Ausbildung

Undercover-Boss Dietmar

Nun läuft die sechste Staffel der Serie, bei der Manager von Gastronomie‑, Hotelketten und sondergleichen in die Rolle eines Praktikanten schlüpfen, um „an der Front” zu sein und aufdecken zu können, wo Schwachstellen, sind und wie man sie beheben kann.
Im ersten Teil dieses Berichts hatten wir darauf hingewiesen, dass alles sehr oberflächlich gewesen sei und nicht wirklich durchschaubar.
In der sechsten Staffel ist dies nicht besser geworden.
Wir haben erkannt, dass im Prinzip – mit einigen marginalen Abwandlungen – nur Stereotypen verkaspert werden.
Jede Folge funktioniert nach dem immer gleichen Muster.

  • Vorstellen des Undercover-Bosses
  • Vorstellen des Unternehmens
  • Verwandlung des Undercover-Bosses
  • Einsätze bzw. Praktika
  • Zurück ins Unternehmen
  • Empfang der Mitarbeiter
  • Geschenke bzw. Belohnungen
  • Resümee

Vorstellen des Undercover-Bosses

Als Erstes wird der Protagonist, der Undercover-Boss, vorgestellt.
Es geht erst mal nicht um die Firma, sondern um die Familie des Undercover-Bosses.
Wie immer lebt er in harmonischen Verhältnissen, seine Frau schaut hoch zu ihm, ist beeindruckt von ihm, was er macht und was er geschafft hat.
Natürlich hat er Kinder, um die sich die Frau, die, wenn sie einer Arbeit nachgeht, höchstens Teilzeitkraft ist.
Am Wochenende unternehmen alle zusammen etwas und es wird suggeriert, dass der Undercover-Boss jedes Wochenende frei hat.

Vorstellen des Unternehmens

Ganz wichtig für die Serie, ist die Vorstellung des Unternehmens, in dem der Undercover-Boss tätig ist.
Nun erfährt man, dass er eigentlich immer auf der Arbeit ist, was uns bei der Vorstellung des Undercover-Bosses und seiner Familie anders suggeriert werden sollte, wir aber als wachsame Beobachter sowieso nicht glauben wollten und konnten.

Verwandlung des Undercover-Bosses

Die Verwandlung des Undercover-Bosses verläuft immer gleich und es kommt immer das Gleiche dabei herum.
Der Undercover-Boss, der (klischeebehaftet) als Manager glattrasiert ist und kurze Haare trägt, hat plötzlich einen Bart, eine etwas andere Frisur, was eigentlich auch egal ist, weil er ja eine Baseball-Mütze trägt.
Seine Familie findet diese Verwandlung erwartungsgemäß „cool” und ist voll des Lobes.

Einsätze bzw. Praktika

Der Undercover-Boss wird in seine Tätigkeit eingewiesen und muss dann nach sehr kurzer Einarbeitungsphase selbst alles hinbekommen.
Er schafft es natürlich nicht, denn die Arbeit ist stressig.
Er macht sehr viele Fehler – vermeintlich alle, die man machen kann – und wird dafür mehr oder minder gerügt.
Die „Einweiser” sind entweder extrem nachsichtig oder extrem kritisch und tun ihre Meinung auch der mitlaufenden Kamera kund.

Anstrengendes Arbeiten

Wenn der Undercover-Boss eingewiesen wird, geht es ja noch einigermaßen geregelt ab, obwohl er sich größtenteils dumm anstellt erst mal nichts bzw. nur langsam versteht.
Kurze Zeit später muss er dann – unter Beobachtung – eigenständig arbeiten.
Dabei kommt natürlich heraus, dass er mindestens zwei linke Hände hat, und man sieht, dass er von Tüten und Blasen keine Ahnung hat.
Nach kurzer Zeit ist der Undercover-Boss laut eigenem Bekunden am Ende seiner Kraft und Konzentration angelangt und macht auch sichtbar für alle Fehler.
Man könnte meinen, er begreife, wie anstrengend die Arbeit der Mitarbeiter doch ist, doch das ist nur oberflächlich.
Er redet auch darüber vor der laufenden Kamera, allerdings bemerkt man, dass das Ansprechen, wenn die Mitarbeiter kurz zu ihm zu Besuch sind, nur pro forma stattfindet, denn das kurze Erwähnen war es dann und man redet nicht mehr (vertiefend) darüber.

„Viel gelernt”

Der Undercover-Boss erzählt immer und immer wieder, er habe viel gelernt, besonders über die Vorgänge an der Front.
Wenn man verschiedene Einsätze hat, alle maximal eine Schicht lang – wobei nicht erwähnt wird, wie lang eine Schicht ist – kann man wohl kaum davon sprechen, den Überblick bekommen zu haben.
Hier faselt sich der Undercover-Boss selbst in die Tasche, wie prima er doch analysieren kann.
Wenn er allerdings in kürzester Zeit mit der Konzentration und der körperlichen Ausdauer am Ende ist, kann man davon ausgehen, dass er auch nichts überblickt, was sich um ihn herum abspielt.

Kamerabegleitung

Was interessant zu wissen wäre, ist, was den angeblich ahnungslosen Mitarbeitern gesagt wird, warum ein Praktikant – in der Regel ein Hartz-IV-Empfänger – für einen Arbeitstag mit der Kamera begleitet wird.
Dies wurde noch in keiner Folge kundgetan.
Was denkt sich ein Mitarbeiter, wenn sowas passiert?
Er würde bestimmt auch nicht so mit einem Praktikanten ins Gericht gehen, wie es oft – vor der Kamera – der Fall ist.
Wenn es ein Hartz-IV-Empfänger ist, vielleicht doch…?

Einladen der Mitarbeiter

Die Mitarbeiter haben keine Ahnung, was auf sie zukommt.
Sie können keine Schlussfolgerung ziehen, dass vor einiger Zeit ein Praktikant mit Kamerabegleitung dort war und nun auf dem Weg zur Firmenzentrale wieder ein Kamerateam dabei ist.
Dies bekommen sie auch nicht hin, als sie im Foyer der Firmenzentrale warten müssen.
Dann kommt der Geschäftsführer hinein und stellt sich vor und meint, dass der Mitarbeiter vor einiger Zeit einen Praktikanten hatte.
Immer noch dämmert es nicht.
Aber dann…
In-den-Arm-Nehmen, nachdem der Firmenchef mit riesigen Zaunpfählen – „Ich war der Praktikant. Ich wollte mich mal umsehen, um Schwachstellen aufzudecken.” – gewinkt hatte.
Dann wird gelobt und resümiert, aber nichts groß getan, auch nicht an den teils schweren Akkordzeiten und Stressen.

Geschenke bzw. Belohnungen

Der Undercover-Boss hat es hinbekommen – Es wird so getan, als habe der Mitarbeiter nichts gemerkt. – den Mitarbeiter seinen „Herzenswunsch” zu entlocken.
Bei jeder Serienfolge ist ein Mitarbeiter dabei, der es sehr schwer im Leben hat, z.B. pflegebedürftige Familienmitglieder oder behinderte Kinder etc.
Ein anderer Mitarbeiter hatte eine „schwere Kindheit”.
Diese bekommen so tolle Dinge wie einen Kurztrip zum Erholen, eine Fahrt mit dem Traumauto, einen Fallschirmsprung etc. pp.
Sie freuen sich ungemein darüber.

Resümee

Was genau resümiert wird, geschieht hinter verschlossenen Türen und wird auch nicht gezeigt.
Die Leute von der Chefetage palavern um den heißen Brei herum, der schon wieder lauwarm ist, und man kommt zu nichts Großem.

Bei „Undercover-Boss” scheint viel gestellt zu sein. Auch fallen die vielen geheimen Absprachen auf.
Wenn ein Praktikant mit Kamerabegleitung seine Arbeit verrichtet hat und dann der verantwortliche Mitarbeiter unter Kamerabegleitung zum Vorstand im Hauptfirmensitz fährt und dabei so tut, als habe er keinen blassen Schimmer, was auf ihn zu kommt, tut schon weh.

Bei „Undercover-Boss” ist viel gestellt und abgesprochen, was bei genauem Beobachten sehr schnell klar wird.

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Heute fand von 11:30 Uhr bis ca. 14 Uhr die Eröffnung der Ausstellung „VI. Premio Artistico Fondazione VAF – Aktuelle Positionen italienischer Kunst” mit Präsentation und anschließender Performance sowie Führung im Schauwerk Sindelfingen statt.

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Gezeigt werden bis zum 27.4.2014 ca. vierzig Arbeiten von italienischen Künstler, die für den diesjährigen Kunstpreis (von) der Stiftung „Fondazione VAF” nominiert wurden.
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Die Stiftung, initiiert von dem deutschen Kunstsammler V.W. Feierabend, nun in Mailand lebend, wird im Turnus von zwei Jahren seit 2003 vergeben.
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Dr. Klaus Wolbert, Mitglied er Jury, stellte die italienischen Künstler sowie deren Intentionen und Visionen vor.
Die Werke sind Videoinstallationen, Fotografien, Mediengestalungen, Malereien und Skulpturen, die einen Überblick über die Positionen innovativer italienischer Künstler widerspiegeln.
Die Tragweite der Konzepte der Künstler zeigt viele Facetten deren Sicht der Welt und wie sie sein könnte.
Marco Maria Giuseppe Scifo beschäftigt sich mit der Natur und zeigt Naturphänomene.
So montiert er die Miniatur eines Gletschers kopfüber an die Decke, strahlt diese(n) mit Licht an und veranschaulicht so das Schmelzen und Verschwinden der Polkappen.
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Ebenso bestrahlt er zwei Pflanzen mit farbigen Licht. Eine mit rotem, eine mit blauem, um zu zeigen, dass die Pflanze durch rotes Licht wächst und die andere nicht. Stichwort Fotosynthese!
Nicole Samori atmet ihren Kunstwerk – christlichen Darstellungen – dadurch Leben ein, in dem sie die Oberflächen einritzt und man so in den Körper der Kunstwerke hineinschauen kann.
Mit der Videoinstallation „Copies récentes de paysages anciens” zeigt Ra di Martino Szenen von Ruinen in der marokkanischen Landschaft dar, als Überbleibsel sozusagen einer vielschichtigen vergangenen Unterhaltungskultur.
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Laurina Paperina nimmt sich des zynisch-frechen Themas „How to kill the artist” an und zeigt in selbst entworfenen cartoon-ähnlichen Animationsfilmen, wie Hauptdarsteller durch skurrile Arten zu Tode kommen. Sie prangert so Klischees an.
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Ein fünf Meter durchmessendes Kunstwerk wurde auf dem Boden einer Kunsthalle von Elisabetta Novellos mit Asche gestaltet. Das sehr filigrane Kunstwerk soll bedingt durch das leichte und flüchtige Material Asche die Vergänglichkeit zeigen. Die Künstlerin ist sich im Klaren darüber, dass das Werk, dass wie eine riesige Stick-Rosette aussieht, durch innere und äußere Umstände während der Ausstellung vergehen wird, womit die Vergänglichkeit impliziert wird..

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Gianluca Vasallo kommuniziert mit seiner Kamera mit seiner Umwelt und den Mitmenschen. Er installierte eine Wand mit Fotokarten und regt die Besucher an, die mit zu nehmen.

Die Ausstellung der „Fondazione VAF” ergänzt die seit dem Herbst bestehende Ausstellung „Incontri – Zeitgenössische italienische Kunst mit Werken aus der Sammlung Schaufler von den 1960er Jahren bis heute”.
Wir können jedem Empfehlen zu dieser Ausstellung zu gehen, denn wir waren sehr angetan von diesen neuen Arten der bildenden Kunst.

Gianluca Vasallo fotografierte Dietmar Schneidewind mit den Worten „You are so beautiful”.
Etwas später trafen wir ihn an der Wand mit seinen signierten Postkarten. Wir nahmen uns eine von rechts, worauf er meinte, wir sollten nicht diese nehmen, denn diese seien nicht signiert.
Auf Dietmars Hinweis „Please sign this postcard especially for my wife.” bekam Sabine eine handsignierte Karte von ihm mit der Widmung „YOU are special. Not me.”.

Wir kommen gerne wieder.

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AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

VI. Premio Artistico Fondazione VAF – Aktuelle Positionen italienischer Kunst
Sonntag, 9.2., 11:30 Uhr (Einlass ab 11:00 Uhr)
Im Anschluss Performances und Führungen

Die Preisträger der VAF-Stiftung zu Gast im SCHAUWERK!

9. FEBRUAR 2014 – 27. APRIL 2014
VI. PREMIO ARTISTICO FONDAZIONE VAF – AKTUELLE POSITIONEN ITALIENISCHER KUNST

Alle zwei Jahre vergibt die 2001 von dem Unternehmer Volker W. Feierabend gegründete VAF- Stiftung einen Preis an junge italienische Künstler. Innovative Positionen aktueller italienischer Kunst sollen durch die Verleihung des Preises, sowie eine begleitende Wanderausstellung und Publikation vermittelt werden. Parallel zur bereits im Herbst 2013 eröffneten Sonderausstellung „Incontri – Zeitgenössische italienische Kunst” mit Werken aus der Sammlung Schaufler stellen die Preisträger 2014 ihre Werke im SCHAUWERK Sindelfingen aus.

Künstler:
Guglielmo Castelli, Flavio De Marco, Marco Di Giovanni, Rä Di Martino, Zoè Gruni, Jacopo Mazzonelli, Margherita Moscardini, Caterina Nelli, Maria Elisabetta Novello, Giovanni Ozzola, Laurina Paperina, Nicola Samorì, Marco Maria G. Scifo, Nicola Toffolini, Gianluca Vassallo.

www.Dietmar-Schneidewind.com

Die Website http://www.Dietmar-Schneidewind.com/ wurde neu gestaltet.

Es wird mehr Wert auf Inhalte gelegt.

Das Design ist schlank und in Grau (Schwarz-Weiß) gehalten.

 

Fingerschiene Finger-Schiene

Wenn man sich leicht verletzt hat, kann es manchmal zum Vorteil sein, nachts eine Fingerschiene zu tragen.

Ich habe mich zu der „Fingerschiene über Nacht” entschieden.

Ich ging zur Apotheke, worauf diese mich an ein Sanitätshaus verwiesen hatte.
Beim Sanitätshaus wusste man nach ein „seltsamen” Fragen, was denn passiert sei, wer dies verschrieben habe und warum ich dies tragen wolle , was ich meinte.
An der Kasse lehnte ich dankend ab, als ich den stolzen Preis von 23 Euro (!!!) hörte und entschied mich, dass ich mir den Finger über Nacht auch mit „Leukoplast-Band” tapen oder einen Verband um den Finger legen könnte.

In einer Apotheke bekam ich die Schiene dann doch für – sage und schreibe – drei Euro und vierundsiebzig Cent (!!!).

Dieser Preisunterschied regte mich zum Denken und Handeln an, worauf ich mehrere Apotheken abklapperte und nach der Fingerschiene fragte.

Nach einigen Apotheken- und Sanitätshaus-Besuchen konnte ich dann die „kreative Preisgestaltung” sehen.

Die Schienen sahen fast gleich aus, mal farbig, mal weiß, mal transparent.
Die Hersteller waren stellenweise andere.

Gewundert hatte mich die Preisspanne.

Es begann mit 3.74 Euro, ging über sechs, sieben Euro bis auf 14 Euro hoch.
Getoppt wurde es von dem Sanitätshandel zu Anfang mit 23 Euro, wobei dieser mir „kulant entgegenkommen” (Original-Ton) wollte, weil an der Schiene die Befestigungsstreifen fehlten und der Preis immerhin 21 Euro (!!!) sein sollte.

Nun weiß man auch, wie die Misere im Gesundheitssystem zustande kommt.

 

Darmkrebstag Böblingen 2014 - begehbarer Darm   ::: © Syntronica.net

Am 25. Januar 2014 fand im Foyer des Klinikums Böblingen der „Darmkrebstag 2014“ statt.

Bei der Begrüßung um 13 Uhr wurde nochmals darauf hingewiesen, dass pro Jahr 75 000 Personen an Darmkrebs-Patienten hinzukommen. 30 000 sterben an Darmkrebs.
Bei 25 Prozent der Patienten wird diese Krankheit erst im sehr späten Stadium entdeckt, und leider kann dem Großteil dieser Gruppe leider nicht mehr geholfen werden.

So wurde nochmals eindringlich darauf hingewiesen, kontrollieren zu lassen, ob alles in Ordnung sei.

Zwei Drittel der Patienten können geheilt werden.

Das Klinikum Böblingen ist Mitglied im Darmkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft und zeichnet sich dadurch aus, dass sehr fein diagnostiziert wird und der Krebs durch besonderes Einwirken entfernt werden kann, wobei Darmteile entfernt werden oder Tumore entfernt werden, z. B. im Mastdarm.
Ob minimalinvasiv gearbeitet werden kann, hängt von der Indikation und dem Patienten ab.

Das Klinikum Böblingen kombiniert die klassische Chemo-Therapie mit der Strahlentherapie, sodass weitgehendst der Schließmuskel erhalten bleiben kann und nur in seltenen Fällen der „seitliche Ausgang“ zum Zuge kommt.

Das Klinikum Böblingen bietet ganzheitliche Betreuung wie Psycho-Onkologie, Seelsorge und Rehabilitationsmaßnahmen über Ernährung und dergleichen an.

Durch den „begehbaren Darm“ – ein ca. zwei Meter durchmessendes Dsrmmodell – führte Dr. Med. Markus Fritz, Facharzt für Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie im Klinikum Sindelfingen.

 Die Seminare dauerten zwanzig Minuten mit anschließender zehnminütiger Diskussion.

begehbarer-darm
© Roche

Am 25.1.2014 findet im Klinikum Böblingen der „Darmkrebstag Böblingen 2014” statt.

An diesem Tag findet Seminare statt zu Behandlungsmethoden bei Dickdarm- und Mastdarmkrebs, die begleitet von Informationsständen renommierter Pharmaunternehmen werden .

Ebenso ist dort ein großer „Begehbarer Darm” zu sehen, durch den man gehen kann und sich anschauen kann, wie ein Darm von innen aussieht oder wie Tumore und Darmkrankheiten aussehen.

Der „Darmkrebstag” findet von 13 bis 17 Uhr statt. 
Die Seminare beginnen ab 14 Uhr.

medizin-messe

MEDIZIN 2014 – unumgänglich für niedergelassene Ärzte

Einzige Fachmesse mit Ärztekongress in Süddeutschland / Spezielle Angebote zum Schwerpunktthema „Diagnostik“

Persönliche Kontakte zu Produktherstellern sowie eine individuelle und umfassende Beratung zu geplanten Investitionen finden niedergelassene Ärzte auf der MEDIZIN vom 24. bis 26. Januar. Die Fachmesse bietet sowohl für den bereits niedergelassenen Arzt als auch den Arzt mit Niederlassungsabsicht Medizintechnik, Notfallmedizin, Gesundheitsprodukte, Praxissoftware, Diagnostika, Praxis- und Laboreinrichtungen, Bekleidung und Hilfsmittel sowie Geräte für Labortechnik. Zahlreiche Aussteller stehen den Ärzten in allen Fragen rund um die Praxis Rede und Antwort. Zusätzlich zu persönlichen Beratungsgesprächen am Stand informieren einige Aussteller im Medizinforum in der Halle über Anschaffung und Anwendung ihrer Produkte.
Im 49. Ärztekongress der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, der fester Bestandteil der MEDIZIN ist, können sich die Ärzte umfassend fortbilden und bis zu 22 Fortbildungspunkte sammeln.

Schwerpunktthema „Diagnostik“
Schwerpunktthema der MEDIZIN 2014 ist die Diagnostik. Speziell zu diesem Thema bieten zahlreiche Aussteller passende Produkte in der Fachmesse an. Wer sich zum Beispiel ein neues Ultraschallgerät für seine Praxis kaufen möchte, kann sich bei den Herstellern und Händlern zeigen lassen, was aktuelle Ultraschallgeräte leisten können.
Das Schwerpunktthema „Diagnostik“ hat auch im Ärztekongress einen hohen Stellenwert. In Vorträgen wie „Sonographie – Fit für die Praxis“, „Fortbildung für Notärzte und Rettungsassistenten – fokussierter Ultraschall in der Notfallmedizin“, „Sonographische Diagnostik in Praxis und Klinik – wo und warum sollten wir diese auf jeden Fall nutzen?“, sowie „Ultraschalldiagnostik in Gynäkologie und Geburtshilfe“ u.v.m. erläutern erfahrene Ärzte wie eine treffsichere Diagnose gestellt werden kann. Darüber hinaus werden weitere Themen behandelt, wie z.B. Notfallmedizin, Kinder- und Jugendmedizin, Geriatrie sowie Umweltmedizin.

Expertenwissen für Ärzte, Medizinische Fachangestellte und Medizinstudenten
Zusätzlich zur Fachmesse und dem Ärztekongress liefern der Hartmannbund, Verband der Ärzte Deutschlands e.V., der Dachverband für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin Deutschland e.V. (DVTA), der Verband medizinischer Fachberufe e.V. und das Netzwerkertreffen für jeden Besucher das passende Know-how und gestalten ein vielseitiges Rahmenprogramm.
Der Hartmannbund informiert mit seinen Seminaren sowohl Medizinstudierende über Aufbau und Organisation des Medizinstudiums als auch bereits etablierte Ärzte über „Telemedizin und E‑Health: Eine neue Dimension in Diagnostik und Therapie“.
Der DVTA veranstaltet wieder das MTA-Forum. Dort informiert er über aktuelle Entwicklungen in der Laboratoriumsmedizin und im Bereich der Radiologie über „Hirn – was tun wenn die Schaltzentrale erkrankt?“.
Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. konzentriert sein Engagement auf Medizinische, Zahnmedizinische und Tiermedizinische Fachangestellte. Die Vorträge widmen sich der beruflichen Laufbahn von Ärzten. Der Titel lautet: „Tarifverträge , Absprachen, Delegation – die Diagnostik für Ihre berufliche Laufbahn!“.
Das 6. Netzwerkertreffen findet dieses Jahr zum ersten Mal unter der gemeinsamen Regie der Messe Stuttgart als Veranstalter und der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg als ideellem Träger statt. Das Thema wird „Patientensicherheit in der Pharmakotherapie“ sein.

© Messe Stuttgart

Geld-Spritze   ::: © Syntronica.net

Die Käthe-Kollwitz-Schule in Böblingen ist eine Schule, in der die Schüler Behinderte sind.

Eine der Behinderten hat Diabetes – umgangssprachlich sagt man auch, sie habe Zucker.

Der Diabetologe aht für die Behinderte eine Verordnung für die Behinderte ausgestellt, dass ein „Krankenpfleger” ihre Blutzuckerwerte in der Mittagspause misst und ihr danach Insulin spritzt.

Vom Häuslichen Pflegedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) kommt jeden Tag jemand in die Schule und verrichtet dort ihre ihr aufgetragene Arbeit.

Das behinderte Mädchen kann sich nicht selbst die Dosis spritzen, geschweige denn vorher die Werte messen.

Eine der Lehrerinnen, die in der Käthe-Kollwitz-Schule unterrichtet, hat selbst Diabetes.
Diese Lehrerin könnte der Behinderten – da sie sich auskennt – die Insulindosis nach der Messung geben, allerdings beruft man sich auf eine Verordnung, die eben dies regelt.
Ebenso ist genau neben der Käthe-kollwitz-Schhule das Haus am Maienplatz, ein Seniorenheim.
Da dort auch bekanntermaßen Diabetiker wohnen (auch welche, die an sog. „Alterszucker” leiden), könnte auch eine Altenpflegerin zur Käthe-Kollwitz-Schule gehen und sich um das behinderte Mädchen kümmern.

Doch lieber reitet man den Amtsschimmel, setzt sich dabei selber Scheuklappen auf und verursacht Geld, was nicht nötig wäre, wenn einer der Involvierten das Gehirn einschalten würde! 

Kamera Paragraf Recht Digitalkamera

In einem anderen Artikel dieses Blogs wurde das Thema „Recht am eigenen Bild“ behandelt.

In diesem Artikel geht es darum, was man ablichten darf, welche Grenzen gesetzt sind und was man nicht (unbedingt) fotografieren sollte bzw. zu unterlassen hat.

Generell darf man alles fotografieren, was einem vor die Linse bzw. das Objektiv kommt, doch bei der Veröffentlichung gibt es mehr oder minder enge Grenzen.

Marken- und urheberrechtlichgeschützte Symbole und Logos darf man in der Regel nicht veröffentlichen, wenn man sie fotografiert hat, denn dazu ist eine Genehmigung des Rechteinhabers notwendig.
Allerdings dürfen auch Fotos von öffentlich zugänglichen bzw. sich in der Öffentlichkeit befindlichen (einzusehenden) Orten veröffentlicht werden, auch wenn sich dort marken- bzw. urheberrechtlich geschützte Dinge (oder Kunstwerke) befinden.

Militär- und Polizeieinrichtungen sowie sicherheits(technisch) relevante Einrichtungen sind sogar vom Fotorecht ausgenommen und dürfen (wegern Geheimhaltung) nicht fotografiert, geschweige denn veröffentlicht werden, da hier hoheitliche Interessen eine starke Rolle spielen.

In Museen – insbesondere in Sonderausstellungen – gilt in der Regel das Fotoverbot auch.
Manche Museen erteilen aber manchmal auch teilweise gegen Entgelt temporäre Fotogenehmigungen, die nur für den aktuellen Besuch gelten.

In Museen sollte man sich angewöhnen zu fragen, ob man fotografieren darf und direkt dabei sagen, dass man das Blitzlicht ausschalte.
Die Sache mit dem Blitzlicht ist wichtig, denn das „harte” Blitzlicht steht im Verdacht, Kunstwerke und Ähnliches zu schädigen. So kann man schon mal durch das Hinweisen, dass man kein Blitzlicht benutzt, Punkte sammeln.

In manchen Einkaufszentren wehrt sich die Verwaltung gegen das Fotografieren.
Private Fotos sind allerdings trotzalledem erlaubt, auch wenn Security-Leute immer wieder etwas Anderes behaupten.

Im Sterncenter in Sindelfingen erlebte ich etwas sehr „Interessantes“.

Zwei Frauen lichteten sich gegenseitig und auch zusammen ab.
Plötzlich stand ein Security-Mann hinter ihnen und wies daraufhin, dass dort das Fotografieren verboten sei.

Dieser Security-Mann war mir im Breuninger Land Sindelfingen Monate vorher schon negativ aufgefallen, als ich private Fotos machte.
Als ich ihm entgegen seiner Beteuerungen sagte, dass in der öffentlich einsehbaren Hausordnung nichts von den von ihm genannten Fotoverbot stand, und ich darauf bestand, dass es laut geltendem Recht erlaubt sei, private Fotos, wie ich sie gerade tat, zu machen, meinte er, mich „belehren“ zu müssen.

Ich bestand darauf, dass wir uns die von ihm erwähnte im Eingangsbereich angeschlagene Hausordnung anzusehen, und der Security-Mann konnte mir keinen „Paragrafen“ zeigen, in dem zu lesen war, dass Fotografieren nicht erwünscht bzw. verboten sei.
Da er aber nicht nachgeben wollte, gingen wir noch zu zwei anderen Eingängen, wo wir allerdings auch nichts Diesbezügliches fanden.
Er blies sich weiter auf und hängte sich sehr weit aus dem Fenster, indem er mir Hausverbot erteilen wollte und auch noch von mir in unangenehmen Tonfall verlangte, ich solle die so eben gemachten Fotos löschen.

Ich blieb ruhig und wies ihn in ruhigen Ton daraufhin, dass er das Hausverbot schriftlich erteilen müsse und diese Maßnahme ebenfalls schriftlich begründen müsse.
Ebenso wies ich ihn darauf hin, dass er keine Befugnisse habe, die mich dazu anweisen könnten, (potenzielle) Fotos zu löschen.

Ein Anordnung, Fotos zu löschen, kann nur richterlich verfügt werden.

Sollte jemand die Kamera an sich nehmen ohne richterlichen Beschluss, wäre dies Diebstahl.
Würde jemand die Fotos ohne richterlichen Beschluss gegen meinen Willen löschen, wäre dies Sachbeschädigung und verbotswidrige Datenmanipulation.

Der Security-Mann erdreistete sich also mal wieder, Fotos, die privater Natur sind, zu verbieten!
Er redete sich heraus, dass sich in dem Einkaufszentrum Sicherheitseinrichtungen befänden, die nicht fotografiert werden dürf(t)en, was allerdings ein völlig nichtiges Argument war.

Was er bzw. die Verwaltung verbieten könnte, wären Fotos von Modenschauen, da es sich bei der Vorführung um Exklusiv-Veröffentlichungsrechten handeln könnte, was aber auch nicht ganz richtig ist, da dies nur für die Veröffentlichung dieser Fotos gilt.

Eine kuriose Sache ist das Veröffentlichen von Autos, bei denen die Nummernschilder zu erkennen sind.
Dieses Thema ist noch nicht ganz durchgestanden.
Man sollte momentan noch die Nummernschilder unkenntlich machen.

Einige Rechtsgelehrte und Anwälte vertreten die Meinung, dass Autos kein Persönlichkeitsrecht besäßen und eine Veröffentlichung des Kennzeichens kein Problem sei, wobei noch hinzukomme, dass es nicht möglich ist – außer Polizeibehörden – herauszubekommen, auf wen das Auto zugelassen ist.

Kurios wird es, wenn es um soziale Internet-Netzwerke wie Facebbok, Google Plus, Twitter, Friend Feed etc. geht.

Manche Leute glauben, man dürfe sich der von anderen veröffentlichten Fotos bemächtigen und diese ungeachtet weiter verbreiten oder sonst wie publizieren.

Dieser Irrglaube ist weit verbreitet und die Anhänger meinen, dass das Urheberrecht an das soziale Netzwerk abgegeben würde und jeder dieses Bild nun (gemein) frei benutzen dürfte.

Bei der Veröffentlichung seines Bildes gibt man allerdings das Urheberrecht seines Bildes nicht ab, ebenso wenig das „Recht am eigenen Bild“. 

Wie beim „Recht am eigenen Bild“ sollte man sich allerdings korporativ zeigen und nicht wirklich alles (gegen Widersprüche oder Ablehnungen) ablichten bzw. veröffentlichen!

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