Bigotterie
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Der „Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesrepublik Deutschland” , der einer war, aber keiner (mehr) ist …
Der „Armutsbericht” ist heute – 6.3.2013 – endlich erschienen, nachdem die Informationskontrolle ganz derb zugeschlagen hat.
Wirtschaftsminister Philipp Rösler wollte – und hat (leider) auch seinen Willen bekommen – einige Passagen aus dem „Armutsbericht“ streichen bzw. „korrigieren“ lassen.
Man kann sagen „Nachrichten“ !
Wenn etwas nicht so ist, wie man will, muss man es „nachrichten“ !
So wurde gestrichen, dass in Deutschland die Einkommen weiter auseinanderspreizten, also Reiche reicher würden und Arme ärmer.
Kontextuell wurden dazu Überlegungen angestellt, wie man dies zurückfahren könnte. Überlegungen über „Lohnuntergrenzen” – Mindestlohn – wurde ersetzt durch: „Die Meinungsbildung zu einer allgemeinen gesetzlichen Lohnuntergrenze ist noch nicht abgeschlossen.”
Die Tatsache, dass in Deutschland Privatvermögen (sehr) ungleich verteilt sind, fiel auch dem Rotstift zum Opfer und verschwand im Nirvana.
Dies alles wurde damit begründet, dass dies das „Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung“ verletzen sowie den „gesellschaftlichen Zusammenhang“ gefährden könne.
Dass vier millionen Menschen einen Stundenlohn unter sieben Euro bekämen, war in der „finalen Fassung“ des „Armutsberichts” heute nicht mehr zu lesen.
Man sieht hier eindeutig, wie realitätsfern Politiker sind.
Informationskontrolle – alias Zensur – wird geübt, um nicht zugeben zu müssen, wie die Realität tickt.
Der Herr Wirtschaftsminister Rösler lebt (wohl) in seiner eigenen Welt.
Die, die diese Informationskontrolle mittragen und mittrugen, sind allerdings auch nicht besser (für Deutschland)!

Die Zahl des Tages ist die 18 – Achtzehn.
Soviele Aufsichtsräte der Bahn AG – 18 zu 1, eine Enthaltung – haben für die Weiterführung bzw. den Weiterbau des Bahnprojekts Stuttgart 21 (S21) gestimmt.
Nichts Neues für die Befürworter dieses zukunftsweisenden Projekts!
Wohl aber für die Gegner, die sich Tag ein, Tag aus wieder einbläuen, dass S21 gestoppt, „rückgebaut” und dann der jetzige Kopfbahnhof renoviert würde.
- Die Gegner von S21 haben extra eine Schlichtung zu S21 bekommen, haben aber den Ausgang der Schlichtung nicht anerkannt.
- Der geplante Bahnhof S21 wurde auf deren Wunsch einem Stresstest unterzogen, um zu beweisen, dass er wie behauptet effizient sei. Das Ergebnis der Gutachter, die die S21-Gegner selbst ausgesucht haben, wurde nicht anerkannt.
- Es wurde ein Voklsentscheid bzw. eine Volksabstimmung zur Weiterführung der Finanzierung des Landes Baden-Württemberg durchgeführt, doch das Ergebnis, das pro S21 ausging, wurde nicht anerkannt.
Der amtierende VerkehrTminister Hetzmann Hermann hat natürlich auch einen Löwenanteil daran, denn er ist es, der permanent gegen die Bahn agiert, irgendwelche Mutmaßungen verbreitet oder Tatsachen des „Lenkungskreises zu Stuttgart 21″ verdreht.
Nun sollte Hermann endlich wahrmachen, was er in einem Interview mit der Tageszeitung „taz” gesagt hat und die Verantwortung bezüglich S21 abgeben.
Wir Befürworter gehen sogar soweit, den Rücktritt des VerkehrTministers zu fordern!
Die S21-Gegner sollten endlich Ruhe geben und nicht weiter (verbal) randalieren!
Der Aufsichtsrat zu S21
DEUTSCHE BAHN AG | BERLIN, 05.03.2013Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat am 5. März beschlossen:
- Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand mit Schreiben vom 15. Februar 2013 Gespräche zur Finanzierung aller Mehrkosten oberhalb des Finanzierungsrahmens von 4.526 Mio. EUR gegenüber den Projektpartnern auf der Grundlage der sog. Sprechklausel der Finanzierungsvereinbarung eingefordert hat, auf dieser Grundlage mit den Projektpartnern verhandelt und für den Fall des Scheiterns der Verhandlungen die jeweils einklagbaren Ansprüche unverzüglich gerichtlich geltend machen wird.
- Der Aufsichtsrat nimmt die auf der Grundlage der Erkenntnisse des 6‑Punkte Programms ermittelte Erhöhung des Gesamtwertumfangs des Projekts von 4.330 Mio. EUR um 1.657 EUR auf 5.987 EUR zur Kenntnis und stimmt zu, dass das Projekt im Rahmen der Investitionsplanung mit dem veränderten Gesamtwertumfang im Portfolio fortgeführt wird. Für eine Erhöhung des Gesamtwertumfangs über 5.987 Mio. EUR ist eine Freigabe des Aufsichtsrats erforderlich.
- Der Aufsichtsrat stimmt einer Erhöhung des Finanzierungsrahmens von 4.525 Mio. EUR um 2.000 Mio. EUR auf 6.526 Mio. EUR zu, der zur Abdeckung aller heute bekannten Risiken notwendig werden könnte.
- Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand – wie üblich – rechtzeitig und schriftlich über den Projektfortschritt sowie die Entwicklung von Kosten und Risiken des Projekts in jeder Aufsichtsratsitzung in einem eigenen Tagesordnungspunkt berichten wird. Der Tagesordnungspunkt soll jeweils in der Sitzung des Prüfungs- und Compliance-Ausschusses vorab besprochen werden.
- Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand beabsichtigt, eine Projektgesellschaft zu gründen, für die ein Projektbeirat eingesetzt werden soll.
Original-Beitrag auf der Webseite des Bahnrojekts Stuttgart-Ulm

Es liegt heute noch mehr auf der Hand.

Hier in diesem Blog wurde kurz über den sog. „Pferdefleischskandal“ berichtet.
Sogar Entwicklungsminister Niebel hatte unterstützt, dass die Lebensmittel, die gesundheits- und hygienetechnisch nicht zu beanstanden seien, an Bedürftige zu verteilen.
Dagegen hatte sich die katholische Kirche ausgesprochen und zeigt dabei ihr heuchlerisches, bigottes Gesicht.
Die evangelische Kirche hatte sich diesbezüglich nicht dagegen ausgesprochen.
Nun hat sich auch Renate Künast von den Grünen zu Wort gemeldet und sprach sich gegen die sog. „Armenspeisung“ aus.
Das Bigotte daran ist, dass Frau Künast in diesem Kontext von „Menschen erster und zweiter Klasse“ spricht. Laut ihrer darf es keine „Ungleichbehandlung“ von „Armen“ und „Reichen“ geben.
In den Augen der Grünen ist Ideologie also wichtiger als Hunger zu stillen.
![]() | „Man kann niemanden angreifen, der sich nicht selbst zur Zielscheibe macht.” Henry Meyer-Brockmann |

Der „Pferdefleischskandal“, der eigentlich nicht wirklich ein „Pferdefleischskandal“ ist …
Eigentlich ist der vielbeschworene „Skandal“ nur dadaurch entstanden, weil das beigemischte Pferdefleisch, das aus einer kontrollierten und zertifizierten Schlachthof kam, nicht deklariert wurde.
Hilfsverbände und ‑organisationen schlugen vor, man solle die Produkte, die nicht-deklariertes Pferdefleisch enthielten, aber gesundsheits- und hygienetechnisch einwandfrei seien, unter Bedürftige verteilen.
Besonders die katholische Kirch spricht sich dagegen aus, obwohl sie ja immer ein Herz für Arme vorgibt hat.
Die Kirche redet von „Unmenschlichkeit den Armen gegenüber”.
Sie will also Armen und Bedürftigen Lebensmittel mit Pferdefleisch verweigern, obwohl diese gesundheitlich unbedenklich sind.
Sie ist eher dafür, dass die Lebensmittel einfach weggeworfen bzw. vernichtet werden, obwohl sie ja immer wieder aufruft, Lebnsmittel an Bedürtige zu geben, anstatt in den Müll zu geben.
Sie kontakariert damit auf die sog. „Tafeln”, die sie selbst „unterstützt”.
Die katholische Kirche beweist mal wieder, wie heuchlerisch und bigott sie ist.

Nachdem ein Rindfleisch-Fabrikant aufs (falsche) Pferd gesetzt hatte, sind die Behörden inklusive Lebensmittelkontrolleuren hellhörig geworden.
Verbraucherschutzministerin Aigner hat gehandelt und wies an, Lebensmittel aller Bereiche besser zu überwachen.
Bei den Kontrollen kam nun ans Tageslicht, dass in bestimmten Fertigpackungen von Dinkelbrätlingen Roggenvollkornmehl gefunden wurde.
Skandal!
Vegetarier gingen auf die Barrikaden und forderten, Mehl besser zu kontrollieren, um solchen Deklarationsmissbrauch schon im Vorfeld aufdecken zu können.
Es sei nicht auszuschließen, dass gesundheitliche Probleme durch Roggenmehl auftauchen könnten, sagte ein Sprecher des VVV – Vegetarier- und Veganer-Verband – und schloss auch nicht aus, dass sogar noch viel gefährlicheres Weizenmehl wegen Kosteneinsparung in der Produktion zum Einsatz käme.
Dass dies möglicherweise, eventuell und vorallem vielleicht nicht auszuschließen sei, hörte man auch aus gut informierter Quelle der untersten Ebene des Verbraucherschutzministeriums.
Die Verifikation stehe allerdings noch aus, kam die Information aus der gleichen Quelle.
Endverbraucher schütteten aus Protest Dinkel und Roggenmehl in die Flüße und auf Felder, um ein Zeichen zu setzen.
Tja, „liebe” Vegetarier!
So kann es gehen, wenn man den armen Tieren die Nahrug wegisst und hofft, auf der guten Seite zu stehen.

Was sind Keintologen?
Das Wort „Keintologe(n)“ wurde von Befürwortern des Bahnprojekts Stuttgart 21 (S21) geprägt.
Es beschreibt, dass die Gegner von S21 gegen alles sind – „Kein S21“, „Kein Geld für die Bahn“, „Kein …“ – was S21 auch nur tangiert, und spielt gleichsam auf den esoterisch-religiösen Wahn der S21-Gegner an, der über Gut und Böse steht.
„Keintology“ spielt ebenfalls darauf an, mit Seitenhieb auf die realitätsverweigernde Sekte, die so ähnlich heißt und genauso Propanda und Agitation betreibt.
“Keintologen“ sind also realitätsverweigernde S21-Gegner, die nach einem esoterisch-religiösen Stereotypus handeln und alles „verteufeln“, was auch nur im weitesten Sinne für / pro S21 ist, ganz gleich, ob dabei die Wahrheit verleugnet wird oder nicht.

„Freiheit ist der Zwang, sich entscheiden zu müssen.”
Heino, Deutschlands Schlagersänger Nummer 1, hat ein Album mit dem Namen „Mit freundlichen Grüßen” heraus gebracht.
Dort interpretiert er auf „völkstümlicher Weise” bekannte Songs wie „Junge” von den Ärzten, „Sonne” von Rammstein, „MFG” von den Fantastischen Vier und vieles mehr.
Das Album ist sehr gut gemacht und man bemerkt den Schuss Ironie Heinos.
Bushido, allgemein als Skandal-Rapper bekannt, war neidisch, und meinte, Heino solle sich als Nächstes doch mal an einen seiner Songs versuchen und schwafelte schon, Heino würde dies nicht schaffen.
Wir erinnern uns noch an die Verleihung des „Bambis im Bereich Integration” an den Frauenfeind und Chauvinisten Bushido und der Diskussion danach, in dessen Verlauf Heino gerade deswegen seinen Bambi zurückgab und dies auch so kommunizierte.
Bushido meint wohl, alle außer er selbst seien dumm und litten an Vergesslichkeit.
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„Es ist eine besonders hübsche Kunst, sich in Dinge einweihen zu lassen, über die man Bescheid weiß, und zwar von Leuten, die nicht Bescheid wissen.” Alain Peyrefitte |