Verbalmassaker

Roll over Beethoven

„Syriza, diese Partei, die keine Partei sein will und auch keine ist, hat ein eingebautes Verfallsdatum. Mindestens haltbar bis zur Ankunft in der Realität”

aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitunug (FAS)

Standpunkt Die Nachrichten Motorradfahrer

Wir hatten ja schon mehrmals berichtet, wie egoistische Motorradfahrer ihr rücksichtsloses Verhalten und Gebaren im Straßenverkehr versuchen zu rechtfertigen.
Seit einigen Tagen kursiert vornehmlich in den sozialen Online-Netzwerken eine neue Mitleidsnummer mit dem schon bekannten Aufruf an die Autofahrer, doch auf die Motorradfahrer besonders Rücksicht zu nehmen.

In dieser Mitteilung bzw. Appell steht, dass der Straßenbelag sich im Sommer auf über sechzig Grad Celsius erhitzen könnte. Diese Hitze habe eine enorme Abstrahlwirkung.
Dazu komme noch die heiße Sonne, die auf den Helmen und der „Kombi“ – dem Motorradanzug – brenne und den Motorradfahrer nochmals Hitze zufüge.
Ebenso hätten Motorradfahrer einen zwischen 130 und 150 Grad Celsius heißen Motorblock zwischen den Beinen, der ebenfalls Hitze abgebe.
Dies ist eine neue Variante des Arguments, dass Motorradfahrer angeblich einen Hitzekollaps bekäme, wenn man stoppen müsse, da der Fahrtwind wegfalle.
Es gibt übrigens keine Statistik, die berichtet, dass Motorradfahrer im Stau durch Überhitzung gestorben seien. Solche „Fälle“ sind auch nirgends gelistet.
Straßen(beläge) können sich von der Sonneneinstrahlung durchaus bis sechzig Grad Celsius aufheizen. Man denke daran, wenn man sich im Sommer auf eine dunkle, heiße Parkbank o.ä. setzt.
Die Hitzereflexion bzw. –abstahlung ist aber nach drei, vier Zentimetern kaum noch zu spüren. Der Straßenbelag ist eben kein Ofen, der die Außenluft aufheizt.
Die „Kombi“ schützt den Motorradfahrer. Sie speichert aber keine Hitze oder vergrößert sie. Es handelt sich um die empfundene – „real feel“ – Wärme oder Hitze, die jeder im Sommer empfindet, wenn die Außenluft warm oder heiß ist.
Der Helm ist innen mit Schaumstoffen gepolstert. Diese haben allerdings auf Isolationswirkungen vor Kälte und Hitze. Motorradfahrern, die im Winter fahren, gefriert nicht der Kopf!
Der Motorblock hat eine hohe Temperatur. Wenn es aber stimmte, dass dessen Hitze auf die Beine der Motorradfahrer geleitet würde, müssten Motorradfahrer nach jeder Fahrt verbrannte Beine haben. Auch die „Kombi“ schützt vor Hitze!
Wenn es stimmte, dass das Motorradfahren so gefährlich wäre – alleine schon wegen der angeblich vielen Hitzequellen – würde es niemand mehr tun. Mir als Motorradfahrer – Ich fahre rücksichtsvoll und verkehrsordnungskonform – wäre neu, dass ich immer vorm Hitzetod stehe, wenn ich Motorrad fahre.
Der sog. Appell ist mal wieder eine (neue) Form von Sichselbst-Rechtfertigen und Relativierung der Nötigung anderer Verkehrsteinehmer. Ebenso soll es angeblich zeigen, welche armen Opfer Motorradfahrer doch sind.

Auf Nachfrage beim zuständigen Ministerium in den Niederlanden wurde uns geantwortet, dass auch in den Niederlanden das Durchschlängeln im Stau nicht erlaubt sei. Man sagte aber augenzwinkernd, dass wenige strafrechtlich diesbezüglich geahndet würden.
In dem Appell der Motorradfashrer vermischt sich also Recht mit der Anwendung. 
 

Die Motoradfahrer könnten sich, anstatt sich neue Ausreden für ihr Fehlverhalten einfallen zu lassen, in sich kehren und ihr rücksichtsloses, egoistisches Gebären ändern!

Wenn „große Zeitgenossen“ gestorben sind, werden diese in den Himmel gelobt.
Es zählt dann nur noch, was sie Tolles, Schönes, Grandioses etc. gelseistet haben.
Wenn jemand dann etwas Negatives sagt, kommt die Phrase „Von Toten soll man nur Gutes sagen“. 
Dies passiert meist mit dem erhobenem Zeigefinger, wobei auch noch die vermeintliche Übersetzung „De mortuis nil nisi bene“ mit oder ohne anhängendem „discendum“ genannt wird.

Jeder kennt auch die Floskel a la „Mir fällt noch dies oder jenes ein, aber über Tote soll man nicht schlecht reden.“.

Wenn man nichts Negatives über Tote sagen dürfte, dürfte man toten Diktatoren nichts nachsagen.
Damit wäre diese Handhabung der Kritiklosigkeit heuchlerisch und vor allem den Opfern gegenüber zynisch.

In dem Satz steckt eine abgewandelte Art des Adjektivs „bonus“ – „bene“.
„Bene“ ist allerdings ein Adverb, das das Verb unterstützt bzw. näher erläutert.
„Bene“ bedeutet eben nicht „Gutes“, sondern von der Deklination her „gut sprechen“ oder „wohlwollend“.
Der Philosoph Chilon von Sparta, dem dieser Spruch zugeschrieben wird, – im (alt)griechischem Original „Τὸν τεθνηκότα μὴ κακολογεῖν, γῆρας τιμᾶν“ – vertrat den Standpunkt, dass man über andere grundsätzlich nur die Wahrheit sprechen dürfe und das man wahrheitsgemäß über Tote reden müsse, da diese sich nicht mehr wehren und u. U. etwas richtigstellen könnten.

Das bedeutet, dass man über Tote alles sagen, darf, wenn es wahrheitsgetreu ist und nichts hinzugefügt oder weggelassen wird. 

Das Sprechen über die Toten muss also in einer guten Art und Weise geschehen, was eben nicht aussagt, man dürfe nur Gutes über sie sprechen, sondern man muss gut – wohlwollend, gerecht etc. – über sie reden.

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Es ist wieder Karfreitag!

Und wie jedes Jahr und ein paar Tage schon vorher ärgern sich Leute über das sog. „Tanzverbot“.
Mal hinterfragt… es gibt in Deutschland neun solcher sog. „stillen Feiertage“. In Bayern wären das:
Aschermittwoch, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Allerheiligen, Volkstrauertag, Buß- und Bettag, Totensonntag und Heiligabend.

An diesen o. g. Tagen ist per Gesetz das öffentliche Tanzen – in Discos, Clubs etc. – verboten, wohl darf man in diese Tage bis zwei Uhr morgens hineintanzen.
In anderen Bundesländern ist es ähnlich.

Liebe Tanzwütige, warum jammert Ihr nicht vor anderen Feiertagen wie z. B. Weihnachten?
Anstatt mit der Familie bei der „Bescherung“ zu sitzen und sich anzuöden, wäre dieser Tag doch geeignet als Tanztag.

Tanzflächen-Querung statt Weihnachts-Bescherung!

Hat sich den jemand beschwert, dass am ersten Weihnachtstag die meisten Restaurants geschlossen haben?
An diesem Tag kann man eben nicht essen gehen!

Schade ist es, dass die Tanzwütigen sich immer Karfreitag herauspicken, um herumzuschimpfen.
Sie reden sich in Rage mit „Argumenten“ wie „religiöse Intoleranz“ oder Ähnlichem heraus, was eigentlich keinen Bestand hat und auch nicht auf fruchtbarem Boden fällt.

Deutschland ist eben ein Staat mit jüdisch-christlicher Kultur – bei dem auch die Laizität nicht im Grundgesetz verankert ist, sondern der Gottesbezug – und man muss damit leben.
Die Tanzwütigen sind auch so egoistisch, dass andere für sie arbeiten müssten, in Discos, Clubs etc.

Aber jedes Jahr aufs Neue wird am Karfreitag genörgelt !

Aber keiner dieser Tanzwütigen erlässt eine Petition, um das Tanzverbot außer Kraft zu setzen!

Nächstes Jahr um Karfreitag geht das Genörgel wieder los….

 

Bildquelle: pixelio.de / Gert Altmann

Roll over Beethoven

„Lieber eine gesunde Darmflora als gar keine Blumen..”

 

Seit einigen Tagen, angestoßen von „Hart aber fair”, wird wieder vermehrt über „Genderismus” diskutiert.

Unter „Gender” versteht man das „gelebte” bzw. „gefühlte” bzw. „soziale” Geschlecht, im Gegensatz zum biologisch-determinierten Geschlecht („Sexus” bzw. plakativ „Sex” genannt). Gender-Forschung geht davon aus, dass das, was wir als „Rollenverhalten“ von Mann und Frau erleben, nur anerzogen oder aufoktroyiert ist.
Wenn ein Junge wie ein Mädchen erzogen würde, würde er sich wie ein Mädchen „fühlen“.

Wir stellen uns Folgendes vor, was wir plakativ „Der kleine Unterschied“ nennen.
Ein Ehepaar hat eineiige Zwillinge, beides Jungen – Bruce und Brian. 
Bei der Beschneidung von Bruce verletzt der Arzt den Penis so stark, dass dieser abgenommen werden muss. 
Durch Zufall kommen die Eltern mit einem Wissenschaftler zusammen, der Bruce im Alter von zwei Jahren zu einem Mädchen umgestaltet, indem aus dem Hodensack Schamlippen geformt werden.
Niemand darf übrigens den Kindern die Wahrheit sagen, sondern es wird behauptet, das Brenda – ehemals Bruce – als Mädchen zu Welt gekommen sei, ein sog. Zwillingspärchen.
Brenda sieht zwar rein äußerlich wegen der langen Haare aus wie ein Mädchen, doch das (Rollen-) Verhalten ist wie das eines Jungen.
In der Schule wird Brenda wegen ihres auffälligen Verhaltens gemieden.
Mit elf Jahren hegt Brenda Selbstmordgedanken.
Da Brenda sich nicht wohlfühlt, aber nicht weiß, warum das so ist, wird das Leben schwieriger und schwieriger für sie, bis sie die Wahrheit erfährt. 
Über eine steinigen Weg wird über eine Operation aus der Frau Brenda der Mann David. David leidet unter seiner „weiblichen“ Vergangenheit und begeht etwas später Suizid.
Das Experiment, dass von dem Wissenschaftler angestoßen wurde, hat also nicht funktioniert.
Das Experiment hat mit tragischen Ende verifiziert, dass es nicht möglich ist, einen Menschen durch aufoktroyiertem Verhalten umzupolen und zu anderem Verhalten zu bringen.
Es hatte falsifiziert, dass sowas nicht funktioniert.
Anstatt dies aber zuzugeben in der Fachpresse bzw. in den Bücher des Wissenschaftlers, wurde das Thema „Brenda-Bruce-David“ – „Der kleine Unterschied“ – totgeschwiegen und in der Fachpresse nicht mehr behandelt, in den neueren Auflagen der Bücher des Wissenschaftler ist das Experiment nicht mehr aufzufinden.

Was sich hier sehr konstruiert anhört, ist leider bittere Realität gewesen.

Die eineiigen Zwillinge Bruce – nachher Brenda – und Brian Reimer wurden am 22.August 1965 in der kanadischen Stadt Winnipeg geboren. Die Eltern wandten sich über eine Fernsehsendung über Transsexuelle, bei dem der Psychiater Money anwesend war, an eben diesen.
Was dann passierte, entwickelte sich ähnlich, wie oben – in Kurzform erwähnt.

Das Manko ist die Falsifikation des „Experiments“.
Diese ist immer noch nicht geschehen, bis heute nicht. 
Gender-Forscher malen weiterhin ihr Bild, was aber nicht (wirklich) stimmt. 
Sie ziehen Transsexuelle heran, die sich haben „umopieren“ lassen. Der Unterschied ist aber, dass Transsexuelle sich in falschen Körper fühlen und „Erlösung“ bekommen, wenn sie „umoperiert“ werden. 
Das wird aber nicht erwähnt.

Ein großer Aspekt der „Gender-Forschung“ ist also in den Wurzeln schon verkehrt gewesen.

 

Bild: Pixelio.de – Denise

Roll over Beethoven

„Es gibt eigentlich keine erfüllte Erwartung. Es gibt die enttäuschte Erwartung und all das Schöne, das unerwartet geschieht.”

Botho Strauss

wahrheit-toeten

Freiheit des Wortes

Freiheit des Wortes

In Deutschland dreht sich der Wind.

Viele Menschen trauen sich nun auszusprechen,  was sie politisch und weltanschaulich bewegt.

Und es werden immer mehr!

Es geht ihnen dabei um unser deutsches Vaterland.

Sie sprechen sich gegen die Flüchtlingspolitik aus,  doch sie haben nichts gegen Flüchtlinge. Die Aufnahme von Flüchtlingen ist für sie Menschenpflicht.

Sie haben auch nichts gegen Ausländer,  denn für sie ist Vielfalt wichtig, ebenso im religiösen Bereich. Sie sprechen sich aber gegen etwas im religiösen Bereich aus: der Einschränkung der persönlichen Freiheit und Entfaltung!

Daraus resultiert im übrigen auch die sexuelle Selbstbestimmung.

Sie kritisieren, es könne nicht sein, dass Flüchtlinge zentral in engen Heimen wohnen müssten anstatt dezentral und menschenwürdig.

Ihnen hängt die überzogene Rücksichtnahme auf Minderheiten aus dem Hals heraus, wie zum Beispiel die antideutsche Verleugnung der eigenen Identität.  Denn Nationalstolz ist kein Nationalismus. Es sind Patrioten und keine National(sozial)isten!  Sie sind stolz auf Deutschland und dies lassen sie sich nicht länger zerreden.

Sie sind stolz auf die Errungenschaften der abendländischen Kultur,  die Freiheit,  Gleichheit und Brüderlichkeit hervorgebracht hat.

Sie berufen sich auf die Meinungsfreiheit und formulieren ihre Forderungen,  die von den etablierten Volksvertretern aber nicht akzeptiert werden.

Sie wenden sich gegen das politische Mainstream-Appeasement und werden davon geschasst und denunziert.

Die Appeaser,  die ursächlich dem Willen des Volkes verpflichtet sind,  drehen dem Volk aber den Rücken zu und nennen die Patrioten Volksverräter.

In den Händen der Volksvertreter klimpert die Silbermünzen und sie weisen die patriotischen Forderungen weit von sich und verleugnen so das eigene Volk und dessen Willen.

Die Stimmung heizt sich weiter an. Die Patrioten werden mehr und mehr.

Die Mainstream-Medien berichten währenddessen falsch von den Patrioten und blasen in das gleiche verstimmte Horn wie die bequemen Volksvertreter, die zu faul und zu unflexibel sind,  ihr Ohr in Richtung des Volkes zu drehen.

So war es schon mal in Deutschland,  zur Zeit der „linken APO” (AußerParlamentarische Opposition), als Forderungen formuliert wurden,  die aber von den Volksvertretern und den Mainstream-Medien verhöhnt wurden. Sie konnten damals schon den Wind nicht aufhalten und werden den Wind der „rechten APO” auch nicht aufhalten.

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