Drehverwortung
![]() | „Die Schweine sind die gleichen, aber die Tröge ändern sich.”
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Heute ist Bundestagswahl.
Viele sind frustriert und resignieren. Sie wollen (leider) nicht wählen gehen.
Sie fühlen sich von den Politikern nicht ernstgenommen oder sehen nicht, dass ihre Wahl etwas bewirkt.
Sie setzen sich also selbst ins Abseits, indem sie nichts tun, um ihre Rolle zu ändern.
Ein anderer Aspekt ist aber auch die Wahlbeteiligung.
Bei der vorigen Bundestagswahl betrug die Wahlbeteiligung 70.8 Prozent.
Das hört sich zwar an, als wäre es viel, doch beim genauen Betrachten nicht mehr.
Bei einer Wahlbeteiligung von 70.8 Prozent bestimmen 35.5 Prozent der Deutschen über eine Regierung.
Es sind etwas mehr als ein Drittel !
Hier kann man wohl kaum noch davon sprechen, dass so eine Demokratie legitimiert ist.
Nun hört man von den Nichtwählern bzw. Wahlverweigerern aber, dass die Politiker angeblich nicht aufs Volk hörten, nur Tantiemen einstrichen, es sich gutgehen etc.
Man hört nie, dass die Nichtwähler etwas dagegen tun.
Nur herum zulabern und zu lamentieren bringt nichts, aber das ist wahrscheinlich das Einzige, was diese faulen Möchtegern-Demokraten und „Politk-Schlaumeier” können.
Laber und nichts tun!
Die Nichtwähler sollten beweisen, dass dem nicht so ist und wählen gehen, also die Zustände, die sie anprangern, ändern!
Alles Andere – Ausreden !!! – ist Heuchlerei!
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Nach der Ankündung „Wir kommen zum Höhepunkt”, über die sich viele halb tot gelacht haben, gab es heute den Wahlkampf-Höhepunkt der Grünen in Stuttgart.
Der „Grüne Höhepunkt”, der keiner war!
Der Großteil der Zuschauer bestand aus verärgerten Gegnern von Stuttgart 21 (s21), die geglaubt hatten, die Grünen würden S21 stoppen, wenn sie in Baden-Württemberg an der Macht wären.
So wurden die Sprecher der Grünen auch begrüßt, mit Hasstiraden, Buhrufen, Trillerpfeifenlärm und bösartigen „Transparenten”, die sie als Verräter in Sachen S21 titulierten.
Die Sprecher zeigten mangelnde Professionalität, denn sie ließen sich durch die Keintologen – hämisch für S21-Gegner – provozieren und in die Rechtfertigungsecke treiben.
So konnte man immer und immer wieder zu jedem Redenauftakt hören: „Ich bin schon lange Jahre gegen S21 und habe mich auch sehr engagiert dagegen und ich lasse mich jetzt nicht beschimpfen.”, nachdem die Buhrufe und der Lärm einigermaßen verebbt waren.

Biggi Bender musste sich als Erste gegen die enttäuschten Stuttgart-21-Gegner durchsetzen.
Verzweifelt forderte sie, wenn sie den Zuschauern zuhöre, müssten diese auch ihr zuhören.
Ihre stellenweise durch Buhrufe provozierten zickigen Worte hörte man kaum.

Bundesvorsitzende Göring-Eckardt durfte ebenso wie Bender erstmal die selbstgezüchteten „Randalierer” zur Ordnung rufen, bevor sie versuchte, z.B. den „Veggie-Day” zu rechtfertigen, indem sie meinte, sie ließe sich ihre „thüringer Bio-Bratwurst” nicht verbieten.
Sie redete mit anderen Worten das Gleiche wie Biggi Bender.
Peinlich wurde es, als sie behauptete, die Grünen hätten die Energiewende eingeleitet.

Besorgte Bürger erinnerten daran, dass der Grüne Daniel Cohn-Bendit die Theodor-Heuss-Medaille von Winfried Kretschmann überreicht bekam, obwohl alle – auch Baden-Württemberrgs Ministerpräsident Winfried Kretschmann – wussten, wie Cohn-Bendit zu Kinder-Sex stand bzw. steht.
Dieses Transparent kam bei sehr vielen Leuten sehr gut an.
Als das Transparent aufgestellt wurde, wollten ein paar von den grünen Oberhäuptern wissen, bei wem es sich um diese Bürger handele.
Die Bürger erklärten, dass sie es Kretschmann nicht verziehen hätten, einem Befürworter von Sex mit Kindern die Theodor-Heuss-Medaille verliehen zu haben.
Da auch niemand die Bürger kannte, bemerkte man irgendwann die Verzweiflung in den Augen der Grünen, die in dem Spruch: „Sie sind bestimmt von der CDU.” mündete.
Die Antwort war kurz und prägnant: „Wir sind lediglich Bürger.”.

Winfried Kretschmann, noch amtierender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, legte dar, warum der Volksentscheid zu S21 bindend sei, bekam aber nur Trillerpfeifenlärm und Buhrufe als „Belohnung”.
Er sagte, es habe den versprochenen Volksentscheid (bzw. die Volksabstimmung) gegeben, doch die Bürger von Baden-Württemberg hätten sich für die weitere Subventionierung des Landes von S21 entschieden, was man als Demokrat anerkennen müsse und mahnte auch, man solle nicht permanent davon sprechen, dies sei nicht ganz koscher gewesen.
Sein Spruch „Ich werde den Teufel tun und die Verfassung brechen” war gut auf den Punkt gebracht, doch einige sog. „Parkschützer” riefen „S21 ist Verfassungsbruch, also hätte man es mit einem erneuten Verfassungbruch rechtmäßig beenden können.” und zeigten, dass sie Demokratie in keinster Weise begriffen hatten.
Sie bezeichneten Kretschmann als „Judas”, wobei „Judas” noch harmlos war.

Cem Özdemir wurde von der aufgebrachten Menge der enttäuschten Grünen-Wähler ebenfalls mit Häme, Abneigung und Buhrufen empfangen und sprach ein „Machtwort des Respekts”.
Er rief dazu auf, dass man auch die S21-Befürworter ernst nehmen solle, prügelte aber im nächsten Atemzug auf sehr niedrigem Niveau auf die S21-Befürworter ein.
Seine Perfidität und Hinterhältigkeit wurde aber auch sonst noch deutlich.
Cem Özdemir sagte, dass die Mehrheit der Stuttgarter gegen S21 seien und man dies nicht einfach irgnorieren könne und faselte, man könne S21 immer noch stoppen.
Er jagte seinem „Parteifreund” Kretschmann damit einen verbalen Dolch in den Rücken.
Ebenso lobte er erst die Sozialdemokraten, doch dann faselte er davon, dass diese keine Ahnung von Politik hätten.
Die gröhlende Masse überzog die Grünen allerdings weiter mit Ablehnung in Form von Trillerpfeifen, Buhrufen (stellenweise über Megafon) oder Poster.
Dies war beileibe kein „Höhepunkt”.
So ist es, wenn man als Grüne die Geister ruft und rief und nicht mehr loswird.
![]() | „Fällt eigentlich niemanden auf,dass die Katholische Kirche ihren wichtigsten Sakralbau nicht Christuskirche, sondern Peterskirche nennt? Aus: „Das weiße Pferd” |
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Der sog. „Verein Deutsche Sprache” vergibt jährlich seit 1997 einen „Preis”, der keinen wirklich interressiert.
„Sprachpanscher des Jahres”
Die selbst ernannten „Sprachwächter” richten sich gegen Anglizismen – Lehnwörter aus dem Englischen – in der deutschen Sprachen und prangern deren Gebrauch sowie diejenigen, die diese benutzen, an.
Dieses Jahr wurde der DUDEN als „Sprachpanscher des Jahres 2013” bezeichnet mit der Begründung:
„Wie kaum eine andere Organisation trägt der Duden seit Jahren dazu bei, dass sich sprachliches Imponiergehabe im Glanze einer quasi amtlichen Zustimmung sonnen darf.”
Auch gefällt ihnen nicht, dass das Wort „Klapprechner” – für Laptop bzw. Notebook – nicht im DUDEN vorkomme.
Bei der Möchtegern-Vergabe des „Sprachpanschers” haben die Mitglieder des „Vereins” auch immer Anglizismen parat, die allerdings schon seit Jahren von den meisten Leuten benutzt werden und eingebürgert sind.
Dieser „Verein” stellt zum Pseudo-Event auch ein Wort vor, das in Vergessenheit geraten sei und kaum noch einer kenne.
Wenn man „Backfisch” als „leider in Vergesseheit geratenes Wort” deklariert, sollte man verlangen können, zu hören, was denn an dem Wort so Tolles dran ist, dass es auch Biegen und Brechen erhalten werden solle!
Auf jedem Wochenmarkt gibt es einen Fischstand, bei dem Backfisch angeboten wird, im Supermarkt oder im Einkaufszentrum gibt es Backfisch-Brötchen, was für den „Verein” aber irrelevant ist.
Es gibt noch andere „erhaltenswerte und erinnerungswürdige Worte” laut dem „Verein”, bei denen man sich fragt, ob dieser weiß, dass Sprache etwas Dynamisches und Lebendiges ist, bei dem etwas Neues hinzukommt und etwas Altes, nicht mehr Gebräuchliches, herausfällt.
Auch das Wort „Gespielin” ist kaum noch gebräuchlich und die meisten kennen es nicht (mehr), doch es wird als „verehrenswürdig” gelistet, ohne eine andere Erklärung zu nennen.
Auf Nachfrage, warum denn Anglizismen so schlimm seien, wurde nur gesagt, dass diese die deutsche Sprache panschten, was im Klartext bedeutet: „Sie gehören hier nicht hin.”
Warum der „Verein” Lehnwörter wie „Rhytmus”, „Musik” und ähnliches benutzt, kann er selbst nicht erklären, und sagt nur, dass er Aglizismen ablehne.
Kürzlich nannte der „Verein” auch „Pampelmuse” als „vergessenen Wort”, das laut seinem Bekunden dem Wort „Grapefruit” – einem Anglizismuns ! – anheimgefallen sei.
Eine Pampelmuse ist größer als eine Grapefruit und hat eine Farbe, die mehr ins Orange geht. Die Grapefruit schmeckt aufgrund des höherren Ztronensäuregehalts auch wesentlich saurer.
Wenn dieser „Verein” solche Zusammenhänge nicht kennt, ist sehr fragwürdig, ob die Mitglieder wissen, was sie tun!
Das Gehabe dieser (stellenweise reaktionären) Dogmatiker kann man getrost in die Schublade mit der Aufschrift „Irrelevant” legen und diese dann abschließen.
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Gestern war das sog. „TV-Duell” zu sehen, bei dem sich die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Kanzler-Aspirant Peer Steinbrück ein verbales Gefecht lieferten.
Beide Teilnehmer zeigten ihre unterschiedlichen Betrachtungsweise.
Während Angela Merkel souverän den Bürgern und Mitmenschen vertraut, konnte Peer Steinbrück nur die Ideen „Seiner SPD” darstellen, die u.a. auch auf viele Verbote und Bevormundungen bzw. Reglementierungen setzt.
Der „Veggie-Day” lässt grüßen!
Steinbrück verhedderte sich bei „schlechten Dingen”, die auch die SPD beschlossen oder mitbeschlossen hatte.
Steinbrück fühlte sich sehr oft an den Pranger gestellt und provoziert. Er wirkte nicht ausgeglichen.
Während er sich einige Fauxpas leistete, konnte er nicht überzeugen, was die SPD bei einem (theoretischen) Wahlsieg besser machen würde.
Angela Merkel brachte authentisch herüber, was die Regierung geschafft hatte, wie die Regierung zusammengefunden hatte und zeigte auf, was der Status Quo des Wissens ist. Sie widersprasch sich nicht.
Sie integrierte Beschlüsse von der „großen Koalition” und stellte dar, wie die schwarz-gelbe Regierung diese weiterentwickelt hatte und weiterentwickeln wird.
Sie konnte mehrmals widerlegen, dass Steinbrück gelogen geflunkert hatte.
Ein großer und sehr auffälligerr Unterschied zwischen beiden zeigte sich, wenn es ums konkret werden ging.
Merkel wurde konkret und realistisch, während Steinbrück sich in Utopien übte und vieles offen ließ.
Steinbrück meinte zu Klöppel, dieser solle Wikipedia zu Rate ziehen, wenn er sich nicht auskenne.
Auch die Frage, ob Politiker zu viel, zu wenig oder angemessen verdienten, sah er als Provokation gegen ihn und weigerte sich massiv, diese Frage zu beantworten, während Merkl mit „Wir verdienen schon gut” konkretisierte.
Steinbrück patzte, als er den Weg einer E‑Mail zu beschreiben versuchte: „Eine E‑Mail kann direkt kommen, über einen Sateliten geleitet werden, durch das Transatlantikkabel gehen oder durchs Internet.”
Aua, aua, Herr Steinbrück, E‑Mail ist ein Teil des Internets, genauso wie WWW, FTP etc.!
Steinbrück konnte nicht herüberbringen, was er denn besser machen würde, redete sich stellenweise fest, indem er auf Angela Merkel und deren Regierung (niveaulos umd unüberlegt) einprügelte.
Die Kanzlerin zeigte, warum man sie scherzhaft „Mutti” nennt und reichte allen Bürgern die Hand mit ihr gemeinsam die Zukunft zu gestalten.
![]() | „Ich bin durchaus nicht zynisch, ich habe nur meine Erfahrungen, was allerdings ungefähr auf dasselbe hinauskommt.” Oscar Wilde |

Sie schimpfen sich selbst „freie Reporter“.
Schimpfen!
Denn sonst können sie nichts.
Ihre ganze „Tätigkeit“ ist nur darauf ausgerichtet, permanent über die „herrschende Klasse“ zu stänkern, diese und deren (vermeintliche) Anhänger zu denunzieren.
Aber es sind Reporter, denn wie sie sagen, beziehen sie sich auf die im Grundgesetz garantierte Pressefreiheit.
Das war’s schon.
Der Wahrheitsgehalt ihrer Berichte ist meistens die Flatline und besteht aus Träumen und Utopien, die sich jemand von ihnen ausgedacht hat und diese Fantastereien nun als „Wahrheit“ für deren Kleintel, den Ja-Sagern und hörigen Abnickern, veröffentlichen.
Deren Klientel verteilt unreflektiert deren Sermon direkt weiter.
Niemand denkt darüber nach, ob dies überhaupt so stimmt, wie es (verdreht) dargestellt wird oder ob die „unabhängigen Quellen“, die ihnen etwas gesagt haben, authentisch und vor allem kompetent sind, was das „behandelte Thema“ angeht.
Sie denken auch nicht darüber nach, ob die „Quellen“ überhaupt existieren.
Kritiker, die ihnen sagen, es handele sich hier um Hirngespinste, werden direkt verbal niedergeprügelt, derb beleidigt und massiv denunziert.
Schießt man zurück, ist man der Buhmann, denn wer nicht so handelt und denkt wie sie, ist ein Untermensch und es gelten keine Regeln des Respekts oder der Toleranz.
Denn die gelten nur für sie, die wütenden Bürger, die sich hinter ihren Computern oder Smartphones verstecken und nicht an die frische Luft gehen, nicht hinaus in die „böse Welt“.
Die „freien Reporter“ „akkreditieren” sich mit großem Getöse für in deren Augen „Riesen-Events“ und werden dann aber nicht zugelassen, weil sie aufgrund bestimmter Regularien nicht anerkannt werden (können), wie z:B, weil sie keine Presse-ID besitzen.
Nun haben sie etwas zu berichten, nämlich über die „herrschende Klasse“, die die „freien Reporter“ behindere, weil sie angeblich die Wahrheit nicht zulassen will bzw. weiß, dass die „freien Reporter“ sich die „geschönte Wahrheit“ nicht vorsetzen lassen.
An deren permanenter Nörgelei über alles und jeden und daran, dass sie sich in keinsterweise an den Presse-Kodex halten, liegt es nicht, denn dieser gelte ja nur in deren Augen für „Lohnschreiber der herrschenden Klasse“.
Es rührt daher, dass sie sich nicht wie alle anderen kaufen lassen.
Dass sie mit jeder „Veröffentlichung“, jeder „wahren Geschichte“ und jedem „(unabhängigen) Gutachten“ den Presse-Kodex brechen, ist ihnen egal, weil dieser nur ein Instrument der „Zensur“ ist.
So schimpfen und stänkern sie weiter und weiter, bedienen weiter ihr Klientel mit Lügen und Utopien, aber werden nie ernst genommen.
An ihnen geht nichts verloren!
![]() | „Versuche nicht jedem alles recht zu machen. Sonst wirst du dir selbst nicht mehr gerecht.”
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![]() | „Wir dürfen uns nicht durch die begrenzten Vorstellungen anderer Leute definieren lassen.” Virginia Satir |
