Stuttgart 21 S21 Illustration Aldinger Wolf Open Office

Die Zahl des Tages ist die 18 – Achtzehn.

Soviele Aufsichtsräte der Bahn AG18 zu 1, eine Enthaltung – haben für die Weiterführung bzw. den Weiterbau des Bahnprojekts Stuttgart 21 (S21) gestimmt.

Nichts Neues für die Befürworter dieses zukunftsweisenden Projekts!

Wohl aber für die Gegner, die sich Tag ein, Tag aus wieder einbläuen, dass S21 gestoppt, „rückgebaut”  und dann der jetzige Kopfbahnhof renoviert würde.

  • Die Gegner von S21 haben extra eine Schlichtung zu S21 bekommen, haben aber den Ausgang der Schlichtung nicht anerkannt.
  • Der geplante Bahnhof S21 wurde auf deren Wunsch einem Stresstest unterzogen, um zu beweisen, dass er wie behauptet effizient sei. Das Ergebnis der Gutachter, die die S21-Gegner selbst ausgesucht haben, wurde nicht anerkannt.
  • Es wurde ein Voklsentscheid bzw. eine Volksabstimmung zur Weiterführung der Finanzierung des Landes Baden-Württemberg durchgeführt, doch das Ergebnis, das pro S21 ausging, wurde nicht anerkannt.

Der amtierende VerkehrTminister Hetzmann Hermann hat natürlich auch einen Löwenanteil daran, denn er ist es, der permanent gegen die Bahn agiert, irgendwelche Mutmaßungen verbreitet oder Tatsachen des „Lenkungskreises zu Stuttgart 21″  verdreht.
Nun sollte Hermann endlich wahrmachen, was er in einem Interview mit der Tageszeitung „taz” gesagt hat und die Verantwortung bezüglich S21 abgeben.

Wir Befürworter gehen sogar soweit, den Rücktritt des VerkehrTministers zu fordern!

Die S21-Gegner sollten endlich Ruhe geben und nicht weiter (verbal) randalieren!

Der Aufsichtsrat zu S21
DEUTSCHE BAHN AG | BERLIN, 05.03.2013

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat am 5. März beschlossen:

  • Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand mit Schreiben vom 15. Februar 2013 Gespräche zur Finanzierung aller Mehrkosten oberhalb des Finanzierungsrahmens von 4.526 Mio. EUR gegenüber den Projektpartnern auf der Grundlage der sog. Sprechklausel der Finanzierungsvereinbarung eingefordert hat, auf dieser Grundlage mit den Projektpartnern verhandelt und für den Fall des Scheiterns der Verhandlungen die jeweils einklagbaren Ansprüche unverzüglich gerichtlich geltend machen wird.
  • Der Aufsichtsrat nimmt die auf der Grundlage der Erkenntnisse des 6‑Punkte Programms ermittelte Erhöhung des Gesamtwertumfangs des Projekts von 4.330 Mio. EUR um 1.657 EUR auf 5.987 EUR zur Kenntnis und stimmt zu, dass das Projekt im Rahmen der Investitionsplanung mit dem veränderten Gesamtwertumfang im Portfolio fortgeführt wird. Für eine Erhöhung des Gesamtwertumfangs über 5.987 Mio. EUR ist eine Freigabe des Aufsichtsrats erforderlich.
  • Der Aufsichtsrat stimmt einer Erhöhung des Finanzierungsrahmens von 4.525 Mio. EUR um 2.000 Mio. EUR auf 6.526 Mio. EUR zu, der zur Abdeckung aller heute bekannten Risiken notwendig werden könnte.
  • Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand – wie üblich – rechtzeitig und schriftlich über den Projektfortschritt sowie die Entwicklung von Kosten und Risiken des Projekts in jeder Aufsichtsratsitzung in einem eigenen Tagesordnungspunkt berichten wird. Der Tagesordnungspunkt soll jeweils in der Sitzung des Prüfungs- und Compliance-Ausschusses vorab besprochen werden.
  • Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand beabsichtigt, eine Projektgesellschaft zu gründen, für die ein Projektbeirat eingesetzt werden soll.

Original-Beitrag auf der Webseite des Bahnrojekts Stuttgart-Ulm

 hands21

Es liegt heute noch mehr auf der Hand.

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