Verschwörungen
![]() | „Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert immer das Rennen.” Thomas Stearns Elliot |

Am 17. April findet der Prozess bezüglich der sog. NSU-Morde in München statt.
Mal davon abgesehen, ob die Polizei Fehler gemacht hat oder nicht, geht es in diesem Beitrag bzw. Artikel um die Platzvergabe für Medienvertreter.
Als freier Journalist – natürlich (auch) Inhaber eines Presseausweises – ist mir das sog. Akkreditierungsverfahren bekannt.
In der Platzvergabe zum o.g. Prozess hat das Gericht nach dem Motto „Wer zu erst kommt, mahlt zuerst“ entschieden, da dies das gerechteste Verfahren ist.
Nun haben zuerst Vertreter der türkische Zeitung „Hürriyet“ gesagt, das Verfahren sei nicht in Ordnung gewesen, weil man nicht richtig informiert worden sei.
Laut „Hürriyet“ habe man angeblich mehrmals angerufen am Gericht und darum gebeten, angerufen zu werden, wenn die Akkreditierungszeit beginnt, was wie erwartet nicht geschehen ist, weil dies nicht die Aufgabe des Gerichts ist.
Wohl wurden aber E‑Mails mit den Informationen versandt.
Vonseiten „Hürriyet“ hört man nichts mehr, wohl aber von der Zeitung „Sabah“.
Mitarbeiter von „Sabah“ haben Klage gegen das Verfahren eingereicht, weil kein türkischer Journalist zugelassen ist.
Im Vorfeld hat aber der türkische Ministerpräsident Errdogan schon versucht, Druck auf den deutschen Außenminister, Westerwelle, auszuüben, was dieser aber nicht zuließ.
Wir haben in Deutschland eine strikte Trennung von Politik und Recht, was auch kleinkarierte „Medienvertreter“ und „Ministerpräsidenten” einsehen sollten und zudem anerkennen sollten, dass man mit Palaver nicht in unser Rechtssystem eingreifen kann.
Laut „Sabah“ ist die E‑Mails des Gerichts mit den Akkreditierungsinformationen kurz vor Neun herausgeschickt worden, bei der „Sabah“ sei sie aber erst gegen halb Zehn eingetroffen, und da sei es schon zu spät gewesen und die Plätze vergeben gewesen.
Jetzt wird es aber peinlich!
Die E‑Mail hätte angeblich vom Gericht zur „Sabah“ eine halbe Stunde gebraucht und in dieser halben Stunde hätten sich alle anderen „Medienvertreter“ eingeschrieben und die Plätze seien weg gewesen.
Wie kommt das?
Der Zentralcomputer, der bei „Sabah“ eingehende E‑Mails entgegennimmt und intern weiterverteilt, hat wohl „Pause“ gemacht und eine halbe Stunde vertrödelt.
Dies kann man dem Gericht nicht anlasten.
In Kontext von „Sabah“ hieße es also: „Wenn jemand mir am Montag eine Postkarte schickt und ich diese aber erst am Freitag bekomme, weil ich nicht in meinen Briefkasten geschaut habe, ist der Absender schuld.“.
![]() | „Gegner bedürfen einander oft mehr als Freunde, denn ohne Wind gehen keine Mühlen..” Hermann Hesse |

Die Keintologen – anderes Wort für Stuttgart-21-Gegner – gaben bekanntermaßen nie zu, wenn sie Mist gebaut, Unsinn verzapft oder sich daneben benommen haben.
Die S21-Gegner feiern sich und ihren „Märtyrer“, der einen Teil seines Augenlichts verloren haben soll hat.
Die Keintologen spulen immer und immer wieder wie eine hängengebliebene Schallplatte ihre diesbezüglichen Märchen über diesen Mann ab, der von der „bösen Polizei“ am Möchtegern-Schwarzen-Donnerstag so gebeutelt wurde.
Die Polizei hatte kurze Zeit, nachdem die Anschuldigungen gegen sie initiiert wurden, ein Beweisvideo ins Internet gestellt, dass man seltsamerweise auch etwas später auf der Videoplattform YouTube anschauen kann.
Darauf wird eindeutig gezeigt, dass sich der Mann permanent Richtung Wasserwerfer zubewegt und jegliche Warnungen der Polizei, aus den Gefahrenbereich zu gehen, in den Wind schlägt.
(Der Mann ist übrigens mit einem Kreis und mit Pfeilen markiert.)
Die Keintologen haben mit dem Polizei-Video – das auf der Webseite der Polizei zu sehen ist und war – einen gewaltigen Schlag vor den Bug bekommen.
Sie haben sich aber ein abstruses Lügengebilde einfallen lassen, um doch noch ihren „Märtyrer“ ins „rechte Keintologenlicht“ setzen zu können.
Die Keintologen behaupteten erst mal, angeblich hätten Zeugen etwas anderes gesehen und die Polizei hätte den Mann malträtiert.
Als aber die Zeugen als unglaubwürdig dastanden, weil andere das Gegenteil behaupteten, mussten sie sich noch etwas Abstruseres einfallen lassen.
Die Timestamp-Lüge!
Timestamps – Zeitstempel – befinden sich in den Einzelbildern von Videos, und deren Durchnummerierung ist eindeutig und fortwährend sowie mit gleichem Abstand.
Angeblich haben die Keintologen das Video, als es nur auf der Polizei-Webseite zu sehen war, heruntergeladen. (!!!)
Sie hätten bemerkt, dass die Timstamps – Zeitstempel – nicht in konformer Ordnung seien.
Sie behaupteten, dass Polizei-Video sei kreuz und quer zusammengeschnitten und es wäre gefälscht.
Dies wurde so lange immer und immer wiederholt, bis der letzte Zweifler von Keintologen es auch nachplapperte. Es wurde auch sehr viel (psychischer) Druck von die Zweifler ausgeübt, dass es so krachte.
Man bedenke, dass es diese Timestamp-Lüge nicht erst gab, als das Video bei YouTube auftauchte, sondern schon, seit es auf der Polizei-Webseite stand.
Dies ist mal wieder eine perfide Lüge der Keintologen, um sich selbst reinzuwaschen.
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Der „Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesrepublik Deutschland” , der einer war, aber keiner (mehr) ist …
Der „Armutsbericht” ist heute – 6.3.2013 – endlich erschienen, nachdem die Informationskontrolle ganz derb zugeschlagen hat.
Wirtschaftsminister Philipp Rösler wollte – und hat (leider) auch seinen Willen bekommen – einige Passagen aus dem „Armutsbericht“ streichen bzw. „korrigieren“ lassen.
Man kann sagen „Nachrichten“ !
Wenn etwas nicht so ist, wie man will, muss man es „nachrichten“ !
So wurde gestrichen, dass in Deutschland die Einkommen weiter auseinanderspreizten, also Reiche reicher würden und Arme ärmer.
Kontextuell wurden dazu Überlegungen angestellt, wie man dies zurückfahren könnte. Überlegungen über „Lohnuntergrenzen” – Mindestlohn – wurde ersetzt durch: „Die Meinungsbildung zu einer allgemeinen gesetzlichen Lohnuntergrenze ist noch nicht abgeschlossen.”
Die Tatsache, dass in Deutschland Privatvermögen (sehr) ungleich verteilt sind, fiel auch dem Rotstift zum Opfer und verschwand im Nirvana.
Dies alles wurde damit begründet, dass dies das „Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung“ verletzen sowie den „gesellschaftlichen Zusammenhang“ gefährden könne.
Dass vier millionen Menschen einen Stundenlohn unter sieben Euro bekämen, war in der „finalen Fassung“ des „Armutsberichts” heute nicht mehr zu lesen.
Man sieht hier eindeutig, wie realitätsfern Politiker sind.
Informationskontrolle – alias Zensur – wird geübt, um nicht zugeben zu müssen, wie die Realität tickt.
Der Herr Wirtschaftsminister Rösler lebt (wohl) in seiner eigenen Welt.
Die, die diese Informationskontrolle mittragen und mittrugen, sind allerdings auch nicht besser (für Deutschland)!

Die Zahl des Tages ist die 18 – Achtzehn.
Soviele Aufsichtsräte der Bahn AG – 18 zu 1, eine Enthaltung – haben für die Weiterführung bzw. den Weiterbau des Bahnprojekts Stuttgart 21 (S21) gestimmt.
Nichts Neues für die Befürworter dieses zukunftsweisenden Projekts!
Wohl aber für die Gegner, die sich Tag ein, Tag aus wieder einbläuen, dass S21 gestoppt, „rückgebaut” und dann der jetzige Kopfbahnhof renoviert würde.
- Die Gegner von S21 haben extra eine Schlichtung zu S21 bekommen, haben aber den Ausgang der Schlichtung nicht anerkannt.
- Der geplante Bahnhof S21 wurde auf deren Wunsch einem Stresstest unterzogen, um zu beweisen, dass er wie behauptet effizient sei. Das Ergebnis der Gutachter, die die S21-Gegner selbst ausgesucht haben, wurde nicht anerkannt.
- Es wurde ein Voklsentscheid bzw. eine Volksabstimmung zur Weiterführung der Finanzierung des Landes Baden-Württemberg durchgeführt, doch das Ergebnis, das pro S21 ausging, wurde nicht anerkannt.
Der amtierende VerkehrTminister Hetzmann Hermann hat natürlich auch einen Löwenanteil daran, denn er ist es, der permanent gegen die Bahn agiert, irgendwelche Mutmaßungen verbreitet oder Tatsachen des „Lenkungskreises zu Stuttgart 21″ verdreht.
Nun sollte Hermann endlich wahrmachen, was er in einem Interview mit der Tageszeitung „taz” gesagt hat und die Verantwortung bezüglich S21 abgeben.
Wir Befürworter gehen sogar soweit, den Rücktritt des VerkehrTministers zu fordern!
Die S21-Gegner sollten endlich Ruhe geben und nicht weiter (verbal) randalieren!
Der Aufsichtsrat zu S21
DEUTSCHE BAHN AG | BERLIN, 05.03.2013Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat am 5. März beschlossen:
- Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand mit Schreiben vom 15. Februar 2013 Gespräche zur Finanzierung aller Mehrkosten oberhalb des Finanzierungsrahmens von 4.526 Mio. EUR gegenüber den Projektpartnern auf der Grundlage der sog. Sprechklausel der Finanzierungsvereinbarung eingefordert hat, auf dieser Grundlage mit den Projektpartnern verhandelt und für den Fall des Scheiterns der Verhandlungen die jeweils einklagbaren Ansprüche unverzüglich gerichtlich geltend machen wird.
- Der Aufsichtsrat nimmt die auf der Grundlage der Erkenntnisse des 6‑Punkte Programms ermittelte Erhöhung des Gesamtwertumfangs des Projekts von 4.330 Mio. EUR um 1.657 EUR auf 5.987 EUR zur Kenntnis und stimmt zu, dass das Projekt im Rahmen der Investitionsplanung mit dem veränderten Gesamtwertumfang im Portfolio fortgeführt wird. Für eine Erhöhung des Gesamtwertumfangs über 5.987 Mio. EUR ist eine Freigabe des Aufsichtsrats erforderlich.
- Der Aufsichtsrat stimmt einer Erhöhung des Finanzierungsrahmens von 4.525 Mio. EUR um 2.000 Mio. EUR auf 6.526 Mio. EUR zu, der zur Abdeckung aller heute bekannten Risiken notwendig werden könnte.
- Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand – wie üblich – rechtzeitig und schriftlich über den Projektfortschritt sowie die Entwicklung von Kosten und Risiken des Projekts in jeder Aufsichtsratsitzung in einem eigenen Tagesordnungspunkt berichten wird. Der Tagesordnungspunkt soll jeweils in der Sitzung des Prüfungs- und Compliance-Ausschusses vorab besprochen werden.
- Der Aufsichtsrat nimmt zur Kenntnis, dass der Vorstand beabsichtigt, eine Projektgesellschaft zu gründen, für die ein Projektbeirat eingesetzt werden soll.
Original-Beitrag auf der Webseite des Bahnrojekts Stuttgart-Ulm

Es liegt heute noch mehr auf der Hand.

Nachdem ein Rindfleisch-Fabrikant aufs (falsche) Pferd gesetzt hatte, sind die Behörden inklusive Lebensmittelkontrolleuren hellhörig geworden.
Verbraucherschutzministerin Aigner hat gehandelt und wies an, Lebensmittel aller Bereiche besser zu überwachen.
Bei den Kontrollen kam nun ans Tageslicht, dass in bestimmten Fertigpackungen von Dinkelbrätlingen Roggenvollkornmehl gefunden wurde.
Skandal!
Vegetarier gingen auf die Barrikaden und forderten, Mehl besser zu kontrollieren, um solchen Deklarationsmissbrauch schon im Vorfeld aufdecken zu können.
Es sei nicht auszuschließen, dass gesundheitliche Probleme durch Roggenmehl auftauchen könnten, sagte ein Sprecher des VVV – Vegetarier- und Veganer-Verband – und schloss auch nicht aus, dass sogar noch viel gefährlicheres Weizenmehl wegen Kosteneinsparung in der Produktion zum Einsatz käme.
Dass dies möglicherweise, eventuell und vorallem vielleicht nicht auszuschließen sei, hörte man auch aus gut informierter Quelle der untersten Ebene des Verbraucherschutzministeriums.
Die Verifikation stehe allerdings noch aus, kam die Information aus der gleichen Quelle.
Endverbraucher schütteten aus Protest Dinkel und Roggenmehl in die Flüße und auf Felder, um ein Zeichen zu setzen.
Tja, „liebe” Vegetarier!
So kann es gehen, wenn man den armen Tieren die Nahrug wegisst und hofft, auf der guten Seite zu stehen.

Was sind Keintologen?
Das Wort „Keintologe(n)“ wurde von Befürwortern des Bahnprojekts Stuttgart 21 (S21) geprägt.
Es beschreibt, dass die Gegner von S21 gegen alles sind – „Kein S21“, „Kein Geld für die Bahn“, „Kein …“ – was S21 auch nur tangiert, und spielt gleichsam auf den esoterisch-religiösen Wahn der S21-Gegner an, der über Gut und Böse steht.
„Keintology“ spielt ebenfalls darauf an, mit Seitenhieb auf die realitätsverweigernde Sekte, die so ähnlich heißt und genauso Propanda und Agitation betreibt.
“Keintologen“ sind also realitätsverweigernde S21-Gegner, die nach einem esoterisch-religiösen Stereotypus handeln und alles „verteufeln“, was auch nur im weitesten Sinne für / pro S21 ist, ganz gleich, ob dabei die Wahrheit verleugnet wird oder nicht.

„Freiheit ist der Zwang, sich entscheiden zu müssen.”
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„Es ist eine besonders hübsche Kunst, sich in Dinge einweihen zu lassen, über die man Bescheid weiß, und zwar von Leuten, die nicht Bescheid wissen.” Alain Peyrefitte |