Medien

Aus der Welt der Medien – TV, Zeitung etc.

Wir können stolz verkünden, dass das erste E‑Book mit den Geschichten der Edelleute Sabine und Dietmar von Syntronica erschienen ist.
Es handelt sich um Kurzgeschichten wie „Wie die Edelleute zu ihrer Hündin Cora gekommen sind”, „Der Ritter ohne Schwert” und einige mehr.

Es spielt im Steampunk-Universum und dreht sich, wie der Name schon andeutet, um Zeitreise-Abenteuer.

Es kann über Kobo, Amazon, Google Play Bücher, der Tolino-Allianz (Weltbild, Hugendubel, Thalia, Ebook.de, Buecher.de et cetera) heruntergeladen werden.

Es kostet € 1,99.

Viel Spaß damit!

Die „Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung” (SZBZ) hat über unsere Anwesenheit beim Mittelaltermarkt Sindelfingen, 8. – 10. September 2023, berichtet.
Artikel von Isabell Gospodarczyk
Bild von Annette Nüßler
Zur SZBZ geht es hier.

Vielen Dank!

Sindelfingen. Menschen in langen Gewändern und Klänge aus längst vergangenen Jahrhunderten – am zweiten Septemberwochenende wird die Sindelfinger Altstadt ins Mittelalter zurückkatapultiert. Und mittendrin: Dietmar Schneidewind und seine Frau Sabine, gekleidet allerdings im viktorianischen Stil. 

Wie das zusammenpasst? 

„Ich bin Zeitreisender“, sagt der 58-Jährige aus Böblingen, „ich reise durch die Zeit.“

Dietmar Schneidewind schlüpft auf Veranstaltungen in seine Rolle. Sobald er seine Weste überstreift, ist er der Edelherr von Syntronica. Sein Charakter stammt aus der viktorianischen Zeit. Die Geschichte dahinter: „Eigentlich kommen ich, Edelherr von Syntronica, und meine Frau Sabine, Edelfrau von Syntronica, aus dem Mittelalter. Geboren sind wir im Jahr 1365 und 1367, haben uns dann kennengelernt und geheiratet. An unserem zehnten Hochzeitstag sind wir ausgeritten, kamen in einer Burg in ein Gemetzel. Eine Explosion im Zeitgefüge hat uns das Leben gerettet: Gelandet sind wir im 500 Jahre in der Zukunft liegenden viktorianischen Zeitalter.“

Steampunk: Zahnräder und Zeitmaschine

Das ist das 19. Jahrhundert, genauer: 1867.
Doch nicht so, wie es in Geschichtsbüchern niedergeschrieben ist. Im Universum von Dietmar Schneidewind, oder besser gesagt, Edelherr von Syntronica, sind die Geschichten des französischen Schriftstellers Jules Verne zum Leben erwacht: Autos rollen durch die Straßen, mit Dampf betrieben. Die Mechanik ist überall präsent, mit verschnörkelten Details und vielen Zahnrädern. Auch „Die Zeitmaschine“, das bekannte Buch von H. G. Wells, gehört in dieses Universum. Erfindungen, die es nie gab, kommen auf den Markt. Diese Zeit, die so eigentlich nie existiert hat, nennt sich Steampunk.

Die beiden leben sich gut ein im 19. Jahrhundert, tauschen ihre Kleidung aus dem Mittelalter gegen Frack und glockenartige Kleider. Doch irgendwann packt sie der Gedanke, durch die Zeit zu reisen.
Und das tut das Ehepaar.
Dieses Wochenende reisen sie zurück in ihre eigentliche Zeit, das Mittelalter. Ihre Kleidung bleibt die aus dem 19. Jahrhundert, mit Details wie einer Schutzbrille, die zum Zeitreisen benötigt wird.

Auf dem Mittelaltermarkt in Sindelfingen verkaufen sie Zeitreisen. 

Wie das aussieht, erklärt Dietmar Schneidewind, der Chef des Zeitreisebüros „Chrono.Tours“: „Leute kommen zu uns und kaufen eine Zeitreise. Dann stellt man sich vor: Es ist der 5. August 1888. Wir sitzen auf einer Bank zwischen Pforzheim und Mannheim. Und an uns düst Bertha Benz vorbei – der erste Mensch, der eine längere Strecke mit dem Auto zurücklegt. Sie gilt damit als die erste Autofahrerin überhaupt.“
Auf dem Mittelaltermarkt sind Dietmar und Sabine Schneidewind jetzt zum zweiten Mal dabei. Das Ehepaar ist auf Veranstaltungen in ganz Deutschland dabei. „Man kennt uns mittlerweile“, so Dietmar Schneidewind.

Die Menschen reagieren meistens positiv, wenn sie den Edelherrn von Syntronica und seine Frau sehen, erzählt Dietmar Schneidewind: „Wir sind nun mal besonders gekleidet. Darauf sprechen uns die Leute an und sagen: Das ist genial, was wir hier machen.“ Manchmal gibt es aber auch unangenehme Situationen, doch die sind äußerst selten. „Sagen wir mal so: Es gibt immer Neider oder Menschen, die sich aufspielen müssen. Mich beeinflusst das nicht. Ich habe genug Selbstbewusstsein“, so der 58-Jährige.

Journalist und Fotograf im „echten“ Leben

Nach den Veranstaltungen legt er mit seiner Zeitreisenden-Kleidung auch seine Rolle ab. Dann ist er wieder Dietmar Schneidewind. Er ist Fotograf und Journalist.
Bald fängt er in einem Bildungsinstitut in Sindelfingen als IT-Ausbilder an. Denn eigentlich ist er Informatiker.
Der geborene Münsterländer hat in Nordrhein-Westfalen Informatik studiert.
Nach Baden-Württemberg kam er, weil eine Firma in Dettenhausen ihn abgeworben hat.
Nebenbei hat er Journalismus studiert. Einen Hang zum Fotografieren hatte er bereits in der Schulzeit: Dort war er in einer Foto-AG und legte sich mit 14 Jahren seine erste Spiegelreflexkamera zu.

Per Zufall kam er zur Steampunk-Szene.

2017 bat ihn ein DJ, bei einem Event im Schloss Monrepos in Ludwigsburg zu fotografieren. „Das war genial: 150 Leute in viktorianischer Kleidung tummelten sich da. Dafür haben meine Frau und ich uns auch ähnlich angezogen. Dann wurden wir wieder eingeladen – und ich wurde infiziert“, blickt Dietmar Schneidewind zurück.

Und das hält bis heute. Ein Ende ist nicht abzusehen. Die nächste Veranstaltung steht bereits vor der Tür: Im Oktober geht’s zurück in die Römerzeit im Römischen Freilichtmuseum in Hechingen-Stein.

Dietmar Schneidewind kann man auf dem Mittelaltermarkt in der Planiestraße gegenüber vom Röhm antreffen. 

R I C H T I G S T E L L U N G

Wir sind KEINE Reichsbürger und auch KEINE vom rechten politischen Rand.

Wir haben feststellen müssen, dass diese Lügen über uns immer noch von zwei Personen forciert und gegen uns benutzt werden.

Auf der Annotopia in Bad Mergentheim wurden diese Lügen von zwei Personen wieder verbreitet.

Wir haben dies von mehreren Personen erfahren, die auch sagten, dies würde schon seit mehr als fünf Jahren von den Personen über uns verbreitet.

Wir fordern beide auf, dies zu unterlassen und ihren „Irrtum“ zuzugeben.

Diese beiden Lügner und Denunzianten mögen unseren Ruf in öffentlichen Postings wieder herstellen.

Dazu ist es aber notwendig, dass man uns auch bei Facebook wieder entblockiert.

Wir hoffen auf deren / Eure Vernunft.

Gerne können die Angesprochenen über das folgende Kommentar-Formular Ihre Entschuldigung einreichen.
Wir werden diese dann auch hier veröffentlichen.

Damit wäre die Sache für uns vom Tisch.

 

Stellungnahme zu „Wir sind KEINE Reichsbürger

Ich habe, auf Grund eines missverständlichen Vorkommnisses bei einem Auftritt der Eheleute Sabine und Dietmar Schneidewind beim Nordbadischen Stеampunk-Picknick 2019 in Karlsruhe (dessen Schirmherr ich war) Aussagen über beide hinsichtlich ihrer politischen Orientierung getätigt, die deutlich überspitzt waren und in der Sache nicht haltbar sind. Ich habe mich in einem ausgiebigen Telefonat davon überzeugen können, dass beide mit beiden Beinen fest auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen.

Leider habe ich es verabsäumt, Dietmar und Sabine noch im Laufe der genannten Veranstaltung auf das Vorkommnis anzusprechen, sondern lediglich mit dem Veranstalter gesprochen, was jedoch nicht zur Aufklärung des Sachverhaltes beitrug.

Ich bedauere diese Aussagen und werde sie selbstverständlich nicht wieder treffen.

Ich wünsche Herrn und Frau Schneidewind für die Zukunft alles Gute!

Peter .…

Pf…, 05.09.2023

Lieber Peter!

Vielen Dank für Deine Stellungnahme!

Deinen Vorschlag für den Termin mit dem Versöhnungsfoto am 7. Oktober 2023 halten wir fest.

Die Sache ist hiermit für Dich vom Tisch und vergessen.

Mit zeitreisenden Grüßen
Sabine und Dietmar Schneidewind

Da die andere Person meinte, sie müsse sich aufs hohe Ross setzen und sich „moralisch” über uns stellen, wird sie sich den juristischen Konsequenzen bewusst werden müssen.
In ihrer Welt sind wir nämlich die Denunzianten, weil wir uns gegen die Anschuldigungen gewehrt haben.
Obwohl wir mit ihr in einem Chat schrieben, sie könne ja revidieren, dass sie uns als Reichsbürger ansieht, beschuldigte sie uns als Denunzianten, weil wir gesagt hätten, sie würde lügen.

Sie war in keinster Weise bereit, die Querelen beizulegen, sondern blockierte uns einfach, damit sie uns nicht mehr im Chat sehen konnte. Wir hatten nicht die Chance, auf ihre Anschuldigungen uns gegenüber zu antworten, da wir sehr schnell blockiert wurden.
Verkehrte Welt!

In einem Online-Artikel einer Zeitung stand, dass die Spendenbereitschaft der Deutschen bezüglich Menschen in der Ukraine sehr hoch sei.
In einem anderen Artikel wurde darüber berichtet, dass ein Oberbürgermeister den Kräften, die die Straßen im Winter vom Schnee befreien, nachts geholfen hat.

Es gab Lob, aber größtenteils meckerten viele über die „Anderen”.

Bezüglich des Oberbürgermeisters wurde gemunkelt, dass das gegen drei Uhr nachts entstandene Foto wohl nur für die Presse war.
Bei dem Bericht, bei dem es wirklich nur um die Spendenbereitschaft geht, fragten einige (viele), was denn mit deutschen Obdachlosen sei.

Hier treffen wir die Unzufriedenheit der Menschen wider.

Es geht gar nicht darum, einfach zu akzeptieren, dass es einen Bericht darüber gibt, wie Andere für Hilfsbedürftige spenden oder jemand hilft beim Schneeräumen.

Es ist schlimm, dass man nicht wahrnehmen kann, dass einfach über etwas berichtet wird.

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„Nehmen Sie doch ‚Cuprum D23‘!“, sagte der Apotheker zum Kunden und reichte ihm ein kleines Fläschchen.
Etwas verdutzt wehrte der Kunde ab und meinte: „Ich möchte ein Naturpräparat. Sie scheinen mir nicht zugehört zu haben.“
„Homöopathie ist das Gleiche.“

Diesen Irrglauben verfallen immer wieder viele Leute, die zum Beispiel die Nasennebenhöhle verschleimt oder vereitert haben, auf ein pflanzliches Produkt setzen, und Kügelchen gereicht bekommen.

Was ist dran an der Naturheilkunde und an der Homöopathie?

Am 12. Jahrhundert erforschte die Nonne Hildegard von Bingen die Wirkungsweise von pflanzlichen Extrakten und Inhaltsstoffen. Viele ihrer Entdeckungen, wie man Fieber senkt oder wie die Wundheilung beschleunigt wird, sind heutzutage immer noch aktuell. Sie zerstampfte Wurzeln und Blätter und gab sie „pur“ zu essen oder machte daraus eine Paste oder einen Sud und beobachtete die Wirkungen. Dies hielt sie in mehreren Büchern fest.
So hat sie beispielsweise die Inhalation bei Erkältungskrankheiten entdeckt. Auch heute inhalieren viele Menschen und diese Vorgehensweise hat nichts verloren seit knapp 850 Jahren.
Nach den Vorgaben von Hildegard von Bingen werden heute noch Medikamente hergestellt, die man in der Apotheke oder in der Drogerie erstehen kann.

Im 18. Jahrhundert kam der medizinische Schriftsteller Samuel Hahnemann auf die Idee, das man die Medizin reformieren musste. Zu der Zeit gab es noch die Devise „Je mehr Medizin, desto besser.“.
Diese Drastika, wie die Medizin hämisch genannt wurde, forderte viele Tote.

Hahnemann verdünnte daraufhin Stoffe mit Wasser und Alkohol, das sog. „Potenzieren“ oder „Verdünnen“.
Anhand von Chinarinde glaubte er, entdeckt zu haben, dass Chinarinde die gleichen Symptome wie Malaria verursache. Sein Selbstversuch, sich mit potenzierter Chinarinde gegen „Malaria“ zu heilen, funktionierte. Daraus entwickelte er das Ähnlichkeitsprinzip, das aussagte, dass etwas, das eine Krankheit verursache, in potenzierter Form diese heilen könne. Auf diese Beobachtung gründete er die Homöopathie.
Lachs könnte man sagen. Wenn jemand einen flauen Magen bekommt, weil er Käse gegessen hatte, würde der flaue Magen geheilt, indem man Käse in einer Potenz von „10 hoch 23“ verabreicht „10 hoch 23” wäre eine 1 mit 23 Nullen dahinter.

Das Fatale an der Homöopathie ist, dass Hahnemann vor dem Chemiker Avogadro gelebt hatte, der Moleküle und Atome „gewogen“ hatte und entdeckte, dass die Potenz „10 hoch 23“ statistisch gesehen keinen Inhaltsstoff mehr enthalten konnte, wenn man etwas verdünnte. Somit ist die „Potenzierung“ hinfällig geworden, weil es Homöopathika mit wesentlich höheren Potenzierungen gibt.
Zudem ist das Chinarinden-Malaria-Experiment sehr fragwürdig, da Hahnemann glaubte, sich mit dem Verzehr von Chinarinde mit Malaria angesteckt zu haben.
Homöopathische Mittel bestehen aus dem verdünnten „Krankmacher“, der auf einem Trägermaterial wie Zuckerkügelchen gegeben wurde. Dadurch würde das Mittel nochmals verdünnt.
Wenn Avogadros Gesetz – einfach ausgedrückt – aussagt, dass in einem Liter Material „10 hoch 23“ Moleküle enthalten sind, kann andersherum in einer „10 hoch 23“ verdünnten Lösung kein Heilstoff mehr enthalten sein.
Die Idee, Drastika zu verharmlosen, scheiterte also an der Chemie.

„Hausmittel“ wie das Inhalieren beim „Nase freimachen“ wirken, weil sie Heilmittel enthalten.
Aufgrund des Avogadro-Gesetzes können Homöopathika also nichts enthalten, was wirken könnte, da das Heilmittel so weit verdünnt wurde, dass es „weniger“ als Null enthält.

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser das nächste Mal ein Heilmittel benötigen und nicht unbedingt Medizin möchten, nehmen sie ein Naturheilpräparat und nicht ein Homöopathika, dass nichts enthält und zudem noch sehr teuer ist!

Täglich hört man „Horrormeldungen” in den Medien.

Russland bombardiert die Ukraine und es scheint so, als wollte Russland dort alles in Schutt und Asche legen. Hintergrund ist wohl, dass sich die Ukraine nicht einfach die östlichen Gebiete nehmen lässt.

China warnt Taiwan, man solle sich endlich China anschließen, ansonsten würde man es sich nehmen.
In Arabien wenden sich die Regime in menschenverachtender Art gegen ihre eigenen Völker.

Ist die Welt wahnsinnig geworden?

Dann hört man, dass Anschläge auf die „kritische Infrastruktur” verübt wurden, wie ein Sabotageakt auf „Nord Stream 1” und „Nord Stream 2” sowie die Bahn in Norddeutschland.

Nicht erst momentan, sondern schon länger läuft etwas gewaltig schief.

Es scheint um übersteigerte Egos zu gehen, um mehr nicht.

In Europa hat es seit fast 70 Jahren keinen Krieg mehr gegeben, aber nun bombt Russland die Ukraine kaputt.

Die Menschheit scheint wirklich nicht zu begreifen, dass Gewalt keine Lösung ist.

Ursache und Wirkung sind zwei verschiedene Dinge, die zwar miteinander verbunden sind, die man aber weder gleichsetzen noch vertauschen darf.
Ebenso ist es nicht ratsam, bei Betrachtungen die zeitliche Reihenfolge über den Haufen zu werfen oder falsch wiederzugeben.

Es gibt ein Medikament namens Paxlovid, das bei Erkrankungen mit dem Coronavirus eingesetzt wird. Erwiesenermaßen lindert es die Symptome der Infektion.

Wenn jemand positiv auf das Coronavirus getestet wurde, wird Paxlovid verschieben.

Man beachte die Reihenfolge!

Jemand fühlt sich schlecht. Dann wird ein Corona-Test gemacht. Ist dieser positiv ausgefallen, kann Paxlovid verschrieben werden.
Paxlovid wird nicht bei einem Verdacht verschrieben, sondern wenn gesichert ist, dass jemand an Covid-19 erkrankt ist.
Es ist nicht ratsam, dass jemand im Vorfeld schon Medikamente nimmt, obwohl er eine Krankheit noch nicht hat. Die Krankheit interessiert es nicht, ob jemand schon vorher etwas dagegen genommen hat.
Infiziert ist infiziert.

Die Corona-Leugner, Querdenker und sonstige Realitätsverweigerer sehen dies anders.

Sie haben sich etwas „Tolles” zusammen fantasiert.

Bei manchen Personen, die Paxlovid nehmen, kann es passieren, dass sie für einen kleinen Zeitraum ihren Geschmack verlieren.
Geschmacksverlust kann bei einer Infektion mit dem Coronavirus auch auftreten.
Die Realitätsfeinde behaupten, durch die Gabe von Paxlovid würde eine Infektion mit dem Coronavirus vorgetäuscht.

Da das Medikament Geschmacksverlust auslöst, würden die Testergebnisse bei einem Corona-Test „verfälscht”.
Durch das Einnehmen würden die Testergebnisse generell positiv ausfallen.

Das ist erstaunlich.
Ein Medikament kann einem PCR-Test vortäuschen, dass er Virusbestandteile gefunden hätte.
Schon bevor Paxlovid gegeben wird, denn es wird gegeben, wenn eine Infektion erwiesen wurde.

Die zeitliche Reihenfolge muss man beachten.

Aber auch haben die Urheber dieser Fake-News nicht verstanden, wie ein PCR-Test, geschweige denn ein Antigentest, funktioniert.

Jeder kann das „Experiment” mit dem Antigentest zu Hause machen.
Man träufelt etwas Cola in die Kartusche und warte kurz.
Durch die Cola reagieren die Bestandteile des Tests anders und zeigen zwei Striche an, was „corona-positiv” bedeutet, wenn man es richtig gemacht hätte, ohne Cola.
So ist die Test-Kartusche durch die Cola kaputtgegangen, um es einfach auszudrücken.

Zu der „Paxlovid-Verschwörung” gehört dazu, dass die Corona-Zahlen in die Höhe getrieben würden, um eine Rechtfertigung für Repressalien gegen das eigene Volk zu haben („Einsperren”, was allerdings Quarantäne oder Isolation heißen soll).

Man macht es sich sehr einfach, seine Inkompetenz in Sachen Medizin und Biologie öffentlich zu machen.

Die „Comic Con” und die „Messe Stuttgart” haben uns freundlicherweise ein Interview zur Verfügung gestellt, das heute, Donnerstag, den 22.9.2022, veröffentlicht wurde.
Dort geht es darum, wie sich unser Stand, den wir auf der „Comic Con Stuttgart” betreiben, gestaltet und was wir genau machen.
Vielen Dank!

Mit Steampunks auf Zeitreise

Zeitreisebüro Chrono.Tours entführt Besucherinnen und Besucher der Comic Con Stuttgart in vergangene Welten

Sie nennen sich Steampunks und betreiben das Reisebüro Chrono.Tours, das Zeitreisen zu besonderen Ereignissen in der Geschichte anbietet. Was sie an diesem Genre fasziniert, erzählen Sabine Edelfrau von Syntronica und Dietmar Edelherr von Syntronica im Gespräch mit Axel Recht. Auf der CCON | Comic Con Stuttgart (CCON) ist das Steampunk-Paar mit seinem Zeitreisebüro im L‑Bank-Forum Halle 1 zu finden.

Wohin führte Sie Ihre letzte Zeitreise und warum gerade dorthin?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Zur ersten Erdölbohrung der Welt. Ich wollte wissen, wo sie eigentlich stattgefunden hat. Auf jeden Fall nicht in Nordamerika, wie die meisten glauben, sondern hier in Deutschland. Ich machte mich also mit unserem Luftschiff auf in das Jahr 1858 nach Wieze in die Lüneburger Heide. Dort wurde ich Zeugin, wie sich die Erde öffnete und das schwarze Gold geradezu in die Luft schoss. Prof. Konrad Hunäus war damals auf der Suche nach der erhofften Braunkohle in der Tiefe „nur“ auf Erdöl gestoßen. So ging diese unbeabsichtigte, aber erfolgreiche Bohrung nach Erdöl weltweit in die Geschichte ein.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Ich befand mich auf einer Zeitreise zur Krönung Karl des Großen am 25. Dezember im Jahr 800. Dies interessierte mich deswegen, weil es der Wiedereinsetzung eines römischen Kaisers wie in der Antike gleichkam. Karl regierte von Aachen aus und die Edelfrau von Syntronica stammt ja aus Aachen. Außerdem wollte ich mir gern den Petersdom in Rom anschauen, wo Karl zum Kaiser gekrönt wurde.

Wie und wann sind Sie zu diesem Hobby gekommen, gab es einen besonderen Anlass?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Vor fünf Jahren hat mich ein DJ via Facebook als Fotografin zu einem Steampunk-Picknick eingeladen. In der Einladung stand, dass man stilecht gekleidet kommen sollte. Also begann ich zu recherchieren, wie man sich für einen solchen Anlass kleidet. Ich war leicht überfordert und so suchte ich damals in „Karnevalsläden“ nach einer passenden Bekleidung. Nachdem ich mein Outfit gefunden hatte, ging ich, ausgestattet mit Picknickdecke und Picknickkorb zum Schloss Monrepos. Als ich dort ankam, staunte ich nicht schlecht. Auf der Wiese saßen Herren im edlen Zwirn und mit Zylinder sowie die Damen in feinster Spitze. Alle saßen auf Picknickdecken oder an kleinen Tischen und zelebrierten ihre mitgebrachten Speisen und Getränke. Kleine Törtchen standen auf Etageren und man speiste auf wertvollem Porzellan. Ein dampfgetriebenes Grammophon spielte wunderbare Musik und wir tauchten fasziniert ein in die Welt des Schriftstellers Jules Verne.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Bei mir war es im Prinzip ganz ähnlich. Derselbe DJ machte mich darauf aufmerksam, dass ein Steampunk-Picknick am Schloss Monrepos in Ludwigsburg stattfände. Er meinte, das wäre doch bestimmt etwas für mich als Fotografen. Darauf zog ich mich in etwa so an, wie ich mir Steampunks vorstellte. Ich wurde freudig aufgenommen und, obwohl ich eher ein Karnevalskostüm trug, zu weiteren Events eingeladen. So wuchsen meine Frau und ich in die „Community“ hinein. Wir wurden quasi vom Steampunk-Virus „infiziert“.

Was hat Sie gerade am Thema Steampunk fasziniert?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Es ist wie Eintauchen in eine respektvolle höfliche Szene, die Werte aus einer längst vergangenen Zeit auslebt. Dann die individuelle Gestaltung der Gewandung sowie die kreative Umsetzung von dampfbetriebenen Maschinen. Das Ausleben der eigenen Phantasie und das Erschaffen von etwas Neuem, was mit dieser Zeit, dem ausgehenden 19. Jahrhundert (Industrialisierung und Aufbruchstimmung), zu tun hat.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Gerade die Form, wie miteinander umgegangen wird, hat mich fasziniert. Wir nennen es immer „Höflichkeit und Dampftechnologie“. Die Steampunks haben Respekt voreinander und benehmen sich sehr kultiviert. Was für mich sehr fasziniert, ist deren Kreativität. Einmal sind es die Objekte, die manche Gleichgesinnten basteln, wie mit Dampf betriebene Kaffeemaschinen, oder auch die Gewandung und die Accessoires.

Stellen Sie ihre Gewandungen selbst her und falls ja, was sind die Herausforderungen dabei?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Also ich style meine Kleidung um. Ich besorge mir beispielsweise in Maastricht oder Roermond passende Kleidung, die meinen Vorstellungen entspricht und dekoriere sie mit Elementen wie Zahnräder, Schlüssel und Uhren.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Zudem kennen wir einen Hutmacher, der für uns Hüte nach unseren Vorstellungen gestaltet.

Haben Sie eine / mehrere Lieblingsfiguren in der Literatur / Comics / Film etc., an denen Sie sich orientieren und beeinflussen lassen oder kreieren Sie Ihre eigenen Charaktere?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Unsere Charaktere, die wir spielen, basieren auf unserer eigenen Kreativität. Wir lesen viel, wie die Geschichten von Jules Verne oder generell Literatur, die im Viktorianischen Zeitalter (ca. 1830 bis 1901) spielt. So wissen wir auch, wie damals interagiert wurde.

Dietmar Edelherr von Syntronica: Zudem recherchieren wir sehr genau, wenn wir zu einem geschichtlichen Ereignis eine Zeitreise anbieten, um keine Fehler zu machen.

Was werden wir von Ihnen auf der Comic Con in Stuttgart erwarten können?

Sabine Edelfrau von Syntronica: Auf der Comic Con entführen wir die Besucherinnen und Besucher auf faszinierenden Reisen. Wir erklären Ihnen detailreich, wie eine Zeitreise vonstattengeht. Im Vorjahr waren wir auch schon mit einem Stand da und haben die Besucher intensiv mitgenommen. Es ging so weit, dass manche wirklich geglaubt haben, dass eine Reise in die Vergangenheit funktioniert.

Was kann man sich konkret unter dem Angebot von Chrono.Tours vorstellen?

Dietmar Edelherr von Syntronica: Chrono.Tours bietet Zeitreisen zu unterschiedlichen geschichtlichen Ereignissen an. Natürlich nicht real, sondern als „Kopfkino“. Wir erzählen den potenziellen „Kunden“, wie eine Zeitreise aussehen könnte. Geben ihnen Details, beschreiben die Orte und vieles mehr. Wir sind dabei so glaubwürdig, dass wir gefragt wurden, ob die Zeitreise schon stattfände.

Sabine Edelfrau von Syntronica: Am 25. Dezember 2021 überlegten wir uns, dass man eine Reise zur Krönung Karls des Großen machen könne. Eigentlich wäre Irene von Byzanz die Kaiserin geworden, doch die katholische Kirche akzeptierte keine Frau in der Militärführung, also ging die Kaiserkrone an Karl. Wenn wir nun eine Reisegruppe haben, in der Frauen sind, kann es durchaus passieren, dass diese ihren Unmut über die fehlende Emanzipation kundtun. Dies müssen wir versuchen zu verhindern, da es theoretisch zu „Querelen“ mit den Menschen aus der Ziel-Zeit kommen könnte. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, ganz oben das Geschehen von der Empore hinter eine Glasscheibe aus zu beobachten.

Welche Tipps haben Sie für angehende Steampunks?

Dietmar Edelherr von Syntronica: Man sollte sich schon eingehend mit dem Thema befassen. Und dann der Kreativität absolut freien Lauf lassen. Die Steampunks sind offen für Ideen. Im Zweifel ansonsten einfach fragen. Wir beißen nicht.

Weiterführendes:

Gestern, den 14.9.2022, waren wir im SWR-Fernsehen zur „Landesschau Baden-Württemberg” geladen.
In dem zehnminütigem Gespräch wurden wir zu Steampunk und Zeitreisen interviewt.

Wir haben den Zuschauern und Zuschauerinnen dargelegt, worum es sich bei Steampunk handelt und wie wir darauf gekommen sind, ein Zeitreisebüro zu gründen.

Die Kultur Steampunk begann in den 1980-er-Jahren.
Man stellte sich – einfach gesagt – vor, wie die Welt aussähe, wenn die Visionen von Jules Verne und H.G. Wells sowie anderer „zeitgenössischer“ Buchautoren Realität geworden wären.
Die Überlegung schließt ein, dass die Dampftechnologie und die Mechanik die herrschenden Technologien sind. Zudem kleiden sich Steampunks wie im Viktorianischen Zeitalter – etwa 1830 bis 1900 – oder ähnlich. Die Damen tragen elegante Kleider, die Herren Anzüge und dazu Zylinder. Dekoriert wird die Kleidung meistens mit Zahnrädern als Zeichen für die Mechanik.
Steampunks sehen aus, als entstammten sie einer „vergangenen“ Zeit.
Wir treffen uns mit anderen Steampunks auf Picknicks und anderen Veranstaltungen.
Maschinen und Geräte erscheinen im Stil des 19. Jahrhunderts, mit Verschnörkelungen, edlen und polierten Oberflächen, meistens aus Edelmetallen, Elfenbein und Schmucksteinen.
Wir sind allerdings keine Bastler und Tüftler und auch keine Schneider, die ihre Kleidung selber nähen.
Ausgehend von dem Buch „Die Zeitmaschine“ von H.G: Wells haben wir uns überlegt, dass sich nicht jeder (finanziell) eine Zeitmaschine leisten kann.
So kamen wir auf die Idee, dass wir ein Zeitreisebüro gründen, um Reisen in die Vergangenheit anzubieten.
Wir regen die Fantasie der Leute an, indem wir ihnen Geschichten erzählen oder ihr „Kopfkino“ anregen.
Damit kommen wir sehr gut an. 

Um dieses Thema kreiste das Interview.

Moderator Florian Weber hat sich sehr gut mit uns unterhalten und Fragen gestellt, bei denen wir ab und zu kurz überlegen mussten. 

Wir wurden sehr herzlich beim SWR (Südwestrundfunk) empfangen und haben uns sehr wohlgefühlt.

Das Interview ist in der ARD-Mediathek zu finden.
Es ist nur bis zum 14.9.2023 dort, weil die Rundfunkverträge dies so regeln.

Am 14.9.2022 werden wir – Sabine Edelfrau und Dietmar Edelherr von Syntronica – interviewt.
Dies geschieht im Rahmen der „Landesschau” beim „Dritten Programm” „SWR Baden-Württemberg”.
Es geht live gegen 19:15 Uhr los.

Das Thema des Interviews ist Steampunk, wie beide dazu kamen und ähnliches.

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