Verkehr

Taxi Hotspot   ::: © Pixelio.de

In den meisten Orten Deutschland gibt es billige Alternativen zum Taxi.

„Mitwagen mit Fahrer“ heißt dies offiziell, doch man nennt sie auch „Minicar“, „Citycar“, „Blitzauto“ usw.

Die „Mietwagen mit Fahrer“ tragen kein Taxischild, weil sie kein Taxi sind und auch rechtlich anders behandelt werden. Sie haben auch keine Standplätze, wie man sie von Taxis kennt. Ferner dürfen sie auch nicht dort stehen, parken und dergleichen. Ebenso ist die Busspur tabu.

Der rechtliche Unterschied ist, dass Taxis als öffentliche Verkehrsmittel gelten und „Mitwagen mit Fahrer“ nicht, was noch einige andere Dinge impliziert.

Taxis bekommen vom Landratsamt bzw. dem Straßenverkehrsamt die Preise für vorgeschrieben (Grundgebühr, Preis pro gefahrenem Kilometer etc.) und sind daran gebunden.

Da Unternehmen der Personenbeförderung, „Mietwagen mit Fahrer“ offiziell nennt privatwirtschaftlich organisiert sind, können sie deswegen die Preis selbst festlegen.
Diese Unternehmen müssen ihre Einnahmen im Gegensatz zu Taxis, die eine Quote von sieben Prozent haben, mit neunzehn Prozent versteuern.

Bei den Personenbeförderungsunternehmen ist auch die Logistik und Akquise vollkommen anders.
Sie dürfen nicht einfach Personen mitnehmen, die ihnen z. B. winken.
Die Personen, die mitfahren möchten, müssen die Zentrale des Unternehmens anrufen und ein Auto – einen „Mietwagen mit Fahrer“ – beordern. Der Fahrer bekommt danach von der Zentrale– per Funk, Telefon, über Datenübertragung etc. – den Auftrag, den Kunden an der vom Kunden genannten Adresse abzuholen, wobei der Name des Kunden vorher erfragt werden muss, bevor deser einsteigen darf.
Dies darf aber nicht nach dem Muster „Für wen sind Sie hier?“ oder „Wen holen Sie ab?“ vom Kunden erfragt werden, sondern der Fahrer muss den Kunden explizit fragen, wie dieser heißt und darf nur den mitnehmen, wessen Name zu seinem (aktuellen) Auftrag passt. Ansonsten darf der Kunde nicht mitfahren.
Dies ist der Hauptunterschied zum Taxi.

Wenn der Kunde nun am Ziel ist und der Auftrag abgeschlossen ist, i.d.R. nach dem Zahlen und dem Ausstieg des Fahrgasts, muss der „Mietwagen mit Fahrer“ wieder zur Zentrale zurückfahren, und zwar auf den direkten Weg ohne Umwege.
Falls kein Folgeauftrag vorliegt!

Wenn der Fahrer der Zentrale das Fahrziel mitteilt, kann diese ihm einen Folgeauftrag, der i.d.R. in der Nähe ist, geben. Dies kann aber auch nach dem abgeschlossenen Auftrag oder auf der Rückfahrt zur Zentrale geschehen.

Ohne einen Auftrag der Zentrale darf niemand mitgenommen werden.

„Mietwagen mit Fahrer“ können bis zu sechzig Prozent billiger sein als Taxis.

Beim „Mietwagen mit Fahrer“ gibt es im Gegensatz zum Taxi kein Taxameter, auf dem der aktuelle Preis abzulesen ist. Dort nennt man es Wegstreckenzähler. Der Preis errechnet sich strikt nach der zurückgelegten Strecke plus eine Grundgebühr. Beim Taxi läuft der Preis-Zähler, das Taxameter, beim Stillstand, z. B. an einer Ampel, weiter, beim „Mietwagen mit Fahrer“ nicht.

Zwei gleiche Strecken mit einem „Mietwagen mit Fahrer“ kosten immer das gleiche, egal ob man an einem Bahnübergang warten musste o.ä., was beim Taxi nicht der Fall sein muss.

Bei „Mietwagen mit Fahrer“ passieren stellenweise kuriose Dinge.
Da ja wie so eben gezeigt ein und die gleiche Fahrt immer das Gleiche kostet, gewöhnen sich die Stammgäste daran.

So kann es passieren, dass Fahrgäste sich beschweren beim Fahrer, wenn eine Fahrt – Toleranz bedingt – ein kleines Wenig mehr kostet.
Dabei bedenken sie allerdings nicht, dass der Preis bei einer Taxifahrt erstens einen höheren Tarif impliziert und zweitens bedingt durch das Weiterzählen beim Stand sehr „relativ“ ist, auch wenn sie unter fast gleichen Bedingungen stattfindet.

 

Klar gelogen

„Na, endlich!”, konnte man heute lesen und hören, „Endlich haben die Stuttgart-21-Gegner begriffen.”

Heute haben vier Gruppen – Stuttgarter Grüne, der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), die Initiative Pro Bahn und der VCD (Verkehrsclub Deutschland) – das sog. „Aktionsbündnis gegen S21″ verlassen.
Insbesondere war man sich über den Volksentscheid zu S21 uneinig, da die vier Gruppen gefordert hatten, diesen endlich anzuerkennen. Es ging aber auch darum, dass die vier Gruppen nicht einverstanden waren mit autonomen, sich radikalisierenden Gruppen und deren antidemokratischem Gehabe.

Es hatte schon seit langer Zeit Querelen im sog. „Aktionsbündnis” gegeben, denn einige Protagonisten waren mehr oder minder frustriert, nichts bewirkt zu haben, und zogen sich zurück oder forderten eine andere Herangehensweise.

In den Medien, die sich klar gegen S21 positioniert haben, bemerkt man schon die Agonie.
Momentan werden Wunden geleckt und S21-Gegner-Veterane, die nicht wahrhaben wollen, dass der sog. „Widerstand” schon längst tot ist und die letzten zuckenden Reste auch bald sterben werden, dürfen sich nochmal gegen S21 auslassen und ihre Lügen über S21 wiederholen, und ihre „Weltverschwörungsszenarien” mal wieder öffentlich sagen, doch das wird weiter – und noch schneller als sonst – verebben.

Stuttgart 21 wird zu Ende gebaut!

Auch wenn man verleugnet, dass S21 nicht gebaut würde, wird man irgendwann  (vielleicht) doch von Gegenteil überzeugt werden.

Spätestens, wenn der neue effiziente Bahnhof fertiggestellt ist.
Dann kann man nicht mehr ignorieren, dass er dort steht.

Ein Signal ging aber auch von den vier Gruppen aus.
Sie sind nicht mit den Dogmatikern der Linken und der DKP (Deutsche Kommunistische Partei) einverstanden, die zum „offenen Widerstand” gegen S21 aufrufen. 

 

hulb

In Böblingen wird momentan auf der Hanns-Klemm-Straße – von der Calwer Straße kommend – gewerkelt.
Zur Sicherheit wurde die Hanns-Klemm-Straße für den Verkehr, der von der „Hulb” Richtung Calwer Straße gesperrt und ungefähr ab der Einmündung Wolf-Hirth-Straße die Umleitung ausdeklariert. Etwas weiter befindet sich ein Schild „Einfahrt verboten” (Weißer Strich im Roten).
Von der Calwre Straße darf man weiter auf die Hulb fahren, wie man an den blau-grünem Auto sieht.

Leider musste ich feststellen – da ich geschäftlich sehr oft auf der Hulb bin, dass diese neue – temporäre – Verkehrsregelung kaum jemanden interessiert bzw. beflissentlich ignoriert wird.
Nicht nur mir, sondern auch Bekannten und Kollegen, ist es mehrfach passiert, dass man von der Calwer Straße Richtung Hulb in die Hanns-Klemm-Straße einfuhr und scharf bremsen musste, weil irgend ein Ignorant trotz Umleitungs- und anderer Schilder meinte, er müsse – wie immer – fahren.
Man bekommt dann den „Vogel gezeigt”, die Ignoranten hupen laut und aggressiv und / oder gestikulieren sehr.

Noch ist kein Unfall passiert.

Noch nicht!

Anscheinend haben manche leider ein anderes Verständis von Recht und Miteinander im Straßenverkehr.

Taxi, Mietwagen mit Fahrer, Personenbeförderung, Minicar, City Car etc. (neu JPG)

Ein Taxifahrer wurde zu einem Arzt gerufen, um eine alte Frau dort abzuholen und nach Hause zu bringen.

Dort angekommen, traf er auf Nachfrage auf die Frau, die eigentlich nur nach Hause wollte.

Er half der Frau, die etwas mehr als eine Viertelstunde auf ihn gewartet hatte und sich über die lange Wartezeit beschwerte, in den Mantel und half ihr auch dabei, den Schal umzulegen sowie die Mütze aufzusetzen.
Er schob ihr den Rollator entgegen und verstaute ihre Handtasche dort im Korb.
Dann benutzten sie den Aufzug und gingen zum Taxi.

Er öffnete ihr die Beifahrertür.
„Sie müssen mir schon helfen“, sagte die alte Frau, „ich kann nicht mehr so.“
Er nahm sie an der Hand, nahm den Rollator an die Seite und half ihr unter Beschimpfungen, er solle sich Mühe geben und sie vernünftig festhalten, ihr nicht wehtun und Ähnlichem, ins Auto, schnallte sie an und schloss die Tür.
Er verstaute den Rollator in den Kofferraum und setzte sich ins Auto.

„Wo fahren wir denn hin?“, wollte der Taxifahrer wissen und nachdem die alte Frau das Ziel genannt hatte, sagte sie: „Ich brauche eine Quittung.“

Während der Fahrt erzählte die alte Frau dem Taxifahrer ihre Krankheitsgeschichte, wenn sie gerade nicht damit beschäftigt war, dem Taxifahrer zu sagen, wo er abzubiegen und zu fahren habe, weil sie meinte – und tat dies dem Taxifahrer auch mehrmals kund – dass diese extra Umwege führen, damit sie mehr verdienten.
Der Taxifahrer blieb freundlich und fuhr die vermeintlich kürzeste Strecke, die ihm die alte Frau zeigte.

Angekommen sagte der Taxifahrer den Preis von 13.78 Euro, worauf die alte Frau intervenierte und über die horrenden Preise und ihrer viel zu kleinen Rente schimpfte, doch der Fahrer zeigte ihr eine Liste, dass der Preis stimmte, worauf die Frau schnippisch meinte, vor zwei Jahren sei es aber billiger gewesen und dies käme eben von dem Euro.
Sie vergaß aber nicht, daran zu erinnern, dass sie eine Quittung zu bekommen habe.
Sie reichte ihm 15 Euro, nachdem sie es geschafft hatte, einen Zehn- und einen Fünfeuroschein mit ihren zitternden Händen aus dem Portemonnee zu ziehen.
„Geben Sie mir auf 13.80 Euro heraus“, sagte die alte Frau, „aber schreiben Sie 13.80 Euro auch auf die Quittung!“
Der Taxifahrer schaute überrascht, musste aber auf Nachhaken, ob er richtig verstanden habe, feststellen, dass sie es genauso gesagt hatte, da sie es wiederholte und hinzufügte, dass die Fahrt sehr teuer sei.
“Es tut mir leid“, sagte der Taxifahrer in sarkastischem Ton, den die alte Frau aber nicht heraushörte, „ich darf von Gesetz wegen nur den realen Fahrpreis vermerken.“
„Das müssen Sie wissen“, erwiderte die alte Frau unfreundlich, „dann kriegen Sie eben den Rest Trinkgeld nicht.“
Sie hielt fordernd die zitternde Hand auf und der Taxifahrer zählte ihr in so vielen Kupfermünzen, wie er hatte, einen Euro und zweiundzwanzig Cent in die Hand, wobei die Frau fragte, ob er es nicht größer habe, er aber verneinte.

Er nahm eine leere Quittung und ging, während die alte Frau nochmals an diese, die ihr zustünde, erinnerte, ums Auto, holte den Rollator aus dem Kofferraum und stellte diesen nahe der Beifahrertür neben das Taxi.
Er öffnete die Tür, griff der alten Frau unter die Achseln und bugsierte sie unter bekannten Beschwerden, er solle ihr nicht wehtun und aufpassen, aus dem Auto und schob den Rollator so nahe, dass die alte Frau ihn greifen konnte, ans Taxi.

Nachdem die alte Frau sicher mit dem Rollator vor ihm stand, forderte sie die Quittung, die er ihr immer noch nicht gegeben habe.

Der Taxifahrer schloss die Beifahrertür und zeigte der Frau die unbeschriebene Quittung.
Während er sie langsam zerriss, sagte er in ruhigem Ton: „Ich habe Sie oben in der Arztpraxis abgeholt, habe Ihnen den Mantel und die Mütze gereicht. Ich habe Ihnen ins Auto geholfen und wieder hinaus. Ich habe auch sehr sorgfältig Ihren Rollator ein- und ausgeladen. Von Ihnen habe ich nur Beschimpfungen und Rügen bekommen. Ich musste mich von Ihnen auch beleidigen lassen.
Die zwei Cent Trinkgeld für meine Hilfe wollten Sie mir aber nur gewähren, wenn sie auf der Quittung auftauchten, damit Sie sie bei der Krankenkasse geltend machen könnten. Welch ein Mensch Sie sind, konnte ich erkennen, als Sie mir auch noch die zwei Cent verwehrten. Nicht mal ein ‚Danke!‘ ging über Ihre Lippen. Sie glauben doch wohl nicht, dass ich Ihre negative Stimmung mit einer Quittung honoriere!“

Er stieg in sein Auto, ließ den Motor an, passte auf, dass er die alte Frau nicht berührte, und fuhr dem nächten Fahrgast – im Fachjargon „der nächste Auftrag“ – entgegen.

 

Willy-Brand-Allee Sindelfingen © google maps
©Google Maps

Seit heute – 12.12.2013 – hat Sindelfingen eine Willy-Brandt-Allee.

Diese Honoration für den vierten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland erfolgt nahe dem 18.12.2013, dem einhundertsten Geburtstag des am 8.10.1992 verstorbenen Politikers.
Die Umbenennung des Stückes der Pfarrwieseallee zwischen der Guttenbrunnstraße und der Konrad-Adenauer-Straße wurde von der SPD eingebracht und vom Gemeinderat der Stadt Sindelfingen entschieden.

Die „Sinnhaftigkeit” des kleinen umbenannten Stücks ist, dass dort keine Häuser stehen und folglich auch niemand seine Adresse ändern muss.

Das hat der alte Willy allerdings nicht verdient!

 

Taxi, Mietwagen mit Fahrer, Personenbeförderung etc.

Diese Geschichte, die ich erlebt habe, hätte in der Chronologie dieses Blogs – Internet-Tagebuchs – besser noch vor dem 22. September 2013, dem Tag der Bundestagswahl, gepasst, doch ich erfuhr erst vor kurzem davon.

Ein Taxifahrer hatte einen bekannten SpezialSozialdemokraten an Bord, und die Beiden kamen auf der etwa vierzig Kilometer betragenden Wegstrecke ins Gespräch.
Der Sozi fragte den Taxifahrer, was er denn von der momentanen Bundesregierung halte.
Irgendwann kamen sie auf die Entlohnung des Taxifahrers und den Arbeitsbedingungen zu sprechen.

Der Taxifahrer erzählte, dass er zu der Gattung „sportlicher Taxifahrer” gehöre und danach bezahlt werde, was er einnehme.
Er sei „sportlich” und fahre zu Ereignis zu Ereignis, wenn er über Funk mitbekäme, dass irgendwo viele Leute stünden.
Dies könne der Bahnhof sein, wenn viele Reisende ankämen, oder der Flughafen, bestimmte Stellen, wo nach Geschäftsschluss viele Menschen aufliefen etc.
Er besorge sich größtenteils seine Fahrgästre selbst, wobei er je nach Motivation viel oder wenig verdiene, weil er nur einen bestimmten, festgelegten Prozentsatz der Einnahmen verdiene.
Für ihn sei es wichtig, seinen Arbeitstag selbst zu gestalten und sportlich von Brennpunkt hier nach Brennpunkt dort zu fshren und zu hoffen, gute Geschäfte zu machen.

Der Fahrgast verstand und kam auf den Mindestlohn zu sprechen.

Der Taxifahrer sagte, das Problem sei, dass die Fahrgäste dann mehr bezahlen müssten, weil die Lohnkosten ja irgendwie verteilt werden müssten.
Er betonte nochmal, dass die „Sportlichkeit” der Taxifahrer ertragreich sei, denn der, der nicht freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit sei, bekäme eben weniger Trinkgeld, was die „Sportlichkeit” ebenfalls mit sich brächte.
So fiele „notgedrungen” auch das Trinkgeld weg, weil alles teurer würde.
Er beklagte aber, es sei manchmal nicht schön, wenn kaum etwas zu tun sei. Da könne er sich einen Mindestlohn schon vorstellen, aber nur bei dieser Implikation. Und an diesem Tag sei eben so ein Tag, an dem kaum etwas „liefe”.
Die „Sportlichkeit” ginge aber flöten, meinte er, wenn man immer das gleiche Geld bekäme. Denn so födere man Faulheit. Warum sollte jemand „sportlich” sein, wenn er immer das gleiche Geld hätte?

Der Fahrgast hört sich das Statement des Taxifshrers an und schien nachzudenken über „Sportlichkeit”, Trinkgeld und Lethargie.

Sie unterhielten sich noch weiter, doch irgendwann war die Fahrt zu Ende.

Der Fahrgast, der wie er sagte, in wenigen Minuten an einer großen, wichtigen Versammlung der SPD teilmähme, bedankte sich bei dem sehr freundlichen Fahrer, der auch seinen Koffer getragen und sicher verstaut hatte.

Nachdem der Fahrgast eine Quittung bekommen hatte, bezahlte er.

Auf den Cent genau, nicht mehr!

Der Taxifahrer öffnete von innen den Kofferraum und blieb sitzen, als der Fahrgast den Koffer entnahm.
„Schließen Sie die Klappe wieder”, sagte der Taxifahrer, was der (ehemalige) Fahrgast auch tat.

„Heuchler”, zischte der Taxifahrer.

Schwarz und Grün auf der Bühne Deutschlands mit Koalitionsverhandlungen

Ja, ja, ja…

Es gäbe zwischen den Grünen und der CDU mehr Differenzen als Gemeinsamkeiten, sagte der Elvis-Verschnitt aus Istanbul Cem Özdemir nach dem zweiten Sondierungsgespräch.
Man sei nicht übereingekommen über „Sozialpolitik“, „Mindestlöhne“, „Europapolitik“, hörte man auch von der Grönaz (Größte Nervensäge aller Zeiten) Claudia Roth, aber auch das „Hauptanliegen“ Energiewende sei kaum konkret gewesen.

Die Ablehnung weiterer Gespräche kam von den Grünen, obwohl CSU-Chef Horst Seehofer noch kurz vorher sehr zuversichtlich klang.

Es sei eine angenehme Atmosphäre gewesen, aber diesmal könne die Brücke keine Legislaturperiode lang halten, setzte Cem Özdemir noch einen drauf und ignorierte, dass die CDU den Grünen in Fragen der (ökologischen) Landwirtschaft, der Flüchtlingspolitik, Integration und sogar im  Tierschutz sehr weit entgegengekommen war.

CDU-Generalsekretär Gröhe sah eine Chance für Schwarz-Grün, wurde jedoch ebenso von den Grünen enttäuscht wie die anderen Verhandlungsführer der Christdemokraten.

Den Ausschlag für die Grünen hatte ergeben, dass die CDU keine (enormen) Steuererhöhungen akzeptieren wollte, die zudem für die Wirtschaft schädlich wären.

Dass Cem Özdemir die CDU lobte und eine Koalition vielleicht beim nächsten Mal in Aussicht stellte, zeigt nur den ambivalenten Charakter Özdemirs, der sich immer gerne selbst als Gewinner feiert.

Böse Stimme sagen allerdings, er könne von Glück reden, dass er „Quoten-Türke“ bei den Grünen sei, denn so sagt man, würde man ihn wegen seines Versagens auch im Bundestagswahlkampf nicht einfach so absägen.

Die Grünen haben hoffentlich bemerkt, dass sie mit ihrer Doktrin der Besserwisserei und des moralischen Fingerzeigs nicht weiter kommen.

Aber anstatt der Realität in die Augen zu schauen, leben sie lieber das Fluchtsyndrom aus.

 

Ergebnis der Bundestagswahl 2013

Heute wurde der 18. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland gewählt.

Die Stimmen verteilen sich wie folgt.

CDU41,5
SPD25,7
Grüne8,4
Linke8,6
FDP4,8
AfD4,7
sonstige6,2

Die CDU hat ganz knapp die absolute Mehrheit verfehlt.

Die FDP ist aus dem Bundestag gefallen und die vielbeschworene AfD hat es nicht geschafft.

Das bedeutet, dass Angela Merkel Kanzlerin bleibt.

 Herzlichen Glückwunsch!

Chefin - Angela Merkel Kanzlerin ::: © CDU

Tanzen Multicolor

Heute ist bekanntermaßen Wahl-Tag, an dem der 18. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland gewählt wird.

62 Millionen Bundesbürger sind aufgerufen, dies zu tun.

Heute berichten wir von der Waldorfschule, die vor Ort ebenfalls am heutigen Sonntag als Wahllokal dient.

Als Journalisten bzw. Reporter dürfen wir berichten, wie hier gewählt wird.
Da es sich in Deutschland um freie und geheime Wahlen handelt, dürfen wir leider keine Bilder oder Videos veröffentlichen.

In der Waldorf-Schule hier vor Ort sehen die Begebenheiten etwas anders aus.

Anstatt Wahlkabinen mit Abgrenzungen gibt es hier hermetisch abgeriegelte Räume mit quadratischer Grundfläche von fünf mal fünf Metern.
Diese Räume sind mit 3D-Kameras ausgerüstet, die von vereidigten sog. „visuellen Wahlhelfern“ beobachtet werden, die ein Schweigegelübde abgelegt haben.

Nachdem sich die Waldorf-Schüler bzw. ehemaligen Waldorf-Schüler tanzend ausgewiesen haben, wer sie sind, bekommen sie ein der Jahreszeit harmonisch-passendes ätherisches Öl auf die Stirn, um so zu markieren, dass sie nicht zweimal wählen können, denn die Nasen der Waldorf-Wahlhelfer sind sehr gut trainiert und würden sofort einen Wahlbetrug riechen.

Nachdem wir mit Nacktscannern begutachtet wurden, damit wir auch nicht die kleinste Kamera dabei haben, durften wir uns zu den sog. „visuellen Wahlhelfern“ gesellen.

Draußen vor dem Wahlraum war Ruhe, niemand übte. Sie nahmen die geheime (Tanz-) Wahl sehr ernst.

Dann öffnete sich der Raum.

Der erste Waldorf-Wähler trat ein und schaute sich etwas scheu um.

„Setenn Sie den schwarzen Balken vor die Augen!“, sagte der sog. „visuelle Wahlhelfer“.

Der Angesprochene nahm ein schwarzes Brett mit Bügeln und Gummiband und setzte es sich wie eine Brille auf, damit man ihn nicht erkennen konnte.

Stichwort – „Geheime Wahl“ !

„Bitte!“, sagte der sog. „visuelle Wahlhelfer“, „Machen Sie Ihre Wahl!“

Der Waldorf-Wähler ging in die Knie, machte einen Knicks, beschrieb mehrere Kurven und sprang dabei ballet-ähnliche Figuren, ging wieder in die Knie und die Wahl war vollzogen.

Der sog. „visuelle Wahlhelfer“ sprach kurz mit seinen beiden Sitznachbarn und bestätigte: „CDU“.

Wir waren von diesen Zeremoniellen sehr irritiert, doch für die anderen Anwesenden schien es völlig normal.

Wir erhielten die Erlaubnis vor der Waldorf-Schule noch mit ein paar Waldorf-Wählern zu sprechen, um auch zu erfahren, was sie gewählt hatten.

Thomas – Name (eventuell) geändert – sagte, er habe die SPD gewählt und tanzte kurz vor, wie das aussah.
Martin – Name (vielleicht auch) geändert – ist Sohn eines Unternehmers und tanzte uns auch etwas vor, was wir als „SPD“ zu erkennen geglaubt hatten.
Martin sagte uns, es sei „FDP“ und klärte uns tanzend auf, dass das „F“ zwei vertikale Hiebe und ein horizontaler Hieb seien, wobei das „S“ eben eine dreigeteilte abgehackte Linie sei.

Wir hatten verstanden.

Wir erfuhren auch, dass es speziell für Frauen eine Schuhkontrolle seit diesem Jahr gab.
Beim Tanzen bzw. Wählen war es leiderr immer wieder passiert, dass Frauen beim Springen einer Figur bzw. eines Buchstabens nicht richtig aufgekommen waren und mit ihren High-Heels umgekickt waren.
Man wollte nicht wieder Verletzungen riskieren.
Ein zweites Manko war aber auch, wie man die Stimmenabgabe bzw. Tanzeinlage werten sollte, wenn sie unfallbedingt unterbrochen werden musste.

Kurz bevor wir gingen, kam jemand japsend und verschwitzt aus der Waldorf-Schule.

Er erzählte, er habe die „die Partei bibeltreuer Christen“ gewählt und da er nicht gerade eine „Sportskanone“ sei, habe er sich sehr quälen müssen, bis er die „lange Sequenz“ getanzt habe.

Wir bemerkten, er habe doch auch einfach „PBC“ tanzen können, worauf er sich vor die Stirn mit dem ätherischen Öl klatsche und meinte: „Mir fiel die Abkürzung nicht mehr ein. Ich war so nervös, denn es ist schließlich meine erste Wahl.“.

 

Bundestagswahl 2013 Deutschland Parteien ::: © pixelio.de

Heute ist Bundestagswahl.

Viele sind frustriert und resignieren. Sie wollen (leider) nicht wählen gehen.

Sie fühlen sich von den Politikern nicht ernstgenommen oder sehen nicht, dass ihre Wahl etwas bewirkt.

Sie setzen sich also selbst ins Abseits, indem sie nichts tun, um ihre Rolle zu ändern.

Ein anderer Aspekt ist aber auch die Wahlbeteiligung.

Bei der vorigen Bundestagswahl betrug die Wahlbeteiligung 70.8 Prozent.
Das hört sich zwar an, als wäre es viel, doch beim genauen Betrachten nicht mehr.
Bei einer Wahlbeteiligung von 70.8 Prozent bestimmen 35.5 Prozent der Deutschen über eine Regierung.
Es sind etwas mehr als ein Drittel !
Hier kann man wohl kaum noch davon sprechen, dass so eine Demokratie legitimiert ist.

Nun hört man von den Nichtwählern bzw. Wahlverweigerern aber, dass die Politiker angeblich nicht aufs Volk hörten, nur Tantiemen einstrichen, es sich gutgehen etc.

Man hört nie, dass die Nichtwähler etwas dagegen tun.

Nur herum zulabern und zu lamentieren bringt nichts, aber das ist wahrscheinlich das Einzige, was diese faulen Möchtegern-Demokraten und „Politk-Schlaumeier” können.

Laber und nichts tun!

Die Nichtwähler sollten beweisen, dass dem nicht so ist und wählen gehen, also die Zustände, die sie anprangern, ändern!

Alles Andere – Ausreden !!! – ist Heuchlerei!

.Ich gehe wählen

 

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