Baden-Württemberg

Am 7.10.2012 war in Stuttgart die Wahl zum neuen Oberbürgermeister, wobei 46 Prozent der Wahlberechtigten teilgenommen haben.
- Fritz Kuhn erreichte 36,5 Prozent der Wählerstimmen,
- Sebastian Turner 34,5 Prozent.
- Auf Bettina Wilhelm entfielen 15,1 Prozent.
Am 21.10.2012 wird es eine Stichwahl zwischen Herrn Kuhn und Herrn Turner geben, weil keiner der Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommen hat und diese beiden Kandidaten die meisten Stimmen erreicht haben.
In beiden Lagern macht sich nun ein großer Realitätsverlust breit.
Kuhns Anhänger pfeifen heraus, dass das Ergebnis nun klar ist, Turners Fans berufen sich auf die 54 Prozent, die sich nicht an der Wahl beteiligt haben und deklarieren für sich den Sieg.
Die Stuttgart-21-Befürworter haben Turner auserkoren, weil er der einzige Kandidat ist, der für S21 ist, weswegen man auch schonmal dazu tangiert, Turner als OB zu sehen.
Frau Wilhelm, die in einer Diskusssion sagte, sie habe gegen S21 gestimmt, weil ihre Stadt nicht davon tangiert werde, aber sie – Wilhelm – sei für S21, hat ihre „Strafe” bekommen.
Frau Wilhelm wird wohl eine Empfehlung für Kuhn aussprechen.
Oder etwa nicht?

Ein Taxifahrer bekam von der Zentrale einen Auftrag, jemanden auf einem Parkplatz zwischen zwei Orten abzuholen und zum Flughafen zu bringen.
Als er die Straße Richtung Parkplatz entlang fuhr, sah er auf dem Parkplatz und auf der Straße Polizeiautos stehen.
Er hielt an und fragte, ob er den Parkplatz anfahren dürfe oder ob dieser sowie die Straße gesperrt seien.
Der angesprochene Polizist sagte: „Kommen Sie, Ihr Fahrgast ist die Frau dortdrüben bei dem Mannschaftswagen.“
Der Taxifahrer stutzte, ging zur Frau und lud – während andere Polizisten einen Mann mit russischem Akzent, der laut schimpfte und wild gestikulierte, von dem Geschehen fernhielten – die Koffer der Frau ein.
Als die Frau im Taxi saß, zitierte ein Polizist den Taxifahrer zu sich und erklärte: „Die Frau ist Russin und hat heute morgen schon von dem nahegelegenen Ort ein Taxi zum Flughafen genommen, weil sie sich von ihrem Mann getrennt hat und Richtung Moskau nach Hause fliegen wollte. Ihr Mann ist ihr gefolgt und hat sie unter Randale und Schlägen dazugezwungen, wieder mit ihm zurück zu kommen. Sie hat erst eingewillt, aber von unterwegs uns verständigt. Wir konnten das Auto hier stoppen. Bitte bringen sie die Frau wieder zum Flughafen. Wir haben ihr aufgeschrieben, welchen Flug sie in zwei Stunden nehmen muss Richtung Moskau und unsere Kollegen haben am Flughafen schon alles geregelt, dass es auch klappt. Die Kollegen stehen am Terminal 3 und warten schon. Wir geben gleich ihr amtliches Kennzeichen durch, damit sie bescheid wissen.“
„Können Sie mir den Mann vom Leib halten?“, fragte der Taxifahrer.
Der Polizist bestätigte, dass sie den Mann wegen Entführung festsetzten und er keine Angst haben müsste, dass der Mann wieder hinterher führe, weil auch sein Auto beim Stoppen Schaden genommen habe und nicht mehr fahren könnte.
Der Taxifahrer fuhr also die Frau zum Flughafen.
Diese Geschichte ist nicht erfunden.

Geocaching ist ein schönes Hobby.
Geocaching ist eine moderne Version der Schnitzeljagd bzw. des Geländespiels.
Die Mitspieler – Geocacher – gehen auf bestimmte Webseiten und schauen sich die Beschreibungen von Verstecken an.
Die Verstecke – die Geocaches – werden nur mit Längen- und Breitengrade angegeben, eventuell ein Hinweis, und dann geht es los.
Mit einem GPS-Empfänger, einem Navigationsgerät oder Smartphone geht es dann auf die Suche.
Nachdem der Geocache gefunden wurde, nimmt man das Logbuch heraus, trägt sich ein, steckt das Logbuch zurück in den Behälter und versteckt den Geocache wieder dort, wo man ihn gefunden hat, damit andere ihn auch finden.
Zusätzlich teilt man auf den bestimmten Webseiten noch mit, dass man fündig – oder manchmal auch nicht ? – wurde, dazu noch einen Gruß!
Manche Leute übertreiben es leider, wie es bei jedem Hobby ist.
Anstatt sich schöne Stunden zu machen und die Zeit beim Suchen und Finden zu genießen, geht es ihnen nur darum, möglichst viel in kürzester Zeit abzusahnen.
Wenn sie einen Geocache nicht gefunden haben, ist der, der ihn ausgelegt hat, schuld. Er hätte ja den Hinweis eindeutiger schreiben können oder den Geocache „deutlicher” auslegen können.
Dieser eigene Unmut taucht dann öfters auf den Webseiten in den Logdateien bzw. Logbüchern auf.
Wir bekommen anscheinend nur einen kleinen Teil der Querelen mit, es wird wahrscheinlich noch schlimmer sein.

In Stuttgart wird am 7. Oktober 2012 ein neuer Oberbürgermeister gewählt.
Stuttgart und Stuttgart 21 (S21), das große Projekt – der Umbau des bestehenden ineffizienten Kopfbahnhofs in einen unterirdischen hoceffizienten Durchgangsbahnhof, ist eng miteinander verbunden.
Es hat allerdings am 27.11.2911 eine Volksentscheid zu Stuttgart 21 gegeben, in dem sich die Bürger von Baden-Württemberg eindeutig für Stuttgart 21 entschieden haben.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist schon zur Landtagswahl mit dem Versprechen angetreten, S21 zu stoppen, wenn er an die Macht kommt.
Nun folgen die Kandidaten Rockenbauch und Kuhn dieser Manier und behaupten stock und steif, sie würden als Oberbürgermeister S21 entgültig stoppen.
Da S21 eine Bundessache ist, kann dies nicht ein Oberbürgermeister stoppen, vorallen nicht administrativ, wie behauptet, u.a. ist S21 schon lange in der Bauphase.
Die S21-Gegner machen also Bauernfängerei und erzählen Märchen, um Stimmen zu bekommen.
Wer als Oberbürgermeister(kandidat) einen Volksentscheid nicht anerkennt, darf von sich nicht behaupten, ein Demokrat zu sein.

Nachdem wir unseren 175. Geocache gefunden haben, haben wir unseren dritten eigenen versteckt.
„Hängen im Baum”
Als wir mit Carla Gassi waren, wurden wir mitten im Wald zu diesem Geocache inspiriert.
Wenig später entstand der Geocache „Hängen im Baum”.
Irgendwo im Baum hängt er, oder am Baum …

Oder, oder, oder … ?
Dies sind die Koordinaten, um den Cache zu finden:
| GC3M9NT | ||
| Nord | 48° 39.851 | |
| Ost | 9° 0.018 | |
![]() | Weitere Informationen gibt es bei: |

„Kämpfe um das, was Dich weiterbringt!
Trenne Dich von den, das Dich hinunterzieht!”

Die Kinder haben auch ihren ersten GeoCache versteckt.
„König Dame Bube Cache”
Beschreibung:
Da wir bereits seit vielen Jahren in Broichweiden wohnen und es uns hier sehr gut gefällt, haben wir diesen Ort als Versteck für unseren ersten eigenen Cache gewählt.
Gedacht ist dieser Cache als Spielzeugcache, in dem alle Arten von kleinen Spielgegenständen, wie Kartenspielen, Sammelkarten, usw. getauscht werden sollen.
Parken könnt Ihr ca. 60 Meter vom Cache entfernt vor dem „Einfahrt-Verboten-Schild” auf der linken Seite und braucht dann nur noch wenige Meter bis zum Ziel zurückzulegen.
Dies sind die Koordinaten, um den Cache zu finden:
| GC3KQAF | ||
| Nord | 50° 49.87 | |
| Ost | 6° 9.907 | |
| Weitere Informationen gibt es bei: |


„Verzögern und Aufschieben führt zu keiner Entscheidung.”

Drei Monate sind nun ins Land gezogen, seitdem das Volk von Baden-Württemberg über die Weiterfinanzierung von Stuttgart 21 (S21) abstimmen durfte.
Bekanntermaßen haben sich 58.9 % für S21 ausgesprochen.
Die S21-Gegner bekamen endlich, was sie wollten, dass finale Instrument, mit dem sie beweisen konnten, was sie schon lange skandierten.
„Die Mehrheit des Volkes ist gegen S21.“
Vonwegen!
Der Volksentscheid bzw. die Volksabstimmung hat etwas Anderes gezeigt.
Die, die lauthals den S21-Befürwortern „Lügenpack“ entgegengebrüllt hatten, waren plötzlich das „Lügenpack“, das lange Zeit das Volk damit getäuscht hatte, zu behaupten, dass das „ganze Volk“ gegen S21 sei.
Nun sah es ganz anders aus.
Etwas später hielten die S21-Gegner eine Sitzung ab, um sich neu zu orientieren.
Obwohl die S21-Gegner immer „Transparenz“ forderten, ließen sie nicht mal Pressevertreter zu.
Im Laufe der Tage und Wochen kristallisierte sich dann ein Kern heraus, der – wie man es von den S21-Gegner alias Keintologen nicht anders kannte – alles negierte und den Slogan schuf: „Wir haben zwar verloren, aber unsere Argumente stimmen trotzdem noch“.
Anstatt anzuerkennen, dass das Volk sich kundig gemacht und danach entschieden hatte, sprach man dem Volk jede Kompetenz ab und machte einfach so weiter wie bisher und tat so, als hätte es keinen Volksentscheid gegeben.
Dies trieb dann diejenigen, die mit ihrem Leben nichts anzufangen wussten und (wohl immer noch) nicht wissen, dazu, soweit in der Negierung zu gehen, zu behaupten, dass sogar der Volksentscheid nicht rechtens gewesen sei.
Man munkelt auch davon, dass ein Rechtsanwalt, der sich zur S21-Gegnerschaft zählt, gegen die Landesregierung klagen würde, weil sie gar nicht über eine Bundessache wie eine Bahnhofsbau hätte abstimmen dürfen, auch nicht über ein sog. „S21-Kündigungsgesetz“.
Welcher Sinn bzw. Zweck gerade etwas a posteriori zu kippen, was man selbst haben wollte, ergibt, kann man nur als S21-Gegner verstehen.
Die S21-Gegner brillierten dadurch, dass sie gerade das taten, was sie der alten CDU-geführten Regierung immer vorwarfen und vorgeworfen haben.
Sie erkannten gerade die demokratisch-legitimierten Prozesse nicht an, deren Realisation sie angeregt und auch bekommen hatten, z.B. die Schlichtung und den Volksentscheid!
Sie bewiesen damit, dass sie die Demokratie-Feinde sind.
Wenn man lange Zeit behauptet, im Namen des Volkes zu handeln, indem man S21 verhindern will, dann einen Volksentscheid bekommt, dessen Ausgang aber nicht anerkennt, weil er nicht das ergibt, was man sich erhofft hat, kann man nicht mehr sagen, man handle nach demokratischen Grundsätzen.
Die eingefleischten S21-Gegner machen unvermindert weiter, machen montags ihre Demonstrationen gegen S21, hetzen weiter auf, überziehen Stuttgart und Baden-Württemberg weiter mit ihrem Blockade-Terror und feiern sich als Helden, die sie aber in keinster Weise sind.
Mehr als achtzig Prozent der Einwohner Baden-Württemberg sprechen sich allerdings gegen diesen Zinnober aus und fordern endlich ein Ende dieser Querelen.
Eingaben bei Gerichten, die eben mal schnell während der einsetzenden Agonie als letzten Grashalm zum Festhalten eingereicht wurden, wurden abgeschmettert, und legitimierten S21 weiter, obwohl die S21-Gegner genau das Gegenteil beabsichtigten.
Das illegale Zeltcamp – Slum-City genannt – wurde geräumt, und Bäume für S21 versetzt und gefällt.
Stuttgart 21 wird zu Ende gebaut, was auch die Landesregierung anerkannte.
Die S21-Gegner soll(t)en endlich Ruhe geben!
