Verkehr

Polizeiauto

Am Freitag, den 27.6.2014, habe ich einen Termin vor dem Amtsgericht in Böblingen.

Am 9.1.2014 fuhr ich von der Poststraße, Böblingen, über den Postplatz, Sindelfinger Straße, Friedrich-List-Straße, Wolfgang-Brumme-Allee in die Konrad-Zuse-Straße auf dem Flugfeld.
Ungefähr auf Höhe Postplatz nahm ich mein Portemonnaie – ein gelbes mit dem Aufdruck des stuttgarter Stadtplans – aus meiner Gesäßtasche und steckte es, da es wehtat, weil ich auf Münzen saß, in das Fach unter dem Radio in der Mittelkonsole.
Kurz darauf wurde ich am Bonifatius-Platz – Ecke Sindelfinger Straße, Stadtgrabenstraße – angehalten und mir wurde zu Last gelegt, ich hätte mein Handy benutzt.
Ich war sehr überrascht und zeigte dem Polizeibeamten, dass ich kein Handy in der Kabine des Autos hatte, worauf dieser sich mit seinem Kollegen, der mein Portemonnaie irrtümlicherweise als Handy angesehen hatte, kurzschloß.
Der Kollege revidierte nichts, woraufhin ich dem Polizeibeamten, der neben mir stand, mein Portemonnaie zeigte und darauf verwies, sein Kollege habe nicht richtig geschaut, als ich es aus der Gesäßtasche nahm. Ich legte ihm auch dar, er habe vielleicht gedacht, ich benützte gerade Google Maps oder einen anderen Kartendienst auf meinem Handy.

Auf mein Bitten, nochmals nachzuhaken, passierte nichts.

Der Polizeibeamte, der mich herausgewinkt hatte, nahm, ohne mich anzuhören, die Daten auf.
Als er meinen Führerschein und den Fahrzeugschein sehen wollte, bat ich ihm, mit mir zur Heckklappe zu gehen, da ich ihm zeigen könne, dass ich mein Handy gar nicht benutzt haben konnte, da es sich in meiner Jacke befände, die ebenso wie meine Brieftasche im Kofferraum des Autos läge.
Der Polizeibeamte blieb neben dem Auto stehen.
Ich zeigte ihm mein Handy, dass ich aus der Jacke, die sich im Kofferraum befand, genommen hatte und erklärte es ihm.
Dies interessierte ihn aber nicht und er wollte nur meine „Papiere” sehen.
Mein Intervenieren ignorierte er mit mehreren lapidaren „Ja, ja!”.

Er blieb dabei, dass ich mein Handy benutzt haben müsste und kam auf die „Idee”, ich könne ja mein Handy in der Gesäßtasche gehabt haben und hätte es gerade herausgenommen, als ich zum Kofferraum ging.

Von da an, schaltete ich in den „Modus” „Lass ihn reden, er will ja nicht zuhören”.

Obligatorisch sollte ich unterschreiben, dass ich einverstanden sei mit der Vorwarnunug – 40 Euro und ein Punkt- , was ich erwartungsgemäß nicht tat.
Ebenso sollte ich meine „Ordnungswidrigkeit” zugeben, was ich auch nicht machte, ebenso wie einige andere Dinge auch.

Zum Abschluss fragte er mich, ob ich noch etwas zu der Sache sagen möchhte, worauf ich meinte: „Ja, notieren sich sich bitte auf Ihren Bogen, dass es sich um ein Versehen handelt, da ich mein Portemonnaie in derHand hatte anstatt dem Handy!”

„Das können Sie auf den Anhörungsbogen, der Ihnen in Kürze zukommt, vermerken”, sagte er, woraufhin ich mich fragte, weswegen er mich ausfforderte, etwas zu sagen.

Als dann Post kam, legte ich Widerspruch ein und schilderte den Fall.

„In dubio pro reo”, scheint es nicht mehr zu geben, denn der Widerspruch sei nicht geeignet, das „Verfahren” abzuweisen, wurde mir geschrieben.
Mit dieser Ablehnug wurde mir schon vor sechs Wochen dargelegt, ich solle meinen Widerspruch widerrufen, da ansonsten die Sache an die Staatsanwaltschaft ginge.

So muss ich am Freitag zu einem Termin erscheinen, bei dessen Ladung auch wieder ein Schrieb beigefügt war, ich solle „aufgeben”, da die Sache keine Aussicht auf Erfolg hätte.

Ich frage mich ernsthaft, in welchem Rechtssystem wir langsam leben!

polizeiauto

Heute ist mir etwas in Böblingen passiert, was man durchaus mit „Polizei-Willkür” bezeichnen könnte.

Ich habe einen Bekannten von Böblingen zum Sterncenter, einem Einkaufszentrum in Sindelfingen, gefahren.
Unterwegs wollte er kurz noch zur Kreissparkasse und wir machten einen kleinen „Umweg”.

fahrt-blau-und rot

Dieser Umweg ist rot eingezeichnet (von oben gesehen sind wir gegen den Uhrzeigersinn gefahren).

Was danach passierte, ist für Außenstehende, die es nicht miterlebt haben, unglaublich und unbegreiflich. Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, würde ich wohl auch glauben, dass dies, was passiert ist, eine Erfindung eines kreativen Geistes gewesen sei.

Ich wollte eigentlich die blau eingezeichnete Strecke nehmen, wir waren aber so vertieft im Gespräch über das Fußballspiel Deutschland gegen Portugal (4:0), dass ich aus Versehen eine Straße vorher abbog (rot, Pfeil nach unten).
Ich sah, dass ich nicht links abbiegen durfte, wo ich eigentlich hinwollte, denn ein weißer Pfeil zeigte auf einem blauen runden Schild nach rechts. Ich überlegte noch einen Sekundenbruchteil, ob ich nach links … doch an der kreuzenden Straße war neben mir ein Polizeiauto.
Ich bog also von uns gesehen rechts ab, fuhr über die Straße und wollte eine Kehrtwende fahren, doch ich musste kurz warten, weil mir Autos auf der Gegenspur entgegenkamen.
Während die anderen Verkehrsteilnehmer hupten, weil sie trotz rechter Parallelspur nicht weiterfahren wollten, sah mein Bekannter, der Portugiese ist, wie das Polizeiauto mit Blaulicht neben uns herfuhr Richtung Ehningen.
Nach ein paar Sekunden konnte ich die Kehrtwende vollziehen und war wieder auf der Herrenberger Straße Richtung Sindelfingen.
Hinter mir stand das Polizeiauto.
„Meinen die uns?”, fragte ich, doch mein Bekannter winkte ab: „Nein, das Blaulicht ist schon aus.”
Nach zwei Grünphasen stand ich vor der roten Ampel und eine Polizistin wollte meine Papiere – Führerschein und Fahrzeugschein – sehen.
„Ich müsste an meinen Kofferraum und an meinen Rucksack, denn dort habe ich meine Papiere”, sagte ich freundlich und bot an, dass wir zum nahe gelegenen Parkplatz bei der Volksbank fahren könnten, da ich der Erste vor der Ampel sei.
Ich hielt etwas später an und nach einer Überprüfung meiner Papiere wurde mir eröffnet, dass ich mich verkehrswidrig verhalten habe und eine Strafe von 30 Euro wegen Verkehrsbehinderung auf mich zukäme. Ich intervenierte, dass man mich auch darauf hinweisen könnte – mündliche Ermahnung – doch der Polizist und die Polizistin würgten meine Widerrede ab. Ich gab nichts zu, unterschrieb auch nichts, und verwies darauf, dass ich nervös sei und gerade nicht klar denken könnte.

Mein Bekannter stand neben mir und bekam alles mit, wurde aber mehrmals verwiesen, er solle ins Auto gehen, er würde stören.

Ich bekam meine Papiere wieder, kramte etwas rum. Die Polizisten verabschiedeten sich überschwänglich und mein Bekannter sagte auf Portugiesisch: „Adeus” („Auf Wiedersehen!”).
Der Polizist, der neben mir noch stand, raunzte mich an: „Geht es Ihnen gut. Das ‚FUCK YOU’ habe ich gehört.”
„Entschuldigung, aber ich habe nichts gesagt. Das kann mein Bekannter bezeugen. Er sitzt neben mir.”
Die Polizistin, die gerade ins Polizeiauto einsteigen wollte, sprang rüber zu uns und meinte, sie habe das „FUCK YOU” auch gehört.

Mein Bekannter sagte, ich habe nichts gesagt, allerdings er habe „Adeus” – gesprochen „Adjusch!” – gesagt, was Portugiesisch sei und „Auf Wiedersehen!” hieße.
Obwohl ich sagte, ich habe nicht „FUCK YOU” sondern „Adjusch” gehört, blieben die Polizisten bei ihrem „FUCK YOU”.
Ich telefonierte kurz und wandte mich ab, weil ich jemanden besuchen wollte, und sagte, ich käme später.

Als ich fertig war, versuchte mein Bekannter immer noch, die Polizisten davon zu überzeugen, was er gesagt habe und was er nicht gesagt habe.
Die Polizisten blieben auch stur, als er sagte: „Ich bin Portugiese und bin gerade sehr nervös, weil ich ein wichtiges Gespräche im Sterncenter habe und nicht zu spät kommen möchte. Falls Sie ‚FUCK YOU’ statt ‚Adeus’ verstanden haben, tut es mir leid.”

Plötzlich hielt ein zweites Polizeiauto neben mir und zwei Polizisten sprangen hektisch heraus, positionierten sich vor den Portugiesen und einer sagte laut und herrisch: „Ihre Papiere!”
Der Angesprochene machte eine ausladende Geste und meinte: „Haben Ihre Kollegen. Ich habe Ihre Kollegen nicht beleidigt und würde gerne gehen, weil ich ein wichtiges Gespräch habe.”

Ich wollte von einen der neu erschienenen Polizisten wissen, welcher Film gerade spiele und durfte mir anhören, ich solle mich heraushalten, weil „dieser Mann” aggressiv geworden sei gegenüber den Kollegen. Zur gleichen Zeit hielt noch ein Polizeiauto neben uns, und vor meinem Bekannten standen vier Polizisten in dominanter Art.

Ich versuchte zu schlichten, doch das interessierte niemanden wirklich.

Zwei von den Polizisten zogen auf Anordnung der ersten beiden wieder ab, weil die „Gefährdungslage nicht so hoch sei.”.

Angeblich sei dieses Auto zufällig vorbeigekommen.
Dieses Polizeiauto fuhr aber von der gegenüberliegenden Straße mit Hupen über die Gegenspur zum Platz an der Volksbank, wo wir standen, und stand gegen der Fahrtrichtung suf dem Platz.

Da keiner nachgab, obwohl ich schlichtend und mediatorisch einwirkte, „entließen” uns die Polizisten wieder in den Straßenverkehr.

Bis jetzt weiß ich nicht, was diese „Polizeiaktion” sollte. Ich kam mir vor wie in einem falschen Film. Ein nervöser Portugiese soll angeblich die Polizisten beleidigt haben, dann sei er angeblich aggressiv geworden und so weiter!!!

Mein Bekannter wird dies nicht auf sich beruhen lassen und Revision bzw. Widerspruch einlegen und ich bin Zeuge.

Mit den 30 Euro für die „Ordnungswidrigkeit” kann ich leben, doch die „Aktion” danach wird definitiv ein Nachspiel haben.

Ebenso fühlte ich mich verkohlt, als der Streifenpolizist sagte, er sei vom BKA.

Für mich ist die Lage mit der Kehrtwende klar.
Ich habe leider eine falsche Straße benutzt, von der man nicht nach links abbiegen durfte und wollte einfach kurz drehen.
Dass die Polizei dies sah, andere Verkehrsteilnehmer stur waren und hupten anstatt auf der freien rechten Parallelspur zu fahren, ist einfach so gewesen. Es war ersichtlich, dass ich dort, wo ich stand nicht wegkonnte. Anstatt zu warten und sich zu sagen: „Gut, dann warte ich einige Augenblicke. Jeder macht mal Fehler.” hupt man eben.
Der Polizei sagte ich, dass ich die Lage nicht dramatisch gewesen sei, niemsnd sei zu Schaden gekommen..
Man hätte es bei einer mündlichen Ermahnung a la „Nächste Mal bitte nicht tun.” belassen können, wie ich es  in Sindelfingen erlebt hatte, als ich zu Arbeit fuhr und aus Versehen in eine am Vortag noch nicht gesperrte Straße einfuhr, die zum Arbeitsplatz führte.

Die Sache mit dem „FUCK YOU”, das ein „Adeus” war, kann ich nicht verstehen.
Was ich für sehr zweifelhaft halte, ist die Polizistiin, die im Begriff war, einzusteigen, als mein Bekannter „Adeus” sagte.
Sie will „FUCK YOU” laut und deutlich gehört haben und schrieb schon etwas in ihr Notizbuch, als sie zu meinem Auto zurückkam.

Mein Beschwichtigen, die Quasi-Entschuldigung meines Bekannten, dass es ihm leid täte, wenn sie etwas anderes verstanden hätten, verfehlte jede Wirkung, die beiden Polizisten blieben bei ihrer Version der Lage.

Ebenso missfielen mir die Dominanzspielchen des Polizisten, der mehrmals meinem Bekannten anraunzte, er solle die Hände aus den Hosentaschen nehmen. Ebenso die „Taktik”, mich und meinen Bekannten auseinander zu halten, damit wir nicht alles vom anderen mitbekamen!
Es war auch sehr zweifelhaft, gerade in dem Moment ein „agressives Verhalten” zu deklarieren, als ich mich zum Telefonieren wegdrehte.

Diese ganze Aktion, die meinem Bekannten in eine missliche Lage katapultierte war sehr kurios.

Mir kam es so vor, dass die Polizisten nur nicht zugeben wollten, sich verhört zu haben und deswegen ein „aggressives Verhalten” konstruierten, um sich reinzuwaschen – wovor auch immer !

Armes Deutschland !

 boeblingen-gemeinderat-2014

Böblingen hat gewählt.

Dies sind die amtlichen End-Ergebnisse der EuGemeinderatswahl in Böblingen.

CDU32,35
SPD21,41
Grüne15,82
FDP7,01
Freie Wähler23,41

Stand: 28.05.14 / 11:48

 

image

„Herr Gabriel, freundlich!
Dicke Backen können Sie gleich auf der Bühne machen!”

Dieses Foto entstand beim Besuch Sigmar Gabriels am 20.5.2014 in Stuttgart.

oettinger-bbsifi-1
(
Zu den Bildern : http://www.syntronica.com/oettinger/)

Heute war der EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger zu Gast in der Hausbrauerei „Wichtel” auf dem Flugfeld, das sowohl zu Böblingen als auch Sindelfingen gehört.
Er war auf Einladung der CDU Böblingen und der CDU Sindelfingen gekommen.

oetti-begruessung

Günther Oettinger begrüßte, nachdem er gekommen war, alle Anwesenden persönlich.

oetti-rede

Er hielt eine sehr erfrischende Rede über die Chancen Europa, die Herausforderung besonders auch für Deutschland, insbesondere Baden-Württemberg.
Einige Zitate von Günther Oettinger von heute:

  • „Fenster der Geschichte öfffnen und schließen sich.”
  • „Baden-Württemberg soll nicht nur S.Klassen (Mercedes) exportieren, sondern auch Werte.”
  • „Wenn jemand auswandert, um seine Armut abzuschaffen, ist das lobenswert und nicht zu verurteilen.”
  • „Die Deutschen lehnen instinktiv alles Neue ab.”
  • „Die Stuttgart-21-Gegner werden immer weniger.”
  • „Wenn ich die übrig gebliebenen teilweise ungepflegten Stuttgart-21-Gegner sehe, bin ich entsetzt, dass das Schwaben sein sollen.”
  • „Arbeitskosten ist kein Argument mehr der Wirtschaft.”
  • „Energiekosten sind die einzigen Kriterien für einen Wirtschaftsstandort.”
  • „Wenn ein Bauer seine Kühe aufgibt und Windkraftanlagen aufstellt und dadurch sieben Mal soviel verdient wie mit der Zucht der Kühe, kann etwas nicht stimmen.”
  • „Wir brauchen auch das Handwerk.”
  • „Wenn Karl Benz so negativ und demotiviert gewesen wäre, wie manche Teile der Gesellschaft jetzt, hätte er sein Auto nie auf die Straße bekommen.”
  • Ideologie und Kapitalismus sind zusammen brandgefährlich.”
  • „Es wird in den nächsten zehn Jahren keine Möglichkeit geben, Energie zu speichern, also müssen Effizienzen her.”
  • „Wählen sie die CDU, meinetwegen auch die SPD, aber nicht die AfD.”

oetti-abschluss

Zum Abschluss erhält er eine Flasche „Trollinger” – von der CDU Sindelfingen – und einen Gutschein für die Mineraltherme Böblingen – von der CDU Böblingen.

sabine-oetti

Sabine (Glühwürmchen / Superfliege) diskutiert mit Günther Oettinger u.a. über das geplante Klinikum auf dem Flugfeld.
Als Oettinger meint, dass Sabine nicht „von hier” komme, erklärt sie ihm, dass sie aus dem gleichen Ort stamme wie der amtierende EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, wovon Oettinger sehr beindruckt ist.

Gelber Sack Esel   ::: © pixelio.de

Am 01.01.2009 würde der gelbe Sack flächendeckend eingeführt.

Da es nichts umsonst gibt, wurde kurzerhand auf all die Blisterverpackungen bzw. all die Abfallprodukte, die dort hineinkommen, grüne Punkte verteilt.

Diese grünen Punkte bezahlte man mit dem Einkauf mit, damit sie dort „gebührenfrei” entsorgt werden konnten.
Anfangs sperrte sich die Bevölkerung dagegen, denn an den Sammeltagen sah es aus wie in einem Horrorfilm.

Mit der Zeit gewöhnte man sich daran, denn schließlich wurde die Restmülltonne immer weniger genutzt, und somit sanken die Müllgebühren.
Dies wurde nie in Frage gestellt, denn egal wo man hinkam, überall existierte der gelbe Sack.

Überall, nur nicht im Landkreis Böblingen.

Nach genauen Recherchen stießen wir auf taube Ohren, und hinter vorgehaltenen Hand ließ man uns wissen, dass es sich um eine Vetternwirtschaft handele.
Müllfrevel ist hier Gang und Gebe, und in der hiesigen Lokalzeitung wurde dies auch schon bemängelt, aber das Einführen des gelben Sackes bleibt weiter ein Tabuthema.
Egal wie sich die Sache auch entwickelt, wir hören nicht auf damit, immer wieder bei den Verantwortlichen nachzufragen, bis der gelbe Sack endlich eingeführt wird!

Ich bleibe dran !

Fortsetzung folgt.

Nachtrag 5.5. 2014

Die Petition wurde heute  an die betreffende Stelle überreicht.
Hier geht es zum Video, auf dem sich Herr Eisenmann, Abfallwirtschaftsbetrieb, mal wieder durch arrogsnte Ignoranz outet.
http://www.regio-tv.de/video/314054.html

Stuttgart 21 (S21) - Syntronica Superfliege

Wenn man sich (oft) mit dem Thema Stuttgart 21 (S21) beschäftigt, wird man sich notgedrungen (leider) auch mit den Gegnern dieses hervorragenden Bahnprojekt beschäftigen müssen.
Diese Ewiggestrigen mit ihren gebetsmühlenartig wiederholten Lügen, Halbwahrheiten und daraus resultierender Panikmache (bei Unbeteiligten oder welchen, die sich kaum mit dem Thema befassen) können sehr nerven.

Wenn auf den schon längst überflüssig gewordenen sog. „Montags-Demos” weiterhin perfide gegen alles und jeden gehetzt wird, der nicht den verdrehten Ansichten der S21-Gegner ist, fragt man nach der Sinnhaftigkeit solcher Möchtegern-Aktionen. Es kommt einem nicht so vor, als würden die Leute wirklich aus Überzeugung noch handeln, sondern eher als Bockigkeit im Sinne von : „Wir waren immer schon Gegner und wir bleiben es, komme, was wolle!”.

Wir haben in jüngster Zeit durch Zufall eine Mini-Demo beobachten können, in der nur alte längst falsifizierte Lügen und Mutmaßungen wiedergegeben wurden.

Was uns aber auch sehr verwundert, ist dass sich immer wieder Leute von den S21-Gegnern einschüchtern bzw. nötigen oder zum Schweigen bringen lassen.
Dies passiert aber auch Journalisten und Reportern.
Wer als Journalist oder Reporter bei einem Tunnelanschlag bzw. ‑anstich Fotos mache oder darüber berichte, sei gekauft und arbeite für die Bundesbahn, ist Gedankengut der (Hardcore-) S21-Gegner.
Dass Journalisten objektiv von Veranstaltungen berichten, weil dies  zum Zeitgeschehen gehört und es „ihr Job” ist, interessiert die S21-Gegner nicht.

Alles, was nicht gegen S21 ist, ist gekauft. Mehr nicht, weniger aber auch nicht! 

Wenn sie behaupten, dass S21-Befürworter Geld für das Publizieren von Positiven zum Thema S21 bekämen, bekommen sie es aber andererseits nicht hin, sich selbst zu reflektieren.
Die S21-Gegner machen angeblich alles aus Überzeugung, egal ob Demonstrieren, Randalieren, Publizieren von Beiträgen gegen S21 etc.
Laut eigenen Angaben bekommen sie nichts dafür, sondern bezahlen alles aus der eigenen Tasche.

In ihren Augen ist das mit den S21-Befürwortern aber anders. 

Laut ihrer Meinung gibt es nämlich gar keine Befürworter – im Slang der S21-Gegner „Pros” oder „Proler” (von „Pro S21″) genannt, denn das Projekt taugt nicht, was ausnahmlos jeder wisse.
Die Bahn bezahle nämlich Leute, damit diese – trotz gegenteiliger Überzeugung – für S21 sind und dies auch nach außen hin zeigen.
S21-Befürworter werden denunziert als sog. „Lohnschreiber”.
Diese kranke Weltansicht ist schon für Außenstehende durchschaubar und gehört eher in die Kleinkinderstube „Weltverschwörung” und nicht in die (objektive) Realität.

Anscheinend lebt es sich aber gut in dieser Parallel-Welt der S21-Gegner.

Man ist das Gute und alles andere ist vom Bösen gesteuert.

Was auch schade ist, ist die permanente Realitätsverweigerung.

Als die Grün-Rote Regierung in Baden-Württemberg an die Macht kam, gab es einen Volksentscheid, ob das Land sich weiter an S21 beteiligen solle oder nicht.
Die Wahlberechtigten bzw. Entscheidungsberechtigten entschieden zu 58.9 Prozent dafür, dass das Land sich weiter an dem Bahnprojekt beteiligen solle, sagten also „Nein zum S21-Kündigungsgesetz”.
Für die S21-Gegner war dies ein Schock, da diese ja immer wieder behauptet hatten, dass „Volk von Baden-Württemberg” wolle S21 nicht.
Plötzlich hatte sie den Gegenbeweis – übrigens die S21-Befürworter auch – , dass die Mehrheit zu S21 stand und nicht nur eine kleine Minderheit, die angeblich Propaganda für die Bahn betrieb.
Aber sie suchten nicht bei sich, sondern gaben den Anderen die Schuld, indem sie stumpf behaupten, die 58.9 Prozent seien nicht informiert gewesen.

Ebenso wurde gesagt, der Volksentscheid sei nicht gültig etc. pp.

Diese Realitätsverweigerung zieht sich wie ein grüner roter Faden durch die ganze „Argumentation”.
Es wird behauptet, dass das Mineralwasser versiege, wenn das Grundwassermangement von S21 beginne zu arbeiten, obwohl Geologen zig mal bewiesen hatten, dass dies nicht möglich sei, da das Mineralwasser in viel tieferen abgeschotteten Schichten liege als das Grundwasser.

Genauso behaupteten die S21-Gegner, dass durch das Abholzen von ca. 300 Bäumen Stuttgart ersticke, obwohl knapp 6000 neue gepflanzt werden.
Diese Behauptung wurde aber auch schon sehr oft widerlegt.
Es wird auch gesagt, es würden keine neuen Bäume gepflanzt etc. pp.

Die S21-Gegner nennen jeglichen Befürworter „Lügner” bzw. die Befürworter „Lügenpack”, bedienen sich aber selbst der arglistigen Täuschung und perfiden Lüge. 

Wenn man kein Recht bekommt, nimmt man sich die Trillerpfeife und macht Lärm, damit man nicht mehr die Wahrheit hören kann.

Aber auch kann es manch Unbedarften passieren, dass er sich verbal niederknüppeln lässt.

Uns ist es schon sehr sehr oft passiert, dass wir den S21-Gegnern anhand von Vorschriften und Gesetzen, die jeder einhalten muss, zeigen konnten, dass ihre Arguente nicht (ganz) richtig sind.
Dann wird eben gesagt, dass sei eine Täuschung von uns, denn die Gesetze lauteten anders, man habe sie im Kopf aber eben nicht vorzeigbar und verweist uns aufs Internet, wo man die „richtigen” nachlesen kann.
Wenn man fragt, wo man sie finde, sagt man, man solle suchen oder sie befänden sich bei einschlägigen Foren, Seiten und dergleichen, die aber nicht genannt werden.
Wenn man das „Richtige” nicht findet, ist man selber schuld, wozu die „allwissenden” S21-Gegner nichts zu können!

Es gibt auch viele, die sich aufspielen, wie erst kürzlich erlebt.
Wir diskutierten mit einem S21-Gegner über den Stress-Test, der bekanntermaßen sehr gut für S21 ausgefallen ist. „Ich will es Ihnen mal genau erklären”, sagte der Mann, „Ich bin Mathematiker.”
Dietmar alias Syntronica konterte: „Sie dürften aber wissen, dass ich Informatik studiert habe und das Parallelfach grundsätzlich Mathematik ist?”
Darauf machte der S21-Gegner ein enttäuschtes Gesicht und fing mit einem anderen Thema an.

Wenn wir beruflich journalistisch unterwegs sind oder uns als Fotografen verdingen, brüllen sie nach dem „Recht am eigenen Bild” und wollen nicht fotografiert werden.

Gleichzeitig nehmen sie sich aber heraus, uns ungefragt zu fotografieren und sogar diese Bilder – gegen unsseren expliziten Willen – zu veröffentlichen.

Wir sind allerdings um einige Erfahrungen reicher als manch andere Journalisten- und Reporterkollegen.

Wir können plumpe Argumentationen erkennen und falsifizieren Falschdarstellungen, auch wenn sie noch so laut schreien. 

iMobility-Logo 2014 ::: © Auto Motor und Sport & Messe Stuttgart

Baden-Württemberg unterstützt intelligente Mobilität

Verkehrsminister Winfried Hermann übernimmt Schirmherrschaft der Stuttgarter auto motor und sport i‑Mobility 2014

Intelligente Mobilität, ansprechend und alltagsnah präsentiert: Das ist das Erfolgsrezept der auto motor und sport i‑Mobility auf der Messe Stuttgart. Erstmals hat die Messe bei ihrer 2014er Ausgabe (10. – 13. April 2014) einen Schirmherrn: Winfried Hermann, der Baden-Württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur.

Auf der Messe präsentieren namhafte 2- und 4‑Rad-Aussteller, Software-Hersteller und öffentliche Verkehrsbetriebe Produkte rund um das Thema intelligente und vernetzte Mobilität. Herzstück der Messe ist der Testparcours, auf dem Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ausgiebig zur Probe gefahren werden können.

Neu bei der auto motor und sport i‑Mobility 2014 ist die Themenwelt „Nachhaltig mobil: Was uns künftig bewegt“. Unter diesem Motto präsentiert das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg das Thema „intelligente Mobilität“. Gemeinsam mit innovativen Partnern werden den Messebesuchern auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern praktische Lösungen zum Mitmachen angeboten.

„Die intelligente Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger mittels neuer Informationstechnologien macht uns nachhaltig mobil“, betont Verkehrsminister Hermann, deshalb werde die Messe viele innovative Ideen präsentieren, die es mobilen Menschen ermöglicht, die Verkehrsmittel zu kombinieren und in jeder Situation das jeweils beste und nachhaltigste Verkehrsmittel wählen zu können. „Als Land sorgen wir mit der Themenwelt für die Vernetzung der Akteure und bieten konkrete Anregungen für eine bequeme wie umweltfreundliche Mobilität im Alltag“, so Hermann.

© Auto Motor Sport & Messe Stuttgart

Stuttgart 21 (S21) - Syntronica Superfliege

In der Nacht vom 31.3. auf den 1.4.2014 haben „Zerstörungswütige” an mehreren Stellen des sog. „Grundwassermanagement” (GWM) des Bahnprojekts Stuttgart 21 (S21) Brände gelegt.

Es wurde Rohre, Verteilerkästen und eine Baumaschine beschädigt.

Man erkennt mal wieder die Zerstörungswut mancher S21-Gegner.

Am 1.4.2014 finden Sondierungsgespräche der Projektpartner von S21 über Kostenentwicklungen statt.
Wir gehen davon aus, dass Idioten meinten, sie müssten ein hirnverbranntes Zeichen setzen.

Wir fordern, dass sich die nicht-gewaltbereiten S21-Gegner eindeutig von dieser Straftat distanzieren!

Roll over Beethoven

„Die Grüne Politik des Gehörtwerdens ist Weghören.”

 

Kalender
März 2026
MDMDFSS
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031 
Kategorien
Editorial

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem Urheberrecht bzw. dem Copyright des explizit gezeichneten Autoren.

Beiträge und Materialien Dritter sind als solche gekennzeichnet.

Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung bedürfen der expliziten, schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Urhebers bzw. Erstellers und des Herausgebers.

Downloads und Kopien dieser Seite sowie Konvertieren in andere Darstellungen bzw. Darstellungsformen sind nicht gestattet.

Beachten : Haftung und Recht