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Nach der Ankündung „Wir kommen zum Höhepunkt”, über die sich viele halb tot gelacht haben, gab es heute den Wahlkampf-Höhepunkt der Grünen in Stuttgart.
Der „Grüne Höhepunkt”, der keiner war!
Der Großteil der Zuschauer bestand aus verärgerten Gegnern von Stuttgart 21 (s21), die geglaubt hatten, die Grünen würden S21 stoppen, wenn sie in Baden-Württemberg an der Macht wären.
So wurden die Sprecher der Grünen auch begrüßt, mit Hasstiraden, Buhrufen, Trillerpfeifenlärm und bösartigen „Transparenten”, die sie als Verräter in Sachen S21 titulierten.
Die Sprecher zeigten mangelnde Professionalität, denn sie ließen sich durch die Keintologen – hämisch für S21-Gegner – provozieren und in die Rechtfertigungsecke treiben.
So konnte man immer und immer wieder zu jedem Redenauftakt hören: „Ich bin schon lange Jahre gegen S21 und habe mich auch sehr engagiert dagegen und ich lasse mich jetzt nicht beschimpfen.”, nachdem die Buhrufe und der Lärm einigermaßen verebbt waren.

Biggi Bender musste sich als Erste gegen die enttäuschten Stuttgart-21-Gegner durchsetzen.
Verzweifelt forderte sie, wenn sie den Zuschauern zuhöre, müssten diese auch ihr zuhören.
Ihre stellenweise durch Buhrufe provozierten zickigen Worte hörte man kaum.

Bundesvorsitzende Göring-Eckardt durfte ebenso wie Bender erstmal die selbstgezüchteten „Randalierer” zur Ordnung rufen, bevor sie versuchte, z.B. den „Veggie-Day” zu rechtfertigen, indem sie meinte, sie ließe sich ihre „thüringer Bio-Bratwurst” nicht verbieten.
Sie redete mit anderen Worten das Gleiche wie Biggi Bender.
Peinlich wurde es, als sie behauptete, die Grünen hätten die Energiewende eingeleitet.

Besorgte Bürger erinnerten daran, dass der Grüne Daniel Cohn-Bendit die Theodor-Heuss-Medaille von Winfried Kretschmann überreicht bekam, obwohl alle – auch Baden-Württemberrgs Ministerpräsident Winfried Kretschmann – wussten, wie Cohn-Bendit zu Kinder-Sex stand bzw. steht.
Dieses Transparent kam bei sehr vielen Leuten sehr gut an.
Als das Transparent aufgestellt wurde, wollten ein paar von den grünen Oberhäuptern wissen, bei wem es sich um diese Bürger handele.
Die Bürger erklärten, dass sie es Kretschmann nicht verziehen hätten, einem Befürworter von Sex mit Kindern die Theodor-Heuss-Medaille verliehen zu haben.
Da auch niemand die Bürger kannte, bemerkte man irgendwann die Verzweiflung in den Augen der Grünen, die in dem Spruch: „Sie sind bestimmt von der CDU.” mündete.
Die Antwort war kurz und prägnant: „Wir sind lediglich Bürger.”.

Winfried Kretschmann, noch amtierender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, legte dar, warum der Volksentscheid zu S21 bindend sei, bekam aber nur Trillerpfeifenlärm und Buhrufe als „Belohnung”.
Er sagte, es habe den versprochenen Volksentscheid (bzw. die Volksabstimmung) gegeben, doch die Bürger von Baden-Württemberg hätten sich für die weitere Subventionierung des Landes von S21 entschieden, was man als Demokrat anerkennen müsse und mahnte auch, man solle nicht permanent davon sprechen, dies sei nicht ganz koscher gewesen.
Sein Spruch „Ich werde den Teufel tun und die Verfassung brechen” war gut auf den Punkt gebracht, doch einige sog. „Parkschützer” riefen „S21 ist Verfassungsbruch, also hätte man es mit einem erneuten Verfassungbruch rechtmäßig beenden können.” und zeigten, dass sie Demokratie in keinster Weise begriffen hatten.
Sie bezeichneten Kretschmann als „Judas”, wobei „Judas” noch harmlos war.

Cem Özdemir wurde von der aufgebrachten Menge der enttäuschten Grünen-Wähler ebenfalls mit Häme, Abneigung und Buhrufen empfangen und sprach ein „Machtwort des Respekts”.
Er rief dazu auf, dass man auch die S21-Befürworter ernst nehmen solle, prügelte aber im nächsten Atemzug auf sehr niedrigem Niveau auf die S21-Befürworter ein.
Seine Perfidität und Hinterhältigkeit wurde aber auch sonst noch deutlich.
Cem Özdemir sagte, dass die Mehrheit der Stuttgarter gegen S21 seien und man dies nicht einfach irgnorieren könne und faselte, man könne S21 immer noch stoppen.
Er jagte seinem „Parteifreund” Kretschmann damit einen verbalen Dolch in den Rücken.
Ebenso lobte er erst die Sozialdemokraten, doch dann faselte er davon, dass diese keine Ahnung von Politik hätten.
Die gröhlende Masse überzog die Grünen allerdings weiter mit Ablehnung in Form von Trillerpfeifen, Buhrufen (stellenweise über Megafon) oder Poster.
Dies war beileibe kein „Höhepunkt”.
So ist es, wenn man als Grüne die Geister ruft und rief und nicht mehr loswird.

Ab 17 Uhr hat Cem Özdemir, Vorsitzender der Grünen, heute im kleinen Kreis von 30 Personen im „Naturfreundehaus Steinbergle” auf dem Killesberg Stuttgart gesprochen.
Wir kamen durch Zufall dorthin und entschlossen uns, ihn in unserer Funktion als Pressevertreter zuzuhören.
Der Erzieher ratterte den Text aus seinem Flyer herunter, den er allerdings noch in mehr Worte kleidete.
Er wolle sich einsetzen für eine verbesserte Bildungspolitik. Das hieße für ihn, sagte er, dass die Bildungskompetenz nicht mehr auf Landesebene , sondern auf Bundesebene liegen müsste und er sich dafür einsetzen würde, wenn er in Berlin einziehe.
Wenn !
Cem Özdemir, der laut eigenem Bekunden das erste Mal Kopftücher bei schwäbischen Bäuerinnen gesehen haben will, sollte als Erzieher und Sozialpädagoge wissen, dass für die Vermittlung von Bildung und anverwandten Themen die Kultusministerkonferenz (KMK) zuständig ist.
Cem Özdemir sagte, dass die CDU auch Mindestlöhne wolle, was ebenfalls nicht der Wahrheit entspricht.
Die CDU wirkt daraufein, dass es in allen Branchen Tarifverträge geben soll. Nur dort, wo es (noch) keine gibt, solle es (vorerst) Mindestlöhne geben.
Er schwafelte über die Energiewende, „mehr Demokratie”, aktuelle grüne Themen, bei denen er aber nicht wirklich etwas zu sagen hastte.
Sein Spruch: „Die Regierung ist häßlich und traut sich nicht, sich anzuschauen. Umd sie wollen gar nicht wissen, wie sie asussehen.” sollte einem „Bundespolitiker”, wie Cem Özdemir sich selbst darstellt, nicht würdig sein.
Dreißig Leute, von denen die Hälfte Kinder waren – Eltern mit Kindern – unter einem Baldachin auf der Terasse sagt schon einiges über die Relevanz einer solchen „Veranstaltung” aus.
Cem Özdemir, der vor vier Jahren auch für einen Sitz im Bundestag kandidierte und versprach, Stuttgart 21 (S21) stoppen zu wollen, sprach über dieses Thema nur in einem Nebensatz. Er wollte ja seine Ablehnung von S21 in diesem Wahlkampf ganz groß propagieren, was er wohl ebenso vergessen haben musste wie die Verfasser seines Wahlkampf-Flyers.
Das viel beschworene „Hören und Gehörtwerden” ist bei ihm nur rheotorisches Beiwerk ohne jeglichen Inhalt.
Ebenso ist die Aufschrift „Ein Stuttgarter für Berlin” auf seinem Wahlkampfposter eine Frechheit.
Jemand, der seinen ersten – einwohnermeldetechnisch – Wohnsitz seit vielen Jahren in Berlin hat, kann sich nicht als Stuttgarter deklarieren.
Als wir gingen, kamen wir an einem Tisch mit einem bekennenden sog. „Parkschützer” vorbei und warfen lapidar „Aber sie wissen schon, dass ES gebaut wird!” in seine Richtung, worauf dieser sehr aggressiv wurde und sich nur durch sehr lautes Schnaufen einigermaßen unter Kontrolle halten konnte.
So ist es also … Wenn man selbst – wie die sog. „Parkschützer” – Veranstaltungen anderer Parteien mit Trillerpfeifen stört, sagt man , dass sei Demokratie und schreit nach Pluralismus, aber selbst akzeptiert keine andere Meinung.
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Gestern war das sog. „TV-Duell” zu sehen, bei dem sich die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Kanzler-Aspirant Peer Steinbrück ein verbales Gefecht lieferten.
Beide Teilnehmer zeigten ihre unterschiedlichen Betrachtungsweise.
Während Angela Merkel souverän den Bürgern und Mitmenschen vertraut, konnte Peer Steinbrück nur die Ideen „Seiner SPD” darstellen, die u.a. auch auf viele Verbote und Bevormundungen bzw. Reglementierungen setzt.
Der „Veggie-Day” lässt grüßen!
Steinbrück verhedderte sich bei „schlechten Dingen”, die auch die SPD beschlossen oder mitbeschlossen hatte.
Steinbrück fühlte sich sehr oft an den Pranger gestellt und provoziert. Er wirkte nicht ausgeglichen.
Während er sich einige Fauxpas leistete, konnte er nicht überzeugen, was die SPD bei einem (theoretischen) Wahlsieg besser machen würde.
Angela Merkel brachte authentisch herüber, was die Regierung geschafft hatte, wie die Regierung zusammengefunden hatte und zeigte auf, was der Status Quo des Wissens ist. Sie widersprasch sich nicht.
Sie integrierte Beschlüsse von der „großen Koalition” und stellte dar, wie die schwarz-gelbe Regierung diese weiterentwickelt hatte und weiterentwickeln wird.
Sie konnte mehrmals widerlegen, dass Steinbrück gelogen geflunkert hatte.
Ein großer und sehr auffälligerr Unterschied zwischen beiden zeigte sich, wenn es ums konkret werden ging.
Merkel wurde konkret und realistisch, während Steinbrück sich in Utopien übte und vieles offen ließ.
Steinbrück meinte zu Klöppel, dieser solle Wikipedia zu Rate ziehen, wenn er sich nicht auskenne.
Auch die Frage, ob Politiker zu viel, zu wenig oder angemessen verdienten, sah er als Provokation gegen ihn und weigerte sich massiv, diese Frage zu beantworten, während Merkl mit „Wir verdienen schon gut” konkretisierte.
Steinbrück patzte, als er den Weg einer E‑Mail zu beschreiben versuchte: „Eine E‑Mail kann direkt kommen, über einen Sateliten geleitet werden, durch das Transatlantikkabel gehen oder durchs Internet.”
Aua, aua, Herr Steinbrück, E‑Mail ist ein Teil des Internets, genauso wie WWW, FTP etc.!
Steinbrück konnte nicht herüberbringen, was er denn besser machen würde, redete sich stellenweise fest, indem er auf Angela Merkel und deren Regierung (niveaulos umd unüberlegt) einprügelte.
Die Kanzlerin zeigte, warum man sie scherzhaft „Mutti” nennt und reichte allen Bürgern die Hand mit ihr gemeinsam die Zukunft zu gestalten.
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Vor kurzem haben wir über „Pauschalen bei Krankenfahrten“ berichtet.
Wir haben etwas weiter recherchiert und haben herausbekommen, dass momentan keine Pauschalen berechnet werden, sondern „auf Uhr“ gefahren wird.
Dass bedeutet, dass der Wegsteeckenzähler bei Fahrtantritt gestartet wird und beim Fahrtende aufgrund der zurückgelegten Wegstrecke, der Grundgebühr und eventuell anfallenden Anfahrten (für Fahrten, bei denen der „Heimatsektor“ nicht tangiert wird) der Fahrpreis bestimmt bzw. berechnet wird.
Dies werde laut des Personenbeförderungsunternehmens zur Zeit wieder so berechnet, weil angeblich die adressgebundenen Pauschalen stellenweise wesentlich höher lägen, als wenn man „auf Uhr“ fahre.
Wir konnten herausbekommen, dass diese Krankenfahrt-Pauschalen ähnlich wie (Vorab-) Pauschalen für Kurierfahrten berechnet würden, sllerdings mit einem anderen Tarif für die Wegstrecke. Laut Insider-Informationen geht es dabei um „Rundfahrt-Kilometer“.
Was es genau ist, konnten wir nicht wirklich schlüssig herausbekommen.
Es scheint aber so zu sein, dass die Strecke zwischen Start- und Endpunkt berechnet wird und dazu noch die Entfernung zur Standpunkt des Unternehmens hinzugefügt wird.
Das wäre in der Tat mehr als die direkte Strecke, auch wenn sog. „Anfahrten“ hinzukämen.

Wir waren vom 11.8. bis zum 18.8.2013 in Freest nahe Greifswald im Urlaub.

Böblingen bekommt bald ein neues Einkaufszentrum – Die Mercaden.
Deswegen sind einige Straßen gesperrt oder nur bedingt befahrbar.
Diesbezüglich kommt es täglich mehrmals bei Schichtwechseln des Mercedes-Benz-Werks Sindelfingen zu stockendem Verkehr oder zu temporären Stillständen.
Schlimm wird es in dieser Konstellation, wenn auch noch auf der Autobahn ein Stau ist und die Ausweichrouten durch Sindelfingens, aber besonders durch Böblingens City genommen werden.
Dann ist der Tag gelaufen!
Nun sind Schulferien und jemand „ganz Intelligentes“ ist auch die Idee gekommen, dass kaum jemand zu Hause sei und man in der Zeit die Straßen in der Innenstadt reparieren bzw. sanieren könnte.
Seit Anfang dieser Woche wird nun nicht nur, aber vermehrt, an den Hauptverkehrsadern Böblingens, der Wolfgang-Brumme-Allee und der Herrenberger Straße gewerkelt.
Die Herrenberger Straße, die von der Calwer Straße bzw. Berliner Straße an zweispurig wird, ist nun von beiden Seiten einspurig und etwas umgelegt Richtung Midred-Scheel-Schule hin.
Das ist noch nicht alles!
Vom Elbenplatz kann man nun nicht mehr nach Herrenberg fahren, sondern muss einen riesigen Umweg um das Gewerbegebiet Hulb machen und kommt dann nach Umfahrung dieses Gebiets wieder auf die Herrenberger Straße nahe dem Ortsausgang.
Vom Elbenplatz kommend kann man nun nicht mehr in die Berliner Straße.
Aus der Berliner Straße Richtung Herrenberg oder der Hulb kommt man nun auch nicht mehr ohne massives Umfahren der Innenstadt über das Flugfeld.
Von der Hulb oder Herrenberg geht es auch nicht mehr in die Berliner Straße.
Es kommt aber noch schlimmer.
Wer nun von Richtung Herrenberg bzw. Ehningen in die City – sprich Bahnhofsstraße – möchte, kann dies erstmal vergessen, denn das Flugfeld ruft, wenn man nicht zu hundert Prozent ortskundig ist und Schleichwege wie die Lyon-Sussmann-Straße oder die Doktor-Richard-Bonz-Straße kennt.
Die Großbaustelle „Mercaden“ tut auch einiges für die Zerstörung des bequemen und angenehmen Fahrens, aber das nur nebenbei erwähnt.
Da der in Bau befindliche Kreisverkehr an der Ecke Talstraße und Wolfgang-Brumme-Allee die Wolfgang-Brumme-Allee als Hauptverkehrsader momentan aushebelt, ist das Chaos ein Stückchen weiter gerückt.
Denn…!
Autos, die vom Postplatz kommend Richtung Herrenberg wollen, müssen erst mal Richtung Sindelfingen, dann aufs Flugfeld Richtung Böblingen, um die Hulb herum und dann vor Dagersheim in die Schickardstraße und danach Richtung Herrenberg fahren.
Wenn dann wie gestern die riesige Straßenfräse rotiert, braucht man vom Postplatz die Stadtgrabenstraße herunter knapp zwanzig Minuten.
Wenn jemand von Herrenberg kommend ins Citycenter möchte, hatte er vor der „Bauaktion“ kein Problem.
Er fuhr Richtung City, bog links in die Bahnhofstraße ein, in die Olgastraße (über die Wilhelmstraße) und war im Parkhaus Citycenter. Oder er fuhr hinter der Bahnhofstraße links hinter der Sparkasse ins Parkhaus.
Das geht nicht mehr!
Er muss in die Schickardstraße einbiegen, dann durch die Hulb fahren, dann über ein kleines Stück Calwer Straße in das kleine noch befahrbare Stück Talstraße – bei der Polizei – einbiegen, in die Wilhelmstraße einbiegen, die Olgastraße sehen und dann wieder zurückfahren, denn die Olgastraße ist wegen Baumaßnahmen plötzlich nicht passierbar.
Er darf also die Karlstraße runterfahren, hoffen, dass er in die Herrenberger Straße wieder hineinkommt und irgendwann hinter der Sparkasse ins Parkhaus einbiegen, denn die Bahnhofstraße ist unten gesperrt.
Esd gibt noch zahlreiche Variationen, wie man einen Hass auf die Baumaßnahmen bekommen kann.
Wenn eine Route gesterrn funktionierte, muss sie nicht heute oder morgen funktionieren.
Heute war nämlich die Möglichkeit, die City Richtung Krankenhaus über das südliche Flugfeld zu umfahren nicht mehr gegeben, weil genau in dieser Richtung die Konrad-Zuse-Straße gesperrt war.
Wenn man geschäftlich unterwegs ist, Kunden betreuen muss, ist man maximal angenervt.
Taxi- und Berufskraftfahrern werden auch ein (schlimmes) Lied davon singen können.
Das Argument „Wir renovieren bzw. sanieren die Straßen in der Ferienzeit, weil ja kaum jemand zu Hause ist“, zieht vielleicht bei dummen Menschen, aber mehr auch nicht.
Die Möchtegern-Planer in der Stadtverwaltung scheinen nicht einmal darüber nachgedacht zu haben, welches Chaos sie momentsn anrichten mit ihrem völlig gedankenlosen Mummpitz, die ganzen Hauptverkehrsadern und angrenzende Nebenstraßen gleichzeitig zu warten.
Man hätte dies peu a peu machen können, um ein solches Verkehrschaos vermeiden zu können.
Zu Genüge hört man momentan in Böblingen Folgendes:
„Welcher Idiot – auf Schwäbisch : Seggl – hat dies zu verantworten?“

Wir haben ein neues Auto.

Sie schimpfen sich selbst „freie Reporter“.
Schimpfen!
Denn sonst können sie nichts.
Ihre ganze „Tätigkeit“ ist nur darauf ausgerichtet, permanent über die „herrschende Klasse“ zu stänkern, diese und deren (vermeintliche) Anhänger zu denunzieren.
Aber es sind Reporter, denn wie sie sagen, beziehen sie sich auf die im Grundgesetz garantierte Pressefreiheit.
Das war’s schon.
Der Wahrheitsgehalt ihrer Berichte ist meistens die Flatline und besteht aus Träumen und Utopien, die sich jemand von ihnen ausgedacht hat und diese Fantastereien nun als „Wahrheit“ für deren Kleintel, den Ja-Sagern und hörigen Abnickern, veröffentlichen.
Deren Klientel verteilt unreflektiert deren Sermon direkt weiter.
Niemand denkt darüber nach, ob dies überhaupt so stimmt, wie es (verdreht) dargestellt wird oder ob die „unabhängigen Quellen“, die ihnen etwas gesagt haben, authentisch und vor allem kompetent sind, was das „behandelte Thema“ angeht.
Sie denken auch nicht darüber nach, ob die „Quellen“ überhaupt existieren.
Kritiker, die ihnen sagen, es handele sich hier um Hirngespinste, werden direkt verbal niedergeprügelt, derb beleidigt und massiv denunziert.
Schießt man zurück, ist man der Buhmann, denn wer nicht so handelt und denkt wie sie, ist ein Untermensch und es gelten keine Regeln des Respekts oder der Toleranz.
Denn die gelten nur für sie, die wütenden Bürger, die sich hinter ihren Computern oder Smartphones verstecken und nicht an die frische Luft gehen, nicht hinaus in die „böse Welt“.
Die „freien Reporter“ „akkreditieren” sich mit großem Getöse für in deren Augen „Riesen-Events“ und werden dann aber nicht zugelassen, weil sie aufgrund bestimmter Regularien nicht anerkannt werden (können), wie z:B, weil sie keine Presse-ID besitzen.
Nun haben sie etwas zu berichten, nämlich über die „herrschende Klasse“, die die „freien Reporter“ behindere, weil sie angeblich die Wahrheit nicht zulassen will bzw. weiß, dass die „freien Reporter“ sich die „geschönte Wahrheit“ nicht vorsetzen lassen.
An deren permanenter Nörgelei über alles und jeden und daran, dass sie sich in keinsterweise an den Presse-Kodex halten, liegt es nicht, denn dieser gelte ja nur in deren Augen für „Lohnschreiber der herrschenden Klasse“.
Es rührt daher, dass sie sich nicht wie alle anderen kaufen lassen.
Dass sie mit jeder „Veröffentlichung“, jeder „wahren Geschichte“ und jedem „(unabhängigen) Gutachten“ den Presse-Kodex brechen, ist ihnen egal, weil dieser nur ein Instrument der „Zensur“ ist.
So schimpfen und stänkern sie weiter und weiter, bedienen weiter ihr Klientel mit Lügen und Utopien, aber werden nie ernst genommen.
An ihnen geht nichts verloren!
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Wir hatten ja über das Thema „Kostendruck bei Krankenfahrten“ berichtet und sind dabei darauf gestoßen, dass ein Personenbeförderungsunternehmen von der AOK einen Maulkorb bekommen haben sollte …
Nun bekamen wir Wind davon, dass die Krankenkassen sich beim Personenbeförderungsunternehmen darüber mokiert hätten, dass die Preise für Krankenfahrten sehr unterschiedlich seien.
Wir sprachen mit einem Angestellten bei dem Personenbeförderungsunternehmen.
Der Unternehmer bestätigte auf Anfrage, dass er nun bei Rechnungsfahrten für Krankenkassen adressbezogene Pauschalen eingeführt hätte, die vor Fahrtantritt bei der Zentrale des Unternehmens zu erfragen seien und dann abgerechnet würden.
Als Grund gab er an, dass dies notwendig geworden sei, weil es permanent Beschwerden gegeben habe, die vor allem Serienfahrten wie Fahrten zu Dialyse oder Strahlen- sowie Chemotherapien gegolten habe, weil dort die Kosten sehr variiert hätten.
Wir ließen uns vorführen, wie dies funktioniert.
Wir nahmen eine Adresse im Nachbarort von Böblingen, Holzgerlingen, an und nahmen ferner an, diese Fahrt ginge zum Klinikum Böblingen.
Es wurde eine Pauschale von 21.55 Euro errechnet, die von nun an von der Quelladresse zum Klinikum Böblingen und in die andere Richtung gelten solle, allerdings nur für diese Adresse(n).
Innerhalb Böblingens wurde aber „auf Uhr“ gefahren, also die gefahrene Entfernung mittels Kilometer-Pauschale plus Grundgebühr berechnet, wie man es kennt.
Diese „Sinnhaftigkeit“ muss man nicht verstehen.
Angeblich kann man innerorts keine Umwege fahren. Wenn aber irgendwo Straßensperren oder Umleitungen seien, sagte man uns, müsse man eben Umwege fahren.
Innerorts, wohl gemerkt!
Außerorts werden ja die o.g. Pauschalen berechnet – nach welchen Vorgaben weiß wohl nur die jeweilige diensthabende Person in der Zentrale – und dann ist es ja irrelevant, ob man Umwege fahren muss.
Es geht noch kurioser.
Wenn Patienten bzw. Fahrgäste privat versichert sind oder die Krankenfahrten selbst bezahlen bzw. in Vorkasse gehen (müssen), gibt es diese Pauschale auch nicht, auch nicht für außerortliche Fahrten.
Wenn ein Patient zu einer Klinik gefahren werden will, aber die Krankenkasse diese Fahrt noch nicht bewilligt hat, es aber bekannt ist, dass dieser Patient diese bewilligt bekommt (bekäme ?), greift die Pauschale auch nicht.
Wir holten Erkundigungen ein, weil uns noch einiges aus der „Vorzeit“ vor ein paar Jahren bekannt war, als wir nach Baden-Württemberg gezogen sind.
Da wir im informationstechnischen, medizinischen Bereich tätig sind, erfuhren wir von Dialyse-Patienten, dass die AOK – als einziger Vertragspartner – für deren Versicherte eben für o.g. Serienfahrten Pauschalen ausgehandelt hatte.
Diese Pauschalen waren aber schon vor knapp fünf Jahren am untersten Limit der Rentabilität des Personenbeförderungsunternehmens angelangt. Inzwischen gab es zwei Preiserhöhungen um knapp fünfzehn Prozent.
Bei Fahrten legt jeder Fahrer – nicht mal mit böser Absicht – andere Ansichten an den Tag, was eine kurze Strecke ist.
Auch Navigationssysteme variieren in der Berechnung von Strecken, was alleine schon daher rührt, dass die Algorithmen verschieden sind. Auch die Aktualität der Landkarten kann schon andere Ergebnisse liefern.
Wir nehmen an, dass das Unternehmen – wie schon bei den Recherchen zum „AOK-Maulkorb“ herausgekommen – einfach mal wieder beweist, dass es von Angst regiert wird.
![]() | „Manche Leute fahren so langsam, dass Insekten auf die Heckscheibe klatschen.”
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