgart-21-Gegner werden immer weniger.”
  • „Wenn ich die übrig gebliebenen teilweise ungepflegten Stuttgart-21-Gegner sehe, bin ich entsetzt, dass das Schwaben sein sollen.”
  • „Arbeitskosten ist kein Argument mehr der Wirtschaft.”
  • „Energiekosten sind die einzigen Kriterien für einen Wirtschaftsstandort.”
  • „Wenn ein Bauer seine Kühe aufgibt und Windkraftanlagen aufstellt und dadurch sieben Mal soviel verdient wie mit der Zucht der Kühe, kann etwas nicht stimmen.”
  • „Wir brauchen auch das Handwerk.”
  • „Wenn Karl Benz so negativ und demotiviert gewesen wäre, wie manche Teile der Gesellschaft jetzt, hätte er sein Auto nie auf die Straße bekommen.”
  • Ideologie und Kapitalismus sind zusammen brandgefährlich.”
  • „Es wird in den nächsten zehn Jahren keine Möglichkeit geben, Energie zu speichern, also müssen Effizienzen her.”
  • „Wählen sie die CDU, meinetwegen auch die SPD, aber nicht die AfD.”

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Zum Abschluss erhält er eine Flasche „Trollinger” – von der CDU Sindelfingen – und einen Gutschein für die Mineraltherme Böblingen – von der CDU Böblingen.

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Sabine (Glühwürmchen / Superfliege) diskutiert mit Günther Oettinger u.a. über das geplante Klinikum auf dem Flugfeld.
Als Oettinger meint, dass Sabine nicht „von hier” komme, erklärt sie ihm, dass sie aus dem gleichen Ort stamme wie der amtierende EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, wovon Oettinger sehr beindruckt ist.

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Wolfgang Vahle wagt den Versuch, umfassend zu erklären, warum die Homöopathie von der wissenschaftlichen Medizin nicht anerkannt und als „Irrlehre” bezeichnet wird.

Die Homöopathie wurde vor etwa 200 Jahren von Samuel Hahnemann eingeführt in dem Bemühen, die Nebenwirkungen der damals verwendeten Medikamente („Drastika”) zu beseitigen. Er erfand eine neue Lehre, die er auf seine Beobachtungen stützte. Seine Lehre beinhaltet zwei wesentliche Lehrsätze. Erstens: Krankheiten werden durch Medikamente geheilt, die ähnliche Symptome hervorrufen wie die Krankheit selbst. Und zweitens: Die Wirkung der Medikamente wird durch Verdünnen (Hahnemann nannte das „Potenzieren”) verstärkt. In der Tat ist die Homöopathie nebenwirkungsfrei. Sie ist allerdings auch wirkungsfrei!

Das Prinzip der Ähnlichkeit ist bereits im Ansatz falsch. Zunächst muss man wissen, dass Ähnlichkeiten in unserem Kopf entstehen. Ähnlichkeit hat etwas mit Mustererkennung zu tun. Und Mustererkennung hat etwas mit unserem Kopf, mit unserer Fantasie, Erfahrung, Biographie etc. zu tun. Ein bekanntes Beispiel ist der „Rorschach-Test”: Ein völlig irregulärer Tintenklecks wird von jeder Versuchsperson anders interpretiert. Jede Versuchsperson sieht Ähnlichkeiten mit ihr vertrauten Bildern. Diese Ähnlichkeiten sind aber nicht objektiv vorhanden, sie werden „hineininterpretiert”.
Ähnlichkeiten sind außerdem davon abhängig, wie genau meine Beobachtung, meine Untersuchung ist. Und die Untersuchungsmethoden sind wiederum von meinen Kenntnissen abhängig. Auch hierfür ein Beispiel zur Verdeutlichung: schaue ich als Nicht-Pilot in eine Flugzeugkanzel, dann sehe ich eine Reihe von ähnlichen Instrumenten – alle rund, alle mit Zifferblatt, alle mit Zeiger. Ein Pilot sieht die Unterschiede: ein Instrument ist der Höhenmesser, das andere der Geschwindigkeitsmesser, wieder ein anderes der Kompass. Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Objekten bedeuten demnach erst einmal gar nichts. Und bei genauerer Beobachtung treten zunehmend Unterschiede auf. Sehe ich das Blut zweier Patienten nur mit meinem bloßen Auge, dann sehen beide Blutproben ähnlich aus: rot und dickflüssig. Schaue ich mit dem Mikroskop, dann stellt sich eventuell heraus, dass die erste Blutprobe von einem Gesunden, die zweite von einem Patienten mit Leukämie stammt. Die Ähnlichkeit ist plötzlich verschwunden.
Doch als Hahnemann lebte, gab es keine Elektronenmikroskope, keine Möglichkeit der chemischen Untersuchungen, kein EKG, kein EEG, keine Röntgenstrahlen, keine Computertomographie, Kernspintomographie, evozierte Potentiale usw. Alle Beobachtungen Hahnemanns wurden mit den bloßen Sinnesorganen gemacht. Die Homöopathie von heute macht das noch genauso. Hahnemanns Lehre wird von ihren Anhängern wie eine Bibel verehrt – nichts darf verändert werden. Die Homöopathie ist demnach unfähig zu lernen, sie steht auf demselben Stand wie vor 200 Jahren. Es werden zwar neue „Arzneimittelbilder” erstellt – aber eben mit alten, völlig überholten und völlig untauglichen Mitteln.
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