Weltansicht(en)
Philosophie, Religion, Esoterik etc.
![]() | „„Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken riechen” Novalis |

„Jesus Christus sitzt auf seinem Thron und herrscht über den Himmel und der Teufel auf seinem über die Hölle“, sagte George.
Und George ließ auch keinen Zweifel daran, dass es Zweifel daran geben könnte: „So ist es seit Anbeginn, der Schöpfung, und so wird es immer bleiben.“
„Also seit dem Urknall?“, fragte ich und George meinte abfällig: „Das meint die Wissenschaft, aber die haben keine Beweise, nur Vermutungen.“
„Halt“, intervenierte ich, „die Wissenschaftler haben die Urknall-Theorie nicht einfach mal so aus dem Ärmel geworfen, weil sie dazu Lust hatten, sondern weil sie beobachteten, analysierten und dann diese Theorie aufstellten.“
„Die Wissenschaftler wissen das nicht“, antwortete George, „die einzige Wahrheit ist Jesus Christus.“
Es sind langatmige Diskussionen, wenn ein Religiöser (Sektenanhänger) auf einen Atheisten trifft.
Das Problem ist, dass es im Großen und Ganzen keine Schnittmenge gibt.
Als George sagte, dass die Wahrheit Jesus sei, konterte ich: „Aber nur, wenn man wie du davon ausgeht, dass Gott existiert.“
„Er existiert ja“, warf George ein, worauf ich dann frage: „Warum sollte das so sein?“
„Das steht in der Bibel“, antwortet dann ein Religiöser wie George und wiederholt dann, wie immer, dass Gott ewig sei.
„Wie ich schon bemerkte, George, ist die Bibel ein Märchenbuch, vielleicht kann man es im weitesten Sinne noch als Geschichtenbuch oder als ein abgespecktes Geschichtsbuch ansehen, wenn man die Esoterik herausfiltert beim Lesen.“
George schaut dann jedes Mal enttäuscht und versucht Belege für die Existenz Gottes auf den verbalen Tisch zu legen.
„Aber Gott existiert ewig und wird auch ewig existieren“, sagt er dann.
Dann erzählt er mir, dass dies ja schließlich in der Bibel stehe, und ich hake nach, weswegen er glaube, dass dies stimme.
Er antwortet dann: „Weil die Bibel durch den Heiligen Geist inspiriert wurde und dann von den inspirierten Menschen aufgeschrieben wurde.“
„Und der Koran?“, wollte ich wissen.
„Die Moslems meinen, der Koran wurde von Gott geschrieben, aber das stimmt nicht, weil der Heilige Geist die Menschen inspiriert hat, die Bibel zu schreiben,“, war die Antwort.
„Das hieße aber, wenn man alles nach deinem Selbstverständnis schlussfolgert, dass nicht mal das Judentum oder der Hinduismus das Richtige glauben“, half ich dem Kontext auf die Sprünge, wobei George mir recht gab: „Das kann ja nicht, weil der Heilige Geist ja die Menschen inspiriert hat, die Bibel zu schreiben, und alles andere kann nicht wahr sein.“
„George“, widersprach ich, „Es gibt doch keinen Beweis, weswegen gerade die Bibel das ‚Einzig Wahre‘ sein soll. Es ist immer ein Point of View, wenn ich es mal so nennen kann.“
„Eben nicht“, versuchte er einen neuen Ansatz, „die Bibel ist einfach die Wahrheit, weil der Heilige Geist die Menschen inspiriert hast, sie zu schreiben. Gott ist der Einzig Wahre.“
Die Diskussion drehte sich wie immer bei welchen dieser Art im Kreis und die Schlange biss sich selbst in den Schwanz und fraß sich selbst auf.
Kennen Sie auch solche Diskussionen, liebe Leser?
![]() | „Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Immanuel Kant |

Von Freitag, den 2.8.2013, bis Sonntag, den 4.8.2013, fand in Böblingen das „Africa-Festival” statt.
Neben afrikanischen Speisen und Getränken gab es auch (Konsum-) Güter vom schwarzen Kontinent.
Für Musik war auch gesorgt.

(Stand mit Schmuck und Schuhen aus Altreifen)

(Kleidung und Accessoires)

(African Drums / Percussions)
Wieder mal ist Böblingen Sindelfingen einen Schritt voraus!
Ich fotografierte einen Stand mit Afrika-Kunst und kam mit dem Händler ins Gespräch.
Er zeigte mir ohne irgendetwas in diese Richtung von mir die Standgenehmigung, worauf ich auf meinen Anhänger tippte und sagte: „Ich bin von der Prsse, nicht vom Ordnungsamt oder der Polizei.”
Dieser Händler meinte, ich solle mich nicht wundern, dass er mir im Gegensatz zu anderen Standinhabern das Fotografieren nicht verbiete.
Denn dies rühre daher, dass einige keine Steuern zahlten und Angst hätten, die Steuerfahndung mache Bilder.
Der Mann aus Kamerun erzählte mir sehr interressante Dinge aus seiner Heimat.
Er räumte mit einigen Klischees über Kamerun und Afrika auf und zeigte auf, wie Afrika wirklich tickt.
Aus Freundlichkeit schenkte er mir diese beiden Anhänger – für meine Herzallerliebste und für mich.

![]() | „Wenn du fällst, werde ich dich auffangen.” Der Fußboden |
![]() | „Bei uns in Deutschland und in Europa gilt nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärke des Rechts.” Angela Merkel zum NSA- bzw. PRISM-Bespitzelungsskandal |

Sie schimpfen sich selbst „freie Reporter“.
Schimpfen!
Denn sonst können sie nichts.
Ihre ganze „Tätigkeit“ ist nur darauf ausgerichtet, permanent über die „herrschende Klasse“ zu stänkern, diese und deren (vermeintliche) Anhänger zu denunzieren.
Aber es sind Reporter, denn wie sie sagen, beziehen sie sich auf die im Grundgesetz garantierte Pressefreiheit.
Das war’s schon.
Der Wahrheitsgehalt ihrer Berichte ist meistens die Flatline und besteht aus Träumen und Utopien, die sich jemand von ihnen ausgedacht hat und diese Fantastereien nun als „Wahrheit“ für deren Kleintel, den Ja-Sagern und hörigen Abnickern, veröffentlichen.
Deren Klientel verteilt unreflektiert deren Sermon direkt weiter.
Niemand denkt darüber nach, ob dies überhaupt so stimmt, wie es (verdreht) dargestellt wird oder ob die „unabhängigen Quellen“, die ihnen etwas gesagt haben, authentisch und vor allem kompetent sind, was das „behandelte Thema“ angeht.
Sie denken auch nicht darüber nach, ob die „Quellen“ überhaupt existieren.
Kritiker, die ihnen sagen, es handele sich hier um Hirngespinste, werden direkt verbal niedergeprügelt, derb beleidigt und massiv denunziert.
Schießt man zurück, ist man der Buhmann, denn wer nicht so handelt und denkt wie sie, ist ein Untermensch und es gelten keine Regeln des Respekts oder der Toleranz.
Denn die gelten nur für sie, die wütenden Bürger, die sich hinter ihren Computern oder Smartphones verstecken und nicht an die frische Luft gehen, nicht hinaus in die „böse Welt“.
Die „freien Reporter“ „akkreditieren” sich mit großem Getöse für in deren Augen „Riesen-Events“ und werden dann aber nicht zugelassen, weil sie aufgrund bestimmter Regularien nicht anerkannt werden (können), wie z:B, weil sie keine Presse-ID besitzen.
Nun haben sie etwas zu berichten, nämlich über die „herrschende Klasse“, die die „freien Reporter“ behindere, weil sie angeblich die Wahrheit nicht zulassen will bzw. weiß, dass die „freien Reporter“ sich die „geschönte Wahrheit“ nicht vorsetzen lassen.
An deren permanenter Nörgelei über alles und jeden und daran, dass sie sich in keinsterweise an den Presse-Kodex halten, liegt es nicht, denn dieser gelte ja nur in deren Augen für „Lohnschreiber der herrschenden Klasse“.
Es rührt daher, dass sie sich nicht wie alle anderen kaufen lassen.
Dass sie mit jeder „Veröffentlichung“, jeder „wahren Geschichte“ und jedem „(unabhängigen) Gutachten“ den Presse-Kodex brechen, ist ihnen egal, weil dieser nur ein Instrument der „Zensur“ ist.
So schimpfen und stänkern sie weiter und weiter, bedienen weiter ihr Klientel mit Lügen und Utopien, aber werden nie ernst genommen.
An ihnen geht nichts verloren!
![]() | „Mit der Gründung der katholischen Kirche hat nicht Gottes Königreich zu regieren begonnen, wie Augustinus behauptete, es war die römisch-katholische Kirche, die das Waffenhandwerk übte und sich mit deren Hilfe als HERR über die Völker der Erde erhoben hatte.” Aus „Die Lüge” von Willibald Rokyta |

Gestern, 18.7.2013, fand im Restaurant „Platzhirsch” in Böblingen eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Klinikum Flugfeld ?” statt.
Anwesend waren
- Landrat Roland Bernhard, Landkreis Böblingen,
- Böblingens Gemeinderatsmitglied Peter Grotz,
- Prof. Axel Prokop, Chefarzt der Chirurgie Klinikum Sindelfingen,
- Dr. Elke Frank, Geschäftsführerin Klinikverbund Südwest,
- und als Moderator Hans Jörg Zürn von der SZBZ.
Bei der Podiumsdiskussion waren Fragen erlaubt und diese wurden auch sehr befriedigend beantwortet.
Als Erstes wurde über die Notwendigkeit und die Motivation, ein neues Klinikum, das allen (modernen) Anforderungen gerecht wird, dargestellt.
Bei einer stationären Belegung von 30 000 Patienten pro Jahr und 100 000 Patienten in der Ambulanz pro Jahr ist eine sehr gute Basis. Von der betriebswirtschaftlichen Seite kann es allerdings nicht weiter hingenommen werden, dass sowohl das Klinikum Böblingen an der Bunsenstraße als auch das Klinikum Sindelfingen an der Artur-Gruber-Straße zwei Intensiv-medizinische Stationen haben, die allerdings beide nur halb belegt sind. Ebenso ist es vonseiten eines Notfalls nicht hinnehmbar, wenn man von der einen zur anderen Klinik fahren muss, weil sich Kompetenzen überschneiden.
Als Beispiel wurde ein Kind mit einem gebrochenen Arm angeführt. Die Kinderklinik ist in Böblingen. Da das Kind aber einen Unfall hatte, muss es nach Sindelfingen gehen.
Das ist nicht länger hinnehmbar.
Ebenso muss bei einem sog. Polytrauma ein Chirurg des anderen Hauses hinzugeholt werden.
Mehrere unabhängig von einander aufgestellte Gutachten gehen davon aus, dass das weitere Bestehen der beiden Kliniken nicht rentabel sei.
Das Aus-den-roten-Zahlen-Holen kann nur durch den Neubau eines gemeinsamen Klinikums geschehen, da alleine schon für den Erhalt des Status Quos des Klinikums Sindelfingen pro Jahr 106 Mio Euro veranschlagt werden (müssen).
Auch die Attraktivität für die Mitarbeiter steige so.
Als Standort Nummer 1 wird momentan die Calwer Straße am Flugfeld (gleichzeitig sindelfinger und böblinger Gebiet) favorisiert, da dies auch von mehreren Gutachten priorisiert wurde.
Die Anforderungen sind für einen Neubau die sog. „quadratische Organisation der kurzen (Verwaltungs-) Wege“, um dadurch eine erhöhte Brutto-Geschoss-Fläche zu erreichen.
Durch Synergieeffekte wird dies erreicht.
Die Veranstaltung „Klinikum auf dem Flugfeld ?“ – mit Fragezeichen setzte als Antwort „Klinikum auf dem Flugfeld !“ – mit Ausrufzeichen.
Einen Plan B gibt es nicht!

Edward Snowden ist kein Hochverräter.
Er hat publik gemacht, welche Dinge der amerikanische Geheimdienst NSA hinter unserem Rücken getrieben hat und immer noch treibt, was wir nicht merken (sollten).
Als die amerikanische Justiz Snowden zur Fahndung wegen „Spionage“ ausgeschrieben hatte, zeigte dies nur den ambivalenten Charakter von „Law and Order made in America“.
Anstatt zuzugeben, was genau getan wurde vonseiten der NSA in Bezug auf „Internet-Überwachung“ und sich dafür zu entschuldigen, wurde nur dumm herumlamentiert und beschwichtigt.
Die Bundesregierung Deutschlands fand dies erst alles nicht sooo schlimm, wurde aber plötzlich ärgerlich, als herauskam, dass auch E‑Mail-Verkehr des EU-Parlaments und auch der deutschen Kanzlerin vom NSA unter die Lupe genommen wurde.
Nun musste man sich aufregen!
Was sich der NSA lieferte und noch liefert, geht auf keine Kuhhaut – und das schon Langem nicht mehr!
Der amerikanische „Freund“ hat sich übrigens geoutet, was er von seinen „Freunden“ hält.
Oberschützenkönig Präsident Obama sagte, dass Amerika „natürlich“ den Datenschutz achte, aber nur im eigenen Land.
Die Ausländer seien aber eben keine Amerikaner, und dafür gelte eben der „amerikanische Datenschutz“ nicht.
Im Klartext: „Wir lächeln Euch von vorne zu, aber schieben Euch von hinten das Messer in den Rücken.“
Ebenso wurde als „Ausrede” benutzt, Deutschland wäre als Land der „Kategorie Drei” eingestuft und soclhe Staaten würden sehr überwacht.
Die NSA stuft selbstständig ein und redet sich dann heraus, man könne nicht anders, weil die Einstufung dies verlange.
Sowas macht man nicht mit Freunden!
Ein hochrangiger „Beamter“ vom NSA hat seine Sicht der Wahrheit geliefert.
In einem Untersuchungsausschuss wurde er gefragt, ob der NSA das Internet überwache, worauf er mit „Mir ist darüber nichts bekannt.“ antwortete.
Etwas später kam bei Recherchen heraus, dass dies doch geschehen war, und man nagelte den Mann fest, dass er nicht die Wahrheit erzählt habe.
Er rechtfertigte sich, indem er sagte, er habe extra gesagt, dass ihm nichts bekannt sei, obwohl er wusste, dass spioniert wurde, denn im Gegensatz zur Antwort „Nein“ sei dies eine „nicht so schlimme Lüge“ gewesen.
